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berg mit 127,25 (124J, außerdem zogen Reichsbank 1,50 o. H. und Conti Gummi 2 v. H. sowie Deutsche Erdöl 4 v. H. an.
Der R e n t e n m a r k t lag still und etwas vernachlässigt. Reichsaltbesitz unverändert 128,25, ebenso Reichsbahn-Dorzugsaktien mit 123,25. Kommu- nal-Umschuldung waren eine Tönung freundlicher mit 94,10 (94,05). Am Einheitsrentenmarkt war das Geschäft ebenfalls sehr still, und die Kurse wiesen kaum Veränderungen auf. Lediglich Industrie-Obligationen zeigten die üblichen leichten Schwankungen.
Der F r e i v e r k e h r lag ebenfalls etwas fester, die Umsätze hatten aber keinen besonderen Umfang. Man nannte Dingler mit 85 bis 87 (84 bis 86), Katz & Klumpp mit 90 bis 92 (88 bis 90), Rastatter Waggon mit 46 bis 47 (45- bis 46,50) und Ufa mit 74' (72). Tagesgeld etwas leichter mit 2,50 (2,75) v.H.
Gegen Schluß der Börse setzte eine neue Kn u f- welle ein, die teilweise von lebhaften Umsätzen begleitet war und bei den meisten Werten nochmalige Erhöhungen von 1 bis 1,50 v. H. zur Folge hatte. Die durchschnittlichen Tagesgewinne betrugen schließlich 3 bis 5 v. H. U. a. notierten ÄG. Farben 148,75 nach 147,65, Verein. Stahl 99,75 nach 98,65, Rheinstahl 135,75 nach 133,50, Licht und Kraft 132 nach 130,50, Daimler 128,25 bis 130 nach 129. Deutsche Erdöl 124 nach 122,50, AEG. 110 nach 108,50, Bemberg 129,25 nach 127,25, Conti Gummi 197 nach 195 und Aschaffenburger Zellstoff 113 nach 111,75. Renten blieben still.
Abendbörse fest.
Im Hsnblick auf den weiteren Ablauf der Ereignisse in der Tfchecho-Slowakei herrschte an der Abendbörse fein größeres Geschäft, doch war die Haltung am Aktienmarkt auf Käufe der Lankenkundschaft und der Berliner Arbitrage weiter fest. Im Durchschnitt stellten sich neue Erhöhungen von 1 bis 1,50 v. H. ein, womit auch die Ber
liner Schlußnotierungen um bis zu 1 v. H. übet* schritten wurden. Verhältnismäßig lebhaft gingen ZG.-Farben mit 149 (148,75), Verein. Stahl mit 100,25 (99,75), Mannesmann mit 106 (105,25), AEG. mit 110,75 (110) und Bemberg mit 130,50 (129,25) um. Sonst befestigten sich u. a. Goldschmidt auf 128 (125,25), MAN auf 123,50 (122), Bekula au 150,75 (149,25), Deutsche Erdöl auf 125 (124), Adlerwerke auf 105 (104), Licht und Kraft auf 133 (132), Felten auf 130 (128,75), Junghans auf 104,25 (103), Metallgesellschaft auf 124 (123), DDM. auf 162 (161), Reichsbgnk auf 178 (177,50), Braubank auf 120,50 (119,50), Demag auf 141,50 (140,75), Gesfürel auf 130,75 (130), Hoesch auf 106,50 (105,50) und am Einheitsmarkt Chem. Albert auf 108,25
Sranffurter Schlachtviehmorkl
Frankfurt a. M., 15. Sept. Auftrieb: Rinder 977 (gegen 1117 am 7. y.), davon 177 (198) Ochsen< 117 (184) Bullen, 477 (522) Kühe, 212 (213) Färsen. Kälber 357 (464), Hämmel und Schafe 205 (169), Schweine 180 (176). Notiert wurden je 50 Kilo-
Oeffenttiche Mahnung.
Die am 15. d. M. fällige 5. und 6'. Rate Grundsteuer 1938 werden hierdurch zur umgehenden Zah-
b) 33 bis 36 (34 bis 37), c) 23 bis 3-2 (20 bis 32). Schweine a) 59 (59), bl) 58 (58), b2) 57 (57), c) 55 (55), d) 52 (52). Sauen gl) 56 (56). Marktverlauf: Rinder, Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe mittelmäßig.
gen, der dadurch auf 17,1 Milliarden Mark angewachsen ist.
Die Gesamteinlagen der deutschen Spar- und Girokassen im Altreich sind also im Berichtsmonat um 334,0 Mill. Mark gewachsen. Einschließlich der Einlagen der österreichischen Sparkassen betragen die Gesamteinlagen der ßpar- und Girokassen in Großdeutschland Ende August 1938 über 21,3 Milliarden Mark.
Mein-Mainiscke ^örse.
TNittagsbörse kräftig erholt.
Wirtschaft.
Weiterer Einlagenzuwachs bei den Sparkassen im Vu§ust.
Fwd. Wie die Monatsausweise der Sparkassen für August zeigen, hielt sich das Zuwachstempo bei den Spareinlagen im Berichtsmonat wiederum auf dem hohen Niveau der letzten Zeit, das dadurch gekennzeichnet ist, daß der Zuwachs in den einzelnen Monaten stets das Sparergebnis in der Vergleichszeit des Vorjahres übersteigt. Der Einzahlungsüberschuß betrug 106,8 Mill. Mark gegen 88,0 Mill. Mark im August 1937. Wie aus saisonmäßigen Gründen erwartet werden konnte, waren die Umsätze im Sparverkehr gegenüber dem Vormonat zu- rückgegangen. Gegenüber dem Vorjahr hatten sich die Ein- und Rückzahlungen jedoch wiederum beträchtlich erhöht. Die Rückzahlungen liegen um 49,0 Mill. Mark über jenen im August des Vorjahres. Die bereits in den letzten Monaten erkennbare Tendenz, daß die Rückzahlungen jeweils wieder die Vorjahreshöhe überschreiten, hat sich also fortgesetzt, eine Folge des stark wachsenden Spareinlagenbestandes, der Ende August 1938 um 1,9 Milliarden Mark höher als Ende August 1937 ist. Trotz der höheren Rückzahlungen war das Spar- ergebnis aber günstiger als im Vorjahr, denn die Einzahlungen haben sich noch kräftiger als die Rückzahlungen erhöht. Mit 513,1 Mill. Mark liegen sie um 67,8 Mill. Mark über jenen im Vergleichsmonat des Vorjahres. Die Vollbeschäftigung der Wirtschaft und das dadurch steigende Einkommen ermöglichen also fortschreitend eine rege Spartätigkeit. Neben dem Einzahlungsüberschuß haben im Berichtsmonat noch 1,0 Mill. Mark Zinsgutschriften und 16,1 Mill. Mark sonstige Veränderungen zur Erhöhung des Spareinlagenbestandes beigetra-
gramm Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 43 bis 45 (42 bis 45), b) 38 bis 41 (39 bis 41), c) 36 (36). Bullen a) 40 dis 43 (40 bis 43), b) 37 bis 39 (37 bis 39), c) 34 (34). Kühe a) 40 bis 43 (41 bis 43k b) 34 bis 39 (34 bis 39), c) 27 dis 33 (27 bis 33), d) 17 bis 2-5 (18 bis 25). Färsen a) 42 bis 44 (41 ' ’ 44), b) 37 bis 40 (38 bis 40), c) 33 bis 35 (33
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Frankfurt a. M., 15. Sept. Der sich . , gestern abend anbahnende Tendenzumschwung hat ich durch die bedeutsame Wendung der weltpoliti- chen Lage durch den Besuch Chamberlains beim Führer erheblich verstärkt und führte an den A k - t i e n m ä r k t e n auf Deckungen und Meinunas- käufe der Kulisse zu einer kräftigen Erholung, die auch durch kleine Kundschaftskäufe unterstützt wurde. Das Angebot trat stark zurück, so daß sich bereits wieder Materialmangel einstellte, woraus sich auch einzelne besonders starke Erhöhungen, die im Durchschnitt bei 2 v.H. lagen, erklären. Die Umsätze haben sich etwas belebt. Nach Erledigung der ersten Orders wurde es wieder ruhiger, und die Kurse unterlagen leichten Schwankungen. Am Montanmarkt hatten Hoesch mit plus 3,13 v.H. auf 105,50 die Führung, Mannesmann gewannen 2,25 v. H. auf 104 bis 104,25, Verein. Stahl 2,13 v. H. auf 98,65, Rheinstahl 1,50 v. H. auf 133,75, und von Braunkohlenwerten stiegen Rheinbraun um 5 v. H. auf 208. Maschinenaktien stellten sich bis 3,25 v. H. fester, Elektrowerte zogen bis 2 v. H. an. IG. Farben bei größeren Umsätzen 147,25 bis 147,50 (145,50), Scheideanstalt und Metallgesellschaft waren um je 3 v. H. erholt. Zellstoffwerte lagen bis 3 v. H., Aschaffenburger 3,75 v. H. fester. Sehr fest lagen ferner Westdeutsche Kaufhof mit 93,75 (89,75), Bem-
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