Ur. 269 Erstes Blatt
188. Jahrgang
Donnerstag, zr. November 1938
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Eichener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
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Die Ausschaltung derZuden aus dem deutschen Wirtschaftsleben.
Abfindung in Nentenwerien für jüdische Vermögen.—Neichswirtschafisminifter Funk über die Selbstverwaltung der deutschen Wirtschaft.
Berlin, 15. Nov. (DNB.) Im Haus der Flie- aer fand in Anwesenheit des Reichswirtschaftsministers Funk die Amtseinführung des neuen Leiters der Reichsgruppe Industrie, Generaldirektor Wilhelm Zangen, statt. Der Minister führte dabei u. a. aus: Staat und Wirtschaft sind eine Einheit. Sie müssen nach den gleichen Grundsätzen geleitet werden. Den besten Beleg hierfür gibt die jüngste Entwicklung des I u d e n p r o b l e m s in Deutschland. Man kann nicht die Juden aus dem Staatsleben ausschalten, sie aber in der Wirtschaft leben und arbeiten lassen. Don den auf Grund der Verordnung über die Anmeldung des Vermögens von Juden festgestellten Nettovermögen von rund 7 Milliarden Reichsmark sind inzwischen schätzungsweise bereits 2 Milliarden Reichsmark in deutschen Besitz übergeführt worden. Die bisher getroffenen Vorbereitungen ermöglichen es nunmehr, in einiger Zeit die Juden aus dem deutschen Geschäftsleben restlos auszuschalten und den noch vorhandenen jüdischen Besitz gegeneine Abfindung in Rentenwerten in deutsche Hände zu überführen. Hierbei .wird besonders darauf geachtet werden, daß die für uns im Zeichen des Vierjahresplanes so überaus wichtigen und wertvollen Warenvorräte ohne Wert- und Substanzverminderung dem Verbrauch des deutschen Volkes fach- und zweckgemäß zugeführt werden und es muß weiterhin verhindert werden, daß durch die Bewegung und Festlegung großer Kapitalien für die Arisierung der Kapitalmarkt für die notwendigen Investitionen und die Reichsanleihezeichnungen unerträglich eingeengt wird.
Eine der wichtigsten Aufgaben der Organisation der gewerblichen Wirtschaft ist es, den staatlichen Derwaltungsorganen mit ihrem Rat auf Grund der praktischen Erfahrungen zur Verfügung zu stehen. Daneben tritt die Förderung der Selbstverant- wortung der Unternehmer und die S t ä r- kung ihrer Initiative. Denn auf diese aus- gösprochenen Unternehmertugenden dürfen wir gerade in einer Zeit nicht verzichten, wo eine weitgehende staatliche Reglementierung des Wirtschaftslebens diese Persönlichkeitswerte z u ersticken droht. Wir wären sehr glücklich, wenn wir das Ministerium auf-die eigentlichen Fuhrungs- vufgaben beschränken könnten und es von all den Einzelentscheidungen entlasten könnten, die nach unserer Meinung sehr wohl von den Selbstverwal- jungsorganisationen der Wirtschaft erledigt werden könnten. Die Organisation der gewerblichen Wirtschaft soll sich der Mittel- und Kleinbetriebe besonders annehmen. Das bedeutet nicht Eintreten für rückständige Betriebe. Wir müssen heute von jedem Betrieb verlangen, daß er leistungsfähig ist. Es sollen die Schwachen gestützt werden, nicht ober die Schwächlinge. Die deutsche Wirtschaft wird nicht versagen, wenn die Männer, hie die deutsche Wirtschaft führen, nicht versagen.
Der neue Leiter der Reichsgruppe Industrie, Generaldirektor Zangen, erwiderte: Die von der Staatsführung der Industrie gestellten Aufgaben münden in dem einen großen Ziel: Rationeller Einsatz aller menschlichen und maschinellen Kräfte zur Steigerung der bisherigen Leistung. Wir können heute nur an wenigen Stellen duf Kapazitätsreserven zurückgreifen. Die Erhöhung der Leistungsfähigkeit ist in erster Linie eine Frage der zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte. Durch ihren zweckmäßigsten Einsatz muß die Höch st mögliche Leistung erstrebt werden. Es muß durchweg der Grundsatz zur Anwendung kommen, daß jede Arbeitskraft die Arbeit verrichtet, bei der sie am wirksamsten zur Geltung kommt. Wir wollen an dem Grundsatz der S e l b st - Verwaltung der Wirtschaft festhalten und durch eigene Vorschläge und Maßnahmen direkte Dispositionen staatlicher Organe grundsätzlich zu vermeiden suchen. In diesem Grundsatz der Selbstverantwortung liegt die klare Trennung zwischen einer staatlich gelenkten Privatwirtschaft und einer Staatswirtschaft.
Die großen jüdischen Vermögen der Neichshaupista-t.
Berlin, 15.Ttoo. (DJIB.) Die Juden haben bekanntlich auf Grund einer Verordnung vom 26. April 1938 ihr Vermögen anmelden müssen. In Berlin waren insgesamt 35 802 Juden a n - weldungspflichtig, d.h. diese Juden haben ein Vermögen von 5000 Mark und mehr. Die reich- st en Juden Berlins konnten zahlenmäßig bereits ermittelt werden. Diese Zahlen gelten nur für die Berliner Juden, und das Ergebnis der Ermittlungen beruht ausschließlich auf den eigenen Angaben der anmeldungspflichtigen Juden. Die Zahlen dürften daher eher zu niedrig als zu hoch fein: 894 Berliner Juden besitzen nach Abzug vorhandener Schulden ein Vermögen von 300 000 Mark und mehr: davon besitzen 346 Juden ein Vermögen über eine halbe Million, 125 Juden ein Vermögen von über eine Million, 37 Juden ein Vermögen über zwei Millionen, 17 Juden ein Vermögen über drei Millionen, sieben Juden ein Vermögen über vier Millionen, acht Juden ein Vermögen über
fünf Millionen und je ein Jude ein Vermögen über sechs Millionen, sieben Millionen, acht Millionen, zehn Millionen und zwölf Millionen Mark.
Neues Verhör
-es Mörders Grünspan.
Paris, 16. Nov. (DNB.) Bei dem erneuten Verhör des Juden Grünspan durch den Untersuchungsrichter wurde der Lebenslauf des Täters behandelt. Grünspan ist am 28. März 1921 in Hannover geboren, besuchte die Stadtschule bis zum 14. Lebensjahr, um dann in eine Nabbinerschule i n F r a n k f u r t a. M. einzutreten. Nach Hannover zurückgekehrt begegnete er in einer Synagoge einem Freunde, der ihm riet, nach Frankreich zu reisen. Jrn August 1936 überschritt er die Grenze und reiste über Dalenciennes
nach Paris, wo er sich bei feinem Onkel und seiner Tante niederließ. Grünspan erklärte: „Ich machte bei ihnen den Haushalt und besorgte Einkäufe, denn ich hatte es für unnötig gefunden, Arbeit zu suchen, da ich nicht die nötige Arbeitskarte hatte." Arn 15. August 1938 wurde ihm ein Ausweisungsbefehl zugestellt. Am Nachmittag begab er sich mit einem Koffer in die Nähe des Ost- baynhofes. Aber man hatte ihn unterrichtet, daß sein Paßduplikat kein Visum trug und daß er unter diesen Bedingungen nicht die Grenze überschreiten könne. Er begab sich dann zu seinen Verwandten in Paris zurück und machte ihnen vor, daß er auf der Präfektur die Zurückziehung des Ausweisungsbefehles beantragen wolle. „Ich habe nicht geschrieben, aber ich habe seinerzeit einen Brief an Präsident Roosevelt geschickt." Von diesem Zeitpunkt ab lebte er in einer Mansarde des sechsten Stockwerkes und ging nur sehr selten und lediglich abends aus.
Niemand will die Luden.
3n aller Well wehrt man sich gegen die jüdische Einwanderung.
Keiner will die Juden haben, das geht aus den zahlreichen Meldungen hervor, die aus aller Welt eintreffen schon auf die bloße Möglichkeit hin, daß aus Deutschland, Ungarn, Italien ein neuer Zustrom jüdischer Emigranten einsetzen könnte. Diese allgemeine Ablehnung der jüdischen Flüchtlinge wurde bereits auf der internationalen Flüchtlingskonferenz in Evian am Genfer See offenkundig, wo keiner der beteiligten Staaten sich entschließen konnte, für jüdische Emigranten Land und Arbeit zur Verfügung zu stellen. Aber das übervölkerte Deutschland will man zwingen, bve jüdischen Parasiten zu behalten, während selbst so dünn besiedelte Erdte.ile wie Afrika und Australien sich mit aller Entschiedenheit gegen die Zuwanderung der Juden stemmen. So liegt eine ganz infame Heuchelei in der von amerikanischen und englischen Zeitungen betriebenen Hetze gegen Deutschland, denn die gleichen Kreise, die wegen der „armen unterdrückten Juden" gegen Deutschland ein furchtbares Gezeter anstimmen, werden in dem Augenblick seltsam schwerhörig, in dem es sich darum handelt, den jüdischen Emigranten im eigenen Lande praktische Hilfe zu gewähren. Diese Leute wollen nichts anderes, als Deutschlands Wiederaufstieg hemmen. Aber das deutsche Volk wird entschlossen das jüdische Geschwür herausschneiden, von dem es weiß, daß es eine nationale Gefahr bedeutet.
Die durchsichtige Haltung der angelsächsischen Presse in dieser Frage findet ihr Gegenstück in den lahmen Entschuldigungen, mit denen man in Londoner Zeitungen gegen die Bloßstellung des englischen Vemichtungsfeldzuges'polemisiert. Wenn man behauptet, daß vor der Vernichtung ganzer Ortschaften in Palästina und an der indischen Nordwestgrenze die Bevölkerung gewarnt werde, so hätte man in London sehr wohl auch zur Kenntnis nehmen können, daß in Deutschland überall dort, wo die Bevölkerung in ihrer gerechten Empörung Synagogen in Brand gesteckt hat, man sich vorher überzeugt hatte, daß sich niemand darin befand. In Deutschland brauchen die Juden immerhin nur ein Achtel ihres Vermögens abzugeben, während in Palästina viele Tausende von Arabern durch das Vernichtungswerk des britischen Militärs mit einem Schlage an den Bettelstab gebracht werden. Die englische Presse kann versichert fein, daß man, sich in Deutschland auch noch für sehr viel internere Angelegenheiten des britischen Reiches interessieren wird, wenn man in London fortfahren sollte, in jenem überheblichen und gouvernantenhaften Ton Dinge zu erörtern, die ausschließlich eine Angelegenheit des deutschen Volkes fmb.
Französische Sammelbewegung gegen das Zudenkomplott.
Paris, 15.Nov. (DNB.) Die „Antijüdische Sammelbewegung Frankreichs" (Rassemblement anti- juif de France), deren Präsident der Pariser Stadtverordnete Darpuier de Pelleco ix ist, läßt in den Straßen der französischen Hauptstadt Flugblätter verteilen, die die Überschrift tragen: „D a s Judenkomplott gegen den Friede n". Im Text heißt es: Kaum bat sich Dalabier öffentlich für eine Politik der logischen Entwicklung ausgesprochen, da schleudert das internationale Judentum, enttäuscht darüber, daß sein Krieg f e h l g e s chl a g e n ist, eine neue Brandfackel gegen die französisch-deutschen Beziehungen, denn das Attentat des Juden Herschel Seibel Grünspan auf den Gesandtschaftsrat vom Rath hat kein anderes Ziel. Von 1914 bis 1918, da alle Länder in dem Glauben waren, für Recht, Freiheit und Gerechtigkeit zu kämpfen und sich die Toten und Trümmer häuften, hat die Iuden-Internationale dieser Kanonen-, Konserven - und Sarghändler 80 o. H. des Goldes der ganzen Welt e i n g e h e i m st und damit feine wirtschaftliche und politisch? Eroberung aller ausgebeuteten und ruinierten Länder gesichert. Die Juden allein sind die Sieger des Krieges. Seit zehn Jahren aber b e - freien «sich die europäischen Länder
eines nach dem andereen aus befh Joch Israels durch Ausweisungen und andere unerläßliche Schutzmaßnahmen. Die Juden aber wollen mit allen Mitteln: Lügen, Korruption, Unruhen, Attentate, Revolutionen und Kriege, die verlorengegangenen Stellungen wieder erobern und sich in den Bastionen verschanzen, die sie noch halten. Alle Fragen der Innen- und Außenpolitik drehen sich allein um dieses Problem der nationalen Verteidigung. Nur nach dieser Befreiung kann die Einigkeit aller Franzosen erzielt werden.
Holland weist jüdische Einwanderung zurück. A m st e r d a m , 16. Nov. (D9dB.) Eine offenbar von amtlicher Seite stammende Erklärung, die durch den holländischen Rundfunk verbreitet wurde, richtet sich gegen die, wie es heißt, im Ausland herrschende irrige Auffassung, als habe Holland seine Grenzen den aus Deutschland auswandernden Juden geöffnet. Dies sei durchaus nicht der Fall. Nach wie vor sei jedesmal eine Genehmigung des Justizministeriums notwendig, wenn ein Jude aus Deutschland nach Holland einreifen wolle. Diese Genehmigung könne jedoch nur in beschränktem Um» fange erteilt werden. Fremde Juden ohne eine solche Genehmigung würden an der Grenze zurück g e w i e s e n. Die Grenzbewachung sei in den letzten Tagen verstärkt worden. Auch die Mitnahme von jüdischen Kindern aus Deutschland in holländischen Kraftwagen sei ohne ministerielle Genehmigung nicht gestattet. Wie aus Maastricht gemeldet wird, wurde mehreren hundert Juden, die von Aachen aus versuchten, nach Holland zu gelangen, die Einreise verweigert.
Belgische Konzentrationslager für jüdische Einwanderer.
Brüssel, 15. Nov. (DNB.) Die belgische Regierung hat neue verschärfte Maßnahmen zur Verhinderung der jüdischen Einwanderung ergriffen. Die Grenzwachen sind in diesem Zusammenhang erneut verstärkt worden. Die von der Regierung beschlossene Einrichtung von Konzentrationslagern für Juden und Emigranten, die sich in Belgien eingeschmuggelt haben, hat bereits zu praktischen Maßnahmen geführt. In der früheren Strafkolonie von M e r x p l a s bei Antwerpen sind in den letzten Tagen und Wochen mehrere hundert Juden untergebracht worden. 'In nächster Zeit soll diese Zahl auf mehrere taufend gesteigert werden. Die Juden werden zum Arbeiten verpflichtet und erhalten dafür kleine Lohnentschädigungen. Weitere Konzentrationslager werden demnächst eingerichtet, unter anderem in Mar- neffe zwischen Namur und Lüttich.
3uben in Australien unerwünscht.
London, 17. Nov. (DNB. Funkspruch.) Wie wenig Juden im britischen Empire erwünscht sind, zeigt eine Meldung des „Daily Telegraph" aus Sidney in Australien, in der es heißt, daß dort jede Woche Juden aus Deutschland, Oesterreich und der Tschecho-Slowakei einträfen. Australien habe aber keineswegs d i e Absicht, eine größere Anzahl dieser Juden aufzunehmen. In gut unterrichteten Kreisen heiße es sogar, daß die Regierung nicht einmal die schwach bevölkerten G e b i e t e in Nordaustralien für die Einwdnderung von Juden freigeben wolle. In einer Mitteilung an sämtliche Schiffahrtsgesellschaften Australiens erklärt das australische Innenministerium, daß zahlreiche jüdische Einwanderer, die m i t T o u r i st e n- rückfahrkarten in australischen Häfen landeten, den Versuch machten, d a u er n b im Lande zu bleiben und daß in Zukunft daher Fahrscheine nur noch an solche Reisende ausgegeben werden, die australische Landungsgenehmigung besitzen. Die Sidneyer Zeitung „Sun" unterstrich die Notwendigkeit dieser Maßnahme mit dem Bemer-
Volksiag deutscher Kunst.
Theater, Lichtspielhäuser und Varietes im ^Dienst nationalsozialistischer Gemeinschaft.
Berlin. 15.Nov. (DNB.) Einer Anregung des Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda. Dr Goebbels, und des Reichsorgani- falionsleilers der NSDAP.. Dr. Ley. folgend, werden die Theater, die Film- und V a - rietebühnen Großdeutfchlands am 25. November 1938, dem Jahrestag der Gründung der Reichskulturkammer und der RSG. ..Kraft durch Freude", zum erstenmal einheitlich einen Volkstag deutscher Vühnenkunst veranstalten. Die Organisation dieses Volkstages, der es dem schaffenden deutschen Volksgenossen ermöglichen wird, zubillig st enPreisen die Theater, Lichtspielhäuser und Varietes zu 'besuchen, hat die NSG. „Kraft durch Freude" übernommen. Alle Volksgenossen, die an den Vernnstaltunoen dieses Volkstages teilnehmen wollen, wenden sich rechtzeitig an die zuständigen KdF.-Stellen.
Zum Volkstag deutscher Kunst erlassen Dr. Goebbels und Dr. Ley folgenden Aufruf: Die Kunst dem Volke! Dieses Bekenntnis ist dem Nationalsozialismus keine leere Phrase. Am 25.November, dem Jahrestag der Gründung der Reichskulturkammer und der NSG. „Kraft durch Freude", werden die deutschen Theater, die deutschen Film- und Varietebühnen in festlichen Aufführungen zum ganzen deutschen Volke sprechen. An diesem Volkstag deutscher Kunst wird das schassende Volk überall im Grohdeutschen Reich an den Darbietungen der deutschen Bühnen teilnehmen. Das deutsche Volk wird seinen Künstlern in Freude und Frohsinn verbunden sein und seinen Dank abstatten für die vielen Stunden der Erbauung. die ihm das deutsche Theater geschenkt hat.
fen, das soziale System des Landes dürfe auf keinen Fall durch die Zuführung tiefer stehender Schichten geschwächt werden.
Ecuador wendet sich gegen lästige jüdische Einwanderer.
Quito, 15.Nov. (DNB.) In Ecuador hatten zahlreiche Juden versucht, unter dem Vorwand, Landarbeit zu verrichten, ein neues Feld für ihre Schachergeschäfte zu erschleichen. Wegen ihres an sich erwünschten Vorhabens wurde ihnen zunächst auch Aufenthaltserlaubnis erteilt. Man mußte jedoch die bittere Erfahrung machen, daß die Juden nicht nur jegliche Arbeit in der Landwirtschaft verschmähten, sondern daß sie auch jede Gelegenheit dazu benutzten, verboteneHandels- manipulationen durchzuführen. Die seit einiger Zeit erlassene Anordnung der Regierung von Ecuador, derartige jüdische Elemente mit kurzer Frist auszuweifen, entspricht dem dringenden Bedürfnis, die Bevölkerung von Ecuador vor jüdi- dischen Hyänen, die unter Mißachtung der Staats- geschäfte ihre eigenen talmudischen Schachermethoden auf dem Rücken arbeitsamer Ecuadorianer zur Anwendung bringen.
Kolumbien bringt Antijudengeseh ein.
Bogota, 15. Nov. (DNB.) Die ständig wachsende Abwehrbewegung gegen das Judentum in Kolumbien hat jetzt zu der Einbringung eines Gesetzentwurfes geführt, in dem ein Einreiseverbot für Juden und der Schutz der einheimischen Industrie gegen die unlautere jüdische Konkurrenz gefordert wird. Dieser Gesetzentwurf ist von der Bevölkerung mit Erleichterung ausgenommen worden, denn vor allem die Kleingewerbetreibenden und Handwerker sind durch die jüdische Invasion immer mehr in ihrer Existenz bedroht worden. Vor allem in der Hauvtitadt Bogota haben die schmutzigen Geschäftsmethoden der jüdischen Einwanderer zu einer Protestbewegung der Einheimischen geführt, die bald auf andere Städte übersprang.
Uruguay stoppt Einwanderung von 500 Iudenfamilien.
Montevideo, 15. Nov. (DNB.) Die Regierung von Uruguay hat sich entschlossen, rigorose Maßnahmen gegen die Gefahr einer wachsenden Ueberfrembung durch die Zuwanderung jüdischer Elemente zu treffen. Ein besonderer Ministerausschuß nimmt die Ausarbeitung eines Gesetzes vor, das die notwendigen Abwehrmaßnahmen gegen die Juden zusammenfasien soll Das Landwirtschaftsministerium hat nicht gezögert. 5 00 jüdischen Einwandererfamilien, die Land in Uruguay zu kaufen beabsichtigten, einen abschlägige n Bescheid zu erteilen. Vorsorglich wurde den jüdischen Antragstellern die Einreiseerlaubnis verweigert.
Goffanca lehnt Einreisegenehmigungen fUr jüdische Emigranten ab.
San I o s €, 15. Nov. (DNB.) Seiner Gesandtschaft in Paris hat das Aukenamt von Costarica strenge Anweisung gegeben, Gesuche jüdischer Emigranten um die Gewährung von Einreifesichtvermerken nach Costarica abzulehnen. Man hat also offenbar nur die schlechtesten Erfahrungen mit den jüdischen Drohnen gemacht und will sich durch diese Maßnahmen vor lästigem Volk schützen, um Herr im eigenen Hause zu bleiben.


