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Aus aller Welt

Genf, 16. Dez. (DNB.) Die Polizei hat in dem

. französischen Grenzort Annemasse einen von Genf aus seit längerer Zeit betriebenen umfang-

der Ünterstü'gungskasse der Israelitischen Gemeinde

Auio-andit Heller bingerichtet.

Nürnberg, 17. Dez. <DNV.) Die Iustlzpreste- stelle Nürnberg teilt mit: Der 24 Jahre alle Willi Heller, der am 16. Dezember, 17 Uhr, vom Son­dergericht Nürnberg wegen eines gemeinschaftlich begangenen Verbrechens gegen das Gesetz gegen den Strahenraub mit Autofallen in Tateinheit mit einem gemeinschaftlich begangenen Verbrechen des versuchten Mordes sowie wegen eines weiteren Verbrechens gegen das Gesetz zur Gewährleistung des Rcchtsfriedens zweimal zum Tode verurteilt worden war, wurde am gleichen Tage um 24 Uhr hingerichtet, heller hat gemeinschaftlich mit der 21 Jahre alten Anna (nicht, wie früher gemel­det, Hanna) Mündel am 13. Dezember 1938 den Taxichauffeur Weidner von Nürnberg in der Rahe von Fischbach in räuberischer Absicht überfallen und durch einen Kopfschutz schwer verletzt. Bei der Ver­folgung durch Nürnberger Kriminalbeamte schoh er auf diese und verletzte zwei Beamte durch Hand­durchschüsse.

Die mit dem Heller wegen eines gemeinschafttich begangenen Verbrechens gegen das Gesetz gegen den Straßenraub mittels Autofallen in Tateinheit mit einem gemeinschaftlich begangenen Verbrechen des versuchten Mordes zum Tode verurteilte Anna Mündel wurde vom Führer und Reichskanzler mit Rücksicht auf die bei ihr bestehende Schwangerschaft zu lebenslänglichem Zuchthaus be­gnadigt.

die Genfer Israelitische Gemeinde war, aufgedeckt. Bloch, der Gemeindediener ist, wurde von jüdischen Emigranten, wenn sie Schweizer Bo­den betreten hatten, mit Vorliebe zur Weiter­beförderung nach Frankreich in Anspruch genommen. Ein Droschkenfahrer führte die Juden in seinem Wagen über die nach Genf mit Rücksicht auf die Freizone Und den starken Ausflugsverkehr

Ueberhaupt gewann man aus der Verhandlung den Eindruck, daß es sich um Menschen handelt, die auf Grund ihrer schlechten Erbmasse eine dauernde schwere Gefahr für die Volksgemeinschaft sein würden. Heller und Mündel wurden antragsgemäß verurteilt, und zwar Heller zweimal zum Tode und die Mündel einmal zum Tode. Beiden Angeklagten

reichen jüdischen Emigrantenschmuggel, dessen Seele der Genfer Jude Jacques Bloch und

wurden die bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit aberkannt.

Jüdische Bluttat in Lausanne.

Lausanne, 16. Dez. (DNB.) Die Schweizer Univei?srtätsstadt Lausanne war am Donnerstag­nachmittag der Schauplatz einer Bluttat, die ein bezeichnendes Schlaglicht auf die verbrechLvilsche Veranlagung des Judentums wirft. Im Lausanner Kanton-Krankenhaus erschoß der 26 jährige, aus Rumänien gekommene Jude Erni Grünberg den Chefarzt Dr. M e a n, weil er annahm, daß di-e'ser ihm bei her Erlangung des Doktorgrades im Wege stehe. Rach der Bluttat wurde festgestellt, daß der für den Mord benutzte Revolver mit neun Pätronen geladen war, von denen fünf abge­schossen waren. Die Lausanner Polizei hatte sich übrigens bereits im Laufe des Lausanner Aufent­haltes aus verschiedenen Gründen mit dem Juden Grünberg befassen müssen. Der Mörder beging nach seiner Tat Selbstmord.

Jüdischer Emigranienschmuggel in Genf.

ren, trafen die deutschen Studenten, die aus dem Weltkrieg zurückgekommen waren, in Würzburg zu­sammen und gründeten hier die Deutsche Studentenschaft.

21 Grad kalke in Schlesien.

Bei anhaltender Zufuhr von kontinentalen ark­tischen Kaltluftmassen aus dem Osten sind im nörd­lichen und östlichen Schlesien die Temperaturen b i s minus 14 Grad gesunken. In den Kimm­lagen der schlesischen Gebirge sind sogar 21 Grad Kälte gemessen worden.

Eine Riesenbetrugsaffäre In Reuyork.

Die Untersuchuna der Reuyorker Riesende- trugsaffäre bei der Drogen-Großhandlung McKesson and Robinson, bei der, wie jetzt fest­gestellt wurde, 87 Millionen Dollar verschwunden sind, brachte eine neue sensationelle Wendung. Durch Fingerabdrücke wurde festgestellt, daß der angeklagte Präsident der Drogen-Großhandlung, Donald Coster, ein alter Bekannter der Polizei ist, der 1913 als Philipp Musica bei dem finan­ziellen Zusammenbruch der United States Hair Company seine Hände im Spiel hatte und der Un­terschlagung von einer Million Dollar beschuldigt war. Polizeiinspektor Do.no van erklärte, Ö23 Musica damals zwar verurteilt, daß aber das Urteil nicht vollstreckt worden sei. Aus den Polizeiakten gehe weiter hervor, daß Coster 1906 in einer an­deren Diebstahlsaffäre zu einem Jahr Gefängnis und 5000 Dollar Geldstrafe verurteilt worden sei. Der stellvertretende Justizminister Mcham« hon teilte mit, das Justizamt in Washington un­tersuche Spuren, die darauf hindeuteten, daß Coster auch an der Verschiffung von Waffen und Muni­tion nach kriegführenden Ländern beteiligt ist.

7 Tote beim Absturz eines italienischen Bombers.

In der Romagna hat sich ein schweres Flugzeugunglück ereignet- Ein dreimotoriges Bombenflugzeug des Militärflugplatzes von Fortt streifte bei dem Städtchen Cesana das Haus des Wärters des dortigen Schießstandes und stürzte brennend ab. Dabei wurden drei an der Stelle spielende Kinder unter den Trümmern des Flug­zeuges begraben. Die vier Insassen der Maschine und die drei Kinder konnten nur noch als Leichen geborgen werden. Das Haus geriet in Brand.

worden find, daß sie von den Geldverdienern in den Großstädten regiert und von einer Presse, die ihnen die Welt im Zerrbild zeigt, verhetzt werden, wußten sie nicht.

Wenn man an irgendeinen der 48 Staaten der Union denkt, verbindet sich damit sofort eine Vor­stellung 'über den Rassecharakter seiner Be­völkerung. Es ist viel vom Schmelztiegel Amerika gesprochen worden. Trotz der geradezu bewunderns­werten Fähigkeit der Amerikaner, aus den Einge­wanderten sehr schnell gute Bürger zu machen, ist es ihnen nicht gelungen, sie in ihrem Staatskörper so zu verarbeiten, daß sich mit der Zeit die Merk­male ihrer Abkunft verwischen. Roch heute ist, um einige Beispiele abzuführen, der Charakter der Bevölkerung von Minnesota skandinavisch, von Kan­sas oder Illinois deutsch, von Reu-England'schottisch,

von Louisiana französisch, von Südkattfornien spa­nisch geblieben, während man in bestimmten Tei­len von Reuyork auf den Gedanken kommen könnte, in Palästina zu weilen.

Wenn man an die Krisenzeiten denkt, darf man das eine nicht übersehen, daß in Amerika gewaltige Bodenschätze vorhanden sind und ungeheure Reich­tümer angehäuft werden konnten. Auf diese Re­serven wird in weitem Umfang zurückgegriffen. Hier­durch allein ist es zu erklären, daß die zwölf Mil­lionen Erwerbslosen, die es gegenwärtig hier gibt, noch nicht Anlaß zu ernsteren Konflikten gegeben haben. Aber auf die Dauer kann auch das reichste Land nicht von seinen Reserven leben, und man wird abwarten müssen, ob aus den gegenwärtigen Schwierigkeiten die aufbauenden Kräfte oder die Machte der Zerstörung gestärkt heroorgehen.

wöchentlich 8000 Franken für diese .Lilfszwecke" erhielt.

jüdischer Waffenschieber als sowjetrussischer Vertrauensmann.

Amsterdam, 16. Dez. (DRB.) Die Amster­damer Polizei hat den Juden h 0 l z m a n n wegen Meineides verhaftet und damit einen skrupellosen Großschieber und Waffenlieferanten der Sowjets unschädlich gemacht. Gemeinsam mit den jüdischen Brüdern Wolff im Haag hat er Waffen und Kriegs­material nach Sowjetspanien gescho- b e n. Holtmann trat auch als Vertrauensmann der sowjetrussischen Regierung auf. Durch die Waffen­schiebungen hatte er es verstanden, sich ein riesiges Vermögen zusammenzuscharren. Sein Sohn trat in den Wintersportplätzen des Schuschnigg-Oester- reich großspurig und frech alsBaron Holzmann" auf und veranstaltete üble Sektgelage. Holzmann ist OstfuÜe und seinerzeit in Deutschland wegen Beamt enbestechung verurteilt und des Landes ver­wiesen worden.

Raubmordversuch in Worms.

In Worms wurde ein Raubüberfall ausgeführt, der an Gangstermethoden erinnert. Der Milchausträger Georg Bernhard, ein Mann von 32 Jahren, war gerade dabei, die Treppe in einem ziemlich dunklen Treppenhause hinabzugehen, als er von einem seitwärts aus dem Dunkel heraus- tretenden Mann einen heftigen Schlag aus den Kopf bekam. Der Schlag war mit einer gefüllten Bierflasche mit solcher Wucht geführt worden, daß die Fläsche in Stücke zersprang. Offenbar hatte der Täter die Absicht, dem Milchausträger den auf dem Verkaussgang eingegangenen Geldbetrag es waren etwa 40 Mark zu rauben. Sein Vor­haben mißglückte jedoch. Bernhard konnte noch um Hilfe schreien, ehe chn ine Kräfte verließen. Die Hausbewohner machten sich sofort auf die Ver­folgung des flüchtigen Täters, konnten ihn aber nicht erreichen. Er ist indessen erfannt, und die Polizei ist ihm auf der Spur.

Leichtsinn am Steuer fordert drei Todesopfer.

In der Nähe von Züllsdorf bei Torgau ereignete sich ein schweres Kraftwagenunglück, dem Drei Menschen zum Opfer fielen. Ein Leipziger Per­sonenkraftwagen, der, von einer Frau gesteuert wurde, fuhr mit voller Wucht gegen einen Baum, wobei die Fahrerin, deren Kind und eine Begleiterin auf der Stelle getötet wurden. Das Un­glück ist darauf zurückzuführen, daß die Fahrerin ihrem Kind während der Fahrt etwas zu essen gab, wobei sie die Gewalt über das Steuer verlor.

Grotzfeuer in einer Kopenhagener Seilfabrik.

Ein Großfeuer, wie es seit Menschengedenken in Kopenhagen nicht mehr erlebt worden ist, brach in der Seilfabrik vvn Holms aus. Die Feuerwehr konnte erst nach stundenlangen Anstrengungen des Brandes Herr werden, dessen Ursache in der Entzün­dung ölgetränkter Seile in einer überhitzten Spinn­maschine zu suchen ist. Der Schaden beträgt über zwei Millionen Kronen, lieber 100 Arbeiter sind be­schäftigungslos geworden.

Zwei Todesopfer eines Eifenbahnunfalls bei Würzburg.

In der Nacht zum 17. Dezember fuhr im Bahn­hof Heidingsfeld-Ost hem durchfahrenden Schnellzug MünchenHamburg eine Abteilung eines Nah­güterzuges aus dem Ladegleis heraus in die Flanke.

Der Schnellzug kam nach etwa 150 Meter zum Stehen und e n t g l e i ft e. Beide Maschinen des Schnellzugs stürzten um. Einige Wagen des Güter­zuges wurden zertrümmert. Der Führer und der Heizer der Güterzuglokomotive verunglückten töd- l i ch. Drei Reisende des Schnellzuges wurden leicht verletzt und ins Würzburger Krankenhaus ge­schafft.

Deutscher Studenlentag 1939 in Würzburg.

Der Reichsstudentenführer hat angeordnet, daß der Deutsche Studententag 1939 in der Zeit vom 22 . bis 29. Mai in Würzburg stattfindet. Mit dem Deutschen Studententag in Würzburg ist ein bedeutsames Ju­biläum verbunden. Im Jahre 1919, also vor 20 Iah-

Zu der Verhandlung war auch. Frankenführer Gauleiter Julius Streicher erschienen. Beide Angeklagten zeigten nicht die geringste Reue, sie sahen so ruhig da, als ob sie der ganze Pro' nur unregelmäßig kontrollierten Uebergänge und nichts anginge. Nicht einmal das Todesurteil konnte brachte sie entweder nach Aix-les-Bains oder nach eine Gemütsbewegung bei den beiden auslösen.! Lyon, wo sie dann den Pariser Schnellzug bestiegen.

......Die polizeilichen Ermittlungen haben ergeben, daß ein einziges Mitglied der Israelitischen Gemeinde in Genf über 100 Personen die Überschrei­tung der französischen Grenze ermögti*! hat. Bloch gab dem Kraftfahrer für seine Fahrten lediglich die knappen Kilometergelder, während der Jude von

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