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Die Auslosung für den Davispokal-Vorschluß­rundenkampf zwischen Deutschland und Frankreich vom Freitag bis zum Sonntag dieser Woche in Ber­lin sieht folgenden Spielplan vor: Freitag: Petra gegen Henkel, Desttemau Metaxa; Samstag: " - ' . Henkel/oon Metaxa; Sonntag:

Die Gießener Schwimmer bei den Gaumeisterschasten in Fulda

gen des Gaues, sowie an der allgemeinen Körper­schule am Hauptfestsonntag. Sie werden nun alles daransetzen, um in den großen Wettkämpfen ihren Verein und ihre Heimatstadt würdig zu vertreten. Bereits hervorragende Trainingszeiten auf dem Mrburgring.

Am ersten Trainingstag zum Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring fuhr Manfred von Brauchitsch im Mercedes-Benz die her­vorragende Zeit von 9:58,1 Minuten und erreichte damit ein Stundenmittel von 137,3 km'st. Tazio Nuvolari fuhr sich auf dem Auto Union ein und drehte schließlich eine Runde (22,8 Kilometer) in 10:15 Minuten. Ueberraschend erschien auch H. P. Müller, den man am Sonntag als sicheren Starter ansehen kann.

Die Auslosung für den Oavispokal- kamps Deutschland-Frankreich.

hatte Außenbahn zu schwimmen und mußte Wellen, die von seinen Gegnern gemacht wurden, durchschwimmen. Im 4 0 0 - Meter - Kraul­schwimmen für Meisterklasse lieferte der Jugend­liche Hofmann ein schönes Rennen, mußte aber den erfahrenen Kasseler Schwimmern den Dortritt lassen. Außerdem konnten die Gießener Schwim­mer noch einige Siege in der Klasse 2 und 3 er-

Oberturnwart Karl Seipp. Außerdem beteiligen sich Petra/Lesueur L,. , - .

alle Turner und Turnerinnen an den Vorführun- | Petra Metaxa,. Destremau Henkel.

Im herrlichen Fuldaer Strandbad fanden (wir berichteten bereits kurz darüber) die Schwimm­meisterschaften des Gaues XII Hessen statt. Eine stattliche und begeisterte Zuschauermenge gab den Kämpfen den Rahmen.

Insgesamt behielt Kassel gegenüber Gießen in bezug auf Zahl der Meisterschaften das bessere Ende für sich. Mußten doch unsere heimischen Schwimmer die schon seit Jahr und Tag eroberte Brust- st a f f e l m e i st e r s ch a f t an den Kasselaner SV. abtreten. Hier fehlte Mewes noch zu sehr, zumal Brüning gänzlich unvorbereitet in das Rennen ging. Die Frauenbruststaffel mußte kampflos an die Kameradinnen aus Hanau abgetreten werden. Während diese beiden Meisterschaften nicht vertei­digt werden konnten, so haben sich die GSD.ler doch noch durch zwei Einzelmeisterjchaften in die Liste der Gaumeister eingetragen. Schüler konnte, nach knapper Niederlage im vergangenen Jahr, das Kunstspringen in Fulda zu einem überlegenen Sieg gestalten. Als zweite Meisterschaft ist die über 2 0 0 Meter Brust von Ortwein zu verbuchen. Diese Meisterschaft war ebenfalls im Besitze des GSV. durch Mewes. Daß es Ortwein in so kurzer Zeit gelungen ist, in Form zu kommen, dürfte einzig und allein an der Trainingsführung des sportlichen Leiters im GSV., des altinternationalen Pascoe liegen. Niemann konnte sich im Fuldaer Wasser nicht zurechtfinden und mußte den Kasseler Köhler noch zwischen sich und seinen Vereinskameraden lassen. Im 100 ° Meter - Kraulschwim­men Meisterklasse erlebte der GSV. in Herbert insofern eine Enttäuschung, als er bei weitem nicht an seine Trainingszeiten herankam. Aber ihm ging les nicht anders als dem Brustmann Niemann; cr

schlagen.

100 ° Meter - Bru st schwimmen Frauenjugend (BDM.): 1. Ilse Runk, GSV. Ilse Runk dürfte im gesamten Kreis Gießen weder von

Jtunfrfunfprogramm

Freitag, 22.Juli.'

5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land. 6: Gym. naftif. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gym­nastik. 8.30: Bäderkonzert. 9.40: Mutter turnt und spielt mit dem Kind: Hüpft der Heuschreck durch das Gras. 10.30: Auftakt zumGroßen Preis von Deutschland". 10.45: Sendepause. 12: Mittagskon­zert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert (Fort­setzung). 14: Nachrichten. 14.10:Siebe ist Selig­keit". Berühmte Opern-Duette. 15: Kleines Konzert. 16: Aus dem Palmengarten zu Frankfurt a. M.r Nachmittagskonzert. Das Mikrophon unterwegs. 18: Zeitgeschehen. 18.20:Großer Preis von Deutschland" auf dem Nürburgring. Im Lager der Rennfahrer. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher. 19.10: Schmetterlinasglanz und Mühlradrauschen. Eine sommerliche Reise durch Wiesen, Täler, Wälder und Berge. 20: Nachrichten. 20.15: Blasmusik. Froher Klang zum Feierabend. 21: Friedrich Ludwig Jahn. Eine Hörfolge. 22: Nachrichten. 22.15: Motoren auf dem Nürburgring. 22.30: Unterhaltung und Tanz. 24 bis 3: Nachtmusik. x

Gaulehrgang für Rollschuhlauf in Gießen.

Vom heutigen Donnerstag bis zum Samstag führt der Gau Hessen auf der Gießener Rollschuh­bahn einen Lehrgang für Kunstlaufen durch, zu dem Läufer aus den Rollsport treibenden Städten Kassel, Hanau, Limburg und Gießen kommen werden. Die Leitung liegt in den Händen des auch als Eis­läufer bekannten Reichsbundlehrers Laß (Berlin), der den Kunstlauf auf Rollschuhen im DRL. be­treut. Durch die Schaffung von zahlreichen Roll- schuhbahnen in allen Teilen des Reiches ist die Anhängerschaft dieser Leibesübung ständig im Wachsen, und für die weitere Entwicklung wird es sicher von Bedeutung sein, daß die Deutsche Meister­schaft in diesem Jahre vor einer größeren Zu­schauerzahl und in einem einmaligen, gewaltigen Rahmen ausgetragen wird, nämlich bei dem Deut­schen Turn- und Sportfest in Breslau. Der Gieße­ner Lehrgang bezweckt in erster Linie eine Leistungssteigerung der Läufer des Gaues und die Ausbildung von geeigneten Lehrwarten. Dafür bietet Sportlehrer Laß als Deutscher Meister durch sein persönliches Können die beste Gewähr. Als Unterrichtsmittel wird auch ein Film herangezogen, der bei einem Lehrgang von Spitzenkönnern vom Fachamt Eis- und Rollsport hergestellt wurde. So wird in den nächsten Tagen auf der Rollschuhbahn am Teich reges Leben herrschen. Am Schluß dieser Tage wird am Samstagabend ein Schaulaufen vom Leistungsstand in dieser fangen Sportart ein anschauliches Bild vermitteln.

Heuchelheim und Großen-Linden in Breslau stark vertreten.

Der Turnverein Heuchelheim wird in Breslau mit der stattlichen Zahl von 23 Mitgliedern ver­treten sein. Die Vorbereitungen für'die Teilnahme an dieser großen Veranstaltung sind eifrig im Gange. Als aussichtsreiche Einzelwettkämpfer wer­den in Breslau im volkstümlichen Dreikampf Karl Stahlhut und Otto Reidel starten. Bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften sind Karl Stahlhut und Franz Reidel zugelassen. Stahlhut, der erst am vergangenen Sonntag in Stuttgart bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften einen so bedeutenden Erfolg errang, wird auch in Breslau feinen Mann stellen. Der bekannte Langstreckenläu­fer Franz Reidel, der vom Militär beurlaubt worden ist, wird sich auch in Breslau einen güten Platz sichern. Am Achtkampf der Turnerinnen, Klasse I, nehmen teil: Gretel Kreiling, Erna Sack und Anna Sack und an dem volkstümlichen Dreikampf der Frauen Emmi R e i n st ädt l e r. Das jugendliche Mitglied Erich Rinn startet bei der HI. und wird dort auch einen ehrenvollen Platz erringen. Bei der großen Schlußfeier am Sonntag, 31. Juli, werden insgesamt 13 Turner und Turne­rinnen sich an den allgemeinen Vorführungen (Frei­übungen und Keulenübungen) beteiligen. Auch bei der Vorführung des Gaues XII, der Kugelgymnastik, werden unsere Turner mitwirken. Karl Stahlhut wirb am 31. Juli bei der Schlußfeier die 100X100= Meter-Staffel der Gaue miHaufen.________________

Festbesucher.

Bei den Vorführungen amTage der Mann­schaft" zeigt der Tv. Großen-Linden mit einer Riege von acht Turnern Bodenturnen unter Leitung von

Außer den erwähnten aktiven Turnern und Turnerinnen des Vereins wird eine Anzahl Mit­glieder mit nach Breslau fahren, um Zeuge des großen Festes zu fein. *

Der Turnverein Großen-Linden entsendet zwan­zig Teilnehmer. Davon werden 10 Turner und Turnerinnen, die sich bei den Gauausscheidungen die Teilnahmeberechtigung erwarben, aktiv an den Wettkämpfen beteiligt sein, und Zwar:

Zwölfkampf, Deutsche Meisterschaft/ Klasse I: Karl Seipp; Zehnkampf, Klasse II: Albert Leun, Heinr. Jung, Otto Weiß, Erich Velten; Zwölfkampf rm Geräteturnen: Richard Seth; volkstümlicher Drei­kampf, 1. Altersklasse: Fritz Weitershaus; Gern. Sechskampf der HI.: Herbert Fischer; Achtkampf der Turnerinnen: Anna Weinandt, Luise Weiß. Zehn weitere Kameraden begleiten die Wettkämpfer als

ringen.

Kunstspringen für Männer, Meisterschaft: Gaumeister Mar Schüler, GSV. 200 Meter Brust für Männer, Meisterschaft: Gaumeister Ort­wein, GSV.

4 X 100 - Meter - Bruststaffel, Meister­schaft, Männer: 2. Gießener Schwimmverein (Rie­mann, Brüning, Pascoe, Ortwein). 4 X 10 0 = Meter - K r a u l m e i st e r s cha f t für Männer: 2. GSV. (Albold, Hofmann, Zimmer, Herbert). Al- balb ging sofort in Führung, die bis zu den letzten 20 Meter von Herbert gehalten wurde. Herbert hatte aber das Pech, seinen Gegner nicht sehen zu können, und so konnte Gaumeister B r e h m e ihn im Ziel noch durch Anschlag schlagen. 4 00- Meter = Kraulmeisterschaft für Männer: 3. Hofmann, GSV. 100 - Meter - Kraul­meisterschaft für Männer: 5. Herbert, GSV.

100 - Meter Kraulschwimmen für Männer, Klasse 2: 1. Albold, 3. Zimmer, 4. Hof­mann (sämtliche GSV.). Lediglich der erfahrene Paulus (Kassel) war in der Lage, eine Bresche in das fast gleichwertige Gespann des GSV. zu

einer jugendlichen noch von einer aktiven Schwiim merin zu schlagen sein. rr n

2 0 0 Meter Brust, Männer, Klasse 3: 3. Otto» Schwarz, GSV. 100 Meter Brust, männ< liehe Jugend: 5. Willi Keiner, GSV.

100 - Meter - Kraulschwimmen für! Frauen, Klasse 3: Hertha Raffel, To. 1846, wurde

Kun st springen für Männer, Klasse 3: 2.

Kleinke, GSV. Kleinke wurde im Pflichtsprung un­terbewertet, was ihm den verdienten Sieg kostete.

K u n st s p r i n g e n für Frauen, Klasse 3: 1. RE Haus, To. 1846 Gießen; 2. El. Plank, G^L. Gießen. Je mehr Wettkämpfe diese beiden jungen Springerinnen bestreiten, je knapper wird der Punkt­unterschied. Wenn beide ihr Training weiterhin so ernst unter der Leitung von Gaumeister Schüler nehmen, dürften sfe schon im nächsten Jahr um die Gaumeisterschaft mit dabei sein. O.

Sturze Sporttwtizen.

Hermann Kleeberg (Berlin), der verdienst­volle, langjährige Führer der deutschen Eissportler, ist von seinem Amt zurückgetreten. Der Reichssport­führer hat den Schatzmeister des Fachamtes Eis­und Rollsport, Max Hönicke (Berlin), vorläufig kommissarisch mit der Führung des Fachamtes be­traut.

DasBrauneBand desSpringsports wird vom 27. bis 30. Just in München entschieden und sieht die Vertreter Deutschlands, Dänemarks, Ungarns und Rumäniens im Wettbewerb. Der Kampf besteht aus vier S.-Springen.

Deutsche Ruderer werden am kommenden Sonntag, 24. Juli, an der internationalen Ruder­regatta in Luzern (Schweiz) teilnehmen. Gemeldet haben Frankfurter RG. Germania, RV. Friedrichs- Hafen und Neptun Konstanz, die auf die führenden schweizerischen, italienischen und französischen Mann- schäften treffen werden.

Rudi Cranz (Freiburg) bestritt in der Schweiz erneut ein Schirennen. Er belegte beim Diaoolezza-Rennen im Torlauf den zweiten Platz hinter dem in 46,2 Sekunden siegenden schweize­rischen Weltmeister Rominger. Cranz benötigte 48,1 Sekunden.

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der Kreishandwerkerschaft.

Kreishandwerkerfchast Gießen

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Für die herzliche Teilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen sowie für die Kranz- und Blu­menspenden sagen wir allen unseren besten Dank. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Schuster für seine trostreichen Worte und den Beamten desVersorgungs- amtes Gießen, insbesondere Herrn Regierungsrat Wecker für den ehrenden Nachruf.

Antonie Fischer

Alfred Fischer und Frau.

vom 23.7. bis 4. 8.1938

Dr.Wolf

verreist ab 22. Juli

Vertreter:

Dr. Geyer Dr. Nohl

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