Ausgabe 
15.10.1938
 
Einzelbild herunterladen

Schu

Rundfunkprogramm

bei

Kampf um Punkte auf breiter Front

Wirtschaft

würzig mild - mit dem .bekannten- Schi'n'kenbildJ

0,50 unb Don mit 1,75

Motorstandarte 147 stark beteiligt.

Selbstverständlich ist auch unsere Gießener Mo« torstandarte 147 an der Hessenfahrt beteiligt. Ins­gesamt wurden 19 Mann, zum Teil auf Krafträdern, zum Teil auf Personenkraftwagen gemeldet. Im einzelnen und in den verschiedenen Klassen sind es folgende Fahrer:

v. H. erholt auf 126. Elektroaktien lagen still gehalten, AEG. 0,75 v. H. höher mit 119.50. Einzelwerten wurden Westdeutsche Kaufhos 99,75 (99,25) gefragt, AG. für Verkehr zogen v. H. an auf 124,75, Reichsdank notierten unver-

Der erste Trainingstag zum Kurpfalzrennen Hockenheim brachte am Freitag gleich Rekord-Ge­schwindigkeiten. Europameister G. Meier erreichte mit seiner BMW. auf der 7,25 Kilometer langen Strecke 2:44,1 Min. oder 169,5 km/st und war da-

hauptet, Eßllnger weiter fest mit 109 (107,50). Don chemischen Werten schwankten IG.-Färben zwischen 151,50 bis 151,25 (151), Metallgesellschaft

Lollar und trifft dort auf einen Gegner, der sehr! ausgeschattet werden. Dagegen stoßen die Eiicheimf« - - -- ~ ' ' -ch ! schen auf einen Geaner, der ehrgeizig genug rst, um

mindestens ehrenvoll abzuschneiden. Den Platzbesitzern

Startbereit für die 4 Heffensahrt

Aad Salzschlirf im Zeichen des Motorsports.

ändert 187.

Renten lagen sehr ruhig und wenig verän­dert. Reichsalwesitz 0,25 v. H. abbröckelnd auf

Steinhäger-

Urquelt« MF

sollte man einen knappen Sieg zutrauen.

Heuchelheim I Großen-Buseck L

In Heuchelheim steigt am kommenden Sonntag eine der interessantesten Begegnungen innerhalb der ersten Kreisklasse. Beide Mannschaften waren in den letzten Jahren ständig Rivalen in der Spitzen­gruppe. Die Gäste konnten in der letzten Spiel­saison beide Spiele für sich entscheiden. Auch in dem bevorstehenden Kampf scheinen die Aussichten für die Gäste äußerst günstig. Die Heuchelheimer, die in ihrem ersten Spiel gegen Klein-Linden überzeugend siegten, mußten am vergangene Sonntag, stark er­satzgeschwächt, in Rodheim Federn lassen: Zwar steht die Mannschaft der Blauen etwas günstiger wie am vorigen Sonntag, doch ist der Gegner zu gefährlich, als daß man sich voreiligen Hoffnungen hingeben könnte. Großen-Buseck stellt eine Mannschaft ins Feld, die weniger durch überragende Technik, vielmehr durch ungeheuren Kampfgeist und Eifer ihre Gegner schachmatt zu setzen sucht. Es bleibt abzuwarten, ob die Heuchelheimer, die gut talentierte Stürmer besitzen, auch dem Kampfgeist der Gäste gewachsen sind. Auf jeden Fall bringt die sonntäg­liche Begegnung die vorläufige Entscheidung, wer in der Spitzengruppe führt, und darum findet dieser Kampf besondere Beachtung. Heuchelheim spielt mit Müller; Dolkmann, Kreiling; E. Schmidt, Wald- schmidt, O. Bepler; A. Henkelmann, Garth, Christ, W. Schmidt, H. Steinel.

Spvgg. Leihgestern I TSV. Hungen L

Zum zweiten Pflichtspiel in dieser Saison emp­fängt die Spvgg. Leihgestern den TSD. Hungen. Der SB. 1933 und der Turnverein Hungen haben sich in diesem Jahre zu dem TSV. Hungen zusammen­geschlossen, und dieser neue Verein soll nun eine gute Fußballmannschaft besitzen. Die Blauweißen werden also auf der Hut sein müssen, wenn keine Ueberraschung Zustandekommen soll. Die Blauweißen treten komplett an, und man sollte mit einer ge­schlossenen Leistung rechnen dürfen.

mit nicht nur Schnellster der Halbliterklasse, sondern ließ auch alle übrigen Fahrer hinter sich. W. Winkler (DKW.) und B. Petruschke (DKW.) erzielten mit 3:07,0 und 3:22,1 die besten Zeiten in der 350er- bzw. 250er-Klasse.

(Herborn) vertreten.

In Personenkraftwagen bis 1100 ccm fahren die Alsfelder Schlabach, Müller und Stößler als Mannschaft. In der gleichen Klasse starten H. Wegener aus Blitzenrod und K. Appel aus Alsfeld als Einzelfahrer. Eine starke Mannschaft stellen die Wetzlarer Angehörigen der Motorstan- darte, I. Lind, K. Lanzendorf und W. Vogt in der Klaffe der Personenkraftwagen bis 2000 ccm. Als Einzelfahrer liegen Franz Vogt (Gießen), A. B r e u s ch und H. Bücking (beide aus Alsfeld) im Wettbewerb. Das Aufgebot unserer Gießener Motorstandarte ist also ziemlich und vor allem zahlenmäßig stark. Hoffentlich gelingt es, für die Motorstandarte einigeGoldene", ehrenvolleSil­berne" oder die Anerkennung dereisernen" Me­daillen zu erringen.

Rekordgeschwindigfeiten beim Training für Hockenheim.

schwer zu bezwingen ist. Die Gastgeber haben durch ihre Zugehörigkeit zur Bezirksklasse doch mehr Spielerfahrung und werden sich einen Sieg über die junge, eifrige Elf der Wißmarer nicht nehmen lasten. Rüddingshausen empfängt Rodheim und wird kämpfen müssen, denn die Gäste haben am Sonntag bewiesen, daß mit ihnen zu rechnen ist. Lich hat seinen Lokalgegner Steinbach zu Gast. Beide Mannschaften treten stark verjüngt auf den Plan, man muß daher abwarten, wer das bessere Ende für sich behält. Hungen muß in Leihgestern antreten und hat wenig Aussichten, dort zu Punk­

ten zu kommen.

Harbach sollte ursprünglich gegen Geilshausen spielen, aber die Gäste haben augenblicklich keine Mannschaft zur Stelle. Dafür springt Oueckborn ein. Wer hier den Sieger stellt, kann man schwer sagen. Grünberg trägt das Spiel auf des Gegners Platz aus, da in Grünberg Gallusmarkt abgehalten wird. Wenn auch die Gäste eine beffere Mannschaft haben, als beim ersten Spiel, glauben wir doch an einen knappen Sieg der Platzherren. Wenn Flensungen wieder die Spieler beisammen hat, wird Rieder-Ohmen schwer zu kämpfen haben. Die SA. sollte stark genug sein, gegen Heuchelheims Reserve zu Erfolgen zu kommen. Daubringen muß beim stärksten Gegner antreten und wird alles aus sich hergeben müssen, wenn ein ehrenvolles Ergebnis erzielt werden soll. Offen ist der Ausgang des Spieles Grüningen gegen Großen-Linden II.

Lollar I Wißmar I.

Zu einem interessanten Spiel dürste es morgen auf dem Lollarer Sportplatz kommen, wo die Lol- larer 1. Elf die gleiche vom nachbarlichen Wißmar empfängt Wie die Mannschaftsaufstellung der Lol­larer aussieht, ist bis jetzt noch nicht bekannt; aber soviel steht fest, daß wieder mit einigen Ersatzleuten angetreten werden muß. Es sollte nicht wieder, wie in der vorjährigen Derbandsrunde, dazu kommen, daß die Elf eher auf fremden Plätzen ihre Siege erringt, als auf dem eigenen. Bei etwas schnellerem und plan­vollerem Einsatz der Spieler sollte diese Befürchtung

Sonntag, 16. Oktober.

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Evangelische Morgen­feier. 8.45: Was dich nicht beugt, das macht dich stärker. 9: Deutsche Meister: W. A. Mozart Hugo Wolf, Joses Haydn. 9.45: Dichter unserer Zeit: Quinn Engasser liest feine Erzählung. 10: Wie schön ist so ein Feiertag! Frohsinn auf Schallplatten. 10.30: Chorgesang: Heimat 11:General Ritter von Epp". Zum 70. Geburtstag des Reichsstatthalters in Bayern. 11.30:Zärtliche Geschwister". Mozart und seine Schwester Rannerl. Eine Hörfolge. 12: Musik am Mittag. 13: Das Mikrophon unterwegs. 13.15: Platz­konzert 14: Achtung! Achtung! Wir spielen Rund­funk. Koblenzer Jungmädel singen, spielen und scher­zen. 14.30: Uns gehört der Sonntag! Ein Reigen sorgloser Melodien. 15.15: Heimat und Volkstum: Alemannentum am Tor der Ostmark". 16: Unter­haltung und Sport. 18: Eine fröhliche Weinlese mit der Rundfunkspielschar 8 Fsm. der RIF. 18.30: Gläubiges Herz". Eine Stunde mit Matthias Clau­dius. Hörfolge. 19.30: Sportspiegel des Sonntags. 20: Nachrichten. 20.10: Großes Volkskonzert für die Betreuten des WHW. in Zusammenarbeit mit der RS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude. 22: Nachrich­ten. 22.15: Sportbericht. 22.30:. Unterhallung und Tanz. 24 bis 2: Nachtkonzert: Franz Schubert.

Montag. 17. Oktober.

6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert 7: Nachrich­ten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werk- pause. 9.40: Kleine Ratschläge für den Garten und die Zimmerpflanzen. 10: Schulfunk: Kinderlieber- singen. 11.45: Ruf ins Land. 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Schloßkonzert 14: Nachrichten. 14.10: Komponisten der Gegenwart unterhatten uns. Heute: Gerhard Winkler. 15: Für unsere Kinder: Jetzt basteln wir ... 16: Nachmittagskonzert. 17 bis 17.10:Bei Marschall Balbo". Aus einer Reise nach

11.45: Ruf ins Land. 12: Mittaaskonzert I 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert ll. 14: Nachrich­ten. 14.10: Operette und Film. 15: Kleines Konzert. 16: Nachmittagskonzert. 18: Von der Liebe zum Vaterland. Heinrich von Äleift ein deutsches Schicksal. 18.30: Wer _ schäften will muß fröhlich sein. Von morgens früh bis abends spät mit den Arbeitsmaiden im Erbhöfedorf. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. 20: Nachrichten. 20.15: Abendmusik. 21: Haydn-Zyklus I des Reichs- fenders Stuttgart. 22: Nachrichten. 22.10: Nachrich­ten aus dem Sendebezirk. 22.20: Politische Zei­tungsschau. 22.35: Unterhaltung und Tanz. 24 bis 2.: Nachtkonzert.

130,10. Im Freiverkehr Kommunal-Umschuldung gut behauptet mit 93,95 (93,90), dagegen 4proz. Rentenbank-Ablösung 0,40 v. H. schwacher mit 91,13. Der Pfandbriefrnartt lag ruhig und unverändert, Rhein. Liquid. 10 Rpf. niedriger mit 101,20, Pfälzische 0,13 v. H. höher mit 101,13. Stadtanlei- hen notierten meist wie gestern, ebenso zeigten Staatspapiere kaum Abweichungen, dagegen blieb die Entwicklung für Industrie-Obligationen un­gleichmäßig. Don den variablen Werten bröckelten. Reichsattbesitz weiter ab um 10 Rpf. auf 130, da­gegen Kommunal-Umschuldung 94 nach 93,95.

Der Freiverkehr lag still bei teilweise et­was erhöhten Kursen. Katz 8t Klumpp 98 bis 100 (97 bis 99), Elsäss. Bad. Wolle 86,50 bis 88,50. (85 bis 87) und im telephonischen Freiverkehr stellten sich Maschinenbau Beck & Henkel auf 79 bis 81 (78 bis 80). Tagesgeld weiter leicht und unverändert 2,25 v. H.

Abendbörfe still und gut behauptet.

Obwohl auch an der Abenbörse weitgehende Ge­schäftsstille herrschte, konnte sich die schon mittags abzeichnende freundlichere Stimmung erhallen, und auf den meisten Gebieten bestand eher leichte Nach­frage. Zu besonderen Umsätzen kam es allerdings nirgends. Indessen notierten die meisten Kurse des Aktienmarktes 0,25 bis 0,50 v. H. höher. Für Mon- tan- und Maschinenwerte blieb das Interesse grö­ßer. Vereinigte Stahl 104,50 bis 104,90 (104,50), Hoesch 113,65 (113), Deutsche Erdöl 131,25 (130,50), Mannesmann und Rheinstahl je unverändert mit 109,25 bzw. 138,25, Buderus nur knapp gehallen mit 111 (111,50). Don Maschinenwerten gewannen Eßlinger und MAN. je 0,50 v. H. auf 110 bzw. 142,50, ferner notierten BMW. 144 (14350), Moe- nus 126 (125,75), Rheinmetall 129,25 (129). anderer- feite Demag 147,75 (148). Sonst lagen noch etwas höher Gesfürel mit 1339,50 (138,50), Westdeutsche Kaufhof mit 100,75 (100), Metallgesellschast mit 126,50 (126) und Reichsbank mit 187,75 (187,50). IG. Farben konnten sich voll behaupten mit 151,40 (151,25), auch Kemberg mit 136,40 (136,25) und Adlerwerke mit 110,50. Am Einheitsmartt verblieb für Bankaktien Interesse; Deutsche Ueberseebank nach Pause 1,40 v. H. fester mit 110,75, Commerz­bank 112, Deutsche Bank 117,25, Effektenbank 84,50.

1900 II Burg N.

Die Reserve der Blau-Weißen, die sich fast ganz aus Nachwuchsspielern rekrutiert, wird gegen die körperlich überlegenen Gäste einen schweren Stand haben.

Teutonia" Dahenborn-Steinberg I lufpo Raunheim I.

Zum meuteren Verbandsspiel treffen sich die beiden genannten Mannschaften in Watzenborn- Steinberg. Durch seine vorsonntägliche Niederlage hat Naunheim etwas überrascht. Aber gerade aus diesem Grunde sollten dieTeutonen" dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Gäste aus Naunheim, die dieses Jahr als sehr spielstark eingeschätzt werden müssen, sind nun einmal ein beachtlicher Gegner. Alle bisherigen Begegnungen beider Mannschaften in Watzenborn-Steinberg waren reich an Spannung und endeten mit wech­selndem Erfolg. Auch für dieses Treffen ist eine Vorhersage nicht, am Platze, da die Einheimischen immer noch auf ihre besten Spieler verzichten müssen. Der bisher eingestellte Ersatz hat sich aber bewährt, und die Mannschaft wird auch am kom­menden Sonntag alles daran setzen, um den bis­herigen Derbandsspielerfolgen einen weiteren an­zufügen, zumal vor eigenem Publikum gekämpft wird.

Vorher treten sich die Reservemannschaften beider Vereine im Derbandsspiel gegenüber. Die Mann­schaften standen sich noch nie gegenüber.

BL. Sinn I VfB Reichsbahn I.

Sehr schwer haben es die Grünweißen, die auf dem gefürchteten Gelände in Sinn anzutreten haben. Ja, wenn die Mannschaft komplett wäre, wäre der Gang freudig angetreten worden, aber, wieder mit zahlreichem Ersatz und belastet mit vier Derlustpunkten, werden die Aussichten auf Erfolg gering sein. Der fremde Platz wird noch sein übriges tun, um die Chancen aus ein Minimum herabzusetzen Der Gegner kann zwar auch nicht seine beste Mannschaft einsetzen, aber die Spieler machen sich nichts daraus, sondern kämpfen um so verbissener um den Sieg. Die Grünweißen hätten auch besser abschneiden können, wenn sich die Mann­schaft einmal zusammenreißen würde und mit allem Einsatz und unbedingtem Siegeswillen in den Kampf ginge.

BL. Sian II VfB.Reichsbahn II.

Dor dem Spiel der 1. Mannschaften treffen sich die Reserven. Wir glauben doch, daß sich die Re­serve der Grünweißen einen knappen Sieg nicht nehmen läßt.

Oie Preisklasse.

1. Kreisklasse.

HeuchelheimGroßen-Buseck LollarWißmar RüddingshausenRodheim LichSteinbach LeihgesternHungen.

2. Kreisklasse.

HarbachQueckborn EttinghausenGrünberg FlensungenNieder-Ohmen . IIHeuchelheim II ' LondorfDaubringen

GrüningenGroßen-Linden II.

In der Klasie der Krafträder bis 125 ccm fährt Klaus Schulte (Aßlar). In der Gruppe der Krafträder bis 250 ccm W. Knecht (Bieber). Als Mannschaft fahren in der Klasie für Krafträder über 250 ccm die Oberscharführer Kreßmann, Schuchard (beide Alsfeld), und Scharführer Hölscher (Grebenau). Als Einzelfahrer startet in dieser Klaffe Paul Kopp (Herborn). In der Klasse der Krafträder mit Seitenwagen ist die Motorstan­darte durch Oberscharführer R e u s ch l i n g (Heu­chelheim) und durch Rottenführer Rohrmann

In wenigen Stunden werden am Fahrtsr in Frankfurt a. M., wie auch auf dem Friedrichsplatz in Kassel mietet die Motoren dröhnen, die letzten technischen Grifte und Kontrollen werden noch schnell erledigt und auf geht's, zur 4. Hes- sensahrt 1938!

Wenn in diesem Jahr einige Nennungen ment- ger als im Vorjahr erfolgt sind, so fieat der Grund barm, daß unsere Wehrmacht leider Diesmal sehr schwach vertreten ist, einige Fahrer, _ die augen­blicklich ihrer Wehrpsticht genügen, können eben­falls nicht am Start erscheinen, so daß diesmal das Nationalsozialistische Kraftfahrkorps fast aus­schließlichunter sich" ist, abgesehen von Fahrern der ff und des DDAC.

Immerhin ist es bemerkenswert, daß die Nen­nungsliste 306 Namen aufweist! Besonders auffallend und erfreulich ist es, daß die Motor-HI. allein 121 Fahrer für die 4. Heffensahrt genannt hat, was ein weiterer Beweis für den Erfolg der Schulungsarbett des NSKK. überhaupt und der Motorgruppe Hessen insbesondere ift .

Ein weiteres neues und erfreulich gutes Zei­chen ist es, daß diesmal eine größere Anzahl von Lizenzfahrern, vornehmlich aus den angrenzenden Gauen, gemeldet haben. Hier mag der Grund auch noch darin liegen, daß diese jungen Fahrer Punkte sammeln" wollen, für das vom Führer neu geschaffeneMotor-Sport-Abzeichen" das dem deutschen Motorsport abermals einen großen Auftrieb geben wird.

Am heutigen Samstag wird die 4. Heffensahrt mit einer schweren Orientierungsfahrt beginnen, am morgigen Sonntag werden Einzelsahrer und Mannschaften eine große Geländefahrt mit Start und ZielBad Salzschlirf" absolvieren, eine Ge­ländefahrt, die zu den schwierigsten überhaupt ge- zählt werden darf! Anschließerü) haben sich alle Teilnehmer noch einer Fahrzeugzustandsprüfung zu unterwerfen, die für das Refuttat von aus­schlaggebender Bedeutung ift Alles in Allem: Die 4. Hessenfahrt stellt an Fahrer unb Maschinen die allerhöchsten Anforderungen, und dieGoldene" tonn unb wird nur dem Besten zusallen!

Schließlich sei aber noch der vielen unbekannten NSKK.-Männer gedacht, die an diesen beiden Ta­gen jeweils über acht Stunden lang ihren Dienst als Kontrollposten, Absperrmannschast, Sanitäter usw. in Wind und Wetter versehen, und zum Ge- lingen einer derartigen' sportlichen Großveranstal­tung, wie sie die Heffensahrt 1938 ist, wesenttich beitragen.

Oie Spanne im Milchhandel.

Fwd. Im Zusammenhang mit der kürzlich bekannt- gegebenen Neuregelung der Milchpreise erfolgte jetzt eine Begrenzung der Handelsspannen in der Milchverteilung. Eine Anordnung oes Preiskom­missars bestimmt, daß bei der Abgabe von Mllch im Kleinhandel je Liter ab Laden nur vier und bei Lieferung frei Haus sechs Pfennig berechnet werden dürfen. Bei Flaschen-, Marken- und Vorzugsmilch betragen die Zuschläge viereinhalb bzw. sechseinhalb Pfennig. Die Einstandspreise der Kleinverteiler er­höhen sich um die dadurch eintretenbe Kürzung ber Kleinverteilerzuschläge. Wurden bisher niedrigere Zuschläge erhoben, so dürfen sie nicht erhöht werden.

Rhein-Mainische Börse.

INittagsbörse still.

Frankfurt a. M., 14. Okt. Auch an der heu­tigen Börse blieb das Geschäft infolge des gerin­gen Aufttagseinganges beschränkt. Das Haupt­interesse beansprucht nach wie vor die Reichsan­leihe. Der Zeichnungseingang wird weiterhin als günstig bezeichnet, insbesondere erfolgten viele Kleinzeichnungen.

An den Aktienmärkten wiesen die Kurse, wiederum nur mäßige Veränderungen auf. Sie zeigten jedoch meist leicht nach oben, wobei es sich in der Hauptsache um einen technischen Vorgang handelte. Die Berufskreise schritten verschiedentlich zu Deckungen. Der Montanmarkt behätt aus dem bekannten Grunde etwas mehr Interesse; Hoesch 113 (112), Klöckner 122,75 (122,50), Verein. Stahl 104,50 (104,25), Mannesmann 108,25 bis 108.75 (108,13). Maschinenaktien notierten meist voll de-

Die Spiele, die zum Austrag gelangen, verspre­chen guten Sport. Heuchelheim erwartet seinen atten Widersacher Großen-Buseck unb muß mit un­teren Leistungen aufwarten wie am Dorsonntag. Die Gäste sind ein guter Verfassung und wollen ihre Tabeüenführung dehatten. Wißmar spiett in

Dor interessanten Begegnungen

in der Bezirksklasse. 11

Die Paarungen, die für den morgigen Sonntag ] vorgesehen sind,

1900 Burg Steinberg Raunheim Sinn -BfB.-K Wetzlar Biffenbetg Frohnhausen Ehringshausen

werden auch diesmal ihre Anziehungskraft nicht ver­fehlen.

Nachdem die Spielvereinigung 1900 die schwere Klippe in Naunheim überwunden hat, darf man wvyl annehmen, daß der vielfache Ersatz sich auch diesmal der Schwere der Aufgabe bewußt und mit demselben Eifer bei der Sache ist, wie am vergange­nen Sonntag, zumal es dem eigenen Anhang zu beweisen gill, daß der Sieg keine Zufallserscheinung war.

Die Begegnung Steinberg Naunheim hat Ein­fluß auf den zweiten Tabellenplatz, den z. Z. die Teutonen infolge ihres besseren Torverhältnisses innehaben. Nach Lage der Dinge ist nicht anzuneh­men, daß sich die Steinberger denselben ftreitig machen lassen, ba die seitherigen Leistungen der Mannen von der Neumühle beständiger waren.

Einen schweren Gang hat ber DfB.-R. vor sich, der beim BC. Sinn antreten muß. Beite Mann­schaften haben bis jetzt noch keinen Erfolg zu ver­zeichnen unb stehen sehr ungünstig in der Tabelle. Da sich dies durch einen weiteren Verlust noch mehr verschlechtern würde, werden beide Mann­schaften bemüht sein, dies durch eine entsprechende Leistung zu verhindern.

Der Sportverein Wetzlar empfängt den der­zeitigen Tabellenführer Bissenberg. Nach der Lei­stung ber Wetzlarer in Frohnhausen barf man wohl annäjmen, daß ber Spitzenreiter biesmal nicht un- gerupft bavon kommt. Sollte es anders kommen und sich die Bissenberger auch hier durchsetzen, muß man sie mit in den Kreis der engeren Bewerber ziehen.

Der Versuch des Neulings Ehringshausen, sich durch einen Sieg auf eigenem Platz entsprechend in die Bezirksklasse einzufuhren, ist gescheitert. AuH beim zweiten Spiel wird es bei dem Versuch bleiben, denn es ist anzunehmsn, daß dieDränier sich diesen Scherz leisten werden und den Neuling auf eigenem Gelände zum Erfolg kommen lassen.

1900 Burg.

Im zweiten Spiel treffen die Blau-Weißen morgen auf den Sport- unb Spielklub Burg. Also jene Mannschaft, Die dem Meister bie einzige Niederlage in ber vergangenen Serie beibringen konnte.

Obwohl bies in Burg war, haben die Gäste immer noch einen gewissen Rückhalt in der Hoff­nung, daß dasselbe auch auf dem Platze des Gegners zu ermöglichen ift Die Aufgabe ist da­durch für die Blau-Weißen noch schwieriger, und selbst wenn man nach dem erfolgreichen Abschneiden in Naunheim zu der Ansicht kommt, daß die Elf auch dieses Spiel gewinnen müßte, bann kann dies nur mit demselben Eifer unb ber gleichen Hingabe wie am Vorsonntag möglich sein. Das bis jetzt nicht so erfolgreiche Abschneiden der Burger barf jedenfalls zu keiner Unterschätzung sichren. An der vorsonntäglichen Aufttellung, die lediglich durch die Verletzung Erhards (ein Knochenriß zwingt den sympathischen Spieler zu längerem Aussetzen) eine Aenterung erfährt unb im einzelnen solvente ist: Fischer, Schneider, Pankok, Kirchner, Rensing, Hain, Güncher, Jäger, Lobsack, Kociok, Heuser, wirb sonst nichts verändert.

Nordafrika; bann: Schöne deutsche Volkslieder. 18: Wir blättern zurück. 18.10: In ber Schattenburg zu Felbkirch. 18.20: Politischer Scheinwerfer. 18.30: Schwingt bie Hämmer, regt bie Hänbe. 19.15: Tages­spiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. 20: Nach­richten. 20.15: Stuttgart spielt auf. 21: Aus Turin: Italienische Volksmusik unb Volkstänze. 22: Nach­richten. 22.15: Schottische Tanzmusik. 22.40: Nacht- unb Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert.

Dienstag, 18. Oktober.

6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrich­ten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werk- pause. 9.30: Nur Freiburg: Nachrichten. 9.40: Was können wir Frauen besser machen? 10: Schulfunk. Das Sonnwendfeuer vom Lenzenberg. Ein Hörspiel.

Haupt-Niederlage in Gießen:

Jean Weisel, Sonnenstraße 6

Tel. Nr. 3888. Schriften kostenlos

[Bei Nieren-, Blasen- und Stoffwechselleiden

Frequenz 1937: 25100