Ausgabe 
16.7.1938
 
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Die Reichssportwettkämpfe der GA

Das neue Großflugzeug der Deutschen Hansa

Aus aller Welt

Das Rostocker Omnibusunglück vor Gericht

ladt, mit dem er persönlich befreundet war und der ihm das Gewinnlos verkauft hatte, den Nach­weis erbringen konnte, daß der Einspruch unbe­gründet war.

Aber genau an dem Tage, an dem die Lotterre- vgrwaltung die Auszahlung der Millionen an Ca- riaggi anordnen wollte, passierte demverhinderten Millionär" ein neues, schwerwiegenderes Miß­geschick. Aus Addis Abeba traf ein neuer und allem Anschein nach berechtigter Einspruch gegen die Auszahlung ein. Auch diesmal ist es wieder ein Kollege Cariaggis, der Kraftfahrer Polvani, der sich der Aushändigung des Gewinns an Cariaggi widersetzte Den späten Zeitpunkt seines Einspruchs begründet Polvani damit, daß er längere Zeit schwer krank im Krankenhaus von Addis Abeba ge­legen und erst bei seiner Entlassung von dem Ge­winn erfahren habe. Zur Begründung seiner An­sprüche Polvani verlangt die Hälfte des Ge­winnes für sich hat er von den Gerichtsbehörden in der äthiopischen Hauptstadt die eidesstattlichen Aussagen von etwa einem halben Dutzend Zeugen zu Papier bringen lassen, aus denen heroorgeht, daß er zusammen mit Cariaggi das Los erworben hat.

Schon laufen und brummen die vier riesigen Motoren, und in wenigen Sekunden wird sich der Condor, das neue Großflugzeug der Deutschen Lufthansa (FW 200), zu seinem Fluge erheben. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Rostock, 15. Juli. (DNB.) Im Schnellverfahren wegen des Omnibusunglücks, wobei ein mit 30 Schulkindern aus Parchim besetzter Omnibus auf linem Bahnübergang, dessen bereits niedergelc. ?ne Schranke wieder hochgezogen worden war, vom . Zuge erfaßt worden war und ein Kind getötet, !rei schwer verletzt wurden, erklärte der Staats- Anwalt, der Omnibuslenker Rehmer sei kein i»iverlässiger Kraftfahrer, insbesondere nicht für (inen über 30 Personen fassenden Ausflugsomnibus, öein stärkstes Verschulden aber sei, daß er seinen Sagen nicht in Ordnung hatte. Zwei Sach- ?erstandige hätten festgestellt, daß die Bremswir- !mng nur noch etwa 50 v. H. der normalen Bremswirkung betrug. Der Fahrer habe nicht versucht, mit aller Gewalt zu bremsen. Wenn er t er Ansicht gewesen sei, den, Wagen noch vor der Schranke zum Halten bringen zu können, so hätte (ir beim Hochsetzen der Schranke Dar Passieren des Zuges nicht weiterfahren dürfen, bestimmt (ber nicht im 4. Gang. Der angeklagte Schran- lenwärter Hutfilz habe rechtzeitig die Schranken geschlossen. Als Schrankenwärter er aber verpflichtet, a u f die Straße zu echten. Ob Hutfilz das rechtzeitig getan habe, Herde mit völliger Sicherheit nicht festgestellt wer­den können. Auch in der Frage, ob der Schranken­wärter die Schranken wieder aufmachen durfte (er habe ja- den Omnibus in einer gewissen not gesehen), sei ein Verschulden mit Sicherheit richt sestzustellen. Selbst der Vorgesetzte der Reichs­tahn habe darin kein Verschulden gefunden. Der

sofort aus dem Luftwege in die Heimat begab, um den Millionengewinn einzustreichen.

In Rom mußte Cariaggi jedoch eine Reihe un­angenehmer Ueberraschungen erleben. Zunächst wurde er mit einer Flut von Bettelbriefen über­schüttet, vor der er sich kaum zu retten wußte. Wenn ich", so erklärte er,nur einem kleinen Teil der Bittsteller helfen wollte, so würde ich bin­nen 24 Stunden selbst keinen Pfennig mehr be­sitzen." Zunächst wäre Cariaggi aber g a r nicht in der Lage gewesen, sich als Wohltäter der Menschheit aufzuspielen, selbst wenn er gewollt hätte, denn als er bei der Lotterieverwaltung feinen Gewinn einstreichen wollte, mußte er erfahren, daß auf Einspruch eines Kollegen in Addis Abeba d e r Betrag gesperrt worden war. Jener Kollege behauptete, daß er der eigentliche Besitzer des Ge­winnloses sei und Cariaggi sich auf unrechtmatzige Weise das wertvolle Stück Papier angeeignet habe. .Es dauerte Monate, bis Cariaggi durch das Zeug- ni§ Mes Postbeamten in der abessinischen Haupt-

44 500 Kilometer Aug über Amerika.

Mit dem SchnelldampferEuropa" traf die Be­satzung des deutschen Rekordflugzeuges Taifun" mit ihrem Flugzeug in Bremer­haven ein, wo sie von Elly Rosemeyer-Beinhorn begrüßt wurde. Mit ihrer schnellen Messerschmitt- Maschine haben der Chefpilot Brindinger und d?r. Leiter der Bayerischen Motorenwerke Horst von Salomon, begleitet von der Journalistin Frau Stoeltäng, in Süd-, Mittel- und Nordamerika insgesamt 44 500 Kilometer zurückgelegt. Auf ihrem Fluge, den sie in Argentinien begannen, überflogen sie insgesamt 26mal die Anden. Der Flug von Mexiko nach Neuyork, der den Abschluß bil­dete, gestaltete sich wegen der Gefahr des Verflie­gens besonders schwierig. Die Durchschnittsgeschwin­digkeit betrug 273 km/st, womit dieTaifun" alle amerikanischen Passagierflugzeuge an Schnelligkeit übertroffen hat. Professor Dr. Doering vom Deutschen Museum in München, der an dem Schluß­flug teilnahm, erklärte, daß die wissenschaftliche Ar­beit durch Flugaufnahmen sehr erleichtert würde. Man habe einen guten Plan des Pachamacac, des alten Sonnentempels derJnka, aufgeno-m- men und Chichistenaga überflogen, die alte Mava- Siedlung, die heute noch bewohnt wird und wo sich die alten Sitten und Gebräuche bis zur Gegen­wart erhalten haben.

Heuer Rekord eines Arado-Reifeflugzeugs.

Zum vierten Male innerhalb von vier Wochen hat das Reiseflugzeug AR 7 9 der Arado-Flugzeug-Werke in Brandenburg einen erfolgreichen Rekordversuch hinter sich ge­bracht. 229,397 Stundenkilometer Geschwindigkeit über eine Strecke von 1000 Kilometer Länge erzielte Flugzeugführer Lueber mit dieser diesmal' als Einsitzer geflogenen Maschine. Damit ist der inter­nationale Rekords in der Klasse der einsitzigen Leichtflugzeuge, der bisher in ausländischem Besitz war, ebenfalls an Deutschland gefallen. Das mit einem I05-R8-Hirth-Motor ausgerüstete deutsche Leichtflugzeug hat bereits den Deutschlandflug und die drei ersten internationalen Rekorde bewältigt Der Rekordflug wurde in der Nähe von Branden­burg auf einer Meßstrecke von 50 Kilometer Länge durchgeführt, di'e zwanzigmal durchflogen werden mußte. Wenn man berücksichtigt, daß bei jeder Wende für die Kurve und das Aufholen der vollen Geschwindigkeit annähernd acht Sekunden Zeit­verlust auftraten, so erscheint die erzielte Durch­schnittsgeschwindigkeit noch erstounlicher. Die Arado AR 79^ bei deren Konstruktton durch die Anord­nung nebeneingnber liegender Sitze und das Vor­handensein eines einziehbaren Fahrgestells die Möglichkeit beguemen und schnellen Reisens im Vordergrund gestanden hat, hat nunmehr folgende internationale Rekorde in deutschen Besitz gebracht: In der Klasse der einsitzigen Leichtflugzeuge Ge­schwindigkeit über 100 Kilometer und 1000 Kilometer Strecke sowie in der Klasse der mehrsitzigen Leicht­flugzeuge ebenfalls über 100 und 1000 Kilometer Strecke. Sie ist zweifellos damit als die hervor­ragendste internationale Konstruktion ihrer Klaffe anzusehen.

Ein seltsames Flugzeugunglück.

Wie Havas aus Buenos Aires meldet, ist ein Transportflugzeug, das sich a u f d e m W e g e n a ch B r a f i I ijz n befand, in der Nähe von Jtuzamgo gbgestürzt und a u f e i n I r r e n h a u s g e f a l l e n. Das Gebäude geriet dabei in Brand und wurde vollkommen vernichtet. Etwa 50 Insassen des Irrenhauses sollen dabei ums Leben gekom­men fein.

Großfeuer in einem oberitalienischen Dorf.

Durch ein Großfeuer wurden in der Ortschaft St 0 ro , in der Nähe des Gardasees etwa 3 0 H ä u f e r v o l l st ä n d ig zerstört. Der Brand war in einem Haus im Mittelstück des Dorfes aus»

Staatsanwalt sah deshalb von einem Strafantrag .gegen den Schrankenwärter ab.

Der angeklagte Omnibusführer sei für den Tod eines Schülers und die Körperverletzungen anderer Kinder verantwortlich. Weiter habe er sich der Transportgefährdung und llebertretungen der Reichsstraßenverkehrsordnung und der Straßenzu­lassungsordnung schuldig gemacht. Er beantrage des­halb eineinhalb Jahre Gefängnis. Die Verkündung des Urteils wurde bis Mittwoch ausgesetzt, da das Urteil einer sehr gründlichen Vorbereitung bedürfe, weil es die Grundlage für eine Reihe weiterer Verfahren darstellen würde.

Nachprüfung sämtlicher Omnibusse auf Verkebrssicherbeit.

SetHn, 15. Juli. (DBB.) 3n testet Zeil f>at sich eine Anzahl schwerer Omnibusunfälle ereignet. Der Reichsverkehrsminister hat deshalb die zustän­digen Behörden angewiesen, sämtliche Kraft­omnibusse einer außerplanmäßigen gründlichen Nachprüfung auf ihre Verkehrssicherheit Zu unterziehen. Zunächst werden diejenigen Omnibusse untersucht werden, mit denen Gesellschaftsreisen, Vereins­fahrten und ähnliche Veranstaltungen (G e - legenheitsverkehr) durchgeführt werden. Reber das Ergebnis der Untersuchung wird die Oeffentlichkeit zu gegebener Zeit unterrichtet werden.

Sie setzt die ankommenden elektrischen Bildzeichen in der gleichen Reihenfolge, wie sie bei dem Vor­gang der Bildzerlegung entstanden, zusammen und macht sie sichtbar. Zu diesem Zweck wird ein in der Röhre erzeugter feiner Elektronenstrahl im Gleichlauf mit dem Bildgeber über einen Leucht­schirm geführt, der beim Auftreffen des Strahles punktförmig aufleuchtet. Die ankommenden Bild­ströme steuern die Stärke des Elektronensttahls, so daß die Helligkeit des Aufleuchtens jeweils der Stärke des Bildstroms entspricht. Jedes Bild auf dem Schirm besteht also in Wirklichkeit aus einer großen Zahl (etwa 40 000) von B i l d p ü n k t ch e n, die in schneller Folge aneinandergereiht werden. Infolge der Trägheit des menschlichen Auges wird dieser Vorgang jedoch im einzelnen nicht wahrgenommen, so daß der Eindruck eines vollständigen Bildes entsteht.

Die für die Uebermittlung der Fernsehbilder nötigen breiten Frequenzbänder können mit den gewöhnlichen Fernfprechkabeln nicht auf weite Ent­fernungen übertragen werden, denn auf jeder Fern­sprechleitung wächst die Dämpfung mit der Zu­nahme der Frequenz stark an. Die Dämpfung kann aber herabgesetzt werden einmal durch die Ver­wendung dickerer Leiter und weiter durch die Be­nutzung besonderer Isolierstoffe. Mit einem nach diesen Gesichtspunkten gebauten Breitband- kabel, und mit Hilfe geeigneter Verstärkereinrich- tunaen ist man in der Lage, die Fernsehfrequenz­bänder auf größte Entfernungen zu über­tragen. Breitbandkabel werden zur Zeit von Berlin nach Hamburg, Frankfurt und Köln verlegt. Das Fernsehsprechen überwindet in noch höherem Maße Zeit und Raum als das gewöhnliche Ferngespräch, die Ergänzung der Sprache durch das Bild des I Gesprächspartners gibt diesem neuesten Zweig der Fernmeldetechnik eine persönliche Note, die keinem andern Nachrichtenmittel eigen ist.

Rom, Juli 1938.

Lotterien sind in Italien eine sensationelle An- Gelegenheit, nicht nur darum, meil sie Monopol Des Staates sind, sondern auch, weil sich das ganze iiolienische Volk für die Gewinner der Hauptpreise inb ihre Schicksale unermüdlich interessiert. Bei per ror einigen Monaten erfolgten Ziehung der Lotte; |ne von Tripolis sind die Italiener mit ihrer lei­denschaftlichen Anteilnahme voll und ganz auf ihre Rechnung gekommen. Zuerst gab es allerlei Ver­wicklungen um den Gewinner des Großen Preises ton 4.5 Millionen Lire; die Blätter hatten bereits lie Interviews und Bilder des angeblich neugebacfe-- ten Millionärs und seiner gesamten Familie ver- tlsentlicht, als sich herausstellte, daß bei der tele- straphischen Uebermittlung des Ziehungsergebnisies ttn Fehler vorgekommen war. Es ergab fuh, daß las Gewinnlos in Abessinien verkauft worden war, und kurz darauf meldete üch auch der Besitzer, ein in bescheidenen Verhältnissen lebender Lraftwagenführer namens Cariaggi. der sich

Unter den Zeugen befindet sich wiederum der bereits erwähnte Postbeamte, der aber diesmal gegen Cariaggi auftritt. Der Beamte bestätigt näm­lich, daß C a'r i a g g i zusammen mit Pol- oani an feinem Schalter erschienen sei, um Frei­marken zu kaufen. Er, der Beamte, habe bei dieser Gelegenheit Cariaggi ein Los der Tripolislotterie zum Kauf angeboten. Cariaggi habe jedoch aus fei­nen Taschen nur fünf Lire zusammenkratzen können. Nunmehr habe auch Polvani seine Taschen geleert, aber ebenfalls nur fünf Lire zusammengebracht Da das Los zwölf Lire kostete, habe Polvani dann noch eine Freimarke von zwei Lire dazugelegt. Also habe Polvani sieben, Cariaggi aber nur fünf Lire für das Gewinnlos beigesteuert. Da, wie gesagt, diese Darstellung auch noch durch mehrere andere Zeu­gen eidesstattlich belegt wird, dürfte Cariaggi nichts anderes übrig bleiben, al« die 4,5 Millionen Lire mit Polvani z u teilen, wenn er es nicht auf einen ziemlich aussichtslose!. 'Prozeß oder gar ein Strafverfahren wegen Unterschlagung ankommen lassen will. Jedenfalls hat die Lotterieverwaltung zunächst einmal eine neue Sperre über - den Millionengewinn verhängt, um die Klärung der Besitzverhältnisse abzuwarten.

Die umstrittenen Mionen der Tripolislotterie x Don unserem A 6 -Korrespondenten.

Die in diesen Tagen erfolgte Ausdehnung des Zernsehsprechdienstes auf München ist ein neuer schritt auf dem Wege, diesen Dienstzweig der deutschen Reichspost zum Allgemeingut des deut- chen Äolkes zu machen. Als nächste Städte sollen famburg, Frankfurt a. M. und Köln an das . Zernsehsprechnetz angeschlossen werden. Die Ge- Iprächszellen der Fernsehsprechzellen sind lußer mit dem Fernsprechapparat für die Uebermittlung der Sprache noch mit einer Bild- : ebe - und B i l d e m p f a n g s e i n r i ch t u n g ausgerüstet. Zur Bildübertragung werden im Fern- ichsprechdienst sendeseitig mechanische Bildzer - leget der Firma Telefunken und der Fernseh- itG. benutzt. Diese Bildzerleger lösen das Bild des Gesprächspartners mittels eines Lichtstrahls 25mal n der Sekunde in 180 Zeilen auf. Beim Bild- :eber von Telefunken, dem sogenannten Linsen- iranzabtaster, wird zu diesem Zweck ein Lichtstrahl , iurch eine sich drehende Zylindertrommel gesteuert, In deren Mantel 180 Mikroobjekttve in zwei Gängen iner Schraubenspirale angeordnet sind. Der Licht- rrahl wird je nach der Helligkeit des abgetasteten Zildpunktes mehr ober weniger hell zurückgeworfen : nd trifft auf Photozellen, in denen durch das auf- : efangene Licht ein Elektronenstrom ausgelöst wird, dessen Stärke den Helligkeitsschwankungen des zu- rii cf geworfenen Lichtstrahls entspricht. Dieser sehr chwoche Strom wird verstärkt, einer Trägerfrequenz : ufgedrückt und über das Breitbandkabel zur fernen tzernsehsprechzelle geführt, wo er den Bildempfänger | heuert. Der Bildgeber der Fernseh-AG. benutzt für t He Steuerung des Lichtstrahls zum Zerlegen des Zildes statt des Zylinders eine Lochscheibe, deren , Löcher als Flachspirale angeordnet sind. Im Übri- on gleicht der Vorgang der Bildauflösung der Zildzerlegung des Linsenkranzabtasters.

Zur Wiedergabe des Bildes auf ber : Empfangsfeite dient eine Braunsche Röhre.

Der Freitag war der erste Großkampftag bei den Entscheidungen des diesjährigen Reichs­sportwettkampfes der SA. in Berlin. Zielbild von einem der Vorläufe über 400 Meter.

(Scherl-Bilderdienst-M.)

ie kommt ein Fernsehgespräch zustande?

gebrochen und griff, durch leichten Wind begünstigt, auf die umliegenden Gebäude über. Alle landwirt­schaftlichen Vorräte und sämtliches Hab und G uzt der betroffenen Familien wurden ein Raub der Flammen. Der Schaden wird auf über eine Million Lire geschätzt. 160 Personen wurden o b dachlos.

. Zwei holländische Mlilärflugzeuge abgestürzt.

Zwei Militärflugzeuge stießen in der Provinz Brabant bei einer Hebung zusammen und stürzten brennend ab. Von den vier Insassen wurden drei auf der Stelle getötet, der vierte lebensgefährlich ver­letzt.

Kohlenstaubexplosion in einer oberilalienischen Grube.

In einem Stollen der Kohlengrube von A r s i a kam es zu einer Kohlenstaubexplosion. Mehrere Ar­beiter wurden unter dem niederstürzenden Gestein verschüttet. Zwei Arbeiter konnten nur noch als Leichen geborgen werden, sechs andere kamen mit Verletzungen davon.

Zndianer-WörterbuchaufGchailplatten

Von besonderem wissenschaftlichen Wert ist unter den Ergebnissen der deutschen Amazonas-Expeditton Schulz-Kampfhenkel die Aufnahme eines akustischen Wörterbuches a u f Schall- platten. Als die Forscher sich das Vertrauen der Aparai, die in den Urwäldern am Amazonas woh­nen, errungen hatten, bauten sie, wie in der Frank­furter WochenschriftDie Umschau" berichtet wird, ihre technischen Geräte auf und hielten zunächst die Gesänge der Indianer und die Melodien ihrer pri­mitiven Instrumente auf Schallplatten fest. Dann oder wurde das akustische Wörterbuck) hergestellt, in dem bekannte Wörter zuerst deutsch, dann von einem Dolmetscher portugiesisch und schließlich von dem Indianer in seiner Sprache in das Mikrophon gesprochen wurden. Diese Schallplatten bedeuten eine große Hilfe für Sprachstudien und werden auch ein späteres Zusammentreffen mit den Urwald­bewohnern wesentlich erleichtern.

Wetterbericht

Durch einen Vorstoß kühlerer Luftmassen von Westen her, der in der Nacht zum Samstag unter verbreiteten Gewittern Westdeutschland überquerte, hat sich wieder wolkigeres und unbeständigeres Wet­ter eingestellt. Da jedoch hoher Luftdruck die Ober­hand gewinnen wird, wird sich bald wieder Auf­heiterung und langsame Besserung durchsetzen.

Vorhersage für (Sonntag: Wolkig, auf­geheitertes Wetter, Örtlich noch Ausbildung zum Teil gewittriger Schauer. Tagestemperaturen zwi­schen 20 und 25 Grad. Schwache Winde.

Lufttemperaturen am. 15. Juli: mittags 25,3 Grad Celsius abends 18,5 Grad; am 16. Juli: morgens 18,5 Grad. Maximum 27,1 Grad, Minimum 16,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 15 Juli: abends 22,2 Grad; am 16. Juli: morgens 19 Grad Celsius. Niederschläge'2,8 mm. Son­nenscheindauer 12,9 Stunden.___

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst BluM- schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr Fr.W Lange; für Feuilleton: vr. Hans Thynot (in Urlaub, i. V.: Dr Fr. W. Lange); für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. VI. 38: 9035. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Sams­tags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

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