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dem hofften die Täter, die völlig mittellos da- standen, in den Besitz eines größeren Geldbetrages zu kommen.

Fahrgestell verloren trotzdem glatt gelandet.

Nur der großen Geschicklichkeit des Piloten eines französischen Militärflugzeuges war es zu verdan­ken, daß die siebenköpfige Besatzung eines viermoto­rigen Bombers nicht ums Leben kam. Kurz nach dem Start vom Flugplatz in Bourges löste sich das Fahrgestell vom Flugzeug und fiel herab. Nach zwei stündigem Suchen gelang es schließlich dem Piloten, seine schwere Maschine auf sumpfigem Ge­lände so zum Landen zu bringen, daß kein Mann der Besitzung zu Schaden kam und das Flugzeug kaum beschädigt wurde.

Französisches Munitionslager

bei Damaskus in die Luft geflogen.

In einer der letzten Nächte explodierte ein Munitionslager der französischen Truppen in der

Nähe von Damaskus. Die Detonationen waren 25 Kilometer weit zu hören. Feuerwehr und Militär schützten die anliegenden Munitionslager. Die Ur­sache der Explosion ist unbekannt. Menschen sollen nicht zu Schaden gekommen sein.

45 Opfer

des Schiffsunglücks an der chinesischen Küste.

Wie die Untersuchung des Schiffsunglücks auf dem Wangpu vor der chinesischen Küste, dem der DampferHansa" zum Opfer fiel, ergeben hat, fanden bei dem Untergang des Schiffes 45 chinesische Passagiere den Tod. Bisher sind 33 Reisende, die von kleineren Booten gerettet wurden, in Schanghai eingetroffen. Wie der in Schanghai eingetroffene Deutsche Ganter ausgesagt hat, nahm er an der Reise nur als Vertreter der Reederei teil und war nicht für die Führung des Schiffes verantwortlich. Die Führung derHansa" lag in Händen eines chinesischen Kapitäns.

Von Interesse ist noch eine Uebersicht über die Hauptpositionen der deutschen Einfuhr. Von der Gesamteinfuhr in Höhe von 97,7 Millionen RM. im Jahre 1937 entfielen 65,5 Millionen RM. auf land­wirtschaftliche Erzeugnisse. Die Hauptpositionen waren folgende (in Mill. RM.: Obst 12,1, Süd­früchte 10,6, Weizen 8,3, Roggen 3,8, sonstiges Ge­treide 3,1, Hülsenfrüchte 3,3, Rohtabak 18,8.

Auf den Sektor der gewerblichen Wirtschaft wur­den hauptsächlich Rohstoffe eingeführt, und zwar: Wolle und Tierhaare 8,8 Mill. RM., Baumwolle 8,2 Mill. RM., Felle und Häute 3,1 Mill. RM., Gerbhölzer 1,4 Mill. RM.

Die deutsche Ausfuhr betraf hauptsächlich Fertig­waren, wie Maschinen, elektrotechnische Artikel, Eisenwaren usw. Bei Betrachtung der aufgeführten Positionen ergibt sich somit die Uebereinstimmung der beiderseitigen Interessen. Deutschland nimmt vor­wiegend landwirtschaftliche Erzeugnisse ab, während unsere Ausfuhr hauptsächlich industrielle Fertig­waren umfaßt. Zu unserem Warenaustausch tritt nun die Ostmark hinzu, und im Verein mit tech­nischen Verbesserungen (Ersatz des Bankabkommens durch ein staatliches Verrechnungsabkommen) ist an­zunehmen, daß wir in Zukunft einen noch größeren Anteil des türkischen Außenhandelsumsatzes er­reichen.

Zehn-Tage-Witterungsvorhersage. -

für die Zeit vom 18. bis 27. August.

Herausgegeben von der Forschunasstelle für langfristige Witterungsvorhersagen des Reichs­wetterdienstes in Bad Homburg v. d. H. ajn

17. August 1938 abends.

Wechselhaftes Wetter, vielenorts fast täglich Niederschläge, dazwischen aber auch Aufheiterungen und Sonnenschein, häufig lebhafte Winde, meist aus westlichen Richtungen, an der Küste zeitweilig bis Sturmesstärke anschwellend. Ueberwiegend kühl. Im Gebiet der Mittelgebirge und der Eifel, wahr­scheinlich auch in Schlesien zum Teil recht ergiebige Regenfälle. Im Laufe der nächsten Woche wird eine vorübergehende Besserung des Wetters ein­treten, doch kann mit einer längeren, d. h. über drei Tage hinausgehenden Trockenzeit in diesem Monat im größten Teile Deutschlands nicht mehr gerechnet werden.

Gesamtsonnenscheindauer des zehntägigen Zeit­raums meistenorts Schlesien, Hinterpommern und Ostpreußen vielleicht ausgenommen kleiner als 70 Stunden, im Westen und Süden des Reiches vielfach kleiner als 60 Stunden.

Anzahl der Tage mit Niederschlag in den nächsten zehn Tagen mListenorts größer als fünf.

Das neue deutsch-türkische Handelsabkommen.

Industrielle Fertigwaren gegen landwirtschaftliche Erzeugnisse.

ZdR. Vor einigen Tagen wurden in Berlin die deutsch-türkischen Wirtschaftsbesprechungen abgeschlos­sen. Ihr Ergebnis ist ein neues Abkommen, das vom 15. August 1938 bis zum 31. August 1939 läuft. Es enthält zahlreiche Verbesserungen, die darauf schlie­ßen lassen, daß der deutsch-türkische Warenaustausch eine für beide wünschenswerte Steigerung erfährt.

Erst vor kurzem war bekannt geworden, daß Eng­land versucht, mit Hilfe hoher Kreditgewährung sich stärker in den Außenhandel der Türkei einzuschalten. So wurde in handelspolitischen Kreisen angenom­men, die 16 Millionen-Pfund-Anleihe sei als Zeichen eines neuen Abschnitts der türkischen Handelspolitik anzusehen. Der erfolgreiche Abschluß der deutsch­türkischen Besprechungen zeigt jedoch, daß die Tür­kei keineswegs gepullt ist, ihre bewährten alten Kunden aufzugeben in der Hoffnung, mit neuen Kunden ein besseres Geschäft abzuschließen. Wie im Warenaustausch mit den anderen südeuropäischen Staaten beruht das Geheminis des stetigen Ausstiegs in der Tatsache, daß wir bereit und imstande waren, diesen Ländern d i e Waren abzunehmen, die sie im Ueberschuß haben. Unsere Erzeugnisse sind dort ab­setzbar, weil sie preis- und qualitätsmäßig gut sind und dort benötigt werden. Diese einfache Tatsache gibt uns die Gewähr, daß wir heute und in Zu­kunft mit einer stetigen Weiterentwicklung des Wa­renaustausches rechnen können.

Die nachfolgende Uebersicht zeigt die günstige Ent­wicklung des Warenverkehrs seit 1933:

Deutschlands

Einfuhr aus der Türkei Ausfuhr nach der Türkei

(in Mill. RM.)

(in Mill. RM.)

40,0

1933

36,0

67,5

1934

51,0

93,0

1935

67,0

118,5

1936

79,4

97,7

1937

111,0

29,0 1. Vierteljahr

1938 37,6

Vergleichsweise seien noch die Anteile Englands und Frankreichs am türkischen Außenhandel an­gegeben (reiner Warenverkehr):

Einfuhr aus der Türkei

1929

1933

1935

1937

v. H.

v- H.

v. H.

v. H.

Deutschland

24,2

19,7

35,3

35,8

England

14,6

8,3

6,3

7,4

Frankreich

9,2

5,7

3,7

4,1

Ausfuhr nach der Türkei

1929 v. H.

1933 v. H.

1935 v. H.

1937 v. H.

Deutschland

14,1

24,1

38,4

49,1

England

11,2

13,4

6,9

8,6

Frankreich

11,0

7,4

4,0

2,3

Wetterbericht

Der Zustrom kühler Luftmassen von der Rückself, eines über der Ostsee liegenden Sturmwirbels hgj zum Donnerstag in Westdeutschland zu einer vor. übergehenden Wetterberuhigung geführt. Da aber innerhalb der lebhaften Westströmung bereits neue Störungen vom Atlantik heranziehen, wird sich eint Aenderung des unbeständigen Wetters nicht ein. stellen.

Vorhersage für Freitag: Ueberwiegend bewölkt und zeitweise Regen, Temperaturen um 20 Grad, südwestliche Winde.

V o r h e r s a g e für Samstag: Fortdauer der unbeständigen Witterung.

Büchertisch.

Deutschland, wir glaubten an dich. Kampf- und Trutzgedichte aus Deutschösterreichz Not-, Verbots- und Befreiungszeit. Don Gott, fried N i ck l. 160 Seiten. Gebunden RM. 3,80. Leopold Stocker Verlag, Graz und Leipzig. (223.) Die Gedichte, welche dieses Buch enthält, sind Kampfgedichte des nationalen Willens in Oesterreich. Sie wurden in den Jahren 1920 bis 1938 verfaß und geben Zeugnis für den unerschütterlichen Glau­ben an die Vereinigung der deutschen Ostmark mit dem Mutterlande. So sind die im ersten Teil dez Buches enthaltenen Gedichte zu einem großen Teil bei Volkskundgebungen, Turnfesten, Verbandstagen, militärischen Feierlichkeiten, Fahnenweihen usw. vom Verfasser gesprochen oder veröffentlicht worden. Wäh, rend der erste Teil des Buches den Zeitabschnitt von 1920 bis zum Verbot der NSDAP, in Oesterreich umfaßt, gibt der zweite von den Gedanken und Ge­fühlen Kunde, die trotz des furchtbaren Druckes der folgenden Jahre bis zum März 1938 die Herzen der Getreuen erfüllten. Der Jubel der Ostmark über ihre Befreiung durch Adolf Hitler erfüllt den dritten Teil, und der Dünk an den Führer bildet den Ausklang des Buches.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum« schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder.« Dr. Fr. W. Lange (in Urlaub), i. V.: Ernst Blum» schein; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck (in Urlaub). Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theod. Kümmel. D.A. VII. 38: 9034. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R.Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM.< 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Jllu» strierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

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320301 320961 323966 324079 324909 330032

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