Irschen Vorhaben nicht günstig gegenüber, da das neue Gebiet kleiner sei, als das im Dreiteilungs- >
London, im August.
1!
Als im malig die Motor-
Propagandamitteln reichlich ausgestatteten Dppo« sition im eigenen Lande aufs schärfste angegriffen und als Zar oder Diktator und Autokrat beschimpft wird. Und es ist ebenso klar, daß Roosevelt, um seine oben skizzierten Pläne wenigstens zum Teil durchführen zu können, sich immer wieder genötigt fühlt, zu versichern, daß er kein Diktator und , kein Autokrat sei.
Aus diesen beiden Gründen erklären sich die unangebrachten Angriffe gegen Vi-e Regierungsform von anderen Staaten. Das gewaltige Budget zeigt über eine Milliarde Dollar für weitere Notstandsarbeiten, mit denen die Bundesregierung die Unterhaltspflichten übernimmt, die in einem Bundesstaat von den Einzelstaaten getragen werden sollten. Die schwere Absatzkrise in der Automob i l i n d u st r i e hat zu einer Untersuchung durch den Bundessenat geführt.und Geschäftsmethoden aufgedeckt, die nur durch bundesamtlichen Eingriff auf nationaler Grundlage gelöst werden können. Der Präsident der General-Motors- Werke erklärte vor dem Senatsausschuß, er beschäftige eben nur so viel Leute, wie der Absatz einer Automobile rechtfertige. Von den Senatoren befragt, ob seine Firma gut verdient und Rücklagen gemacht habe, sagte er, die Genrral-Motors-Werke hätten 1937 5 0'Millionen Dollar Rein- verdienst erzielt und eine Reserve von über 200 Millionen Dollar aufgespeichert. Befragt, warum er nicht einen Teil seiner Gewinnüberschüsse dazu verwendet habe, um die Arbeiter zu behalten und nicht durch diese Massenentlafsun- gen den Markt noch weiter zu demoralisieren, ant- 1 wartete Herr Knudsen gleichmütig, seine Firma 1 arbeite nicht nach „psychologischen Erwägungen . ■ Das stenographische Protokoll dieser Vernehmung bot dann die beste Propaganda für die aufreizenden Agitationen des Arbeiterführers John Lewis.
'Das junge Amerika muß auf dem Gebiete der politischen und sozialen Führung noch sehr viel lernen.
Sinai und Saudisch-Arabien, verlangen werde.
Dieser Mitteilung fügt das Blutt die Bemerkung an, die zionistische Bewegung stehe dem neuen eng-
Pfund in Rechnung.
Sensationell war die Aussage F l e t s ch e r s , daß, nachdem die Boote nach dem Mittelmeer entsandt worden waren, der Admiral der Mittelmeerflotte diese Boote zu einer 200 Seemeilen entfernten Hebung befahl. Die Boote kamen niemals an dem vereinbarten Punkte an, weil ihnen unterwegs das Benzin ausging! Im Ernstfall hätte dies praktisch den Verlust der ^Schiffe bedeutet!
■ Nachdem die britische Admiralität beinahe zehn Jahre hindurch die wachsende Bedeutung der Luftwaffe zur See in einem Ernstfälle nicht anerkennen wollte und sich auch durch Manöver nicht zu einer anderen 'Ansicht entschließen konnte, haben
nicht ein Pfund Gummi im eigenen Lande. Die Vereinigten Staaten, wo sämtliche Lebens- und Genußmittel in Konservenform verkauft werden — es gibt jetzt sogar für die viel beschäftigte Hausfrau schon Kartoffeln in Konservenbüchsen-, die nur gewärmt zu werden brauchen — müssen das sämtliche dazu benötigte Zinn importieren. Die gewaltigen Stahlfabriken brauchen ausländisches Antimon- und Manganerz. In Amerika, wo täglich mehrere Millionen Pfund Kaffee getrunken werden, wächst keine einzige Kaffeebohne. Ebenso ist es mit Tee, Bananen und manchen anderen wichtigen oder erwünschten Dingen.
Zweitens ist vieles, was Roosevelt als „New Deal" in diesem Lande einführen will, ziemlich weit von dem traditionellen Begriff der Demokratie ent- fernt. Er hat bekanntlich im Anfang das Parlament so gut wie ausgeschaltet. Er hat eigenmächtig den Dollar abgewertet. Er hat die Industrie und die Landwirtschaft durch komplizierte bürokratische Kontrollbehörden in weitgehendem Maße zu reglementieren versucht, bis das Oberste Bundesgericht ihm diese Vollmachten wieder wegnahm. Er hat durchgesetzt, daß das Parlament aus der ungeheuren wichtigen Funktion der Zollpolitik so gut wie gänzlich ausgeschaltet wurde. Er hat den mißglückten Plan proklamiert, das Oberste Bundesgericht nach seinen eigenen Ideen umzuwandeln. Er versucht, für das ganze Land die industriellen Löhne und die Arbeitszeiten, sowie Umfang und Preise der landwirtschaftlichen Produktion von Regierungs wegen festzusetzen. Er will für das große Gebiet der 48 Einzelstaaten ein System der Raumplanung unter Bundeskontrolle durchführen.
Es ist klar, daß ein Mann, der solche Dinge tut, von der sehr starken und sehr lauten, sowie mit
Weihe. ... .,
Familienethik und Familienkultur hangen eng mit der Ahnenverehrung zusammen. Die großen Ahnen, die dem Volk die Heimat geschaffen und das Volk selbst erzeugt haben, setzen den Dienst an ihrem Volk als nationale Schutzgottheiten („Kami") fort. Der Tenno ist das erhabene Ende dieser langen Kette von Geschlechterfolgen, die Inkarnation der na- tionalen Ahnengottheit. Seine Herrschaft bedeutet die Durchführung des göttlichen Willens auf Erden, und so ist das japanische Wort für Regierung —
Matsurigoto" — gleichbedeutend mit heiligemÄhnendienst! Stets galt der Tenno als die Quelle aller in seinem Namen ausgeubten Macht, bis die moderne Verfassung dies auch ausdrücklich festlegte.
Die „Reihung um die Mitte", die Gemeinschaft des Volkes mit dem Kaiserhaus, ist das Geheimnis der nationalen Kraft und des nationalen Lebens; sie verleiht der jeweiligen Regierung eine Art religiösen Charakter, und es gibt keine Erklärung des japanischen Aufstiegs, die nicht bis zu diesem Urquell vordringt. v r _
Das soll nun keineswegs besagen, dah Japan seine Kultur ohne Befruchtung von außen geschaffen hat, und ändert nichts an der Tatsache, daß Japan vor allen Dingen chinesisches und auf dem Weg über China- auch indisches Kulturgut ausgenommen hat. Der chinesischen Kultur verdankt es seine Schriftzeichen, verdankt es sein reiches Schrifttum, die Verfeinerung der Lebenshaltung, besonders Kleidungssitten und Baustil, kurz: vielseitige Förderung des geistigen und materiellen Lebens. Die fremden kulturellen Einflüsse wirkten sich auch auf dem Gebiet des Staatswesens, der Gesetzgebung, der Rechtsprechung und der Sittenlehre aus. Ganz anders lagen die Dinge bei der indischen Kultur. Sie war wesentlich an eine bestimmte Religion gebunden und drang als Religion in Japan ein. Na- türlich harmonierte die Grundhaltung und die Idee der buddhistischen Religion nicht ohne weiteres mit dem nationalen Volksglauben Japans, der das Tenno-Haus in den Mittelpunkt stellt. So entstanden bei der Einführung der indischen Kultur heftige Reibungen, und erst im Laufe der Jahrhun- derte kam ein Ausgleich zwischen dem alten National- glauben und dem Buddhismus oder besser eine Synthese zwischen beiden, zustande. Auch heute noch läßt sich die allgemeine Einstellung des Volkes dahin charakterisieren, daß es den Buddhismus als eine An- gesegenheit des persönlichen Lebens betrachtet,
Interessant ist schließlich auch die „Revolution in der B e f ö r d e r u n g s li st e", wie sie ein britischer Militär neulich kennzeichnend nannte. Wahrend bisher in der englischen Wehrmacht die Beförderung hauptsächlich nach Altersklassen vorgenommen wurde, hat man jetzt das Schwergewicht auf die persönlichen Eigenschaften der Offiziere gelegt, und zwar hat man damit gerade bei der britischen Marine begonnen, die bis jetzt als konservativer als die anderen Waffen galt. Damit nicht genug, hat man höhere Löhnungen für Mannschaften aüsgegeben, mit Sonderzulagen der mannigfaltigsten Arten. Die neuen Rekrutierungsziftern der Marine beweisen, daß die Admiralität mit diesem Schritt den — für Eng 1 and — richtigen Weg getan hat.
Von der englischen Marine.
Oie Sache mit den Torpedo-Motorbooten. — Alte Kreuzer als Lustabwehr-Batterien.
Don unserem chb Mitarbeiter.
Englisches Militärauto in die Lust gesprengt..
Ierusalem, 16. Aug. (DNB.) Don vier Militärautos, die sich heute morgen Akko näherten, fuhr der erste Wagen auf eine Mine. Das Auto wurde in die Lust gesprengt, ein englischer Offizier wurde getötet, zwei Soldaten wurden verwundet. Jrn Zusammenhang mit der kürzlich gemeldeten Erschießung eines englischen Hauptmanns in der Nähe von Bethlehem wurden 35 Angehörige eines Beduinenstammes verhaftet.
Ratlosigkeit oder „neuer plan"?
Englands Gorgen in Palästina.
Demokratie" oder Gtaaissozialismus?
Oie Kehrseite der amerikanischen Medaille.
Von unserem le.-Miiarbeiter.
Washington, im August.
Präsident Roosevelt hat die für einen Ausländer schwer verständliche Angewohnheit, in seinen Reden an die Nation von dem Segen der Demokratien und dem Schrecken der autoritären Staaten zu sprechen. Verständlich ist es dagegen, wenn ihm deswegen von anderen Ländern Pharisäertum vorgeworfen wird. Es macht wirklich allmählich einen schlechten Eindruck, wenn der Präsident der Vereinigten Staaten sich bei jeder möglichen und um möglichen Gelegenheit in Tiraden dieser Art ergeht und die parlamentarisch regierten Lander als weihe Lämmer, die anderen Nationen aber als schwarze Böcke hinstellt. Erstens verträgt sich das nicht mit her von ihm gleichfalls so oft betonten Politik des guten Nachbarn, der sich um die Angelegenheiten unb inneren Probleme anderer Lander angeblich nicht kümmert. Zweitens gibt es ja im eigenen ßanbe Amerika so unendlich viele unerfreuliche Dinge. . . ,
Die Gründe, die den Presidenten der Vereinigten Staaten zu dieser unangebrachten (5d)ulmeiltem dem Ausland gegenüber veranlassen, sind zweifacher Na4ur. Erstens braucht Amerika eine friedliche Umwelt, da der Wohlstand dieses großen und an Bodenschätzen so reichen Landes von einem intensiven Außenhandel abhängig A, und zwar braucht Amerika nicht nur eine reichliche Ausfuhr für seine landwirtschaftliche Ueberprobuftion, mit d-ren Absatz im Ausland die Kaufkraft des amen» Seit Bauern steigt ober fällt fonben, es t m(15 nft Übersehen wird, für wichtige Rohstoffe auf unaebinberte Anfuhr aus dem Ausland angewiesen Amerika wo jeder fünfte Mann em Auto hat und
n olle Lastwagen, ja auch die meisten Traktoren mit Gummirädern versehen sind, produziert
plan vorgesehene. Die britischen Stellen in Palästina und auch der Technische Ausschuß hätten eingesehen, daß die Schaffung eines unabhängigen arabischen Staates „gefährlich" fein wurde. „Die Schaffung eines solchen Staates", so stellt „Evening Standard" fest, „hieße mit dem Feuer spielen und würde das Heraufbeschwören eines dauernden Kriegszustandes zwischen dem großen arabischen Staat und dem kleinen jüdischen bedeuten." f .
Die Mitteilung des Blattes widerspricht in gewissem Maße der am vergangenen Donnerstag von dem Kolonialminister MacDonald gehaltenen Rundfunkrede, in der der Minister betonte, England habe den Dreiteilungsplan für Palästina grundsätz- lich angenommen, jedoch, so fügte er hinzu, hinge die Durchführung des Planes von den Vorschlägen des Technischen Ausschusses ab.
Japans soziale Struktur.
Don Professor gafuma Takata, Kyoto.
Das Verständnis der besonderen japanischen Ge- sellschaftsstruktur ist die Voraussetzung für jedes tiefere Erfassen japanischen Kulturlebens überhaupt. Ein V o l k v o n 7 0 M i l l i o n e n ist zu einer E i n - beit und Familiengemeinschaft zusammengeschlossen, und das ist es, was diesem Volke seine Stoßkraft gibt. Will man das Geheimnis dieses Zusammenhaltes ergründen, so muß man zum lebendigen Quell des Volksglaubens und der von Geschlecht zu Geschlecht fortwirkenden Heber» lieferung vorstoßen. Ohne die Befunde der Rassenforscher abzustreiten, nach denen die japanische Rasse ursprünglich eine vielfache Rassenmischung darstellt, muß doch daran festgehalten werden daß das japanische Volk gerade im Laufe seiner Abschliehung von der Außenwelt zu einer außerordentlich f e st e n blutmäßigen und kulturellen Einheit verschmolzen ist. In den rund 2600 Jahren seit der Reichsgründung hat die Blut- und Lebensgemein- chaft des japanischen Volkes, vom hohen Norden in Hokkaido bis zur südlichsten Spitze von Kyuslu, einen Grad der Homogenität erreicht, der die Japaner, vom Adel bis zum einfachen Bauern und Arbeiter sprachlich, physiologisch, rassisch und geistig, nach Lebens- auffassung, nach Sitten und Gebräuchen und son- fügen Kulturäußerungen, zu einem einheitlichen organischen Ganzen zusammengeschweißt hat.
In dem als „Hji-Derfassung" bekannten alten Sippen- oder Geschlechter-Derband übten die Stammes- häupter die rechtliche, wirtschaftliche und politische Gewalt aus, waren aber in dieser Ausübung dem Stamm und Hauptgeschlecht der Te n n o - Familie unterstellt. Sie ist der Mittelpunkt des alten patriarchalischen Geschlechterstaates, der am besten als „Großfamilienverband" oder als „Familie von Familien" charakterisiert wird, dessen Herz und Mitte das „Groß Haus", die Tenno-Familie war. Die Herrschaftsmacht des Tenno (Kaisers) wird in diesem Volksbewußtsein als ein dem Tenno eigentümliches Charisma (göttliches Gnadengeschenk) aufgefaht, hat also niemals auf konkreten Machtoder Zwangsverhältnissen beruht. Als Patriarch der ' Großfamilie ist der Tenno gleichzeitig ! Staatsoberhaupt des nationalen Jamil i e n v e r b a n d e s , und der Gehorsam und die ’ Treue gegenüber der Autorität des Tenno werden • noch verstärkt durch die damit verbundene religiöse
London, 16. Aug. (Europapreß.) Das F alle n l a s f e n des Dreiteilungsplans für Palästina soll nach einer Mitteilung des „Evening Standard" das Ergebnis des 14wöchigen Aufenthalts der fünfköpfigen „Technischen Kammis- ion" in Palästina sein.
Der englische Ausschuß werde, sa will das Blatt wissen, Vorschlägen, den Juden ein Gebiet längs der Küste einzuräumen, dessen Flächenausmaß nicht größer als Graß-London sein würde. Vorgesehen soll ein Gebiet sein, das von Tel Aviv im Süden bis Athilt im Norden reicht und etwa 60 Kilometer lang und 15 Kilometer tief ist. In diesem Gebiet, so heißt es weiter, feien schon heute 95 v. H. der Gesamtbevölkerung Juden, so daß der geringe Prozentsatz der arabischen Bevölkerung leicht an andere Stellen angesiedelt werden könne. Im übrigen wolle man diesem kleinen jüdischen Territorium autonome Rechte gewähren.
Im Gegensatz hierzu würden die Araber keinen eigenen Staat bekommen. Als Grund für diesen Umschwung in der englischen Haltung gibt das Blatt Befürchtungen an, wonach König Ibn Saud von Saudisch-Arabien im Falle der Gründung eines arabischen Staates die Auslieferung des jetzigen britischen Mandatsgebiets von Akaba am Golf von Akaba, zwischen der Halbinsel
die Ereignisse in Spanien einen Stimmungswechsel zuwegegebracht, und man bemüht sich, durch ver- )oppelte und verdreifachte Anstrengungen die 23er» äumnisse der letzten Jahre einzuholen und wettzumachen. Vor allem werden die a l t e n K r e u z e r, )ie normalerweise jetzt aus dem Dienst entlassen werden müssen, zu schwimmenden Luftabwehrbatterien umgebaut. In dieser neuen Form haben die Kreuzer keine anderen Ausgaben, als die Begleitung von Convoys usw. zu über» nehmen und Luftangriffe erfolgreich abzuwehren. Bemerkenswert sind fernerhin die neuen britischen Flugzeugmutterschiffe. Während die augenblicklich in Dienst befindlichen Schiffe (sechs) durchschnittlich je 36 Flugzeuge tragen, werden die künftigen Schiffe (fünf befinden sich im Bau) durchschnittlich 7 0 bis 7 5 Maschinen tragen.
Nicht minder große Aufmerksamkeit wendet man den Katapultflugzeugen auf Kreuzern zu. Abgesehen davon, daß alle neuen Kreuzer je Schift vier solcher Flugzeuge erhalten, werden auch ältere Kreuzer entsprechend umgebaut. Daher auch die unerhört gewachsenen Belastungen des Marineetats, weil diese Umbauten älterer Modelle rund zwei Drittel der Gesamtbaukosten eines neuen Schiffes der gleichen Gefechtsklasse betragen. Aber nichtsdestoweniger baut man heute in England lieber um, als neu. Dafür find zwei Gründe maß- 1 gebend: die Umbauten erfolgen in Docks und Werf- : ten, die der britischen Admiralität gehören, wäh- ■ rend Neukonstruktionen an private Firmen (u. a. i Vickers Armstrong usw.) vergeben werden, die heute ; unter einer Rohstoftknappheit (vor allem Stahl und ; Kupfer) leiden, wie sie die Geschichte des englischen : Schiffsbaus der netteren Zeit noch nie erlebte.
menschließen.
Cacoffa und der Gießener Goeihe-Lund.
Zur Verleihung des Frankfurter an Han- Caras!° teilt uns der s°°t^r Bund Gießen mit, daß Carasia, d" .He-Bundes einigen Jahren auf Einladung des in unserer stakst aus seinen Werk g l Mm verpflichtet wurde, bet der trn Marz i ' denden 25-Jahrfeier des Goethe-Bundes 6 1 rede zu halten. Carossa wird,über das Thema „ine Wirkungen Goethes in der Gegenwart sp ch
Die Schauspielerin Paula Conrad-Schlenly^r 7.
In Berlin-Friedenau starb im ^/n ra d, reu die frühere Schauspielerin Paula , und die Witwe des Schriftstellers, 3ourna \ Burgtheaterdirektors Paul <5 d)le ntle«;.rrm an5 in Lien geboren und kam 1880 nach Königliche Schauspielhaus; dort fpieUe f v der Uraufführung von Hauptmanns „H tßr
Titelrolle. Späte? hat sie dem Deutschen Th--«, und dann abermals dem Königlichen ch ?ört haus und dem Staatlichen Schauspielhaus a g y als berühmte Mütterdarstellerin.
Kunst und Wissenschaft.
Alljährlich Schiller-Fcstjpiele in (Eger
Bei den Sudetendeutschen Sch ill- r- f e ft f 8 i e I e n in Eger brachten, wie die DSut be richtet die Wiederholungen der ,,W> helm-Tell - Ausführung und der „Wallenstein bisher höcbfte Zahl an Besuchern. Die 5000 Perso nen fassende Festspielhalle kannte di- Besucher mäst alle aufnehmen, und Hunderte oan Festsp'-lgaste erhielten keine Einlaßkarte mehr E- wurde beschlaf s-n, di- Sudetendeulschen Schill-r,-stlpiel- m Eg , di- eine anerkannt- sudetend-utsch-i Kultur'siung darstellen, alljährlich s^tzusetzen Die kunstl-ris-h Leitung behält Intendant Dr. Mades. Vorgesehen sind 1939 neben den bisherigen ''Wallenstein - „Tell"-Auftührungen auch Aufführungen der„J g srau van "Orleans". Die Mi,w,rk-nd-n var all m di- vielen freiwilligen Statisten aus der Bevalt- rung, werden sich unter Führung des In endanten Dr. Mades zu einer F-stspielg-m->nscha,t zu,am
«tikritä 81 Mit 5» '»tttZMit ut» » ub»
WZ „unb, di- «ftSy 5 y.®ietrU|, ^uensmanner d'UM Verträge । Wau wieder !
Kanonen zu *-.200 Fl«L fen eingetroffen. ;tWorgam|ation °°us seien fraw Uche Material. Ichwer, denn an. u. gelangten die stn m Katalonien, -Lombardierungen entgehen. Selbst rfen stets einige affen mit sich, -amten mehr oder rfehbar seien die 'roanisation, denn rllfchasten, wie die mb Ramon de 1q englischer Flagge i ndel zu treiben", s n riesige Material- Millionen Schuh I mllichen i 0 r«
daß man geradi stärkten Was« önne. Allein im davon 88 englische nischen Häfen ein« >ande auszuladen, ntlicht ferner ouj Meldung, nach to er Quelle in to utierungsburo del in Paris die Ab- en 00m Paris« en in 2iHe und
Jahre 1936 in der englischen Presse erst- Forderung nach schnellen, kleinen ____ . Torpedobooten mit weitern Aktionsradius (200 bis 300 Seemeilen) auftauchte, griff die Admiralität diesen Gedanken auf und beauftragte einen früheren Direktor der Imperial Airways, Mr. S c 0 11 - P a i n e, mit der Herstellung derartiger Boote. Zu diesem Zweck wurde die British Power Boat Company gebildet, die eine Serie von 24-Meter-Booten herstellte. Als Antriebskraft wurden pro Boot drei 500-?5-Napier-Lion- Motoren eingebaut. Während die offizielle Geschwindigkeit dieser Boote vierzig Knoten betrug, erreichten sie, auch bei glatter See, nur eine Höchstgeschwindigkeit von dreißig Meilen. Trotz bie es Fehlschlages unternahm die britische Admiralität keine Schritte, um die Angelegenheit näher zu prüfen, weil inzwischen der italienisch- abessinische Konflikt seinen Höhepunkt erreicht hatte und die britische Admiralität weise zu handeln glaubte, wenn sie eine neue Serie dieser Boote in Auftrag gab, die schnell hergestellt wurden und dann in die M i 11 e l m e e r g e ro ä \ f e t ab»
Washington, 17. Aug. (DNB. Funkspruch.) Die endlose Kette von schwer belastenden Material gegen die Komintern, die seit einigen Tagen in den ‘ Sitzungen des Dies-Komites, des Un te rsuchungs- ; Ausschusses des Abgeordnetenhauses 1 zur Aufdeckung nicht amerikanischer Machenschaften abrollt, erbrachte auch am Dienstag ungeheuerliche Bewefte der Hetz arbeit des Bolschewismus in Amerika. Die Zuhörer zeigen sich sichtlich erschüttert über das weitgreifende Netz der kom- munistischen Organisation. Gleichzeitig ist der große Eindruck nicht zu verhehlen, der durch die forgfältige . und energische Arbeit der Antikomintern-Organi» Rationen, die dieses Beweismaterial gesammelt haben, und jetzt der amerikanischen Oeftentlichkeit nahebringen, hervorgerufen wird. Dabei wird in vollstem Maße berücksichtigt, wie der Widerhall in der ganzen Presse zeigt,'daß die Enthüllungen gerade vor diesem Forum endlich die dringend benötigte Beachtung erfahren. Neben der American Föderation of Labour arbeiten an der Bekämpfung des Bolschewismus durch die Bloßlegung seiner Wühlarbeit besonders die Amerikanische Le» q i 0 n und ein Jnteressenverband, der 114 nationale Vereinigungen, darunter Verbände von Reserveoffizieren, Kriegsveteranen usw., umfaßt.
Ein Angehöriger der letztgenannten Gruppe hatte am Dienstag im Sitzungsraum des Ausschusses neun große Holztafeln ausgestellt, die dichtgedrängt die gesamte kommunistische Agitations- liter a t ur in USA. enthüllten, so u. a. 200 Zeitungen und Zeitschriften von 608 roten Zeitungen und Zeitschriften, die in den Bereinigten Staaten erscheinen. Selbst die Mitglieder des Ausschusses zeigten sich betroffen, da sie ein derartiges Ausmaß ber bolschewistischen Agitation nicht für möglich ge» ^Nicht^weniger überraschte sodann das urkundliche Material über das Bestehen von 6 40 g e tar n ten kommunistischen „Front 'Der b a n d en unter allen möglichen harmlos oder verführerisch klingenden Namen. Selbstverständlich betonen sie alle "g-v-dwi- i>i° „Fri-d-nsj-hnl-ucht und b-vvb-,t°n d!« gäqen'b, irie Universitäten, sowie k>>e Betriebe. Insbesondere versuchen sie such, sich Mittelstond em- rumsten. Die Untersuchung erbrachte auch die sthr gefährliche Entdeckung, M diese unterirdischen Kräfte sich in erster Lime bemühen, selbst W 1 r t schaftssabotage zu treiben und dabei vor Gewaltanwendung nicht zurückschrecken.
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Damit könnte die ganze Angelegenheit als erledigt gelten, wenn nicht vor einiger Zeit Kapitän- teutnant Fleischer im britischen Unterhaus Aeußerungen gemacht hätte, die beweisen, daß die Admiralität einen Preis für diese inzwischen längst überholten Torpedoboote bezahlt hätte, der in gar keinem Verhältnis zu den gelieferten Erzeugnissen stand. Nach den Behauptungen Fleischers kaufte Mr. Scott-Paine nämlich diese Napier Lion Motoren von seiner Gesellschaft zu einem Preise von 5 bis 10 f u n b je Motor. Er ließ sie dann umbauen und stellte schließlich der britischen Admiralität bei der Abnahme die Boote mit 3 8 00
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Idee gegen den Kommunismus. Diese Gefallenen, so heißt es weiter, sind die Zeugen jener faschistischen Kultur, für die tagtäglich weitere Italiener auf spanischem Boden, ohne einen fußbreit Boden dem Gegner zu überlassen, zu jedem Opfer bereit und bis zum baldigen notwendigen und unausbleiblichen. siegreichen Ende entschlossen kämpfen.
Nur Warnschüffe.
Paris, 16. Aug. (DNB.) Havas meldet aus Perpignan, daß am Dienstag um 10 Uhr vier rotspanische Fluazeuge in der Gegend von Bourg-Madame die französische Grenze überflogen haben. Die bei Nahuja aufgestellten Luftabwehr-Batterien hätten sofort fünf Warnschüsse (!) abgegeben, worauf die Flugzeuge gewendet hätten und nach Rotspanien zurückgeflogen seien. Einige Granatsplitter sind auf das Gebiet der Gemeinde Bolquöre gefallen, ohne jemanden zu verletzen.
Francos Antwort an London.
London, 16. Aug. (DNB.) Reuter meldet aus Burgos, daß dem britischen Vertreter in Burgos Sir Robert Dodgson am Dienstagnachmittag die nationalspanische Antwort auf die englischen Vorschläge bezüglich der Zurückziehung der ausländischen Freiwilligen aus Spanien überreicht worden ist.
Mörder als roter Gefcingnisdirektor.
Bilbao, 16. Aug. (DNB.) Das nationalspanische Kriegsgericht in Oviedo verurteilte einen gewissen Arias zum Tode, -der sich durch unbeschreibliche Greueltaten während der Herrschaft der . Roten „hervorgetan" hatte. Arias war bereits vor 20 Jahren wegen Mordes zum Tode verurteilt, dann aber begnadigt worden. Unter der Herrschaft der Roten bekleidete er die Stellung eines Gefäng- n i s d i r e k 10 r s , die er dazu mißbrauchte, um Gefangene geradezu unmenschlich zu quälen.
Moskaus Hand in Amerikas
Geht in NSA ent Licht auf?


