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lusstellung aegeben. Diese dieser Beziehung ein An-
die
anderes Bild zeigen als die früheren, die noch auf ymbolen der kleindeutschen Geschichte beruhen.
Ein weiterer Anlaß für die neuen Verordnungen
die
1933 .
1934 .
1935 .
1936 .
1937 .
alle Goldmünzen in« oder ausländischer Prägung der Reichsbank an- zubieten find. Diese Bestimmungen tragen in erster Linie einen technischen Charakter. Die deutsche Währung bleibt nach wie vor an das Gold gebunden. Die bank- und münzgesetzlichen Bestimmungen haben sich nicht geändert. Der Reichsfinanzminister das Recht, die Neuprägung von Goldstücken anzuordnen, sobald er das als notwendig betrachtet. Lie kommenden Münzen würben aber äußerlich ein
Das Ende der alten Goldmünzen. Von unserer berliner Schriffleitung.
. 903,8 . 1001,5 . 1083,2 . 1232,0
über folgendes aussagt für die Steigerung Einnahmen aus dem Personenverkehr:
743,2 Millionen Mark . 811,9
877,7
. 948,6
. 1054,7
1933 .
1934 ;
1935 .
1936 .
1937 .
man kann auch hier lediglich vergleichsweise Statistik der Reichsbahn heranziehen, die dar- ....... ihrer
ßtadt Helsingfor ein Bankett, auf dem in vielen Sieben der deutschen Schauspielkunst Dank und Lob jargebracht wurde. Auch die Kopenhagener Presse feiert bas beutsche Gastspiel.
Eröffnung der Salzburger Festspiele.
Am Samstag werden in Salzburg in Gegenwart von Reichsminister Dr. Goebbels und zahlrei- ien Ehrengästen aus dem In- und Auslände die Halzburger Festspiele mit der Festaufführuna „Sie Meistersinger von Nürnberg kierlich eröffnet. Die musikalische Gesamtleitung pat Generalmusikdirektor Wilhelm Furtwäng - ter, der bei diesen Festspielen zum erstenmal eine Opernaufführung in Salzburg dirigiert Die Regie ficgt in den Händen von Spielleiter Erich von Dy meta! von der Wiener Staatsoper, während die Ausstattung von dem Wiener Ausstattungsleiter Robert K a u t s k y stammt.
Oie Erste Deutsche Spottousstellung in Vreslau eröffnet.
Breslau, 20. Juli. (DNB.) 3m Marmorsaal ö’.:r Fahrhunderthalle versammelten sich Vertreter von Partei, Staat und Wehrmacht und die Reichs«
Nun sind die läge, wo überall Ferrenreisende die Bahnhöfe bevölkern, wo der große Trubel herrscht, der die Verwirklichung der Pläne einleitet, die den Winter hindurch manchen stillen Abend mit Träumen füllten und die, wie wir gleich sehen werden, weit mehr Menschen beschäftigten als nur die Reiselustigen selbst. Die Bewohner des Nordens ziehen für Wochen oder gar Monate nach dem Süden, die aus dem Süden bevölkern unsere Küsten, und mit den West- und Ostdeutschen ist es nicht anders Jeder huldigt in seinen Ferien dem Motto der Sehnsucht: „Dort, wo du nicht bist, da ist das Glück", und setzt dann alles daran, wenigstens einmal für kurze Zeit dort zu sein, wo nach seiner Meinung das Glück ist. .
Wie groß die Belebung ist, die gerade das Reisen seit 1933 erfahren hat, lassen die Zahlen ahnen, die über die Entwicklung der Personenbeförderung mit ber Reichsbahn einschließlich des Reichsbahnkraftomnibusverkehrs aussagen. Es erweist sich aus der Statistik, daß die Millionenzahl der beförderten Personen folgendermaßen anftieg:
. 829,4 Millionen beförd. Personen
rstand in der Tatsache des österreichischen Än- hlusses. Mit Wirkung vom 15.3uni wurden die sicheren österreichischen Bundesgoldmünzen außer rast gesetzt. 3m Altreiche wurden die alten Münzen noch zugelassen, lediglich ihr Verkehr von Hand u Hand war untersagt. Die Altbesitzer durften also ie Zehn- und Zwanzigmarkstücke für sich behalten, erst ann, wenn sie ihren Besitzer veränderten, mußten sie der Reichsbank angeboten werden. Es ist chne weiteres klar, daß auch in dieser Frage für 115 Großdeutsche Reich ein einheitlicher
! e ch t s z u st a n d geschaffen werden mußte. Hatten e österreichischen Goldmünzen aufgehört, ein Zah- ngsmittel zu sein, so durften die kleindeutschen Prägungen in Zukunft kein Vorrecht besitzen. Der chlußtag für die alten Münzen ist der 15. August, :ätestens bis zum 1. September muß der Besitz ir Reichsbank angezeigt werden, die von dem echte des Ankaufs Gebrauch machen kann, die ier auch bei wertvollen Münzsammlungen z. B. brechtigt ist, Ausnahmen zu machen.
Diese Anbietungspflicht erstreckt sich nicht nur au: bc früheren reichsdeutschen Goldmünzen, sondern Md) auf jed Art von Goldstücken, gleichgültig reicher Herkunft. Diese Münzen spielen ja im Echreibtisch des einzelnen keine wirtschaftliche Rolle, ffkr ihn ist' lediglich wichtig, daß die Kaufkraft b s Geldes stabil bleibt, wofür die Währungspolitik ds Dritten Reiches sorgt. Anderseits aber vermag, sibald bas Gold durch die Einziehung dieser Mün- aiir in die Hände des Staates gelangt, der ge- simmelte Einsatz dieser vielen kleinen Einzelbeträge eine wichtige volkswirtschaftliche Rolle auszuüben, bi er den Zahlungsverkehr mit dem Ausland zu erleichtern vermag und der Beschaffung notwendiger Mobstoffe dienen kann. Es darf nicht übersehen trerben, daß die Verletzung der Vorschriften über bis Ablieferung ober Anbietung von Goldmünzen hurte Folgen nach sich zieht, da sie unter die stren- ß n Strafen der Devisengesetzgebung fällt.
Wichtig für Auto-Reisende.
tzmtstaubung der österreichischen Fremdenverkehrsgebiete.
Stieseln, Badekleidung, Wäsche, Strümpfen Kletterausrüstung bis zu jenen tausenderlei kleinen Gegenständen, die eben jeder für eine so wichtige Angelegenheit wie eine Urlaubsreise für unerläßlich hält. Und was nicht vorher schon angefchafft wurde, muß während der Reise beschafft werden. Wer reift heute ohne Photoapparat, für den stets Filme nötig sind, wer kauft nicht Reiseandenken und Mitbringsel, wer schreibt nicht Postkarten in großer ZM! Es gibt noch keine Statistik der Reichspost über ihre Einnahmen aus den alljährlich hin- unb hprfliegen- den Postkartengrüßen, sie müssen aber ganz be- trächtlich sein. Auch der Körperpflege liegt der Rei- sende eifriger ob, denken wir an den Konsum von
Leibesübungen ein Lebens- und Betätigungsgebiet entwickelt, von dessen wuchtiger Kraft unb Größe bas Erste Deutsche Turn- unb Sport- f e st Zeugnis ablegen werbe. 3n ben deutschen Leibesübungen liege ein klar erkannter unb selbstbewußter Kulturwille. Der gewaltige Bogen einer neuen deutschen Kultur könne nicht allein vom geistigen Schaffen her gebaut werben, es müsse gleichsam vom anderen Ufer, vom User des Leibes aus, der Bogen entgegengebaut werden. 3n den Formationen der Bewegung wüchsen heute schon die Menschen heran, die als vom Schicksal künstlerisch begabte Menschen zugleich das Erlebnis der Leibesübungen besäßen, und heute schon forme politischer Wille das völkische Bewußtsein unb bie geübte Kraft des Leibes den jungen deutschen Menschen. Für den neuen deutschen Menschentyp würden auch die Künstler wachsen und einmal die große Brücke der deutschen Kultur vom Ufer des Geistes zum Ufer des Leibes schließen.
Die Ausgaben für Schiffs- unb Flugreisen, deren Gästeziffern auch in stänbigem Steigen begriffen sind, erhöhen diese Ziffern noch um viele Millionen.
Die nächsten Nutznießer der Reiselust sind d i e Gast stä11en. Hier können sich bie Zahlen immer nur schätzen lassen Auch bie privaten Fremdenheime und Quartiere müssen seit 1933 dank der rapiden Zunahme der Sommergäste einen großen Teil der wachsenden Beanspruchung mit tragen. Weit über das hinaus, was Reise und Unterbmft verschlingen, gibt aber der Ferienreisende für Ausrüstung und Nebenausgaben aus. Allein die Ausrüstung, oft durch fleißiges Sparen das übrige 3ahr hindurch möglich geworben, umfaßt nahezu alle Zweige des Bekleidungs- und verwandter Gewerbe, von Wettermänteln, Reisedecken,
fachamtsleiter des Reichsbundes für Leibesübungen zur Eröffnungsfeier der Ersten Deutschen Sportaus- tellung. Der Reichssportführer, Staatssekretär von Tschammer und Osten, führte habet aus, wenn die früheren Sportausstellungen lediglich Sammlungen von Gegenständen unb Darstellungen waren, die der inneren Zusammenfassung durch ein tragendes Leitmotiv völlig entbehrten, so könne dies nicht mundernehmen. Erst nachdem ber National- ozialismus bie Leibesübungen als ein wesentliches Erziehungs- und B i l b u n g s m i 11 e l für bas ganze Volk in bas ihnen gebührende Licht gesetzt hätte, sei das Leitmotiv für bie Leibesübungen unb damit auch die Möglichkeit für eine wirklich künstlerische Sportausstellung gegeben. Diese Sportausstellung sei in dieser Beziehung ein Anfang. Es sei gelungen, ein so lebendiges Gebiet wie den Sport in einer technisch und künstlerisch einwandfreien sowie ausstellerisch wirksamen Form zur Darstellung zu bringen. 3n fünf Fahren nationalsozialistischer Aufbauarbeit hätten wir aus den
Berlin, 20. 3uli. (DNB.) Für die Staubftei- lmchung der Fremdenverkehrsgebiete in Oesterreich bitte das Reich rund 12 Millionen Mark zur Ver- fugung gestellt. Wenn auch in ben zweieinhalb Monaten, die zur Verfügung standen, nicht bie fremdenverkehrsgebiete insgesamt entstaubt werben (unten, so wurde doch erreicht, daß die Z u - ihrten in diese Gebiete heute staub- r ei sind. Die Entstaubungsmaßnahmen w e rb e n «rtgesetzt, wie überhaupt der endgültige Ausbau der österreichischen Straßen energisch weiter-
Diese bewußte Anspornung der Reiselust, die ohnehin dem Deutschen im Blut liegt, hatten neben der tragenden 3bee, jedem, der arbeitet, auch die Freude zu schaffen, die ein hartes Leben erst lebenswert macht, auch von allem Anfang sehr klare wirtschaft- liche Ziele. Mit Recht erblickte man im Reisen einen ber kräftigsten Motoren zur Belebung und Fngang- haltung einer großen Reihe von Wirtschaftszweigen, die zum großen Teil mit dem Verkehrs- und Gast- ftättengewerbe, aber auch mit zahlreichen anderen Erwerbszweigen zusammenhängen
S°EÄi-s-ul-r-m-und Sch°.h°4t-mitt°ln-„H.e-
Durch eine neue Verordnung ist verfügt, daß bisherigen goldenen Zehn- und Zwanzigmarkst außer Kurs gesetzt werden. Eine wei Verordnung bestimmt, daß bis zum 1. September
betrieben wird. Es ist nunmehr möglich, ganz Le st erreich in seiner Länge und Breite zu durch- qjeren, ohne daß man wie bisher auf langen E trecken dem lästigen Staub ausgesetzt ist. Besonders berücksichtigt wurde im Sofortprogramm i a s Salzkammergut. Aehnlich wie im Salz- hmmergut wurden auch in Kärnten durch das Sofortprogramm die landschaftlich reizvollsten liegenden entstaubt. Dazu gehören vor allem bie ton Klagenfurt ausgehenben wichtigen Straßen, sowohl bie Packstraße in ihrer ganzen Länge von Klagenfurt nach Graz wie auch bie Stra - Ißen um ben Wörther See. Selbstverständlich rturben auch im Gau Niederbonau bie wich tigsten Zufahrtsstraßen in die Fremdenverkehrs- 0? biete entstaubt, so die Straße, die am linken Sonauufer von Sarmingstein durch die Wachau toch Krems führt. Ebenso kann man auch von Bien aus auf einer vollkommen staubfreien Strafe in bie Wachau fahren. Staubfrei kann ircm weiter von Wien aus ins Semmering- ge b i e t sowie an ben Neusiebler-See unb brmit in ben interessantesten Teil des Burgen- linbes gelangen. 3n Tirol und Vorarlberg sind fast alle wichtigen Straßenzüge ver- . kchrsfähig gemacht worden. Aber auch das L e ch - til von Reutte bis nach Steeg ist entstaubt, eben* s( das Oetztal von Oetz bis nach Sölden. D o n Ai11enwald ist es nunmehr möglich, über de n Scharnitzpaß nach Reit unb bamit n« ch 3nnsbruck auf einer ftaubfreien bzw siaubarmen Straße zu gelangen. Aus dieser keines- Degs erschöpfenden Zusammenstellung kann der Reifende, der nach Oesterreich will, bereits erkennen, k»ß auf dem Geoiet des Straßenwesens alles, was t einer so kurzen Frist möglich ist, getan wurde, im das Reisen im Auto in Oesterreich zu erleichtern.
Der neue Gesandte in Brüssel.
Der Führer und Reichskanzler ernannte den Chef des Protokolls Gesandten v. B ü l o w - S ch w a n t e zum deutschen Gesandten in Brüssel. — (Scherl-M.)
bin ich Mensch, hier darf ich's sein!" Man will bei der abendlichen Festlichkeit, im Kursal ober im Bauerngasthof, einerlei, nicht Aschenbrööbel sein. Loser sitzen die Geldstücke in ber Tasche, wenn man einen Bummel durch die Ladenstraße des Gebirgsdorfes oder unter den Kolonnaden des Kurortes macht. Man leistet sich eher, als daheim, einmal eine gute Zigarre, man kauft leichtherziger ein Buch oder eine illustrierte Zeitschrift,
Man sagt also nicht zuviel, wenn man dem Reise- verkehr eine Schlüsselstellung in der Gesamt« wirtschaft zuweist. Der durch ihn hervorgerufene Der« stärkte Absatz befruchtet eigentlich alle Gebiete der Wirtschaft, nicht zuletzt auch das Baugewerbe, bas nun wieder seinerseits eine Schlüsselstellung für große Zweige der 3ndustrie innehat. Ein geschlosse« ner Kreislauf tut sich vor uns dar, der beweist, daß Reisen nicht nur dem zugute kommt, der es sich leisten kann, und das sind ja im nationalsozialisti« schen Deutschland sehr viele, sondern i)eiTauch zeigt, daß nicht nur die Arbeit, sondern auch das Feiern, wenn wir es recht begehen, seine breit und tief wirkende volkswirtschaftlich^ Bedeutung hat.
Dr. Buresch.
Aus aller Wett.
Das Erdbeben in Attika.
Die Erdstöße in der griechischen Provinz Attika dauern noch in leichter Form an. Die Zahl der Toten beträgt 17 unb ber Verwundeten insgesamt 80. Die Einwohner der betroffenen Ortschaften wurden überall durch das Erdbeben im Schlafe überrascht. Daher war die Panikstimmung besonders groß. Mütter unb Väter juckten verzweifelt nach ihren Kindern. Ein Dorfschullehrer mußte mit ansehen, wie seine Frau und sein Kind von ber einstürzenben Hauswand erschlagen wurden. Das Erdbeben hat überall schwere Schäden verursacht. 62 Kilometer vor Athen wurden die Eisenbahngleise aufgerissen. Auch der Bahnhof Malakassa wurde beschädigt. Der Erdbebenforscher Kritikoß hat festgestellt, daß das Erdbeben zehn Sekunden währte. Die Herde des Erdbebens liegen in Nordattika, etwa 45 Kilometer vor Athen und im Euripos-Kanal.
Das Rostocker Omnibusunglück vor Gericht.
3m Schnellverfahren wegen des Rostocker Dm- • nibusunglücks verkündete das Rostocker Schöffengericht folgendes Urteil: Der angeklagte Weichen- Wärter Hutfilz aus Rostock, der inzwischen be- reite wieder aus der Haft entlasten war, wirb freigesprochen. Der Parchimer Omnibus- fahrer Rehmer wird wegen Vergehens der berufsfahrlässigen Tötung, schwerer und leichter Körperverletzung und Transportgefährdung mit Zuwiderhandlung gegen die Reichsstraßen-Verkehrs« ordnung zu einer Gefängnisstrafe von einem 3 ahr und drei Monaten verurteilt. Zwei Wochen Haft gelten infolge der Untersuchungshaft als verbüßt. Rehmer hatte am 6. 3uH einen mit 30 Parchimer Schülern und Schülerinnen sowie deren Lehrer und Lehrerin besetzten Omnibus gelenkt. Beim Bahnübergang an ber Rostocker Zuckerfabrik wurde der Omnibus von einem Zuge erfaßt und 70 Meter weit mitgeschleift. Dabei wurden 21 Schulkinder verletzt, von denen eins starb, während sich die übrigen auf dem Wege der Besserung befinden. •
Ein schwarzer Tag im ostoberschlesischen Bergbau.
Der ostoberschlesische Bergbau wurde von meh. reren schweren Unglücksfällen heimgesucht, die bisher fünf Tote und 15 Verletzte gefordert haben. Aus der Wolfganggrube in Ruda ging infolge eines Gebirgsschlages eine Strecke von etwa 18 Meter Länge zu Bruch. Vierzehn Bergleute wurden eingeschlossen. Nach vierstündigen Rettungsarbeiten konnten zwölf Bergknappen freigelegt werden, die sämtlich Verletzungen, zum Teil schwere, erlitten haben. Eine Stunde später wurde die Leiche eines weiteren Verunglückten geborgen. Der 14. verunglückte Arbeiter befindet sich noch in der einaestürzten Strecke. Es besteht wenig Hoffnung, ihn lebend zu Tage zu bringen. Auf der Renard-Grube in Sosnowitz wurden bei einem Pfeilersturz sechs Bergleute verschüttet. Fünf konnten geborgen werden, von denen drei bereits tot waren. Die zwei anderen liegen im hoffnungslosen Zustand darnieder. Die Suche nach dem sechsten Bergknappen ist noch nicht beendet. Auch er dürste kaum noch am Leben sein. Auf der Dubenko-Grube im Kreise Rybnik wurde bei Arbeiten auf der Halde ein Bergarbeiter von plötzlich in Bewegung geratenen Kohlenmassen begraben und getötet.
Folgenschweres Bauunglück in Baltimore.
3n Baltimore im Staate Maryland ereignete sich beim Bau einer Kanalisationsanlage ein folgen- ichweres Explosionsunglück. Eine Sprengstoffladung ging vorzeitig in die Luft. Von 18 Arbeitern, denen dadurch der Weg ins Freie abgeschnitten war, wurden durch herabstürzende Felsstücke zehn getötet unb die übrigen schwer verletzt.
Absturz von einer Burgruine.
Ein aus Offenbach a. M. stammender 15jähriger 3unge kletterte auf den wenigen noch erhaltenen Mauertrümmern der ehemals kurfürstlich-trierschen Fagdburg Sporkenburg zwischen Bad Ems und Arzbach herum, obwohl mehrere Schilder auf die Gefahren des Betretens der Ruine aufmerksam machen. Der Zunge fiel auf die Steintrümmer im Burghof unb verletzte sich schwer. 3unge Leute brachten ihn ins Tal und sorgten für die Ueberführung in ein Krankenhaus,
Die Parteibauten in Nürnberg schreiten rüstig vorwärts.
Die Arbeiten an ben Bauten auf bem Reichsparteitag-Gelände in Nürnberg sind bereite rüstig vorwärtsgefchritten. Oben zeigt unser Bild die 80 Meter breite und einige Kilometer lange Große Straße, die bie Verbindung zwischen der neuen Kongreßhalle und dem Märzfeld herstellt. Unten sieht man die Kongreßhalle am Dutzendteich im Bau. (Atlantic-M.)
Der Urlauber — als Arbeitgeber.


