Abend.
Landkreis (Sieben.
den einzelnen Gebieten der Medizin ist der
dann bei der
Aus der engeren Heimat
Schlittwerden, I unter
verschiedenen Klima-Regionen sehr unterschiedlich. Ebenso schwankt der Ultraviolett-Gehalt der Sonne sehr mit der Meereshöhe. In unseren Breitengraden zeichnet sich der Winter aus durch vorwiegend ultrarote, viel sichtbare und wenig ultraviolette Strahlung. Im Frühjahr sinkt der Anteil an Ultrarot, der Gehalt an Ultraviolett steigt. Im Sommer sinkt weiter der langwellige Anteil, während das ultraviolette Spektralbereich noch weiter zunimmt. Dom Herbst an nimmt wieder Ultraviolett ab und Ultra-
Die Stadtverwaltung unter Leitung von Bürgermeister Gail wird, wie dieser Rechnungsabschluß beweist, alles daransetzen, um durch äußerstes und richtiges Sparen und durch eine weitsichtige Gemeindepolitik unserer Stadt den Platz zu sichern, der ihr auf Grund ihrer wirtschaftlichen Position zusteht.
kicher Bestrafung nicht betreten oder mit schuhen, Schlitten oder Wagen befahren i jo lange dies durch polizeiliche Anordnung
12000 NM. Steuerstrafe.
LPD. Darmstadt, 15. Dez. Durch Unterwerfungsverhandlung ist gegen die Debora Mainzer, geb .Jeidel, in Pfungstadt, Eberstädter Straße 26, wegen fortgesetzter Umsatzsteuerhinterziehung eine Geldstrafe von 800, und wegen fortgesetzter Einkommensteuerhinterziehung in Tateinheit mit fortgesetzter Gewerbesteuerhinterziehung eine Geldstrafe von 11200 RM. rechtskräftig festgesetzt worden.
1906 nach Gießen berufen wurde, die i Lichtbiologie. Die Licht-Behandlungs und
Winterhilfesammlung durchgefuhrt, die die Summe von 24 Mark ergab, die von der Kasse auf 50 Mark erhöht wurde. Musik und Tanz beschloß den
rot nimmt zu. ,,. . .. .
Es ergeben sich weiterhin Unterschiede mit dem verschiedenen Sonnenstand. Morgens und abends enthält die Sonnenstrahlung wenig Ultraviolett, vorwiegend Ultrarot, während in den Mittagsstunden der Gehalt an Ultraviolett zunimmt. Die Himmelsstrahlung hat eine recht beachtliche Menge von Ultraviolett und ist daher auch für die Behandlung nicht zu unterschätzen. Im Flachland ist der Gehalt .... ..... ort -L—~~ '"•■'f"”' "'s im
Aufsichtsrat genehmigt. ~ , rx .
— Steinbach, 14, Dez. Der O b st - und Gartenbauverein hielt eine Versammlung bei Mitglied Schleuse in der „Post" ab, die sehr gut besucht war. Vereinsführer Balthasar Jakob Haas leitete die Versammlung. Der Verein hat einen starken Zuwachs an Mitgliedern, er zählt jetzt über 100 Mitglieder. Zunächst wurde von der Baumpflege gesprochen. Der Vereinsleiter besprach die Winterarbeiten an den Bäumen, die die Vor-
40 Jahre
Gp-r-und Darlehenskasse Garbenieick.
* Garbenteich, 14. Dez. Die Spar- und Darlehenskasse Garbenteich feierte im Saale „Zum weißen Roß" die 40. Wiederkehr ihres Gründungstages. Die Mitglieder nahmen mit ihren Angehörigen in großer Zahl daran teil. Rach musikalischer Einleitung durch die Kapelle Schäfer begrüßte der stellv. Direktor die Mitglieder und Gäste. Direktor Kiffel gab anschließend einen r* richt über die Entstehung der Sparkassen und Kreditanstalten, wie sie sich über Jahrzehnte entwickelten. Kassenrechner Lang schilderte frL Geschichte der Spar- und Darlehenskasse Garbenteich, die am 14. Dezember 1898 gegründet worden war. Die damaligen Lehrer übernahmen die Leitung der Kasse. Lehrer V ö l s i n g amtierte als Direktor, Lehrer Weisel als Rechner. 25 Einwohner traten als I Mitglieder bei, die als Gründer zählten. Rur noch fünf Gründer find am L°ben und nahmen an der Feier teil. Es find dies Balthasar Hauser, Johannes Schwarz, Heinrich Wallbott X., Jakob Friedrich Düringer und Friedrich Burk. Das erste Mitglied aus der Rachbargemeinde Hausen zählt ebenfalls als Gründungsmitglied. Die Gründer wurden für ihre Treue über vier Jahrzehnte mit einem Bild des Führers ausgezeichnet. Für 15jährige Vorstandsarbeit erhielten der stellv. Direktor Jakob Stumpf VII. und der Präsident des Aufsichtsrats, Ludwig Keßler, entsprechende Urkunden ausgehändigt. Heinrich W a l l b o t t X. sagte namens der Gründer für die Ehrung herzlichen Dank. Im weiteren Verlaufe der Versammlung wurden von Vertretern der Banken und Genossenschaften, die mit der Kasse in Verbindung stehen, wie auch durch die Aufsichtsbehörde Glückwünsche und Geschenke zum Jubiläum überbracht und dabei betont, daß die Kasse unter ihrer guten Führung stets mit guten Leistungen aufgewartet habe. Im Rahmen der Veranstaltung wurde eine
Ratsberrensitzung in Lich.
ZLi ch, 13. Dez. Die Ratsherren unserer Stadt waren zu einer Sitzung in das Stadthaus geladen, um u. a. zu folgenden Punkten Stellung zu nehmen: Beratung der Rechnung des Rechnungsjahres 1937; Antrag der Sicher Bank auf käufliche Ueberlafsung des städtischen Hauses in der Bahnhofstraße; Verkauf der Schwemme bei der Obermühle; Festsebung der Bau- und Straßenfluchtlinie in der Butzbacher Straße.
lieber die Rechnung 1937 ist folgendes zu sagen: In Abteilung I (Betrieb) betrugen die Einnahmen 487 070,61 Mark, die Ausgaben 421039,90 Mark, so daß ein Ueberschuß von 66 030,71 Mark zu verzeichnen ist, der um so bemerkenswerter ist, als im verflossenen Rechnunasjahr große Ausgaben für Ausbau der Bahnhofstraße, Ausbesserung und Anlegung v"rschiedener Fußsteige, Ankauf des Hopfengarten, Bau des Waldschwimmbades usw. gemacht werden mußten. Die Außenstände, 38 987.74 Mark, konnten gegenüber 1936 um 18 461,62 Mark verringert werden. Die Betriebsmittelrücklage besteht aus 27 000 Mark. In Abteilung II (Vermögen^ be-
Sigmund.
41 Beamten des Finanzamts Gießen konnte das vom Führer und Reichskanzler gestiftete Treudienst- Ehrenzeichen als Anerkennung für treue Arbeit im Dienste des deutschen Volkes verliehen werden. Die Ueberreichung erfolgte in feierlicher Form durch den Vorsteher des Finanzamts Gießen. Oberreme- rungsrat Schmidt übermittelte in einer Ansprache den Bediensteten die besten Glückwünsche des Reichsministers der Finanzen sowie diejenigen und den Dank des Oberfinanzpräsidenten Hessen. Diesem schloß sich der Vorsteher des Finanzamts in vollem Umfange an. Das Treudienst-Ehrenzeichen für mindestens 25jährige treu geleistete Dienste wurde verliehen an: Steueramtmann Jakob Deister: — die Obersteuerinfvektoren Gwrg Hambach, Adolf Kimmel. Heinrich Klemmrath, Heinrich Lang, Wilhelm Schäfer, Michael Zahn, dem Obersteuerinspektor a. D. Wilhelm Schäfer; — die Steuerinsoektaren Walter Bart'ch, Gustav Günther, Friedrich Gut- heins, Otto Mecke, Fritz Mendte, Heinrich Rern, Christian Rühl, Otto Rühl, Karl Schneider, Karl Schwender, Heinrich Zimmermann; — den Obersteuersekretär Ludwig Heß; — die Steuersekretäre Christian Belz, Otto Deibel, Heinrich Eigemann, Adolf Falkenstein, Paul Ganz, Lorenz Harbauer, Hugo Hartmann, Heinrich Kavves, Heinrich Lehn- hardt, Wilhelm Luit, Heinrich Man. Friedrich Merz, Karl Müller, Robert Schäfer, Richard Schmidt, Johannes Seibert, Wilhelm Volkmann, Johann Wittelsberger, Georg Zoll, Max Z'chunke und den Steuersekretär a. D. Bruno Herrmann.
Lieder- und Nezitationsabend blinder Künstler.
Das sind gewiß starke und innerlich reiche Menschen, die selbst ein nicht leichtes Gesch'ck zu meistern haben und dabei soviel Kraft aufbringen, andere durch ihr Künstlertum zu erheben und zu erfreuen.
Wenn dabei noch soviel gediegenes Können mitgebracht wird, wie es am Mittwochabend der Fall war, so ist das doppelt erfreulich und begrüßenswert.
Im Rahmen der von der Dolksbildungsftatte Gießen der RSG. „Kraft durch Freude" in Gemeinschaft mit dem RSD.-Dozentenbund veranstalteten Vortragsreihe „Wissenschaft im Dienst am -ßolt, hielt der Direktor der Universitäts-Hautklinik, Prof. Dr. W. Schultze, im Hörsaal der Hautklinik einen interessanten Vortrag über „ das Thema „Die Sonne als Heilmittel".
Der Kreisreferent des Deutschen Dolksbildungs- werks und Organisationsleiter in der Gau-Dozen- tcnbunds-Führung Dr. Heidt konnte bei diesem Vortragsabend wiederum eine große Zahl von Hörern begrüßen. Anschließend folgten die Besucher mit großer Spannung den Ausführungen von Pros. Dr. Schultze über das Thema feines Vortrags.
Sonne und Wasser sind die am längsten bekannten und angewandten natürlichen Heilmittel. Bei vielen alten Kulturvölkern bestand ein Sonnenkult, bei den Aegyptern, Assyrern und besonders bei den
Oie Sonne als Heilmittel
Vortrag im Dolksbildungewerk.
W i e s e ck , 15. Dez. Die Landwirtschaft- liche Bezugs-und Ab s a tz g e n o s s e n s ch a f t (früher Landwirtschaftlicher Konsumverein) hielt gestern abend bei Gastwirt E r b ihre Herbstgeneraloersammlung ab. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Karl D a u p e r t, verlas den gesetzlichen Revisions- bericht. Die Vorstandswahl ergab die Wiederwahl von Heinrich Rodenhausen VI InAufsichtsrat wurden Karl D a u p e r t, Heinrich B e n- ner, Karl Kreiling und Heinrich H e d de r ich wiedergewählt. In der geschäftlichen Aussprache wurden die Dienstanweisungen für Vorstand und
Vorweisungen die physikalischen Grundbegriffe des Lichtes dargelegt und auf die spektrale Zerlegung eingegangen. Die biologischen Wirkungen in den einzelnen Spektralbereichen sind sehr unterschiedlich. Im Ultra-Rot und Rot haben wir eine tief einwirkende Strahlung vor uns, die der menschliche Körper hauptsächlich als Wärme empfindet. Der sichtbare Spektralbereich wird vom Auge wahrgenommen, dringt ebenfalls tiefer in die Haut ein und wird vom Blutfarbstoff aufgenommen. Blutfarbstoff und Blattgrün gehen beide auf ähnliche Bausteine zurück. Jrn Ultra-Violetten finden sich die stärksten sichtbaren Reaktionen an der Haut. Die Strahlung irn Abbruch des Sonnenspektrums zwischen 397 und 303 pp verursacht Hautrötung und Bindehautentzündung. Weiter wird im Ultra-Violetten das Vitamin D gebildet, außerdem findet in
trugen die Einnahmen 220 072,30 Mark, die Ausgaben 218 851 96, so daß auch hier ein Überschuß non 1220,34 Mark vorhanden ist. Stabtrechner Schäfer konnte für diesen günstigen Abschluß den besonderen Dank des Bürgermeisters entgegennehmen.
Dem Antrag der Licher Bank konnte zugestimmt werden, da die stete Aufwärtsentwicklung dieses Institutes ein eiaenes Haus unbedingt erforderlich macht. Die seither im Besitz der Stadt befindliche Schw"mme an der Obermühle wurde dem derzeitigen Besitzer käuflich überlassen, der das Wasser ablassen will, da es eine stete Gefahr für das Haus bedeutet. Die Bau- und Straßenfluchtlinie in der Butzbacher Straße fand ebenfalls ihre Befürwortung, wodurch diese Straße eine 9 Meter breite Fahrbahn und 2Vs Meter breite Fußsteiae erhält, so daß die Möglichkeit gegeben ist, die Vorgärten zu erhalten.
Don den sonsttgen Punkten der Taaesordnung sei noch hervorgehoben, daß man in nächster Zeit auch die hiesige, stark unter Inkrustierung leidende Wasserleitung mit Hilfe einer Motorspritze, wie dies schon in verschiedenen Orten geschehen ist, Räubern will.
Gustel Schön (Alt) hatte sich eine schwere, aber auch dankbare Aufgabe gestellt. Sie fang Lieder von Robert Schumann (Frauenliebe und Leben) und Johannes Brahms. Diese beiden Liedmeister verlangen größte Eindringlichkeit und Gestaltungskraft. Gustel Schön, deren dunkler Alt gleichmäßig durchgebildet und dynamisch recht spannfähig ist, wurde diesen Anforderungen gerecht, vor allem gelang es ihr gut, die verschiedenen Stimmungsgehalte sowohl bei Schumann als auch bei Brahms zu treffen.
Hans Günther remitierte Gedichte von Heinrich Anacker und das Hexenlied mit der Musik von Schillings. Anacker, dessen Lyrik vollkommen neue und eigene Wege geht, ist nicht leicht zu remitieren. Es war deshalb erfreulich, wie H. Günther die einzelnen Gedichte sprachlich und inhaltlich gesteigert darbot. Der Höhepunkt seines Vortrags war das Hexenlied, mit dem er, durch die Musik unterstützt, besondere Wirkung erzielte.
Beide Künstler wurden mit warmem Beifall bedacht.
Stephani Pellissier ist eine Begleiterin, auf die man sich verlassen kann. Sie begleitete wirklich da. wo es nötig war, ließ aber auch das Klavier zu. seinem Rechte kommen, wo es angebracht war, so in den bedeutsamen Schumannschen Zwischen- und Nachspielen und dem Hexenlied.
Heinrich Blaß.
sagt ist.
Trotz der alljährlich wiederholten Warnungen vor dem Betreten polizeilich nicht freigeaebener Eisflächen ereignen sich immer wieder Unalücksfälle, die häufig auch Opfer an blühenden Menschenleben, zumeist unter unserem kostbarsten Gut, der Jugend, sovdern. Um solchen Unglücksfallen entgegenzuwirken, werden Eltern, Erzieher und Lehrer ersucht, ihre Kinder und .Schüler schon jetzt auf das bestehende Verbot und die Gefahren des verbotenen Betretens nicht freigegebener Eisflächen aufmerksam zu machen.
Treudienst-Ehrenzeichen.
Der Führer und Reichskanzler hat dem Postamt- mann a. D. Seibel, dem Oberpostinspektor Schüttler und dem Oberpostsekretär Wall das goldene Treudienst-Ehrenzeichen verliehen. In feierlicher Form wurde die Auszeichnung den Beamten durch den Vorstand des Postamts Gießen, Postrat Z o l l f r a n f, überreicht und ihnen gleichzeitig die Glückwünsche des Reichspostministers O h n e s o r g e und des Präsidenten der Reichspostdirektion Frankfurt a. M., L o h m e y e r, ausgesprochen.
Gestern wurde auch einer Anzahl Beamten des Hauptzollamts Gießen für über 25jährige Tätigkeit das silberne Treudienft-Ehrenzeichen mit den entsprechenden Verleihungsurkunden ausgehändigt. Mit herzlichen Glückwunschworten wurde die Ueberreichung durch den Vorsteher des Amtes, Oberzollrat Jensen, vorgenommen. Ausgezeichnet wurden die Zollinspektoren Fischmann, Lippert, Wolf, Köhler und Wilhelm Adam, ferner Oberzoll- fetretä*- Mohr und die Zollfekretäre E l m s h ä u - fer, Magel, Mattner, Schaare, Brückner, Eberling, Lettow, Höwing und
behandlung, um die Jahrhundertwende folat ihm strahlung. ...... .
Schweitzer, 1910 erscheint von Jesionek, der | In ben -•* ------• - - - .
1906 nach Gießen berufen wurde, die umfassende Gebrauch dieser Strahlung sehr unterschiedlich. Am
Lichtbiologie. Die Licht-Behandlung und Licht- meisten hat sie sich bewährt bei der Behandlung von
Forschung wird seitdem auf dem Gießener Derma- Haut- und Knochen-Tuberkulose, t --- ,
toloqischen Lehrstuhl ganz ausgesprochen gepflegt. Schuppenflechte und bei einer großen Reihe anderer genbfreunb" hielt im Vereinslokal „Zur Krone" Es wurden bann an Hand einiger experimentaler Hauterkrankungen. Die Mangelkrankheiten, veion- r>ine Jahreshauptversammlung ab. Dereinsführer
bers die Rachitis, sprechen mit ausgezeichnetem Er- $äufer vill. gab einen Rückblick auf das folg auf bie Lichtbehandlung an. Die Bleichsucht ■ oer«0wenc Jahr. Seinem Bericht war zu entneh- Jugendlicher ist mit Aufkommen des gesunden Frei-. men, Vereinschor unter Leitung von Diri-
luftlebens nahezu verschwunden . I qent A. Schleuse (Steinbach) gute Arbeit leistete.
Es wurde dann weiter noch auf die Schaden em- mancher V-ranstaltung konnte der Dhor seine gegangen, die durch Sonnenstrahlung heroorgerufen ßei|tunq unter Beweis stellen. Im Uebrigen stand werden. Besonders genannt wurden Sonnenbrand, ÖQ5 vergangene Jahr im Zeichen des Jubiläums, Sonnenstich und eine Reibe von Lichtkrankheiten, < u Q einom wohlgelungenen Konzertabend die Ausdruck für eine Stoffwechselstorung sind. | begangen wurde. Dir Jahresrechnung schloß günstig
Im Anschluß an ben mit lebhaftem Beifall auf-1 ab unb rourbe gutgeheißen. An Stelle des bisherigen genommenen Vortrag dankte Dr. He tb t dem Ned- । Bereinsführers^ der fein Amt niederlegte, wurde ner des Abends mit herzlichen Worten für feine $ - $ a a 5 gewählt. Er bestimmte folgende Mit- intereffanfen Darlegungen Dann machte er noch em- ^iter: Otto Häuser III., Heinrich Lecke, Karl mal auf den Sinn und Zweck dieser Vartragsver- ^^^^b^^^^ nI, Karl Reitschmidt VI., anftaltungen aufmerksam, und er verknüvfte damit ßar( Schmandt IX., Friedrich Burger, Lud- bie Hoffnung, baß auch bie künftigen Arbeiten auf ^iq H a r n i s ch IV. und Ludwig Schmitt V. Im diesem Gebiete den gleichen guten Widerhall finden festeren Verlaufe der Versammlung wurden noch möchten. : 1 einige interne Veranstaltungen besprochen. — Das
Zum Schluß wurden ben Zuhörern die Anlagen c=ö'{)nIein 7/116 hatte die Einwohnerschaft zu - x:a nnh m i . ..... Dorfgemeinschaftsabend in die
Volkshalle eingelaben. Fähnleinführer Heß sprach über bie Bedeutung eines solchen Abends. Er richtete an bie Eltern ben Anyell, ihre Jungen teilneh-
mei> zu lassen an ben Fahrten zu den Sommerlagern. Darbietungen aller Art (Spiele, Theaterstücke, Musik einer Pimpfenkapelle usw.) füllten den Abend aus.
> Eberstadt, 14. Dez. In der jüngsten G e - meinderatssitzung fand die Berpflichtuna des neuen Beigeordneten, Ortsbauernrührers Paul G ö r l a ch , 'statt. Bürgermeister Rühl nahm die Verpllichtung vor und überreichte ihm die 2ln- stellungsurkunde. Zweiter Beigeordneter verbleibt Hermann Eich. Der neue Beigeordnete gelobte, fein Amt in nationalsozialistischem Geiste zu führen. — In der vergangenen Woche wurde einer der ältesten Einwohner unserer Gemeinde der Land- wird August Buß, 84 Jahre alt. Der hochbetagte Mann erfreut sich guter Gesundheit. An den Ereignissen unserer Zeit nimmt er noch regsten Anteil. — Bei der Getreidesammlung für das Winterhilfswerk wurden in unserem Ort 36,36 Zentner Roggen und Weizen gespendet. — Bei der Viehzählung wurden in unserem Dorfe 99 Pferde, 524 Kühe und Rinder, 552 Schweine, 85 Ziegen, 138 Kaninchen, 1746 Hühner und 192 Gänse gezählt. Diese Zahlen verteilen sich auf 111 Viehhaltungen.
Kreis Bübinqen.
Q] Gedern, 14. Dez. Das Treubien ft- Ehrenzeichen wurde den Zugführern Llugust Knauß und Peter Crispens für 40jährige treue Dienstzeit bei der Deutschen Reichsbahn verlieben. In einer Betriebsfeierftunde erhielten die Jübilare auch eine Ehrenurkunde mit der Unterschrift des Führers ausgehändigt.
Kreis Welzlar.
(D Krofdorf, 14. Dez. Im Zuge der W e ge- oerbefferungs ar beiten in unserer Gemeinde werden gegenwärttg an bie Straße von Krofdorf nach Gleiberg auf der Strecke von der neuen Schule bis an den Hainweg, gegenüber dem im Bau befindlichen Kriegsehrenmal, Bordsteine gefetzt, so daß die Sttaße hier bis zu ben letzten Häusern ben Charakter der Dorfstraße erhält. Weiter verschwinden die verschlammten Gräben vor den letzten, einzeln gelegenen Häusern am Ausgang des Ortes nach Gießen, da die Kanalisation der Gießener Straße bis unterhalb der Schreinerei Schubecker verlängert wird und in Richtung. Glei- bach ausmündet. Die an dieser Straße liegende Filial-Zigarrenfabrik von Rinn 8i Cloos erfährt durch einen langgestreckten Neubau eine beträchtliche Erweiterung. Der Bau ist bereits unter Dach, jetzt gehen bie Jnnenarbeiten ihrer Vollendung entgegen.
diesem Spektralberelch die stärkste Bakterientötung statt. Im Anschluß an bie Rötung nach Bestrcch- hing mit Ultra-Violett tritt Pigment auf. Das ! für bie Lichtbehandlung m ber Hautklinik unb m । einem Pigment hat in erster Linie die Aufgabe, vor tief, ber Lupusheilstätte gezeigt. Mit Rücksicht aut die - einhrinoenber Strahlung zu schützen. Jahreszeit konnten leider bie umfangreichen Son-
Die Sonnenstrahlung ist in ihrer Qualität in ben > nenlicht-Anlagen nicht gezeigt werben.
rn, ’zi wrern unv oejunueis uti uch mu;i n<_
Griechen H:er ist Aesculap der Gott ber Heil- an Ultraviolett im Verhältnis etwas großer als künde und der Sohn des Lichtgottes Pheubos Hochgebirge. So ergeben sich durch den unlericyiev s^tnterarbeiten an den Baumen, oie me ^oui=
Apollo Die großen griechischen Aerzte, wie Hippo- lichen Gehalt an Strahlung und auch aus oer ver-! ^sfetzung für bie Ernte sind, und forderte die
krates,' erwähnen die Sonne ausdrücklich als Heil- schiedenen Empfindlichkeit ber emzelnen Personen s^itgIiieber auf# ii)rc Pfticht in der Baumpflege zu
mittel. Bei den Römern spielt bie Sonnenbehand« Richtlinien für bie Sonnen- und Lichtbeyanoiung tun Sann wurden mancherlei Fragen ber Mit
tung ebenfalls eine Rolle. In dem sonnenärmeren von Kranken, bie hier im einzelnen 1W crorieri. g[iebßr besprochen, u. a. auch von dem Kampf gegen Norden ist ber Sonnenkult ganz besonders ausge- werben können. Die Sonnenbestrah ung bewirri oe- ben Aescherich, ber dieses Jahr an den Wemstocken prägt als Ausdruck dafür sei nur bas Feiern ber sonbers in Höhenlagen eine Verlangsamunq । verheerend auftrat. Hierauf würben 20 Zwetschen- Sonnenwenbe genannt, bas später von der Kirche Atmung. Weiterhin können Aenderungen im Cime tz- bäume, bie von bem Bezirksverein an ben Verein in bas Christfest umgeroanbelt wurde. I unb Kohlehydrat-Stoffwechsel Auftreten. Leider geschenkt waren, unter bie anwesenben Mitglieder
Im Mittelalter geht uns bie Kenntnis der Son-1 bie Sonnenbehandlung noch nicht so Allgemeingur, verlost und die glücklichen Gewinner festgestellt. Für nenbehandlung verloren. Erst von ber Mitte des ber Aerzte geworben, wie es sein sollte. Die kunil-= nä(^ytes Jahr ist eine Lehr-Besichtigungsfahrt nach 19 Jahrhunderts an befaßt man sich mit ber Ein- .lichen Lichtquellen, die im Laufe der ! Geisenheim geplant. Der Dereinsleiter schloß nach
Wirkung ber Sonne auf den menschlichen Körper. § wurden, erreichen \m allgemeinen an i bem Dank an alle, bie sich an der Aussprache be-
1890 beginnt Finsen in Kopenhagen mit der Licht- noch nicht bie natürliche Sonnen- und Himmeis- hatten, mit bem Sieg-Heil auf ben Führer “ * ' ' v '......die Versammlung. Im neuen Jahr wird auch ein
Rundgang durch bie hiesigen Baumstücke unter kundiger Führung stattfinden.
"Y" Watzenborn - Steinberg, 14. Dez. Der hiesige Männergesangverein „Ju-
Der Oetker- Weihncichis-StoU&n:
Bockjeit: ?0-80 filinuten bei guter (Tltttelhitje.
Bitte flugfehneiben!
125 g fiorinthen,
125 g Hlanbeln (llusikeme),
40 g Zitronat.
50-75 g Butter z. Beftreichen,
50 g Puderzucker z. Bestäuben.
1 meflerfp. mushatblüte.
1 Messersp. Kardamom. 250 g trockener Quach, 125 g Butter (Margarine), 50 g RinöecfetL
125 g Rosinen,
fRehl und „Backin" werden gemisckt und auf ein Bachbrett (Tifchplatte) gesiebt. Jn die Mitte wird eine Vertiefung ein- gedrückt. Zucker. Oaniltinjucher, Eier und 6ewürze werden hineingegeben und mit etwas von dem Mehl zu einem Brei verrührt. Darauf gibt man: den gut abgelaufenen, durch ein Sieb gestrichenen Quach, die in Stücke geschnittene halte Buttec, das fein gehackte Rinbecfett, gereinigte Rosinen und fiocinthen, geciebene Mandeln (Duflhecne) und hl ein ge- scknittenes Zitconat; man bedeckt die fcüchte mit Mehl und oechnetet nun von dec Mitte aus alle Zutaten mit dem Handballen rasch zu einem glatten Teig. Er wird zum Stollen geformt und auf ein gefettetes, mit Pergamentpapier bedecktes Bachblech gelegt Sogleich nach dem Bachen bestreicht man ihn mit zerlassener Butter und bestäubt ihn mit Puderzucker
500 ß lDeizenmehl.
1 Pächch.Dr.Oethec's „ Backin".
200 g Zucker.
1 Päckchen Dr. Oethec's Qanillinzucker,
2 Eier,
1 släsckchen Dr. Qether's Rum-Acomo.
1 släsckcken Dr. Qether's Backöl Zitrone.
4-6 Tropfen Dr. Qether's Bachöl BittermanöeL
1745 V


