Reich
tums der oberhessischen Heintat.
Wanderfahrten
Vlilk aus Gleiberg und Vetzberg
§
ein guter Kamerad beim Wandern!
-pma-
(Aufnahme: Neuner.)
Kirchhain
Londorf (Rabenau)
Schotten (Vogelsberg)
Nidda (Oberhessen)
Lauterbach (Oberhessen)
Kurhaus Vogelsberg
Gaststätte zum Gambrinus
an d.Neichsstr. 276, wundervolle
a.d.Stadtkirche.Bes. :H.Schlörb.
Lage, direkt a.Walde, dkeuzeitlich H> einger., Garagen. Herrlich f. Er- 8'
aus der reisenden Kaufleute.
bolung u. Wochenende. Tel. 190.
(riehen und Umgebung
Hotel Schüz
Aesucht Die alte ÄmvecsMDk
Altbekanntes Hotel Lauterbachs. Fernruf 381. Eigene Metzgerei.'
FerrflvrecherNummer319.Bad. BollePension.Garage.Schattiger
■ Ti IT* 1 li Sill ni -4 A CTY\1____ i _ . . rw» *.
Garagen für 10 Wagen.
Garten. 10 Minuten zum Wald.
Gasthaus Brauhaus, am
Gasthaus zur Traube
Volkartshain (Vogelsberg)
AUSKUNFT UND PROSPEKTE- STÄDT VERKEHRS AMI
besonders geeignet.
Lidl (Oberhessen)
Weilburg an der Lahn
Hotel Traube
Schi oß-Terrassen-Caf6
Arnsburg bei Lieh
Verlangen Sie das Monats« Programmheft
aufbaufreudige
Stadt"
/ A r <
(Oberhessen), das idyllische Landstädtchen im lieblichen Tal her Lauter, am Hang des Vogelsberges, umgeben von weiten, stillen Buchen- und Tannenwäldern und von sanften Höhenzugen. Sommerfrische. Malerisches Ait-Lauterbach, Heimat- Museum. Grober Stadtpark (30Morgen). Mod.Freischwimmbad
?£i^c^.?iain’ das freundliche Städtchen mit seinen alten Baudenkmälern, am Fuße der berühmten Amöneburg gelegen. Aus- flangsort für 'chöne Wanderungen in das Wohratal,in üasObmta', m den Burgwald und m die nahen Lahnberge. Beliebtes 2öocben= endziel. Angenehmer Ferienaufenthalt, gute Hotels u. Gaststätten
Fuß des Schloßberges. Und als Abschluß der Lahnfahrt noch der Besuch der Stadt, die von der Lahnbrücke aus gesehen, von einem schieferblauen Dächerhaufen zu einem stolzen Dom aufsteigt: Wetzlar. Wenn der Duft des Flieders über den Gaffen liegt, ist alles verträumt, wie zu Zeiten, da der junge Rechtspraktikant Goethe über den Akten des Reichs- kammergerichtes hockte. Steile Stiegen führen zum Dom hinauf. Hinter dem Dom, ganz oben, ist das rührende Mauerhäuslein zu finden, darin einst Lotte Buff mit ihrer Geschwisterschar wohnte.
Das ist die Lahn, reich an Ueberraschungen ... Reizvolle Melodien umwinden ihren Silberlauf ... Heitere Kurmusik klingt in Ems ... Das Volkslied singt um manches Wirtshaus an der Lahn ... Orgelklang und Glockenbrausen tönen über Limburg... Spinettklänge in Wetzlar ... Studentenlieder schallen von Gießen und Marburg her. Und das hohe Lied der Arbeit braust um manches große Werk.
Schotten, Herz desVogelsberges.JnmittengemischterWälder und saftigerWiesentäler mitüvpigster Flora,schönerHöhen mit herrlichen Fernblicken. Herz u. Nerven stärkende Luft. Schotten ist sehr geeignet für Nachkuren für Herz- und Nervenkranke. Nennstrecke: Rund um Schotten. Prospekte durch das Städtische Verkehrsamt erhältlich.
Zentralheizung. Garage. Volle Pension4.-, Wochenende?.-NM.
bei Bahn- >n, Weiden Schwimm- ifllff’baN1
ist das Gehöft durch ein hohes Doppeltor abgeschlossen, der Stolz und die Hauptzier des Hüttenberger Hofes. Das größere Tor ist für Wagen bestimmt, das kleinere für Fußgänger. Beide zusammen sind durch ein schmales Satteldach geschützt. Der Raum zwischen dem kleineren Tor und dem Dache bietet Platz für charakteristisches Schmuckwerk: Aus Balken sind kunstvolle Kreuze, Rosetten
aelsberg. Lotten. Pension.
Angen. Aufenthalt für Erholungsuchende, "alten. Wundern. Umgebung, herrlich ge bad. Ruder-u." . - . .
am Fuße des Dünsbergs, Endstation der Biebertalbabn.Grober schattiger Garten, direkt a. Walde, ^-elbstgek. Apfelwein.Hausmach. Wurst. Wochenende, Pension.
J?on<lorf im schönen Lumdatal, umgeben von Wäldern u.Wiesen. Die bekannt gute und reichliche Verpflegung bei mäßigen Preisen: Gasthaus u. Metzgerei H. Lieh. Fernr. 11. Frdl. Fremden;.
Frivat-Bension Friedr. Schäfer II. Herr!., staubfr. Wald- iage. Vorzügliche Verpflegung. Eigene Landwirtsch. (Viel Milch !)
Inhaber: W. Pro st meyer. Altbekanntes * ' ' " ■ * * -
Besitzer: Heinrich Dabm er IX. Fernruf 309. Eigene Schlächterei.
Besucht Schloß und Stadt Weilburg
Trinkkuren : Heilauelle „Karlssprudel". Ideales Strandbad an der Lahn. Auskunft durch das Verkehrsamt der Stadt Weilburg a.d.L.
-ißenRoß NarktMo- ßficrei. Bad bekannt gute ;jq. Preise"-
Bahnhof-Hotel Deutsches Hans, Bes. Hermann Schmidt. Fernruf: 442. Bekannt bei Geschäftsreisenden und Touristen.
Wie packe ich meinen Rucksack?
Die schönste Wanderung kann zur Qual werden, wenn der Rucksack reibt oder drückt. Vor allem sei darauf Bedacht genommen, daß die Belastung nicht zu schwer wird. Fast jeder mufj. lernen, daß er viel weniger braucht als er meint. Aber ebensoviele müssen auch die Erfahrung machen, daß immer die Dinge wichtig sind, an die man nicht gedacht hat.
Ein Gewicht von zwölf Pfund wird im allgemeinen nicht zu schwer für jugendliche Wanderer sein. Die beliebte Angewohnheit, den Mantel, durch den Tragriemen gezogen, auf dem Rücken zu tragen, sollte sich eigentlich schon lange überlebt haben, denn der hin und her schwenkende Mantel behindert nur beim Gehen und staubt ein. Sachgemäß rollt man ihn fest und glatt zusammen und legt ihn rund um den Rucksack.
Die Hauptsache bei der Technik des Packens selbst besteht darin, die Last gleichmäßig zu verteilen, darauf zu achten, daß keine Ecken und Kanten von Dosen und Schachteln drücken, daß die Fläche, die auf dem Rücken zu liegen kommt, glatt ist und daß die vielen Kleinigkeiten ordentlich beisammen bleiben. Zu diesem Zweck halte man sich kleine Säckchen, in denen die sonst so gern durcheinander purzelnden Sachen geordnet beisammen bleiben. Wer sich dazu keiner großen Näherei hingeben wN, der nehme Strumpflängen dazu, die oben und unten zugebunden werden. Dann bekommt alles seinen besonderen Behälter: hie Taschentücher, hie Strümpfe, hie Seife, Zahnbürste, Zahnpulver, hie Nähzeug und Verbandpäckchen und so weiter.
Daß die Schulterriemen weich und aus breitem Leder sein sollen, ist Voraussetzung. Ein wirklich gut gepackter Rucksack erlaubt eine bedeutend schwerere Last zu tragen, als ein nachlässig behandelter, in dem wie Kraut und Rüben alles hineingeworfen wird, wie es eben kommt. Er trägt sich nicht nur ohne Beschwerden, sondern er erlaubt seinem Besitzer auch, in der Dunkelheit treffsicher alles zu finden, was er gerade braucht. Ist der Rucksack mit Liebe und Aufmerksamket in Behandlung genommen, dann ist er wirklich das, was er sein soll —
Inoten, den zusammen-
OberWns. inchmal die en, oft bunt ist von einer hen der Der- und bauer» Wohnhäuser Ilach ihr zu
Gasthaus Fritz Schwing, in ruhiger Lage am Südbahnhof.
Cafe-Restaurant Beschenke fe 2W. W»
Lage am Bergwerkswald. — Neuzeitlich eingerichtet; großer schattiger Garten, Terrassen. Räume für Gesellschaften und Kanee-Kranzchen.
1, m en 'B?» „ Wey-
schaut man les Reiches, fi der Obst» chen Aiker- Vogelsberg r Taunus-
Hin. Am Stabte -in 'n Warft-. ien weit« i und die
oder Sterne gebildet. Man wird den Vogelsberg besuchen, die Wetterau und den Hüttenberg, man darf aber auch an der nächsten Umgebung Gießens nicht Vorbeigehen, denn sie bietet im kleinen eine Auswahl aus der Fülle des landschaftlichen
Reisewinke.
Frühling in Bad Wildungen.
Die vorteilhafte Lage von Bad Wildungen ist der frühen Kur förderlich. Nahezu unbemerkt erfolgte der Uebergang von der Winterkurzeit zur Frühlingskur. Unter dem Schutz der Waldberge des Waldecker Berglandes vollzieht sich das Kurgetriebe im Kurpark. Dieser Park, der eingefügt in ein Seitentälchen liegt, bietet unbedingte Geborgenheit vor dem Lärm der Welt.
100 Jahre Bad Salzschlirf.
Bad Salzschlirf blickt in diesem Hahre auf sein hundertjähriges Bestehen als Bade- und Kurort zurück. Es wollte stets nur ein Heilbad fein, kein Modebad und kein „Universalheilbad". Urkunden berichten aus dem 13. Jahrhundert von der Gewinnung von Kochsalz in Salzschlirf, dessen Heilkraft aber wohl erst sechs Jahrhunderte später entdeckt wird. 1816 endigte die Kochsalzgewinnung durch eine vom hessischen Staat angeordnete Stilllegung des Werkes und Vermauern der Quellen. Zwanzig Jahre später aber erwirbt ein Graf Götz Friedrich Wilhelm von Schlitz, dessen Stammsitz im benachbarten oberhessischen Schlitz steht, die Quellens legt sie frei und erkennt ihren Heilwert. Zum eigentlichen Gründer des Bades Salzschlirf wird Dr. Martiny. Durch seine Initiative werden alle Quellen wieder freigelegt, eingefaßt und der Gehalt an heilkräftigen Mineralstoffen festgestellt. Die Anfänge eines Kurbetriebes entstehen, ein Badehaus wird errichtet, die günstigen natürlichen Vorbedingungen zur Schaffung von Parkanlagen werden ausgenutzt. Nacheinander werden der kurhessische und der preußische Staat Besitzer der Bade- und Kuranlage, bis Dr. Martiny im Jahre 1873 sein Lebenswerk wieder zurückkaufen kann. Langsam gewinnt das Bad internationalen Ruf. Salzschlirf hat für sein Jubiläumsjahr ein umfangreiches Festprogramm zusammengestellt.
Hotel Deutsches Haus Bes.: Herrn. Lißfeld.Fernspr.311. Gut geführtes Haus nahe Schloß. ^imm.mitsiieß.Wasfer, Garagen Saal s. Vereine u. Gesellschaften.
Caf6-RestaurantR.Goertz Eaft-, Wein- u. Bier-Restaurant in der Nähe des Schlosses. Eigene Konditorei. Gute Vervsiegung. Fremdenzimmer. Fernfvr. 482.
sS HoMberu, i»crÄ Ä
u
Kietzen ander Laiin
MauraM „Zar MmW 88üÄ$
Der schon gelegene Ausslugsort bei Wieseck an der Straße Gießen- Lollar. Gartenwirtschaft. Saal und Raum für Vereine u. Gesell- 'chaften. Bekannt gute Verpflegung. Parkgelegenheit. Tankstelle.
Ad.-Hitler-Platz. Inh. Friedrich
Hofmann. Tel. 290. Seit 1648 be- rz-ernrut 800. Eigene Schlächterei tannt als gute Gaststätte für Ge- Garage. — Auch für Ausflügler schaftsreifende wie Sommergäste besonders geeignet
Dann kommt Runkel, em Mauerkoloß von Ritterburg, dem die Kroaten die gotischen Türme niederbrannten, jenseits der schweren Steinbrücke, wo die Lahn silberschäumend über ein dickoermoostes Wehr springt. Wo das Weinbergstreppchen zur Schadecker Höhe steigt, wächst der Runkeler Rote. — Weilburg, auf einer von drei Seiten von der Lahn umflossenen Bergkuppe gebaut, liegt inmitten einer „Sinfonie von Naturschönheiten". Holprige Gäßchen klettern am Schloßberg auf zum Markt mit Rathaus, Kirche, Apotheke und weißleuchtendem Neptunbrunnen, und hinter einem Gittertor liegt verwunschen das Schloß mit Park, Bäumen, Orangerie und Terrasse; Ubbelohde hat es als Märchenschloß in seine Bilder gezaubert. Berühmte Sprudel steigen aus der Lahnerde, vorher schon in Fachingen, nun in Selters und in Biskirchen. Prachtvoll ist das Bild des vieltürmigen Schlosses Braunfels mit altertümlichem Marktplatz am
Lieh (Oberhessen), das uralt traute Städtchen (171 mü. d. M.), rings von schönen Wäldern, Höhen und Seen umgeben; gesunder, rutjiger Aufenthaltsort (.Erholungsuchende. Beliebtes Ausflugsziel. Schsoßvark.Idyll Wald-Schwimmbad m. Brausen u. Liegewiesen GuteHotels «.Gaststätten.Prosv. durch Verkehrs- u.Versch.-Verein
Herborn — Fleißbach — Greifenstein — Diana- burg — Ehringshausen.
Diese lohnende Westerwald-Wanderung beginnen wir in Herborn (Sonntagskarte). Nachdem wir die Stadt in südlicher Richtung durchschritten haben, wandern wir an den im Grünen eingebetteten Gebäuden der Heil- und Pflegeanstalt vorüber, ersteigen den „Merkenbacher Stich", gehen dann abwärts, und bei einer scharfen Rechtsbiegung der Straße geradeaus über Viehweiden nach Fleißbach (eine Stunde). Durch schönen Hochwald steigen wir in etwa einer Stunde aufwärts nach der Ruine Greifenstein. Von der gewaltigen Anlage, die besichtigt werden kann, ragen noch als Zeugen vergangener Zeiten die beiden Bergfriede in die Höhe. Aus dem Platz vor der einfachen Kirche, die jedoch im Innern prächtige Stuckarbeiten birgt, haben wir eine feine Aussicht in das Dilltal mit vielen Ortschaften und auf die umliegenden Höhen. Durch herrlichen Buchenwald wandern wir jetzt blauen Strichen nach an der Heilstätte Elvershausen vorbei in etwa zwei Stunden nach dem Jagdschloß Dianaburg (jetzt Forsthaus mit Restauration). Vom Turm bietet sich eine entzückende Aussicht auf die bewaldeten Bergkuppen der ganzen Gegend. Schwarze Dreiecke führen uns nun in einer knappen Stunde nach unserem Endziel Ehringshausen.
Romantisches Lahntal.
Von Konrad Haumann.
Das Tal der Lahn ist em Tal voller Wanderglück, ein Tal der Ueberraschungen, dessen Flußwindungen und Bergbogen und steile Waldkulissen male- richste Bilder zeigen. Grüne Wiesenbänder, steile Waldhänge und Felsen fassen das Silbergeglitzer der Flußwindungen ein. Wälder, Berge, Hügelketten und Talkessel. Vieltürmige Burgen und Schlösser, Dome und Klöster, das bunte Fachwerk idyllischer Dörfer und die malerischen Bilder altertümlicher Städte spiegeln sich im Fluß. Seitentäler öffnen fidj; in stille grüne Welten von Taunus oder Westerwald entführend.
In sanften Bogen öffnet sich das Tal zwischen Oberlahnstein und Niederlahnstein vom Rhein her. Burg Lahneck und die Wallfahrerkapelle auf dem Allerheiligenberg grüßen ins Tal hernieder. Da zeigt die Ruppertsklamm ein Bergwasser in Fels und Busch. Da überrascht das wundervolle Bild von Bad Ems mit seinen hellen Gassenzügen, Hotelreihen und Kuranlagen in das enge steile Waldtal gezwängt, dessen Erhebungen Malberg, Rottrnanns- höhe, Kemmenauser Höhe sind. Würdige Herren und schöne Frauen promenieren mit dem Glase weltberühmten Kränchen-Brunnens in der Hand über den Kurplatz an der Lahn, die von blumengeschmückten Brückchen übersprungen wird. Hinter der Bäderlei, die sich der Lahn in den Weg stellt, liegt Dausenau mit seinem schiefen Stadtturm und der Bergkirche. Im geweiteten Lahntal hütet Schloß Nassau geschichtliche Erinnerungen an den Freiherrn vom Stein, der hier geboren ward, hier arbeitete. Glycinien umranken die Schloßfenster. Das stille durchsonnte Städtchen wurde zum Badeort. In dem waldgrünen Talkessel zweigen schöne Seitentäler ab, das romantische Mühlbachtal, unter Kloster Arnstein die wilde Schlucht des Dörsbaches oder Jammertales, bann das Gelbbachtal, das von Montabaur im Westerwald herabkommt.
Um den vielgewundenen Lahnlauf beginnt fein Reizvollstes Wegstück, fein Burgenland. Uralt steht die merkwürdige Talburg Langenau an der Lahnstraße. Wein wächst um Oberndorf mit feiner gluckenhaften Dorfkirche, und droben luat Kloster Arnstein hell aus schwellendem Waldgrün. Die Brunnenburg, Reste eines adligen Klosters, über ihrem Dorf Ruine Laurenburg bauen sich auf. Hinter Laurenburg führt die in den Fels gesprengte Straße hoch über Felswänden des Flusses. Burg Balduinen st ein ragt auf steilen Felsen, und dann beherrscht Schloß Schaumburg auf seinem Basaltfels das Bild. Bei jeder Flußwendung im Waldtal zeigt sich ein neues Bild der ineinanderschneiden- ben Bergbogen.
Wo bie Ahr vorn Taunusbad Schmalbach her zur Lahn eilt, überrascht bas malerische Diez mit einem einprägsamen Stadt- und Burgbilb voller Merkwürdigkeiten. Kühn heben sich das schmalwandige, vieltürmige Schloß und die Rezeptur über der fachwerkbunten Front der Flußhäuser. Efeu umrankt das Burggemäuer, goldig schimmern bie Burgfelsen. Brückenhäuser stehen auf der Lahnbrücke. Der „Hain" führt zu Schloß Oranienburg auf ber Höhe. Benachbart im weiten Limburger Becken liegt „Limpurg bie eble Sta b", beren vieltürmiger Dom und qlte Burg auf Kalkfelsen über ber mittelalterlich-verwickelten Stadt feierlich in den Himmel ragen. Deutsches Mittelalter spiegelt sich in den Fachwerkgassen mit den vorspringenden Stockwerken, dem Geschachtet ber Giebel unb Dächer; einst fall für jene rheinischen Fuhrmannswagen, bie Lim- durg passierten, besonbers Maß genommen worben sein, bamit sie nicht in ber Gassenenge steckenblieben.
Gaslwirtsthajt „Zur LudwiW“
Buieck Herrliche Lage unmittelbar am Walde, am Fuße des A?(?ngelftem. Gartenwirtschaft. Saal. Schöne Aussicht auf d. Flug- gelande.Prnna Kuchen. Keller. Inh.: Admn Döbus,Fernruf 2979.
Klostermühle, Inh.: W.Hauvt.Tel.366(Lich) ^^'."'Alrtgsort.Sehensw. Klosterruine. Bor;. Vervfl. Sommerft Tchon. Spaziergang (ab Bahnh. Lich 40Min.) dch.d.Gottesackertall
fei
EM Ai* feil'»1' K -M
Gasthaus Zur Krone, Inh. Rullmann, Fernsprecher 13. ^entralhzg.,Bad,Garage.Eigene Metzgerei, eig. Apfelweinkelterei. Räume für kleine Festlichkeiten.
Gasthaus Zur Alten Post, Inhaber: Karl Ringshaufen. Bekannt für gute Speisen und Getränke. Grüß. Vereinszimmer, Gefellschaftsz.,eig.Avfelmeinkelt.
Hotel zum Löwen, Besitzer: Julius Ihring. Tel.365. Altbekanntes Haus in Lich. Gute Unterkunft bei reichlicher Ver- vflegung zu mäßigen Preisen.
Restaurant Steins Garten Am Bahnhof. Inh.: H. Stein. Fernruf 340. Eigene Metzgerei. Eig. Apfelweinkelterei. Saal für Gesellschaft. Angenehm. Garten.
lViilüa, wer kennt mcht dieses alte lebensfrohe Städtchen? Ur- alte winkelige Gäßchen, idyllischer Marktplatz, interessantes Schloß. Aufenthalt für Erholungsuchende. Vorzligl. geführte Gast- "^v-Umgebung, herrlich gelegenes mod. Schwimm- -paddelteich. Werbeheft durch die Bürgermeisterei.
Hotel Holländischer Hof, Bes.: Ludwig Glöckner. Fern- sprech. 376. Bekannt gute Küche. Cafe. Pension. Garage. Saal. Schöner schattiger Garten.
Park-Hotel, Bes. H. Hummel. Fernruf 356. Neuzeitlich cinge- nchtet. — Haus für Geschürts- ^oetibe und Sommerfrischler. Bad.- Fließ Waffer. - Garagen
Gasth.Hanauer Hof.Ohlf 48. Inb.Ant.Stahlbosen.Bentralhzg, Bad, Garage. LohrerBier,Stein- bäus.-BräuFriedb.,Vitamalzbier, Augusta-Viktor.-u.Römerbrunn.
Darmstädter Hof (Treppe) Inh.:Wilh.Wagner.Fernspr.27. Fremden;. Gesellschaftsräume. Ztrlhzg., Bad, Garage. Seit 1840 Apfelweinkelterei,Gartenterraffe
Hoteln.Pension Lindenhof Inh.: J.Craß, Frankfurter Str., Gutbürgerl.Haus. Groß, schattig. Garten.Sälchen f. 60-80 Person. Autohalle, Kegelb. Fernfvr. 203.
Pension Guntersau, Inh.: Gutberlet. Fernsvr.383.1 km v.d. Stadt, an d.Weilstr. Herr!. Lage, waldumgeb. Gr. Gartenterraffe, Garagen,Tankstelle.Pension 3.50
Domäne Schiffenherö l^i2hA ^,tten im Wald gelegene histo- ^Ullivuuvi 8 rkscheStatte aus 1129,m.vrächt.Aussicht. ^,Ä^?'k^^-?ießen,'/.StdabStat.Schiffenb.( Strecke Gießen- Gelnbauf.) Ommb.ab Gießen: Bahnb.15.10,Ludwigsvl. 15.15 Nbr. Vorzugs. Verpflegung beimanigen Preisen.Fernr.2283.F. Lnncker.
Gießen — Kinzenbach — Rodheim — Dünsberg — Bieber.
Wir folgen vom Neustädter Tor schwarzen Dreiecken, die uns an der Heuchelheimer Mühle vorüber nach dem Hochliegenden Kinzenbach bringen. Wir durchschreiten das ansehnliche Dorf mit seiner stattlichen Kirche, um sodann über freies Feld hinauf zum Kinzenbacher Wald zu. steigen, an dessen Rand sich ein feiner Rückblick bietet. Im Wald selbst verlassen wir die Zeichen und gehen jetzt roten Punkten nach bis zum Kreuzungspunkt von blauen Dreiecken, denen wir nach rechts folgen. Nach kurzer Zeit kommen wir an dem von der Sage umrankten Frauenstein vorüber zum Ende des Waldes, wo sich wieder überraschende Blicke auf das schöne Biebertal und unsere Nachbarburgen auftun. Wir steigen nun hinab nach Rodheim, wo eine Rast am Platze ist. Nun verfolgen wir die Straße nach Vetzberg, zwei- aen jedoch den ersten Weg nach links ab, kommen später durch das Vetzberger Wäldchen nach Fellingshausen, wo wir rote Striche antreffen, die uns hinauf zum Dünsberg führen. Hier erfreuen mir uns an der herrlichen Rundschau vom Turm und steigen nach genügender Stärkuna (Sonntags sind oben Erfrischungen zu haben) schwarzen Punkten nach über drei altgermanische Ringwälle hinab nach unserem Endziel Bieber. Wanderzeit 5V2 Stunden.
trete Sage, 1 Minute vomSchloß, neu eröffnet, mitten im herrlichen herrl. Blick ms Lahntal, fließend. Schloßvark, mit prächtiger Aus- Kalt- und Warmwasier, Garage, ficht, der ideale Aufenthalt.
Unter gleicher Leitung: Inh. Wilhelm Görst, Fernsprecher 304.
lern "J’s
> d-- °M°bL "euf »» . Knitters °uf einer €n manns: S.>eiten, ®raJem des fatal über '' breit und yberg mit Y^irmcrin etterau sind urgen und en das Te- Mqenheit 'm Waldial 'er Kloster, ^hlreichen •x die schön, n. Weiter le schlanke o des Tot- .Schiss der m. Drinnen m itn Chor im Prunk. - wie sie im wirkt das nstein, oer. r deutscher
on Kaichen r Wetterau e es ihnen Der Limes ach an den auf große erkennbar, iie der Fel- ufenöen um Ml bildet
Restauration Rindsmüble Reehmühfe hei Bieber fchönerAusflugsort,herrlich.Sva- ziergang durch d.Bergwerkswaid über die Theodorsruhe. Idyllische Lage, großer Garten, selbstgekel- tert. Apfelwein. Hausschlachtung.
%
■■v


