An heißen Tagen Chlorodont es reinigt und erfrischt den Mund!
Berlin,
gelegt werden müßte.
Wie die Nachrichten-
Burgos, 17.Juli. (DNB.) Der Sonntag war dem Gedenken des vor zwei Jahren von Afrika ausgehenden Ausbruchs der nationalen Revolution gewidmet; er leitet die Serie der drei Gedenktage der nationalen Erhebung ein. Die gesamte nationalspanische Presse bringt reichhaltige Sonderausgaben, in denen sie insbesondere die unschätzbare Hilfe- leistung der Marokkaner im spanischen Protektoratsgebiet würdigt. An allen Orten Nationalspaniens gab die Bevölkerung ihrer Begeisterung und Anhänglichkeit an die nationale Befreiungsbewegung Ausdruck. Innenminister Ser- nano Suner traf in Ceuta ein, wo ihm die Bevölkerung des Protektorats und die Behörden einen herzlichen Empfang bereiteten. In Ceuto fand am Sonntag eine Kundgebung statt, bei der der Innenminister des Beginns der nationalspanischen Erhebung in Marokko sowie der marokkanischen Opfer gedachte und dem Kalifen den Dank Na-
agentur Domay aus der koreanischen Hauptstadt Söul meldet, sollen angeblich zur Beilegung des Grenzzwischenfalls direkte Verhandlungen mit dem Kommando der sowjetrussischen Truppen in der Küstenprovinz vorgeschlagen werden, um den sofortigen Rückzug der auf mandschurisches Gebiet vorgedrungenen Bolschewisten durchzuführen. Domay meldet ferner, daß seit der Nacht zum Sonntag südwestlich von Wladiwostock bei Possiet rote Truppen zusammengezo'gen würden.
zentralisiert bleiben soll, wie es auch weiter von den Tschechen selbst abhängen soll, wie sich künftig die Außenpolitik der Tschecho-Slowakei bewegt. Nun waren es in der Vorkriegszeit vor allem die Tschechen selbst, die für das tschechische Militär in der alten k. u. k. österreich-ungarischen Armee die tschechische Kommandosprache forderten, ebenso andere Einrichtungen, um die unbedingte Autonomie der Tschechei zum Ausdruck zu bringen.
Jetzt verstehen wir auch, warum aus der bolschewistischen Giftküche wieder einmal dicke Lügenschwaden aufsteigen, denn es kommt gewissen Leuten offenbar darauf an, die öffentliche Meinung in Europa, insbesondere aber gewisse demokratische Hauptstädte gründlich einzunebeln. Unruhe und Unsicherheit sollen künstlich erzeugt werden, so daß sich für die Prager Regierung leicht ein Vorwand fin-
Eckart-Bühne waren am Samstagabend 21 300 SA- Führer, vom Sturmführer aufwärts, zum Appell
nen Zähigkeit und Unverdrossenheit einen erbitterten Kampf geführt, ehe er als begeisterter Verehrer und treuer Freund unseres. Führers Adolf Hitler Sinn und Inhalt seines Lebens mit einem herrlichen Siege erfüllen konnte.
Damit hatte das Leben dieses Mannes, das an der Tragik seines heroischen Kampfes zu zerbrechen drohte, eine wunderbare Vollendung erfahren, indem nunmehr alles, was er erstrebt und erkämpft hatte, sich imhöchsten Sinne erfüllte und alles, was er schon verloren glaubte, durch den Führer wiedergewonnen und zu neuem Glanz und neuer Kraft erweckt worden ist.
Wenn wir heute Rückschau halten auf das Leben und Kämpfen, das Streben und Schaffen dieses großen deutschen Mannes, so müssen wir erkennen und als Nationalsozialisten mit Stolz bekennen, daß Emil Kirdorf nicht nur der große Nationalist und hervorragende Wirtschaftsführer war, sondern daß er von Anbeginn an ein Nationalsozialist und der e r st e nationalsozialistische Wirtschaftsführer Deutschlands gewesen ist. Dieser Mann hat uns ein Leben vorgelebt, das für jeden Nationalsozialisten beispielhaft und richtunggebend sein muß. Er führte den Ruhrkohlenbergbau aus der Zerrissenheit und der Zersplitterung zur Einheit und zur Gemeinschaft und damit von der völligen Ohnmacht und Unvollkommenheit zur stärksten Kraftentfaltung und höchsten Leistungsfähigkeit. Er hat die tödliche Gefahr des Marxismus früh erkannt und bekämpfte ihn
Am zweiien Jahrestag der nationalspanischen Erhebung
den läßt, unter Hinweis auf diese Unruhe die Veröffentlichung des Nationalitätenstatuts weiterhin hinauszuschieben, das heißt ganz zu unterlassen. Da wirft sich die Frage auf, ob die Staatsmänner in London und Paris nicht endlich darauf stoßen, daß die Gangstermethoden d-er bolschewistischen Journaille nichts mit Pressefreiheit zu tun haben, sondern im Gegenteil dazu geeignet sind, die internationale Mission der Presse zu diskreditieren. Wie würde sich die englische Regierung wohl verhalten, wenn bolschewistische Gangster oder ähnliches Gelichter über die Absichten der englischen Regierung Nachrichten verbreiten, die dazu bestimmt sind, die englische Regierung als Friedensstörer, als Kriegstreiber, als unwahr und unaufrichtig hinzustellen? D. S.
Japanische Vorstellungen in Moskau.
Moskau, 16. Juli. (DNB.) Der japanische Geschäftsträger in Moskau, Nischi, suchte erneut den tellv. Außenkommissar Stomonjakow im Zu- ammenhang mit dem letzten Zwischenfall an der owjetisch-mandschurischen Grenze aus. Nischi wiederholte die japanische Forderung, wonach die sowjetischen Truppen das besetzte Grenzgebiet sofort zu räumen hätten. Der stellv. Außenkommissar stellte sich dagegen ans den Standpunkt, daß das sowjetischerseits besetzte Grenzgebiet zum Territorium der Sowjetunion gehöre. In einer vierstündigen Aussprache konnte keine Uebereinstimmung erzielt werden. Der japanische Geschäftsträger wies darauf hin, daß alle Verantwortung für die Konsequenzen aus der Besetzung des Gebiets von Schanfeng durch Sowjettruppen der Regierung der Sowjetunion zur Last
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Oie Trauerfeier für Emil Kirdorf.
Oer Führer am Garge des ersten nationalsozialistischen Wirtschastsführers
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General Ruffo beim Mrerapprll der SA
Erneute Bekundung der deutsch-italienischen Solidarität.
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Aus aller Welt.
Grotzfeuer in einer tschechischen Lackfabrik.
In der Lackfabrik Vanicek & Malec in Satalitz bei Prag brach ein Großfeuer aus, das die Nitro- und Spiritus-Abteilung der Fabrik einäscherte. Der Feuerwehr war es mit Rücksicht auf die vielen Explosionen nicht möglich, in das brennende Gebäude einzudringen. Der Schaden wird aus mehrere Millionen Tschechenkronen geschätzt. Das Großfeuer hatte seinen Ausgangspunkt in der Nitro Abteilung genommen, wo Nitro-Zellulose explodierte.
vor dem Stabschef und dem Generalstabschef der faschistischen Miliz, General Russo, angetreten. Die SA.-Führer füllten die Ränge dieser größten europäischen Freilichtbühne, unter ihnen in weißen Hemden und Stutzen, den Uniformen der Kampfzeit, die SA.-Führer Oesterreichs. Den Hellen Stein des Bühnenhauses schmückten die Fahnen der beiden befreundeten Nationen, flankiert von den Standarten der Gruppe Berlin-Brandenburg. Pylonen mit dem Zeichen der SA. zu beiden Seiten der Bühns trugen lodernde Feuer. Nach einem Fanfarengruß sangen die SA.-Führer alte Kampflieder- der Bewegung. Der Stabsführer der Obersten SA.-Füh- rung, Obergruppenführer Herzog, begrüßte den Gast. Mit minutenlangen Heill-Rusen begrüßt, wandte sich dann
General Russo
an das Führerkorps der SA. Die faschistische Miliz und die SA. besäßen gemeinsame hohe und bewunderungswürdige Ideale. Ihre Gedanken seien in einem Wort eingeschlossen: V a - terland! In einer Atmosphäre von unverbrüchlicher Solidarität, geschaffen zwischen dem arbeitenden deutschen und italienischen Volk, hätten die Träger der beiden Revolutionen kein anderes Verlangen, als auf dem gleichen Wege zum Besten des Vaterlandes fortzuschreiten. Exzellenz Russo hob hervor, daß die gleichen Tugenden, die dem Zerstörer Bolschewismus die Tore verschlossen haben, sie auch vor den Zerstörungen verschlössen, die aus der alten Welt herüberkämen. Treue, Kraft und Bereitschaft seien die treibenden Elemente beider Bewegungen, und ihre Bereitschaft habe ihre besondere Bedeutung darin, daß sich zwischen Deutschland und Italien eine gemeinsame Aktion gebildet habe, die allen Prüfungen widerstehen könne. General Russos Ansprache schloß mit einem Evoiva auf die nationalsozialistische und die faschistische Revolution, den Führer und den Duce, und fand eine jubelnde Aufnahme.
Stabschef Luhe
erklärte sodann: Es ist vielleicht aus der gegenwärtigen politischen Atmosphäre heraus zu verstehen, daß wir uns etwas mehr mit den Ereignissen draußen beschäftigen müssen als in sonstigen Zeiten. Eine alte, faule Welt soll wissen, daß genau so, wie man es in der Kampfzeit nicht fertigbrachte, unsere
ergehe" will.
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Deutschland etwas leistet an materiellen und an ideellen Opfern. (Stürmischer Beifall.) Und das, meine Kameraden, sind die SA.-Männer, die SA- Männer im alten SA.-Geist. Und dieser SA.-Geist, der das neue Deutschland geschaffen hat, wird ewig bleiben. (Stürmische Heil!-Rufe.) Der Geist der das neue Deutschland geschaffen hat, soll es auch weiterbauen und vollenden, denn das ist der alte Geist des Opferns und des Dienens für Führer und Idee.
Zum ersten Male kann ich in diesem schönen Rund die SA. - Führer des früheren O e st e r r e i ch , der jetzigen deutschen Ostmark, begrüßen. (Stürmischer Jubel.) Ich möchte euch und euren Männern draußen meinen Dank und meine Anerkennung aussprechen dafür, daß ihr in den langen Jahren der Unterdrückung und der völkischen Not eines nicht verloren habt, den Glauben an Adolf Hiller und den Nationalsozialismus.
Ich durfte in Italien die Kameraden der Miliz begrüßen und die Einrichtungen der faschistischen Miliz kennenlernen. Ich habe in Italien eine Kameradschaft gefunden, wie sie nur unter gleichdenkenden Menschen gefunden werden kann. Ich habe einen Empfang erlebt, wie man ihn nur einem befreundeten Volke entgegenbringen kann. (Stürmische Heil!-Rufe.) Diese Freundschaft ist nicht nur eine Freundschaft unter zwei Männern, nicht nur eine Sache der Diplomatie, sondern sie ist eine echte Freundschaft des gesamten deutschen und des italienischen Volkes! (Stürmische Heil!-Rufc.)
Meine Führer, ihr seid mir dafür verantwortlich, daß die SA.-Männer wie ein Block zusammenstehen, daß sie einen lebenden Wall bilden um den Führer und um Deutschland. Es muß eure größte Sorge sein, daß alle diese deutschen Menschen von euch betreut werden und in Ihnen, meine Führer, das Vorbild für das neue Deutschland sehen.
So wie bisher wollen wir auch in Zukunft eine tteue Gemeinschaft sein des Denkens, des Idealismus und des Opferwillens, ab jetzt auch mit unseren Kameraden der Miliz in Italien, mit der ruhmreichen faschistischen Kampftruppe. — Der Stabschef schloß mit einem Sieg-Heil auf seinen Gast. Während Fackelträger einen feurigen Saum um die herrliche Anlage zogen, klang mit dem SA.-Ruf der Appell aus.
unerschrocken und unnachsichtig, wo und in welcher Form er sich auch zeigte. Dagegen trat er von jeder für die UeberWindung des Klassenkampfes durch eine Geistes- und Arbeitsgemeinschaft zwischen Arbeitern und Unternehmern ein, und er hat als einer der ersten Wirtschaftsführer die Bedeutung der nationalsozialistischen B e t r i e b s g e m e i n s ch a f t für die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft erkannt und sich begeistert für die nationalsozialistische Volksgemeinschaft eingesetzt. Nun werden wir dieses von unbändiger Energie und kämpferischem Geist so überaus scharf und ausdrucksvoll geprägte Antlitz nicht mehr sehen, das wir alle kannten, liebten und verehrten. Stets aber werden wir das Bild im Gedächtnis behalten, das den 90jährigen Emil Kirdorf, immer noch energiegeladen, in voller Rüstigkeit an seiner Arbeitstisch zeigt, über sich das Bild unseres Führers. Im deutschen Volke aber wird die hohe, edle Erscheinung dieses großen deutschen Patrioten, dieses hervorragenden Wirtschaftsführers und vorbildlichen Nationalsozialisten weiterleben und weiter wirken.
Leise und getragen sang der Wertschor die Weise „Ueber allen Wipfeln ist Ruh'". Gauleiter und Reichsstatthalter Dr. Meyer grüßte noch einmal den toten Wirtschaftsführer und treuen Gefolgsmann des Führers. Mit einem dreifachen Sieg- Heil auf den Führer und mit den Liedern der Nation schloß die eindrucksvolle Trauerkundgebung.
17. Juli. (DNB.) In der Dietrich-1 Organisation auseinanderzuschlagen oder falsche 91 qrh cs«. Wege zu leiten, heute die Meinung falsch ist, man könne uns vereinzelt schlagen. Nein, man soll wissen, daß man uns nur zusammen antreffen wird. (Stürmische, anhaltende Heill-Rufe.) Idealist ist der, der neben seinem Beruf, neben feiner Arbeit für
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nationalen Erfolge längs der Straße von Teruel nach Sagunt, die mit dem Jahrestag des Ausbruchs der nationalen Erhebung vor zwei Jahren zusammenfallen, unterstrichen. Die nationale Front ist nach der Einnahme des Frontvorsprungs von Mora de Rubielos jetzt zwischen Barracas und Luzena del Eid von Westen nach Osten ausgerichtet.- Aber, da der Vormarsch ständig andäuert, lassen ich die weiteren Ziele der Offensive nur andeutungsweise erkennen. Nach dem Fall von A l b e n t o s a , bei dem nochmals eine internationale Brigade auf dem rechten Ufer des Albentofa-Flusses von den Roten eingesetzt wurde, vollzog sich das Vorrücken auf die Ortschaft Barracas ziemlich widerstandslos. Die Straße nach Barracas zeigt auch landschaftlich einen völligen Bildwechfel. Ausgedehnte Getreidefelder beherrschen hier erstmals die nationale Kampfzone. Vor Barracas hatten die Bolschewisten- große Kampfwagen russischer Herkunft eingesetzt. Sie zagen sich jedoch nach dem Eingreifen der nationalen Artillerie bald zurück. Barracas befindet sich 25 Kilometer vom Ausgangspunkt der nationalen Offensive entfernt. Dis Entfernung van Sagunt beträgt nach 61 Kilometer.
Großzügige soziale Maßnahmen.
Burgos, 17, Juli. (DNB.) Der nationalshanischs Ministerrat unter dem Vorsitz des Generalissimus bewilligte einen Kredit von 20 Millionen Peseten für b i e Landwirtschaft der kürzlich befreiten Gebiete. Der Kredit stammt aus Mitteln, dis vom Nationalen Landwirtschaftsamt im Laufe des Vorjahres erspart wurden. Ein weiterer Kredit von fünf Millionen Peseten aus der gleichen Quelle wurde zur »Unterstützung kinderreicher Familien bereitgestellt. Damit ist im ganzen nationalen Spanien eine Familienunterstützung geschaffen worden. Ferner wurde vom Ministerrat eine Verfügung erlassen, nach der ein zweiter Militärbezirk geschaffen wurde, der die kürzlich eroberten Provinzen umfaßt.
sich in letzter Zeit einem Kompromiß gegenüber gewogen. Man fordere aber von Hodscha eine Gegenleistung auf diplomatischem Gebiet, so die Aufgabe des Bündnisses mit Sowjetrußland und den Abschluß eines deutsch-tschechischen Paktes, es sei aber klar, daß die Tschecho-Slowakei einer derartigen Erpressung nicht Folge leisten könne.
Oie Maske herunter!
In Prag soll das sogenannte Nationalitätenstatut veröffentlicht werden. Sofort hat auch jene internationale Brunnenvergiftung wieder eingesetzt, von der erst dieser Tage die öffentliche Meinung stark beunruhigt wurde, als sie die ungeheuerliche Tatsache erfuhr, daß unzweifelhaft bolschewistische Manöver im Gange seien, um die Großmächte untereinander zu verhetzen. „News Chronicle" hatte von einem „Vortrag" eines hohen deutschen Offiziers über Vorgänge in Spanien berichtet, eine freche Lüge, die nachweisbar auf sowjetrussischen Ursprung zurückging und schon einige Wochen vorher im „Oeuvre" gestanden hatte, wo sie kein Mensch beachtet hatte. Den bolschewistischen Gangsters scheint diese Taktik zu gefallen, denn neuerdings kommt „News Chronicle" mit der ungeheuerlichen Behauptung heraus, daß wieder deutsche Truppenbewegungen an der tschecho-slowakischen Grenze im Gange seien. Wir erinnern, daß die „Außenpolitikerin" des „Oeuvre", ein von Moskau ausgehaltenes bösartiges Klatschweib, vor einigen Wochen auf Grund ihrer besonderen Informationen gemeldet hatte, Anfang August stünden neue 11 e b e r r a f d) u n g e n in der tschecho-slowakischen Frage bevor, denn der Führer beabsichtige dies und das. Wieder achtete kein Mansch auf das Geschwafel des „Oeuvre". Aber die bolschewistischen Gangsters lassen nicht locker, Unruhe zu stiften, so daß nach bewährtem Verfahren „News Chronicle" an der Reihe war, eine neue Lüge zu verbreiten. Das ist denn auch geschehen, so daß sich wieder einmal der Zusammenhang ergibt, daß die öffentliche Meinung in Europa planmäßig von Moskau in Unruhe gehalten wird, bis aus dieser Unruhe wirklich einmal' so etwas wie eine Spannung entsteht. Deshalb wird es nützlich sein, auch auf diese Zusammenhänge aufmerksam zu machen.
Prag ist wohl dahinter gekommen, daß es in London und Paris nicht gern gesehen wird, wenn die Prager Regierung sich damit begnügt, in der Nationalitätenfrage auf der Stelle zu treten. Das Nationalitätenstatut muß also einmal veröftentlicht werden, auch wenn es so schlecht ist, daß selbst die Prager Väter Bedenken tragen, sich zu diesem Wechselbalg zu bekennen. Jedenfalls läßt der Umstand, daß über den angeblichen Inhalt des Statuts nur tropfenweise Meldungen durchsickern, nichts Gutes erwarten, am wenigsten, wenn es wahr fein sollte, was „Paris Midi" über den Inhalt des Statuts zu berichten weiß. Die Tschechen sind freilich in der Vorkriegszeit, erst recht aber 1919 in Der- sailles in Sachen der nationalen Autonomie, soweit sie selbst dafür in Frage kamen, nicht bescheiden gewesen. Es gibt Denkschriften aus dem Jahre 1919/20, in denen die tschechischen Staatsschöpfer unablässig für jede zahlenmäßig noch so geringe tschechische Minderheit im Auslande vollkommene Autonomie forderten, in denen sie sogar die Eingliederung der Lausitz und eines sächsischen Korridors verlangten. An all das wollen sich die Tschechen heute nicht mehr erinnern, denn trifft es zu, was „Pans Midi" meldet, so soll es für die nichttschechischen Volksgruppen nur geringe und belanglose Rechte geben, aber keine Autonomie, keine Möglichkeit, das eigene Volkstum zu erhalten und zu entwickeln. Es ist kennzeichnend, daß nach „Paris Midi" das Heer mit tschechischer Kommandosprache in Prag
Rationaler Durchbruch an oer Teruel-Front.
Salamanca, 17. Juli. (Europapreß.) Der Heeresbericht des nationalen Hauptquartiers meldet: „An der Teruel-Front haben die nationalspamschen Truppen einen Durchbruch in einer Tiefe von mehr als 35 Kilometer erzwungen. Auf ihrem Vormarsch haben sie folgende Dörfer 'besetzt und sind darüber hinaus vorgedrungen: Mora de Rubielos, Rubielos de Mora, Albentofa, San Augustin, Barracas, Pina und Acola. Der Vormarsch dauert an. Die Roten haben d i e Flucht ergriffen. Von den nationalen Truppen wurden zahlreiche Gefangene gemacht und umfangreiches Kriegsmaterial erbeutet. An der Castellon-Front wurde Dillamalefe besetzt und das Flüßchen Agelita überschritten. Einige feindliche Gegenangriffe im Kampfabschnitt van Sort wurden zurückgeschlagen. In der Nacht zum 15. Juli wurde der Hasen von Valencia zweimal durch die nationale Luftwaffe mit Bomben belegt."
In Pariser Berichten wird die Bedeutung der
Gelsenkirchen, 16. Juli. (DNB.) An der Stätte des jahrzehntelangen Schaffens Ew'll Kirdorfs nahmen heute mit den Familienangehörigen des Verstorbenen und zahlreichen führenden Männern des Staates und der Bewegung die Männer des deutschen Bergbaues und der Ruhrindustrie und zahlreiche Mitarbeiter, Freunde und Verehrer Abschied von dem Manne, der nicht zuletzt die wirtschaftliche Kraft und Bedeutung des Ruhrgebietes mit begründete. Aus der Stille des Mülheim-Spel- borfer Waldes, wo Emil Kirdorf die Augen schloß, wurde die sterbliche Hülle am Samstagmorgen nach einer kurzen Trauerfeier im engsten Kreise der Familie m et) Gelsenkirchen übergeführt. Don allen Fördertürmen und Verwaltungsgebäuden des Bergbaues wehten die Fahnen auf Halbmast. Uederall leuchteten tief umflort die Grubenlampen, das Sinnbild der bergmännischen Arbeit. In dichten Massen umsäumten die Menschen den langen Weg bis zur Zeche Rhein-Elbe, wo Emil Kirdorf mehr als fünf Jahrzehnte gearbeitet und wo nun die Trauerfeier stattfand. Der Gemeinschaftsraum der Zeche war mit schwarzem Tuch ausgeschlagen. An der Aufbahrungsstätte lagen bereits die Kränze des Generalfeldmarschalls Göring, des Stellvertreters des Führers, des Reichsministers Dr. Goebbels, des Reichsministers Dr. Schacht, des Oberkommandos der Wehrmacht, der Gelsenkirchener Bergwerks-AG., des Rheinisch-Westfälischen Kohlen- syndikats, der Vereinigten Stahlwerke. Knappen halten inmitten eines Hains von Lorbeerkränzen die To- tenwacht. Auf seidenen Kissen ruht inmitten anderer Orden und Ehrenzeichen der Adlerschild des Deutschen Reiches, den der Führer Geheimrat Kirdorf zu seinem 90. Geburtstag persönlich überreicht hatte. Punkt 11.30 Uhr betrat der Führer die Trauerhalle. Er begrüßte die Gattin und die Familienangehörigen des Toten und legte zu Füßen des Verstorbenen einen großen Lorbeerkranz mit persönlicher Widmung nieder.
Gedämpft klang Beethovens „Eroika" durch die Halle. Generaldirektor Dr. Bögler, der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Vereinigten Stahlwerke — dem Toten durch jahrelanges gemeinsames Schaffen eng verbunden — widmete ihm im Namen der gesamten Wirtschaft des rheinisch-westfälischen Industriegebiets einen tiefempfundenen, dankerfüllten Nachruf. Bewegten Herzens gab er einen Rückblick auf das Leben des großen Menschen und Wirtschaftsführers Kirdorf, dem es nie um Enges und Kleines, sondern dem es immer um das große Ziel, um die wirtschaftliche und nationale Kraft des Reiches gegangen fei,
Sodann sprach Reichswirtschaftsminister Funk. Mehr als 40 Jahre lang, so sagte er, hat dieser große deutsche Nationalist für des deutschen Volkes Freiheit und Ehre, für des Reiches Kraft und Macht mit der ihm eige-
Frühkartoffel-Erzeugerpreise vom 18. bis 23. Juli.
Fwd. Durch Anordnung der HV. der deutschen Kartoffelwirtschaft sind für deutsche Speise-Frühkartoffeln bisher die folgenden, zeitlich gestaffelten Erzeugerfestpreise je 50 Kilogramm netto ausschließlich Verpackung frachtfrei Empfangsstation festgesetzt
mit if.N«1 Mi,
tionalspaniens aussprach. Die Jetztzeit, so sagte er, sei gekennzeichnet durch den Kampf zweier Weltanschaungen, deren eine materialistisch-bolschewistisch und deren andere idealistisch-faschistisch und nationalsozialistisch sei. In Spanien kämpften in geschlossener Front Falange und Wehrmacht unter Franco für b i e Wiederher- stellung der spanischen geschichtlichen Sendung, für Arbeit und Gerechtigkeit, f ü r das spanische Volk und nicht für Klasseninteressen oder Rückschritt. Auf die Lage des Hinterlandes übergehend, geißelte der Minister das Verhalten gewisser Kaufleute, die glaubten, mit dem Krieg ein Geschäft machen zu können, und kündigte verschärfte Strafmaßnahmen an. Abschließend wandte sich der Minister gegen jene Hetzer, die Feindschaft zwischen Mohammedanern und Spaniern säen wollen.
worden für:
weiße, rote,
runde gelbe
lange gelbe
vom
blaue Sorten
Sorten
Sorten
16.6. —19. 6.
6,70 RM.
7,10 RM.
7,50 RM.
20. 6. — 26. 6.
6,25 „
6,65 „
7,05 „
27. 6. — 2.7.
5,70 „
6,10 „
6,50 „
4.7.— 9.7.
5,20 „
5,60 „
6,00 „
11.7.-13.7.
5,20 „
5,60 „
6,00 „
14. 7. —16. 7.
4,95 „
5,35 „
5,75 „
18. 7. — 23. 7.
4,45 „
4,85 „
5,25 „


