Der englische Königsbesuch in Paris.
Unser Bild gibt einen Ueberblick über die Durchfahrt der königlichen Eskorte bei dem berühmten Triumphbogen. — (Llssociated-Preß-M.)
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General Russo im Gau Hessen-Nassau.
Herzliche Begrüßung durch Gauleiter Sprenger in Wiesbaden.
Am Grabmal des unbekannten Soldaten.
Paris, 20. Juli. (Europapreß.) Der zweite Tag des Pariser Aufenthalts des englischen Königs- paars begann mit der Kranzniederlegung am Grabmal des Unbekannten So l • baten unter dem Triumphbogen durch König Georg VI., der die Uniform eines Feldmarschalls der englischen Armee trug. Auf dem Etoile-Platz hatten zwei Schwadronen Spahis Aufstellung genommen. Am Triumphbogen standen 200 Fahnenträger der alten Frontkämpfer und eine Abteilung der Republikanischen Garde. Nach der Kranzniederlegung schrieb sich der König in das Goldene Buch am Grabmal des Unbekannten Soldaten ein.
Empfang im Rathaus.
An die Heldenehrung schloß sich der Besuch des Königspaars im Hotel de Ville, dem Pariser Rathaus, an. Der Präsident der Republik und Frau Lebrun hatten das englische Königspaar im Außenministerium abgeholt. Die Fahrt zum Rathaus wurde in Kraftwagen und in Motorbooten zurückgelegt. Links sah man die lange Flucht des Louvre-Palastes, rechts viele Prunkbauten, die mit der Geschichte Frankreichs verbunden sind: die Schule der Schönen Künste, das Institut de France mit der berühmten Kuppel, und dann den Justizpalast mit der Conciergerie, die in der französischen Revolution eine so große Rolle gespielt hat. — Auf beiden Türmen der Notre-Dame-Kathedrale wehten je eine englische und eine französische Fahne. An dem kaum 150 Meter vorn Außenministerium entfernten Landungssteg erwiesen Marineabteilungen der französischen Atlantik- und Mittelmeer-Geschwader die militärischen Ehren. Am Landungssteg bestiegen das englische Königspaar und Die französischen Gastgeber mit Begleitung die Motorboote. Das Boot, das das Königspaar benutzte, war luxuriös ausgestattet. Die Fahrt führte zum Landungssteg gegenüber dem Rathaus. Als das Boot mit dem Konigspaar sich der Spitze der Citä- Jnsel, dem sogenannten Vert-Galant, näherte, traten die dort errichteten bis zum Pont-Neuf reichenden Wasserspiele in Tätigkeit. Die beiden Seineufer waren mit Fahnen in den englischen und französischen Farben geschmückt. Kürassiere, Infanterie und Artillerie hatten an beiden Ufern Aufstellung genommen. Die königlichen Gäste wurden am Landungssteg gegenüber dem Rathaus von dem Vorsitzenden des Pariser Stadtrates, Provost de Launay, begrüßt. Die Umgebung des Rathauses war streng abgesperrt.
Das Köniqspaar wurde dann in den Großen Saal des Rathauses geleitet, wo bereits die Regierung, die Senats- und Kammerpräsidenten sowie andere offizielle Persönlichkeiten Platz genommen hatten. Der Vorsitzende des Stadtrates erklärte, daß Paris „weder die Liebenswürdigkeit des Herzogs von Port, noch das Lächeln Der Herzogin von Port vergessen habe". Der Stadtrat sei glücklich und stolz, heute Seine Majestät sowie der Köniain die Ehrerbietung der Pariser Bevölkerung ausorücken zu können. Die beiden Völker, einig während der Prüfungen und' im Ruhm, seien heute im Hinblick auf die Friedenswerke solidarisch. — Der Präfekt Villey erklärte dann, im Augenblick, wo dieser unvergeßliche Aufenthalt die moralischen Bande unterstreiche, die die beiden Nationen in der Achtung des Rechtes und der menschlichen Würde, in der unverletzlichen Treue zu dem gegebenen Wort und in der Liebe zur Freiheit einige, verneige sich Paris vor der Größe dieser ungeheuren geistigen Macht und dieses edlen Ideals. — Der König antwortete nur sehr kurz in französischer Sprache. An die Ansprachen schloß sich ein Gang durch das Rathaus an. In einem der Säle bewunderte das Königspaar die dort ausgestellten Geschenke, u. a. ein Tischgeschirr in Kristall, ein goldenes Zigarettenetui mit dem Wapven des Königs, ein persönliches Geschenk des Präsidenten des Pariser Stadtrates, und für die Prinzessinnen eine Bibliothek mit den besten Werken der alten und modernen französischen Literatur.
Gin Gartenfest
im Voulogner Wäldchen.
Am Nachmittag besuchte das Königspaar die zur Zeit in Paris gezeigte Ausstellung englischer Malerei im Louvre. Dann begaben sich die Gäste mit Präsident Lebrun und seiner Gattin nach dem Schlößchen Bagatelle im westlichen Teil des Bois de Boulogne. Dort hatten sich über 3000 Personen zu dem vom Pariser Stadtrat veranstalteten G a r t e n f e st eingefunden. Die Herren trugen Cutaway und Zylinder; die Königin war in einem weißen Spitzenkleid erschienen, während Frau Lebrun eine dunkelblaue Robe trug. Die führenden Kreise von Paris und alles, was sonst einen Namen hat, waren vertreten. Auf der Rasenfläche wurde ein aus vier Teilen bestehendes Tanzspiel vorgeführt.
Die politischen Besprechungen.
Amtliche Verlautbarung stellt vollkommene Uebereinstimmung fest.
Paris, 20. Juli. (Europapreß.) In den Abendstunden des Mittwochs hat das französische Außenministerium über die Besprechung zwischen dem britischen Außenminister Lord Halifax, Ministerpräsident Daladier und Außenminister Bon- n e t folgende amtliche Mitteilung ausgegeben:
„Der Besuch der englischen Souveräne in Paris hat dem englischen Außenminister Lord Halifax, dem französischen Ministerpräsidenten Daladier und dem Außenminister Bonnet Gelegenheit gegeben, die Gesamtheit der internationalen Lage sowie die die beiden Ländern besonders interessierenden Fragen zu überprüfen. Im Verlaufe dieser Besprechungen, die sich im Gei st e gegenseitigen Vertrauens, das die französisch-englischen Beziehungen beseelt, obgewickelt haben, haben die Minister, indem sie erneut ihren gemeinsamen Willen gezeigt haben, ihre Aktion der Beruhigung und der Versöhnung fortzusetzen, festgestellt, daß die vollkommene Uebereinstimmung ihrer Auffassungen, die im Verlaufe des Besuchs der französischen Minister in London am 28. und 29 April 1938 hergestellt wurden, vollständig aufrechterhalten wurden."
NSG. Auf seiner Deutschlandreise traf der Stabschef der Miliz, General Russo, mit dem Stabschef der SA., Lutze, in Wiesbaden ein. Auf dem Bahnhof wurden die Gäste von Gauleiter Sprenger, der den Ehrendolch der faschistischen Miliz und den Orden eines Großoffiziers der italienischen Krone trug, begrüßt. Dor dem Hauptbahnhof schritten General Russo, Stabschef Lutze und Gauleiter Sprenger die Front der angetretenen Ehrenformationen ab. Anschließend begaben sich die Gäste in dos Hotel Nassauer Hof. Auf der Fahrt wurden General Russo und Stabschef Lutze von der-Bevölkerung begeistert begrüßt. Zehntausende hielten Fähnchen in der Hand und winkten den Gästen zu.
Zu Ehren des Gastes gab Gauleiter Sprenger im Hotel Nassauer Hof ein Abendessen. Der Gauleiter gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß er General Russo im Gau Hessen-Nassau willkommen hei-
Tokio, 20. Juli. (Europapreß.) Die durch die Besetzung des T s ch a n g - K u - f e n g - B e r- g e s im Bezirk von Hunschun bei dem koreanischen Hafen Raskin ausgebrochene Krise zwischen Japan und Sowjetrußland ist noch in der Schwebe. Nach den Meldungen japanischer Blätter haben die Sowjetrussen den Ausbau ihrer Stellungen auf dem Berge fortgesetzt. Von japanischer Seite wird erklärt, die Haltung der japanischen Regierung hänge eipzig und allein davon ab, welche Antwort der auf dem Luftwege nach Moskau zurückgekehrte japanische Botschafter Shigemitsu auf den erneuten japanischen Pro-
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test erhalten werde. Japan sei zu einer Regelung der Grenzfrage durck Einsetzung einer gemeinsamen Kommission bereit, gäbe sich aber andererseits auch auf alle Möglichkeiten vorbereitet. Die japanische Presse stellt nach einer DNB.-Meldung ferner fest, daß weder die Moskauer Regierung, noch das sowjetrussische Generalkonsul a t in Charbin Bereitwilligkeit zur Wiederherstellung der normalen Lage an der mandschurischen Grenze gezeigt hätten. Ebenso seien Versuche mili- tärifcner Grenzkommandos, mit dem sowjetrussischen Abschnittskommandeur direkt zu verhandeln, e r - g e b n i 5 I o 5 geblieben, nachdem japanische Unterhändler anscheinend gewaltsam zurückgehalten wurden.
Die Blätter betonen den Ernst der tage unter Hinweis auf zahlreiche Meldungen aus dem Hunfchun-Abfchnitt, wonach in der letzten Nacht lebhafte sowjetrussische Truppenbewegungen hinter der Grenze festzustellen waren. Aus dem £anb- und dem Seewege seien Verstärkungen aller Waffen aus der Basis Wladiwostok eingetroffen. Gleichzeitig habe rege Flie - gertätigfeit geherrscht, wobei wiederholt die Grenze überflogen wurde, allem Anschein nach zur Durchführung von Erkundungen. Die japanische Presse glaubt, unter diesen Umständen feftffellen zu müssen, daß auf Sowjelseite beabsichtigt werde, die inzwi- scheu verstärkten Stellungen a u f der Schanseng-hähe zu halten.
Man glaubt, daß Moskau sich trotz dieser offenbaren Herausforderung doch über die' Gefährlichkeit einer Abenteuererpolitik klar werde Falls jedoch dis militärische Aktivität im sowjetrussischen Grenzgebiet ! fortdauere, müßte eine friedliche Beilegung des
ßen könne. Er erinnerte weiter an seinen Besuch in Italien, von dem er mit unvergeßlichen Eindrücken von den großartigen Leistungen des Faschismus, die ihren sinnfälligsten Ausdruck in der Schöpfung der Städte in den Pontinischen Sümpfen gefunden habe, in die Heimat zurückgekehrt sei. General Russo betonte, die Kundgebungen, die ihm hier bereitet worden seien, hätten ihn mit Stolz erfüllt. SA. und Miliz, die beide tief im Herzen ihrer Völker verwurzelt seien, würden die befreundeten Völker noch mehr einander näher bringen. Sie hätten gemeinsam den Glauben an die Zukunft ihrer Völker, die in unabwendbarer Freundschaft verbunden seien. General Russo setzt am Donnerstag nach der Besichtigung des Opelbades auf dem Neroberg in Wiesbaden mit einem Sonderdampfer seine Reise nach Godesberg fort.
Zwischenfalles als hoffnungslos angesehen werden. Japan werde im Falle eines militärischen Eingreifens keineswegs gebietsmäßige Abfich- t e n verfolgen oder gar die Grenze Überschreiten. Japan würde nur von seinem Recht Gebrauch machen, seine Grenze zu sichern. Tokio sei auch dann bereit, sich mit Moskau über strittige Grenzfragen auseinanderzusetze. Wie Domei meldet, empfing der Kaiser am Mittwoch den Chef des Generalstabes und später den Kriegsminister.
Ergebnislose Aussprache in Moskau.
Moskau, 20. Juli. (DNB.) Der japanische Botschafter Shigemitsu suchte am Mittwoch den Außenkommissar Litwinow-Finkelstein auf, um den Grenzzwifchenfall bei Hunschun erneut zur Sprache zu bringen. Der Botschafter vertrat eneraisch den Standpunkt, daß der von sowjet- vussischen Truppen im Bezirk hunschun befette Grenzpunkt z u Mandschukuo gehöre und deshalb von den Sowjets unverzüglich geräumt werden müßte. Litwinow-Finkelstein soll darauf die aus der sowjetrussischen Verlautbarung vom 17. Juli bereits bekannte These wiede'rholt haben, wonach die Sowjettruppen sich keiner Grenzverletzung schuldig gemacht hätten, da der besetzte Ort nach Ansicht der Sowjetregierung zum Gebiet der Sowjetunion gehöre. Im Verlaufe der Unterredung, die sich über anderthalb Stunden erstreckte, konnte keine Uebereinstimmung erzielt werden.
Truppenlonzenlralion um Wladiwostok.
Verstärkung der roten Luft- und Flottenbasis.
Tokio, 21. Juli. (DNB. Funkspruch.) Nach einem Bericht der Zeitung „Tokio Nichi-Nichi" von der koreanisch-sowjetrussischen Grenze sind i n Wladiwostok 50 000 Mann aller Waffengattungen, besonders aber mechanisierte und motorisierte Einheiten, stationiert. Als äußerer Verteidigungsgürtel der Sowjets sollen sich an der Ost grenze gegen Mandschukuo zwischen Nikolsk und der Posjefo-Bai tausende befestigter Stellungen befinden, in denen ebenfalls etwa 50 000 Rotarmisten stehen. Die Gesamtzahl der in und um Wladiwostok stehendeo Sowjettruppen betrage also 100 000. Die Gesamtstärke der Roten Armee östlich des Baikalsees beziffert der Bericht auf 20 Divisionen mit 400 000 Mann. „Tokio Nichi-Nlchi" berichtet weiter von einer Verstärkung der Luft- und Flöt- tenbasis in Wladiwostok, wo sich bereits etwa 400 Heeres- und Marineflugzeuge und eine Flottenbesatzung von 20 000 Mann befänden. An der Grenze seien an Stelle der zwangsweise von Haus und Hof vertriebenen koreanischen Bauern etwa 5 0 0 0 0 ehemalige Soldaten der Roten Armee als Bauern angesiedelt worden. Außerdem erhielten die Reservisten des nächsten Jahres, die sich freiwillig dort ansiedeln wollten, erhebliche staatliche Zuschüsse. Die Starke
Der Grenzkonflikt im Fernen Osten.
Die japanische presse warnt Moskau.
Berlin, 20
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und (Tarcagente, ferner den Hasen von Valencia. Im Luftkampf wurden zwei Sowjetflugzeuge abgeschossen. Witz weiter gemeldet wird, erlitten bei den Kämpfen an der Sagunt-Front d i e roten
Nationalen; bis Sagunt sind es nur noch 40 Kilometer. Die nordwestlich von Sagunt bis Nules stehenden Streitkräfte sind noch 20 Kilometer p o n Sagunt entfernt. Die zwischen dem Espadan-Gebirge und Caudiel stehenden Roten werden im Westen von General 23 e r ale und im Osten von Ar anda angegriffen.
Brasilien kaust
wieder auf Derrechnungsmark.
Riode Janeiro, 20. Juli. (DNB.) Der Banco do Brasil Hal am Mittwoch für die Mechrzahl der brasilianischen Erzeugnisse den Ankauf von Verrechnungsmark wieder ausgenommen. Infolgedessen kann Deutschland diese waren jetzt wieder aus Brasilien beziehen.
Alles für die Aufrüstung in England.
London, 21. Juli. (DNB. Funkspruch.) Nach dem Daily Expreß haben sämtliche Ministerien die Anweisung erhalten, ihre Ausgaben mog* lich st einzu schränken. Ausgenommen seien, lediglich die Rüstungsausgaben. Das Blcrtt schätzt die Gesamtausgaben für das fünfjährige Rü* stungsprogramm der Regierung auf 2,2 Milliarden Pfund (eine Summe in dieser Höhe war bisher noch nicht genannt worden). Infolge des großen Stahlbedarfs für Rüstungszwecke und der hohen Kosten des Rüstungsplanes werde die Regierung wahrscheinlich den Bau einer schon länger geplanten Brücke über den Forth- Fluß weiter a u f s ch i e b e n.
Kunst und Wistenschnst.
Das deutsche Hamlet-Gastspiel in fironborg.
Die erste Aufführung des deutschen Hamlet-Gastspiels in der Inszenierung von Lothar Müthvl int Schloß Kronborg, unter dem Protekorat des Königs von Dänemark, gestaltete sich für Gustaf Gründgens und sein Ensemble zu einem glänzenden Erfolg. Die Zuschauer waren trotz der vielen heiligen und kalten Regenschauer berart gefesselt, daß sie ausnahmslos bis zum Ende ausharrten. Der Beifall erhöhte sich zu einer bewegten Huldigung für Gründgens, Marianne Hoppe und Maria Koppenhöfer. Nach der Aufführung gab bi*
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Carabineros-Brigaden, l
truppen Verwendung finden, eine schwere N i e Verlage. Don der Hauptstraße Teruel—Sagunt befinden sich jetzt 80 Kilometer in den Händen der
Abschluß des ungarischen Staatsbesuches in Nom.
R o m, 21. Juli. (DNB.) Der ungarische Ministerpräsident, I m r e d y, hat in der Villa Madama den Minister für Volksbildung, Alfieri, empfangen, von dem er sich über die Aufgaben seines Ministeriums unterrichten ließ. Am Mittwochabend fand ein von Außenminister Graf Ciano im Palazzo Barberini gegebenes Essen statt. Lieber ben Staatsbesuch ist folgende amtliche Mitteilung ausgegeben worden:
„Während ihres Staatsbesuches in Italien haben der ungarische Ministerpräsident, Dr. Jmredy, und Außenminister von Kanya mit dem Duce und mit Außenminister Graf Ciano lange Unterredungen im Geiste der Herzlichkeit gehabt, die das Kennzeichen für die Beziehungen zwischen den beiden Ländern ist. Jrn Verlaufe dieser Besprechungen sind in vielen Einzelheiten die verschiedenen Seiten der Beziehungen Italiens und Ungarns untereinander sowie mit den anderen Staaten und/ besonders mit ben en des Donauraumes geprüft worden. Dabei wurde die vollkommene Gleichheit der Auf- fassunaen der beiden Regierungen festgestellt. Zwischen Den Vertretern Italiens und Ungarns ergab sich spontanes Einvernehmen darüber — sowohl in politischer wie in wirtschaftlicher Hinsicht —, die volle Gültigkeit der römischen Protokolle, soweit sie die beiden Staaten betreffen, von neuem zu bekräftigen. Die Ziele des Friedens und der Gerechtigkeit, von denen sich die Politik Italiens und Ungarns in Uebereinstimmung mit den Richtlinien der Achse Rom — Berlin leiten läßt, bilden die tatsächlichen Vorbedingungen für eine umfassendere und wirksame Zusammenarbeit auf internationalem Gebiet, die allen offensteht, die aufrichtig ein Werk der Ordnung und des Friedens anstreben."
20 Kilometer vor Sagunt.
Salamanca, 21. Juli. (DNB. .Funkspruch.) Wie der nationalspanische Heeresbericht meldet, unternahm der Feind an der Sagunt-Front im Espadan-Gebirge einen erfolglosen Gegenangriff. Die Nationalen besetzten die Ortschaften Torrecstiva, Fuente la Reina, Montanejos, Montan und Caudiel. Der Vormarsch dauert an. Zwei feindliche Kolonnen in Stärke von 2000 Mann wurden Gefangen genommen. An der Tajo-Front besetzten die Nationalen die Höhe Tejoneras sowie weitere wichtige Stellungen. An der Estremadura-Front im Abschnitt Guadiana drangen die nationalen Truppen 12 Kilometer, im Mese- guera-Gebirge 10 Kilometer vor. Die Luftwaffe bombardierte erfolgreich Munitionslager in Segorbe
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der bolschewistischen Truppen, so sagt der Bericht, habe wahrscheinlich durch die Beseitigung zahlreicher höherer Offiziere stark gelitten.
Manische Fliegerangriffe an der Janglse-Aronl.
Schanghai, 20. Juli. (Europapreß.) Die Angriffe der sapanischen Flieger an der Jangtse-Front nehmen nach japanischen Meldungen immer größere Ausmaße an. Hankau, mit seinen Nachbar- täöten Wutschang und Hanjang, wurde am Mittwoch zweimal von japanischen Geschwadern bombardiert, auf Kiukiang warfen die japanischen Flieger 300 Bomben ab. Nach chinesischen Meldun- iien aus Hankau ist die Stadt Kiukiang nur noch ein Trümmerhaufen, während die chinesischen Stellungen auf den Höhen über der Stadt durch das japanische Bombardement nur wenig in Mitleidenschaft gezogen worden sein sollen. In Erwartung eines neuen japanischen Angriffs haben die Chinesen ihre Stellungen um Kiukiang in den letzten Tagen noch weiter verstärkt. Die frühere Garnison von Kiukiang ist seit Anfang der Woche zurückgezogen und durch Kerntruppen ersetzt worden.
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