den. Und in dem kleinen Dörfchen Willershausen kehrt die Nachtruhe nach dem starken militärischen Betrieb der Abendstunden auch immer mehr ein. Da machen sich nun auch die Pressemänner mit dem Kraftwagen auf zur Heimkehr nach Gießen.
Am heutigen Freitag wird der Manöverkrieg unserer 116er in der Gegend von Mornshausen und Hohensolms seine Fortsetzung nehmen. B.
Oachboke»
schon ausreichend entrümpelt?
Ausschneiden! Aufbewahren!
DNB. Die Entrümpelung des Dachbodens ist gesetzlich vorgeschrieben. Ueberzeuge dick davon, daß sie ausreich en d durchgeführt worben ist. Nicht nur altes Gerümpel ist zu entfernen, auch entbehrliche Gebrauchsgegenstände und überflüssige Vorräte dürfen nicht auf dem Dachboden aufbewahrt werden. Dies gilt sowohl für die Dachbodenräume von Haushaltungen, als auch von Betrieben.
3n einem leeren Dachgeschoß breitet sich ein Brand so langsam aus, daß er noch im Entstehen unterdrückt werden kann. Rohstoffe und Gebrauchsgegenstände, die bei der Entrümpelung entfernt werden, sollen dem Vierjahresplan oder bedürftigen Volksgenossen zugute kommen.
Rechtskräftige Urteile
im Wildererprozeß Odenweller.
Wie wir auf Anfrage bei der Strafkammer erfahren, hat nun auch der im Wildererprozeß Odenweller wegen gewohnheitsmäßiger Wilderei zu einem Jahr und fünf Monaten Gefängnis verurtellte Angeklagte Mathern das Urteil anerkannt. Damit ist das Urteil auch gegen ihn rechtskräftig geworden. Lediglich im Fall des Kaufmanns Thyssenist, wie wir schon berichtete», Revision eingelegt worden.
Kleine Strafkammer Gießen.
Der H. S. aus Selters war vom Amtsgericht in Butzbach wegen Beleidigung und Betrug zu einer Gesamtgefängnisstrafe von vier Mo- n a t e n verurteilt worden. Der Angeklagte hatte sich bei einer Familie in Griedel eingemietet. An Pfingsten 1937 benutzte er die Abwesenheit des Hausherrn, der sich auf einer Rheinfahrt befand, um sich der Ehefrau unsittlich zu nähern. Er wurde
Mmpü für den Ver tat —
Es Si els in der NS.-Volks-
mohlfohrt
jedoch gehörig in seine Schranken zurückverwiesen. Einige Tage später pumpte er sich von seiner Wir- tin zwanzig Mark, die er jedoch zuruckzuzahlen vergoß. Eines Tages fuhr er fort, um an einer Musterung in Weilburg teilzunehmen, und kam nicht mehr wieder. Er hatte sich inzwischen in Butzbach ein anderes Zimmer gemietet. In einer Wirtschaft erzählte er dann vollkommen aus der Luft gegriffene Märchen über fein Verhältnis zu seiner Wirtin. Der gewissenlose Ehrabschneider wurde in Butzbach verurteilt. Er legte Berufung ein, die jedoch kostenpflichtig verworfen wurde, da der Angeklagte zum Termin nicht erschienen war.
Rmi-sunkprogramm
Samstag, 17. September.
5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land 6- Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30:- Froher Klang zur Werkpouse. 9.30: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 9.40: Deutschland — Kinderland. Kinder — dein Glück — da-. Glück des ganzen Volkes. 10: Rsichsparteitag Nürnberg 1938. Ein Querschnitt für die Jugend. 12: Werkskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Einmal dies — einmal dos ... 15: Bilderbuch der Woche. 15.15: Volk und Wirtschaft. 15.30: Es steht ein goldenes Garben- feld. Hörfolge. 16: Nachmittogskonzert. 18: Zeitgeschehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher. 19: Sportschau des Tages und für den Sonntag. 19.10: Blasmusik. 20: Nachrichten. 20.15: Bunter Abend. 22.15: Erste Leichtathletik-Europa-Meisterschaften der Frauen. 22.30: Wir tanzen in den Sonntag. 24: Nachtkonzert I. Olle Kamellen — beliebte Kapellen. 2 bis 3: Nachtkon.zcrt II.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.}
L. tz. In den neuen Steuergesetzen gibt es feine Bestimmung, die vorschreibt, daß Hausbesitzer, die vermietet haben, die doppelte Grunderwerbsteuer bezahlen müssen. Die Grunderwerbsteuer richtet sich noch dem Einheitswert des Grundstückes: sie beträgt ungefähr 5 o. H. des Einheüswertes. Im übrigen verweisen wir auf den Artikel „Die neue Grundsteuer" in der Ausgabe des Gießener Anzeigers vom 1. Dezember 1937.
Deutsche Möbel als Kulturausdruck.
Auf allen Gebieten unseres Lebens macht .sich mehr und mehr bewußtes Streben nach arteigener Kultur bemerkbar. Bewußt will man sich von Verirrungen entfernen, die eine Zeit der völkischen und kulturellen Zerrissenheit heraufbeschworen hat und die sich bis m den einzelnen Haushalt hinein auswirkte.
Das gilt insbesondere auch für hie Ausstattung eines Wohnraumes mit Möbeln. Möbel sollen nicht nur Ware an sich, nicht nur Verkaufs- und Kaufobjekt sein, sondern nach Form und Verarbeitung der Ausdruck des kulturellen Standes unserer Zeit. Die Bemühungen um arteigene und werkgerechte Möbel nehmen das ganze Möbelgewerbe, Industrie, Handwerk und Handel unter Führung der Reichskammer der bildenden Künste in Anspruch. Ziel ist, wirklich gut Möbel in ehenso edlen, wie zweckmäßigen Formen in möglichst viele deutsche Wohnungen gelangen zu lassen.
Um diese Zielrichtung und diese Gedanken vielen Volksgenossen nahezudringen, findet in der Zeit vom 17. September bis zum 3. Oktober eine „W erbeschau des deutschen Möbels" statt, die in der Ausstattung der Schaufenster mit gediegenen Möbeln bestehen soll. Diese Schau- fenster-Ausstellüngen sollen der Bevölkerung gute neue Wohnkultur vor Augen führen. Die Möbel und Modelle, die in diesen Schaufenster-Ausstellungen gezeigt werden, sind von der Reichskammer der bildenden'Künste zugelassen, sie entsprechen also den Forderungen, die heute an Formenschönheit und
Erste Punktekämpfe
der Fußball-Gauliga Hessen.
Der Kampf um Hessens Fußballmeisterschaft wird, genau wie in den letzten Fahren, eine bis zum Schluß offene Angelegenheit fein. Der letztjährige Meister, Hanau 93, geht gerade nicht mit den besten Aussichten in den Kampf. Es bleibt abzuwarten, ob Hanau den Titel gegen die Kasseler Konkurrenz erfolgreich verteidigen kann. Schon am Sonntag haben die 93er im Treffen gegen Friedberg eine harte Nuß zu knacken.
Beim Altmeister Spielverein Kassel stellt sich der Liganeuling SV. Dunlop Hanau vor, der wohl nicht stark genug ist, um auf des Gegners Feld erfolgreich zu bestehen. Einen schweren Gang geht der SC. 03 Kassel, der in Groß-Auheim sicher die Kampfkraft des VfB. zu spüren bekommen wird. Der BC. Sport Kassel sollte sich nach Kamps gegen Kewa Wachenbuchen behaupten, eoenso erwartet man Hefen Bad Hersfeld gegen die Kasseler Kur- hessen, die ihre Antrittsvorstellung in der Gaullga geben, in Front.
Rege Tätigkeit im Turnverein Wieseck.
Turner Ernst Schöffmann bestritt ein Ausscheidungsturnen der Gauriege für den Gerätewettkampf gegen den Gau Westfalen. 'Don den 9 angetretenen Turnern der Spitzenklasse des Gaues Hessen war er als einziger nicht aus Kassel. Er konnte llch hinter Dornte, Schmeißing und Wedekind an Die vierte Stelle setzen. Mit dieser Leistung hat er sich die Zulassung zur Schulung für den Gaukampf erworben. Zu Den Wettkämpfen am nächsten Sonntag in Holzheim hat der Verein 26 Turner gemeldet. Davon turnen den Zehnkampf der Oberstufe 7, den Zehnkampf der Unterstufe 1, den Siebenkampf der Fugend-Oberstufe 7 und den Siebenkampf der Fu- gend-Unterstufe 11. Die Zwölfkämpfer von Breslau wirken als Kampfrichter mit.
Die SaildbaMreisklassen in der neuen Spielzeit.
Werkgerechtigkeit gestellt werden. Diese Zulassung wurde in diesem Fahre zum ersten Male verlangt, denn-es soll in Zukunft nicht mehr Vorkommen, das Gutes und Schlechtes in einem Schaufenster zu sehen sind. Das Schaufenster soll ein Spiegelbild unseres Kulturstandes sein und werden.
Eine Forderung, die die Reichskammer der bildenden Künste u. a. für Entwurf und Herstellung zeitgemäßer Möbel herausftellt, ist die, daß das zum Möbelbau verwandte Holz eine feiner Eigenart entsprechende .Verarbeitung und Behandlung erfährt. Dabei soll das polierte Möbel nicht grundsätzlich ab gelernt, die Technik der Politur aber auf wertvollere Möbel beschränkt werden. Nachahmungen werden als Täuschung abgelehnt. Die schmückenden Berufe in der Möbelindustrie sollen bei der Möbelherstellung nicht ausgeschaltet werden. Die Arbeit des Jntarsien- schneiders, des Drechslers und des Bildhauers sollen nicht etwa abgelehnt werden, wohl aber wird sinnvolle Unterordnung der schmückenden Arbeit erwartet.
Die „Werbeschau des deutschen Möbels", von der Reichskammer der bildenden Künste im Auftrag des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda veranstaltet, dürfte ein wertvolles Mittel fein, eine deutsche Wohnkultur zu schaffen, wie sie unserer Art, unserem Wesen und dem Wunsche zur Wahrhaftigkeit entspricht, die unser Volk aus- zeichnet.
2500PS schlagen 6000PS!
Neuer Weltrekord
von John Lobb mit 563,592 km/st.
Der Automobil-Weltrekord des Engländers Capt. Eyston, auf dem Ueber-Rennwagen „Blitzstrahl" erzielt und amtlich mit 556,010 km/st registriert, hat nicht lange bestanden. Nach verschiedenen vergeblichen Versuchen ist es jetzt nämlich seinem Landsmann Föhn C o b b gelungen, den absoluten Ge- schwindigkeits - Weltrekord für Automobile auf 563,592 km/st zu schrauben, die sich aus der Hin- und Rückfahrt auf dem Salzsee bei Bonneville im amerikanischen Staate Utah ergaben. Föhn Eobb hat damit seinen Landsmann klar übertroffen und darüber hinaus diese Leistung sogar in einem Na- pier-Raylton-Rennwagen geschafft, der nur mit 2500 PS a u s g e ft a t t.e t i ft und somit än rein motorischer Kraft hinter Eystons „Thunderbolt" um 3500PS zurückbleibt. Auf der Fahrt übet die abgeftedte Meile mußte auch der Rekord über einen Kilometer fallen. Mit 563,282 kmzst war hier schon saft die höchste Geschwindigkeit erreicht.
Erregen schon diese Zahlen ungläubige Bewunderung, so wird die neue Rekordleistung geradezu unwahrscheinlich, wenn man mit näheren Einzelheiten aufwartet. Die Meile, das sind 1609 Meter, wurde bei der Rekord fahrt in 10,28 Sekunden durchrast. Bei leichtem Rückenwind ergab sich für die Hinfahrt eine Geschwindigkeit von 568,524 km/st Bei der Rückfahrt konnte Eobb „nur" noch 558,660 km/st erreichen, was immerhin noch den Rekord- Durchschnitt von 563,592 km/st zuließ.
Bei aller Anerkennung, die man dieser Leistung zollt, muß man sich doch fragen, ob der aewaltige Einsatz und Aufwand überhaupt lohnen, Denn als Voraussetzung muß eine Strecke ausgesucht werden, die praktisch kaum zur Verfügung steht. Die Kosten für diese Versuche verschlingen darüber hinaus ein Vermögen, ganz abgesehen von der Kapitalanlage für den Bau dieser Rennwagen.
Nachdem vor einiger Zeit die Zusammensetzung der Bezirksklasse und die Aussichten, mit denen die Vereine in den Kampf gehen, besprochen wurden, soll heute näher auf die unteren Klassen emgegan- gen werden. Der erforderliche Ueberblick ist jetzt möglich, nachdem inzwischen die erwarteten Meldungen restlos vorliegen. Das Ergebnis bleibt zwar etwas hinter den Erwartungen zurück: immerhin kann gerade das Fachamt Handball zufrieden sein, weil sich an dem Stand des Vorjahres nichts geändert hot.
Der 1. Kreisklasse wurden zugeteilt: In. Nauborn, Tv. Atzbach, To. Dillenburg, Tv. Dutenhofen, Tv. Katzenfurt, Tv. Gröningen, To. Holzheim, Tv. Lang-Göns und To. Alsfeld.
Neun Mannschaften kämpfen alfo um den Aufstieg in die Bezirlsklasfe, und zwar in einer Staffel. Dadurch werden größere Fahrten notwendig, die sich aber zweifellos verschmerzen lassen, nachdem man mit einer ganzen Reche spannender Kämpfe rechnen muß.
Das Aussehen der 1. Kreisklasse hat sich gegenüber der letzten Runde nicht unwesentlich verändert. Neu
ausgenommen wurden: Nauborn, Atzbach, Dillenburg und Alsfeld, während sich die übrigen Teilnehmer schon im vergangenen Fahr um den Aufstieg bewarben. Endgültig ausgeschieden sind: Hausen, Dornholzhausen und Groß-Rechtenbach.
Von den aufgestiegenen Vereinen wissen wir, daß sie in Ordnung sind und daß sie wahrscheinlich auch mit dem nötigen Elan in die Runde gehen werden. Denn sie haben zunächst nur zu gewinnen. Mit die meisten Aussichten von den verbliebenen Mannschaften hat zweifellos Katzenfurt, das in zahlreichen Spielen der letzten Zeit feine überragende Form unter Beweis gestellt hat. Nicht minder stark dürfte Gröningen fein, während Holzheim und Dutenhofen immer noch mit Mannschäftsschwieri gleiten zu kämpfen haben. — Lang-Göns hat feine Mannschaft vollkommen neu aufgestellt bzw. verjüngt.
Die 2. K r e i s k l a s s e spielt in vier Staffeln mit insgesamt 18 Mannschaften. Es wurden eingeteilt:
Staffel 1: Mto. Gießen II, Tv. Krofdorf, Tv. Lich und SA.-Kampfspielgemeinschaft 116 II.
Staffel 2: Tv. Burg-Gemünden, Tv. Londorf,
SA.-Kampfspielgemeinschaft 116 I und VfB.-R. ®ie* ßen.
Staffel 3: SA.-Kampfspielgemeinschaft F 33 Wetzlar, Tv. Hochelheim, Tv. Lützellinden II und Wetzlar-Niedergirmes II.
Staffel 4: To. Ewersbach, Tv. Ehringshausen, Tv. Katzenfurt II, Tv. Herbornseelbach, SA.-Kampft spielgemeinschaft 111/2 33 Herborn und SA.-Kamps- spielgemeinschaft 88 Dillenburg (evtl, noch Tv. Dillenburg II). . .
Man hat entgegen den bestehenden Richtlinien nt der 2. Kreisklasse kleine Staffeln gewählt, weil hier die weitesten Fahrten notwendig sind, die die Vereine naturgemäß zu sehr belasten. Eine einzige Ausnahme bildet die Staffel 4 (Dill), die mit 7 Mannschaften zahlenmäßig am stärksten ist. Die Einteilung ist geographisch bedingt, weil der Dillkreis — unter Einschluß von Katzenfurt und Mringshausen — von jeher eigene Runden durchgeführt hat.
lieber die Aussichten der einzelnen Mannschaften etwas zu sagen, wäre verfehlt. Fest steht, daß auch diesmal wiener einige Mannschaften herausragen werden.
Die I u g e n d r u n d e ist unter Beachtung aller bereits besprochenen Umstände wie folgt geordnet worden: -
Staffel 1: Tv. Heuchelheim, DfB.-R. Gießen, Mtv. Gießen I, SpVgg. 1900 Gießen I und Tv. Klein-Linden und Ges. 6 Großen-Buseck.
Staffel 2: Tv. Holzheim, Tv. Hausen, Tv. Gröningen, Tv. Lang-Göns.
Staffel 3: Mto. Gießen II, SpVg. 1900 Gießen II Tv. Krofdorf, Tv. Wißmar und Tv. Atzbach.
Staffel 4: Tv. Dornholzhausen, To. Hochelheim, Tv. Lützellinden und evtl. Tv. Hörnsheim.
Staffel 5: Tv.Nauborn, Tv.Katzenfurt, Wetzlar-Niedergirmes, To. Wetzlar, und Tv. Garbenheim.
Die Fugend ist also mit bis jetzt vorliegenden 24 Mannschaften die zahlenmäßig stärkste Klaffe. Die Spielen, die im Einvernehmen mit den zuständigen HF.-Bannen 116 und 88 durch geführt werden, werden unter diesen Umständen recht aufschlußreich sein. Was in diesem Jahre aus Zeitmangel unterblieb, soll im nächsten Fahre unter allen Umständen durchgeführt werden, und zwar die Kreismeisterschaft der Fugend, die die jeweiligen Bannsieger unter sich ausmachen werden.
Dem Beginn der Spiele steht nichts mehr im Wege.
Kurze Sportnotizen.
V i v i a n n e H u l t ö n , die berühmte fchwedrsche Eisläuferin, wird sich im Oktober in Stockholm verheiraten und sich dann als Filmschauspielerin versuchen. Die Probeaufnahmen sollen gelungen sein.
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Die Engel m a nn - Eisbahn in Wien öff- net bereits am kommenden Montag, 19. September, ihre Pforten. Einige unserer führenden Läufer werden hier ihr Trainingsquartier auffchlagen.
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Das Fachamt Schilauf führt in den ersten Dezember-Tagen in den Stubaier Alpen einen Arbeitslehrgang durch, an dem sich rund 100 ©au- und Kreisfachwarte beteiligen werden.
Oie Narrenkappe.
Der Melkschemel.
Em Missionar in einer unserer früheren Kolonien hatte in der Heimat einen Aufruf erlassen und darin gebeten, ihm für die Mifsionsfarm doch landwirtschaftliche Geräte zu senden. Darauf ging ihm unter anderem auch ein Melkschemel zu. Er gab ihn dem Neger, dessen Pflicht es war, die Kühe zu melken, mit der Weisung, ihn gleich zu benutzen. Als darauf der Neger nach einer Weile den Kuhstall verließ, war er böse zugerichtet, und der Eimer war leer.
Der Missionar war erstaunt. Der Neger aber sagte:
„Massa, Melkschemel sehr schön, aber verdammte Kuh will nicht draus sitzen!!"
Der Aussatz.
Eine Mödchenklasse bekam die Ausgabe, einen Aufsatz über das Auto zu schreiben. Der Aufsatz sollte ungefähr 250 Worte enthalten. Eines der Mädchen entledigte sich dieser Aufgabe in folgender Weise: „Mein Onkel hat ein Auto gekauft. Er ist damit aufs Land gefahren. Da ging das Auto kaputt. Das sind 21 Worte. Die übrigen 229 sagte mein Onkel, als er zu Fuß in die Stadt zurückging, aber die kann man nicht ausschreiben."
Unterhaltung auf dem Leuchtturm.
„Bei klarem Wetter sehen wir weiter als bis noch Amerika."
„Na, das ist ja wohl übertrieben/
„Keineswegs, wir sehen sogar bis zmn Mond/
Die Auskunft.
Fn einer englischen Kleinstadt hielt ein Fremder einen Einheimischen auf der Straße an: „Verzeihen Sie, können Sie mir sagen, wie ich am schnellsten zum Bahnhof komme?"
„Laufen Sie, Mann, rennen Sie!"
WMMstlMMMS
______________________ VOM 17. SEPTEMBER BIS 3. OKTOBER 1938 ------------—---------
Die steichskammer der bildenden Künste veranstaltet im Auftrage des Keichsministeriums für Dolksauf- wieder eine deutsche Wohnkultur schaffen helfen, smd an der ihnen verliehenen Lulassungsurkunde kennt- klärung und Propaganda die zweite Verbeschau des Deutschen Mbels. Die beteiligten firmen, die damit lich. verlangen Sie beim unverbindlichen Besuch den kostenlosen Bildprospekt .Das gute Wohnmöbel".
Zum Besuch ihrer Geschäftsräume laden ein die an der Werbeschau beteiligten Giefeener Möbelgeschäfte:
Karl Dahn löber[traßc 17 / Soeiheftrave 6
möbeltiaus Kühl marktttraße 29-30 und vahnhosstraße 2-4
ernst Kau vrandplatz
Georg Keuß
Schulstraße 6
Rudolf Sommeriad
vahnhosstraße 65
Demi Detter wlesenstraße 6


