durch einen Werbefeldzug der eng- beitsoel filchßn Geistlichkeit beschleunigt werden. Als Li __ ' A. ... hnrittihr fnffrtH hin (Hoi i n fiA I SRrnfoH
billig.
Arbeitseinsatz der Großväter
-t sssiÄÄS
Aus aller Welt
r
setze ein.
37 Jahre
57 Jahre
Kunst und Wissenschaft
Festkonzert in Salzburg.
lettische Erzeugnisse einzuführen.
Vier französische Fischer ertrunken.
In der Nähe von Brest ist ein französisches Fischerboot auf einen Felsen aufgelaufen und gescheitert. Acht Mann der Besatzung gelang es, ein Felsenriff zu erklimmen und sich zu retten. Bier weitere Fischer, die schwimmend das Ufer zu erreichen suchten, sind ertrunken. Die Leichname sind am Sttand angespült worden.
Französische Schiffbrüchige von deutschem Dampfes gerettet.
Der deutsche Dampfer „Theresa" ist von Algier kommend in Gibraltar eingetroffen. Er hatte an Bord den Kapitän, 3 Offiziere und 10 Mann Besatzung des französischen Dampfers „Artois , dec auf der Höhe von Gibraltar gesunken ist. Die Besatzung des französischen Dampfers, der auf eine Mine gelaufen war, hatte ihr Schiff verlassen müssen und befand sich über 16 Stunden m Rettungsbooten auf offenem Meer.
""Brasilianisches Flugzeug ins Meer gestürzt. — Neun Menschen ertrunken.
Ein brasilianisches Flugzeug stürzte unmittelbar nach dem Start über der Bucht von Rio de Janeiro aus unbekannter Ursache ab und versank sofort in den Fluten. Bier Mann der Besatzung und funs Passagiere ertranken. Sechs Leichen konnten bisher geborgen werden, unter ihnen der deutsche Kaufmann Albert Schnell.
Schreckenstat eines Irrsinnigen in Neuyork.
Im Neuyorker Zentralpark kam es bei einer Totengedenkfeier der Ehrenlegion der Neuyorker Polizei, an der Tausende von Personen teilnahmen, zu einem aufregenden Zwischenfall. Während des Zapfenstreiches tauchte ein I r r finniger auf, der zwei Gewehre mitführte und blindlings auf dis Polizisten schoß. Drei Polizeibeamte und drei Zivilisten wurden mehr oder weniger schwer verwund d e t. Die Polizei ging darauf gegen den Tater vor, der auf Brust und Rücken große Metallplatten trug. Nach einem acht Minuten dauernden Feuergefecht wurde der Irrsinnige durch einen Kopfschuß tot niedergeftreckt.
Eingeschlossene Bergleute aus ersoffenem Stollen gerettet.
Auf der Bereinigten Feldfundgrube in Ehrenfrie- dersdorf (Erzgebirge) ereignete sich am Montag ein Bergwerksunglück. Auf der 150-Meter-Sohle erfolgte bei Sprengarbeiten ein Wassereinbruch, wobei 25 Bergleute in d e r Grube einge sch l o s - e n wurden. Don ihnen konnten sich zehn selbst in Sicherheit bringen. Es wurden sofort Rettungsarbeiten eingeleitet, wodurch es gelang, vier Ber^ leute lebend zu bergen. Abends befanden sich noch
äußere Gestaltung in Einklang bringen und wie man auch mit einfachsten Mitteln geschmackvolle Bücher gestalten kann. 1000 Mark in bar und 100 künstlerische Urkunden stehen für die besten Arbeiten zur Verfügung.
Tagung der kinderreichen.
Der Reichsbund der Kinderreichen führt vom 2. bis 4. September eine Landesleittr- taqunq mit dem Rassenpolitischen Amt der Reichs- leitung der NSDAP, in Würzburg und Rothenburg durch. Auf dieser Tagung werden außer dem Reichs- bundesleiter-Stelloertreter Konrad u. a. ---Standartenführer Professor Dr. Holfelder (Frankfurt a.M.), Professor Dr. Schenk (Wurzburg), Dr Diehl (Würzburg) und ein Vertreter der Reichsleitung der NSDAP, sprechen. Im Anschluß daran werden die Landesleiter am Reichsparteüag in Nürnberg teilnehmen.
Deutsche Volkstrachtengruppe beim Fest der französischen Provinzen.
Deutscher Dampfer auf chinesischem Fluß gesunken.
Schanghai, 16.Mug. (DM.-Juntfprud), Oft- asiendienst.) Der etwa 2000 Tonnen große deutsche Dampfer „Hansa" ist durch einen Zusam- m e n st o h mit dem britischen Dampfer „I u n g - well" Dienstag früh auf dem Whangpoo Fluh gesunken. Während sich der kapitan mit 17 Wann an Bord des Dampfers „Tungwell" retten konnte, ertranken etwa 10 0 b i s 15 0 Chinesen. Die Schuldfrage ist noch ungeklärt. Das gesunkene Schiff war in der Küstenfahrt beschäftigt.
20 Millionen reisten mit KdF.
Jahren „alt", während ein Universitätsprofessor, mit 32 Jahren (wenn er es dann überhaupt schon ist.) am Beginn seiner Laufbahn steht! Auch aus individuellen Gründen schwankt, was leicht emzusehen ist, die Eintrittszeit des Arbeitsknicks
Don diesen besonders gelagerten Fallen abgesehen, nimmt man aber allgemein an, daß der Ar- beitsknick mit dem 40. Lebensjahr einsetzt, weswegen man eben auch von einer „Krise über 40 spricht. Seltsamerweise hält man heute nod) immer an diesem Lebensjahr fest, indem man anfuhrt, daß von diesem Zeitpunkt an — medizinisch und biologisch gesehen — die menschlichen Organe in ihrer Brauch- barfeit abfinten. Zwar, fo sagt man nm» ber Mensch heute durchschnittlich 25 Jahre älter, dennoch auch heute noch die Krise beim 40. Lebensjahr Hier liegt ein Trugschluß vor. Denn wäre das
1 ,
1 veeds?' dieses
N<SG Aus einer Uebersicht der Deutschen Arbeitskorrespondenz über die Leistungen des Amtes „Rei- en Wandern und Urlaub" in der NS.-Gememschaft Kr a f t d u r ch F r e u d e" ergibt sich, daß bis zum Beginn dieses Jahres 19 Millionen 51Bottsaenoffen auf 60 000 Landfahrten m alle deutschen Gaue geführt worden sind. Außerdem führten 400 Seefahrten rund 500 000 Teilnehmer nach Norwegen, Madeira, Portugal und den Azoren, nach Italien und 2Ifrifa.
nächsten Jahr werden deutsche Arbeiter nach Jugoslawien und Griechenland reisen. Drei Millionen beteiligten sich ferner an 113 000 Wanderungen, über 21 Millionen wurden vom KdF.-Sport erfaßt. Allem die Aufwendung der Deutschen Arbeitsfront für die KdF.-Flotte betragen über 21 Millionen Mark, darüber hinaus wurden 77 Millionen RM. für KdF- Zwecke aufgewendet.
Wettbewerb „Vorbildliches Vuchfchaffen .
NSG. Wie im Dorjahr veranstaltet das Fachamt Druck und Papier einen großen Wettbewerb zur TOodie des deutschen Buches, die vom 20. Oktob bis 6 November veranstaltet wird. Ausgehend von d'/r Erkenntnis, daß deutsches Geistesgut m emem würdigen Gewände geliefert werden muß, bemüht das Hochamt, die deutschen Buchschaffenden awmr "gen und zu erziehen. Ein Mittel dieser Schu- lungsarbeit sind die Wettbewerbe; °°r allem der Wettbewerb „Vorbildliches B u ch s ch a s s e n .
Händen ist.
Freilich: eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Und eine Marschkolonne kommt auf die Dauer nur so schnell vorwärts wie ihre langsamste Gruppe. Und so birgt, um auf tue dritte Frage zu antworten, der Einsatz der Alten eine gewisse Gefahr in sich. Wo auch immer diese unsere letzte Arbeitsreserve eingesetzt werden wird: in jedem Beruf, in jedem Betrieb, in jedem Amt wird sich das Arbeitstempo verlangsamen, wird sich der Arbeitsgang „verzapfen", weil das Atter nicht die Frische und Lebendigkeit der Jugend hat. Auch weltanschauliche Bedenken könnten mitspielen, well das Alter nun einmal nicht mehr revolutionär ist. Wie es denn auch, um mit Goethe zu sprechen, vom Alter töricht wäre, von der Jugend zu verlangen: „Komm, ältle du mit mir!"
Alles in allem ist zum Arbeitseinsatz der "Großväter" wohl dieses zu sagen: Wir haben sie frmteg zu begrüßen, denn wir bedürfen ihrer, um den Dier- jcchresplan durchzuführen! Und wir haben ihnen dankbar zu sein, wenn sie noch einmal „auf Arbeit gehen" und ihren Lebensabend opfern! Zur Regel darf es aber nicht werden, daß die Alten ihren Lebensabend dransetzen, um dem Volk zu helfen. Vielmehr hat die Jugend die Pflicht, jenen ■ „Menschenengpaß" zu beseitigen, an dem wir heute i leiden und der überhaupt erst den Arbeitseinsatz • der Alten zur Diskussion stellte. Das aber heißt: > dem deutschen Volk Kinder schenken! D. 8.
sch-Ostafrikaner fr seinen Höhepunk
hansischen Unioer« Deutsch-Ostafritt-, eck, am Wißmaw te. Davon berichte mann-M.)
jlarbeit 'a.
DNB.) Der Unk etenhauses zur L chenschasten beschäl über mit der mn: er Komintern lbteilungsleiter to 1 r, der seit Iahen 1 den Kommunist j > scheu, schwer W I licht veröffentlM I > mehrere Geheim- I über bie Sitzungen I rn in Weuijort vor ] re 1935 bie Zottil 1 [ Lewis begrünte- I
t teW-
Mnge tee als 3". Mna der vor air uenden Arbeiter, &V arh) n°ch * « I oft erlangt amerikanisch^!
ntt6 SReputiiWl niete W £ ;ä» äs-*
’SÄn
werden kann.
Vermißte deutsche Bergsteiger kehren zurück.
Am vergangenen Mittwoch waren die beiden deutschen Bergsteiger Franz Kastel aus Lmz (Donau) und Wilfried Kuhl aus Gotha zur Be- teigung des Schalligrats im Waldhornmassiv aufgebrochen. Da sie bis zum Abend nicht zurück- kehrten, nahm man an, daß sie abgesturzt seien; als bis zum Sonntagabend keine Spur mehr von den Bergsteigern gefunden wurde, konnte mü einer Rückkehr kaum noch gerechnet werden. Plötzlich trafen aber am Montag die schon Totgeglaubten wieder in Zermatt ein. Sie hatten wegen der auf- gekommenen schlechten Witterung den Rückweg nicht mehr antreten können und fast fünf Tage und Nächte im Freien verbringen müssen. Wie es heißt, befinden sich die beiden Bergsteiger wohl.
Betrunkener Fahrer verursacht ein Autobusunglück.
Ein schweres Autobus Unglück ereignete sich in der Nähe von Warschau: es wurde durch einen betrunkenen Wag/ nlenker verursacht. Der Autobus, der auf einem Ausflua Feuerwehrleute mit ihren Familien nach Warschau brachte, fuhr gegen einen Telegraphenmast und wurde zertrümmert. Eine Person wurde getötet, 19 mürben verletzt.
Eine abenteuerliche Seereise.
Aus dem Hafen Windau (Kurland) ist die kleine Motoryacht „Elen" mit drei Letten, darunter einer Frau, an Bord nach Tobago, einer kleinen Antillen- infel des britischen Gouvernements Trinidad, ausgelaufen. Die unternehmungslustigen jungen Leute haben die Absicht, der einstigen Kolonie Herzog Jakobs von Kurland einen Besuch abzustatten und dort
Am Fest der französischen Provinzen und des internationalen „Folklore", das vom 13. bis 15. August in Nizza stattfand, nahm, wie im Vorjahre, auf Einladung der „Federation des Associations Regionales" und durch Vermittlung des Internationalen Zentralbüros „Freude durch Arbeit" in Berlin eine deutsche V o l k s t r a ch t e n g r u p p e teil. 30 Teilnehmer der Volksgruppe Srnnfeld aus Mainfranken trafen unter Leitung ihres KdF.-Gau- wartes in Nizza ein. Bei der Vorstellung der zwei- unb zwanzig französischen unb auslcinbischen Volkstrachtengruppen würbe bie beutsche Gruppe mit herzlichem Beifall begrüßt. Mit bem gleichen Beifall wurde ber Auszug zu ben Volkstänzen aufgenommen, als bie beutsche Gruppe bas Podium betrat unb bas Lieb „Wohlauf, bie Luft geht frisch unb rein" urwüchsig unb kräftig vortrug. Ferner beteiligte sich bie beutsche Gruppe in roürbiger Weise an ber Heldenehrung am Gefallenendenkmal.
Tobessturz aus dem Zuge.
Im Tunnel bei Homberg (Kreis Rotenburg) wurde eine weibliche Leiche gefunden. Die pottzei- lichen Ermittlungen ergaben folgendes: Die Frau war auf ber Rückfahrt von Amerika nach München unterwegs. Sie stürzte am 13. August im Tunnel aus bem Zuge. Die Leiche ist eingehenb ärztlich untersucht worben. Außer Sturzwunden haben sich
keine Verletzungen feststellen lassen. Es liegt zwei- fellos Unglücksfall vor.
Stapellauf in Rostock.
Auf der Neptunwerft in Rostock lief das zweite Schiff aus einer Serie von vier gleichen Schiffen für die Türkei in Gegenwart einer gro^n Zuschauermenge glücklich vom Stapel. Dtt Turkin Selma Kocaoglu, deren Vater der türkischen Abnahmekommission angehört, nahm die Taufe aus den Namen „Tirhan" vor.
Betrunkener Motorradfahrer mit 90 Kilometer auf nächtlicher Landstraße!
Vier Männer, bie in einer Gastwirtschaft in Grevesmühlen bei Wismar stark gezecht hatten, be- gaben sich auf zwei Motorräbern mit über 90 Kilometer Stunbengefchwinbigkeit auf bie nächtliche Heimfahrt. Kurz vor Wismar fuhr ber eine Fahrer einen aus Hagen i. W. ftammenben Fußgänger an, der in den Ehauffeegraben geschleudert unb getötet würbe. Der Motorradfahrer erlitt lebensgefährliche, ber Beifahrer leichtere Verletz u n - gen. Der Fahrer bes zweiten Moiorrabes, ber ebenfalls betrunken mar, mürbe festgenommen.
Wie der DKK.-Berichterstatter melbet, fand am Sonntag das erste große F e st k o n z e r t der diesjährigen Salzburger Festspiele im umgebauten Festspielhaus statt und erbrachte den Beweis. daß die Akustik nunmehr besonder? für Orchester gegen früher weitgehend verbessert ist. Vittorio Gui dirigierte meisterhaft das Wiener Philharmonische Orchester, das die schwierigsten Aufgaben unvergleichlich bewältigte. Nach einer: von Vittorio Gui für Streichorchester bearbeiteten Trio sonate des Altitalieners Borbora horte man zwei bedeutsame symphonische Werke tonmalerischer Art bie in neuromantischem Stil Stimmungsb ilder aus Sardinien und Spanien m phantasievolle Klangfarben tauchen: bie symphonische Dichtung „Sar binia" des jungen Respighi-Schulers Porriono, bie nicht weniger zu fesseln vermochte als die^ dreiteiligen Orchesterbilder „Iberia von D e b u s s y. Die Virtuosität der Wiedergabe riß d Zuhottr- schast zu Beifallsstürmen hin. Boch stärkere Be- geifterung erweckte der hervorragende Klavierkunstl^ Claudio 21 r r a u , ber bie Symphonischen Bariatw nen von Cäsar Franck mit musikalischer und technischer Vollendung zum Vortrag brachteEmeri erhebenden Ausklang gab bie Akademische Feftt ouvertüre von Johannes Brahms die selten in so seiner Durcharbeitung zu bj^en f- ©ui unb bie Philharmoniker mürben nut stärkst m Beifall ausgezeichnet. Am Abenb leitete Dr. Kar Böhm die Festaufführung von Mozarts „Don
Giovanni".
Insektenforscher tagen ln Berlin. — Kampf dem Kartoffelkäfer!
Der VII. Internationale Kongretz fu Entomologie wurde in der Umoeriitat eröffnet. Rund 1100 Jnsektenjorfcher aus 54 Natto nen haben sich in ber Reichshauptstabt zusammen gefunben, um ihre Erfahrungen mite man zutauschen. Staatssekretär Z s ch 'n tz s ch n b Vertretung des Schirmherr» des Kongresses, R ch Minister "für Wissenschaft, Erziehung und bilbung, Rust, übermittelte bie besten Grupe uno Wünsche ber Reichsregierung und des Reichsm sters Rust. Anschließenb sprach ber Rektor ber Um versität Berlin, Professor Dr. bjPP€' Begrüßungsworte. Oberbürgermeister anb Präsident Dr. Lippert hieß bie Kongreßteilneh mer im Namen ber Stadt Berlin Willkomm . folgte die Ansprache des ständigen Sekretärs oer internationalen Kongresse für Entomologie, D - 3°rdcm Triny (England). Die ^ilnehmeirzahl ,e bei weitem die höchste, die em Entomologen ft g je gehabt habe. Es tage auf diesem Kongreß Komitee, bem bie Untersuchung der Karton
verrückbar (konstant), so hätten die Menschen von 1880 im Durchschnitt niemals den Höhepunkt ihrer Leistungsfähigkeit erreicht! Dann aber, woher ; kommt es, daß die Menschen heute durchschnittlich 25 Jahre länger leben? Doch nur daher, daß bie Organe bes menschlichen Körpers ihren Dienst länger ausüben. Unb ba soll ber Scheitelpunkt des auffteigenben unb bes absteigenden Lebens unverrückbar beim 40. Lebensjahr liegen? Wäre es so, dürften mir nicht sagen, daß die Menschen länger leben, sondern daß sie langsamer — sterben, daß sie sich nämlich vom 40. Lebensjahr ab langsamer verbrauchen als ehedem.
Da dieses aber nicht wahrscheinlich ist, so liegt zweifelsohne ber Arbeitsknick heute zeitlich höher. Unb so müssen wir jetzt statt von einer Krise über 40" von einer „Krise über 50 sprechen. Wir werben in bieser Annahme bestärkt, wenn wir sehen, baß heute Männer wie Frauen noch in einem Lebensalter Sport treiben, m bem sie früher bereits im Lehnsessel ober auf der Ofem bank aßen. Die SA.-Karnpfspiele, an benen sich auch die „Alten" erfolgreich beteiligen, geben uns ganz besonders recht.
Mit dieser zeitlichen Hinaufrückung des Arbeitsknicks geht aber eine größere Leistungsfa- biqteit der Alten Hand in Hand. Denken wir nun noch an den Weltkrieg zurück, in bem sehr viele der Alten, die ihren Beruf schon aufgegeben hatten ober pensioniert waren, für bie Jungen, die an ber Front: kämpften, einfpranaen, so wissen mir, daß in ben Alten bis zu 65 unb barüber hinaus, sicherlich noch eine Arbeitsreserve unb zrnar eine leistungsfähige A r b e i t s r e s e r v e vor-
bringenbem Erfahrungsaustausch geben wird Im Jbero-amerikanischen Institut in Berlin fand bie feierliche Eröffnung statt. Botschafter z. D. General F a u p e l führte u. a. aus, baß bie Aerzte mi neuen Deutschlanb viel zu sehen bekämen, rnas ihnen nicht nur neue wissenschaftliche Erkenntnisse, sonbern auch ein besseres Verstänbnis bes Dritten Reiches vermitteln werbe.
Der englische Komponist Sir Landon Ronald f.
Der bekannte englische Komponist unb Dirigent Sir Lanbon R o n a l b ist im Alter von 65 Jahren gestorben. Er hinterläßt eine Frau unb einen Sohn aus erster Ehe. Wegen seiner großen Der- bienste um bas englifche Musikschaffen würbe er 1922 qcabelt unb hat sich seit bieser Zeit fast ausschließlich als Dirigent ber bekanntesten Opern hervorgetan. Jnsbesonbere hat er immer roieber bie großen Orchester ber Covent Garben-Oper geleitet unb dabei auch zahlreiche beutsche Opern dirigiert.
Mhk nimmt'
SPARTA’
<r> (LVu um H FÜR HAUS
I2er'°4-711o sport sonne
-.25, -.45. -90
elf Bergleute in bem ersoffenen Stollen. Die Ret- tungsarbeiten, die unterbrochen fortgesetzt werden, sind äußerst schwierig, da bas Auspumpen des Was- sers viel Zeit in Anspruch nimmt.
Die bie ganze Nacht fortgesetzten Rettungsarbei- ten waren äußerst schwierig. Nur burch ben Einsatz einzelner Männer der Rettungskolonne konnten im ganzen sieben ber Eingeschlossenen gerettet werben. Gegen 8 Uhr morgens würben nur noch vier Bergleute vermißt, deren Rettung jedoch sehr schwierig ist. Der Wasserstand in der Grube wird nun weiter gesenkt werben, so baß mit der Bergung der noch Vermißten im Laufe des Tages gerechnet
fu Honen in England soll in der nächsten i k ä f e r g e f a h r obliegt; sein wohlorganisiertes Ar- ■■ »in»« TO o r h o f i> f h i n n hör - na -1 beitsaebiet gehe über die Landesgrenzen hinaus.
„ , , , „ n" Vertreter der auswärtigen Delegierten dankte
Don den Kanzeln herunter sollen die Geistlichen sich Professor Dr. Jeannel (Paris) ber Reichsregie- für ben Eintritt in bie Luftschutzorganisationen rung für bie Förberung bes Kongresses, ferner bem eiirsetzen unb in ihren Predigten auf die Bedeutung Präsidenten Professor Dr. Martini, bem Organi- bieier Schutzorganisationen Hinweisen. Das Innen- sationskornitee unb bem Generalsekretär Dr. H e - Ministerium hofft, auf biefe Weise in kürzester Zeit ring. Ein Vortrag des Präsidenten des Kongresses, 50ooO neue Mitglieder für die Luftschutzorganisa- Prof. Dr. Martini (Hamburg), führte die Hörer ttonen zu bekommen. durch die verschiedenen Teilgebiete der Entomologie.
ßn^lötlb Übcrfd)rcifcf feilt I argentinischer und chilenischer Aerzte.
^(öffettböUürOOtOttlltl. Die Deutsch-Jberoamerikanische Aerzteakademie
o I veranstaltet in ber Zeit vom 15. August bis 3. Sep-
London, 16. Aug. (Europapreß.) Zwölf Mo-1 tember einen Wanderkongreß, der 36 der tortorpedoboote sind nach amtlicher englischer Mit- bedeutendsten Aerzte aus Argentinien und Chile teilung des Marineministeriums bei mehreren Werf-1durch Berlin, Jena, Weimar, Bad-Nauheim, ten in Auftrag gegeben worden. Mit diesem Auf- Marburg, Frankfurt, Darmstadt, Nürnberg und trag überschreitet England sein lau-I München führen und ihnen Gelegenheit zu frucht- fendes Flottenbauprogramm, in dem1 nur sieben solcher Boote vorgesehen waren.
Wie die „Times" meldet, handelt es sich bei den Booten um verhältnismäßig kleine Fahrzeuge mit einer Geschwindigkeit von fünfzig Seemeilen in der Stunde. Sik sind mit Maschinengewehren und zwei /Ay VUIC1. J Wltv„ - Torpedorohren ausgerüstet, besitzen einen erheb- rutt €5 ÜU5 und ahnt nicht, wie sehr dieser Ausruf lichen Aktionsradius und sollen bereits bemerkens- öen Umschwung der deutschen Wirtschaft seit der werte Seetüchtigkeit bewiesen haben. Mehrere die- Machtergreifung kennzeichnet. Rief man vor 1933 ser Boote haben von England aus eine Reise nach verzweifelt nach der Arbeit, so ruft man heute dem Äittelmeer angetreten und sich bei den Manö- ebenso verzweifelt nach Arbeitskräften; Dem der Mittelmeerflotte sehr bewährt. Die Kosten stunden damals die Jugendlichen tatenlos an den eines solchen Bootes betragen rund 50 000 Pfund Straßenecken, so hält man heute auf den Arbeits- (über 600 000 Mark). Nach Durchführung des neuen ämtern nach den Großvätern Ausschau! Daß dem Auftrages wird die englische Flotte über 32 solche |0 beweist der soeben veröffentlichte Hinweis Boote verfügen. des Sozialamtes der Deutschen Arbeitsfront, der -------- auf die Arbeitsreserve, die wir noch in den Menschen über 65 Jahren besitzen, aufmerk- sam macht. So erfreulich dieser Hinweis ist, so . Ä i4A4 n Iwirft er doch mancherlei Fragen auf. Wie groß
OUT allen Gebieten. tft die Arbeitsreserve der „Alten" über 65 Jahre?
Wie steht es um ihre Leistungsfähigkeit?
Neue japanische Kabinettsbeschlusse. Und endlich: Birgt ihr Arbeitseinsatz nicht eine ge- Tokio, 16. Aug. (DNB. Funkspruch. Ostasien-! ^isie^ Ges h ' ^hr geplante Volkszählung dienst.) Der japanische Kabinetts rat Rücksicht auf Oesterreich auf das Jahr 1939 stimmte einmütig den Beschlüssen zu, die in einer Der{chohen wurde, fehlt es an brauchbaren Zahlen, vorhergehenden M i n i st e r b e s p r e ch u n g 3ur um' er|te Frage zu antworten. Aber eine
Durchführung und Beendigung des Kampfes In . ^hrreiche Statistik kommt uns zu Hilfe.
China vorbereitet worden roaren. .(StaatsfefreHr ' ' mir|en ^ir, daß das durchschnittliche K a z a m i erkürte hierzu, daß die japanische Re- Lebensalter in den letzten 50 Jahren erstaunlich gierung eine materielle und g eistlge Mo - . ^o betrug bas durchschmtt-
bilisation auf allen © e b i e ten bedm- Lebensalter gungslos burchchhren werbe, um den Erjolg ber ) 1880
militärischen Operationen in China sicherzustellen. 1920
Das Ziel dieser Mobilisation ist die N i e d e r w e r - 1937
fung bes Tschiangkaischek - Regimes,,
»-tiiS atVTsront^ r «‘‘ ‘i rf
iti«
L nah»"“'?., b0»
Gebiet wLu ? Srsr
5-"’J
r-'ss
m o-'l
ir ö'r
1937 60 Jahre
1 u u y u x. = j . v».. ö - - . । ~ . । und wird voraussichtlich noch weiter steigen. Hier-
unb bie Beendigung des Chinakonfliktes und dann ! können wir im Hinblick auf die 75 Millionen der Wiederaufbau Chinas in Zusam- ^mohner bes Deutschen Reiches und auf bie (in men ar b eit mit Japan. biefem Falle günstige) Vergreifung unseres Volkes
TftolAAonittfl ! schließen, daß die Arbeitsreserve der Alten bis unb
A>or oer Belagerung. Ü5er 65 Jahre groß genug ist, ben Mangel an
Die letzten diplomatischen Vertreter haben hankau Arbeitskräften zu verminbern. ...
verlassen. Wichtiger als bie zahlenmäßige Untersuchung ist
MDWUUMMZMBW
^riedensbeitraa Papanek. tritt ber Arbeitsknick weit eher ein als bei ben geb Jieuer F Berufen. Ein Berufsboxer ist, wie uns ein
Tokio, 15. Aug. (Ostasienbienst des DNB.) Die Ereignis der letzten Zeit bewies, schon mit 32 Presseabteilung des Kriegsministeriums teilt mit, daß — ' k nnt
sämtliche japanischen Truppen [eit dem 13. August aus dem bisherigen Kampfgebiet um Schanqfeng zurückgezogen und auf koreanisches Gebiet westlich des Tumen-Flusses geführt mürben, so baß kein japanischer Solbat östlich v 0 m T u m e n zurückblieb .
Diese Zurücknahme ber Truppen mirb als eine vollkommemfrerrnilligeHanblungbes japanischen Oberkommanbos in Keijo bezeichnet tote läßt erkennen, baß Japan erneut seine Absicht be- funbet, den Schangfeng-Zrnischensall auf friedlichem Wege endgültig zu beenden.


