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Aus der engeren Heimat

Rhein-Mainische Börse.

rNillagsbörse: weitere Erhöhungen.

Kreis Alsfeld.

Die LahnregulieMg bei Lölbe und Wehrda

festzulegen.

Ein 400 Meter langes neues Flußbett für die Lahn.

Deutsche Jugend-ZNeisterschasten in Frankfurt

Wirtschaft

LPD. Marburg, 20. Juli. Die Arbeiten an der Regulierung und Eindeichung der Lahn in den Gemarkungen Cölbe und Wehrda Haden in den letzten Wochen gute Fortschritte ge­macht. Um bei eintretendem Hochwasser einen bes- eren Abfluß zu ermöglichen und einer Ueberflutung les großen Ackergeländes vorzubeugen, fällt die eicherige große Schleife des Flusses zwischen der og. Kupferschmiede und dem Heideberg in Zukunft ort. Sie wird durch Aushebung eines neuen, etwa 400 Meter langen Flußbettes abgeschnitten. Die Arbeiten an diesem neuen Flußbett sind so weit fortgeschritten, daß in Kürze die restlichen, noch von den alten' Flußufern trennenden Durchstiche vor­genommen werden können. Tag und Nacht arbeiten die Pumpen, um die Baustellen von dem fort­während eindringenden Grundwasser freizuhalten und den Fortgang der Arbeiten zu ermöglichen.

Bei den Ausschachtungsarbeiten stieß man auf der zukünftigen Flußsohle auf zahlreiche starke Eichenstämme und Baumstümpfe, welche von einem früher hier befindlichen Wald herrühren, vor vielen Jahrhunderten von der Lahn, die früher öfters ihr Flußbett gewechselt hat, überflutet und dann unter Endmassen begraben wurden. Infolge der jahr­hundertelangen Lagerung der Stämme in dem

Der deutsche Außenhandel

im 3uni und im ersten Halbjahr 1938.

Fwd. Im Außenhandel Großüeutschlands betrug die Einfuhr 485,5 Millionen RM., die Ausfuhr 436,2 Millionen RM. Gegenüber dem Vormonat ist die Einfuhr um 32,1 Millionen RM. (Dormonatszahl berichtigt), die Ausfuhr um 29,3 Millionen RM. zurückgegangen. Die Handelsbilanz Großdeutschlands schließt mit einem Einfuhrüber­schuß in Höhe von 49,3 Millionen RM., d. h. einem etwas geringeren Betrag als im Dormonat (52,1 Millionen RM.) ab.

Grundwasser des Erdreiches der Talsohle ist sog. Mooreichenholz entstanden, das wegen seiner Festig­keit und tiefschwarzen Färbung in der Möbel-

Zunahme sogar rund 13 v. H., da die Einfuhrpreise um 4 v. H. niedriger lagen als 1937. An der Stei­gerung waren alle Warengruppen beteiligt. Am größten war die Zunahme im Bereich der gewerb­lichen Wirtschaft (Wert + 9 d. H., Volumen + 16 o. H.). Die Erhöhung hat hier vor allem zu einer gesteigerten Einfuhr von ausländischen Rohstoffen und Halbwaren geführt, darüber hinaus sind aber auch Fertigwaren in größerem Umfange bezogen worden. Die Einfuhr von Nahrungs- und Genuß- | Mitteln lag insgesamt dem Wert nach um rund

Am Rentenmarkt hat sich das Angebot eben­falls merklich vermindert, die Umsätze blieben in- dessen klein. Reichsaltbesitz 130,65 (130,50), Koni- munal-Umschuldung unverändert 95, 4V- v. H. Ver­

stand fand, flüchtig und verübte später im Ort einen Einbruchsdiebstahl. Der Besitzer des Hauses stöberte ihn in der Scheune auf. Die ihm nachsetzenden Verfolger bedrohte der Verbrecher mit der Pistole. Auf eine Streife der Gendarmerie schoß der Räuber wiederholt mit der P i st o l e. Schließlich gelang es, ihn in einem Korn­feld zu stellen. Hier wurde der Verbrecher bei einem Kugsiwechsel erschossen. Zunächst waren die Personalien des gefährlichen Burschen nicht bekannt, bis es dem polizeilichen Fahndungsdienst gelang, den Toten als den aus dem Offenbacher Unter­suchungsgefängnis gemeinsam mit zwei Komplizen entflohenen Einbrecher Josef Krepp aus Seligen­stadt zu identifizieren. Bei ihrem Ausbruch hatten

kres gerichtlich«; ch um die rfen ufw. Da e- ekommen ist uni ert hat, war ein cht möglich. Dn, it dem beschloß nicht fand eine: 'erkauft und der len.

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Die Iufchprefft. 15 gemefbet, vor bem Gerichts- ebrod)entxv bei Msbach Jen tonnten, ist itten und letzten

Än Büchel- ndrecher aus i, da er sich der unb zu entfliehen kemumgsdienM nten Toten ergab, den in Offenbach ten und dort aus- ligenstadt handelt der Pfalz meßet gangs von Luche!- büberfall auf rg, als er DM'

RM. niedriger als im Vormonat. Der Rückgang ist in der Hauptsache als jahreszeitliche Erscheinung zu werten, da die Ausfuhr auch in den Vorjahren mit wenigen Ausnahmen von Mai zu Juni ab­genommen hat. Die Verminderung beruht zum größten Teil auf einer Abnahme des Volumens, jedoch ist auch der Ausfuhrdurchschnittswert etwas gesunken. Abgenommen hat gegenüber dem Mai in der Hauptsache die Ausfuhr von Fertigwaren (24,8 Millionen RM.), und zwar waren an die­sem Rückgang Dor- und Enderzeugnisse beteiligt. Auch im Absatz von Halbwaren ist das Vormonats­ergebnis nicht erreicht worden: dagegen war die Ausfuhr von Rohstoffen (Kohlen) und Erzeugnissen der Ernährungswirtschaft etwas höher als im Mai. Von den einzelnen Erdteilen waren Europa, Asien und Amerika an dem Rückgang der Ausfuhr von Mai zu Juni beteiligt.

Die Handelsbilanz des Altreichs schließt im Juni mit einem Einfuhrüberschuß von 26,6 Millio­nen RM. gegen 29,7 Millionen RM. im Vormonat ab.

Im ersten Halbjahr 1 938 betrug die Einfuhr des Altreichs 2697 Millionen RM., die Ausfuhr 2583 Millionen RM. Die Handelsbilanz schloß mit einem Einfuhrüberschuß von 114 Mil­lionen RM. ab. Gegenüber dem ersten Halbjahr 1937 ist die Einfuhr um 217 Millionen RM., d. h. fast 9 v.H. gestiegen. Dem Volumen nach betrug die

die drei einen Wärter überfallen und schwer ver- letzt.

Vier Arbeiter mit einem Aufzug in die Tiefe gestürzt.

Lpd Frankfurt a. M-, 20. Juli. Beim Bau eines Lastaufzugs in einer Maschinenfabrik in der Mainzer Landstraße ereignete sich am Mittwoch ein schwerer Unfall. Der Aufzub stürzte in die Tiefe und riß vier Arbeiter mit. Ein Elek­tromonteur aus Stuttgart erlitt einen doppelten Beinbruch, die drei anderen Arbeiter trugen Schä­delbrüche, Rückgrat- und sonstige Verletzungen da­von.

An der Abendbörse ergaben sich vorwiegend wei­tere leichte Befestigungen, da sich seitens der Ban- _ t i kenkundschaft das Kaufinteresse erhielt. Die Umsätze

der Nachwuchs des deutschen Sportes in Frankfurt allerdings keinen besonderen Umfang.

a.M. zeigen wird. Scheide anstatt stiegen um 2,50 v. H. auf 220, Gebr.

Bei der Durchsicht der Ergebnisse der em3elnen 3u^qf)an5' um 1,75 v.H. auf 114, Deutsche Lino- Gebietssportwettkampfe findet man einzelne Lei-, (eum um 150 D a auf 15z, und je 1 v. H. höher stungen, die weit über dem Durchschnitt ttegem So L Aßlinger mit 104, Dckimler mit 133,50, lief der Gebietsmeister von Hessen-Nassau m Mainz F^umech. Jetter mit 91 und Südd. Zucker mit 219, 100 Meter in 10J Sekunden. sowie am Einheitsmarkt Schramm Lack mit 141.

Unter diesem Gesichtspunkt find die HJ.-Kamps- Montanpapiere blieben gut behauptet, Stahlverein spiele 1938 in Frankfurt nicht nur für die igg, Mannesmann 109, Buderus 113,50, Rheinstahl und ihr nahestehende Kreise von größtem Interesse | Qv auf 142,50, Hoesch plus 0,50 v. H. ackf sondern sie bringen jedem irgendwie am Sport 110 25. IG. Farben blieben mit 150,40 unverändert. Interessierten die einzige Möglichkeit des ganjen ßbenr0 u a Bemberg mit 130, Demag mit 140, Jahres, die Besten der deutschen Jugend im Wett- $ertürc( mit 135, Moenus mit 126 und AG. für kampf zu sehen. Es gelangen m den beiden Tagen Verkehr mit 123. Adlerwerke Kleyer wurden ge- in Frankfurt a. TO zur EnMeidunZ: 100=^1«= f gewannen 0,50 o.S). auf 110,50, ferner

Lauf, 1000-Meter-Laus, 100 Meter Hürden, Weit- 0 25 v, H auf 111,25. Licht und Kraft tour- fprung, Hachfprung, Stabhochsprung Speerwer>en,- öen berliner Schlußftond non 135,25

Kugelstoßen, KeulenweiMrurf, Diskus, Hammer- ^AgZO) zurückgenommen, ebenso bröckelten RWE. werfen, leichtathletischer Fünfkampf, 1«>- und 200= ' 118J5 (119 25) unb tzolzmann auf 147 (147,25)

Meter.Brustschwimmen, ^0-Meter-Ruckenschwim- $on Bankaktien zagen Commerzbank 0,13 t>. S). men, 100=, 200= und 400=meter.Sr-aul1d)n>immen Qn auf 11165 Am Rentenmarkt war das Geschäft und eine 4X 100-Meter-Kraulstafsel klein. Nottert wurden Reichsbahn - Vorzugsaktten

Die Arbeit der Hitter-Jugend umfaßt mehr denn mit ^,90 (123,75), 5V- v. H. Nass. Liquid, mit je jedes Gebiet, das dazu angetan ist, dem deutschen 100 (100,75), 5 v. H. Feldmühle nach Pause mit

Volk in körperlicher wie m charakterlicher Hinsicht ^1,40 (102) und JG.-Farben-Bonds mit unver- einen gesunden Nachwuchs zu erziehen. So dienen 121,50. Kommunal-Umschuldung nannte man die HJ.-Kampfspiele 1938 in Frankfurt a.M. nicht Q5 D 5

NSG. Nachdem in sämtlichen Gebieten der Hitler-Jugend durch die Gebiets- und Obergau- Sportwettkämpfe die besten Sportler ermittelt wor­den sind, werden am 27. und 28. August in Frank­furt a.M. die deutschen Jugend-Meisterschaften in Leichtathletik, Schwimmen und in den einzelnen Spielen ausgetragen.

Erstmalig hat man sich in diesem Jahre ent­schlossen, da die Kampfspiele 1937 in Nürnberg zu umfangreich wurden, die R^ichsmeisterschaften der Hitler-Jugend auf die einzelnen Plätze zu verteilen. Der offizielle Reichssportkampf der HI. und des DJ. findet wieder in Nürnberg statt, während die anderen Sportarten wie Rudern, Kanu, schwer­athletische Uebungen usw. zu einem anderen Zeit­punkt durchgeführt werden.

In Frankfurt a. M. treffen am 27. und 28. August die Gebietsbesten aus ganz Deutschland der nicht im Reichssportwettkampf enthaltenen Uebungen zu­sammen. Nach den Leistungen, die die Gebiets­meister der Hitler-Jugend in der Zeit vom 29. Juni bis 3. Juli in Mainz zeigten, läßt sich jetzt schon feststellen, daß Hessen-Nassau in einigen Sportarten Aussichten auf Stellung des Reichsmeisters hat.

Es wäre verfehlt, den Reichsjugendmeisterschaften in der Gesamtarbeit der Hitler-Jugend einen allzu überragenden Platz zuzuweisen. Trotzdem aber führt die Entwicklung von Jahr zu Jahr mchr zur For­derung des Leistungssportes. In diesem Rahmen ist es schon von einigem Interesse, welche Leistungen

schon oft unter dem Federvieh sehr unliebsam be­merkbar gemacht hatten, und ihre Jungen los. Nach längerem Kampfe gelang es, die ganze Gesellschaft, auch einen zunächst mit schweren Wunden fluchtig gegangenen alten Marder in einem Nachbarhofe, zur Strecke zu bringen. Man hofft, daß nun die Räubereien in den Hühnerställen mit der Vernich­tung dieser vierbeinigen Räuber ihr Ende gefunden

Im Außenhandel des Altreichs belief sich die Einfuhr im Juni auf 429,4 Millionen RM. Gegenüber dem Mai bedeutet dies einen Rückgang um 27,4 Millionen RM., d. h. 6 v. H. Diese Ver­minderung beruht fast ausschließlich auf einer Ab­nahme des Einfuhrvolumens, da der Einfuhrdurch­schnittswert wenig gesunken ist. An der Abnahme der Gesamteinfuhr von Mai zu Juni waren in erster Linie Waren der gewerblichen Wirtschaft be­teiligt. Der Herkunft nach entfällt der Rückgang der Einfuhr im Juni zum größten Teil auf die außereuropäischen Gebiete, deren Lieferung ms- aesamt um 24,8 Millionen RM. abgenommen haben. . ,

Die Ausfuhr des 2H tret d)s_ jpar im

Reit- und Fahrturnier in Bad Salzschlirf.

Die Kurverwaltung Bad Salzschlirf veranstaltet mit dem Artillerie-Regiment 51 Fulda am Sams­tag, dem 23., und Sonntag, dem 24. Juli, em großes Reit- und Fahrturnier, das unter anderem Dressurprüfungen, Jagdspringen, Vielseitigkeits­prüfungen, Geländeritt, Fahrerprufungen und große Zugleistungsprüfungen des Kattblut-Zuchtverbandes vorfieht. In 12 Wettbewerben kämpfen Retter und Fahrer der Wehrmacht, SA., ff, HI, Reitervereine um den Sieg. Ein großes militärisches Schauspiel wirdDie Artillerie auf dem Gefechts­feld" därstellen. .

Nach den bis jetzt vorliegenden Nennungen, unter denen sich namhafte Turnierreiter befinden, kann gesagt werden, daß die Veranstaltung für Die Freunde des Pferdesports ein Ereignis werden wird, so daß sich der Besuch dieser Veranstaltung lohnen dürfte. An den Wettkämpfen beteiligen sich auch Angehörige der Abteilungen der Arttllene aus Gießen und Siegen.

Landkreis Gießen.

Frankfurt a. M., 20. Juli. Die Erholung der Aktienmärkte machte weitere Fortschritte, wo­bei eine gestern verbreitete Meldung von zuständiger Seite über keine Sonderbehandlung jüdischen Ak- tienbesitzes bisherige Zweifelsfragen klarte unb 511 j einer weiteren Beruhigung beitrug. Don der Ku no­ch Deckenbach, 21. Juli. Am nächsten Sonn- rourben wieder kleine Käufe vorgenommen, tag kann unser Mitbürger Heinrich K gel II. Ibei etwas lebhafterer Geschäftstätigkeit er- im Kreise von zwei Kindern, zwei Enkeln, und zwei neut Besserungen von etwa 1 bis 2 v.H. eintraten. Urenkeln seinen 7 7. Geburtstag begehen. ben ersten Notierungen ergaben sich auf Ge-

winnrnttnahrnen aus Berufskreisen verschiedentlich kleine Rückgänge, die Grundhaltung blieb jedoch freundlich. Die Erhöhungen erstreckten sich gleich- mäßig auf alle Marktgebiete. Mehr befestigt waren Feldmühle Papier mit 128 (125). Th. Goldschmidt mit 130,13 (127,50), Deutsche Erdöl mit 127,50 (125), Berger Tiefbau mit 145 (142,50), Rheinmetall mit 128,25 (125,75) und Gebr. Junghans mit 111,90 (109,50). Von Montanaktien gewannen Mannes­mann, Vereinigte Stahl und Rheinstahl bis 1,50 d. H. Elektropapiere zogen durchschnittlich 1 bis 1,50 v. H. an. Maschinenaktien erhöhten sich bis 1,50 v.H., Eßlinger jedoch nach Pause 2 v.H. niedriger mit 103. IG. Farben stellten sich zum ersten Kurs auf 151,25 (150) unb schwankten später zwischen 150 25 bis 150,75. Im einzelnen kamen u.a. AG. für Verkehr mit 123 (121), VDM. mit 167 (165), Bemberg mit 130 (129) unb Felten mit 130 (128)

Baugenoffenschastsarbeit in Grünberg

+ Grünberg, 20. Juli. Die im Dezember 1935 gegründete Gemeinnützige Bauge­nossenschaft hielt ihre Hauptversammlung im GasthausZum wilden Mann" ab. Der Abschluß der Jahresrechnung, die in Einnahme und Ausgabe 13 007,74 Mark aufwies, wurde genehmigt. Im üeraanaenen Jahre wurde das zweite Haus durch die Genossenschaft in der Adolf-Hitler-Straße er­baut. Don dem für dieses Bauvorhaben erworbenen Gelände von 641 Quadratmeter wurden nur 400 Quadratmeter benötigt. Das Restgelände soll bei der Feldbereinigung als Austauschgelände verwertet werden. Die Genossenschaft hat sich beretterklart, um die geplante Kleinsiedlung hinter derBilla Emilia" an der Adolf-Hitler-Straße zu fordern, die Aufgabe als Trägergesellschaft zu übernehmen. Es geschieht dies auch im Interesse der Bauhandwerker, da die Genossenschaft durch Gewährung von Zwischenkrediten deren Forderungen mvattchst dato befriedigen kann, während die Reichszuschusse und die hypothekarischen Kredite erst nach Fertigstellung des Rohbaues gegeben werden. Demnächst sollen hier drei Kleinsiedlungen in Angriff ge­nommen werden, für die hierzu von den Siedlern das nötige Eigenkapital bereit liegt. Die Hauptoer- fammlung beschloß die Aufnahme eines Kapitals von 6000 Mark, um das Bauvorhaben durch Her- gabe von Zwischenkrediten zu ermöglichen.

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Sitzung der Ziatsherren in Grünberg.

+ Grünberg, 20. Juli. Bürgermeister Krä­mer weist darauf hin, daß dies die erste öffent­liche Ratssitzung ist, die er abhält.

Im neuen Voranschlag war ursprünglich die Her­stellung der Bismarck- und der Hindenburgstraße vorgesehen. Da sich aber noch nicht genau voraus- sehen läßt, wie sich die Aenderung der Gemeinde- steuern auswirkt, soll vorerst nur eine Straße in Angriff genommen werden. Die Entscheidung fällt zugunsten der Hindenburgstraße.

An der Londorfer Straße ist noch das Reststuck Bürgersteig von der Drogerie Röhm bis zur Metz­gerei Schmitz herzustellen. Man entscheidet sich für Plattenbelag zu iinem Preis von etwa 4,50 Mark pro Quadratmeter.

Die Schäfereigenossenschaft, welche die Altstadt­schafweide inne hat, bittet um Erlaß von 600 Mark Pacht. Das Gesuch wird abgelehnt, da die Ge­währung eine Unbilligkeit gegenüber dem Pachter der andern Weide bedeuten würde.

Zur Reinigung der Aeschersbach leistet der Be­sitzer der Steinmühle stets einen Unkostenbettrag (30 Mark). Der Bürgermeister erbittet die Zustim­mung der Ratsherren, diese Leistung vertraglich

industrie begehrt wird. ,

Insgesamt sind rund 37 000 cbm Boden durch, Handarbeit und 14 000 cbm Boden durch Bagger zu lösen. Außerdem sind rund 55 000 qm Rasen­arbeiten und 500 cbm Betonarbeiten auszuführen. Die Beförderung der Erdmassen erfolgt mittels Schmalspurbahnen. Der Hochwasserschutzdamm zwi­schen der Straße Cölbe-^Wehrda und der Kupfer­schmiede ist völlig, derjenige zwischen Cölbe und dem Herdeberg zum größten Teil fertiggestellt. Der fluß­aufwärts gelegene Teil der nunmehr abgeschnittenen großen Schleife der Lahn öirh nölfig gugefullt mmull,ululu,utuuua ....................... ..

während der untere Teil der Schleife mit ichmmer l ^tahl unverändert 98. Liquidationspfand. Verbindung zur Lahn als Fischwasser erhalten zogen bei kleiner Nachfrage etwa 0,13 v. H. bleibt. , ... an Goldpsandbriefe blieben unverändert. Stadtan-

Nach der bis zum Herbst zu erwartenden Beendr- stierten etwas uneinheitlich, ebenso In- gung ber ^eguIierungsunb (£tnbei^^ung&art)e^teT1[ burtrtes0bligafionGn. Farben-Bonds weiter erholt dieses Teilabschnittes wird der letzte Teilabschnitt! 121.25^(120 65). zwischen der Lahnbrücke bei Wehrda und der Bahn-1 - srxeiverkehr zeigte ebenfalls weitere hofsbrücke in Marburg in Angriff genommen. Durch L^Wungen. Man nannte Dingler mit 88,75 (88), die Eindeichung der Lahn au diesem Teilabschnitt ^ivaa mit 82 (81), FMA. mit 158 (157), Elsass, wird in Zukunft bei Hochwasser eine Ueberflutung ^lle mit 79 (77) und Ufa mit 76 (75). des Marburger Affollerslugplatzes unmöglich. | Tagesgeld unverändert 2,50 v. H.

Abendbörse freundlich.

Dann berichtet der Bürgermeister über eine Unter­redung mit Ministerialrat Rinash ausen wegen der Beschaffung von Räumen für die Volks- und Berufsschule und über den geplanten Neubau eines Volksschulgebäudes. Ministerialrat Ringshausen hat Unterstützung dieses Planes zugesagt, außerdem hat er sein Erscheinen für die nächste Zeit m Aussicht gestellt. Die Ratsherren sollen bei dieser Gelegen­heit eingeladen werden.

Das bischöfliche Ordinariat in Mainz hat Plane für die Erbauung einer katholischen Kirche einge­reicht. Diese soll auf dem der Kirchengemeinde ge­hörenden GrundstückAm Rondell" errichtet wer­den, ihr Fassungsvermögen soll 60 Personen be­tragen. Den vorliegenden PlatzTiefer Hof , der an die Bahnhofitraße grenzt, will man der Stadt überlassen, die ihn als Anlage Herrichten und unter­halten soll. Die Ratsherren haben keine Bedenken gegen die Errichtung der Kirche, die Uebernahme des Platzes und seine Unterhaltung wird abgelehnt.

Demnächst wird der Denkmalpfleger Pros. Grube Herkommen. U.a. soll er fein Gutachten über Die Aufstellung des alten Marktbrunnens abgeben, ebenso über die Herrichtung des Kirchenplatzes.

Auf einen Einspruch Der Besitzerin des Gasthauses B e l t r 0 p wegen Verlegung der Kinovorführungen aus ihrem Saale in die Turnhalle hat eine Be- sichtigung beider Räume durch eine Kommission, bestehend aus Vertretern des Kreisamts, der Bau- polizeibehörde, der Gauftlmstelle, der Fachgruppe Filmtheater der Reichsfilmkammer, Bürgermeister, Ortsgruppenleiter und der Interessenten, stattge­sunden. Auf deren Befund werden vorläufig Die Filmvorführungen in der Turnhalle ab gehalten.

haben. .

= Steinbach, 20. Juli. Die Maul- und

Klauenseuche, die von einem Händler, der,,,«»^.0 - - ---- . - ,

Ferkel verkauft hatte, hier eingeschleppt worden 8 v.H., dem Volumen nach um rund 9 v.H. über war, hatte dank der sofort durchgeführten Maßnah- dem Dorjahresumfang

men keine weitere Verbreitung gefunden. Die Seuche Im Gegensatz zur Einfuhr hat die Au s fuhr ist nunmehr erloschen, alle Sperrmaßnahmen ihren Vorjahresstand nicht ganz erreicht. Dem Wert ind aufmboben nach betrug der Rückgang 3 v. H. dem Dolumen

Grün berg, 20. Juli. Im Alter von 71 nach - da die Ausfuhrpreise im ^Durchschnitt ge- Jahren 0 erstarb hier an den Folgen eines Schlag» stiegen sind annähernd 10 v. H. 2m einzelnen anfalls der Rentier Christoph Schweißguth. war die Entwicklung verschieden. Derhaltmsma^g Als Geschäftsmann - er betrieb früher ein Solo= am stärksten hat die Ausfuhr van Nahrungsmrtteln nialwarengeschäft, verbunden mit Schuhladen - g°= und G°>.ußMittAn s°w,e °°^H°lb«°ren abIenvm. nab er weit über Grünbera hinaus einen guten Rus. men. Bei Fertigwaren betrug öer ÜBcrtrudgang Lange Zeit gehörte er dem Gemeinderat als Mit. nur 1 v. S). Er entfällt ausMehl'ch auf Darerzeug. glied am und er hat oft feine Kraft in den Dienst niste. Der Absatz von Enderzeugmsten war der Oeilentlichkeit aestellt Besonders als Leiter des und mengenmäßig IM ganzen noch hoher als im taffSBÄ des städtischen ersten Halbjahr 1»37 Auch dre^AusMr vor.Roh.

> Birklar, 20. Juli. Unter Leitung von Obst- nicht erreicht, bauinfpettor Rentsch (Friedberg) fand hier ein Obftb au-ßeljr gang statt, der auf Anregung des hiesigen Obstbauoereins auch einen lehrreichen Rundgang durch die Obstanlagen unserer Gemeinde brachte. Dabei wurden den Teilnehmern viele wert­volle Aufklärungen über Schädlingsbekämpfung und die Obstbaumpflege gegeben.

ein Brandangriff statt. Bei der Kritik gab Kreis- euerwehrführer Bouffier seiner Freude über die Leistungen Ausdruck, betonte, daß die hiesigen Weh­ren mit zu den besten im Kreise zählen und bezeich­nete die Exerzierübung als sehr gut, die Durchfüh­rung des Brandangriffes als gut. Anschließend aab Bürgermeister Michel die Beförderung des Oberbrandmeisters Velten zum Hauptbrand­meister bekannt.

Q] Allend orf (L a h n), 20. Juli. Ein hiesiger Hausbesitzer vernahm gestern abend auf dem Holz­boden seines Grundstücks einewilde Jagd", die er anfänglich auf herumtollende Katzen zurückführte. Bei näherem Zusehen machte er jedoch die Wahr­nehmung, daß auf dem Boden eine ganze F a - milie von alten und jungen Stein- martern sich häuslich eingerichtet hatte und die Alten mit ihren Jungen sich in geräuschvoller Weise mit allerlei gymnastischen Uebungen vergnügten. Mit Hilfe von schnell herbeigerufenen Nachbarn wurden alle Schlupflöcher in dem Schuppen von außen her besetzt, und dann ging der ernste Der- nichtungskampf gegen die alten Räuber, die sich

impsspiele 1938 in Frankfurt a. M. nicht mit 95 D

nur Der Ermittlung des Reichsbesten, sondern dar- frankfurter Getreidebörse,

über hinaus Der Erziehung Der deutschen Jugend nrin»t4»n ((Ao.

3U einem gefunden unb leistungsfähigen Kampf. | Jfr an ff«* ^M,At.Iu!<. ^notreye

Weizen W 9 193, W 11 195, W12 196, W 13 197, W16 200, W18 202, W19 204, W 20 206; Roggen RH 179, R12 180, R14 182, R15 183, R16 185, R17 186, R18 187, R19 189 Großhandels, preise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste, Futterhafer nicht notiert. Weizenmehl, Type 812, W13 29,10, W 16 29,20, W19 29,20, W20 29,55; Roggenmehl, Type 997, R12 22,45, R 15 22,80, R16 22,95, R18 23,30, R19 23,50, dasselbe, Type 1150, Abschlag 0,50 RM. (alle Mehl- preise plus 0,50 RM. Fracht-Ausgleich). Weizen- futtermehl 13,60; Weizenkleie WA3 10,75, W16 10,90, W18 11,00, W19 11,10, W 20 11,20; Raggenkleie R12 9,95, R15 10,15, R16 10,25, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlenifestpreise ab Müh­lenstation. Sojaschrot, Palmkuchen. Erdnußkuchen, Treber, Trockenschnitzel nicht notiert; Wiesenheu, handelsüblich bis ein Drittel Besatz 5,40, Wiesen­heu, bis etwa ein Zehntel Besatz 6,40, Wiesenheu (drahtgepreßt) bis 40 Pf. Aufschlag, alles Erzeuger- Höchstpreise ab Erzeuger-Verladestation. Weizen- und Roggenstroh nicht notiert. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Schtachtviehmarkt.

F r a n f f u r t a. M., 21. Juli. (Vorbericht.) Auf- trieb: 1166 Rinder, darunter 252 Ochsen, 188 Bullen, 514 Kühe, 212 Färsen; 497 Kälber, 35 Hammel, 12 Schafe und 475 Schweine. Es kosteten: Ochsen 36 bis 45 Mark, Bullen 34 bis 43 Mark, Kühe 20 bis 43 Mark, Färsen 35 bis 44 Mark, Kälber 35 bis 65 Mark, Hämmel 35 bis 50 Mark, Schafe 30 bis 38 Mark, Schweine 53 bis 60 Mark. MarA verlauf: Rinder, Kälber, Schweine $ugeteilt, Häuft mel und Schafe mittelmäßig.

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* Großen-Linden, 20. Juli. Kreisfeuer- wehrführer Bouffier (Gießen), Oberbrandmeister Münch (Gießen) und Bürgermeister M i ch e l be­sichtigten gestern die hiesige Freiwillige Feuerwehr (Führung: Oberbrandmeister Del- G "l ch s"h^e i^m e d/Mtth den^Exerzi^bungen Ki ^u«2,8 Mllwneu RM. um 24,3 MMvneu