Nr. 292 Erstes Blatt
188. Jahrgang
Mittwoch, H. Dezember 1Q58
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Auf fast waren die
Defensiv-Allianz keine Aussicht hat, ver-
as. Lima, Mitte Dezember 1938. allen panamerikanischen Konferenzen wichtigsten Gegenspieler der
Charakter gehabt. England sei an der Auf- re ch te r h a l t u n g des Status quo im Mittelrneer in der gleichen Weise wie Frankreich interessiert. Dieser Status quo sei eine Vorbedingung für die Aufrechterhaltung der imperialen Verbindungen. Für Englands Machtstellung sei der französische Kriegshafen. Bizerta in Tunis von derselben Bedeutung wie für Frankreich selbst. Wenn Chamberlain in seiner Erklärung nicht darauf eingegangen sei, so sei dies vor allem auf den Wunsch zurückzuführen, die Italiener wenige Wochen vor seinem Besuch in Rom nicht vor den Kopf zu stoßen.
Der Pariser ,, Excelsior" schrieb, daß die Erklärung Chamberlains in diplomatischen Kreisen eine gewisse Ueberraschung hervorgerufen habe. Man müsse sich darüber klar sein, daß die Grenzen Englands nicht nur am Rhein, sondern auch an den Alpen und an der Küste von Tunis lägen. Am Quai d'Orsay wird erhärt, die Erklärung habe offensichtlich innerpolitischen
durch Italien" nötige, wurde der französische Botschafter in London, C
Die Grenzen der englischen Veisianbspslicht.
Lebhaftes Echo der llnterhaus-Erklcirung Chamberlains in Paris und :Rom
fterium vorstellig, um die Haltung der englischen Regierung deutlicher zu erfahren. Dem Vernehmen nach soll ihn Lord Halifax dahin beruhigt haben, England fühle sich durch die Gemeinsamkeit der Interessen mit Frankreick verpflichtet, Frankreich zu unterstützen. Dabei spiele die Tatsache keine Rolle, daß in diesem Sinne -kein st a a t s - rechtliches Abkommen getroffen worden sei. Weiter wurde der englische Botschafter in Paris, Sir Eric Phipps, beauftragt, der französischen Regierung diese Auffassung feiner Regierung zu übermitteln.
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Französische Rückfrage lin zoreian Office.
London, 13. Dez. (Europapreß.) Im Zusammenhang mit einer Erklärung des Ministerpräsidenten im Unterhaus, in der er feststellte, England sei keinerlei Verpflichtungen eilxgegan- gen, die es zur Hilfeleistung für Frank- re i ch „im Falle eines nicht provozierten Angriffs
Tagung eines Erdteils. — (Scherl-Bilderdienst-M.) wirklicht zu werden, daß er deshalb wahrscheinlich auch von den Nordamerikanern übe Haupt nicht vorgebracht werden wird.
Wie vorsichtig die Vereinigten Staaten dieses Thema zu behandeln gedenken, geht auch aus der Rede hervor, die Staatssekretär Hüll am Vorabend der Eröffnung der achten panamerikanischen Konferenz über die peruanischen Sender gehalten hat, er erklärte: „Wir wollen versuchen, alle die Maßnahmen wirksamer zu gestalten, die bisher für die Erhaltung des Friedens auf dem amerikanischen Kontinent getroffen worden sind."
Der argentinische Außenminister Cantilo hat schon in Buenos Aires, vor seiner Reise nach Lima, unzweideutig festgestellt, daß Argentinien sich zwar mit allen amerikanischen Nationen solidarisch fühlt, daß er aber nicht gewillt ist, dieses Solidaritätsgefühl in einem Militärabkommen oder ähnlichen Pakten auszüdrücken.
Auf der Fahrt nach Lima ist die argentinische Delegation zusammen mit der chilenischen, brasilianischen, der uruguayischen und der paraguayischen gereist, und während der mehrtägigen Dampferreise von Valparaiso nach Callao, dem Hafen von Lmra, war Gelegenheit, den argentinischen Standpunkt zu den wichtigsten Konferenzfragen mit demjenigen der anderen Abordnungen zu vergleichen. Dabei konnte festgestellt werden, daß eine weitgehende Uebereinftimmung zwischen den Delegationen Argentiniens, Chiles, Uruguays und Paraguays, also zwischen den La Plata-Staaten und Chile besteht, was die ablehnende Haltung zu den Fragen der Gründung eines amerikanischen Völkerbundes eines interamerikanischen Gerichtshofes und des Abschlusses einer amerikanischen Defensiv- Allianz angeht.
In den beiden ersten Fragen scheinen auch die Brasilianer mit den vorher genannten Ländern einig zu gehen, während sie hinsichtlich der amerikanischen Defensiv-Allianz der nordamerikanischen These zuneigen. Da jedoch, angesichts der Opposition der drei La Plata-Länder und Chiles gar nicht daran zu denken ist, daß ein nordamerikanischer Allianz-Vorschlag angenommen würde, scheint die Absicht zu bestehen, die Brasilianer ihren bereits 1936 vorgebrachten und damals vertagten Vorschlag eines amerikanischen Sicherheits- Paktes erneut Vorbringen zu lassen, wobei bann in diesen Vorschlag einige Elemente des ursprünglichen nordamerikanischen Planes verarbeitet werden könnten.
Die Brasllianer hatten 1936 angeregt, die amerikanischen Staaten sollten sich verpflichten, im Falle einer Gefährdung der territorialen Integrität oder der politischen Unabhängigkeit eines amerikanischen Landes gemeinsam über d i e Abwehr einer solchen Bedrohung z u beraten. Dabei war unter der Bedrohung der politischen Unab-
Chamberlain verteidigt seine Außenpolitik
Durch persönlichen Gedankenaustausch
zu gegenseitigem Verstehen und vertrauensvoller Zusammenarbeit.
Menschheit widmen könnten. Er glaube, schloß Chamberlain, daß es trotz aller Hindernisse und entmutigender Anzeichen möglich sei, dieses Ziel zu erreichen, wenn man zielbewußt, mutig und gläubig bleibe.
Das Echo der presse.
L o n d o n , 14. Dez. (DNB. Funkspruch.) „Times" sagt, Chamberlain habe gestern die englisch-französische und die englisch-amerikanische Freundschaft gefeiert. In dieser Wiederbestättgung der Kernpunkte der britischen Außenpolitik liege keine Drohung gegenüber irgendeiner Nation. Englands enge Freundschaft mit Frankreich sei ebensowenia wie diejenige mit den Vereinigten Staaten ausschließlich, sondern als Kernpunkt eines weiteren Systems gedacht, von dem kein Volk ausgeschlossen sein dürfe. — „Daily Telegraph" schreibt, Chamberlain habe sich vor allem zum „Friedensminister" erklärt und betont, daß er entschlossen sei, die möglichen Kriegsursachen zu beseitigen und die Methode der persönlichen Fühlungnahme auszuprobieren. Die öffentliche Meinung in England werde Sympathie für die Ziele und Methoden Chamberlains haben. Die höchste Notwendigkeit für England sei im Augenblick, nicht nur stark zu fein, sondern England müsse auch die Welt wissen lassen, daß es stark sei. Dies sei ebenso wichtig für die Erhaltung des Friedens wie für den Schutz der englischen Interessen.
Der englische Premier vor der Ainlandspresse.
a London, 14. Dezember.
Die Vertreter der Londoner Auslandspresse hatten sich zu einem Bankett zusammengefunden. Im Mittelpunkte dieses Abends stand eine Rede des englischen Ministerpräsidenten Chamberlain, die schon seit Tagen von der Oeffentlichkeit mit Spannung erwartet worden war. Chamberlain selbst setzte dieser Spannung jedoch gleich einen Dämpfer auf, indem er eingangs feiner Ausführungen erklärte: „Ich habe Ihnen nichts lieber- rafchendes und nichts Vertrauliches zu sagen." Chamberlain erklärte, er sei in seinen Bemühungen um die dauernde Aufrechterhaltung des Friedens niemals.wankend geworden. Er fei durch Rückschläge und Enttäuschungen nie entmutigt worden. Gegenüber der pessimistischen Beurteilung seiner Politik durch manche Kritiker verwies er darauf, daß im Laufe von weniger als zwölf Monaten fünf wichtige Abkommen, darunter drei zwischen autoritären und demokratischen Regierungen, abgeschlossen worden seien, nämlich das englisch-irische Abkommen, das englisch-italienische Abkommen, das Vierer-Abkommen von München und die anschließende deutsch-englische Erklärung, die kürzlich durch eine ähnliche deutsch-französische Erklärung ergänzt worden sei, und endlich das englisch-amerikanische Handelsabkommen, 'das symbolisch für die engen Beziehungen zwischen England und USA. sei.
Chamberlain kam dann auch auf die Enttäuschungen zu sprechen, denen er bei Verfolg feiner Politik ausgesetzt gewesen sei. Dabei bedauerte er auch beispielsweise, daß sich die deutsche Presse jüngst in einem speziellen Falle über Baldwin abfällig geäußert habe.
„Trotzdem bin ich überzeugt", erklärte der Premier fortfahrend, „daß der Wunsch unserer beiden Völker auch heute noch derselbe bleibt, wie er in der Münchener Erklärung niedergelegt wurde, nämlich, daß wir niemals wieder miteinander zum Kriege schreiten, sondern daß wir Meinungsverschiedenheiten zwischen uns mit der Methode der Konsultation behandeln werden."
Aus dem weiteren Verlauf der Rede ist besonders jene Stelle hervorzuheben, die den englisch- französischen Beziehungen galt: „Unsere Beziehungen mit Frankreich sind so eng, daß sie über rein rechtliche Verpflichtungen hinausgehen, da sie auf einer Uebereinstim- mung von Interesses begründet sind." Zu seinem bevorstehenden Besuch in Rom erklärte Chamberlain, er und Halifax beabsichtigten nicht, ihre Reise in dem Geiste zu unternehmen, daß es Gewinner und Verlierer in diesen Unterhaltungen geben müßte. Sie hofften vielmehr, daß sie eine Atmosphäre finden würden, in der es möglich sei, durchpersönlichen Gedankenaustausch die Gesichtspunkte des anderen besser zu verstehen und durch Herstellung größeren gegenseitt- gen Vertrauens in weiteren Fällen zusammenzuarbeiten in Richtung auf ein allgemeines Gefühl der Stabilität und Sicherheit. Chamberlain wandte sich gegen die Auffassung, daß man wegen der Verschiedenheit der Systeme nicht mit autoritär
hängigkeit nicht allein ein militärischer Angriff, sondern auch ausländische Propaganda zu verstehen, wodurch die Selbständigkeit des Landes gefährdet werden könne. Sollte ein solcher brasilianischer Vorschlag durchgehen, so wäre das die Erweiterung des 1936 angenommenen Grundsatzes der Konsultation.
Die Nordamerikaner scheinen sich damit abzufinden, daß ihr Versuch, eine gesamtamerikanische Allianz zustandezubringen, gescheitert ist, noch ehe sie offiziell mit einem solchen Vorschlag hervortraten. Die Tatsache, daß Präsident Roosevelt seine offenbar gehegte Absicht, persönlich auf der Konferenz von Lima zu erscheinen, zurückgestellt hat, deutet ebenfalls darauf hin. Auch dafür dürfte die argentinische Haltung verantwortlich sein; denn die Argentinier haben in der Tat Roosevelts Besuch in Lima gefürchtet. Sie mochten annehmen, daß der Präsident versuchen würde, seinen ganzen persönlichen Einfluß einzusetzen, um Projekte durchzubringen, deren Annahme sonst gefährdet sein würde. Die führende argentinische Zeitung „La Prensa", die sonst, was die Beziehungen Argentiniens zu anderen amerikanischen Staaten angeht, durch ihre vorsichtige Sprache bekannt ist, hat in diesen Tagen offen ausgesprochen, daß Argentinien einen Besuch Roosevelts auf der Konferenz von Lima unerwünscht sei, da der ruhige, geordnete und von außen unbeeinflußte Verlauf der Konferenzverhandlungen gestört werden könne,
Das sind ganz andere Töne, als man noch 1936 vernahm, als Roosevelt der begeistert begrüßte Gast der argentinischen Haupt st a d t war und die erste große Rede auf der Konferenz von Buenos Aires hielt. Freilich, jene Konferenz war eine außerordentliche, außerhalb des Rahmens der gewöhnlichen Panamerika-Konferenzen veranstaltete Zusammenkunft, zu der Roosevelt eingeladen hatte und die auf Roosevelts ausdrücklichen Wunsch in Buenos Aires stattfand. Und außerdem, so muß man hinzufügen, bestand damals die begründete Aussicht, daß Argentinien uhb USA. bald in einem Handelsvertrag zueinander finden und daß der Norden dem Süden einen neuen' Markt für argentinisches Fleisch eröffnen würde. Diese Hoffnungen hat man jetzt begraben, außerdem ist die Animosität der Argenttnier gegenüber den Nordamerikanern nicht gering, diese haben erst kürzlich wieder versucht, Argentinien als Weizenlieferanten vom brasilianischen Markt zu verdrängen.
Roosevelt kommt also nicht nach Lima, und die Amerikaner werden kaum von ihrem Vorschlag einer Defensiv-Allianz sprechen: Das sind die beiden ersten Erfolge der Argentinier, noch ehe die Konferenzberatungen richtig begonnen haben. Zwar wird man den Nordamerikanern eine Reihe von Konzessionen machen, man wird eine Entschließung mit- unterschreiben, die den Glauben an die Demokratie ausspricht, man wird sich bereit erklären, politische Flüchtlinge aus Europa aufzunehmen, soweit die Grundsätze der Einwanderungspolitik dieses zulassen, man wird sogar bereit sein, „die Abschaffung der Devisenbewirtschaftung zu prüfen" — freilich nur, soweit die wirtschaftliche und finanzielle Situation des Landes das gestatten —, kurz, man
wenn sich eine an Rang und Gewicht allen anderen I wird immer dabei fein, wenn es heißt, gründ- Delegierten übergeordnete Persönlichkeit an den' süßliche und möalichst allgemein gehaltene Reso Debatten beteilige.
Auch in R o M haben die Erklärungen Chamberlains großes Interesse gesunden. Besonders hervor- gehoben wird die Enttäuschung, die die Feststellung des britischen Ministerpräsidenten in Frankreich hervorgerufen hat. Das halbamtliche „Giornale d'Italia" sagt, die englische Regierung wisse sehr wohl, daß die Richtlinien der italienischen Regierung den europäischen Frieden nicht bedrohten und lediglich von dem Willen einer berechtigten und verständlichen Wahrnehmung grundlegender politischer und nationaler Interessen Italiens beseelt seien. Die Erklärungen Chamberlains berichtigten einen der französischen Fehlschlüsse, die zusammen mit der künstlich hervorgerufenen Alarmstimmung dazu geführt hätten, Probleme zu verzerren, die Sache des Verantwortungsbewußtseins der Regierungen und nicht von Straßenkundgebungen sein sollten. Die Erklärungen Chamberlains stellten auch eine stillschweigende Aufforderung an Frankreich dar, den ungelösten Problemen mit einem Geist frei*
regierten Ländern zusammenarbeiten solle. Es sei falsch, sich wegen verschiedener Regierungssysteme von anderen Ländern abzuschließen.
Auf die englischen Rü st ungen eingehend, erklärte Chamberlain, über die Notwendigkeit dieses Programms herrsche in England Einmütigkeit. Das bedeute aber keine Lust des englischen Volkes am Kriege. Sicher würden die englischen Rüstungen nicht für Angriffszwecke verwendet werden. England benötige diese Rüstungen nicht nur für die eigene Landesverteidigung, sondern auch für den S,ch u tz des Empire und die Erfüllung feister Bündnisverpflichtungen. Die Vorbereitungen feien jetzt so weitgediehen, daß man das Vertrauen haben könne, sie würden diesen Anforderungen gerecht werden. Der Ministerpräsident fügte hinzu, nach seiner Ueberzeugung Müßte das Aufhäufen von Rüstungen, gleichgültig aus welchem Grunde, die Hilfsquellen jeder, Nation erschöpfen. Deshalb würde er gerne bereit fein, einem internationalen Abkommen über eine allgemeine Begrenzung ober Herabsetzung der Rüstungen beizutreten.
Die Rede klang aus in einem Appell über die Weltpresse an die Völker der Welt zur Zusammenarbeit nicht nur für die materielle Wohlfahrt, sondern auch für die Wiederherstellung des gegenseitigen Vertrauens und Friedens, damit der Augenblick näher gebracht werde, in dem die Volker die Waffen beiseite legen und sich der Wohlfahrt der
so genauer überlegen, die Unterschrift unter neue Patte, konkrete Abmachungen politischer, wirtschaftlicher ober gar militärischer Art zu setzen. Deshalb scheint es so, baß auch die Konferenz von- Lima, wenn nicht alles täuscht, zwar wieder zahlreiche Entschließungstexte, aber wenig praktische, konkrete neue politische Fakten bringen wird.
Deutsche Musik auf der panamerikanischen Konferenz.
Lima, 13. Dez. (DNB.) Zu Ehren der Te». nehrner an der panamerikanischen Konferenz wurde am Sonntagabend ein großes Symphoniekonzert veranstaltet, das ganz im Zeichen der deutschen Musik stand. Beethovens 5. Symphonie und das Vorspiel aus den „Meistersingern" bildeten das Kernstück des Programms. Am Montag wurden die Konferenzarbeiten mit der Gründung einzelner Ausschüsse wieder ausgenommen. Den Vorsitz der „Kommission für die Organisation des Friedens" übernahm Brasilien, den Vorsitz der Wirtschaftskommission Uruguay. In der Kommission für internationales Recht" präsidierte Kolumbien. Ekuador bekam den Vorsitz des „Ausschusses für intellektuelle Zusammenarbeit und moralische Abrüstung". Die Vereinigten Staaten haben das Präsidium der „Kommission für die politischen und zivilen Rechte der Frauen" erhalten. Der argentinische Außenminister hat am Montag die Rll ckreise nach Buenos Aires angetreten. Die argentinische Abordnung nimmt jedoch an den Arbeiten der Konferenz unter der Führung von Ruiz Moreno auch weiter teil.
Vereinigten Staaten — die ihrerseits jetzt wie früher danach ttachten, ihren Einfluß auf beide Amerika möglichst fest zu gründen — die Argentinier. Und es will scheinen, als ob ihre Politik, die sich zunächst, wie das nicht anders möglich ist, im Negativen, in der Abwehr zu weit gehender nordamerikanischer Pläne und Vorschläge, auswirken muß, bereits zwei Erfolge erzielt hätte, ehe noch die fachllchen Konferenzberatungen begonnen haben. Denn gerade erst ist die Konferenz zusammengetreten, gerade erst sind die üblichen Begrüßungsreden gehalten, die Ausschüsse gebildet worden, und schon scheint es festzustehen, daß der nordamerikanische Plan einer kontinentalen
Schlechte Aussichten für Roosevelts paktpläne
Probleme der panamerikanischen Konferenz.
Eigener Äerichi des Gießener Anzeigers.
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