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Wehrmachtsminlsterien, ötnn Sekretär für Jtatieniich- Afrika, Teruzzt, und dem Generalstabschef der faschistischen Miliz, Russo, die ftront abichntt Vik­tor Emanuel III begab sich dann zur Ehrentribüne, wo auch die ausländischen Pollzeibelegatlonen. dar­unter auch die deutsche Abordnung, sich ein- gefunden hatten, um~ben Vorbeimarsch der Truppen abzunehmen Den Spanienkämpfern wurden auf ihrem Marsch durch Neapel von der Bevölkerung begeisterte Kundgebungen dargebracht

Das halbamtliche ,® i o r n a I e d ' I t a l l a" er­klärt. die Zusammenarbeit des faschistischen Italiens mit dem nationalen Spanien werde auch nach der

Rückkehr der beiden siegreichen Divisionen in an« veränderter Brüderlichkeik und Wirk» s a m k e i t weiter bestehen Nochmals erkläre das faschistische Italien -unzweideutig, daß der Sieg Francos gegen den Kommunismus entscheidend und endgültig sein müsse Das Werk, für das sich die Freiwilligen an der Seite der tapferen Soldaten Francos eingesetzt haben, werde bis seiner Vollendung f o r t g e s e tz.Die Heimkehr eines Teiles der italienischen Freiwilligen ändert nichts an der italienischen Politik im spanischen Konflikt."

DerKampfum dieAlistavi von Jerusalem

Jerusalem 21 Oft lEuropapreß.) Während noch in den frühen Morgenstunden des Freitags in dem alten Stadtteil von Jerusalem tue Scheinwerfer der englischen Truppen den Maschinengewehrabtei­lungen das notwendige Blickfeld schufen, um An­griffe abzuhalten, wurde bekannt, daß das Vor­gehen der englischen Truppen in Jerusalem schon in kürzester Zeit in Nablus, Jaffa und anderen Städten wiederholt werden soll. Es heißt, daß in den genannten Städten Truppenzusammenzie- düngen größeren Stiles bereits eingesetzt haben

Obwohl sich englische Stellen bemühen, nach den Vorgängen des Donnerstags von einerEin­

BAHNHOF

Unsere Karte zeigt die Altstadt Jerusalems und die Omar-Moschee. (Scherl-Bilderdienst-M.)

nähme" des alten Stadteils zu sprechen, ist es Tatsache, daß die Einnahme durchaus noch nicht vollständig ist In der Umgebung der Omar-Moschee z. B hält der arabische Wider­stand noch an. Die ganze Nacht hindurch hörte man -Schüsse Die Minaretts sind Schlupfwinkel für die Gegner der englischen Truppen Immer wieder wer­den von hier aus Schüsse auf Posten gerichtet. Die Engländer befürchteten daß die Araber durch die unterirdilchen Gänge, die sich unter Jeru­salem hinziehen, z u neuen Angriffen vor­stoßen könnten Diese Gänge sind den Engländern zum Teil unbekannt, es wurde sestgestellt, daß die Mehrzahl der geflüchteten Freiheitskämpfer durch diese unterirdischen Zugänge entkommen rft Die englischen Truppen drangen am Donnerstag vom Dorre Siluan bei Jerusalem aus durch einen dieser Geheimgänge vor und gelangten endlich an seiner Mündung ins Gebiet der Altstadt Jerusalems am Kahx-sFluß 3000 Mann englischer Truppen sind

um Jerusalem herum, am Delberg und bei Bethle­hem, versammelt Auch auf dem Dach der Kirche des Heiligen Grabes sind Posten aufgestellt worden, um die Bewegungen der Araber besser beobachten zu können.

Nachdem nunmehr alle Gewalt auf das Militär übergegangen ist, wird das Ausgehverbot mit aller Strenge durchgeführt. Passierscheine, die bisher noch häufiger ausgegeben wurden, werden kaum noch ausgestellt. Die Haussuchungen der Truppen wurden m den frühen Morgenstunden der Freitags wieder ausgenommen Die Truppen sind angewiesen worden, bei ihrem Vorgehen die zivile arabische Bevölkerung zu schonen, da95 v. H. aller Araber harmlos" seien. Gleichzeitig ist den Truppen verboten worden, ohne vorherige Er­laubnis der vorgesetzten Stellen Moscheen zu be­treten Man will vermeiden, das religiöse Gefühl der Araber zu verletzen Bisher ist noch kein Be­fehl zum Betreten einer Moschee gegeben worden. Die militärischen Stellen wollen jedoch mit Be- .stimmtheit wissen, daß die Araber heilige Platze als Schlupfwinkel benutzen Wie die englischen Ver­waltungsstellen eine .Räumung" der gesamten alten Stadt erzwingen wollen, ist nicht zu sagen. Es gibt Stimmen, die behaupten, das Oberkommando werde versuchen, nach einem weiteren Vortreiben der mili­tärischen Aktionen die Räumung der übrigbleiben- den Punkte durch die Araber auf dem Ver­handlungswege zu erreichen Durch eine Aus- nahmeverordnung ist der englische Oberkommissar ermächtigt worden, alles unbewegliche Eigentum arabischer Freischärler zu zerstören Auf diese Weise haben die englischen Behörden die Möglich­keit, in den unübersichtlichen Stadteilen Sprengun­gen und Durchbrüche vorzunehmen, die die Be­herrschung dieser Stadtteile erleichtern sollen.

Ein Aufruf der Deutschen Evangelischen Kirche zur Erhaltung der heiligen Stätten Palästinas.

Berlin, 20 Oft. (DNB.) Der Leiter der Deut- schen Evangelischen Kirchenkanzlei und Präsident des Evangelischen Oberkirchenrates, Dr. Werner, hat einen Aufrus erlassen, der sich für die Erhaltung der heiligen Stätten Palästinas einsetzt. In dem Aufruf heißt es u. a.: Die Ereignisse und schweren Kämpfe in Palästina beunruhigen in steigendem Maße d i e gesamte Christenheit. Die Deutsche Evangelische Kirche, die sich In besonderer Weise die Pflege der heiligen Stätten angelegen sein läßt, hofft und erwartet, daß nicht blinde Wut und Kampf zerstört, was der Christenheit in aller Welt als heiliges Vermächtnis gilt Der Aufruf schließt mit dem Appell an die gesamte Christenheit, die heiligen Stätten bei den sich ab­spielenden Machtkämpfen nicht in Mitleidenschaft zu ziehen, sondern sie als Erbe der ganzen Christenheit zu pflegen und zu erhalten.

Oer Kampf um Kan on.

Hongkong, 20 Oft. (Europapreß.) Nach den hier vorliegenden Meldungen sind die Operationen der Japaner in der Provinz Kwantung während der letzten 24 Stunden zum Stillstand ge­kommen Der erwartete Vorstoß japanischer Streit­kräfte von Waitschau aus in Richtung Kanton hat noch nicht begonnen Nach chinesischen Meldungen soll inzwischen hinter der japanischen Front der Kleinkrieg chinesischer Freischärler eingesetzt haben. Sabotageakte sollen die Zerstörung wichtiger Verbindungen gehabt haben. Weiter sollen chinesische Bomber die japanischen Streitkräfte vor Kanton bombardiert haben.

An der Bahnlinie KaulunKanton sind chine­sische Streitkräfte in Stärke von 100 000 Mann zusammengezogen worden, um die Bahnlinie gegen Die japanische Angriffe zu schützen Der Strom der chinesischen Flüchtlinge richtete sich besonders nach der portugiesischen Kolonie M a c a o westlich von Hongkong. Die nach Macao führenden Straßen bieten das Bild eines endlosen Menschen- ström 5. Alle Omnibusse und Kraftwagen auf dem Wege von Schekki nach Macao sind in unvorstell­barer Weise überfüllt. Die Lebensrnittel- preise in der Kolonie sind von den Spekulanten über Nacht in die- Höhe getrieben worden Gouver­neur Tamanini ordnete an, daß die Ausfuhr von Lebensmitteln von Macao überwacht wird. um_ den Bedarf der Kolonie zu sichern und eine Preisüber­wachung einzurichten

In der Nacht zum Freitag hat sich die Stadt Kanton auf den Entscheidungskampf vorbereitet Die Nachrichten, wonach die ersten japanischen Vor­posten bereits bis auf 20 Kilometer an die Stadt her­angerückt seien, haben zu einer Beschleunigung der nächtlichen Arbeiten beigetragen Die ganze Nacht hindurch wurden Schützengräben ausgehoben. Ma­schinengewehre in Stellung gebracht und Nahrungs- mittelDorräte für Die vorgeschobenen chinesischen Stellungen bereitgestellt, zum Teil auch schon ab» befördert Schamien. das Gebiet der ausländi­schen Konzessionen gleicht ebenfalls einer Festung. Die Brücken, die zur englischen und fron- zöstschen Konzession (übren, sind mit Sandsäcken verbarrikadiert worden.

Kleine politische Nachrichten.

Der letzte Tag Der viertägigen Dienstreise Des Reichsinnenministers Dr Frick durch das Sude- tengebiet führte von Teplitz Schönau über das Mit­telgebirge noch Lobositz und von dort über Leit meritz, Aussig. Tetschen und Bodenbach nach Dresden

Der Führer und Reichskanzler hat den bisherigen Reichstreuhänder der Arbeit für bas Wirtschaftsgebiet Rheinland. Staatsrat Prosestor Börger, zum M i n i st e r i a l d i r e k t o r im Reichsarbeitsministerium ernannt

In Wien sand Die Amtsemsührung der Ober- flnanzpräsidenten für Wien, Dr. Egger, und jur

Niederdonau, Bretz, durch den Reichsminister der Finanzen. Graf Schwerin von Krosigk, statt.

Reichsfinanzminister Graf Schwerin von Krosigk nahm in Anwesenheit der Spitzen des Staates, der Partei und der Wehrmacht die feier­liche Amtseinführung des neuen Oberfinanzpräsi­denten Dr Richter in Graz vor.

Das Bulletin, das am Donnerstag um 20 Uhr über den Gesundheitszustand des türkischen Staats­präsidenten Kemal Atatürk herausgegeben wurde, besagt, daß nach dem Verschwinden der ner­vösen Symptome eine Besserungdes allgemeinen Zustandes eingetreten ist. Der Puls ist regelmäßig, die Temperaur normal. In Istanbul trafen alle Re­gierungsmitglieder sowie der Präsident der Großen Nationalversammlung ein.

König Leopold von Belgien ist mit dem fahrplanmäßigen Zug von Dover kommend i n London eingetroffen Er rourbe von seiner Schwester, ber Kronprinzessin von Ita­lien. begleitet. Der Besuch trägt rein privaten Charakter.

IRefferborirfit

Das über dem europäischen Festlande zur Aus­bildung gekommene Hochdruckgebiet hat sich weiter verstärkt. In seinem Bereich kam es, vor allem in West- und Süddeutschland, in der Nacht zum Frei­tag bei klarem Himmel zu starker Abkühlung, die stellenweise bis unter den Gefrierpunkt führte Das herbstliche Schönwetter hält auch weiterhin an, wird allerdings in den Morgenstunden durch Nebel gestört sein

Vorhersage für Samstag: Morgens vielfach neblig, meist trocken, heiter, nachts sehr frisch. Tagestemperaturen weiter ansteigend, schwach- windig.

Vorhersage für Sonntag: Abgesehen von Nebelbildung freundliches Herbstwetter.

Lufttemperaturen am 20 Oktober, mittags 13,4 Grad Celsius, abends 4,9 ©rat); am 21 Oktober: morgens 1,3 Grad Maximum 14 Grad, Minimum heute nacht 0,6 Grad Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 20 Oktober: abends 9,1 Grad, am 21. Okto­ber: morgens 6,1 Grad. Sonnenscheindauer 6,6 Stunden

Hauptschristleiter Dr Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schem Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigenTeil: ErnstBlumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Veraniwortlich für den Inhalt ber An­zeigen: Theobor Kümmel. D. 21. IX. 38: 9143, Druck unb Verlag: Brühlsche Unioerfitätsbrurferei R Lange, K.-G.. sämtlich in Gießen Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf Zustellgebühr, mit ber Illu­strierten 15 Pf mehr Einzelverkaufspreis 10 Pf. unb Samstags 15 Pf., mit ber Illustrierten 5 Pf. mehr. 3ur Zeit ist Preisliste Nr 4 vom 1. September 1937 gültig.

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Tatsächlich! Sie haben recht!

DieAstra" schmeckt ja prima I Das hätte ich bei einer so leichten Cigarette nicht ge­dacht, die einem so gut bekommt."

Das soll ich glauben?

Eine Cigarette, die und dabei ut schmeckt? Such

ich schon lange, aber diegibtsjagarnicht!"

Auch Ihnen kann geholfen werden! Leichtigkeit und Wohlgeschmack natürlich gewachsen, nicht chemisch erzielt das ist das Geheim­nis derAstra". Hier kommt es nicht nur auf die Feinheit der Tabak­blätter an, sondern ebenso auf die Meisterschaft der Tabakauswahl und Mischung. Auf der ganzen Welt lebt diese Kunst nur noch im Hause Kyriazi in der dritten Generation als Familienüberlieferung. Sie sorgt dafür, daß dieAstra", unabhängig von Ernten und Jahrgängen, immer die gleiche bleibt.

MIT UND OHNE MUNDSTUCK.

A Z

Immer die gleiche: Reich an Aromabesonders leicht!