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Das Unglück auf der Londoner Li-Bahn
Familien Jahres und Luh.
Rödgen, Großen-Buseck, Allendorf, den 18. Mai 1938.
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KOHLER
Lollar, den 19, Mai 1938.
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lchützformen aufkamen, konnte das Rohr auf ein fahrbares Gestell gesetzt werden und von dort aus auch schießen. Das Fahrwerk war aus Holz, und da Holz im mittelalterlichen Latein „fusta“ hieß, nannten die Italiener das Radgestell „l'affusto“.
So erklärt sich unser Wort „Lafette".
Die Riesengeschütze des ausgehenden Mittelalters erschienen ihren Meistern gleichsam als lebendige Persönlichkeiten. Sie gaben ihnen Eigennamen. Beliebt waren Namen aus der Tierwelt — Löwe,
Durch den Zusammenstoß zweier U-Bahnzüge ereignete sich nahe des Knotenpunktes der Station Charing Croß ein folgenschweres Unglück, bei dem bis jetzt sieben Tote und 40 Verletzte zu beklagen sind. Viele Hunderte von Menschen beobachteten von der Hungerford, brücke die Arbeit der Rettungs- und Bergungsmannschaften. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Für die zahlreichen Beweise mitfühlender Anteilnahme beim Heimgange unserer Heben Entschlafenen
Frau Helene Geißler, geb. Seipp
sagen wir hiermit allen innigsten Dank,
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Katherine Seipp Wwe, geb. Moos.
büchse" ist. Schließlich macht der Sprachgebrauch aus „Hauffnitz" gar „Haubitze", und gelehrte Leute meinen, es schreibe sich von einem geheimnisvollen
Die Beerdigung findet am Freitag, dem 20. Mai, nachmittags um 2.30 Uhr, in Rödgen statt
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute morgen um 5 Uhr unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter und Schwester
Frau Kath. Jahres, geb. Seng
im 81. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit zu rufen.
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Die Sprache der Artillerie kennt seltsame Worte,, unterläge gelegt werden. Em weiteres Richten wie „Lafette", ,Kaliber", Haubitze" und andere Rohres war nicht möglich. Erst als^leichtere mehr. Selbst die wohlvertraut erscheinende „Kanone" verrät uns ihren eigentlichen Sinn erst, wenn wir uns ein wenig in die sprachliche Herkunft ihres Namens vertiefen. Wie so manchen militärischen Ausdruck, so haben wir auch das Wort Kanone von den Franzosen übernommen. Sie sagen „le canon“. Es müßte also richtig „d e r Kanon" heißen. Sintemal der Franzose das Wort aus Italien bezogen hat, wo das altlateinische „canna“, also „das große Rohr", weitergebildet rootben war. Freilich waren unsere ältesten Geschütze noch keine großen Rohre, sondern eher stattliche Becher. Sie wurden mit einer Puloerladung gefüllt und die Steinkugel einfach oben auf die Mündung gesetzt. „Wurfkessel" hießen sie. Ihre unmittelbaren Nachkommen sind die gedrungenen „Böller" oder „Katzenköpfe" der Landsknechtzeit, die Feuerballen und glühende Kugeln in steilem Bogen schleuderten. Wegen ihrer Ähnlichkeit mit dem Küchenmörser erhielten sie auch den Namen „Mörser", der lateinischer Herkunft ist und sich bis in unsere Tage erhalten hat.
Schon im 14. Jahrhundert kamen die Kriegstechniker aber auch auf den Gedanken, dem Wurfkessel ein langes Rohr oorzusetzen. Es sollte das Steingeschoß aufnehmen und einen Schuß in flachem Bogen auf weitere Entfernung gestatten. „Bom- barda" war der stolze Name jener ältesten schweren Geschütze, die anfangs mühsam aus Eisenstäben zusammengefügt waren. Die Bezeichnung kam von dem uralten griechischen Worte „bombos“ her, das einen tiefen Ton, ein Summen bedeutet und in unserer Sprache als „Bombe" weiterlebt. Die alten deutschen Feuerwerker freilich kümmerte die ehrwürdige Namensgeschichte der Bombarde wenig. Sie verdeutschten sie in „Bumhart" oder „Donner- große Steinbüchse". Gewaltige Kerle wpren diese Bumharte, die Steinkugeln von mehreren Zentnern Gewicht schleuderten. So wiegt die berühmte „Dulle Griete", d. h. „Tolle Große", in Gent nicht weniger als 15100 Kilogramm und hat ein Kaliber von 79,5 Zentimeter! Solche Ungetüme mußten natürlich beschwerlich auf eigenen Fahrzeugen mitgeführt und vor dem Schießen auf eine mächtige Balken-
Bär, Elefant, Schlange, Falke, Hummel und viele andere. Auch Heilige und Gestalten des klassischen Altertums, Himmelszeichen oder einfache Eigenschaftsbezeichnungen treffen wir an, wie die „Stadteinnehmerin", die „Weitfchießerin". Später allerdings, als die Zahl der Geschützarten rasch zunahm und unter dem Einfluß des Fortschrittes der Handfeuerwaffen auch mehr leichte „Büchsen" im Felde erschienen, wurden nur noch für ganze Gattungen von Geschützen Namen gebraucht. So nennt eine Einteilung die 48-Pfünder „Basilisken", die 40- Pfünder „Drachen", die 36-Pfünder „Adler", die 24-Pfünder „Falken", die 12-Pfünder „Geier", die 6-Pfünder „Eulen", die 3-Psünder „Sperber". Aber die Bezeichnungen schwanken. Verbreitet ist lange die Benennung schwerer Geschütze als „Metzen", während kleinkalibrige mit sehr langem Rohr „Schlangen" heißen. Eine Dresdener Handschrift der Renaissancezeit teilt die „Feld- oder Notschlangen", die Kugeln von 2 bis 18 Pfund schießen, in „Notschlangen" oder „Drachen", in „Feldschlangen", in „Falkone" oder „Halbschlangen", in „Quartier Schlenglin" und „Falkonet".
Für den Brescheschuß in feindliche Stadtmauern und Burgen werden im 15. Jahrhundert die „Hauptbüchsen" beliebt, eine kleinere und kürzere Form der alten Steinbombarden. Als sich später das tschechische Wort „Hauffnitz" in Deutschland einbürgert, sieht ihm niemand mehr an, daß es nur eine Perballhornung der gut deutschen „Haupt-
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Auskunft erbet, an 14/116
Bergkaserne
(Ein Gehöft im Hunsrück eingeascherk. ,
In Oppertshausen (Hunsrück) brach im Gehöft des , Landwirts Winn Feuer aus, das sich rasch auf das ganze Anwesen ausdehnte. Die ahnungslosen Bewohner wurden erst durch Nachbarn aus dem Schlafe geweckt; sie konnten mit Mühe das nackte Leben retten. Seit Tagen herrscht im Dorf außerordentlicher Wassermangel; so waren nach kurzer Zeit die Wasservorräte erschöpft, und Feuerwehren und Dorfbewohner mußten tatenlos zusehen, wie das ganze Gehöft mit Wohnhaus, Stallungen und Nebengebäuden bis auf die Grundmauern niederbrannte. Die gesamte Einrichtung, die landwirtschaftlichen Maschinen usw., sind vernichtet. Das Vieh konnte bis auf ein Kalb, das in den Flammen umkam, gerettet werden.
Brandstiftung aus Fahrlässigkeit.
Der Cuxhavens Gendarmerie ist es gelungen, die Urheber eines großen Heidebrandes zu ermitteln, der im staatlichen Moor bei Lueding- worth und Wanna schweren Schaden angerichtet hat. Es handelt sich um die 17 und 20 Jahre alten Brüder Helmut und Erwin Blohm aus Lue- dingworth, die dem Amtsgerichtsgefängnis Otterndorf zugeführt wurden. Die beiden hatten auf ihrem Grundstück zum Torfftechen Heideland abgebrannt und waren nachher nicht in der Lage, die Ausdehnung des Brandes zu verhindern.
Schwere Brände in Polen'.
In Slonim, einer bei Baranowicze in Ostpolen gelegenen Stadt, brach ein Feuer aus, das sich infolge des starken Windes rasch verbreitete und drei Straßen in Flammen setzte. Da das Feuer weiter um sich, zu greifen droht, wurden sämtliche Feuerlöschzüge aus Baranowicze sowie aus allen benachbarten Ortschaften alarmiert. Der Schaden kann noch nicht übersehen werden. In dem Dorf Podjosie, ebenfalls in der Nähe von Baranowicze gelegen, äscherte ein Feuer 16 Wohnhäuser und 14 Scheunen ein und vernichtete zahlreiches totes und lebendes Inventar. Ein weiteres Dorf in der Nähe der Ortschaft Konskie in Mittelpolen wurde gleichfalls durch eine Brandkatastrophe vernichtet.
Das verschollene amerikanische Großflugzeug verbrannt aufgefunden.
Das auf dem Fluge zwischen St. Paul und Los Angeles verschollene neue amerikanische Großflugzeug ist jetzt nach fieberhafter Suche, die durch Nebel außerordentlich erschwert wurde, verbrannt ausgefunden worden. Alle neun Insassen sind t 0 t. Die Flugzeugtrümmer wurden im Gebirge zwischen der Mohawe-Wüste und Los Angeles entdeckt.
Riesiger Grundstücksverkauf in England.
Der größte Grundstücksverkauf, der wohl je in England vorgekommen ist, wurde dieser Tage in Südwestengland vorgenommen. Der Marquis von B u t e , der reichste englische Landlord, hat die in seinem Besitz befindlichen Häuser in Cardiff, das heißt ungefähr die halbe Stadt, verkauft. In die Transaktion sind nicht weniger als 20 000 Häuser, 1000 Geschäfte, mehrere hundert Gasthäuser, Theater, Kinos und Docks eingeschlossen. Der Marquis von B u t e besitzt im übrigen rund 477 000 Morgen Land.
Wetterbericht
Das gestern über Frankreich zur Entwicklung gekommene Teiltief ist zum Mittelmeer gewandert, so daß es in direktem Einfluß auf unser Wetter blieb. Diese Entwicklung begünstigt im Verein mit der Gesamtlage das Vordringen ausgesprochen kühler Meeresluft auf das Festland, die auch für unser Wetter wirksam wird. Das Wetter bleibt dabei zunächst unbeständig, doch sind die Aussichten auf ausgiebige Niederschläge vorerst wieder geschwunden.
Aussichten für Freitage Uebergang zu wechselnd bewölktem Wetter mit geringer Schauerneigung, bei lebhaften Winden aus West bis Nord kälter.
Aussichten für Samstag: Zunächst zeitweise heiter und meist trocken, nachts sehr frisch, späterhin voraussichttich neue Bewölkungszunahme.
Lufttemperaturen am 18. Mai: mittags 15,4 Grad Celsius, abends 11,5 Grad; am 19. Mai: morgens 6,8 Grad. Maximum 16,2 Grad, Minimum heute nacht 2,9 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 18. Mai: abends 17,7 Grad; am 19. Mai: morgens 12,9 Grad. — Sonnenscheindauer 5,1 Stunden.
Erfinder namens Oknzza her... Mit großem Erfolge führte sich im Zeitalter der Entdeckungen, um die Wende des 15. Jahrhunderts, eine leichtere Form der „Hauptbüchfe" ein, die Diertelbüchfe oder „Quartana", was in „Karthaune" entstellt wurde. Das Zeugbuch Kaiser Maximilians 1. rühmt den .Letzten Ritter" selbst als Erfinder jener Gefchützartr „Die Korthonen nennet man vnns, König Maximilian dienen wir nach wünsch. Er hat vnns erdacht.
Des dienen wir im tag vnnd nacht." Das erwähnte Zeugbuch unterteilt die Karthaunen, auch „Scharfe Metzen", „Stürzer", „Trommelet", „Pfeifer" oder „Mauerbrecher" genannt, in Drei* viertelskarthaunen oder „Anschnarcher", Halbkar. thaune oder „Versucher" und Viertelskarthaune oder „Singerin". Späterhin wurden derartige Unterschiede vergessen. Jedes große und lange Geschütz galt als Karthaune, und schließlich heißt's im Liede vom Prinzen Eugenius sogar:
,^JHr Konstabler wohl auf den Schanzen,- Spielet auf zu diesen Tanzen
Mit Karthaunen groß und klein!"
Endlich wurde das Wort ,Lörthaune" durch beit Ausdruck ,Kanone" verdrängt.
Im Jahre 1540 erschien in Venedig ein Buch „Pirotechnia“. Dessen Verfasser, Vanuccio Bl- ringuccio, behauptet, er habe für das Laden der Geschütze papierne Kartuschen eingeführt. Ob diese Angabe zutrifft, ist natürlich schwer nachzu- weisen. Jedenfalls aber stammt das französische Wort „cartouche“, das wir als „Kartusche" gebrauchen, vom italienischen „cartoccio“, Papiertüte, ab. Gleicher Herkunft ist übrigens auch der Name „Kartätsche". Den sogenannten Hagelschuß kennt zwar schon das berühmte „Feuerwerksbuch" aus dem 15. Jahrhundert, dessen älteste Handschrift das Germanische Museum zu Nürnberg besitzt. Der Name ,Karttettschen" wird dafür aber erst kurz vor dem Dreißigjährigen Kriege erwähnt.
Das genannte „Feuerwerksbuch" beschreibt auch bereits eiserne Hohlgeschosse mit Sprengladung, wie sie später unter dem Namen „Granate" verwendet werden. „Malum granatum“ hieß bei den Römern der Granatapfel. Jedenfalls haben die Italiener den anfangs kugelrunden Sprenggeschossen wegen ihre« Gestalt den Namen „granata“ gegeben.
Unter ,Ialiber" verstehen wir heute den Innendurchmesser des Geschützrohres. In älteren Dar- Stellungen wird dagegen das Geschütz immer nach dem Geschoßgewicht gemessen, das in Pfund angegeben wurde. Es ist also möglich, -daß ,Kaliber" aus dem altfranzösischen Ausdruck „qualibra“* Ijer- rührt, das „Wieviel Pfund?" bedeuten soll. Andere Erklärer leiten aber das Wort aus dem Arabischen her, in dem „Kalib" die Form, das Modell bezeichnet. (
Sogar das gut deutsche Wort „Geschütz" eröffnet seinen eigentlichen Sinn erst dem, der sich ein wenig mit seiner Geschichte befaßt, So wie Ge-tier eine Vielzahl von Tieren, Ge-bälk eine Vielheit von Balken bezeichnet, so faßte unsere Sprache einst den Begriff „viele Schützen" im Ausdruck Ge-schütz zusammen. Die einzelne schwere Schußwaffe, die wir heute unter Geschütz verstehen, hieß ehedem „Stücks Die Vielheit der mit „Stücken" bewaffneten Schützen, das „Geschütz" der alten Soldatensprache, nennen wir heute Artillerie. Der Ausdruck „Artillerie" taucht im deutschen Schrifttum allerdings erst im Jahre 1616 auf. Sem Ursprung reicht jedoch eben« falls ins Altertum zurück. Von dem klassischen Römerwort „ars“, die Kunst, leitete das Latein der mittelalterlichen Ingenieure die Bezeichnung „arth cula“, das Festungswerk, ab. Die französische Militärsprache formte daraus später unser Wort „Artillerie^•j
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum« schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen- teilet: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. IV. 38: 9614. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K -G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der
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