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Memel, 16. Dez. (D71B.) Die Wahlkreiskom- s jahrelangen Versuche zur Litauisierung

wachs von rund 2 3 5 0 0 0 Stimmen er

zielen konnte. Dem neuen

Autor. Verüaaissielle

tag bekanntgegeben werden.

1935. Nicht weniger als 10 000 Litauer wurden da­

brachte weitere zusätzliche Streckenlängen von rund _ v ,,p. v 19.^. Nicht weniger als 10 000 Litauer wurden da-

600 Kilometer. Schließlich brachte die politische Ent- Wenn der zahlenmäßige Unterschied zwischen den mal5 im Sommer vor drei Jahreneingebürgert".

Wicklung des Jahres 1938 die Forderung, den Bau Verlusten der Litauer und den Gewinnen der Me- Diese statu^widrigen Maßnahmen hatten nur die

der Reichsautobahnen auch außerhalb der 'meldeutschen so enorm ist, dann ist dam t nicht nur die Wirkung, daß die bodenständige Bevölkerung sich

Grenzen des Deutschen Reiches auszudehnen, um Größe des memeldeutschen Sieges selbst gekennzeich- dann im September noch zahlreicher an den

eine direkte Verbindung von der Reichshauptstadt

unrechtmäßige Zahl ihrer Mandate im Memeltän-

herrschaft handgreiflich sind.

euch

wenn

September 1935 nicht annehmen, daß ihr Stimmen­zuwachs von bald einer Diertelmillion nur durch den noch größeren Wahleifer der bodenständigen Bevöl­kerung entstanden ist. Man muß darüber hinaus an-

melland insofern wider, als er von 1925 bis 1932, also in nur sieben Jahren, ein Ansteigen der litauischen Mandate von 2 auf 5 erleben mußte. Eine neue Welle der litauischen Massen- einbiirgerung begann bann vor den Wahlen von

für Deutschland optierten und damit das Wahlrecht für Memel verloren. Schließlich wurden vor den Wahlen von 1935 Hunderte von memelländischen

überhaupt nicht bekannt waren, wuchsen die g e - waltigsten neuen Industrieanlagen heran. Fabriken, Kasernen, Hochöfen, Werften, die ein Jahrzehnt lang leer und still standen, wurden nicht nur wieder in Betrieb gesetzt, sondern um ein

Dann spricht der Führer von dem gewaltigen Werk der deutschen W e st b e f e st i g u n g . das in diesem Jahre so viele deutsche Arb-iter in Anlnruch genommen habe und das nur möglich gewesen fei du^ch den Einsatz der Organisation und der Arbeitskräfte der Reichsautobahnm. Wie leuchten die Augen der vor d"m Führer versammelten Arbeiter, als er ibnen die Worte 3uru^t: ..Die Einigung des deut chen Volkes im Großdeutschm Reich ist vielleicht g e - rode durch diese Arbeit ohne blutigen K a m p f möglich geworden. Millionen dmftcher Volksgenossen sind dadurch unendlich glücklich ge- worden. Sie können heuer zum erstenmal w't uns Das Weibnachtssest feiern." Mit tosendem Bufall begleiten die Arbeiter diese Säße des Führers, denn sie wissen, daß dies doch einzig und allein seiner gewaltigen Arbeitsleistung zu danken ist.

Zum Schluß spricht b»r Führer dann von der aroßen dentlchen Volksgemeinschaft, die me entschüd"nd" Boraus-seßung für die aewa"iaeu Srfolge dieses Jahres gewesen fei, eine ungeheure

dischen Landtag trotz des Masienzuzugs nicht über 5 hinaus steigern konnten. Sogar das damalige Direktorium Bruvelaitis wollte sich gegen diese

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c'teK und Dertlefuna des Zwilchen Bordenur Rosenberg als Rufer des Nationalsozialismus der und La Nouvelle, dem Mlttelmeerhafen 20 Kilo-1 vor allem mit den traditionell gewordenen Empfangs-

die Deutsche Reichsbahn beförderten Gütermengen haben sich seit 1932 mehr als verdoppelt.

p'an eines Kanals vom At'antik,um Mittelmeer.

London, 16 Dez. fEuropapreß.) WieDaily Telegraph" aus Parts meldet, sind zwischen der französischen Regierung und englischen, sowie hol­ländischen Interessenten Verhandlungen über den Bau eines Schiffahrts-Kanals vom Atlantik zum Mittelmeer durch Süd- fr a n k r e i ch im Gange. Der Kanal soll für Ozean­dampfer und für die Kriegsschiff Englands und Frankreichs befahrbar fein. Die Kosten einer Der-

Die Erweiterung des Reichsgebietes durch das Sudetenland mit 16 000 Quadratkilometer

hftnfW. daß auf den gewaltigen B"'chellen der R"ich-autobahu ein ganz neuer Gemein­schaftsgeist und ein neuer Arbeits -! stolz emnorgewachsen fei, ein nraftifch-r S"?ialis-' mus der Tat. der nicht aus theoretisck"n Ueber- leaungen, sondern aus der Arbeit selbst geboren wurde. »

geschichtliche Gemeinschaftsleistung, deren Zeuge wir alle sind. Er wendet sich an die 3000 Arbeitskame­raden, die heute um ihn versammelt sind.

So habe ich Sie als einen Teil die- fer deutschen Volksgemeinschaft, der an einer der wichtigsten Arbeiten des Rei­ches eingefeht ist, als die Vertreter Ihrer hun­derttausend Arbeitskollegen nach Berlin einge­laden, um Ihnen und damit all denen zu dan­ken, die nicht hier fein können. Um zu danken für eure Arbeit, für eure Leistung und vor allem für eure freue Einfügung in unsere große deutsche Volksgemeinschaft. Und wenn mit dem heutigen Tage diese 3000 Kilometer abgeschlossen sind, dann ist damit ein fo gewal­tiges und großes Derk vollendet, daß ihr als die Vertreter dieser Arbeitsleistung seht mehr

S208d GIESSEN

Siea-Heil-Rufen auf den Führer und die L'"d»r der Nation ein. Damit war der erste T>il der Fest- folge abgeschlossen. In der Pause st»llte General- inspektor Dr. Todt dem Führer die Betriebsführer der Obersten Bauleitung der Reichsautobahnen mit ie einem Arbeiter dieser Bauleitungen vor. Dann kam die Freude zu ihrem Recht. Der Winter- garten hatte neben d"m famosen Hiller-Ballett, das einen Steptanz und ein rassiges Kapriccio tanzte, den atemberaubenden Balanceakt der zwei Stenleys, den ewig meckernden aber glän'enden Jongleur Morland und den sensationellen Vercke- akt der vier Bolis beigesteuert. Von der Scala wirkten die fliegenden Mücken der W'lliam Kirk Eomnany. die urkomischen Schwindelakrobat-'n Lävp und Habel und eine der besten deutschen Rad^ahr- trimven, die Arthiu-Kl-in-Familie. mit sowie end- f-ch do« d»"tsch» Elo.stikwunder M''mi, die b»fte Kontorsionistin sScklnngenm»nfck'l des deutschen Va­rietes. bi» mit freundlick-m Lächeln und müsterficher Grazie eine faü unvarstpflhare'-nerbehe'-rf'^ung verband. Der Reft des A^-nds gehörte Ench E a - r o m mit hün»- traaif-ben Grotesk» ..^as Fa^'lien- id^ll". Erich ^t-oro, der fpfn- erffhüt^rnbe K->mik mit ernften Tön-n untermischte, riß das Haus zu wahren Lachsalven hin.

folgen die R"ichsg"tnbahner den humornoffn B»i- sni->len, die der Führer aus der Geschichte des Eisenbahnwesens und au« d»r Entw'ckl'mg des Automobilismus onh'ihrf. Nackhgttige Zustimmung findet dab-n die Feststellung, daß alles, was i n seinen Anfängen nur weniaen B e - n o r 3 u g f e n ,3ur Verfügung gestanden habe, stet« im Lause der Entwicklung zu einem s-rlbft- verständl'rhen Gebrauchsmittel der brei­te ften Schichten d»« Volkes aeword'-n sei.

Dann entwickelt der Führer den Kernvunkt der n"^ionalfoualist'sch-'n Wir^ck^ftslehre, in deren Mittelpunkt nicht die Güterverteilung, sondern die (BüterprobufHnn stehe, deren S^iaeramg immer d»n bre^»n Masten z^'Mlte frnirme. Das sei auf mhT-eidrn G'bl"ten d»s Wirt- schastslebens der Fall. So habe auch dieses Werk der Reichsautobahnen in bernorroaenhem Maße dazu beiaetragen die deutsche Wirtschaft zu hur"ch- ten und ihren W^ederw'Etjcg ein'"fe'ten. Die Ar­beiter, die heute beim Führer tu Gast sind, sicheln ihm mit besonderer Dankbarkeit entAeo»n. als er

Der Verband ausländischer Prestevertreter in Ber­lin veranstaltete in den Festräumen des Zoologischen Gartens einen Abendemvfang für Reichsleiter Alfred Rosenberg, den Chef des Außenpolitischen Amtes der NSDAP. In herzlichen Worten feierte her, Vorsitzende-d»? Verb""des. Th«tT. 2ITf-eb

G"len»nheit au geben ha« TOeihnorhHeft n l s Fest der Familie im Kreide ihrer Ann-hörig''n au verbringen. Mähr-nd dieser ,^»it bt-ü^n auf An- orbnunn-n der Reicksiugenhtührunn sämtliche ^unenbberhoracn für die Aufnahme von HJ-Gruppen (HI., DJ., VDM., IM.) g e s ch l o s - s e n.

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IUI IX II ! hii«>Sa« 1 Afll AGG «timmon r- < , n- < r m °

(geforderten Einwanderung aus Groß- Litauen. Diese begann schon mit dem Jahre 1925 s ch e Liste 1 826 931 Stimmen (87,3 v. H.), die und wurde vorbereitet durch die von Kowno befoh-

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über Schlesien mit der Dftmarf m t Wien über tschechisches Gebiet hinweg her- zustellen. Im größer gewordenen Deutschland stellen die heute fertiggestellten 3000 Kilometer 2 3 v. H. des Gesamtnetzes dar, sofern Sie, mein Füh­rer, nicht das Aufgabengebiet für Ihre Straßenbauer noch mehr erweitern. Das vergangene Jahr brachte einige besondere bemerkenswerte Leistungen: Die Elbehrücke bei Dessau in einer Gesamtlänge von 656 Meter, die Senkkasten-Gründung für die ober­halb von Köln vorgesehene Hängebrücke über den Rhein, die bei Saarmund, südlich von Potsdam, vorgesehene Moorsprengung, mit 20 000 kg Sprengstoff die größte bisher überhaupt in der Welt durchgeführte Moorsprengung.

Der Sommer brachte die Notwendigkeit, die ge­samte deutsche Bauwirtschaft konzentriert zur Sicherung der Grenzen des Reiches ein- zuseken. An der Reichsautobahn wurde im Laufe des Monats Juli der Baubetrieb auf rund 400 Kilo­meter Strecke vollkommen eingestellt. Arbeits­kräfte und Geräte wurden abgegeben, auch auf den weiterbetriebenen Baustellen wurde die Zahl der Arbeitskräfte und vor allem der Nachschub an Bau­materialien stark eingeschränkt. Die beste Hilfe im Ausgleich der ausgefallenen Arbeitskräfte und Ge­räte war der Geist der Reichsautobahner. Sie woll­ten trotz aller Schwierigkeiten nicht darauf verzich­ten, ihr Jahrespensum fertigzustellen. und so hat eben jeder, ob er nun mit der Schaufel oder am Zeichenbrett oder sonst irgendwo arbeitete, ein 61 ü cf mehr auf sich genommen und hat da­durch den Ausfall wieder ausgeglichen.

Diese sichtbaren Zeichen des Erfolges der natio- naljozialistifchen Regierung werden in der gan­zen Welt anerkannt. Die Autobahnen haben schon viel dazu beigetragen, ausländischen Freun­den die Augen zu öffnen über das wahre Gesicht des nationalsozialistischen Deutschland.

Wir freuen uns über diese anerkennenden und gerechten Stimmen deutscher Arbeitsleistung. Aber noch mehr freut die Straßenbauer die Anerkennung ihrer Arbeit durch die deutschen Kraftfah­rer. Wenn am Wochenende an verschiedenen Zähl­stellen des Reiches 15 bis 18 0 0 0 Fahrzeuge innerhalb 24 Stunden auf diesen Straßen des Führers gezählt wurden, so ist dies die schönste Bestätigung, wie sehr sich bas beutsche Volk übrtr diese Straßen freut und wie intensiv der Kraft­verkehr au« diefen neuen Strahn Hnen N"tzen zieht. Diese Anerkennung unserer Arbeit durch den Führer ist für alle Straßenbauer d i e größte Freude, die ihnen zuteil werden kann. Wir dan­ken Ihnen, mein Führer, für Ihre Verbund->nheit mit unserer Arbeit. Und wir versprechen, daß das Arbeitspensum des nächsten Jahres nicht geringer fein wird. denn auch unsere Arbeit soll "wachten an der Größe des Reiches. iLanganhaltender, stür­mischer Beifall.) Ich bitte Sie, mein Führer, als Erinnerung an die Verkehrsübergabe des 3000. Kilo­meter d i e Plakette entgegenzunehmen, die heute jeder Arbeiter der Reichsautobahnen trägt. Eine Plakette gleicher Art übergebe ich Herrn Reichsver­kehrsminister Dr. Dorvmüller, dem Vorsihen- den des Beirates der Reichsautobahnen, dem För­derer diefes großen Bauvorhabens vom ersten bis zum 3000. Kilometer.

Dank der Arbeiter an den Führer.

Einer der Reichsautobahnarbeiter nimmt nun im Namen der 3000 an der Feierstunde teilnehmenden Kameraden und aller derer, die an den Straßen des Führers schaffen und diese Stunde im Gemein- fdjartsempfang miterleben, das Wort: Mein Füh­rer! Im Namen aller Arbeitskameraden, die am Bau der Reichsautobahnen beschäftigt sind, begrüße ich Sie. Es ist für uns eine sehr große Freude, daß wir am heutigen Tage als Gäste bei Ihnen in Berlin sein dürfen. Ich selber freue mich ganz be­sonders deshalb, weil ich schon bei der Uebergabe der ersten Reichsautobahnstrecke und des 1000. und 2000. Kilometers zugegen war. Nach kaum fünf Jah­ren ist heute schon das 3000. Kilometer fertiggestellt. Mein Führer! Durch Ihr gigantisches Werk, die Reichsautobahnen, haben SieMillionenbeut- f cf) e n Volksgenossen Arbeit unb Brot gegeben, und nur so können wir mit unseren Familien wieder ein fröhliches Weih- nachtsfest feiern. Wenn wir auch manchmal Opfer haben bringen müssen, und die Arbeit manch­mal auch nicht gerade angenehm war, so wollen wir doch alles tragen.

Mein Führer! Sie haben noch viel grö­ßere Arbeit geleistet. Sie sind der Meister eines G»-oßdeutschen Reiches unb haben ein Volk von 80 Millionen zusammengeschmiedet, eine Arbeit, die von Ihnen unqeheu'-e Opfer verlangte, unb die vor Ihnen kein Mensch der Welt fer­tiggebrachthat. Wir können Ihnen nicht genug bafür danken, was Sie in den fünf Jahren geleistet Haden. Sie haben das deutsche Volk wieder aeeint, wir ober wollen b i e 21 r b e i t e r u n f e r e s F ü h - re r 5 fein und bleiben Mein Füh,-er? V-. fehlen Sie. unb mir werben fhnen gehg*-chen. 20« Sie damals mit dem Spaten in der Hand die Arbeit

gertrieg, den allgemeinen Krieg und die Vernichtung allen nationalen Gutes erreichen wolle. In dem Auf­ruf werden sodann Auszüge aus dem Buch L6on BlumsBolschewismus unb Sozialbemokraste" zitiert, in dem ber jüdische Parteivorsitzende der Sozialdemokratischen Partei u. a. feststellt, daß der Kommunismus sich zur Aufgabe gesetzt Habe, unter feinen Anhängern eine Stoßtruppe zu orga­nisieren, die in ständiger Mobilbereitschaft eine 21 r * revolutionäres Berufsheer dar­stellen solle. Jeder Staat, dem daran gelegen sei, seinen Bestand zu sichern, so heißt es in dem 2Iufruf weiter, habe die notwendigen Schutzmaßnahmen er­griffen. 18 europäische Länder hätten bereits die Kommunistische Partei aufgelöst, um wieder selbst Herr im Hause zu werden. Auch Frankreich müsse diesen Ableger des pluslandes außerhalb der nationalen Gemeinschaft stellen, da er in aller Oeffentlichkeit daran arbeite, die Bemühungen zur Wiederaufrichtung des Land»s zu hintertreiben. Dem Parlam»nt falle die 9rurgabe zu, sich mit dieser Frage zu beschästigen. Di^Re- gierung aber müsse die Maßnahmen ergreifen, die bas Wohl des Landes erheischten.

Einheitspartei in Rnmäni-n.

Bukarest, 16. Dez. (Europapreß.) Mit der Unterschrift des Königs Carol, des Ministerpräsi- benten Patriarch Miron Christen, bes Justizmini­sters Jamanbi und des Innenministers Calinescu ist am Donnerstag in den späten Abendstunden eine Gesetzesoerordnung über die Gründung einer rumänischen Einheitspartei erlassen worben, bie den NamenFront ber natio­nalen Wiedergeburt" tragen soll. Die Ver­ordnung bestimmt, baß nur diese als einzige politische Organisation bestehen darf. Zweck dieser Einheitsfront soll die Mobilisieru g des nationalen Gewissens zu einer solidarischen und einheitlichen Aktion für die Verteidigung und Ent­wicklung des Landes und für bie Konsolidierung bes Staates fein. Die königlichen Räte find von Amts wegen Mitglieder dieser neuen Organisation. Im übrigen kann jeder rumänische Staatsbürger, ber das 21. Lebensjahr vollendet hat, mft Ausnahme ber aktiven Militärpersonen und ber Richter, um die Ausnahme in bie Einheitsfront ersuchen. Die Front der nationalen Wiedergeburt ist allein da­zu berechtigt, Kanbidaten für bie Parla­ments-, und Gemeinbewahlen sowie für bie Wahlen zu ben Berufsverdänben aufzustellen. Jebe politische Betätigung außerhalb bes Rah­mens der neuen Einheitsfront wirb als Geheim-, bündelet betrachtet und mit dem Verlust der bürgerlichen Rechte auf die Dauer von zwei bis fünf Jahren bestraft werden. Die beiden Bra- t i a n u (früher liberal), weiter Vaida-Vojevod (früher Rumänische Front), M a n i u (früher Natio- nalzaranist) unb Micescu (früher nationalchrist­lich) haben bas Grünbungsgesuch nicht unter­schrieben Das debeutet jeboch zuminbest bei Vaida- Vojevob nicht, baß er sich ber neuen Organisation versagt.

Englands wirischafiliche Bnfrüstnns.

L o n b o n , 16. Dez. (DNB. Funkspruch.) Das Un­terhaus hat in zweiter Lesung einstimmig die Ex­portgesetzvorlage angenommen. Han­delsminister Oliver Stanley erklärte, die Regie­rung behaupte nicht, daß die Gesetzesvorlage als solche eine allgemeine Lösung für alle Probleme des briftschen Erporthandels barfteHe. Immerhin aber stelle sie doch einen Fortschritt auf dem Wege bar, den England einschlagen müsse, wenn es seinen Ex­porthandel auf j,eneB a f i s d e r st a b i l e n Ver­teidigung" setzen wolle, den alle Welt und England wünschen. Weiter erklärte ber Handels­minister, England wünsche mit niemonb einen Handelskrieg z u führen. Die wirtschaftliche Aufrüstung, die die Regierung augenblicklich zu unternehmen versuche, sei genau so wie die anderen englischen Aufrüstungen. England wünsche nicht, sie anzuwenden, wenn aber, dann habe England auch die nötigen Männer, Köpfe und das nötige Geld bafür. Er halte es für richtig, dem Unterhaus flar- zumachen, daß England nicht im geringsten wünsche, andere Länder daran zu hin­dern, daß sie ihren fairenAnteilamWelt- handel bekämen.

Kleine politische Nachrichten.

Der Reichsminister für Ernährung und Landwirt­schaft hatte in Berlin die Landesbauernfüh­rer zu der am Jahresende üblichen Arbeits­tagung zusammengerufen.

Das endgültige Wahlergebnis im INemelland

87,3% für die memeldeutsche Liste.

Reckt als irgend feminb anders habt, i heute zwei Stunden richtig zu freuen."

Fröhlicher Ausl lang.

Minutenlanger tosender Beifall dankte dem

litauischeu Listen erhielten insgesamt 266485 lene Aenderung bes memelländischen ©inbürgerungs» Stimmen (12,7 v. H.). Bei der vorigen Land-gesetzes. Die Folgen machten sich bereits bei den tagewahl im I ahre 1935 wurden 1 962 061 güt- Stimmzahs-n ber Wahlen vom 13. August 1927 be- tige Stimmen abgegeben. Davon entfielen auf die! 7!"'bar Man darf auch nicht uergefsen, daß zwi- !«-««-1

die litauischen Listen 369 457 Stimmen. Die Litauer .......r - - -- -

haben also über 1 00000 Stimmenverlo­ren, während die memeldeutsche Liste einen Z u -

Meter südlich Narbonne, bestehenden Kanalnetzes Garonne-Canal du MidiAude werden auf 90 Mil­lionen Pfund (rund 1125 Millionen RM.) geschätzt. Die Arbeiten könnten nicht vor Dezember 1942 be­endet sein. Hunderttausend Mann würden bei ben Arbeiten Beschäftigung finden.

Schluß mit dem Ableger

Moskaus in Frankreich."

430 französische Zeitungen fordernBerbotderKomnnmistischenPartei.

P a r i s , 15. Dez. (DNB.) Die französische Wochen- Zeitung ,^e suis Partout" veröffentlicht einen Ausruf an bas Parlament, der in der Ausforderung gipfelt, bie Kommunistische Partei auf- Zulösen und z u verbieten. In diesem Auf­ruf, der von430französischen Zeitungen aller politischenRichtungenübernom- m e n werden soll, heißt es, es gebe auf französischem Boden eine sogenannte politische Organisation, die erwiesenermaßen vom Auslande abhänge, unb die sich Kommunistische Partei nenne. Das ein­zige Ziel dieser Partei sei der Ruin ber west- lichen Zivilisation, den sie durch den Bür-

rahen, warum fast alle großen D'nae der mensch­lichen Entwickl"ng erst dann verstnnhen w'"'rd»n. der Erfolg eintrete. Mit Heiterkeit

eröffneten, haben Sie uns den Befehl gegeben:Ar­beiter, fanget an!", und wir wollen zeigen, daß wir die treuen Arbeiter unseres Führers sind und blei­ben. Auch möchten wir Gott, den Allmächtigen, bitten, baß er unseren Führer immer gesunb unb noch recht viele Jahre uns erhalten möge. Mein Führer! Wir danken Ihnen nochmals für alles, was Sie für das deutsche Volk erreicht haben und ver­sprechen Ihnen treue Gefolgschaft.

Der Führer W'chi.

Der Führer dankte dem Vertreter der Reichs- autohahnarheiter mit einem herzlichen Hönde druck für feine Worte und wendet sich dann selbst an leine Gäste. Aber es dauert geraume Zeit, bis die Wogen der Verehrung und der Liebe, die ihm ent­gegen plagen. verebbt sind und er bas Wort neh­men kann. Schon bei den ersten Worten, mit denen ber Führer bie Schwere ber Arbeit wür­digt, die gerade heim Bau der Reichsautobahnen geleistet weiden muß. hat er das Ohr und das Herz dieser Manner. Sie kühlen, daß hier der erste Arbeiter der Nation zu ihnen spricht, der wie kein anderer aus eigenem Erleben wnß, welche Leistun­gen von ihnen gefordert unb auch bewältigt roe^hm. Mit Zustimmendem Beifall be-rbiten sie die Sähe des Führers, in denen er einfach und überzeugend borlegt. in welch entscheidendem Maße gerade die Motorisieruna ein Faktor ber Wirt- schastsankuPheluna unb Mirtschattsbefruchtuna ge­wesen sei. Der Führer erklärt fernen Arbeitskame-

Mehrsaches ihres ursprünglichen Umfanges ver- _ , _ _______ ....... .... _ . .

größert. Die industrielle Produktion ist zwischen - - ------ - , - . ... n - ,..ri r.Y r , , .

1932 und 1938 um 115 v. H. gestiegen. Die- Mission gibt nunmehr das vorläufige amtliche Er- des Mernelgebietes ist. Das laßt sich sehr leicht an fes neue Deutschland mit seiner ungeheueren 2lr« 'gebnis der memellandischeu Landtagswahl befannL einigen Zahlen nachweisen. Beispielsweise hatte die beit5intenfität stellte an die Leistungsfähigkeit der, Ls bringt gegenüber der bereits übermittelten Ge- S t a d t M e m e l am 1. April 1918 insgesamt 29 000 Verkehrsmittel wesentlich größere A n -! samtzahlung\ " ' - nm 1 FiHmmr haioi

jprü-he °ls selbst die kühnsten und gläubigsten ! wurden' Hig c Stimmen

Nationalsozialisten 1933 erwartet hatten. Die durch tix«,t

bie Deutsche Reichsbahn beförderten Gütermengen abgegeben. Davon entfielen auf d,e wem e Id e ul.

, u v v v v .. vC- j Beamten, staatlichen Angestellten usw. nach Litauen

TNemelländischen Landtagversetzt".

25 memeldeutsche' Der memelländische Landtag spiegelte das ge­setzwidrige Eindringen bes Litauertums in bas Me-

Der Umsatz unserer Binnenschiffahrt ist um über 100 v. H. gestiegen. Die Zahl der Kraftfahr­zeuge hat sich seit 1932 um 1,2 Millionen vermehrt. Die Entwicklung unserer Probuktionssteigerung ist keinesfalls abgeschlossen.

Es ist verstänblich, daß bei dieser Entwicklung das Straßennetz des heutigen Deutschland größer, umfangreicher, und dichter gegenüber dem ersten Plan von 1933 geworden ist. An Stelle der ursprünglich vorgesehenen 6900 Kilo-

... Füh­

rer, unb b-geistert stimmten bie Teilnehmer in bas

net. Man kann auch angesichts der außerordentlich Wahlen beteiligte, so daß die Litauer die ohnehin hohen Wahlbeteiligung der Memelbeutschen schon im i-----r.»------ o_<.<s._i. s""

rneter sind für bie Erschließung bes Altreichsgebie­

tes 11 000 Kilometer erforderlich. Zur werden mindestens25

Erschließung der Ostmark sind weitere insgesamt Abgeordnete und höchstens vier Litauer an- 1500 Kilometer Reichsautobahnen vorgesehen. Die gehören. Das endgültige amtliche Wahlergebnis und 10 daa Aerbiadung von Salzburg bis Wien mit genaue Verteilung der Vlandate wird am Frei- rund 300 Kilometer Streckenlänge tft voll im Bau.

Berlin, 14. D"i. iDRB.) Die Bresfestelle ber V e i ck « i u ae n d f ü h r u n a teilt mit: Die Reicks- 1 iimcnhh'ihrung hat für hie Zeit nvischm Freitag, 51 hem 23. Derember, und Mittwoch, dem 28. D"remh"r 1938. für bi» nefamte Hitlerjugend sHF, DJ.. BDM.. IM) einen allgemeinen D i e n st- urlaub anoeorbnet, um ^»n ihren Mi^al'»h»rn

. . Masseneinwanderunq von Litauern in Anbetracht

nehmen, baß bie litauische Minberheit des Memel- ber hoben Arbeitslosenzahlen bes Memellanbes durch landes, die durch planmäßig geförderten Zuzug erft1 eine Verordnung wehren: es wurde jeboch von zu der zahlenmäßigen Größe von heute künstlich Kowno gezwungen, biefe Verordnung wieder zurück- emporgetrieben wurde, teilweise die litauische Sache zunehmen! Der litauische Gouverneur seinerseits tat im 'Memelland als aussichtslos auf gab, noch ein klebriges unb verbot am 7. Juli 1936 ein und Stimmenthaltung übte, teilweise aber auch zu im Memellänbischen Landtag eingebrachtes Gesetz, ber beutschen Einheitsliste übergegangen ist zumal bas ben unerwünschten Massenzuzug ins Memelland die Unterschiede zwischen Litauen und dem Memel- gerade mit Rücksicht auf bie Erwerbslosen verhin- land auf allen Gebieten trotz der 15jährigen Fremd- bern sollte. Berü^sichtigt man alle biefe Tatsachen, Herrschaft hanbgreiflich finb. bann kann man sich ungefähr ein Bild davon rna-

Das ausgezeichnete Wahlergebnis darf nicht | chen, wie das jetzige Wahlergebnis im Memelland vergessen machen, baß es nickt ber Entsckeibung au«sehen würbe, wenn man hie unrechtmäßig ein- ber ursprünglichen Bevölkerung entspricht, gebürgerten Tausenbe von Litauern roieber aus- fonbern daß es gleichzeitig auch der Ausdruck der * gebürgert hätte.