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Machen Sie's ebenso Geben Sie bitte drei Tage vor der Abreise Ihre Ferienanschrift in der Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers an. Sie können sich die Zeitung auch postlagernd schicken lassen, wenn Sie noch nicht wissen, wo Sie wohnen.
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31. August stattfindenden Salzburger Festspiele zu erleichtern, werden auf allen Bahnhöfen und in allen MER.-Büros imReichsbahnge- biet bei Vorlage von Festspieleintrittskarten Sonntagsrückfahrkarten nach Salzburg ausgegeben. Die Karten gelten zur Hinfahrt jeweils zwei Tage vor dem in der Eintrittskarte angegebenen Spieltag zu jeder Tageszeit und am Spieltag selbst, zur Rückfahrt von dem in der Eintrittskarte angegebenen Tag ab 20 Uhr bis zum übernächsten Tag 24 Uhr (Ende der Rückfahrt). Ist dieser Tag ein Samstag, Sonntag oder Feiertag, so
Schatten der Berge das Tal umsäumen und das Licht des Mondes märchenhafte Brücken über den deutschen Strom baut. Einen besonderen Reiz aber wird die Landschaft aufweisen, wenn am 6. August bie Künste des Lichtes und des Feuerwerks d i e Loreley, den mächtigen Ruinenbau von Burg Rheinfels, d i e Städte S t. Goar und S t. Goarshausen und die Burgen Katz und Maus märchenhaft verwandeln, wenn rote Flammen Ufer und Höhen strahlend verherrlichen ünd Silberlicht die Silhouetten von Bergen und Burgen mächtig vom nächtlichen Himmel sich abheben läßt. Der Strom selbst wird von dem roten Flammen- lanz widerspiegeln, während Schiffe mit fröhlichen Renschen langsam ihre Bahn ziehen werden. Die 4andesfremdenverkehrsverbände Rheinland in Bad godesberg und Rhein-Main in Frankfurt a. M., ie Landräte und Bürgermeister von St. Goar und 5t. Goarshausen bereiten zusammen dieses nächt-
Die Salzburger Festspiele 1938 bringen im Schauspiel zwei Neuheiten, die noch nie in Salzburg gespielt wurden. Als Freilichtspiel in der Felsenreitschule wird Goethes „Egmon t" mit iier Musik von Beethoven aufgeführt, im Hof der Zrzabtei St. Peter finden die Aufführungen von Kleists „Amphitryon" statt. Während die ulte bischöfliche Felsenreitschule schon seit mehreren Fahren ins Festspielgeschehen einbezogen ist, ge-- chieht es zum ersten Mal in der Geschichte der Salzburger Festspiele, daß der H o f in S t. P e 4t er als Rahmen für Aufführungen verwende wird. „Amphitryon" wird auf einem ebenso ro- inantischen wie historischen Fleckchen Salzburgs ge- lpielt werden. Die alte Benediktiner-Erzabtei ist nm 700 vom Heiligen Rupert am Fuße des Mönchsberges, nahe den Katakomben, in denen der Heilige Maximus, mit seinen Genossen das Martyrium erlitt, gegründet worden. Das von Rupert
II.
— Schiffenberg — Oberer Steinberg Pfahlgraben — Butzbach.
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üb. Hünfeld lRhöni. Prospekt vom
Bef. Adam Kemler und beim GA.
von Atzbach aus über die Lahnbrücke nach Bahnhof Dutenhofen zu gehen, eine halbe Stunde.
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an der Bahn- An, Weiden mb Schwimm' Schalksbachta!' rnrgermclstew-
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bis Gladenbach über Niederwalgern heimfahren. Dauer der Wanderung 6 Stunden.
Ehringshausen — Lemptal — Hohensolms — Helfholz — Bieber.
Dom Bahnhof Ehringshausen im Dilltal durchschreiten wir das industriereiche Dorf und gehen dem sonnigen -Lemptal aufwärts durch die Orte Kölschhausen und Niederlemp nach dem anmutig liegenden Oberlemp. Wiederholt bietet unser Weg schöne Ausblicke in das Aar- und Lemptal und auf die umliegenden Höhen u. a. die Hörre, den Adlerhorst, Hohensolms und Altenberg. Das seither begonnene Tal verlassend, führt uns unser Weiter- marsch über das stille Dörfchen Bermoll und das am Fuße von Hohensolms gelegene Groß-Altenstädten hinauf nach dem hochgebauten Hohensolms, dessen Schloß uns schon von weitem entgegengrüßt. Nach einer Ruhepause leiten uns schwarze Punkte über den sog. Hals mit herrlicher Fernsicht durch das bewaldete Helfholz hinab in das Tal. Gegenüber der früheren Oberförsterei Strupbach verlassen wir die Zeichen, gehen den Talweg mit hübschem Rückblick auf Königsberg weiter, erreichen die Landstraße und auf dieser an den Mühlen vorbei unser Endziel Bieber. Wanderzeit 5% Stunden.
Die Bahn bringt uns zur Station Schiffenberg. Bon da wandern wir durch Watzenborn-Steinberg über den oberen Steinberg zum Sompierstein, dem nördlichsten Punkt des Pfahlgrabens. Bald erreichen wir den Wald und auch in der Nähe der Abzweigung der Straße nach Holzheim (100 Meter nordöstlich vom Wegweiser führt ein Jägerpfad durch die Tannen dahin) das alte Römerkastell, das vor einigen Jahren freigelegt wurde. Wir erkennen noch die umfangreichen Grundmauern. Die Wanderung führt nun ununterbrochen durch Wald. Die Markierung (blaues Dreieck) ist immer rechts des Pfahlgrabens. Wir wechseln aber, indem wir manchmal auf der linken Seite wandern. Da sehen wir zunächst einen alten römischen Wachtturm (Grundmauern), dann weiter oben wenden wir uns zur Waldlichtung, um einen Blick auf Münzenberg und die umliegenden Dörfer zu werfen. Da, wo das Kirch-Gänser Feld den Pfahlgraben berührt, wenden wir uns wieder auf die rechte Seite bis zur Bahnstrecke Gießen—Frankfurt. Hier führt nun ein sehr schöner Weg links des Bahnkörpers bis zum Uebergang (Blockhaus). Wir überqueren die Bahn und wandern nun durch Hochwald, rechts die Me- guin-Werke, über den Bismarckhain, an dem Frei- herrn-vom-Stein-Denkmal vorbei, durch die neue Siedlung Butzbachs nach dem Bahnhof. Heimfahrt mit der Bahn. Gesamtdauer der Wanderung fünf
1.
Gießen — Heuchelheim — Kinzenbach — Himberg (Königsstuhl) — Grube Morgenstern — Schwalbenbachtal — Dicke Eiche — Atzbach — Dutenhofen — Gießen.
Man kann auf zwei verschiedenen Wegen zur Grube Morgenstern gelangen. Einmal, indem man von Gießen aus an Heuchelheim vorbei (auf dem „Studentenweg" über das Heuchelheimer Mühlchen) nach Kinzenbach, und von hier zum Wald wandert. Auf breiten schattigen Waldwegen geht es nun zum Himberg, von dem man leider nicht mehr die schöne Fernsicht hat, da die Bäume in der Umgebung zu hoch gewachsen sind. Immerhin ist der Königsstuhl ein sehr schönes Plätzchen. Steil ab geht es dann zur Grube Morgenstern, die stillgelegt ist.
Wer nicht so viel wandern will, fährt mit der Biebertalbahn bis nach Bieber, von da wandert er in südwestlicher Richtung über Hof und Forsthaus Haina in etwa 3/< Stunden auf einer schönen Wald- straße zur Grube Morgenstern. Hier können sich leicht zwei Gruppen von Wanderern treffen. Empfehlenswerter ist noch der Weg, der von Rodheim auf schönen Waldwegen zum Himberg führt, in etwa derselben Zeit, dann zur Grube Morgenstern. Man muß aber die verschiedenen Wege kennen, sonst kann man sich leicht verlaufen.
An der Grube Morgenstern ist eine kleine Quelle. An der Straße rieselt der Schwalbenbach, also der gegebene Platz zum Rasten. Auf den verlassenen Schutthalden des Bergwerkes kann man schön ab- kochen.
Der Schwalbenbach selber kommt von Norden. Man überquert hier die Straße, und nun öffnet sich das wunderschöne Wiesental, links und rechts von herrlichem Wald eingeschlossen. Etwa 800 Meter weiter geht links eine Schneise ab, die dann rechts zur Dicken Eiche führt. Der schöne Platz ist ja bekannt. Bis zum Bubenrod (Hof) ist es von hier aus nicht mehr weit. Aber einkehren kann man dort nicht mehr.
Den Rückweg nimmt man durch das schöne Schwalbenbachtal, das in Atzbach endet. Nun kann man zu Fuß über Heuchelheim zurückwandern.
Die Mittelrheinstrecke zwischen Bingen und KoH > enz haben deutsche Dichter und Sän- er immer wieder als die Heimat der Romantik ge= :ühmt. Freiligrath jubelte dieser von Weinbergen i Michlossenen und burgenüberragten Harzlandschaft je5 Mittelrheins die Verse zu: „Gruß dir, Romantik! Träumend zieh ich ein, in deinen schönsten Zufluchtsort am Rhein! St. Goar galt dieser Gruß Md zugleich dem deutschen Strom, der hier die sagenumwobene und liedumklungene Loreley, die mächtige Festung Rheinfels und die Burgen Katz Md Maus in seinen silbernen Wellen spiegelt. In diesem Teil des Rheintales weben die echten und zauberhaften Stimmungen der Romantik, die mancher Maler in feinen Bildern als Lob seiner Landschaft festgehalten hat. So groß die Pracht des Tages, so wunderreich ist hie Nacht, wenn die hohen
Heifeliferatur.
— BZ-Sonderkarte Oesterreich. In der Reihe der LZ-Karten (Deutscher Verlag, Berlin) ist eine Sonderkarte des deutschen Alpenlandes erschienen; sie umfaßt ganz Oesterreich, Südbayern und ein gut Teil Oberitalien, also Deutsche Alpen und die Dolomiten. Maßstab 1:600 000. Die klaren Farben und eine geschickte Geländedarstellung machen die Karte zu einem plastischen Reliefbild. Die Straßen find nach Güte und Bedeutung unterschieden, die Entfernungen sorgsam eingezeichnet. Ein Vorzug ist die Kennzeichnung der Bergstrecken mit Angabe der stärksten Steigungen. Eine beigegebene Uebersichtskarte zeigt Deutschlands Lage in Mitteleuropa. Das gut ausgewählte Netz von Hauptstraßen läßt die kürzesten Entfernungen zwischen den wichtigsten Orten sofort erkennen. Ein besonderer Vorzug liegt in den sechs mehrfarbigen Spezialkarten der wichtigsten Reisegebiete (im großen Maßstab!), die mit 22 Stadtplänen (mit Durchfahrten und Sehenswürdigkeiten) auf der Rückseite untergebracht sind. Preis 1,80 Mark.
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läuft die Geltungsdauer bis zum nächstfolgenden Montag bzw. Nachtag des Feiertags 24 Uhr. (Beendigung der Rückfahrt.) Die österreichischen Fest- tage gelten hierbei in gleicher Weise. Für Besucher mehrerer Festspielaufführungen ist für die Hinfahrt die Eintrittskarte zur ersten und, für die Ruck- fahrt die Eintrittskarte zur letzten Festspielauffüh- rung maßgebend. In diesem Falle wird der letzte Geltungstag auf dem Fahrausweis vermerkt.
Mit Sonntagskarten
zu den Bayreuther Festspielen.
NSG. Zum Besuch der vom 24. Juli bis 19. Auaust stattfindenden Bayreuther Bühnen- f e st s p i e l e gibt die Deutsche Reichsbahn wieder von allen Bahnhöfen Sonntagsrückfahrkarten nach Bayreuth aus. Sie gelten zur Hinfahrt jeweils am Tage vor den in den Eintrittskarten genannten Tagen von 0 Uhr an und an diesen Tagen selbst, zur Rückfahrt von den in den Eintrittskarten angegebenen Tagen ab 20 Uhr bis z zum übernächsten Tag 24 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt muß die Rückfahrt beendet sein. Besuchen Reisende zwei oder mehrere Festspielaufführungen zwischen denen ein oder mehrere Tage liegen, so ist für die Hinfahrt die Eintrittskarte für Die früheste Aufführung, für die Rückfahrt die Karte für die letzte Aufführung maßgebend.
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Gladenbach — Dernbach — Wallenfels — Tringenstein — Eisemroth.
Diese zwar etwas mühsame, aber überaus schöne Wanderung durch die Hinterländer-Schweiz beginnen wir in dem schmucken Städtchen Gladenbach (Sonntagskarte). Schwarze Punkte, die uns bis Tringenstein begleiten, führen uns an der Ruine Blankenstein vorüber durch Kehlnbach und hierauf in dauerndem Anstieg, unterwegs reizvolle Blicke genießend, über Römershausen nach dem hochliegenden Dernbach. Das malerisch gelegene Dorf wird überragt von den Trümmern einer Burg, von denen sich eine hübsche Aussicht bietet. Durch Wald und Feld leitet uns das Zeichen weiter über das einsame, romantisch im Siegenbachgrund gelegene Dörfchen Wallenfels und hierauf über den bewaldeten Wilhelmsstein mit mächtigen Grünsteinfelsen, später üb?r eine aussichtsreiche Heide nach dem 532 Meter hochgelegenen Tringenstein. Die Aussicht von der das Dorf krönenden Burgruine, bei der das Modell der ehemaligen Burganlage zu sehen ist, ist wundervoll. Der Abstieg erfolgt über das in eine enge Talschlucht eingebettete Oberndorf nach Station Eisemroth, von wo wir nach Lösung einer Karte
oor. Es darf schon jetzt gesagt werden, daß die großartige Veranstaltung zu einem seltenen Erlebnis wird.
Bad-Aauheimer Neuigkeiten.
Bad-Nauheim steht im Zeichen seiner Bad-Nauheimer Woche, die jeweilig sportliche, musikalische, llesellschaftliche und künstlerische Veranstaltungen zu ammenfaßt. So zählt das 4. Bad-Nauheimer Reit- und Fahrturnier, das auf der v.-Tschammer- and-Osten-Kampfbahn abgehalten wurde, zu den nteressantesten auf dem Gebiete des Pferdesports, Heben den sehenswerten Veranstaltungen behaup- en sich auch die hörenswerten erfolgreich, so das ;roße Wehrmacht-Doppelkonzert des Musikkorps ?er Fliegerhorst-Kdtr. Wiesbaden und vom Musikorps des JR. 36 unter der musikalischen Leitung her verdienstvollen Musikmeister Kuenzer und H-arz- iiann. Auf dem Gebiete der Kammermusik brachte bie erste Juli-Woche den Kammermusik-Abend mit bem Frankfurter Pianist Heinz Schröter als Solist. Den Rhythmus der Linien und das Spiel der Farben, verbunden mit der Melodie der Mode, bringt die Vorführung der Reichsmodezen- rate mit den Spitzenleistungen des deutschen inodeschaffenden Handwerks. Höhepunkt der künstlerischen Veranstaltungen wird neben dem Berliner Theater-Gastspiel mit Lucie Englisch in „Große Rosinen" der Lieder- und Arienabend von Dusolina Bbannint sein. Unter die gesellschaftlichen Deranstal- . mngen zählen vor allem das große Parkfest und bas Rosenfest, auf dem die Wahl der Rosenkönigin L938 erfolgt. .
„Amphitryon" in Salzburg.
gegründete Stift St. Peter bildete den Grundstein zum heutigen Salzburg. Das- Kloster besitzt zwei Höfe, den einen krönt der Bau der alten romanischen Stiftskirche St. Peter. Im zweiten Hof werden die Gäste des Salzburger Festspielsommers 1938 den „Amphtryon" von Kleist erleben. Genau wie des der Naturbühne der. Felsenreitschule steigt auch hier die hohe, steile Felswand des Mönchsberges hinter der Szene empor, ein Hintergrund, wie er großartiger nicht gedacht werden kann. Die Freilichtszene wird einige stimmungsvolle Einbauten erhalten. Die Spielleitung liegt in den Händen von Erich Engel. Mitwirkende sind: Ewald Balser, Paul Dahlke, Elisabeth Flickenschildt, Bruno Hübner, Werner Kraus, Theodor Loos, Frieda Richard, Angela Salloker, Albin Skoda, Erhard Siedel und Otto Wernicke.
Von da benutzt man die Eisenbahn.
Die Tagestour ist eine der schönsten, die wir in der Umgebung von Gießen kennen. Man muß nur früh loswandern, da der Anmarsch über Heuchelheim und Kinzenbach schattenlos ist, wenn man nicht vor- zieht, mit der Bahn bis Rodheim oder Bieber zu Alle anderen Wege führen fast nur durch
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Bahnhof-Hotel Deutsches Hans, Bel. Hermann Schmidt. Iernrm: 4 42. Bekannt bei Geschäftsreisenden und Touristen.
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