Ausgabe 
19.11.1938
 
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Wirtschaft

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EIN NEUER

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SCHÖNHEIT

Gießen, den 19. November 1938.

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Wieseck. den 18. November 1938.

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,Ha, ja, ist ein schöner Hund, was?"

3a, ja, das will ich meinen, aber, Herr Dutt, sehen Sie, er müßte eigentlich geschoren werden, glauben Sie nicht auch?"

Ja, ein wenig geschoren werden, das kann ihm nichts schaden!"

Ja, dann Herr Dutt, da werd' ich ihn wohl ein­mal mitnehmen!"

Nun, ich hab' nichts dagegen!"

Nach einer guten Stunde kommt der Hundescherer wieder mit dem Pudel an. Stolz zeigt er Per Dutt sein Werk: ,/Jst er nicht schön geworden, Herr Dutt?"

erneut bis zu 1 v. H. unterschritten. Bayr. Motoren verloren in Anpassung an Berlin 1,75 v. H. auf 144,25, und Holzmann gingen um 1,50 v. H. zurück auf 142,50. Am Montanmarkt bröckelten Bereinigte Stahl auf 102,75 (103,13), Mannesmann auf 104,50 (105) und Ilse Genuß auf 131,50 (132) ab, Deutsche Erdöl gut gehalten mit 124,50 (124,25). Bon Ma­schinenaktien ließen Nheinmetall auf 131 (132), MAN. auf 138,50 (138,75), Moenus auf 124,50 (124,75) und Junghans auf 97 (97,50) nach. Sonst gingen Betula auf 162 (162,50), Gesfürel auf 129 (130), Conti Gummi auf 203,50 (204), DDM. auf

,Ha, das muß ich schon sagen, schön ist er wirklich geworden!"

Und billig ist's Herr Dutt, nur eine Krone!"

Eine Krone? Ja, das ist wirklich billig!"

Ja, ja!"

Soso."

Wie ist's denn Herr Dutt, wollen Sie die Krone nicht bezahlen?"

Ich? Wieso?"

Nun, wo ich J^nen doch den Hund so schön ge­schoren habe!"

Mir? Habe ich denn gesagt, daß es mein Hund ist? Der gehört gar nicht mir!"

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173 (174), Westdeutsche Kaufhof auf 101,25 (102,25), Zellstoff Waldhof auf 122,50 (123,50) und Reichs­bank auf 191,25 (192) zurück. Behauptet lagen IG. Farben mit 144,50, Scheideanstalt mit 195 und Metallgesellschaft mit 118. Auch Bankaktien zeigten die Mittagskurse. Am Rentenmarkt waren keine Um­sätze zu verzeichnen.

Sranffurter Schlachtviehmarki.

Frankfurt a. M., 18. Noo. Auftrieb: Rinder 1271 (gegen 1340 am 10.11.), darunter 234 (263) Ochsen, 114 (119) Bullen, 677 (680) Kühe, 246 (278) Färsen. Kälber 232 (226), Hümmel und Schafe 154 (221),. Schweine 116 (296). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 44,50 bis 46,50 (43,50 bis 46,50), b) 41 bis 42,50 (40,50 bis 42,50), c) 37,50 (35 bis 37,50), d) 29 (). Bul­len a) 43,50 bis 44,50 (42,50 bis 44,50), b) 40,50 (40,50)/ c) 35,50 (35,50). Kühe a) 41,50 bis 44,50 (43,50 bis 44,50), b) 36,50 bis 40,50 (38 bis 40,50), c) 30 bis 34,50 (28 bis 34,50), d) 20 bis 25 (20 bis 25). Färsen a) 43 bis 45,50 (42,50 bis 45,50), b) 39 bis 41,50 (40 bis 41,50), c) 33,50 bis 36,50 (33 bis 36,50). Kälber a) 62 bis 65 (62 bis 65), b) 55 bis 59 (55 bis 59), c) 45 bis 50 (48 bis 50), d) 35 bis 40 (35 bis 40). Hämmel b2) 46 bis 52 (48 bis 52), c) 43 bis 45 (41 bis 45), d) 28 bis 38 (36 bis 40). Schafe a) 38 bis 42 (38 bis 42), b) 33 bis 36 (33 bis 37), c) 20 bis 29 (20 bis 29). Schweine a) 59 (59), bl) 58 (58), b2) 57 (57), c) 53 (53), d) 50 (50). Sauen gl) 58 (58). Marktverkauf: Rinder, Kälber und Schweine zugeteilt; Hämmel und Schafe mittelmäßig.

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Für die beim Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen erwiesene Anteilnahme und die überaus vielen Kranz- und Blumenspenden sowie die trostreichen Worte des Heim Pfarrers sagen wir unseren Innigsten Dank. Dies alles war uns ein Trost in den so schweren Tagen.

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Wir sprechen hiermit allen denen, die unserem lieben Entschlafenen die letzte Ehre erwiesen, unseren innigsten Dank aus.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

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rNittagsbörse: Aktien weiter schwach.

Frankfurt a. M., 18. Noo. Die Rückbildung der Aktienkurse setzte sich bei äußerst kleinen Umsätzen auf den meisten Gebieten fort. Das An­gebot hatte wiederum nur geringen Umfang, bei der starken Zurückhaltung der Käufer genügte es aber, um durchschnittliche Einbußen von 1 bis 2 v. H. herbeizuführen. Die Verkäufe dürsten größten­teils auf die Beschaffung von llüssigen Mitteln für die Erwerbung jüdischer Geschäfte zurückzuführen sein. Am Montanmarkt lagen vor allem Rheinstahl mit 130,75 (132,50) und Mannesmann mit 105,75 (107,13) fühlbar schwächer; Vereinigte Stahl gingen auf 104,90 bis 104,50 (105,50) und Hoesch auf 113,75 (114,50) zurück. Im übrigen kamen zunächst nur wenig Erstnotierungen zustande. Zu erwähnen sind IG. Farben mit 145 (146), AEG. mit 115,13 (117), Westdeutsche Kaufhof mit 102,65 (104), Zell­stoff Waldhof mit 123,50 (125), Daimler mit 132 (134), andererseits Reichsbank mit 192,75 (191,25).

Am Rentenmarkt blieben die Umsätze eben­falls sehr klein, auch die Kursoeränderungen hielten sich in engen Grenzen. Von den nariaiblen Papie­ren Ueßen Reichsaltbesitz auf 130,65 (130,75) nach, Reichsbahn-Vorzugsaktien verloren 0,25 v. H. auf 125,25, und im Freioerkehr ermäßigten sich Kom- munal-Umschuldung auf 93,15 (93,30). Am Pfand­briefmarkt blieben die Kurse unverändert, von Li­quidationswerten Rheinische 101,10 (100,90), Nas­sauische 101 (100,90), andererseits Frankf. Hyp. 100,70 (100,90). Stadtanleihen gaben teilweise 0,13 bis 0,25 v. H. nach, und von Industrie-Obligationen bröckelten IG. Farben-Bonds weiter ab auf 119,65 (120).

Im Verlaufe kam das Geschäft fast völlig zum Erliegen, so daß weitere Notierungen nur ganz vereinzelt erfolgten, wobei die Haltung schwach blieb. Rheinstahl 130 nach 130,75, Vereinigte Stahl 103,13 nach 104,50, IG. Farben schwan­kend mit 145,25 bis 144,50 nach 145. Auch die später notierten Papiere lagen zumeist 1 bis 2 v. H. unter gestern, Bemberg verloren 2,50 v. H. auf 132,50 Am Einheitsmarkt schwächten sich die Kurse gleichfalls ab, vornehmlich Großbankwerte wiesen einen weiteren Rückgang um 0,50 v. H. auf.

Der Freiverkehr lag mangels Umsatzes be­hauptet, nur Schuh Berneis gingen mit unverändert 79 bis 81 um. Tagesgeld wieder 2,25 v. H. nach 2,50 v. H.

Abendbörse: Weitere Rückgänge.

An der Wendbörse kam in verschiedenen Spezial­papieren weiteres, meist nur kleines Angebot her­aus, während die Aufnahmebereitschaft überaus ge­ring blieb. Auf den meisten Gebieten wurden da­her' die schon weiter ermäßigten Mittagsschlußkurse

und doch schafft sie es alleint Ohne Müdigkeit u. Abspannung, Irnmei-Msch

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Nähere Auskunft ebendaselbst,

amt, die sog. Untern^ihle, zuletzt im Besitz von Fa­brikant Weber, ging) verkäuflich auf den Chefarzt des Städtischen Krankenhauses Dr. Walter über. Der dort befindliches Garten wird einen besonderen Schmuck erhalten. Das Anwesen und die Lager­räume der Jüdin Strauß wurden von Kaufmann Moser Der eine große Fruchthandlung hier be­treibt, käuflich erworben. Damit ging wieder ein jüdi­sches Anwesen in arische Hände über. Ueber den Ver­kauf weiterer jüdischer Häuser schweben Verhandlun­gen. Der neue Lehrgang in der Först er schule hat begonnen. 15 neue Schüler werden in der Schule zu ihrem künftigen Beruf herangebildet. Am Dienstag abend fand im Rathaussaal eine Be­sprechung über die Gründung eines Ge­meinnützigen Bauvereins statt, zu der der Bürgermeister eingeladen hatte. Neubauten und neue Wohnungen müssen geschaffen werden, um dem Wohnungsmangel abzuhelfen, der durch die Verlegung neuer Aemter hierher in Schotten entsteht. Es soll auch das Bauhandwerk eine Be- Icbuna erfahren, und nach der ideellen Seite hin soll jedem Volksgenossen, der sich ein eigenes Heim schaffen will, durch den neuen Verein Hilfe und Unterstützung zuteil werden. Bei der Aussprache er­gab sich das große Interesse, das hier herrscht. So­fort traten über 30 Personen aus allen Kreisen der Bevölkerung dem neu zu gründenden Verein, der auf genossenschaftlicher Basis errichtet wird, als Ge­nossen bei. Der Verein wird seine Tätigkeit alsbald aufnehmen

0 Glashütten, 17. Noo. Zu Beginn dieser Woche veranstaltete die Gaufilmstelle im vollbesetz­ten Scharmannschen Saale einen Filmabend. Die Zuschauer erlebten im Vorprogramm die histo­rischen Führertage in Rom, im Hauptprogramm den herrlichen TonfilmZu neuen Ufern". Damit hat die Gaufilmstelle einen guten Auftakt zu den win­terlichen Filmabenden gegeben. Der an der Straße GlashüttenHirzenhain gelegene Stein- bruch zeigt in letzter Zeit reges Leben. Un­ermüdlich werden die Basaltsteine gebrochen und zu Straßenschotter zerkleinert. Die Nachfräge ist so start, daß verlängert gearbeitet werden muß. Um die erhöhten Anforderungen zu befriedigen, ist kürz­lich auch im Steinberger Scheidtwald ein Bruch in Betrieb genommen worden, der vorzügliche Steine liefert, die in alle Richtunaen verschickt werden.

> Steinberg, 17. Nov. Die durch den nassen Herbst aufgeweichten Straßen unseres Dor­fes erfahren jetzt eine umfassende Wiederherstel­lung. Die Schlaalöcher werden mit Basaltschotter ausgefüllt, die Wegränder sauber abgestochen und die Straßen bann mit Basaltarus überschüttet. Das Dorfbild gewinnt dadurch an Schönheit.

L Gedern, 18. Nov. Im Jahre 1933 waren in unserem schönen Vogelsbergstädtchen noch 4 4 Ju­denfamilien ansässig. Seitdem waren bis April 1937 zwar alle jüdischen Personen verzogen, doch befanden sich noch immer die Geschäftshäuser in ihrem Besitz. Vor kurzem waren die Grundstücke bis auf drei bereits in arische fiänbe überaeaanaen. Auch biefe drei letzten verschwanden. Zwei Geschäfts­häuser in ber Hauptstraße würben von Gederner Geschäftsleuten übernommen, ausqebaut und her­gerichtet. Das letzte jüdische Anwesen in ber Mühl- straße wirb halb burch eine Zwangsversteigerung auch in arischen Besitz übergehen. Dann ist in Ge­dern die Jubenfrage vollstänbig gelöst. Arn Montag führten die Bauern bis im Pferdeversicherungsverein versicherten Pferde vor. Von etwa 300 Pferden wurde der der­zeitige Wert auf ungefähr 25 000 Mark geschätzt.

0 Hirzenhain, 17. Nov. Ein beliebter Aus- fluasort für Hirzenhain und Umgegend ist das in

der Nähe unseres Dorfes gelegene Strandbad Hillersbäch. Leider besteht für den Kraftwagen- verkehr zum Bade hin nur die Umwegstraße über Lißberg. Diese war durch den Kraftfahroerkehr aus ferneren Städten so in Anspruch genommen, daß sich zum Schluß der diesjährigen Babesaison die Feststellung ergab, daß die Teerdecke abgefahren und die Schotterdecke zum Vorschein gekommen war. Deshalb wurden kürzlich die Löcher ausgesüllt und die Zufahrtstraße mit einer neuen Teerdecke über­zogen. Eine direkte Verbindungsstraße wäre auch von Hirzenhain aus sehr erwünscht und für den zunehmenden Wagenverkehr erforderlich.

Kreis Wehlar.

<> Großrechtenbach, 17. Nov. Dieser Tage fand eine Gemeindeversammlung im Ge­meindesaal statt. Bürgermeister Langsdorf be­richtete über verschiedene Gemeindeangelegenheiten. Mit dem letztes Bauabschnitt der Wasserleitung soll nunmehr, nachdem die Wirtschaftsgruppe Energie­versorgung die erforderlichen Eisenmengen genehmigt hat, sobald als möglich begonnen werden. Die Kanalgebühren sollen neu geregelt und auf alle An­schlußbesitzer gleichmäßig zut Verteilung kommen. Mit den Wegebauarbeiten, die ausschließlich in Gemeindefrondearbeiten durchgeführt werden sollen, soll sofort begonnen werden, damit die Arbeiten noch vor Beginn des Winters beendigt sind. Sodann wurden an sämtliche selbstschlachtende Landwirte die NSV.-Büchsen ausgegeben. Bürgermeister Langsdorf wies hierbei auf den diesjährigen Ernte­segen hin und betonte, daß es dem Führer gelungen sei, dem deutschen Volke den Frieden zu erhalten, wofür wir dankbar sein wollen, auch im Geben für das Winterhilfswerk. Ortsbauernführer Dreuth behandelte dann noch einige Neichsnährstands- angelegenheiten. Eine Aussprache über die Milch­absatzregelung der Gemeinde ergab, daß die überwiegende Mehrheit es bei der bisherigen Rege­lung zu belassen wünscht. Es werden zur Zeit täglich etwa 121300 Liter Milch an die Sammelstelle angeliefert und monatlich fast 5000, RM. aus­bezahlt. Die schon im Vorjahre mit gutem Erfolg durchgeführte Sammelbestellung für junge Legehühner soll auch im nächsten Jahre wieder durchgeführt werden. Bis jetzt wurden bereits 500 junge Hühner bestellt, ein erfreulicher Beweis dafür, daß die bäuerliche Geflügelhaltung wieder im Aufwärtsstreben begriffen ist, nachdem im ver­gangenen Jahr ber Preis der Eier den Kosten der Erzeugung angepaßt worden war. Hierzu wurde mitgeteilt, daß in 1938 im Kreise Wetzlar über 700000 Eier in den örtlichen Eiersammelstellen erfaßt worden sind. Es wurden dann noch verschiedene Punkte be­handelt, wobei auch die Teilnehmer reichlich zu Worte kamen. In einem kurzen Schlußwort betonte der Bürgermeister, daß er im Laufe des Winters noch mehrere Gemeindeversammlungen abzuhalten ge­denke, um so den Gemeindegliedern Gelegenheit zu geben, mitzuarbeiten an den kommenden Auf­gaben im Staate Adolf Hitlers. Mit dem Gruß an den Führer wurde die Versammlung geschlossen.

Oie Narrenkappe.

Per Dult und der Pudel.

Der alte Per Dutt ist als Original bekannt, ge­mütlich und behäbig und stets dazu aufgelegt, an­deren einen Streich zu spielen. Eines Mittags sitzt er am Fenster, unter dem unten ein schöner, weißer Pudel spielt. Da kommt zufällig auch der Hunde­scherer vorbei, bleibt stehen und beginnt mit Per Dutt zu schwatzen:

Schön guten Tag, Herr Dutt. Na, da haben Sie aber einen schönen weißen Hund!"

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