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Naphpiif! In treuem Gedenken rufe ich hiermit iiUUUl Uli meinem verstorbenen Meister

Herrn Ernst Seibt sen.

aus tiefstem Herzen ein ,,Ruhe sanft zu. Er war mir in meiner Lehrzeit ein guter, anstän­diger und väterlicher Freund. Ich werde die bei ihm verbrachten Lehrjahre, in denen ich nur Gutes und Tüchtiges von ihm lernte, nicht vergessen und stets in Liebe und Ehrfurcht seiner gedenken. 04266

Werner Krause, Treis (Hessen).

Wanzen

und jedes and.

Unaeziefer bekämpft sachge­mäß. Bebördl. Dankschreiben. Kammerjäger

Schont her jetzt Schiffenbg. Weg 33. Sach, verst. i. Gerichts- angelegenh. oirrr

(Sine Offenbarung für jeden Tierfreund! Tiere mit Gefühl und Verstand. i£ine allgemeinverständliche Darstellung der F-or» -chungseryebnisse über das Seelenleben der Tiere mit prattii eben Beriuchsanleitungen vonTr. Werner 3tft6el. Leiter der yorschungsstelle für Tieneelen' unde am Westfalischen Zool. Garten au Münster. 140 Seiten mit 100 Abbildungen, in Leinen geb.

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Aus der engeren Heimat

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Gott hat es gewollt, meinen lieben Vater

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Gießen (Marburger Straße 49), den 15. September 1938.

Frau Anna Köhler, geb. Mobs

sagen wir hierdurch unseren herzlichsten Dank.

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Bischofsreut-Gießen, im September 1938.

04262

Arhläoeö von 3 bis 20 v. H. erhalten Sie bei wieder- holten Veröffentlichungen einer Anzeige 1

Für die liebevolle Anteilnahme an unserem Schmerz, sowie die Ehrung unserer lieben, unvergeßlichen Entschlafenen

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41 901,-

IV. sein die Ge- Runz -

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lppenhühnil W -50 bis bis 15, Tn- ), &nmoä)! ßaud) 5 bis Mieschen,

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Otto Köhler, Bez.-Zollkommissar (G.)

Mark 334 920, 28 000, 575 500, 96 120, 28 778,90

Gießen, im September 1938.

(Marktplatz)

Allen, die dem bis zum Tage seiner Erkrankung ehrlich schaffen­den Meister als Kunden treue Freunde waren, danke ich besonders! Ich übernehme das Geschäft nunmehr im eigenen Namen und werde stets bemüht sein, im Sinne meines Vaters meine Kunden bestens zu bedienen!

Emst Seibt jun.

auch im Namen meiner Mutter.

Die Einäscherung findet auf Wunsch der Entschlafenen in aller Stille statt Es wird gebeten, von Beileidsbesuchen Abstand zu nehmen, 04255

schiedentlich Katzen mit verletzten Läufen zu ihren empörten Besitzern nach Hause zurück.

Der Angeklagte erhielt durch richterlichen Straf­befehl wegen Jagdfrevels eine Gefängnisstrafe von drei Monaten. Gemäß § 295 StGB, wurden außer­dem die beiden Fangeisen eingezogen. Gegen diesen Strafbefehl legte F. Einspruch ein. Bor dem Einzel­richter in Alsfeld wurde er wieder des Jagdver­gehens gemäß § 292 I und II StGB, für schuldig

Wenn die Heringsfänger in der kleinen norwegi­schen Hafenstadt von ihrer schweren Arbeit zurück- . kehren, dann yibt es wohl öfter einmal einen tüch­tigen Rausch. Segelt da wieder einmal ein Fischer die Straße entlang, immer in kühnen Bogen von der einen Seite zur anderen hinüber, als ihm eine junge Frau entgegenkommt. Sie sieht schon von weitem, was los ist, und will einen respektvollen . Bogen um ihn beschreiben. Da bleibt der Mann aber stehen und sagt treuherzig:Lassen Se man.

ja auch werden

i Sams? nben.

as in ber St­ipers P.

ö.

Nägel usw.) müssen im Luftschutzraum zu Ausbesse­rungszwecken vorhanden sein.

10. Durchlüftung der Cuftschuhräume.

Nach jeder Benutzung des Luftschutzraumcs ist für schnelle Durchlüftung durch Oeffnen der Türen oder Fenster zu sorgen.

Kleine (Strafkammer Gießen.

1. Gebäude

2. Feldgüter

3. Waldungen

4. Wasserwerk

5. Schwimmbad

papiere

-e) Rücklagen:

1. allgem Rücklage 59 908,

2. Betriebsmittel-

?On r-9rl8e,62 9narf enthalt Zuschüsse der Landes- seuerloschkasse und Erlös der verkauften Motor­spritze.

Die Armenpflege zeigt einen Ausgabenbe­trag von 9358 Mark.

Beim Kapitel Schulen machen sich bei der Volksschule die auf 2000 Mark erhöhten Stellenbei­trage für je eine Schulstelle an den Staat bemerk- bor ©rofjere Beträge mußten auch für die In­standsetzung des Schulgebäudes eingesetzt werden. Bei der Oberschule für Jungen entfällt auf die Ge- membe ein Drittel der persönlichen Kosten mit etwa 24 000 Mark, die übrigen zwei Drittel entfallen auf Kreis und Staat. Allein zu tragen hat die Stadt außerdem noch die rund 5000 Mark ausmachenden solchen Kosten. Bei der Landwirtschaftlichen Schule ist in der Ausgabe die Herrichtung eines Saales für eine Mädchenklasse mit 1500 Mark vor­gesehen. Im einzelnen ergeben die Schulen mit ihren Einnahmen und Ausgaben folgendes Bild: Volksschule: Einnahme 2549,04 Mark, Ausgabe 19 092,26 Mark; Oberschule für Jungen: Einnahme 2300 Mark, Ausgabe 29 221,56 Mark: Landwirt­schaftliche Schule: Einnahme 1814,90 Mark, Aus­gabe 5837,01 Mark.

Die Rubrik Straßen zeigt 15023,79 Mark Ausgabe; darin ist der Ausbau der Hindenburg- straße mit 3500 Mark vorgesehen, außerdem sind hier Mittel für die Umänderung der Straßenbe­leuchtung enthalten.

Bei Kanälen ergibt sich eine Einnahme von 3400 Mark und eine Ausgabe von 4897,87 Mark.

Die soziale Fürsorge zeigt eine Ausgabe oon 13 478,40 Mark, denen als Einnahme die vom Bezirksfursorgeverband zu ersetzende Hälfte dieser Kosten mit 6515,50 Mark gegenüberstehen.

Die von der Stadt unter Rubrik Sond er­st e u e r n seither erhobenen mittelbaren Steuern mit 28 370 Mark in Einnahme verliert jetzt durch Wegfall der Biersfeuer und der gemeindlichen Zu­schläge zur Grunderwerbsteuer etwa 5000 bis 6000 Mark, während die seither staatliche Hundesteuer mit 480 Mark hinzutritt. An Reichssteueranteilen (Einkommen-, Körperschafts- und Umsatzsteuer) be­tragt die Zuteilung rund 12 000 Mark weniger. Die Getneindeumlagen für 1938 sind mit 106 240 Mark vorgesehen. Dieser Betrag stellt die zu erhebende Grund- und Gewerbesteuer dar, die ab 1938 nur noch von der Gemeinde, nicht mehr vom Staat, er-

Bei Gesundheitspflege mit 2572,32 Mark ft die Schwesternstation enthalten.

Die Rubrik Feuerlöschwesen mit 6675,09 Mark Ausgabe enthält die Anschaffung einer neuen K r a f t f e u e r s p r i tz e , bie Ginn me

<£ Frankenbach, 16. Sept. Rachbem der bis­herige Gemeinderechner Johannes Brück.....

Amt nieb" zelegt hatte, würbe nunmehr meinbekafse bem neuen Kassenverwalter Heimer übergeben.

Herrn Ernst Seibt sen.

Metzgermeister

nach kurzer Krankheit durch plötzliche Lungenentzündung aus diesem Leben abzurufen.

Ich danke, vom Grabe des Verstorbenen heimgekehrt, allen, die dem teuren Toten die letzteTreue, Ehre und Liebe erwiesen haben.

Oie Narrenkappe.

Herr heinerich der Achte...

Als ber Kannnerbiener Heinrichs bes Achten von England eines Morgens bem Kreise der wartenden Höflinge berichtete, daß der hohe Herr eine schlechte Rocht gehabt habe, weil ihm der Betthimmel auf den Kopf gefallen sei, rief einer der Peers nur aus:

Gerechter Himmel ...!"

Ein tüchtiger Seemann.

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6. Gemeindewaage 500, b) Kapitalwert nutzbarer Rechte (Fischerei und Schafweiden) c) bewegliches Vermögen f d) Kapitalvermögen (Hypotheken, Darlehensforderung. u. Wert-

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OerSrünberger Haushaltsvoranschlag für 1938.

+ Grünberg, 16. Sept. Als einziger Punkt der Tagesordnung stand auf der jüngsten Sitzung der Ratsherren der H aush altsplan 1938.

Bürgermeister Krämer erklärte, es lasse sich sagen, daß die Gemeinde keinen Ausfall erleide, denn die neu zufallenden Steuern kämen etwa den seitherigen gleich. Dank der Hilfe des Stadtrechners sei es gelungen, einen ausgeglichenen Voranschlag vorzulegen.

Stadtrechner Gehringer gab dann einen aus­führlichen Bericht zum Voranschlag und erläuterte einzeln die Einnahmen und Ausgaben der wich­tigsten Rubriken. Durch den Finanz- und Lasten­ausgleich zwischen Land, Kreis und Gemeinden er«

S?- ""d W, denn ll*e Näh, iehsclM befinden «K* ER Bihnhe| kenkassej -' len. liefe .Spät & ihrem & tie gerck § Ta/'chen, o h. von 3m übri» Iber mar- eben au* er 14. W ilenthalben

erklärt und zu einer Gefängnisstrafe von drei Mo- @*inefiehimnr hlIt ^Eitechin wurde auch wieder auf Hr^ii ? ^er 9agt)gerate erkannt. Gegen dieses

S aflte Berufung ein.9

Die Kleine Strafkammer in Gießen war aurh Tatbestand hf6 ^geklagte objektiv den rirtil hM? ^agdsrevels erfüllt hatte. Das Ge- «'ünTx* k" -rwiesen. daß der An- h J- , m ^em direkten oder wenigstens hemtenunter Verletzung Silt ^ugdrechtes dem Wild nachgestellt habe w r lusbesondere die schwierige Frage

^liehmpihö' ,°b ^^halle auf der 'umfriedeten befriedeten Bezirken des § 7 unh^nuf9bh9e Cfee5x fle^Ort' auf denen die Jagd ruht verlöt demgemäß kein fremdes Jagdrecht

?nnn^ ^%au5ifein Jagdfrevel begangen werden verneinte das Dorliegen oon § 7 Reichsiagdgesetz. Da es, wie erwähnt, nicht der Äuf- rnffung war baß ber Angeklagte wußte, baß bie ??p,peI Tx §aIIe ornem Hemden Jagbrecht unter« !^?rVUnb öer Angeklagte biefes Jagbrecht vor- 8 9Q? £9.ieIt es ben Tatbestand des

9 292 StGB, nicht für gegeben. Bestärkt würbe es in seiner Ansicht durch bie Ausführungen bes Kreis- jagermeisters.

Der Angeklagte hatte sich aber, da er Tellereisen "^gestellt hatte in denen sich Wild fangen kann, gemäß § 35 I Ziffer 8 und § 60 %b\a% II Ziffer 8 strafbar gemacht. Er wurde zu einer G e l d st r a f e D o," 40 Mark, Hilfsweise 35 Tage Haft, ver­urteilt. Die Tellereisen wurden eingezögen. Da der Angeklagte verurteilt ist, hat er auch die Kosten des gesamten Verfahrens zu tragen.

gibt sich eine Umgestaltung der finanziellen Grund­lagen. Die Kreisumlagen haben eine Erhöhung von . 5658 Mark auf etwa 20 000 Mark erfahren.

Größere Eistnahm-n erbringt die RubrikWald", liei der sich infolge der erhöhten Holzfällung 91 916 Mark Einnahmen ergeben. Die daraus herriihrenbe -höhere Einnahme wird einer zu bildenden Wald­ertragsrücklage zugeführt und soll einmal einer nachhaltigeren Bewirtschaftung des Waldes, Zum andern zu erwartenden Ausfällen für später dienen. Daher ist hier bei der Ausgabe von 54 044,66 Mark diese Rücklage mit 22 000 Mark enthalten, il Die im Teil IIVermögen" des Voranschlags über« ! fuhrt wird.

L Die Rubrik Wasserversorgung schließt in M Einnahme mit 18 611,93 Mark, in Ausgabe mit 1 18 056,34 Mark ab.

Bei der Allgemeinen Verwaltung er­gibt sich eine Ausgabe von 39 665,25 Mark. Dieser hohe Betrag enthält auch die Kosten für die Jn- I ftandsetzung des Rathauses und noch verschiedene ' Sammelausgaben, nach deren Abzug nur 26 213,41 Mark auf die Verwaltung entfallen.

In Rubrik Oeffentliche Sicherheit mit II 1320 Mark sind Beträge für Maßnahmen zur Be­ll Dämpfung der Maul- und Klauenseuche und für I Luftschutz ausgeworfen.

rücklage 20 000, 79 908,

Gesamtsumme des Vermögens 1 274 351,90 Mk.

Die dem Voranschlag beigefügte Haushaltssatzung schließt im ordentlichen Haushalt (Abt. I: Betrieb) mit 297 106,91 Mark (293 713,78 Mark in 1937) in Einnahme und Ausgabe ab; im außerordentlichen Haushalt (Abt. II: Vermögen) sind die entsprechen­den Zahlen 57 801,17 Mark (43 363,71 Mark in 1937).

Die vorgesehenen Hebesätze sind folgende: Grundsteuer: a) vom land- und forstwirtschaft­lichen Vermögen mit einem Hebesatz von 213 v. H. des festgesetzten Steuermeßbetrages: b) Grundstücke mit einem Hebesatz von 99 v. H. des festgesetzten Steuermeßbetrages. Gewerbesteuer (Ertrag und Kapital): 281 v. H. des festgesetzten Steuermeß- betrages> Z w e i gst e l l e n - (Filial-) st e u e r 365 v. H. Bürgersteuer 500 o. H.

3n den Brunnen gestürzt.

* Lumda, 17. Sept. Ein hiesiger Einwohner stürzte sich in selbstmörderischer Absicht in einen tiefen Brunnen und ertrank. Erst nach mehrstündiger Arbeit gelang es der Feuerwehr, die Leiche des Mannes zu bergen, der anscheinend in einem Anfall von Schwermut den verzweifelten Schritt unternahm.

Schadenfeuer in Haarhausen.

neu waren. Zur Bekämpfung des Feuers wurden außer der einheimischen Wehr auch die Feuerwehren von Gontershausen, Ober-Ofleiden, Mardorf und Homberg herbeigerufen. Die Wehren waren in kür­zester Zeit zur Stelle. Durch ihr tatkräftiges Ein­greifen war es möglich, den Brand auf feinen Herd zu beschränken.

Unfälle auf dem Lande.

Durch einen unglücklichen Sturz von einer Lore erlitt der an der Reichsautobahn beschäftigte Josef Botsel aus Lang-Göns einen Bruch des linken Fußes. Der Landwirt Julius Kuhn aus Weickartshain erlitt durch einen Sturz von einer Leiter schwere Prellungen und Rippenbrüche unb mußte durch die Sanitätsbereitschaft Gießen in ärztliche Behandlung nach Gießen gebracht werden. Die Verunglückten wurden in die Chirurgische Klinik aufgenommen.

Landkreis Gießen

* Klein-Linden, 16. Sept. Rach langem Krankenlager verstarb das ättefte Glied u n - ferer Gemeinde Frau Margarete Hof. Sie stammte aus Hartenrod im hessischen Hinterland und hätte im Februar kommenden Jahres ihr 9 7. Le­bensjahr vollendet.

<£ Leihgestern, 17. Sept. Ihren 81. G e - b u r t 5 t a g kann am morgigen Sonntag, 18. Sep­tember, Frau Christine Keßler Wwe. in guter Gesundheit begehen. Unfern herzlichen Glückwunsch.

# Allendorf (Lahn), 16. Sept. Die Mühl­straße in ihrer Verlängerung bis auf die Haupt­straße GießenKoblenz soll demnächst mit Teer ein« gedeckt werden. Mit diesem Ausbau geht ein lange gehegter Wunsch der Einwohnerschaft, insbesondere ber Arbeiterschaft, die die Straße passieren muß, in Erfüllung. Im Anwesen eines hiesigen Stein­bruchbesitzers hat dieser Tage ein Apfelbäumchen sein Blätterkleid abgeworfen, prangt aber nun in schönster vorfrühlingshafter Blüte.

Kreis Friedberg.

= Butzbach, 16. Sept. Im Laufe des Jahres war die Bautätigkeit hier sehr lebhaft. Eine ganze Anzahl Wohnhäuser, darunter auch einige Kleinsiedlungen, sind bezugsfertig geworden und geben nunmehr einigen Straßen ein abgerundetes Bild. Eine weitere Zahl ist noch im Bau begriffen und soll im Herbste fertiggestellt werden. Im Stadt- inneren sind Geschäftshäuser umgebaut worden bzw. gehen der Vollendung entgegen. Die Stadtverwal- tung ließ einige eigne Bauten, so die vorläufige Jugendherberge, vollkommen erneuern und die Kleinkinderschule innen umgestalten. Zahlreiche wei­tere Um» und Anbauten sind in Arbeit und werden im Laufe des Herbstes fertiggestellt. Dadurch ist das Baugewerbe völlig mit Arbeit versehen. Der Markt- platz hat eine Erweiterung seines schönen Bildes burch die Herrichtung eines weiteren Fachwerkbaues, des Ferberschen Hauses, erfahren.

Kreis Wehlar.

Heute entschlief nach langem, schwerem Leiden meine liebe, gute Frau, unsere stets treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin, Tante und Kusine

Frau Käthe Schlößer, geb. Stroh

im 73. Lebensjahre. *

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Martin Schlößer, Lokführer L R.

hoben werden. Die planmäßige Schuldentilgung be­trögt 13 373,26 Mark.

3n Abteilung II: Vermögen sind Mittel vor­gesehen für Geländeerwerb zur Verlängerung der Hindenburgstraße und den Ankauf eines Grund­stückes neben der Volksschule für ein später zu er­richtendes neues Volksschulgebäude. Auch für die Erweiterung des Friedhofes ist der Erwerb einer angrenzenden Scheuer und deren Niederlegung vor­gesehen. Schließlich sind hier auch die Kosten für die Fertigstellung des städtischen Schießstandes mit 7974 Mark angegeben.

Ein Ueberblick über Vermögen und Schulden der Gemeinde ergibt folgendes Bild:

Mark Schulden aus Aufwertungsdarlehen 27 177,

Neuverschuldung seit 1924 255 287,27

m Sa. 282 958,27

Darunter sind 3738,84 Mark unverzinsliche Schul­den und 9267,01 Mark innere Darlehen. Die Neu­verschuldung ist entstanden durch: 1. Errichtung eines Gendarmenwohnhauses: 2. Erweiterung des Wasserwerkes und Errichtung eines Hochbehälters auf der Warte; 3. Erbauung eines Schwimmbades; 4. Erweiterung des Gebäudes der Oberrealschule; 5. Ankauf und Ausbau eines Gebäudes für das Landwirtschaftsamt und die Landwirtschaftliche Schule; 6. Straßenbauten; 7. Kanalisation verschie­dener Straßen.

Vermögen:

a) unbewegliches Vermögen:

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Der O. F. aus Billertshausen mußte im Winter vorigen Jahres feststellen, daß ein Marder ihm einige Hühner getötet hatte. Kurz darauf sah er auf seiner damals schneebedeckten Viehkoppel Mar­derspuren. Die Viehkoppel liegt unmittelbar am Dorfrande und ist umzäunt. Nun legte F. in der auf feiner Koppel befindlichen Viehhölle Eier aus, um den Marder fangfertig zu machen. Nachdem seines Erachtens der Marder angeködert war, stellte er zwei Fangeisen aus. Er fing auch tatsächlich einen Marder. Ob er aber den Marder in bet Vieh- halle oder, wie er angibt, in seinem Hausgarten fing, konnte nicht geklärt werden. Bald wurde im Dorfe bekannt, daß der Angeklagte auf Marder Jagd machte. Man hatte ihn verschiedentlich beim Revidieren der Eisen beobachtet, er hatte einen ge­fangenen Marder gezeigt, und schließlich kamen v'er-

*Haarhausen (Ohm),, 17. Sept. Am vergange­nen Donnerstag brach in unserem Orte Feuer aus, dem .Scheuer und Stallung des Bürgermeisters und Ortsbauernführers Lyncker zum Opfer fielen. Die Scheune und der anschließende Stall wurden bis auf die Grundmauern vernichtet. Die in der Scheune lagernde Ernte ging völlig in Flammen auf. Das Vieh konnte glücklicherweise gerettet werden. Land­wirtschaftliche Maschinen, ein Erntewagen und ein Lauterbacher Wagen fielen ebenfalls den Flammen 3um Opfer. Der entstandene Schaden ist um so höher Mv

ZU bewerten, als die niedergebrannten Gebäude fast Fräulein, die Bogen mach ich.