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sonnenhell haben Napoleon das letzte Schlach- tenschicksol bereitet."

1866 verzeichnet die Kriegsgeschichte am 18. Juni den ersten siegreichen Kamps der preu­ßischen Main-Armee unter General Bogel von Falkenstein vor den Toren von Langen­salza.

Rundfunkprogramm

Donnerstag, 21. April.

6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrich­ten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werk­pause. 9.30: Nachrichten. 9.40: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 10: Schulfunk. 11: 450. Ge­burtstag Ulrich von Huttens. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten 13.15: Mittagskonzert (Fortsetzung). 14: Nachrichten. 14.10: Heitere Welt der Bühne. 15: Bilderbuch der Woche. 15.30: Für unsere Kin­der: Heut' wird gespielt, gedichtet und gesungen. 16: Nachmittagskonzert. Frühlingsstimmen. Das Mikrophon unterwegs. 18: Zeitgeschehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher. 19: Nachrichten. 19.10: Aller-

Aus der eng

Pros. Dr. Blecher, Friedberg, f.

LPD. Friedberg, 19. April Am ersten Oster- feiertag starb plötzlich aus einem schaffensreichen Leben der Schöpfer des Wetterauer Heimatmuseums Prof. Dr. Georg Blecher von der Friedberger Augustinerschule. Prof. Blecher hat sich weit über die Grenzen seiner engeren Heimat hinaus einen Namen als Heimatforscher gemacht und der Wissen­schaft als anerkannter Dorgeschlchtsforscher große Dienste geleistet.

Ehrungen für Kommerzienrat Or. h. t. Koehler in Wetzlar.

* Wetzlar. 19. April. Im Verwaltungsgebäude der Buderus'schen Eisenwerke fand am Ostersamstag eine Feier st unde statt, die dem 40jährigen Dienstjubiläum des General- direktors der Buderus'schen Eisenwerke, Kommerzien­rat Dr. Jng. h. c. Adolf Koehler, gewidmet war. Im Kreise der Ehrengäste mit dem A.ifsichtsrats- vorsitzenden. Staatsrat Reinhart, Berlin, an der Spitze, weilten auch führende Männer der Partei und der örtlichen Behörden als freudig be­grüßte Gäste.

In zahlreichen Ansprachen wurden die Verdienste des Jubilars in gebührender Weise gewürdigt. Da­bei wurden aber nicht nur seine Leistungen für die Aufwärtsentwicklung der Buderus'schen Eisenwerke und für das Wohl der Betriebsgefolgschaft hervor- Gehoben, sondern auch seiner wertvollen und allezeit seudig geleisteten Mitarbeit im Dienste des All­gemeinwohls dankbar gedacht

Als äußeres Zeichen der hohen Wertschätzung und der Dankbarkeit für den Jubilar haben der Aufsichtsrat und der Vorstand der Buderus' schen Eisenwerke die Errichtung einer Stif­tung beschlossen, die ein Kapital von 50 000 Mark als Adolf-Ko ehler-Stiftung ent- hält und deren Erträgnisie im Interesse der An- gehörigen des Werkes, insbesondere für Zwecke der Berufsausbildung und als Prämien für besondere Leistungen Verwendung finden sollen

,Als weitere Ehrungen sind neben den An­sprachen von Kreisleiter Haus als Vertreter der Partei, von Landrat G r i ll o als Vertreter von Stadt und Kreis Wetzlar, des Präsidenten der Rbein-Mainischen Industrie- und Handelskammer, Prozessor Dr. Lüer, und des Kreisobmannes der DAF., H e l s p e r u. a. noch besonders hervor- zuheben, daß dem Jubilar als erstem im Bezirk die Ehrenurkunde der Deutschen Ar- b e i 19 f r o n t für 40jährige treue Dienste, ferner die Ehrenplakette der Rhein-Maini­schen Industrie - und Handelskammer überreicht wurde.

Kommerzienrat Koehler dankte mit herzlichen Worten für die ehrenvollen Auszeichnungen.

lei vom Sport der Woche. 19,20: Alte und neue italienische Musik. 20 20: Aus dem Leben und Schaf­fen Johannes^ Brahms. Don Dr. Adalbert Kutz. 20.30: Großes Brahms-Konzert. 22: Nachrichten. 22.20: Unsere Kolonien. Plauderei überdeutsche" Bananetz. 22.30: Volks- und Unterhaltungsmusik. 24 bis J: Nachtmusik.

Freitag, 22. April. x

6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nach- nchten. 8.10: Gymnastik. 8.30; Von Freiburg: Fro­her Klang zur Werkpause. 930: Nachrichten. 9.40: Mutter turnt und spielt mit dem Kind. 10: Schul­funk. 10.30: Kleine und große Meister. 12: Werks­konzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Das Stündchen nach Tisch ... (Schallplatten). 15: Kleines Konzert. 15.30: Mit Karte und Kompaß. 15.45: Der Rassegedanke bricht sich Bahn. 16: Nachmittagskonzert. Das Mikro­phon unterwegs. 18: Zeitgeschehen. 18 30: Der fröhliche Lautsprecher. 19: Nachrichten. 19.10 Abend­konzert. 20.15: Richthosen. Hörspiel. 2115: Konzert. 22:Nachrichten. 22.30: Nachtmusik. 24 bis 1: Nacht- konzert.

?ren Heimat.

Zahresrückschau beim Tv. Heuchelheim

Der Turnverein Heuchelheim hielt Dieser Tage seine Jahreshauptversammlung ab. Der Dereins- führer, O. Rinn, gab zunächst einen Bericht über das vergangene Turnjahr. An zahlreichen Veran­staltungen hat sich der Verein beteiligt und dabei wieder manchen Erfolg errungen. So erhielt er vom Kreisführer die Plakette für beste Leistungen und stellte den Sieger auf dem Hoherodskopfberg- feft. Der Dolksturnwart, Wilhelm Rinn, wurde zum Kreismehrkamp'wart ernannt. Hinter dem Ver­ein liegt ein Jahr der Aufwärtsentwicklung. Auch die Mitgliederzahl wuchs um 23. Die Versammlung wählte den verdienstvollen Vereinsführer O. Rinn einstimmig wieder auf drei weitere Jahre. Die durch Kassenwart E. R e u s ch l i n g abgelegte Rechnung wurde gebilligt. Die Werbung für das Deutsche Turnfest in Breslau ergab 21 Meldungen. Die Aus­scheidungskämpfe der Teilnehmer für sechs Turn­kreise finden am 8. Mai in ta* Heuchelheimer Turn­halle statt. Eine längere Aussprache erforderten die eingeleiteten Vorbereitungen zum 50 Stiftungsfest, das am 2. und 3. Juli dieses Jahres in würdigem Rahmen gefeiert werden soll. Mit der Mahnung zu weiterer intensiver Arbeit in den Reihen des Reichsbundes für Leibesübungen schloß der Dereins- fuhrer die Versammlung.

Landkreis Gießen.

00 Klein-Linden, 18. April. In Anwesen­heit vieler Gemeinde glieder fand am zweiten Oster- Bis zu 30 cm Neus

Winierlandschaff im Apri

LPD. Frankfurt a. M.. 19. April. Im ganzen Rhßin-Main-Gebiet hat es am Dienstag» vormittag (wie in Gießen. D. Schristltg.) und zeitweise auch noch nachmittags mehrere Stunden tüchtig geschneit. Die Höhen des Taunus oberhalb der 500-Metergrenze haben sich in eine Winterlandschaft verwandelt. Der Schnee, der so dicht fiel, daß man kaum zwei Meter weit sehen konnte (die Kraftwagen, die auf den Taunusstraßen unterwegs waren, mußten die Scheinwerfer ein» schalten), blieb bei einem Grad Kälte auf dem noch von dem scharfen Frost in der Nacht hartgefrore­nen Boden liegen, so daß bis zum Abend auf dem Großen und dem Kleinen Feldberg, dem Altkönig und dem Fuchstanz/10 Zentimeter Schnee gemesien wurden. Teilweise traten auch, bei 2 bis 3 Meter Windstärke, Schneeverwehungen ein. Tüchtig ge­schneit hat es auch im Westerwald, im V o - gelsberg und in der Rhön. Auf den Bergen der Rhön beträgt die Schneedecke bis zu 30 Zenti­meter. Im Westerwald blieben vielfach die Kraft­wagen auf den steilen Straßen liegen, da die Fah-

.fetertag die Einsegnung der Konfirman­den, 10 Knaben und 18 Mädchen, statt. Die Kon­firmanden umrahmten die Feier mit mehrstimmigen Chorliedern.

<£ Leihgestern, 18. April. Die Einseg­nung der Konfirmanden fand am zweiten Ofterfeiertag statt. Es waren 18 Knaben und 23 von 24 Mädchen. In diesem Gottesdienst wirkte der Kirchenchor mit. Die Gräber ihrer verstorbenen fünf Schulkameraden hatten die Konfirmanden liebe» voll mit Kränzen und Blumen geschmückt. Im Nach- mittaasgottesdienst fand die Aufnahme der Abcschützen statt. Es kommen ikN ganzen 23 Kinder zur Schule.

A Holzheim, 19. April. Die in der Neujahrs­nacht durch Feuer zerstörten Scheunen und Ställe find nunmehr wieder auf geb aut Dank der günstigen Witterung konnte mit den Sau­arbeiten schon Mitte Januar begonnen werden. Die Arbeiten wurden durchweg durch hiesige Hand­werker ausgeführt.

cxd Eberstadt, 19. April. Dieser Tage er­eignete sich auf der Straße zwischen Ober-Horgern und (Sambach ein Verkehrsunfall, der noch glimpflich ablief. Ein Personenwagen, der aus der Richtung Butzbach kam, streifte auf der rechten Straßenseite einen Obstbaum und fuhr bann quer ,über die Straße gegen die Böschung. Dort über« schlug s i ch der Wagen und wurde schwer beschädigt. Die Insassen erlitten glücklicherweise nur leichtere Verletzungen und wurden zur ersten Behandlung in bas Johanniter-Kranken- haus nach Nieder-WeisA gebracht.

# Mainzlar, 20. April. Unser Schulleiter Heinrich Weisel kann am heutigen Mittwoch auf eine 3 5jährige Tätigkeit an der hiesigen Volksschule zurückblicken.

ED Saasen, 19. April. Die Untererheber­stelle Saasen bes Finanzamtes Grünberg ist aufgehoben unb dem Bereich der Nebenstelle Reiskirchen zugeteilt worben.

4- Grünberg, 18. April. Am zweiten Öfter» feiertag fand in ber Stadttirche die Konfirma­tion burch Dekan S ch m i b t statt. Musikverein und Männerchor wirkten bei der Feier mit. Zur Einsegnung, kamen 60 Konfirmanden, 32 Knaben und 28 Mädchen. Davon entfielen auf Grünberg 16 Knaben unb 12 Mädchen. Don den Filial­gemeinden waren aus Stangenrod 4 Knaben unb 1 Mäbchen, aus Lehnheim 3 Knaben unb 5 Mäd­chen unb %aus Lumda 9 Knaben und 10 Mädchen.

Kreis Schotten

l. R u d i n g s h a i n, 19. April. Am ersten Öfter» feiertag fand hier die Prüfung der Konfir­manden statt. Die Einsegnung geschieht am Sonntag, 24. April. Es werden 9 Knaben unb 4 Mädchen konfirmiert. In die Schule werden 7 Abcfchützen, 3 Knaben unb 4 Mädchen, aufge­nommen.

chuee in den Bergen

l. Schwerer Schaden.

rer mit so starkem Schneefall im April keineswegs gerechnet und sich mit Schneeketten nicht vorgesehen hatten.

Der unzeitige Wintereinbruch bedeutet für Gärt­ner unb Landwirte einen schweren Schaden. In der Nacht auf Dienstag, die Kältegrade bis zu minus 6 Grab brachte, ist in den Niederungen sehr viel Obstansatz erfroren. Besonders Birnen unb Sauerkirschen wurden betroffen. Selbst ber noch nicht ganz erblühte Flieder läßt die Blüten- bolben hängen. Die Frühgemüsekulturen werben durch das Wetter um mehrere Wochen zurückgewor- fen. Im Freiland bleiben die Pflanzungen bei ber Kälte zurück. Diele Saaten gehen, kaum aufgekeimt, ein. Das Gemüse in ben Treibhäusern kommt eben­falls nicht recht vorwärts, benn ihm fehlt die Sonne. Die Treibhäuser müffen augenblicklich teilweise stär­ker geheizt werben, als im Januar. Die Landwirte sind durch das Wetter an der Bestellung der Aecker Äeichfalls stark behindert, denn der Boden ist viel M falt, als daß die Saaten rasch keimen könnten.

Diamantene Hochzeit.

LPD. Büdingen, 18. April. In dem Kreisort Ober-Mockstadt konnte das Landwirtschafts- ehepaar Ludwig K u 11 m a n n in guter Gesundheit am zweiten Osterfeiertag das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit begehen. Das hoch- betagte Paar bearbeitet heute noch unermüdlich feinen landwirtschaftlichen Besitz.

Oie Bücherei aut dem Lande.

00 Klein-Linden, 19.April. Die Volks- und Schülerbücherei hatte in dem zu Ende gegangenen Schuljahr eine viel stärkere Benutzung aufzuweisen, als in früheren Jahren. Sie zählt gegenwärtig 563 Bände; davon sind 162 unterhal­tenden unb 308 belehrenden Inhalts. Die Zahl b^r Jugendbücher beläuft sich auf 93. Die Zahl ber Leser betrug im verflossenen Jahr 108, gegen 56 im Vorfahr. Zu den Lesern zahlen 41 Erwachsene und 67 Jugendliche. Es wurden im ganzen 591 Bücher entliehen, gegen 296 im Vorfahr, und zwar von Erwachsenen 170, von Jugendlichen 421. Die Spar- unb Darlehenskasse stiftete der Bücherei 10 Mark, die Gemeinde ebenfalls 10 Mark. An Lese- aeldern gingen 25,84 Mark, gegen 16.47 Mark im Vorfahr ein. Die Lesegebühren betragen *ür das Buch und die Woche für Erwachsene 6 Pfennig, für Jugendliche 3 Pfennig. An Erwerbslose unb Kinder von Kinderreichen, ferner an Bedürftige werden die Bücher kostenlos ausgeliehen. Die Lei­tung der Bücherei ist einem der hiesigen Lehrer übertragen.

Unfälle auf dem Lande.

Bei ber Bemühung, seine durchgehenden Pferde anzuhalten, erlitt der 28jährige Landwirt Heinrich Ap p p e l von Rübdingshausen eine schwere Fußverletzung, die seine Ueberführung in die Klinik nach Gießen notwendig machte. Der 28iährige Arbeiter Hans Pauli aus Flensungen glitt bei seiner Arbeit uns unb erlitt, da er gegen eine Lore fiel, eine schwere Brustquetschung. Die 58- jährige Ehefrau Elisabeth Langsborf aus Klein- Linben glitt, als sie die Schweine füttern wollte, im Hofe aus und mußte unter dem Verdacht auf innere Verletzungen in ärztliche Behandlung gebracht wer- ben. Mit einem Armbruch, den sie sich durch einen Sturz auf ber Straße zuzog, mußte die 45- jährige Frau Margarete Baller aus Reiskir - che n zur Behandlung nach Gießen gebracht «erben Sämtliche Verunglückte wurden in die Chirurgische Klinik aufgenommen.

Gebt unserer Lugend Freizeit?

NSG. Jahre hindurch war dies in Deutschland die klassenkämpferische Parole einer marxistisch ver­hetzten Parteijugend. Erst die Jugend Adolf Hillers hat den Kampf um die Freizeit bes Jungarbeiters aus der Anschauung materiellen Denkens herausge­hoben und ihm jene nationalsozialistische Zielsetzung gegeben, die diesen Gedanken allein zum Siege füh­ren konnte. Dem unermüdlichen Einsatz von Hitler- Jugend unb Deutscher Arbeitsfront, sowie dem Ver­ständnis der Betriebsführer ist es zuzuschreiben, daß die Forderung nach Freizeit für die schaffende deut­sche Jugend heute in ben meisten Fällen zur Selbst- oerstänblichkeit würbe.

Die Jugenb bes Führers hat nicht nur im Reichs­berufswettkampf. sondern täglich in tausend kleinen Dingen ihrer Arbeit bewiesen, daß ihr Leben unter dem Gesetz ber Leistung unb dem Dienst am Volke steht. Wenn sie heute an ihre Meister und Lehr- Herren herantritt unb um einen ausreichenden und bezahlten Urlaub für die Fahrten bittet, so tut sie dies auch wieder nicht, um etwas für sich zu gewin­nen. Die wahrten sollen den Jungen und Mädel in dem Erlebnis der großen Kameradschaft der Jugend Kraft und Gesundheit geben, damit sie am Werk­

platz ihres Berufes und beim Dienst in ber HI. noch mehr leisten können. Nichts kennzeichnet besser ben Sinn bes Freizeitwerkes ber Hiller-Jugend, als die Worte des Reichsjugendführers:Die Freizeit der Jugend von heute wird die Gesundheit des Vol­kes von morgen sein." Weil aber die Jugend Deutschlands kostbarstes Gut ist, darum wird es vornehmste Pflicht eines jeden sein, am Gelingen dieser Aufgabe nach besten Kräften mitzuarbeiten.

Fahrten und Lager! Was birgt dieses Wort für die Jungen unb Mädel in sich! Weite Wäkber, spie- gelnbe Seen unb rauschende Bäche, schneebedeckte Berge, Dome und Burgen, alle Stätten deutscher Geschichte: Die Jugend erlebt Deutschland. Tage einer unzertrennlichen Gemeinschaft, frohes Leben in ber Stadt der grauen Zelte, Spiel unb Sport, Stunden ber Fefer und Besinnung, aber auch des jugendlichen Frohsinns bringt die Fahrt. Hier, wo einer für den anderen einsteht, keiner mehr gilt als fein Kamerad, da wird die Haltung geboren, die wir die sozialistische nennen. Das Wesentliche an den Fahrten der HI. aber bleibt ihre große B beutung als Beitrag zur Gesunberhallung und Ertüchtigung der deutschen Jugend.

Oke Motorgruppe Hessen im Reichswettkampf des NSKK.

NSG. Der Führer des Nationalsozialistisch n Kraft, fahr-Korps, Korpsführer Hühnlein, hat ange- ordnet, ben schon in ben beiden vorhergegangenen Jahren 1936 und 1937 ftattgefunbehenReichswett­kampf des NSKK." von nun an alljäh rl Vd) z u wiederholen.ynn unb Zweck biefes Wett­kampfes soll fein: Allgemeine Leistungssteigerung in ben Stürmen, ein Programm für bie einzelnen Etappen ber Ausbilbungsarbeit unb vor allem bie Auswahl unb Belohnung ber besten Stürme bes Reiches Aufgabenstellung und Leitmotiv für die Beurteilung wechseln natürlich und steigern sich im Laufe ber Jahre entsprechend dem allgemeinen Stande ber Ausbildung. Während im Reichswett­kampf 1935 1936 hauptsächlich bie Leistungen des Trupps, 1936 1937 bie Leistungen des Stur­mes im Innen- unb Außendienst unter Berücksich­tigung ideeller Gesichtspunkte bewertet wurden, liegt

in diesem Jahre der Schwerpunkt auf ber poli­tischen Leistung bes Sturmes. Es ist hier­bei von ber Ueberlegung ausgegangen, baß ber Motorsturm ber Hauptträger bes politischen Sol- batentums, bes Gemeinschaftsgeistes und vor allem auch ber Gemeinschastsleistung ist. Durch hingebende Gemeinschaftsarbeit allein können auch bei beschränk- ten Mitteln Höchstleistungen geschaffen werben, unb zwar sowohl für ben Sturm selbst, als auch für bas Gemeinwohl im Zusammenwirken mit ber Partei, den Gliederungen, dem Staate und den Gemeinden.

Die gerechte Überprüfung solcher Leistungen ge» rabe in biefem Jahre ist oerständlicherweise beson- bers schwierig. Man hat von einer Wertung nach Zahlen und Punkten abgesehen. Das gerechte Ge­samt urteil wirb burch dauernde unvoreingenommene und gewissenhafte Beobachtung der vorgesetzten Füh­rer gewonnen. Die folgerichtige Auswahl

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Teilnehmerabzeichen für den Reichskampf des Reichsberufswettkampfes. Für die Teilnehmer am Reichskampf des Reichs­berufswettkampfes aller schaffenden Deutschen, 'der vom 22. bis 29. April in Hamburg stattfindet, wurde dieses Abzeichen geschaffen. Es zeigt das Hamburger Wappen mit dem Symbol des Reichsberufswett­kampfes und darf nur von Teilnehmern unb Mit­arbeitern bes Reichskampfes getragen werben. (Scherl-Bilderdienst-M.)

wird so gehandhabt, baß ber Staffelführer ben besten Sturm seiner Staffel ber Standarte meldet, was in ber Gruppe Hessen in biesen Tagen ge­schehen wird. Bis zum 31. Mai Meldet jede Stan­darte ihren besten Sturm an bie Motorgruppe unb bis zum 15. Juli bie Motorgruppe wiederum ihren besten Sturm an bie Motor-Obergruppe. Bis zum 1. August werben bann beren beste Stürme ber Korpsr'ührung gemelbet. Im Nürnberger Lager des ,NSKA. nimmt Korpsführer Hühnlein in Anwesen­heit famtlicher NSKK.-Führer unb Gäste sowie im

RUHL Seltersweg Nr. 67

adiO Telephon Nr. 3170

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Beisein aller am Aufmarsch teilnehmenben NSKK.« Männer, die Ehrung ber Siegerstürme vor. Den angetretenen Führern dieser Stürme wird je ein Dienstfahrzeug übergeben und als äußeres Zeichen für die außerordentliche Leistung sämtlichen Ange­hörigen des Sturmes bie Berechtigung verliehen, um bie NSKK.-Raute auf bem Rockärmel eine be- fonbere Litze zu tragen.

Die Richtlinien für bie Durchführung bes dies­jährigen Reichswettkampfes enthalten fünf Unter­teilungen, unb zwar: 1. Weltanschauung, 2 Tech­nischer Unterricht, 3. Verkehrsaufgaben. 4. Wehrsport unb 5. Gesundheitslehre. Am 27. November v. I. wurden die Bestimmungen vom Korpsführer erlas­sen. Seit dieser Zeit setzen alle Stürme ber Motor- gruppe Hessen ihren Ehrgeiz baran, ben höchsten Lorbeer zu erringen. Damit befinden sich bie Stürme in einem ständigen Leistungswettkampf in den zahl­reichen Aufgabengebieten des Nationalsozialistischen Kraftfahr-Korps.

Ausstellung »Die lebende Front".

LPD. Frankfurt a. M., 18. April. Die Natio­nalsozialistische Kriegsopferversorgung veranstaltet demnächst auf bem Festhallengelände in Frankfurt am Main eine AusstellungDie lebende Front" mit Darstellungen aus dem Weltkrieg. Die Ausstellung, bie unter ber Schirmherrschaft des Gauleiters Reichsstatthalters Sprenger steht, wird am Sonntag, 24. April, eröffnet

G. A.-Gpori.

Jugend der Spielvereinigung 1900 in vier Kämpfen.

Eine katastrophale Niederlage mußte die ersatz­geschwächte 1. Jugend ber Blau-Weißen in Großen- Duseck hrnnehmen. Mit nur zehn Mann betrat die L Jugend der Spvg. 1900 ben fremden Spielplatz und mußte eine empfindliche 5:2-Niederlage hin­nehmen.

Anders war es bei der 2. Jugend der Blau- Weißen, die ihre Kräfte mit ber 1. Jugenb von Steinbach maß. Die Platzbesitzer konnten schon in ber ersten Spielhälfte ein Tor vorlegen. Nach ber Halbzeit war meistens nur noch eine Mannschaft da. die den Fußball spielle. Die Kombinations- mafchine der Jüngsten ber Spieloereinigung 1900 lief wie am Schnürchen. Steinbach hatte es ledig- lich Fortuna zu verdanken, daß die 2. Jugend der Blau-Weißen den Sieg nicht an sich riß.

Was die 1. Jugend am Karfreitag versäumte, holte sie in Nieder-Weisel nach. Sie begannen so­fort das Tor ber Platzbesitzer zu berennen. Bald hieß es durch den Halbrechten 1:0 für 1900. Dann war es ber Halblinke ber Blau-Weißen, ber eine kchöne Kombination bes Sturmes mit einem un­haltbaren Torschuß abschloß. Kurz vor Halbzeit war es wieder ber Halblinke, ber auf 3:0 erhöhte. Nach Wiederanpfiff bedrängten die Platzbesitzer sofort das Tor ber Blau-Weißen. Der Tormann war jeboch auf feinem Posten.

Die 2. Jugenb ber Blau-Weißen zeigte in Nieder- Weisel ein Spiel, bas die Zuschauer begeisterte. Trotz des Gegenwindes legtenbie Blau-Weißen in der ersten Spielhälfte schon 3 Tore doj. Nach der Halbzeit waren die Jungens ber Blau-Weißen so überlegen, baß bie Platzbefitzer nicht über die Mittellinie hinwegkamen. An ben 6 Toren beteiligte sich ber ganze Sturm.

Kurze Sportnotizen.

Einen neuen Motorboot - Weltre­kord stellte auf bem Corner See ber italienische Rennfahrer Arnalbo Castiglioni in der 4-Liter-- Touristik-Klasse mit 73 Stundenkilometer auf.

Hans Nüßlein wirb das Training unserer Tennis-Spitzenspieler für den Davispokalkampf ge­gen Norwegen leiten. An dem Lehrgang vom 25. bis 30. April auf ben Berliner Rotweiß-Plätzen nehmen auch die Oesterreicher von Metaxa und Redl teil.