Staatswissenschaft 126 Männer und 5 Frauen, Medizin 487 Männer und 91 Frauen, Philosophie 224 Männer und 152 Frauen.
Kind von einem Lastkraftwagen getötet.
Marburg, 15. April. (LPD.) In E r n sitz aus en wurde ein fünfjähriges Mäd - chev, als es aus dem Haus auf die Straße hinaustrat, von einem Lastkraftwagen erfaßt und mit solcher Gewalt zur Seite geschleudert, daß es sofort t o t war. Der Vater des Kindes ist vor drei Jahren ebenfalls durch einen Ungslücksfall zu Tode gekommen.
Eigenartiger Unfall bei einem Fußballspiel.
* Gladenbach, 15. April. Der 35jährige Arbeiter Karl Stotz aus Nieder-Neißen sah einem Fußballspiel zu und erlitt dabei auf eine nicht alltägliche Weise einen schweren Unfall. Stotz, der eine kurze Stummelpfeife im Munde hatte und rauchte, wurde plötzlich von dem Ball getroffen, wobei ihm die Pfeife tief in den Rachen gestoßen wurde. Er erlitt eine schwere HalsverleWng, die seine sofortige Ueberführung in die Chirurgische Klinik nach Gießen und zu gleicher Stunde noch eine Operation notwendig machte. — Einen schweren Unfall erlitt auch der 32jährige Schreiner Adolf G l i e m a n n von hier, der mit dem Verschalen eines Daches beschäftigt war und dabei abstürzte. Er fiel dabei auf eine Eisenstange und erlitt so
schwere Verletzungen, daß er sofort nach Gießen in Behandlung gebracht werden mußte.
Oberlandesgerichtspräsident i. R.
Kullmann
Darmstadt, 15. April. (LPD.) Im Alter von 90 Jahren ist Oberlandesgerichtspräsident i. R. Gustav Kullmann, gestorben. Lange Jahre war er beim Landgericht Gießen, bis er 1908 zum Präsidenten des Oberlandesgerichts nach Darmstadt berufen wurde. 1916 wurde er unter Anerkennung seiner hohen Verdienste um die Rechtspflege in den Ruhestand versetzt.
Hessische Personalien.
LPD. D a r m st a d t, 14. April. Durch Urkunde de s Führers und Reichskanzlers wurde der Medizinalrat Dr. Karl W e l ck e r zum Obermedizinalrat ernannt. Komm. Polizeidirektor Meusel in Mainz (früher in Gießen) wurde zum Polizeipräsidenten in Mainz und Regierungsassessor Reichhold bei der Hessischen Landesregierung zum Regierungsrat ernannt.
Ein seltenes Dienstjubiläum konnte Oberrechnungsrat Ludwig Metzler (Seeheim) bei der Hessischen Landesregierung feiern, in deren Dienst er jetzt 50 Jahre steht. Neben seiner vorgesetzten Be-. Hörde gratulierte auch der Kurdirektor von Bad- Nauheim, da das Staatsbad Bad-Nauheim auch zu seinem Aufgabengebiet bei der Finanzabteilung der Landesregierung gehört.
Die Zeitung dient dem Landvolk auch im Sommer
Der Zeitungsdienst des Reichsnährstands veröffentlicht die nachstehende beherzigenswerte Mahnung:
ZdR. Auf dem Gebiet der deutschen Landwirtschaft hat sich in den letzten fünf Jahren eine Entwicklung vollzogen, die wir noch kaum richtig ermessen können. Der nationalsozialistische Umbruch hat aus einer Landwirtschaft, deren Kennzeichen Schulden, Zinsknechtschaft, katastrophale Preisstürze, Bodenspekulation und Rechtlosigkeit waren, einen gesunden, hoffnungsfreudigen Be- rufsstand gemacht.
Um jeden einzelnen in dieses gewaltige Geschehen tatkräftig einzuschalten, war eine ungeheure Aufklärungsarbeit notwendig, die auch den letzten Bauern und Landwirt im entlegensten Dorf mit den neuen Gedanken und Begriffen vertraut machte. Diese Aufklärungsarbeit war neben den anderen Aufklärungsmitteln nur durch den wohlorganisierten Einsatz der Presse möglich. Sowohl die berufsständischen Fachzeitschriften als auch die Tageszeitungen waren die Verbindgngs- kanäle, die den Willen der Führung der deutschen Landwil'tschaft hinaustrugen bis ins letzte Dorf.
Das deutsche Landvolk hat durch die Erfolge und den Aufstieg der letzten Jahre - bewiesen, daß es verstanden hat, sich schnell und geschickt in den lebendigen Gang der Entwicklung einzuschalten. Oft sind grundlegende Umstellungen nötig gewesen. Immer hat das Landvolk erfaßt, worum es ging. Oder ist es kein Zeichen geistiger Regsamkeit, wenn neue Erkenntnisse der Forschung, kaum daß sie in den Zeitungen erörtert wurden, auch schon auf den Bauernhöfen Deutschlands in die Praxis umgesetzt wurden!
Nun hat es zu allen Zeiten Einzelgänger gegeben, die sich kaum um den Fortschritt kümmerten und
meinten, es ginge auch heute noch so wie zu Zeiten unserer Großväter. Trotzdem haben auch sie längst ihre Oellampen abgefchafft und bedienen sich des elektrischen Lichtes, weil es bequemer ist. Ueber- haupt sind sie in ihren rückständigen Ansichten nicht unbedingt konsequent. Im Winter lesen sie sogar eine Zeitung — aber im Sommer glauben sie, das Geld hierfür sparen zu können. Nun steht aber im Sommer die Regierungsmaschinerie nicht still. Die Reichsnährstandsstellen arbeiten nach wie vor. Genau wie im Winter erscheinen neue Anordnungen und Gesetze, die jeder Landwirt unbedingt wissen muß, denn sie sind zu seinem eigenen Vorteil erlassen worden. Liest er aber die Zeitung nicht, so wird er sich bald darüber wundern, daß er mit den Nachbarn im Dorf nicht Schritt halten kann. Und das liegt eben nur daran, daß er nicht auf dem Laufenden ist über alle Vergünstigungen, die sich die anderen längst zunutze gemacht haben. Und wenn er schließlich doch vom Hörensagen einmal davon erfährt, so ist kostbare Zeit verstrichen oder eine Frist versäumt worden. Ueberall wird er nur Nachteile und Nackenschläge haben. Und das alles nur, weil er keine Zeitungen liest.
Zum Glück sind diese Unverbesserlichen eine immer seltener werdende Erscheinung im deutschen Bauernstand geworden. Mit ihnen wäre es auch gewiß nickt möglich gewesen, die deutsche Ernährungswirtschaft in so kurzer Zeit wieder auf gesunde Füße zu stellen. Aus ihnen hätte sich gewiß keine Kampftcuppe formen lassen, die in der Erzeugungsschlacht von Sieg zu Sieg eilt, die sich mit Erfolg dafür einsetzt, dem ganzen Volke das Brot zu sichern!
„Haus ver Jugend" Frankfurt — größte Jugendherberge des Gaues.
NSG. Durch den gewaltigen Aufschwung, den das Jugendwandern seit 1933 erfahren hat, haben sich die Räume des „Hauses der Jugend" in Frankfurt a. M, in letzter Zeit als viel zu klein erwiesen, um die zahlreichen Besucher unterbringen zu können. Es wird deshalb jetzt ein Erweiterungsbau ausgeführt, der das „Haus der Jugend" zur größten Jugendherberge Hessen-Nassaus macht. 875 Betten werden in Zukunft für die wandernde Jugend zur Verfügung stehen. Durch Errichtung von Notlagern kann die Zahl der Betten auf 1000 erhöht werden.
Mit 325 Betten nahm das „Haus der Jugend" im Jahre 1Q30 seinen Betrieb auf, da von dem ursprünglichen Bauplan damals nur ein Teilabschnitt ausgeführt werden konnte. In den darauf folgenden Jahren des wirtschaftlichen Niederganges entfiel ein Großteil der Besucher auf Jugendliche, die lange Erwerbslosigkeit und häusliches Elend auf die Landstraßen geworfen hatten. Sie entfremdeten das Haus zeitweise seiner eigentliches und schöneren Aufgabe, Nastort und Stützpunkt im Rahmen der Urlaubsgestaltung der Jugend zu sein .
Sprunghaft stiegen dann die llebernachtungs- zahlen, alle Erwartungen weit übertreffend, von 24 000 im Jahre 1933 auf 66 000 im vergangenen Jahr.
Wenn auch in den letzten Jahren in allen nur irgend verfügbaren Nebenräumen des Hauses neue Betten aufgestellt und selbst im Festsaal Notlager errichtet wurden, so reichte doch in den Hauptwandermonaten der Raum nicht aus, so daß sogar als Notlösung zur Errichtung eines großen Schlafzeltes auf der Spielwiese gegriffen werden mußte.
Das „Haus der Jugend" will aber wie alle deutschen Jugendherbergen nicht nur eine Massenunterbringung schlecht und recht ermöglichen, sondern der Jugend eine würdige Heimstätte sein. Um diese Aufgabe vorbildlich erfüllen zu können, war eine Vergrößerung des Hauses unbedingt notwendig und gerechtfertigt.' Der Erweiterungsbau, zu dem sich der vom stellvertretenden Gauleiter Linder geführte Verein Haus der Jugend e. V. entschlossen hat, ermöglicht die Erhöhung der Gesamtbettenzahl auf 875 und schafft Raum für die zusätzlich erforderlichen Waschanlagen, Kleidertrocknungsräume und Fahrradkeller.
Bei großen Treffen kann das haus durch Errichtung von Zollagern insgesamt 1000 Gäste beherbergen.
Hand in Hand mit dem Erweiterungsbau ging schon während des Winters die Erweiterung der Großküche und des Speisesaals sowie die Schaffung neuer Personalzimmer, so daß mit Beginn der Hauptwanderzeit dieses Sommers das Haus allen Anforderungen gerecht werden wird. Insbesondere
wird dann der Festsaal wieder uneingeschränkt für die Lichtbildervorträtze zur ^Verfügung stehen, die allabendlich die Gäste des Hauses in die geschichtliche und kulturelle Entwicklung der Stadt einführen, und eine bewährte Vorbereitung für die in den Vormittagsstunden unter fachkundiger Führung kostenlos durchgeführten Stadtbesichtigungen bilden.
Die Verwirklichung dieser großzügigen Pläne wurde insbesondere dadurch ermöglicht, daß die Stadtverwaltung Frankfurt a. M. ein Baudarlehen von 95 000 Mark zur Verfügung stellte.
Büchertisch.
— Priv. - Doz. Dr. Ern st Anrich: Europas Diplomatie am Vorabend des Weltkrieges. Eine Bilanz der wissenschaftlichen Forschung über die Vorgeschichte des Weltkrieges und die Julikrise 1914. Quader-Verlag Aug. Bach, Berlin W 15. Preis gebunden 2 Mk. — (4) — Die Arbeit des Bonner Historikers füllt eine schmerzlich empfundene Lücke aus. Nur wenigen Fachhistorikern war es möglich, die feit 1919 erschienene Memoiren- und Dokumentenliteratur aller Länder über den Kriegsausbruch 1914 zu verarbeiten. Was in Deutschland fehlte, war das Fazit der Gesamtforschung, das ermöglicht, ohne eigenes Studium ein klares und alle tiefen Zusammenhänge der europäischen Vorkriegsgeschichte berührendes Bild der Ereignisse in den letzten Fried,enstagen des alten Europa zu gewinnen.
Nhein-Mainifche Börse.
Alitlagsbörse: Fest.
Frankfurt a. M., 14. April. Die letzte Börse vor den Feiertagen hatte entgegen den vorbörslichen Erwartungen verhältnismäßig lebhaftes Geschäft. Anregung bot die weitere Kundschaftsbeleili- gung, wenn sie sich auch fast ausschließlich auf Spezialwerte erstreckte.
Zwar erfolgten zu Beginn wieder einige Verkäufe aus den bekannten Quellen, so daß die Kursgestaltung am Aktienmarkt nicht ganz einheitlich war, im Verlaufe aber Erhöhungen von durchschnittlich 0,50 bis 1 v. H. überwogen. Im Vordergrund standen wieder einige Montanwerte, insbesondere Mannesmann in Erwartung des Abschlusses mit 121 (120), ferner Verein. Stahl mit 112,25 bis 112,40 (112) und Rheinstahl mit 148 (147,75). Stark gefragt und etwa 2 v. H. höher waren Kali Aschersleben und Westeregeln. Elektropapiere lagen im allgemeinen still, AEG. 125 (124,75), gut erholt Lahmeyer mit 136,13 (133,25). Auch Autoaktien blieben beachtet, besonders BMW. mit 159 bis 159,50 (158,50), Daimler mit 147,50 bis 148 (148,13), Adlerwerke unverändert 124,40. Maschinenaktien lagen still, Rheinmetall nur knapp gehalten mit 144,40 (144,50). Von chemischen Wer
ten bröckelten IG. Farben 0,25 v. H. ab auf 160, hingegen Scheideanstalt 251 (250,50) und Metallgesellschaft 144 (143,75). Im einzelnerl setzten AG. für Verkehr mit 141 bis 141,50 (140,50), Jul. Berger mit 157,25 (156,75), Westdeutsche Kaufhof mit 105,25 (105) und Zellstoff Waldhof mit 151,25 (151,65) ein.
Am Rentenmarkt gingen Reichsanleihe-Altbesitz mit 132,80 (132,90), im Freioerkehr Zinsver- gutungsscheine mit 96,50 und 4 v. H. Rentenbank- Ablösung mit 94,90 bis 95 um Kommunal-Um- schuldung lagen mit 96,30 unverändert. Pfandbriefe wurden überwiegend gestrichen, Liquidätionspfand- briefe lagen fast unverändert, auch Staats- und Stadtanleihen wichen kaum ab. Industrie-Obligationen notierten bei einigem Geschäft meist wie gestern, 4,50 v. H. Krupp 100, 5 v. H. Röchling 102,25, 6 v. H. IG. Farben 130,40, 5 v. H. AEG. 102,80.
Im Verlaufe schrumpfte das Geschäft stark ein, da weitere Aufträge ausblieben, während der Berufshandel keine Neigung zu neuen Positionen zeigte. Die Haltung blieb im Grundton aber fest, auch die Kurse lagen zumeist gut behauptet, vereinzelt nochmals bis 0,25 v. H. höher. So u a. Daimler mit 148,25 nach 148, Mannesmann mit 121,25, Kaufhof mit 105,50 und Licht und Kraft mit 146,50 nach 146, dagegen Lahmeyer 136 nach 136,13. Die erst später notierten Werte lagen bis 1 v. H. fester, Ilse Genuß er Dividende plus 2,25 v. H. mit 142,25 (145,50 einfchl. 5,4 v. H. Dividende).
Im Freiverkehr befestigten sich Frankfurter Maschinenbau auf 165,50 (164), Rastatter Waggon auf 58 (57) und Dingler auf 95 (94,75). — Tagesgeld unverändert 2,50 v. H.
Die Abendbörse vom Gründonnerstag fiel aus!
Ostern im Rundfunk.
Ostersonntag, 17. April.
6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Frohe Ostern. Frühling und Sommer aus „Jahreszeiten". Ballett-Suite von Alexander Glasunow. 8.30: Römisch-katholische Morgenfeier. 9.10: Gott wohnt nur in stolzen Herzen. 9.30: Chorgesang. Fröhliche Volkslieder. 10: Denn ohne Treue hat der Glaube keine Macht. 10.30: Ewiges Deutschland. 11.15: Vom Adel deutscher Seele. Eine Hörfolge um Friedrich Gottlieb Klopstock. 12: Musik am Mittag. 14: Für unsere Kinder. Seppel als Osterhase. Ein lustiges Kasperl- spiel. 14.30: Immer guter Laune! (Schallplatten.) 15: Turner auf zum Streite. 16: Nachmittagskonzert. Internationales Hockey-Turnier in Wiesbaden. 18: Altdeutsche Musik zur Osterzeit. 18.30: Wellenbrettl. 19: Nachrichten. 19.10: Sportspiegel des Sonntags. 19.20: Volkstum und Heimat. Oster- bräuche auf dem Lande. 20: Festliches Konzert. 22: Nachrichten. 22.15: Sportbericht. 22.30: Zur Unterhaltung. 24 bis 1: Nachtmusik. Händel-Zyklus.
Ostermontag, 18. April.
6 Uhr: Frühkonzert. „Zum Tor hinaus!" Fröhliche Klänge zum Ostermorgen. 8.10: Osterklänge. 8.30: Evangelische Morgenfeier. 9.10: Dichter im Dritten Reich: Friedrich Schnack: „Wanderung". 9.30: Morgenmusik. 10.15: O wie schön ist ein Feiertag! 11.15: Schon rauscht der Wind im jungen Gras. Eine Hörfolge. 12: Schloßkonzert. 12.55: Sportereignisse des Tages. 13.05. Schloßkonzert. 14: Für unsere Kinder. 14.30: Heut' bin ich verliebt! 15: Burgen der Gemeinschaft. Eine Fahrt durch die schönsten Jugendherbergen an Mosel und Rhein. 15.45: Internationales Hockey-Turnier in Wiesbaden. 16: Bunte Ostereier. 17.15: Internationales Schispringen auf dem Feldberg (Schwarz
wald). 17.30: Unterhaltungskonzert. Kompositionen von Ludwig Siede. 18.45: Sportspiegel. 19: Nachrichten. 19.10: Tän^e von gestern und heute. 20: Einführung in die folgende Oper. 20.05: Aus dem Opernhaus zu Frankfurt a. M.: „Der Zigeunerbaron", Operette in drei Akten. In der Pause: 21.15 bis 21.30: Sportbericht und Einführung in den 2. Akt. In der Pause: 22.20 bis 22.35: Nachrichten und Einführung in den 3. Akt. 23: Musik zu Tanz und Unterhaltung. 24 bis 1: Nachtmusik. Tanze und sing'!
Dienstag, 19. April.
6 Uhr: Morgenlied, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.40: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 11.40: Volk und Wirtschaft. Wir verbrauchen mehr — und warum? 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. 13.15:' Mittagskonzert (Fortsetzung). 14: Nachrichten. 14.10: Meister der Orchesterpalette (III). 15: Bilderbuch der Woche. 15.30: Peter Purzelbaums Kadettenstreiche. 16: Nachmittagskonzert. Das Mikrophon unterwegs. 18: Zeitgeschehen. 18.15: Wir Jungen tragen die Fahne. Zum Tage der Aufnahme des Jahrgangs 1928 in die Hitler-Jugend. 18.45: Reichssendung: Fest der Völker — Fest der Schönheit. Olympia 1936 noch einmal erlebt. Anschließend vom Deutschlandsender: Nqchrichten. 19.30: Meister der neuen deutschen Operette. 20.10: Frühlingsbotschaft. 21: Konzert anläßlich des 70. Geburtstages von Max von Schillings. 21.45: Deutschland-Echo. 22: Nachrichten. 22.30: Tanz- und Unterhaltungsmusik. 24 bis 1: Nachtmusik. Aus italienischen Opern.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden. Karsamstag, 16. April.
Gießen". Stadtkirche. 14 Uhr: Beichtgottesdienst für die Konfirmation der Markusgemeinde; Pfr. Becker.
Erster Feiertag:
(In allen Kirchen am 17. April Kollekte für das Jugendwerk der Landeskirche.)
Gießen. Stadtkirche. 9.30 Uhr: Konfirmation der Markusgemeinde; Feier des hl. Abendmahls; Pfr. Becker; 18: Beichtgottesdienft für die Konfirmation der Matthäusgemeinde; Pfr. Schmidt. — Fohannes- kirche. 9.30: Pfr. Bechtolsheimer; 11: Kindergottes- dienst für die Lukasgemeinde; 18: Pfr. Ausfeld; anschließend Beichte für die Konfirmation der Johan- nesgemeinde und Militärgemeinde. — Saal der Krippe. 11: Kindergottesdienst für Johannes- und Militärgemeinde. — Petruskapelle, Wetzlarer Weg Nr. 59. 9.30: Pfr. Trapp; 10.45: Kinderkirche für die Petrusgemeinde. — Kapelle des Allen Friedhofs. '9.30: Gottesdienst; 11: Kinderkirche; 17: Beichte für die Konfermation der Luthergemeinde. — Wiefeck. 9.30: Pfarraffistent Paetow; 10.45: Kinderkirche. — Watzenborn-Steinberg. 10.30: Gottesdienst; Kirchenchor. — Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienft unter Mitwirkung des Kirchenchors; Kollekte für das Jugendwerk der Eo. Landeskirche; anschließend Beichte und hl. Abendmahl für die 50 bis 60jährigen; 13: Kindergottesdienst (Alst. 1); 13.45: Kindergottesdienst (Abt. 2). — Klein-Linden. 10: Gottesdienst; Kirchenchor; 13: Gottesdienst. — Kirchberg. 10: Gottesdienst; anschließend hl. Abendmahl für die Alten von Staufenberg und die jungen Männer und Frauen von Lollar. — Mainzlar. 13.30: Gottesdienst; anschließend hl. Abendmahl. — Garbenteich. 13: Gottesdienst unter Mitwirkung des Gesangvereins „Viktoria". — Haufen. 10: Gottesdienst unter Mitwirkung des Frauenchors. — Steinbach. 10: Festgottes- dienft; Kirchenchor; Kollekte. — Albach. 12.30: Fest- gottesdienft; anschließend Beichte; Kollekte. — Cid). 6: Stiftspfarrer Naumann; Posaunen- und Frauenchor; Kollekte; 9.30: Stiftsdechant Kahn; Choralschule, Kirchenchor; Kollekte; 11: Kindergottesdienst, Ansprache; Kollekte; 14: Stiftspfarrer Naumann; Beichte zur Konfirmation; Kollekte. — Nieder-Bes- singen. 9.30: Beichte; 9.45: Stiftspfarrer Naumann; Abendmahl; Kollekte. — Hungen. 10: Gottesdienst; 11: Kindergottesdienst. — Virberg. 9.45: Beichte; Konfirmation; Abendmahl; Kollekte. — Veilsberg. 12: Kollekte. — Langsdorf. 11: Festgottesdienst (Kirchenchor); Kollekte; 14: Kindergottesdienst. — Bettenhausen. 9: Festgottesdienst; Kollekte; anschließend Abendmahlsfeier für die jüngeren Gemeindemitglieder.
Zwei er Feiertag
Gießen. Stadtkirche. 9.30 Uhr: Konfirmation der Matthäusgemeinde; Feier des hl. Abendmahls; Pfr. Schmidt; 18: Pfr. Becker. — Fohauneskirche. 9.30: Konfirmation der Johannes- und Militärgemeinde; Feier des hl. Abendmahls; Pfr. Ausfeld; 18: Pfr. Bechtolsheimer. — Kapelle des Allen Friedhofs. 9 30: Konfirmation der Luthergemeinde; Feier des hl. Abendmahls; 18: Gottesdienst. — Pelruskapelle, Wetzlarer Weg 59. 9.30: Konfirmation der Petrusgemeinde; Feier des hl. Abendmahls; Pfr. Trapp. — Vieleck. 9.30: Konfirmation; im Anschluß Beichte und Feier des hl. Abendmahls; Pfarrassistent Paetow; 20: Bibelstunde. — Wcitzenbv'-n-Steinberg. 13: Gottesdienst. — Heuchelheim. 9.30: Konfirmation; Kollekte; anschließend Beichte und hl. Abendmahl; 14: Abcschützen-Gottesdienst. — Klein-Linden. 9: Konfirmation; 13: Sckulanfängerandacht. — Kirchberg. 9.30: Konfirmation; anschließend hl. Abendmahl. — Garbenteich. 9: Konfirmation. — Hausen. 11: Konfirmation. — Albach. 8.15: Konfirmation;
Kollekte. — Steinbach. 9.45: Beichte; 10: Konfirmation; Kollekte. — Lich. 9: Beichte im Gemeindesaal für Auswärtige; 9.30: Stiftdechant Kahn; Konfirmation; Abendmahl; Kollekte. — Nieder-Bessingen. 10: Kandidat Döll (Steinbach); Kollekte. — Langsdorf. 11: Hauptgottesdienst; Kollekte. — Bettenhausen. 13.30: Hauptgottesdienst; Kollekte. — Hungen. 10: Gottesdienst. — Wirberg. 10: Kollekte. — Veilsberg. 9.30: Beichte; Konfirmation; hl. Abendmahl; Kollekte. — Harbach. 14: Kollekte.
Evangelische Sladlmission, Löberstraße 14. 1. Oster- tag. 8.30 Uhr: Morgenandacht; 10: Sonntagsschule; 20.15: Evangelisationsvortrag. — 2. Ostertag. 20.15: Evangelisationsvortrag.
Christliche Gemeinde, Zu den Mühlen 2. Ostersonntag. 10.30 Uhr: Entlassungsfeier; 20.30: Predigt. — Dienstag, 19. April. 20.30: Bibel- und Gebetstunde.
Bund freikirchlicher Christen, Gemeinde Gießen, Großer Steinweg 4H. Sonntag, 17. April. 11.30 Uhr: Sonntagsschule; 15.30: Bibelstunde. — Mittwoch, 20. April. 20.15: Bibel- und Gebetstunde.
Die Chrislengemeinschafl (Bewegung für religiöse Erneuerung). Ostermontag, 18. April. 10 Uhr: Men- schenweihehandlung.
Vaplislen-Gemeinde. Gartenstraße 13. 1. Ostertag, 17. April. 11 Uhr: Kindergottesdienst; 16: Predigt und Abendmahl. — Mittwoch, 20. April. 20.15: Bibelstunde.
Neuaposiolische Gemeinden Gießen, Händelstraße 1 und Ederstraße 13. 1. Osterfeiertag. 9.30 Uhr: Gottesdienste: 16: Gottesdienste. — Arn 2. Feiertage finden keine Gottesdienste statt.
katholische Gemeinden.
Ostersonntag, den 17. April.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichtgelegenheit; 7: hl. Messe; 8: Spendung der hl. Kommunion; 9: Feierliches Hochamt mit Predigt und Segen; 11.15: Singmesse mit Predigt; 15: Vesper mit Segen; anschließend Beichtgelegenheit. — Grünberg. 9.45: Hochamt mit Predigt. — Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. — Lich. 10: Hochamt mit Predigt. — Laubach. 10: Hochamt mit Predigt. — Nidda. 8.15: Hochamt mit Predigt. — Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt.
Ostermontag, den 18. April.
Gießern 6.30 Uhr: Beichtgelegenheit; 7: hl. Messe;
8: Spendung der hl. Kommunion; 9: Hochamt; 11.15: Singmesse; 14.30: Festandacht. — Grünberg. 9.45: Hochamt mit Predigt. — Lollar. 9.30: hl. Messe mit Predigt. — Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt. — Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt. — Caubad). 10: Hochamt mit Predigt. — Nidda. 8.15: Hochamt. — Echzell. 10.45: Hochamt.
Oesfenllicher Sonntagsdienst.
Polizei: Telephon 2751, nur in dringenden Notfällen Telephon 01.
Feuerwach: Telephon 2244/45, Notruf Telephon 02.
Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst, 8 bis 21 Uhr.
S t a d t p o st a m t: Für Schließsachabholer 7 bis 13 Uhr.
Sanitätskolonne: Telephon 2500.
Sonntagsdienst für Aerzte.
Erster Ostertag.
Arzt: Dr. med. Nohl, Neuen Bäue 27.
Zahnarzt (nur in dringenden Fällen): Dr. Metz, Seltersweg 71.
Zweiter Ostertag.
Arzt: Frau Dr. Marx, Bleichstraße 10.
Zahnarzt (nur in dringenden Fällen):
Dr Kockerbeck, Frankfurter Straße 36.
magrnbefchwerden vorbeugenjetzt ,vSu”i8p(


