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Die Ergebnisse der Kreisklassenspiele

Amtsgericht Gießen.

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Aus der engeren Heimat

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Handball im Kreis 8 (Lahn-Dill)

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Beim Drachensteigenlaffen in die Nidda gestürzt.

Lpd. Frankfurt a. M., 17. Oft. Ein

aus Mainz-Ginsheim aus sexuellen Motiven tötet. Die Hauptoerhandlung findet demnächst dem Schwurgericht in Mainz statt.

Spvg. 1926 Leihgestern I TSV. hvngen I 8:1 (6:0).

Die Blau-Weißen haben sich durch diesen Sieg an die Spitze der Tabelle gesetzt. Die Platzherren liefer­ten wieder eine weit bessere Partie wie am Dor- sonntag, konnten aber trotzdem noch nicht an ihre frühere Form anknüpfen. Die Spvg. kam mit Kra­mer; Velten, L. Laux; Wedemann, Väth, Textor; Schäfer, Arnold, Krick, G. Laux und Funk, also immer noch ohne den verletzten Martini.

Schon wenige Minuten nach Beginn gingen die Blau-Weißen in Führung, und fünf weitere Tore waren die Ausbeute der ersten Halbzeit. Nach der Pause ließen die Platzbesitzer im Gefühle des sicheren Sieges nach, und die Gäste kamen mehr und mehr

Hockey - Dierländer -Turnier in Amsterdam.

Deutschland schlägt Belgien 5:1 (1:1).

artiger Unfall ereignete sich am Sonntagvormittag am Nieder Wald hinter dem Strandbad. Dort ließ ein Schüler seinen Drachen st eigen und lief, um den Drachen hochzubringen, rückwärts mit der Drachenkordel davon. Dabei kam er bis an den steilen Uferrand, stürzte rückwärts hinab und fiel in die ziemlich hochgehende Nidda. Ein Rcrdfah-

Tv. Grünlngen Tv. Holzheim 17:8 (6.*6).

Bis zur Halbzeit waren sich beide Gegner voll­kommen gleichwertig. Ganz allmählich nahmen die Gäste das Heft in die Hand und führten dank ihrer aufopferungsvollen Spielweise bald klar. Holzheim, das auch zu Anfang gute Aussichten hatte, ließ mehr und mehr nach, und mußte schließlich eine auch in dieser Höhe verdiente Niederlage einstecken.

Tv. Ahbach Tv. Dillenburg 12:4 (5:2).

Atzbach hatte seine komplette Mannschaft zur Stelle und konnte einen auch in dieser Höhe ver­dienten Sieg landen.

Gießener Schachspieler in Alsfeld erfolgreich.

Am Sonntag wurde in Alsfeld, dem Wohnsitz des verstorbenen Altmeisters Fritz, das zu seinem Gedächtnis ins Leben gerufene Schachturnier zum zweiten Male ausgetragen. Um den wertvollen Wanderpreis kämpfen die Schachspieler der Städte Alsfeld, Gießen, Fulda und Hers­feld. Im Vorjahr blieben die Gießener nach har«

Vergessen Sie nicht

E } Ihr Klassenlos!

Ziehungsbeginn morgen

rer hatte zum Glück den Sturz beobachtet konnte in letzter Minute den Jungen vor dem trinken retten.

Nundfunkprogramm

Mittwoch, 19. Oktober.

Fuldaer Schachvereinigung Schachverein Hersfeld

Kestern stand der kaum 18 Jahre alte G. S. aus vor den Schranken des Gerichts. Diesmal

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1. Kreisklasse: Heuchelheim Großen- Buseck 1:3;'Lollar Wißmar 7:1s Rüddingshausen Rodheim 3:3; Lich Steinbach 3:2; Leihgestern Hungen 8:1.

2. Kreisklasse: Harbach Queckborn 2:1; Ettingshausen Grünberg 2:3; Flensungen -- Nieder-Ohmen 2:4; Staufenberg Treis 4:5; Grü- ningen Großen-Linden II 1:5; SA. II Heu­chelheim II, Heuchelheim nicht angetreten; Londorf Daubringen, Daubringen nicht angetreten.

Der dritte Spielsonntag ging ohne große Ueber- raschungen vorbei, jedoch wurde auf allen Plätzen hart gekämpft. Auch diesmal konnte sich Heuchel­heim nicht durchsetzen und mußte den besseren Gästen aus Großen-Buseck Sieg und Punkte überlassen. Mit einer hohen Torquote legte Lollar die junge Mannschast aus Wißmar herein.- Rodheim brachte es fertig, auf dem gefürchteten Platze in Rüddings- hausen nach ausgeglichenem Spiel einen Punkt zu entführen und bewies damit wieder einmal, daß die Mannschaft im Kommen ist. Bei dem Lokalspiel in Lich standen sich zwei gleichwertige Mannschaften gegenüber, die Gäste, die nur zwei Mann ihrer frü­heren Elf zur Stelle hatten, enttäuschten nach der angenehmen Seite. Lich schoß in der Schlußminute den Siegestreffer. Mit einer Niederlage der Hun­gener in Leihgestern hatten wir gerechnet, aber daß sie so unter die Räder kämen, hätte wohl niemand erwartet.

Für die verhinderten Geilshäuser sprang Queck­born ein und lieferte in Harbach einen Kampf auf Biegen und Brechen. Ueberrascht hat die knappe Niederlage, die Ettingshausen auf eigenem Platze von Grünberg hinnehmen mußte, denn die Platz­herren waren Favorit. Knapp konnte sich Grün­berg durchsetzen und damit die ersten Punkte errin­gen. Flensungen spielte zu Beginn gut, schoß zwei Tore, aber der Gegner holte sich noch vor Halbzeit die Führung, die er nicht mehr abaeben sollte. Er­freulich ist, daß Treis wieder eine Mannschaft stel­len kann. Diese schlug nach verteiltem Spiel die Staufenberger auf deren Platz. Eine schöne Lei­stung! In Grüningen trat Großen-Linden an, aber von der Reserve waren es nicht viele Spieler, son­dern die meisten gehörten der ersten Garnitur an. Daß an einen Sieg der Gastgeber unter diesen Um­ständen nicht zu denken war, ist selbstverständlich. Heuchelheim und Daubringen ließen ohne vorher davon Mitteilung zu machen, ihre Gegner im Stich.

neuen Amsterdamer Stadion wurde Hockey-Vierländerturnier mit dem Treffen zwischen Deutschland und Belgien eingeleitet. Die Belgier konnten beim letzten Spiel mit Deutschland in Düsseldorf ein 1:1 erzielen, ein Ergebnis, das keineswegs dem wahren Stärkeverhältnis beider Länder entsprach, vielmehr auf die schlechten Platz­verhältnisse zurückzuführen war. Diesmal konnten die Belgier den Kampf nur bis zur Pause unent­schieden halten; in der zweiten Hälfte konnte Deutsch­land seiner Ueberlegenheit auch einen zahlenmäßigen Ausdruck geben und mit 5:1 (1:1) Tovett einen ein­

dischen Torhüters Tixier zurückzuführen, der tn dem bewegten Treffen die starke holländische lieber« legenheit durch Dutzende von Glanzleistungen stoppte und am Schluß des Spiel von den begeisterten hol­ländischen Zuschauern auf den Schultern vom Platz getragen wurde.

Deutschland Holland 2:2.

Das Amsterdamer Hockey-Vierländerturnier er­reichte am Sonntag mit dem Treffen zwischen Deutschland und Holland seinen Höhepunkt. Leider ließen die Witterungsverhältnisse au wünschen übrig; es herrschte ein typischer Amsterdamer Fieselregen. Die Anteilnahme des Publikums war überraschend groß. Der Kampf nahm mit 2:2 (1:1) Toren einen unentschiedenen Verlauf, und dieses Ergebnis wurde von Holland und vor allem von den begeisterten Be­suchern als ein Erfolg gewertet. Die holländische Elf fand sich auf dem glatten Boden wesentlich besser zurecht als die deutsche, und von Beginn an sah man sehr gefährliche Angriffe des holländischen Sturmes. Die deutsche Abwehr hatte schwere Arbeit zu verrichten, aber sowohl die Verteidigung als auch die Läuferreihe schlug sich ganz ausgezeichnet. Deutschland blieb ruhig und gefiel durch technisch gutes Spiel. Eine ganze Reihe von prächtigen An-. griffen wurde eingeleitet, aber die Stürmer hatten viel Schußpech.

Belgien Frankreich 3:1 (2:1).

Im Kampf um den dritten Platz siegte Belgien mit 3:1 (2:1) über Frankreich. Die Belgier waren im Feld stets die Besseren, aber ihr Sturm hatte mit dem vorzüglichen französchen Torhüter Tixier wieder seine liebe Mühe und Not.

deutigen Sieg davontragen.

Es war ein prächtiges Spiel, das die Merkmale hohen Hockeykönnens trug und von der deutschen Elf in taktischer und technischer Hinsicht überlegen geführt wurde. Die paar hundert Besucker, die sich auf dem in unmittelbarer Nähe des Olympia-Sta­dions und der Bosch-Ruderfttecke gelegenen neuen Platz eingefunden hatten, zollten der siegreichen deutschen Elf herzlichen Beifall. Aber auch die Lei­stung der belgischen Elf, die sich vor allem in der Abwehr als überaus stark erwies, wurde anerkannt.

Holland Frankreich 2:1 (1:1).

Das zweite Vorrundenspiel sah die Nationalmann­schaften von Holland und Frankreich im Kampf. Die Holländer kamen zu dem erwarteten Sieg, aber mit 2:1 (1:1) fiel er überraschend knapp aus. Das war auf die großartige Arbeit des fran-

auf. Trotzdem konnte das Ergebnis auf 8:0 ge­schraubt werden. Erst bei diesem Stande kamen die Gäste zu ihrem verdienten Ehrentor. In die Tore teilten sich Arnold (4), Funk, Schäfer und Krick je 1, und der 8. Treffer resultierte aus einem Bombenschuß von Laux, der noch von einem Gästeverteidiger ins Tor abgefälscht wurde.

Harbach I Queckborn I 2:1 (1:0).

Am Sonntag standen sich in der Verbandsrunde die Mannschaften von Harbach und Queckborn in Harbach gegenüber. Die Mannschaft von Queckborn ist als eine starke und tapfere Mannschaft bekannt. Aber auch die Harbacher haben in letzter Zeit be­wiesen, daß sie in Form sind. Das Spiel nahm sofort nach Beginn ein scharfes Tempo an. Queckborns Sturm kombinierte gut, konnte aber die starke Har- bacher Hintermannschaft vorerst nicht überwinden. Durch einen Strafstoß gelangte dann die Harbacher Elf zum Führungstor. Das Spiel nahm nach der Pause an Schnelligkeit zu. Die Gäste kamen bann durch eine schöne Vorlage zum Ausgleich. Harbach drängte nun sehr, und kurz vor Schluß gelang es, den Sieges­treffer anzubringen.

Die bis jetzt vorliegenden Ergebnisse zeigen, daß man auch für die Folge mit Ueberraschungen rech­nen muß. Alle Spielausgänge hatte niemand er­wartet. Das aber zeigt mehr als deutlich, wie wenig man mit Zufallsergebnissen rechnen kann und wie wichtig es ist, bei Beurteilungen Vorsicht walten zu lassen.

Tv. Hörnsheim Tv. Lützellinden 9:12 (4:9).

To. Wetzlar-NiedergirmesTv. Wetzlar 13:7 (4:2), Tv. Münchholzhausen Tv. Katzenfurt 1:3 (0:3), Tuspie. Ockershausen To. Heuchelheim 2:12.

Das Spiel in Hörnsheim hat die Kampfkraft der alten Mannschaft der Gäste entschieden. Der Sturm vor allem präsentierte sich in einer Form, die an vergangene Zeiten zurückdenken ließ. Daß unter diesen Umständen Tore fallen mußten, war.klar. Es kommt noch hinzu, daß sich in der ersten Halbzeit bei den Gastgebern Schwächen zeigten, die nicht zu­letzt ausschlaggebend für eine klare Führung der Gäste waren. Als man sich nach der Pause wieder etwas gefunden hatte, war es bereits zu spät.

Niedergirmes lieferte gegen seinen Lokalgegner ein Spiel, wie lange nicht mehr. Seine, zum gro­ßen Teil aus jungen Spielern bestehende Mann­schaft, war voll aus der Höhe uni) ließ dje eifrigen Wetzlarer nie richtig zum Zuge kommen.

Katzenfurt war auch diesmal bei der Sache und hatte bald das Heft in der Hand. Die Ueberlegen­heit war noch größer, als das Ergebnis ohnehin schon besagt.

Die Mannschaft des Tv. Heuchelheim hat das in sie gesetzte Vertrauen gerechtfertigt. In einem schönen, und spannenden Spiel wurde der Neuling Tuspie. Ockershausen auf eigenem Platz klar mit 12:2 geschlagen. Die Spielweise der Platzbesitzer ließ viel zu wünschen übrig und konnte nie restlos überzeugen. Mit dieser Leistung wird die Mann­schaft gegen die spielstarken Gegner kaum Punkte erreichen. Auf der anderen Seite ergab sich, daß Heuchelheim eine recht gute Vertretung herausge­bracht hat, die zweifellosihren Mann" stellen wird. Die einzelnen Mannschaftsteile spielten sehr schön zusammen und hatten somit Anteil an dem schönen Sieg.

Von der 1. Kreisklasse sind folgende beide Ergebnisse bekanntt

«ttenen Hochzeit feiern.

i Lang-Göns, 17. Oft. Am heutigen Tage :Ntte unser Mitbürger Konrad Johannes Veite, Abmasse, bei großer körperlicher und geisttger MHe seinen 8 5. Geburtstag feiern. Herr ödh ist Mitglied des Kirchenvorstandes und zur M der zweitälteste männliche Einwohner von -vAx-Göns. Wir wünschen chm viel Glück!

tem Kampf Sieger.

Es galt also am Sonntag, den Preis zu ver­teidigen. Da die Mannschaft (neun Spieler) erst im letzten Augenblick und unter großen Schwierig­keiten ausgestellt werden konnte, war die Stim­mung im Lager der Gießener nicht sehr rosig. Aber die größere Spielerfahrung und die gute durch­schnittliche Spielstärke der hiesigen Mannschaft setz- ten sich auch dieses Mal durch.

Nach erbittertem Kampf, der sich dank der muster­gültigen Ausrichtung des Turniers durch den gast« gebenden Verein reibungslos und sportlich einwand­frei abwickelte, lautete das Endergebnis:

Schachklub Gießen von 1858 6,5 Punkte

~' - 5 Punkte

Schachverein Alsfeld

Der Gießener Schachklub hat damit den Wander­preis, ein kunstvoll gefertigtes Elfen­bein-Schachspiel, erfolgreich verteidigt. Nach viermal hintereinander errungenem Siege geht der Wanderpreis in den enbgültigen Besitz des sieg*

ürdiote Bchen Aussagen des Angeklagten dem L. kein i ÄQninx ; «chteil entstanden sei. Verschiedene Aussagen, die U"1 Angeklagte beschworen habe, seien nicht falsch, habe sich der Angeklagte in seiner Primitivi- Qi 1 jünur schief ausgedrückt. Der Angeklagte habe nicht 5WtZ. ,i bei Tatbestand des Meineids verwirklicht, er habe I ~ Mlich einen fahrlässigen Falscheid geleistet.

i !>as Schwurgericht verurteilte den Angeklagten ^twgen Meineids gemäß §§ 154, 153 StGB, zu einer glich th ausstrafe von einem Jahre und ,|uei Monaten. Außerdem erkannte es auf Ab- rilmnung der bürgerlichen Ehrenrechte auf drei 5itre und auf die dauernde Unfähigkeit des Ver- urteilten, als Zeuge oder Sachverständiger eidlich wriommen zu werden. Die Untersuchungshaft wurde bi höhe von 2 Monaten und zwei Wochen auf die afe angerechnet.

ie aus der Urteilsbegründung hervorging, war Schwurgericht zu der Ueberzeugung gelangt, der Angeklagte durch zwei Sicherungen, die er Mch erhärtete, sich des Meineids schuldig gemacht

cv> Eberstadt, 17. Ott. Einer der ältesten Einwohner unserer Gemeinde, der Landwirt und Maurer Konrad L ö s ch h o r n , kann am heutigen Tage seinen 8 4. Geburt s tag feiern. Der Jubi­lar erfreut sich noch aller geistigen und körperlichen Rüstigkeit. Seine Ehefrau steht im 82. Lebensjahr. Beide Ehegatten nehmen noch regsten Anteil an den Geschehnissen unserer Zeit. Wir gratulieren!

(D Ettingshausen, 18. Oft. Am heutigen Dienstag kann der Landwirt Johann Keil XVI. seinen 8 0. Geburtstag feiern. Der alte Herr erfreut sich im Orte allgemeiner Beliebtheit. 48 Jahre lang wirkte er als Vorsitzender des Krie­gervereins, 35 Jahre lang gehörte er dem Ge- meinberai an, er war Mitglied des Schulvorstandes und war Feldgeschworener, ferner 15 Jahre lang Kommandant der Pflichtfeuerwehr. Zwei Kinder und fünf Enkelkinder feiern mit ihm. Unseren herz­lichen Glückwunsch.

Anklage in her Morhsache Brabender.

LPD. Darmstadt, 17. Oft. Die Justizpresse­stelle Darmstadt teilt mit: Der Oberstaatsanwalt in Mainz Hat nunmehr nach Abschluß der Ermitt­lungen und insbesondere nach eingehender Prüfung der friminellen Verantwortlichkeit gegen den 25jäh- rigcn Heinrich Brabender aus Mainz-Ginsheim Anflage wegen Mordes erhoben. Brabender hat am 19. August 1938 ein siebenjähriges Mädchen

warf die Anklage dem S., der früher eine gewisse Rolle in der komttiunistischen Jugend in Gießen spielte, zwei Diebstähle vor. Einmal soll der An- getlagte während eines Tanzvergnügens, das er mit (einerBraut" besuchte, einem anderen Mädchen 14 RM. aus dessen Handtasche entwendet haben. Das Mädchen hatte auf furxe Zeit den Saal verlassen. Als es zurückkam, lag feine Handtasche, die es auf feinen Tisch gelegt hatte, auf der Erde. Arn nächsten Morgen, als das Mädchen feine Tasche öffnete, be- merfte es den Verlust seines gesamten Geldes in Höhe von etwa 14 RM. Zum andern soll der Angeflagte bei einem Umzug 5 RM. gestohlen haben. Den letzten Diebstahl gab der Angeklagte unumwunden zu^Hin- gegen bestritt er, während des Tanzvergnügens die 14 RM. aus der Handtasche entwendet zu haben. Da ihm dieser Diebstahl nicht nachgewiesen werden konnte, so mußte er infofern trotz stärkster Bedenken wegen Mangels an Beweisen freigesprochen werden. Für den anderen Diebstahl erhielt der einschlägig vorbestrafte Angeklagte eine Gefängnisstrafe von 6 Monaten. Außerdem muß er nun noch weitere zwei Monate Gefängnis, die er in einem Verfahren vor dem Jugendrichter erhalten hatte, und deren Vollstreckung gemäß § 10 des Jugendgerichts­gesetzes ausgesetzt worden war, gleichfalls verbüßen. Es erging Haftbefehl. Das Urteil wurde sofort rechts­kräftig, da der Angeklagte die Strafe annahm und der Vertreter der Anklage auf die Einlegung von Rechtsmitteln verzichtete.

Auch der R. B. aus Gießen hatte sich wieder ein­mal vor dem Richter^ zu verantworten. Obwohl der Angeklagte bereits zwei Monate wegen Fahrrad­diebstahls erhalten hatte, stahl er doch wieder ein Fahrrad. Als der Zeuge Th. eine Gastwirtschaft im Neuenweg verließ und sein Fahrrad besteigen wollte, war es verschwunden. Durch einen Zufall entdeckte man nach einiger Zeit in B. den Dieb. Der Vertreter der Anklage wandte sich in feinem Plädoyer ener­gisch gegen die Fahrraddiebe. Diese seien besonders gefährlich, da sie zumeist arme Volksgenossen um ihr zum Aufsuchen der Arbeitsstätte dringend not­wendiges Fahrzeug bringen und in der Mehrzahl der Fälle schwer zu fassen seien. Er beantragte gegen den einschlägig vorbestraften Angeklagten eine Ge­fängnisstrafe von einem Jahr und Erlaß eines Haft­befehls. Das Gericht verurteilte B. zu9Monaten Gefängnis. Hätten nicht andere, nicht in der Person des Angeklagten zu suchende Gründe vor­gelegen, dann wäre die Strafe nicht so milde aus­gefallen. Auch dieses Urteil wurde sogleich rechts­kräftig.

des Angeklagten. Später, am 13. Mai, wie- Motte der Angeklagte feine Angaben vor dem Är unter Eid. Gegen den L. wurde ein Straf- jabren durchgeführt, das aber mit einem Frei- Jüf) endete.

'^un wirft die Anklage dem Ditzel vor, als Zeuge . dem Richter fünf unwahre Angaben durch Eid Kräftigt zu haben. An und für sich waren diese {Lfaaen für das damals gegen L. anhängige «tafverfahren völlig belanglos. In der eingehenden KiDeisaufnahme tarnen die strafbaren Handlungen Angeklagten zur Sprache. Der Zeuge K. sagte ELr Eid aus, daß der Angeklagte ihm erst nach L Weggang des L. von dessen angeblicher sttaf- IL6r Handlung erzählt habe.

□er Staatsanwalt wies in feinem Plädoyer auf M ungeheure Wichtigkeit des Eides für die Rechts­te und das Leben des Volkes hin. Da der An- Uagte im Sinne der Anklage überführt fei, be­sagte er gegen ihn eine Zuchthausstrafe n;n einem Jahre und zwei Monaten, toter dem Angeklagten die bürgerlichen Ehrenrechte Jul 5 Jahre und die Fähigkeit, als Zeuge oder ßchoerftändiger eidlich vernommen zu werden, für hxernd abzuerkennen.

)er Verteidiger wies darauf hin. daß durch die

Wieder Preiskontrollen.

Sie vor einigen Tagen in Grünberg und in Lich, so hat das Kreisamt Gießen in den letzten Tagen :aif) im Lumdatal, und zwar in Daubringen, Minzlar, Treis a. d. Lda., Allendorf a. d. Lda., ßor.öorf und Lumda Preiskontrollen in den Laden- zeshäften, besonders auch in Metzgereien, vorae- lommen. Dabei ergab sich, daß auch in diesen )rhn im großen und ganzen nichts zu bemängeln nm, sondern nur hier und da einige Anstande zu- ag: traten. In einem Falle ergaben sich jedoch chverwiegende Verstoße, die entsprechende Maß- td^men des Kreisamtes erforderlich machten.

Matt zum Srünberger Oallusmartt

- grünberg, 17. Oft. Der Sonntag nach- wrag brachte bei schönem Herbstwetter die Er- i'iungsvorstellungen auf dem reich und vielseitig ^hickten Juxplatz. Im Sitzungssaal des Rathauses ItMi die AusstellungD a s Dorf- und -aus buch" aufgebaut, die sich eines guten Be­schs erfreute, ebenso wie die Ausstellung der Ge- Mne der Marktlotterie. Der Abend brachte in der kmhalle einen gut besuchten Heimatabend. Jnj Mittelpunkt des Abends stand der Vorttag von Letter Schmoll (Elpenrod), der überHeimat­lut- und Heimattreue" mit besonderer Berücksichn im des jahrhundertealten Gallusmarktes sprach. Be. rüßungsworte des Bürgermeisters Krämer, ein Hans-Sachs-SchwankDer tote Mann", meh- tcri Chore des Männerchores, Musikvorträge u. a. »ilttten die weiteren Darbietungen des Abends.

Gastspiel

her Mein-Mainischen Lanhesbühne.

5 Alsfeld, 17. Ott. Die neugegründete Rhein- VainischeLandesbühne gastierte zum ersten Ille in Alsfeld mit dem Shakespeareschen Lustspiel Fel Lärm um nichts". Die Aufführung unter der Epielleitung des Intendanten Firmbach bot aus- Mchnete künstlerische Leistungen, für die das sehr jm besetzte Haus mit herzlichem Beifall dankte. Im «Heren Verlaufe des Winterprogramms wird das ktlldttheater Gießen mit zwei Gast- Ifiel en hier vertreten sein, und zwar mit der wrbi«OperRigoletto" und der OperetteWiener Bhd" von Johann Strauß.

3m Nebel zusammengestoßen.

(Ein Toter.

hießen.

t nahm am gesr n wegen Mm) i aus Lehrch »ar auf einem fei rbst letzten as Verhältnis s bald Irübis l ' b. 3. kündig: i am 1. März ft )er Angeklagte ü ibehielt. L. njmri unb konnte tn )renb bet linier- nerfäiebene Uri- n bes Slntjeüw IbergesM l'a HeMnlchi i\t, ex WXw ex der N' an einem M nommen habe. Je: nbarmeriebea* erte der Ang« eser sagte M Beamten fletronr ände aber ein ®»l chattete der N gleichen Tage r; t eines Zeugen c Register wurde : »rt. Schon dm Richtigkeihdek

en. Aber er ist" ? So lächert ir zum -echnendes M Oprinzessin,du- meinff du, sehen, wre du^ f Tier und 2» n des Gebirge; stehst? Nein, l t der vornehni

genau, wie dich "*JS VT^it

6 Uhr: Gymnastik. 6.30 Frühkonzert. 7: Nach­richten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.30: Gaunachrichten. 9.40: Kleine Rat­schläge für Küche und Haus. 10: Schulfunk. 11.45: Ruf ins Land. 12: Werkskonzert. 13; Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Das Stündchen nach Tisch... 15: Bilderbuch der Woche. 15.15: Ein neues Doggererzbergwerk in Südbaden. 16: Nachmittagskonzert. 18: Ein Wort an alle. 18.10: Vom Rechner zum Kämpfer. 18.20: In einer alten Oelmuhle. 18.30: Meisterwerke der Chor- musik. Geistliche Werke. Alte deutsche Volksliedsätze und Madrigale. 19: Fliegendes Deutschland. Modell­bau in einer Volksschule im Fliegerdorf. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. 19.45: Vom JPA.:Dudelsack". 20: Nachrichten. 20.15: Volkstänze aus aller Welt. 21.15: Kammer­musik. 22: Nachrichten. 22.20: Kamerad, wo bist du? 22.30: Musik aus Wien. 24 bis 2: Nachtkonzert.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

H. in G. In der vereinbarten Miete ist, sofern nicht das Gegenteil im Mietvertrag ausdrück­lich festgestellt wird, das Wassergeld enthalten, so daß der Vermieter nicht berechtigt ist, das Wasser­geld gesondert zu berechnen und zu erheben. Auch in der gesetzlichen Miete (Friedensmiete zuzüg­lich 12 v. H ), die heute 112 v. H. der Friedens­miete beträgt, ist die Vergütung für den Wasser­verbrauch des Mieters enthalten; erscheint dem Ver­mieter der Wasserverbrauch außergewöhnlich hoch, so kann er die Friedensmiete um 3 v. H. ermäßigen und das Wassergeld auf die Mieter anteilig um­legen.

' Wetzlar, 17. DEL Am Sonntag kurz nach I Thr ereignete sich zwischen Groß-Rechtenbach und Riefcertleen ein folgenschwerer Autounfall. Ein iti d i e r jungen ßeuten aus Siegen besetztes tiito fuhr im Nebel in der Kurve gegen einen ent« dran! f..x| Umkomrnenden Lastwagen. Dabei wurde die Ka- m hieb1 uno' rrfferte des Personenautos teilweise eingedrückt und imntf11' h n!>| ^rm der jungen Leute der Schädel zer- n l" tf ch t. Die drei anderen kamen mit leichteren «le ich viletzungen davon.

oL-7 flÄf| - Landkreis Gießen.

I 'Lollar, 17. Okt. Am Sonntag um 6.15 Uhr .ani M Mgnete sich hier ein Derkehrsunfall, der H 9 Otticherweise keine ernsteren Folgen hatte. Ein irfonenEraftroagen war auf der Fahrt M unseren Ort ins Schleudern geraten, Fahrer verlor die Herrschaft über den Wagen fuhr gegen ein Haus. Dabei wurde die 'Mstüre eingedrückt. Der Kraftwagen foirbe beschädigt. Der Fahrer erlitt glücklicherweise leichtere Schnittverletzungen.

.-Steinbach, 18. OEt. Am heutigen 18. Ok- ®er feiert Herr Ludwig Becker II. in guter Ge­ilheit seinen 7 3. Geburtstag. Der alte Herr ?Met noch von früh bis spät in der Landwirt- y mit Voriges Jahr konnte er das Fest der