llr.bb viertes Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)
ly./2V.Marzty38
Abenteuer in Parts.
ZRoman von Hans Hirthammer.
Copyright by Verlag Oskar Meister. Werdau i. Sa.
12. Fortsetzung. (Nachdruck verboten!)
Kaum hatte Stadler den Raum verlassen, da fielen sie über Claudius her. „Du glaubst wirklich, daß es einer von der Polizei ist? — Ist in Berlin etwas Besonderes vorgefallen? Es war doch verabredet, daß du dort bleiben solltest!"
„Jedenfalls besser, daß ich selbst kam anstatt des Spitzels, den die „Sanitas" 'rübergeschickt hatte. Er sollte als Bevollmächtigter LoonÄes auftauchen — und ich wette tausend gegen eins, daß ihr auf den Schwindel hereingefallen wäret. Ihr werdet dafür morgen den jungen Mann begrüßen können!"
„Wieso morgen? — Was soll das alles bedeuten?"
Claudius erzählte, auf welche Weise es ihm gelungen war, Rulands rechtzeitige Ankunft in Paris zu verhindern. „Ich habe den jungen Mann — übrigens ein bemerkenswert harmloser Knabe — unserem Freund Bargent anoertraut. Er wird ihn einen Tag zurückhalten und ihn dann aus scheinbarer Unachtsamkeit entrinnen lassen. Natürlich wird unser Jüngling nichts Eiligeres zu tun haben, als die Scharte auszuwetzen. Ich nehme an, daß ihr ihm einen würdigen Empfang bereiten werdet."
„Darauf kannst du dich verlassen. Aber nun sage mal, glaubst du wirklich, daß dieser Kellner ein Polyp' ist?"
„Zum Teufel, ich will's nicht beschwören. Aber laßt nur sehen, ich werde mir bald Gewißheit beschaffen. Sollte mich freuen, wenn ich mich getäuscht hätte!"
„Herrgott, wenn es wirklich Maquinot wäre! Der Mann könnte uns---"
Stadler kam mit der Speisekarte zurück.
„--drei blaue Guineas, bedenke doch! Ganz
seltene Fehldrucke! Dafür könntest du mir die Marke wirklich überlassen!"
„Ich denke nicht daran. Ein bekannter Sammler bot mir zehntausend Franken. Vielleicht legst du noch einige deiner prächtigen Siam dazu?"'
„Bewahre mich der Himmel! — Ah, die Speisekarte! Rasch ein frugales Mittagessen, bevor ich schwach werde!"
Stadler reichte ihm die Karte zu und beeilte sich, ein Ragout ä la Provence besonders zu empfehlen. „Es ist die Spezialität des Hauses, mein Herr!"
„Gut, mon eher! Aber sorgen Sie dafür, daß ich nicht mehr lange zu warten brauche!"
Heinz Stadler beteuerte, daß es höchstens drei Minuten dauern würde, worauf er wiederum enteilte. Claudius warf ihm mißtrauische Blicke nach.
„Du hast dich geirrt, mein Lieber! Wenn dieser nette junge Mann ein Polizeibeamter ist, dann will ich ein Pastor werden!"
„Hört, hört" rief Claudius. „Unser ,süßer Paule* als Pastor — ein überwältigendes Bild würde das geben. — Warum bist du so nachdenklich? Studierst du schon eine Predigt ein?"
„Das nicht, aber ich überlege gerade, ob wir den Burschen nicht doch für uns gewinnen könnten. Wir könnten keinen Besseren finden."
„Kannst wohl gar nicht genug Leute haben, um mit ihnen die Beute zu teilen?75
„Was hilft uns die Beute, wenn wir sie nicht zu Geld machen können? Auf Loonde können wir nicht mehr rechnen, denn da hat bereits die Polizei ihre Nase zwischen. Es wäre zu gefährlich, die Verbindung mit ihm aufrechtzuerhalten. Und bevor wir uns an den Halunken Peggs wenden — —"
„Hm, was sagst du dazu, Otto?"
Czibulka kratzte sich unentschlossen den Kopf. „Im Grunde genommen stimme ich den Ausführungen meines Vorredners zu. Eine andere Frage wäre die, wie der Chef darüber denkt."
„Ach, der Chef!" machte Paul Sacher geringschätzig. „Müssen wir denn wegen jeden Quartes diesen hohen Herrn um Erlaubnis bitten?"
„Das sage ich auch!" warf Töne Larrings ein.
„Macht, was ihr wollt!" rief Claudius ärgerlich. „Ich will damit jedenfalls nichts zu tun haben. Da ich meine Aufgabe erledigt habe, reife ich heute abend wieder nach Berlin zurück."
„Sehr schön! Da wirst du morgen dem Chef Bericht erstatten und ifym die Sache wegen Maquinot in Vorschlag bringen."
„Das kann geschehen! — Aber jetzt kommt mein Ragout, laßt mich zufrieden mit eurem Kram! — Ich gebe die Marke nicht her und damit basta! —
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Besuch beim Finanzamt Gießen
Aufklärungen und Schlußfolgerungen.
Bodenschätzer bei der Arbeit in der Gemarkung Großen-Linden.
Auf großen Plänen werden die Ergebnisse der Bodenschätzung eingetragen.
prüfen und die nötigen
dem behauptet wird, seine
Erklärung sei nicht ein-
Teilbild aus dem großen Saal der Finanzkasse des Finanzamtes Gießen.
Hier werden auf einer Spezialmaschine Adressenstempel geprägt.
auch sum-
jedes Staatsbürgers an. Der Staat ist ja nichts anderes als die Zusammenfassung der
Aufklärungen, Ergänzungen usw. zu verlangen, um schließlich die richtige Steuer festzusetzen. Sieht man einmal beim Finanzamt während der Erklärungsfrist den Posteingang, mit dem mehrere Beamte stundenlang beschäftigt sind, dann versteht man vielleicht, daß auch einmal Versehen vorkommen können, Erklärungen oder Briefe sich verschieben, an die falsche Stelle geraten und dann plötzlich der Steuerpflichtige ein Mahnschreiben bekommt, in
sie ist auch dann fällig, wenn selbst die Absicht, Gewinn zu erzielen, fehlt. Beide Steuern werden in erster Linie nach Erklärungen veranlagt, die der Steuerpflichtige abzugeben hat
Weiter steht mit der Einkommensteuer in engem Zusammenhang die Gewerbe st euer, die vom stehenden Gewerbe erhoben wird Hier hat das Finanzamt nur die Grundlagen für die Gewerbesteuer zu ermitteln, d. h. nur den sog. $e= werbeertrag und das Gewerbekapital Aus beiden wird der sog. Steuermeßbetrag ermittelt Die Gewerbesteuer ist heute nur noch Gemeinde- st e u e r ; infolgedessen erheben die Gemeinden verschiedene Sätze von dem vom Finanzamt erhaltenen Steuermeßbetrag.
Diese Erklärung mit all ihren vielen Fragen ist nicht ganz leicht auszufüllen, und mancher Stoßseufzer mag wohl in der Zeit der Steuererklärung wieder erklungen sein. Aber man muß sich darüber klar sein, daß eine gerechte Steuerveranlagung von der Erklärung und ihrer sorgfältigen Ausfüllung abhängig ist. Hat aber die Erklärung schon dem Steuerpflichtigen, der seine Verhältnisse doch überschaut, Schwierigkeiten gemacht, so kann man erst recht verstehen, daß der Veranlagungsbeamte des Finanzamts, dem Hunderte von Erklärungen ständig vorgelegt werden, erst recht seine schwere Last hat, sie zu
Die Finanzämter bilden den einen Teil der Reichsfinanzverwaltung, sie haben nur die Besitz- und Verkehrs st euern zu verwalten, während die Zölle und Verbrauchssteuern von den Houptzollämtern verwaltet werden. Die Hauptsteuern sind Einkommensteuer und Körper- s ch a f t s st e u e r mit der V e r m ö g e n st e u e r. Dabei ist die Einkommensteuer d i e Steuer, die vom Einkommen jedes Steuerpflichtigen erhoben wird. Er soll von- dem, was er im Schutze des Staates verdient, einen gewissen Betrag an den Staat zur Erfüllung der Staatsaufgaben abliefern. Die Körperschaftssteuer ist die Einkommensteuer der Körperschaften, wie Aktiengesellschaften, Gesellschaften mit beschränkter Haftung usw. Die Vermögensteuer wurde früher als Ergänzungssteuer bezeichnet; sie ist an sich auch nichts weiter als eine zusätzliche Besteuerung des Einkommens, das aus Vermögen fließt, also steuerkräftiger ist als das, das von der Arbeitskraft abhängig ist.
Mit der Einkommensteuer steht in einem wesentlichen Zusammenhang die U m s a tz st e u e r , die sich aus dem Warenumsatzstempel entwickelt hat, der seinerzeit als Kriegssteuer erhoben wurde. Sie ist von allen Umsätzen gewerblicher und beruflicher Art zu zahlen ohne Rücksicht darauf, ob bei dem Umsatz ein Gewinn erzielt wird oder nicht, und
Es besteht bei den Finanzämtern noch eine weitere Abteilung für die Verkehrs st euern, als da sind: Urkundensteuer (die frühere Stempelsteuer), Grunderwerbssteuer, die vom Uebergang von Grundbesitz gezahlt wird, Erbschafts- und Schenkungssteuer, Kraftfahrzeugsteuer, Versicherungssteuer, Wechselsteuer, Kapitalverkehrssteuer (Gesellschaftssteuer, Wertpapiersteuer und Börsenumsatzsteuer). Gerade in dieser Stelle ist außerordentliche Arbeit zu leisten, daß umfangreiche Kontrollen erforderlich sind. Allein bei der Urkundensteuer müssen jährlich über tausend Stellen in Oberhessen geprüft werden, da das Finanzamt Gießen ein Finanzamt mit erweiterter Zuständigkeit für einzelne Steuern ist. Es wird z. B. auch die Erbschaftssteuer für ganz Oberhessen beim Finanzamt in Gießen bearbeitet. Durch die weit-
mierten Kraft aller Bürger, d. h. jeder einzelne Volksgenosse ist Mitträger des Staates und damit auch mitverantwortlich. Erfüllt er feine Staatsbürgerpflicht als Steuerzahler nicht gewissenhaft, dann bürdet er anderen Volksgenossen die von ihm vorenthaltene Leistung auf und verletzt damit die Treuepflicht gegenüber dem Staat, d. h. gegenüber allen Volksgenossen. Daher wird heute das Vergehen der Steuerhinterziehung erheblich schwerer bestraft als früher, außerdem hat es für den Steuersünder weitgehende staatsbürgerliche Folgen die sehr unangenehm sind. Bei dieser Sachlage sollte es sich jeder zur Aufgabe machen, seiner Verpflichtungen als Steuerzahler stets in sorgfältiger Weise gerecht zu werden. Diese Forderung gilt auch für säumige Steuerzahler, denen es ja nicht angenehm sein kann, wenn ihre Namen in der Liste der säumigen Steuerzahler veröffentlicht werden und wenn sie dann bei der Vergebung von Staatsaufträgen nicht mehr in Betracht kommen. Bei dieser Gelegenheit sei auch darauf hingewiesen daß derjenige^ der es bisher mit der Steuerehrlichkeit nicht ernst genommen hat, sich vor empfindlichen Steuer st rasen und weiteren Nachteilen schützen kann, wenn er von sich aus rechtzeitig eine freiwillige Berichtigung seiner falschen Angaben v o r n i m m t!
gegangen. Deshalb braucht er sich nicht gleich auf» zuregen und von „Schlamperei" zu reden; bei dem Massenandrang sind derartige Versehen bei der Postoerteilung ohne weiteres entschuldbar. Besonders leicht kommen aber Versehen vor, wenn der Steuerpflichtige seine Wohnung oder seine Steuernummer nicht angibt; denn da die Steuerbezirke nicht mehr nach Buchstaben eingeteilt werden dürfen, sondern nach bestimmten Stadtbezirken, so ist natürlich ein Schreiben, das z. B. lediglich mit „I. Müller" unterzeichnet ist, sehr schwer unterzubringen und an die richtige Stelle zu leiten. Leicht kommt es aber auch vor, daß der Steuerpflichtige selbst seine Steuernummer falsch schreibt und dadurch sich wieder Verwechslungen ergeben. Sind die Steuererklärungen genügend geprüft, dann werden sie, soweit es notwendig ist, mit Sachverständigen durchgesprochen, und schließlich kommt der Steuerzettel hinaus.
Buchungsmaschinen als zuverlässige Helfer.
(Aufnahmen |5]: Neuner, Gießener Anzeiger.)
Das Finanzamt ist eine wenig beliebte Behörde. Das liegt nicht an den Beamten dieser Dienststelle, sondern an der Art ihrer dienstlichen Aufgaben. Steuerzahlen erfreut sich eben nicht der allgemeinen Sympathie. Und doch ist die Erfüllung dieser Staatsbürgerpflicht eine dringende Notwendigkeit! Damit erfährt auch die Arbeit der Finanzbeamten ihre volle sachliche Berechtigung. Es ist unbestreitbar, daß keine Gemeinschaft, also auch nicht das Reich oder die Gemeinde, ohne die erforderlichen Kraftströme zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben bestehen kann. Einer der wichtigsten Kraftströme für Reich und Gemeinde ist die Steuerzahlung. Dafür erhält die Gemeinschaft sehr wertvoll« Gegenleistungen. Man denke z. B. an die Gewährleistung der Sicherheit des Reiches und des Einzeldaseins durch unsere neu ausgebaute Wehrmacht und durch die Polizei; man erinnere sich der Verkehrsannehmlichkeiten durch den Bau und die Unterhaltung unserer Landstraßen und Wege, der Autobahnen usw., der Straßenbeleuchtung und -reinigung; man übersehe nicht die großzügigen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen; man denke auch an die Erfüllung dringender sozialer Aufgaben, wie z. B. Gesundheitspolizei, Wohlfahrtspflege usw. Das sind nur einige kurze Hinweise, aber sie dürften als Beispiele schon genügen für den ausreichenden Beweis, daß der Staat uns allen als Gegenleistung für unsere Steuerzahlungen viele wertvolle Annehmlichkeiten zuteil werden läßt. Die Finanzbeamten sind dabei wertvolle Helfer im Dienste der Volksgemeinschaft.
Mit vollem Recht sieht der nationalsozialistische Staat die gewissenhafte Erfüllung der Steuerpflichten als eine der wesentlichsten Verpflichtungen
Hm, sieht wirklich verlockend aus, dieses Ragout ä la Provence!"
„Sie werden begeistert sein!" schmunzelte Stadler, während er bedeutungsvoll mit der Zunge schnalzte.
Als die illustren Gäste allein waren, stritten sie noch eine Weile hin und her. Schließlich einigte man sich dahin, die Stellungnahme des Chefs abzuwarten.
„Du sendest uns sofort eine Depesche, inzwischen werden wir dann dem jungen Herrn, dessen Besuch du uns angekündigt hast, einen entsprechenden Empfang bereiten."
Allmählich begannen die vier nun zum Aufbruch zu rüsten; aber bevor sie das Haus verließen, ereignete sich noch ein kleiner Zwischenfall.
Heinz Stadler war gerade dabei, die Zeche zu kassieren, und ein ganz scharfer Beobachter hätte bemerken können, daß eine gewisse Nervosität sich seiner zu bemächtigen begann. Er warf verstohlene Blicke nach der Uhr, horchte mehrere Male zur Tür hin und verrechnete sich sogar einmal zu seinem Nachteil.
15.
Aber dann hörte er rasche Schritte, die sich von draußen der Tür näherten, und er atmete beruhigt auf.
Im nächsten Augenblick betraten drei gutgekleidete Herren den Raum. Obwohl ihr Aussehen em durchaus unauffälliges war, mußte doch etwas Besonderes an ihnen sein, denn die Gesichter der Markensammler erblaßten bei ihrem Anblick. Die Herrschaften mochten auf Grund ihrer Erfahrungen sehr genau wissen, was es zu bedeuten hatte, wenn unversehens einige unauffällig gekleidete Herren in Erscheinung treten. Es wäre gar nicht notwendig gewesen, daß die Eingetretenen ihre Erkennungsmarken zeigten und mit sanfter Stimme sich als Beamte der Kriminalpolizei zu erkennen gaben.
„Keine Aufregung, meine Herren!" saaten sie begütigend, während sie mit raschen Schritten auf Heinz Stadler zutraten. „Wir hätten es gerne vermieden, Sie hier zu belästigen; aber der junge Mann hier, dessen nähere Bekanntschaft wir sehr gerne machen möchten, ist ein zu gerissener Bursche, als daß wir auch nur einen Augenblick verlieren wollten. — Herr Maquinot, Sie sind verhaftet!"
Die Lriejmarkensreunde ließen saft gleichzeitig ein
erlöstes Aufatmen hören, um sich dann mit wahrhafter Besorgnis dem Schicksal ihres jungen Freundes zuzuwenden.
Es sollte sich aber schnell zeigen, daß diese Besorgnis unbegründet war, denn Heinz Stadler schien der Situation durchaus gewachsen zu sein.
Mit einem verblüffend schnellen Fauschieb streckte er den ersten Beamten zu Boden und sprang über den Tisch, der ihn von der Türe trennte.
„Sie Schuft!" zischte er im Vorbeiflitzen dem ver- dutzten Claudius zu. „Das zahle ich Ihnen heim."
Der zweite Beamte wollte sich ihm entgegenstellen, aber Stadler überrannte ihn einfach. Er war schon fast an der Tür, da hielt der dritte Beamte ihm die Waffe entgegen.
„Ich schieße, wenn Sie noch eine einzige Bewegung machen. Hände hoch!"
Stadler rollte ingrimmig die Augen. Er hob zögernd die Arme, er schien das Spiel aufgeben zu wollen.
In dieser kritischen Minute mischte sich Otto Czibulka ein. „Um Gottes willen!" rief er mit einer Stimme, als fei er vor Entsetzen gelähmt. „Nicht schießen! Nehmen Sie Rücksicht auf meine Nerven!" Dabei trat er, scheinbar ohne Absicht, so zwischen Stadler und den Beamten, daß der erstere für einen Augenblick gedeckt war.
Stadler nützte den Vorteil unverzüglich aus. Er gab, wenig rücksichtsvoll, Herrn Czibulka einen Stoß von hinten, so daß der Arme ziemlich unsanft mit dem Beamten zusammenprallte. In der nächsten Sekunde hatte Stadler die Tür erreicht und war draußen, ehe der Beamte sich von seiner Verblüffung erholt hatte.
Der übertölpelte Kriminalbeamte stieß einen wütenden Fluch aus. „Sie Idiot!" rief er unbeherrscht. „Wie konnten Sie sich derart albern benehmen? Ich habe gute Lust, Sie wegen Beihilfe zur Flucht in Haft zu nehmen."
Czibulkas ratlose Bestürzung war von überzeugender Echtheit. „Mein Gott, ich wollte doch — Sie müssen tausendmal entschuldigen, mein Herr! Ich bin Kriegsteilnehmer, zweimal verschüttet, ich hätte einen Nervenschock bekommen, wenn Sie qe» schossen hätten."
_ (Fortsetzung folgt.)


