Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image

machen mir Sie daraus aufmerksam, daß die Te-'' .J ;

duld unserer Bevölkerung, die noch kein Zei. nel^L W1

chen guten Willens von Ihrer Seite 111L

verspürt hat, weniger aroß ist, als unsere Geduld.

wenn weiterhin tschechischerseits keine Zeichen

Volksgruppen

schütz- und Ausnahmerechte einräumt, der uns nicht

als Minderheit qualifiziert. Wir wollen, Laß

aufweist, wie beim Anfang der Gespräche, so sind wir auch heute noch bereit, darüber zu verhandeln, wie durch einen zweckmäßigen Umbau des Staates, durch Schaffung entsprechender Voraussetzungen und durch andere entsprechende politische, und sonstige Maßnahmen das Nationali- tätenproblem und damit die Krise des. Staates auf der Grundlage der acht Karlsbader Forderungen Konrad Henleins gelöst werden kann. Allerdings

guten Willens gegeben werden, vielmehr die 1 Angriffe gegen das Zudetendeutfchtum und das deutsche Volk überhaupt übersteigert werden, dann dürfen Sie sich nicht wundern, daß das Sudetendeutschtum in ein immer größeres Mißtrauen hineingetrieben wird. Gefährlich aber ist es, daß der V e r b a n d d e r t s ch e ch o- slowakischen Offiziere den bekannten Aufruf erlassen hat, der in diametralem Gegensatz zu den Maßnahmen der Regierung und ihrer letztlich abgegebenen Versicherungen steht, wie soll die deutsche Bevölkerung den Versicherungen der Regierung glauben, wenn ein solcher Ausruf, wie der der Offiziere, er­scheinen kann, ohne daß er sofort beschlagnahmt und von der Regierung offiziell desavouiert

Der englische Marineminister Duff Cooper tfti am Mittwochvormittag auf seiner JachtEnchantreß von Helsinki kommend in Stockholm eingesrofsen^w« er sich einige Tage aufholten wird, um u. a. mit Mit­gliedern der Regierung und maßgeblichen Vertretern der schwedischen .Marineleitung in Fühlung zu trete»-

London, 17 Aug. (DNB) Außenminister Lord Halifax suchte am Mittwochvormittag Premier­minister Chamberlain auf, um mit ihm die außenpolitische Lage zu erörtern«

Gebietsführe orbnung, R e den befreuni schirrten die gen des japa NSDAP, dl Massen Zum

Auch in d nung der A

Äelgi

vor allem auch die Anerkennung und ver­fassungsmäßige Verankerung die­ser Gleichberechtigung und einen dem­entsprechenden Umbau des Staates von Grund aus."

pit * vf

lung nahmer jubelnd begri des Vizekult

nur eine untergeordnete

Keine Men zugeschlagen."

Oer Eindruck in London. -Ob die tschechische Regierung bereit ist

d°"°'L 618,

wird? Daher mache ich Sie abschließend dar­auf aufmerksam, daß unsere Verhand­lungen nur foctgefühct werden ton­nen, wenn nicht nur durch Erklärungen am grünen Tisch, sondern auch in der Haltung der tschechischen Presse, der tschechischen Organisatio- nen und der staatlichen Organe sowie durch entsprechende Maßnahmen zur Schaffung psychologischer Voraussetzungen seitens der Re­gierung und seitens der diese tragenden tschechi­schen Regierungspartei, der verkündete gute Ville auch vor aller Oeffentlichkeit bewiesen wird."

Or. Hodza bei Or. Benesch.

Prag, 17. Aug. (Europapreß.) Ministerpräsident Dr. H 0 d z a wurde am Mittwoch vom Staatspräsi­dent Dr. Benesch empfangen. Die Aussprache zwi­schen dem Ministerpräsidenten und dem Staatspräsi­denten galt in erster Linie der am Mittwoch abge- haltenen Aussprache zwischen der Regierung und der Sudetendeutschen Partei.

Oer amtliche Bericht der Prager Negierung.

Prag, 17. Aug. (Europapreß.) lieber bie Be­sprechungen zwischen der Prager Regierung und der von Konrad Henlein beauftragten sude­tendeutschen Abordnung wurde am Mitt­wochabend ein amtlicher Bericht herausgegeben. Darin wird verzeichnet, der Abgeordnete Kundt, der Leiter der Abordnung, habe die Vorschläge der Regierung einer Kritik unterzogen und insbesondere auf das Expose des Ministerpräsidenten und die Aeußerungen der Koalitions-Abgeordneten in der Sitzung vom 11. August geantwortet. Daran habe sich eine allgemeine Aussprache angeschlossen, in der die Mitglieder des Kabinetts den grundsätzlichen Standpunkt der Regierung dargelegt hätten. Es fei, allgemein die Anschauung zum Ausdruck gebracht worden, daß man zu einer gemeinsamen Auffassung über die Grundfragen gelangen solle. Die Ver­handlungen werden, wie der Bericht ausdrücklich feststellt, fortgesetzt werden.

Sudetendeutsche Abordnung bei der Regierung

Nachdrückliche Sprache des Abgeordneten Kundt.

bern^ Archer teilen s stech

SeiDtt6,r

... 11 All 50!^

DerWl°?h

ral6ii$uh; der Dberburg ber srühtte koji, Mlier Ferner sah «« tret« der üai' spanischen M Ä die gesamte ßung anwesei sinder, der volks mit Th lier bis zum

Als die h

General Milch betonte, daß ihm. wie Generalmajor Udet d(e Tage seines Besuches bei der französischen Luftwaffe unvergeßlich seien. Er würdigte die Per- sönlichkditen insbesondere von General Duille- min und General d' Astier, die sich schon im Weltkriege als ausgezeichnete Bomben« und Jagd­flieger einen Namen gemacht hätten. General Duillemin fei der berühmteste franzö­sische Kampfflieger des Großen Krie­ges. Sie seien heute die hervorragenden Vertreter der französischen Luftwaffe, der die deutsche Luft­waffe Achtung und Bewunderung ent­gegenbringe.

General Duillemin

dankte für diese freundlichen Worte der Begrüßung. Er und seine Kameraden seien über den Besuch in Deutschland hocherfreut. Nach der ersten Pflicht der Ehrung der im Großen Kriege Gefallenen seien sie nun am Mittwochvormittag in Döberitz beim Jagdgeschwader Richthofen gewesen. Hier seien in ihm starke Erinnerungen wach geworden, aber diese Erinnerungen bedeuteten keine Tren­nung, sondern sie brächten die Gegner von einst in gegenseitiger Achtung näher.

Verstand und herz müßten sich im gleichen Geiste der Wiederholung einer ähnlichen Katastrophe entgegenwenden.

Und gerade die Flieger ständen hier in erster Reihe, gewiß nicht aus dem Gefühl der Schwäche, sondern aus der klaren Erkenntnis der Dinge. General Duillemin schloß seine Ausführungen mit einer Würdigung der Leistung der deutschen Ozeanflieger.

Oie Herzen der Berliner erobert."

Paris, 18. Aug. (DNB. Funkspruch.) Die Pari­ser Presse verfolgt sehr aufmerksam den Empfang, der General Duillemin in Deutschland bereitet wird. In Agenturmeldungen wird ganz besonders die Ueberreichung der A b z e i ch e n d e r f r a n z ö - fischen Luftwaffe an die deutschen Flieger heroorgehoben.

Der Berliner Berichterstatter desJour" weist besonders darauf hin, daß sich der Besuch General Duillemins in Deutschland in einer Atmosphäre größter Höflichkeit abwickele. General Vuil- lemin habe sich vom französischen Luftattache in Berlin, Oberst d e Gefrier, und seinem Mitarbei­ter, Hauptmann Stehlin, deren Abzeichen geben lassen und sie auf die Uniform der beiden Flieger desCondor" angesteckt. Diese spontane Geste habe wahrhaftes Aufseyen erregt.

General Duillemin habe sich am Mittwoch die Herzen der Berliner erobert.

Diese kleine Geste, so bemerkt der Berliner Kor- respondent desTemps", sei von den deutschen Flie­gern stark gewürdigt worden.

(Suter Empfang."

Prag, 17. Aug. (Europapreß.) Am Mittwoch and die zweite Aussprache zwischen der von Konrad Henlein mit der Führung der natio- nalitätenrechtlichen Verhandlungen betrauten D e - le ga ti o n auf der einen und der tschech 0 - l 0 w a k i s ch e n Regierung auf der anderen

Seite statt. Wie bei der Besprechung am 11. August waren auch diesmal Vertreter der Koalitions­parteien zugezogen.

Oer Führer der SOP.-Abordnung, Abg. Kundt,

nahm in einer ausführlichen Darlegung Stellung zu dem Expose, das Ministerpräsident Dr. H 0 d z a in der Besprechung vom 11. August gemacht hat. Nach einer Darstellung der bisherigen informativen Besprechungen zwischen der Sudetendeutschen Partei und der Regierung, die im Februar ihren Anfang genommen hatten und erst am 11. August zu konkreten Verhandlungen führten, stellte Abgeord­neter Kundt fest, daß

der ausschließliche Zweck dieser Verhandlungen nur darin bestehen könne, eine gemeinsame Auffassung zwischen der Regierung und der SDP. anzustreben in der Frage, ob und wie durch einen Umbau des Staates der inner­politische Friede gefunden werden könne. Erst nach Erzielung eines solchen Ergebnisses komme eine Verhandlung über Teilfragen und eine gemeinsame Ueberarbeitung von Entwürfen in

Betracht.

Abgeordneter Kundt gab sodann eine Dar­stellung der zwischen den Vorschlägen der Regie­rung und der von der SDP. ausgearbeiteten Skizze zur Lösung der nationalitätenrechtlichen Fragen be­stehenden Unterschiede. In diesem Zusammen­hang erklärte Abgeordneter Kundt:

Unsere Skizze geht von der berechtigten Auf- fassung aus, daß die Tschecho-Slowakei ihrer natürlichen Zusammensetzung nach kein Nationalstaat einer bestimmten Nation sein kann, sondern ein Nationalitäten st aat ist und dementsprechend ausgebaut sein muh. Als notwendiges Aufbauprinzip verlangt unsere Skizze im Sinne der acht karlsbader Forde­rungen Konrad Henleins nicht nur die gesetz­liche Verankerung der Gleichberechti­gung der Staatsbürger ohne Un­terschied der Nationalität, sondern

2onÖ0rt, Ziehung bet Block \\i n nide" Gegen Wie bas BI Handlungen schon in aüi duna de Eine Abwei sicht genom lösunav houptetda- lungen sei im fynblid schen W veranlaßt

Neuem

ßonbo diplomatisc sich heute Bessern Bezieh, schaster in wegen der Iprechunge genommen solcher Be den. Weit nächsten $

ft

Ailbai ßey

HtAe n nationt 3m Mitt w'sten ein ßroße & hei den r von Krie -tants ix ber eine letzen.

Kriegsm,

ft"1

nt th

Aarriaot S)of«n.'

An b, »ie e gj

u äs R ^teilte Achten Li :s

London, 18. Aug. (Europapreß.) Die Ab­lehnung der Vorschläge der tschecho-slowa- tischen Regierung zur Lösung der Volks­gruppenfrage durch die Beauftragten der SDP. ist in London sehr ruhig aufgenommen worden, Nur ein Blatt,News Chr 0 nicl e", versucht, die Haltung der sudetendeutschen Abgeordneten zu einer Krise umzufälschen. Abgesehen von dieser Ausnahme unterstreichen alle anderen Blätter, von derT i - m e s" bis zumDaily Herald", die Tatsache, daß die Verhandlungen nicht abgebrochen und keine Türen zugeschlagen worden sind. Die Erklärungen Kundts werden dabei aus­führlich wiedergegeben, und der Prager Vertreter desDaily Telegraph" knüpft daran die Feststel­lung, zu einer p e s s i m i st i s ch e n Auffassung wäre kein Anlaß gegeben.

Was die voraussichtliche weitere Entwicklung an- betrifft, so geben die Blätter der Ueberzeugung Aus­druck, daß Lord R u n c i m a n sich in die Verhand­lungen einscha11en werde.Die Bereitschaft der Sudetendeutschen Partei zu weiteren Verhandlungen wird überall mit Befriedigung verzeichnet werden", schreibtDaily Mail".Herr Kundt selbst hat in seiner Erklärung darauf hingewiesen, daß die An­wesenheit Lord Runcimans der beste Beweis für das starke Interesse Europas an dem Gang der Ereignisse sei. Lord Runciman ist nun lange genug in Prag, um sich über den Standpunkt der beiden Parteien ein klares Bild machen zu können. Seine Mithilfe bei der Aus­arbeitung des von beiden Parteien gewünschten Kompromisses sollte sich von großem Wert erweisen. Trotzdem wird sich alles darum drehen, ob die tschechische Regierung bereit i st, der deutschen Volksgruppe innerhalb des tschechischen Staates die volle örtliche Autonomie, verbunden mit völliger Gleichberechtigung, zu gewähren, und ob sie auf den Rat Enalands und Frankreichs, die größtmöglichen Zugeständnisse zu machen, hören will."

Daily Telegraph" meldet noch, in der Unter« 1 rebung zwischen Chamberlain und Halifax am Mittwoch sei auch die tschechische Frage sehr ein- ' gehend besprochen worden.

Republik siedelnden Völker und Volks­gruppen. Sie wgllen die nichttschechischen Völker und Volksgruppen als solche staatsrecht­lich und überhaupt in der Rechtsordnung als existant gar nicht zur Kenntnis nehmen. Nach Ihrer Auffassung ist der tschechischen Sprache eine absolute Vorherrsche einzuräumen, wäh­rend nach unserer Auffassung die Gleichbe­rechtigung der Sprachen der Völker und

Volksgruppen hergestellt werden muß."

In Anbetracht der Grundfragen, um die es hier geht, sind die vom Ministerpräsidenten be­rührten Fragen der Rechtsgarantie des Beschwerde­rechts, der Garantie gegen die Entnationalisierung und der Regelung der Aufsichtsgewalt zum Schutze gegen die Verletzung nationaler Interessen insofern nebensächlich, als die beste Rechtsgarantie und der wirksamste Schutz gegen die Verletzung der natio­nalen Interessen die entsprechende Rechtsge- währung an die Völker und Volks­gruppen und ein dementsprechender Umbau d e s Staates allein darstellt. Von einem Umbau des Staates kann jedoch bei Ihren Vorschlägen nicht gesprochen werden.

Daß die Regierung unsere Forderung nach Wiedergutmachung konkretisiert wünscht, wollen wir verstehen, daß wir diese Forde­rungen erst noch begründen sollen, verstehen wir nicht ganz, denn schon allein aus allen protokoll- werten Parlamentsreden der deutschen Parlamen­tarier seit 1921 ist die Begründung hierfür absolut klar ersichtlich. Wir Haden aber erwartet, daß die Regierung wenigstens grundsätzlich erklärt, zur Wiedergutmachung bereit zu sein und lediglich die Durchführung und die Einigung über das Ausmaß besonderen Verhandlungen zuweist.

Abgeordneter Kundt schloß seine Ausführungen mit folgenden Worten:Ich habe Ihnen offen und ehrlich unseren Standpunkt und den Unterschied zu Ihrem Standpunkt bargelegt. Ich erwarte, daß Sie ebenso offen und ehrlich hierzu Stellung nehmen werden. Obwohl die bisherigen Ergebnisse un erer Gespräche mit der Regierung und der heutige Stand der Auffassungen der Regierung und der Sudetendeutschen Partei immer noch die Kluft

die deutsche Volksgruppe als vollkom­men gleichberechtigter Partner des tschechischen Volkes ausdrücklich anerkannt und ihr eine gleiche politische und rechtliche Stellung gesichert wird. Die Vorschläge der Regierung lehnen, nach der Darstellung Kundts, den Vorschlag der SDP., die Volksvertretungen zu Spitzen der sudeten­deutschen Selbstverwaltung und zur Repräsentanz der sudetendeutschen Volksgruppe zu gestalten ab. Sie lassen jedes Entgegenkommen in der Richtung der Sanktionierung der Zentralbehörden vermissen. Die SDP. müsse verlangen, daß Fragen, welche die Lebensinteressen der einzelnen Volker und Volks­gruppen besonders berühren, nicht von mechanischen, dauernden tschechischen Parlamentsmehrhelten und Landtagsmehrheiten allein entschieden werden, fer­ner, daß die -Völker und Volksgruppen gewiss An­gelegenheiten, die von ihnen unbeschadet der Em- heit des Staates allein verwaltet werden können, auch allein entscheiden.

Die SDP. verlange keine Zerschlagung des Zen­tralparlaments. keine Zerschlagung der Zenral- behörden; sie fordere nur jene rechtstechnischen Wahnahmen, die eine entsprechende Rechtsstel­lung der einzelnen Völker und Volksgruppen im Zentralparlament gewährleisten und bei den Zentralbehörden zum Ausdruck bringen.Wir wollen", so erklärte der Abgeordnete.estne gemeinsame Herrschaft ausüben durch ein zweckmäßig geregeltes Zusam­menwirken der in der tschecho-slowakischen

Paris hat natürlich fein Verständnis.

Paris, 18. Aug. (DNB. Funkspruch.) Auch in der Pariser Presse finden die gestrigen grundsätz­lichen Darlegungen des sudetendeutschen Abgeord- nenten Kundt große Aufmerksamkeit. Der konse­quenten Haltung der Sudetendeutschen wird in den Pariser Blättern auch heute so gut wie gar kein Verständnis entgegengebracht, wohl, weil die klare Stellungnahme Kundts zu dem Zweck- Optimismus, der von gewisser Seite in Paris entwickelt wird, schlecht paßt. Die Pariser Blätter sind sich ber Schwierigkeiten jedoch bewußt, die sich einer wirklichen Regelung der sudetendeutschen Frage in den Weg stellen. Der Prager Berichterstatter des F i g a r 0" schreibt, wenn es noch nicht zu einem Abbruch der Verhandlungen gekommen sei, so be­finde man sich jetzt doch mindestens in einer Sack­gasse. Im Augenblick sei es noch schwer zu sogen, ob ein Bruch wirklich vermeidbar sei. Auch der I 0 u r" sieht die Lage als schwierigundver- wickelt an. Ein großer Aufwand an gutem Willen sei unerläßlich, um eine für jedermann annehmbare Lösung zu finden.

'M i*n nor'f oh'?L ;

0.^#",® 1 int',.-iroilcnlrl k < 1*55

London, 18. Aug. (DNB. Funkspruch.) Die Lon­doner Presse begleitet den Besuch des Chefs des Generalstabes der französischen Luftwaffe in Deutsch­land ebenfalls mit größter Aufmerksam-! A dt stellte mit Befriedigung fest, baß k e i t. Insbesondere verzeichnen die Berliner Korre- nQc 2inick(iuun.q bes Ministerpräsidenten die geb spondenten die Verleihung der Medaille der «ranzo^ ^nde Derfassun'gsurkunde die Gegebenheiten von srschen Luftwaffe durch General Vmllemm an Flug- Gesellschaftsgruppen und somit auch nationale tapitän Henck e und Hauptmann vo nM 0 re au tiven anerkenne. Mit Befriedigung

was sie auch m den Ueberschriften hervorhebem Die , , Abgeordneter Kundt weiter zur Kenntnis, baß Zeitungen betonen, Duillemin habe in Deutschland Ministerpräsibent bei der Aussprache vom einen guten Empfang bekommen. hl August den der Verfassung unbekannten Begriff

Das wirksamste Dementi oller Umtriebe I ° i - ja p p MZ Ä

Belgrad, 17. Aug. (DNB )S a m 0 u p r a v a" Volksgruppe kein zusammenhängendes Gebietsgan- fchreibt in ihrem Leitartikel zum Deutschlandbesuch zes bilde. In positiver Hinsicht werbe allerbings des französischen Fliegergenerals Duillemin, dieser Begriff vermieden. Der Grundsatz der daß er mehr als ein bloßer Akt der Höflichkeit sei. Gleichberechtigung der Völker und Volksgruppen Dieser Besuch müsse als ein wertvoller B e i- werde jedoch im Nationalitätenstatuts-Entwurf nicht trag z u einer Verständigung zwische n ausdrücklich anerkannt, noch werde ein Umbau des Deutschland und Frankreich betrachtet Staates vorgeschlagen. Es werde lediglich der werden, die heute von ganz Europa gewünscht Grundsatz der Proportionalität in Erinnerung ge- merbe. Der herzliche Empfang, die Begrüßung der bracht. Zwanzigjährige Erfahrung habe jeboch ge- deutschen Presse hätten gezeigt, daß eine solche Mög- lehrt, baß bies alles Theorie sei.Entscheibenb war lichkeit bestehe. Der gegenseitige Besuch ehemaliger die Auffassung ber nationalen Mehrheit", erklärte Kriegsgegner sei in letzter Zeit immer häufiger ge- Abg. Kundt,bie ben Staat vor allem als ihren worben. Dieser Brauch habe sich bereits öfter je- Staat betrachtet, danach aufbaute und verwaltet,

gensreich ausgewirkt. Dem Besuch des Generals $a6 (Ergebnis der daraus erfliehenden rigoro-

Vuillemin komme aber auch noch eine besondere . ~ in ber sfaat6führung und Staate-

«Deutung zu. ©egenmarhg fanben «m D°u schon lf( bic z^uche. baf) Mefer Staats-

Reich, wie in anderen Staaten Europas, Wehr« . ä 1 . ' * '1 . .

ma^t Übung en statt, die von einer gewissen raum immer mehr und mehr durch fein Na-

liberalen Presse als friedensgefährdende Manöver« fionatitafenproblcm ein Kaum nicht hingestellt worden wären, so daß ernste Zeitungen nur inner ff aatlidjcn Unfriedens,

sich dagegen hätten wehren müssen, daß eine solche sondern auch europäischer Friedens-

Psychose die Weltöffentlichkeit vergifte. gefahr wurde. Diese Tatsache ist die Ursache

Der Besuch Duillemins im gegenwärtigen Zeitpunkt ber 2fii f f i 0 n Lord Runcimans! Leider

bedeute das w ir t s a m st e D e m e n 11 aller die- mu^ jch feststellen, daß die vorgelegten Ela-

s e r Umtriebe. ______ borafe der Regierung in keiner Hinsicht einen

' , Vorschlag darstellen, der von ihrer bisherigen

Oer Führer in Oöbentz. Aufastung im Grundfäßlichen abweicht und sich

Berlin, 17. Aug. (DNB.) Der Führer unb den ta,|ächlichcn v-rhSIIn'H-n und unserer 2tuf-

Oh-rste Befehlshaber der Wehrmacht mahnte am fassung .rgendwic nähert. Zm Grund- genom-

Mittwochnachmittag einer Truppenübung des men bilden die Elaborate der Regierung nichts

Heeres auf dem Truppenübungsplatz Döberitz bei. anderes als eine Kodifikation bisher schon gef-

Jn seiner Begleitung befanden sich u. a. der Ober- tender versasfungsgrundfähe, gesetzlicher Ve-

befehlshaber des Heeres Generaloberst von Brau- ffimmungen, Verordnungen und Verwaltungs-

chitsch und der Ches des Oberkommandos der pra((ifcnf bie alle die Ursache des heutigen

Wehrmacht General der Artillerie Keitel. Zustandes find

bes Jnfanterielehrregiments. Tatsache, daß eine solche Behauptung nur aufge«

Ausländiscbe Kronikämvferführer stellt werden könne, wenn die Tatsache unbcrücf.

«C 1 sichtigt bleibe, daß seit dem Jahre 1918 in diesem

tzN Kovurg. Siebfungsraum tschechische Bewohner fünft»

r zürnen x or £ or . x.« IH A eingeschoben wurden, ein Zustand, der m ^r^ V 8 ^luf Anregung des vom Sudetendeutschtum niemals anerkannt wurde.

Präsidenten des Internationalen Der Antrag der Regierung, den Aufbau

kampserkornitees, NSKK.-Odergruppenfuhrer Gene- nationalen Selbstverwaltung im Rahmen der rat ^er Infanterie H er 3 0 g v 0 n K obiir L« I bisherigen territorialen Selbstverwaltun'gsverbände juflleid; Präsident der V-r-m.gung deutscher Front- bedeute -ine Ablehnung der

kampseroerbonde i[t, trafen am Gubetenbeut(<f)en Partei.

Frontkampferdelegierten von Belgien,! J«... « <

Bulgarien, der Tschecho-Slowakei, Großbritannien. h'nsichtl'ch der Selbstoermaltung znnschen den Griechenland, Ungarn, Italien^ Polen, Rumänien Vorschlägen der Regierung und denen der Su- unb Jugoslawien in Koburg ein. detendeutschen Partei gebe es keine Drücke, da

Marschall Bolbo beim Duce. ,ic oon gcroö?,u Uu,faRun9en

Kleine politische Nachrichten.

Am Mittwochmittag empfing Reichsminister Dr. Goebbels den Staatssekretär für Presse und Pro- paganda im ungarischen Ministerpräsidium, Dr. Ste­fan A n t a l, der von dem königlich ungarischen Ge­sandten, Feldmarschalleutnant Sztojay, begleitet wurde. In einer eingehenden Aussprache wurden Fragen der Propaganda und Organisation der bei­den Staaten erörtert.

*

In Würzburg ft a r b im 73. Lebensjahr der frühere Reichstags- und bayerische Landtagsabgeordnete Dr. Georg Heim, ehemaliger Leiter der landwirtschaft'E lichen Zentralgenossenschaften bayerischer Bauern­vereine in Regensburg.

Rom, 18. Aug. (DNB.) Der Duce empfing am Abgeordneter Kundt begründete die These der Un- Mittwoch Luftmarschall B a l b 0 , der ihm über sei- überbrütfbarfeit eingehend, insbesondere hob nen Besuch in Berlin, über die Entwicklung er den Gesichtspunkt hervor, daß die Regierung die der deutschen Luftwaffe sowie auch über den herz- Tschecho-Slowakei als tschechischen Staat be- lichen Empfang durch den Führer, Generalfeld- trachte, in dem sie den anderen Volkern und marschall G ö r i n g , die Offiziere der Luftwaffe und o

der übrigen Wehrmachtsteile und von feiten der Be- Rolle zubillige. Die Sudetendeutsch? Partei ver- völkerung Bericht erstattete. Mussolini hat Mar- lange einen Staatsaufbau, der uns keine Sonder­schall Balbo seine G e n u g t u u n g über den Verlauf " 1 ~

der Reise ausgesprochen-