»*
"w-
A y - * -'N
^z-A^A.
...
RI T ' # m v t £• O ;'"".
,D «-
- einen es von schien "lchaft piötz.
ifen M ote an ckgabe afile Oil britische teignmig fern die t. Aber atz nicht und be« i Erdöl« nme, die chgesührt !xiko den wortnote der Ent- hin, daß iesetz eine die Re- i Grund« wenining MMN jmingen, rZah« (ä)abi* Legierung >ert - so bereit sei, hlen, und ich in der fern Zweck or einiger fgefordert, mit einer Schädigung
'lonnr. °chen, Note evoln. stellte, ousge, wegen onge, gnuno. er be,
ibar nicht , weil sie nb onder« je Regie- i den Ge« Millionen den Pe- asten ver« igemessene fahre ver« nt Corde« -s Wertes besonderen üssen, und nationalen Millionen Summen ch ,obe kann rtr «y- nmärtiflc» len ®o«“f
Ä Isen Merj.
>°durch le- Die reund. 'faßte, geluna . Ende Sita,
reis ge« 1 Erlös iie Ver. >nt, daß ounschte Zwei» uptsäch» schen 5 vH. l'ngton ieuyork r Preis mg der Zu sein, i Regie, bar vor, im" zu
sich angehen V-ttel T mach-" listen alle
|U ver- ! Boykott 'ein rne^ igen ®.c? rikanllyen - ansehen ,erftto6% d-r "”Ä ff* $5»
5
n« Ql«.
u sindk^ V ihnen lnt^/die
be- SS
.,r «Sbl
V156-30$
vielen Uebersetzungen
in zwölf verschiedenen
ein
Mussolini in Ligurien.
des
In Genua hielt der D u c e auf dem Siegesplatz eine große Rede vor 350 000 Menschen. Als Rednerpodium diente ein symbolischer Schiffsbug, zu dem
ein felsiger Hügelrücken, der ein unangenehmes Verkehrshindernis bildete. Jener gewaltige Platz ist heute der Anfang der großen L a st k.r a f t w a g e n- traße von Genua nach der Po-Ebene. Mussolini fuhr bann zum ersten Male auf dieser in riesigen Kehren die Höhe der Apenninen erklimmenden Straße bis nach B u s a l l a , um auch dort das neue Fascio-Haus einzuweihen. Weiter ging die Fahrt in die Berge nach Savignona, wo er eine mit allen modernen Mitteln eingerichtete Anlage zur Erholung von Kindern besichtigte.
„Sondern auch der Weisheit Lehren Muß man mit Vergnügen hören."
Sranfreid) bestellt
100 amerikanische Jagdflugzeuge.
Paris, 16. Mai. (Europapreß.) Der französische Luftfcchrtminister hat 100 amerikanische Jagdflugzeuge des Typs Curtis P 36 bestellt: es handelt sich um den modernsten amerikanischen Iagdflug- zeugtyp. Mit der Lieferung wird im Oktober begon-
weiterer Industrieanlagen und von Werken des Fa- : chisrnus im Westen Genuas. Nachdem Mussolini | den Stahlwerken von Cornigliano uhb । der Ansaldo-Werft einen Besuch abgestattet i hatte, weihte er ein neues Haus der Faschistischen - Partei in P ra ein und wohnte in Sampier- । darena einer Parade der Schwarzhemdenmiliz bei. f Der Platz, auf die faschistischen Kämpferscharen auf- \ marschiert waren, war noch vor wenigen Jahren -\
Rach der ungarischen Regierungsumbildung.
Die Uebernahme des ungarischen Ministerpräsidiums durch den bisherigen Wirtschaftsminister Dr. Jmredy und der Abgang des bisherigen Ministerpräsidenten D ar a n y i geht auf innerpolitische Motive zurück. Im Laufe des Jahres hat sich in Ungarn eine starke rechtsradikale Bewegung entwickelt, die auf der einen Seite eine entschlossene Bodenreform fordert und auf der anderen Seite das Uebergewicht der Juden im ungarischen Wirtschaftsleben energisch bekämpft. Die Regierung Daranyi hat diesen Strömungen den Wind aus den Segeln zu nehmen versucht, indem sie das Judengesetz einbrachte, das soeben vom un- garischen Abgeordnetenhause angenommen worden ist. Trotzdem blieben starke Gegensätzlichkeiten sowohl auf agrarsozialem Gebiete wie in der Frage der Judengesetzgebung zurück. Sie waren immerhin so erheblich, daß Daranyi zurückgetreten ist, obwohl er, der eher bedächtige Nachfolger des temperamentvollen Gömbös, in den rund zwei Jahren feiner Regierungszeit erhebliche Erfolge erzielt hat. Unter ihm wurden die Machtbefugnisse des Reichsverwesers erweitert, die Stellung des Oberhauses gestärkt, die geheime Wahl auch in den Landbezirken gesetzlich eingeführt, der Fünfjahres- plan, der sowohl den wirtschaftlichen wie den militärischen Interessen Ungarns dient, verkündet und schließlich das Judengesetz eingeführt. Außen. Minister in der neuen Regierung Jmredy bleibt nach wie vor Koloman vo n K a n y a , der früher ungarischer Gesandter in Berlin gewesen ist, wo er sich eine angesehene Stellung geschaffen hatte.
Dr. Ho.
Säuberung unter den Moskauer Militärfliegern.
Moskau, 16. Mai. (Europapreß.) Auf Grund eines Todesurteils durch das Moskauer Kriegstribunal sind der Flieger Rogow, der FluP- Platzkommandeur Baboschin und der Mitarbeiter in der politischen Abteilung des Kriegskommissariats, Ladin, erschossen worden. Sie waren"beschuldigt worden, einen angeblichen Anschlag gegen den Stellvertreter Woroschilows, den politischen Kommissar Mechlis, verübt zu Hyden. Rogow besaß im Kriegskommissariat unbegrenztes Vertrauen. Massenhaussuchungen wurden unter den Offizieren der Moskauer Garnison veranstaltet: zahlreiche Verhaftungen fanden namentlich unter den Fliegern der Hauptstadt statt.
Oie Sowjets räumen Grenzzonen.
Moskau, 16. Mai. (Europapreß.) Im Bezirk Oranienbaum am Finnischen Meerbusen bei Leningrad wurden 12 000 Bauernfamilien nach Sibirien umgesiedelt, da ihr Boden zur Errichtung von Befestigungsanlagen benötigt wird. 43 000 Chinesen und Koreaner wurden aus der Grenzzone des Fernen Ostens nach Ostsibirien und dem Altaigebiet umgesiedelt, da ihr Boden ebenfalls zu Befestigungszwecken gebraucht -wird. Außerdem sind 26 000 Zwangsarbeitssträflinge zur beschleunigten Fertigstellung von Befestigungsanlagen nach den Grenzgebieten entsandt worden.
worden waren, nur noch 22 zur Verfügung. Von den 7500 schulpflichtigen deutschen Kindern können nur noch 1400 deutsche Schulen besuchen, da es in ganz Wolhynien nicht eine einzige staatliche-Sch ule mit deutschem Unterricht gibt>
Der Duce in Genua.
Sprachen sind Max und Moritz um die Welt gewandert — sondern auch in zahlreichen Urschriften, darunter als kostbarste „Max und Moritz", „Die fromme Helene" und „Der heilige Antonius von Padua". Neben den Blättern, *auf denen die losen Streiche der beiden Buben „abgemalt und ausgeschrieben", nehmen die Kinderbriefe einen breiten Raum ein, die der Spender so vieler fröhlicher Stunden zu seinem 75. Geburtstage aus Deutschland, aus England, Italien und Spanien erhielt. „Ich heiße auch Wilhelm Busch und bin auch am 15. April geboren ...", schreibt so ein kleiner Kerl, und man merkt ihm ordentlich den Stolz auf diese Namens- und Geburtstagsverwandtschaft an. „Hoffentlich kommst Du auch mal in den Himmel, damit Du die Sache dort ein bißchen inter-
VIM
PUTZT ALLES
Genua, 16. Mai. (DNB.) Der letzte Tag Genueser Besuches Mussolinis galt der Besichtigung
flhelm Busch - bekannt und unbekannt
Besuch in seinem Museum zu Hannover.
Von Hans Schirmer.
breiter Siegesweg führte, in dem 16 Statuen die Etappen seines Erfolges verkörperten.
(Scherl-Bilderdienst-M.)
Eine Ehrung
Theodor von der Vfordtens.
Berlin, 14. Mai.- (DNB.) Der Gau Berlin des Nationalsozialistischen Rechtswahr erbundes veranstaltete vor dem Kammergericht eine Gedächtnisfeier für den am 9. November 1923 vor der Feldherrnhalle gefallenen Parteigenossen Oberlandesgerichtsrat von der P f o r d t e n anläßlich seines 65. Geburtstages. Gauführer Dr. Staege gab ein Bild von der Persönlichkeit Theodor von der PfordtLns. Nach einer Totenehrung sprach Reichsminister Dr. Frank. In Theodor von der Pfordten sei dcktz Vorbild des nationalsozialistischen Rechtskämpfers für alle Zeiten zu sehen. Er habe die Lehre der Rasse und
essant machst", schreibt ein anderer, in dessen Vorstellung es im Jenseits anscheinend nicht so lustig zugeht wie in Buschs Geschichten.
Damit auch der Ernst nicht fehle, sind hier die Akten des 1870/71 in Baden durchgeführten Prozesses um den „Heiligen Antonius" ausgestellt. Angeklagt — und freigesprochen — ward damals nur der Verleger; Busch selber wäre sicher nicht so glimpflich davongekommen, — wenn es gelungen märe, ihn, den „Ausländer", vor ein badisches Gericht zu bringen. Interessanter noch als dieses Dokument ist aber das Protokoll des österreichischen Abgeordnetenhauses aus dem Jahre 1902 mit einer Anfrage der Alldeutschen Vereinigung. Sie forderte damals anläßlich des 70. Geburtstages von Wilhelm Busch die Freigabe des „Heiligen Antonius", der seinerzeit in Oesterreich (außerdem nur noch in Rußland) verboten war. Damit das Ministerium sich auch ein Bild davon machen konnte, was es zum Ehrentage des gefeierten deutschen Humoristen freigeben sollte, ward dieser Anfrage der gesamte Wortlaut des Textes beigefügt. Solch ein unterhaltsames Protokoll werden Abgeordnete wohl selten in ihren Akten gefunden haben! Am 16. April 1902, also einen Tag nach seinem 70. Geburtstage, konnte Wilhelm Busch die Freigabe mitgeteilt werden.
Vermitteln diese Räume einen Eindruck vom Wesen Wilhelm Buschs, der mit philosophischer Gelassenheit die Menschen über ihre großen und Heinen Dummheiten lachen machte, so findet man in den oberen Sälen des Museums Werke, die einen ganz anderen, kaum gekannten Wilhelm Busch zeigen. Nämlich den Maler, der mit Farbe und Pinsel ebenso umzugehen verstand wie mit Bleistift und Feder. Vor allem sind es die Landschaften, die hier den Besucher besonders fesseln. Seine Heimat, das niederdeutsche Flachland, hat er in ihnen festgehalten. Großzügig und schwungvoll, dabei doch die sichere Hand des Zeichners erkennen lassend, hat er die Landschaften gestaltet, die meist auch eine schöne Lichtwirkung aufweisen. Das gleiche Können verraten auch seine Bildnisse, hauptsächlich in den Studien und Skizzen, unter denen manch eindrucksvoller Kops zu finden ist.
Damit das Bild sich runde, fehlen in dem Museum auch die persönlichen Andenken nicht. Neben vielen Briefen und zahlreichen Dokumenten aus dem Münchner Künstlerkreis, dem Busch angehörte, und anderen mehr oder minder bedeutsamen Sachen hat man auch die kleinen Dinge des Alltags, seine Bleistifte und sein Arbeitsgerät, seine noch gefüllte Zigarrentasche und anderes mehr liebevoll gesammelt. So spiegelt sich in diesem Museum bas ganze Wesen eines Mannes wiber, den bie Welt nur als Humoristen kannte, unö der auch ein großer Künstler war.
Millionenanleihe gegen die Gewährung einer Konzession auf sämtliche Erz- und Erdöl-Vorkommen in Abessinien anbot. Es ist nie eindeutige festgestellt worden, in wessen Auftrag er damals arbeitete, obgleich man vermutete, daß es die Standard Oil wäre. In Mexiko vertritt er nach seiner eigenen Aussage die Interessen des bekannten englischen Bankiers, Schiffahrts- und Oelmagnaten Lord I n - verforth. Aber es besteht genügend Grund zu der Vermutung, daß auch dies nicht ganz stimmt, um so mehr als er zusammen mit einem Neuyorker Finanzmann Smith aufgetreten ist. Rickett hat der mexikanischen Regierung angeboten, den gesamten, für die Ausfuhr zur Verfügung stehenden Produktionsuberschuß von jährlich 25 Millionen Faß Erdöl zu kaufen und sich bereit erklärt, einen Vorschuß von fünf Millionen Dollar zu geben. Die Verhandlungen scheinen bereits zu einem Abschluß über 15 Millionen Faß geführt zu haben.
Ricketts angeblicher Auftraggeber, Lord Inver- forth, hat bereits in den zwanziger Jahren einmal eine bedeutende Rolle in der internationalen Mineralölwirtschaft gespielt. Als Hauptaktionär und Begründer des nach ihm benannten Jnverforth- Konzerns, bestehend aus der „British Union Oil Co.", der „British Mexican Petroleum Co.", der „Lago Petroleum Corp." (Venezuela) und der „Aawi Petroleum Corp. Ltd.", London, verband er sich im Jahre 1924 mit der „Standard Oil Co. of Indiana", um gemeinsam mit dieser den gesamten mexikanischen Besitz des amerikanischen Oelmagnaten Dohen zu übernehmen. Als schließlich die „Standart Oel Co. of Indiana" ihren mexikanischen ustd venezolanischen Besitz an die größere „Standard Oil Co. of New Jersey" verkaufte, wurde der Jnverforth-Konzern von dem Standard- Trust rücksichtslos aufgesogen. Jnverforth, der nunmehr durch die von ihm eingebrachten Gesellschaften eine im Vergleich zu dem gewaltigen Kapital der Standard-Gruppe verhältnismäßig nur bescheidene Minorität in dem Standard-Trust besaß, war geprellt und als Konkurrent ausgeschaltet. Es liegt deshalb die Vermutung nahe, daß Lord Jnverforth die Gelegenheit zu benutzen trachtet, die alte Scharte auszuwetzen, die Amerikaner aus Mexiko zu verdrängen und das gesamte mexikanische Oel für England zu sichern.
Im Gegensatz zu Rickett scheint W. R. Davis ganz auf eigene Faust zu handeln. Er ist an den englischen Holding- und Vertriebsgesellschaften „Parent Petroleum Interests Ltd.“ und „Crusader Petroleum Industries Ltd.“ offenbar maßgeblich beteiligt und kontrolliert außer einer Anzahl kleinerer Produktionsunternehmen in USA. und Mexiko die schwedische Vertriebsgesellschaft „Skanditank", Malmö, und die „Europäische Tanklager u. Transport AG.", Berlin, die eine eigene, moderne Raffinerie in Hamburg besitzt. Nach seinen eigenen Aussagen .hat Davis bereits mehr als 1 Million Faß Oel gekauft, das er nach Deutschland gegen Röhren und Maschinen zu verkaufen beabsichtigt. Nach anderen Nachrichten aus Mexiko verfügt Davis über 17 Tankschiffe und hat bereits mit den ersten Verschiffungen begonnen. Zwischen Davis und Rickett oder seinen Hintermännern dürfte voraussichtlich die Entscheidung im Kampf um das mexikanische Oel liegen. . ,
Ein dritter Abnehmer für das mexikanische Oel ■ ist die „ Centralamer ", jene englische Finanz- ' gruppe, die der mexikanischen Regierung im November 1937 einen Kredit von 10 Millionen Dollar gewährte, der zum Ausbau der nationalen Erdölindustrie dienen und durch Dellieferungen abgedeckt werden sollte. Diese Gesellschaft verfügt jedoch weder über Tankschiffe noch über eine eigene Vertriebs- Smfafton. Ob es der mexikanischen Regierung gen wird, die Erdöl-Produktion ohne die Hilfe den Kapitals und ausländischer Arbeitskräfte auf der bisherigen Höhe zu halten, ober ob sie nicht schließlich doch gezwungen sein wird, fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen, läßt sich noch nicht Voraussagen. Auf alle Fälle dürfte die weitere Entwicklung des mexikanischen Oelkonfliktes noch manche interessante Ueberraschung bringen.
Ein Oelabkommen
zwischen Japan und Mexiko?
London, 16. Mai. (Europapreß.) Nach Meldungen aus Washington soll zwischen Japan und Mexiko ein Abkommen zum Ankauf von Oel zwischen dem japanischen Gesandten und Präsident Car- benas in Mexiko unterzeichnet worden sein. Die Lieferungen sollen sofort beginnen und aus den Beständen der von Mexiko beschlagnahmten
. Der diesen Vers geschrieben hat, war nicht nur lelbjt em Weiser, sondern hatte auch die Gabe, seine Weisheiten so zu sagen, daß es ein Vergnügen ist, |ie zu hören. Man braucht nicht lange zu raten, wer es ist __ bei einem deutschen Zitat kommen im Zweifelsfalle meist nur zwei Dichter in Frage. Unb da der Vers nicht von Schiller ist, so kann er nur von Wilhelm Busch sein, dem niederdeutschen Maler-Dichter, der mehr war als ein Humorist; ihm war es gegeben, in den kleinen Dingen des Alltags das Allgemeingültige zu sehen und dies in denkbar knappster Form äußerst unterhaltsam mitzuteilen.
Hannover, die Hauptstadt seiner engeren Heimat Niedersachsen, hat ihm vor einiger Zeit im „W i l - heim - Busch - Museum" ein Denkmal gesetzt. Etwas abseits der Georgstraße, der prächtigen Hauptstraße Hannovers, hat es fein Heim, unweit des monumentalen Opernhauses in. einem schönen alten Patrizierhaus, das einst die Wohnung des Stadtdirektors war, wie früher in Hannover der Oberbürgermeister hieß. Die 1930 gegründete Wilhelm • Busch - Gesellschaft betreut dieses Museum und stellt hier die Schätze ihres Archivs zur Schau.
Schon wenn man vor dem schönen Hause am Rustplatz steht, kündet ein kunstvolles schmiedeeisernes Aushängeschild von den Herrlichkeiten, die einen hier erwarten: Es zeigt alte, liebe Bekannte aus der Kindheit, „Max undMori tz", wie sie mit der Angel bewaffnet auf dem Dache stehen und durch den Schornstein Ausschau nach Witwe Boltes lieblich in der Pfanne schmurgelnden Hühnern halten, die sie zuvor so heimtückisch ins Jenseits befördert haben.
Das ganze Untergeschoß des Museums füöen die lustigen Bildergeschichten Wilhelm Buschs Man findet sie nicht nur in seltenen Erstausgaben und
englischen und amerikanischen Oel- gesellschaften erfolgen. Wie der „Star" meldet, ist diese Nachricht sowohl in Washington als auch in London mit großer Unruhe ausgenommen worden, zumal sich die englische Regierung durch die Abberufung ihres Gesandten in Mexiko nicht in der Lage sieht, nähere Erkundigungen aus Mexiko zu diesem Schritt einzuziehen.
polnische Machenschaften gegen eine deutsche Kundgebung in Kattowitz.
K a t t o w i tz , 16. Mai. (DNB.) Die Jung- deutsche Partei für Polen hatte das Deutschtum 'Ostoberschlesiens eingeladen, mit ihr in einer öffentlichen Kundgebung den „Tag der deuffchen Arbeit" zu feiern. Als Schauplatz dieser Kundgebung, auf der Senator Wiesner sprechen sollte, war dös große S p o r t st a d i o n des 1. FC. Kattowitz ausersehen. Nach Genehmigung der Polizeibehörde wurden alle Vorbereitungen getroffen. Die Verwaltung der Interefsengemeinschast (frühere Kattowitzer Aktiengesellschaft und Vereinigte Königs- und Laurahütte), die sich jetzt im polnischen Staatsbesitz befindet, drohte dem 1. FC. Kattowitz, der bas Grundstück des Sportplatzes bis 1952 gepachtet hat, die sofortige Wegnahme des Platzes an, falls der Klub das Stadion 3u „nichtsportlichen" Veranstaltungen abgeben sollte. Um den unter Opfern der deuffchen Volksgruppe errichteten Platz nicht zu gefährden, hat sich das Deutschtum gezwungen gesehen, dem Druck nachzu- geben.
Wieder vier deutsche privatschulen in Wolhynien geschlossen.
Warschau, 14. Mai. (DNB.) Wie der „Deutsche Pressedienst aus Polen" meldet, ist die Schließung von weiteren vier deutschen Schulen in Wolhynien verfügt worden. Damit werden allein in Luck, der Hauptstadt Wolhyniens, rund 250 deutsche Kinder und in Dombrowa 120 deutsche Kinder zu Beainn des neuen Schuljahres ohne deutschen Schulunterricht bleiben. Für die 60 000 Deuffchen in Wolhynien stehen jetzt also von den 29 deutschen Privatschulen, die im Jahre 1932 nach der oorausgegüngenen, Schließung sämtlicher bestehenden 80 deutschen Schulen neu genehmigt
Kraft der Arbeit.
Nicht weit vom herrlich gelegenen Zell am See hat Hermann Göring den ersten Spatenstich zum größten Wasserkraftwerk des Reiches getan, durch das die Naturkräfte der Hohen Tauern unserer großdeutschen Volkswirtschaft nutzbar gemacht werden. Damit wird ein Werk ins Leben gerufen, bas nur von der Kraft eines großen Reiches übernommen werben kann. Der Generalfeldmarschall hat dabei Gelegenheit genommen, wie vorher schon in Wien, mit aller Offenheit au betonen, daß dem deutschen Volke nichts geschenkt wird. Auch die Kraft der Hohen Tauern kann nur durch die hingehende Arbeit aller Beteiligten gewonnen werden. Welches Elend die Arbeitslosigkeit bringt, hat Deutschland vor sechs Jahren erlebt, wie tief der Lebensstandard eines Volkes sinken muß, hat Oesterreich unter dem System Schuschnigg erfahren. Der österreichische Arbeiter soll genau so gut wohnen unb soviel oerbienen wie jeder andere im Reiche. Dazu ist aber notwendig, daß der Schlendrian der Systemzeit überwunden wird unb jebe Hanb entschlossen zu ihrem Werkzeug greift. Ein Volk wie das deutsche, das sich auf magerem Boden gut kleiden soll und gut ernähren muß, nimmt die Pflicht auf sich, mehr zu arbeiten als andere Völker. Die Frucht dieses Einsatzes einer ganzen Genera- tion wird späteren Geschlechtern zugutekommen.
Diese Worte und Gedanken Görings können in Deutschland ausgesprochen werden, weil hier jeder Werktätige verstanden hat, daß in der Einigkeit des Volkes und in der Arbeit seiner Hände die
Zukunft liegt. Hermann Göring würde sicherlich nicht dieses herzliche Vertrauen genießen, das chm die Oesterreicher entgegenbringen, wenn er als Prophet paradiesischer Zustände in die Ostmark eingezogen wäre, statt schlicht und einfach zu sagen: Arbeitslosigkeit ist Müßiggang, Gemütlichkeit ist Faulheit! Denn es gibt für keinen Menschen unb insbefonbere nicht für den viel berufenen öfter» reichischen Menschen eine größere Ehre als die, daß man an seinen Leistungswillen und an seine Leistungsfähigkeit glaubt. So hat denn der General- feldmarschall auch in Zell am See wiederum kein Blatt vor den Mund genommen, sondern den Volks- genossen aus der Ostmark zu verstehen gegeben, daß sie ihre Heimat vor allem aus eigener Kraft wieder zur wirtschaftlichen Blüte bringen müßten und daß es noch viel Schweiß und manche Unbequemlichkeit kosten werde, bis bas Ziel eines allgemeinen unb gesicherten Wohlstanbes erreicht sei.
Wenn bann Hermann Göring gleichzeitig noch bie manchenorts vielleicht auftauchenbe Befürchtung zerstreute, baß bie Sckönheit des Salzdur - ger Berglanbes durch ben Einbruch der Technik oergeroaüigt werden könne, so werden zahllose Bergfreunbe unb befonbers bie einheimische Bevölkerung diese Erklärung mit großer Freude begrüßen. So wie das neue Deutschland die Arbeit mit der Freude verbunden hat, so überbrückt es auch den Gegensatz zwischen Natur und Technik. Die Reichsautobahnen sind das hervorragendste Beispiel dafür, die Tauern-Kraftwerke werben ein weiteres Zeugnis nicht nur ber deutschen Schaffenskraft, sondern auch dieser Harmonie zwischen technischem Fortschritt unb natürlicher Schönheit sein.
D. S.
nen werben. Im Frühjahr 1939 sollen bie letzten Flugzeyge abgeliefert fein. Die Flugzeuge sollen zunächst zur Sammlung praktischer Erfahrungen verwendet werden.
Einweihung der Heeresunteroffizier- schule in Voisdam-Eiche.
Potsdam, 14. Mai. (DNB.) Bei herrlichem Sonnenschein wurde in Potsdam-Eiche die Heeres- unteroffizierfchule eingeweiht. Der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchitfch, hielt eine Ansprache. Der Unteroffizier, so sagte er, müsse den Mannschaften stets ein Vorbild sein. Er müsse bedenken, daß ihm das b e st e Gut 3 u r Ausbildung anoertraut sei. Der deutsche Soldat sei von jeher als der beste Soldat der Welt bezeichnet worden. Die Unteroffizierschüler hätten dafür zu sorgen, daß dies so bleibe. Jeder müsse nicht nur das Waffenhandwerk gründlich beherrschen, sondern auch den unbedingten Willen zum Siege in sich tragen. — Mit der Einweihung war eine Wiedersehensfeier ber ehemaligen Unteroffizierfchüler unb -Vorschüler verknüpft.
Oie Musikinspizienten der Wehrmacht.
Berlin, 16. Mai. (DNB.) Durch Verordnung des Führers unb Obersten Befehlshabers der Wehrmacht ist eine Aenderuna in der Stellung ber Musikinspizienten unb Musikmeister ber Wehrmacht getroffen worben. Hiernach bilden die Musikinspi- Äienteh und Musikmeister eine Ranggruppe für s i ch zwischen Offizieren und Unteroffizieren. Im Dienstgrad und Dienstrang entsprechen künftig: Der Obermu.sikinfpizient dem Oberstleut, nant (Fregattenkapitän), der M u s i k i n s p i z i e n t dem Maior (Korvettenkapitän), der Stabsmusikmeister dem Hauptmann (Kapitänleut- nant), der Obermusikmeister dem Oberleutnant, der Musikmeister dem Leutnant. Die Dienstgradabzeichen sowie die Besoldung werden neu geregelt.


