Ausgabe 
14.7.1938
 
Einzelbild herunterladen

Englischer Schützengraben im märkischen Sand

Eich für die natwnalsozvamnM- Strecke wird van sämtlichen Marschteil-

Die letzten ^ebensiahre g s nehmern in einem großen geschlossenen Marschblock

zurückgelegt.

Auch die Proben zu KleistsAmphitryon"

Salzburg, 11. Juli.

iS»

der

burger selbst sein.

einiger mäcktiger Sugäuer Grundherren bi---um m «w.« W gst-rre chstch? Gen-

3on"8emem1am 16

Adolf-Hitler-Marsch der deutschen Jugend

warum kam Grote so blaß von der See? W-ii s>- vergaß, ihre Haut mit Nivea ein- zureiben. Nivea mindert die Ge« fahr des Sonnenbrandes und fördert die natürliche Bräunung

'Ailderdienst-^ hat. biffe ich "herzliche, ieiL Die Bet. um die deutsch >ug unseres Boi. ersessen bleiben

sandte an Jta n: »Soeben et. l Kirdorf in dit en stehe ich lh hervorragendn dessen Tod nidjl st, sondern auch itschland auf da; r nicht nur bet für die nu- , sondern auch es Zührerr Ischen Viri- Ischen Bergbau alle Zeiten ab rdev. 3n aufridh

der Berliner Ausstellung mit schönsten und wert­vollsten Schätzen altjapanischer Kunst als be­sonderes Zeichen der deutsch-japani­schen Freundschaft dazu bestimmt sei, das Verständnis für den Geist und das Wesen japa- nrscher Kunst und damit des japanischen Volkes tn Deutschland und durch deutsche Vermittlung bei den europäischen Völkern zu verbreiten. Die Ausstellung möge als Ausdruck friedlicher kultureller Zusammen­arbeit auch für die Völkerverständigung wirken.

Der deutsche JNeisterVeitSwß"

Eröffnung der Breslauer Ausstellung.

Die neuen Ausstellungsräume des Breslauer Schloßmuseums wurden mit der AusstellungDer deutsche Meister Veit Stoß" eröffnet. Der Direktor der Sammlung, Dr. Barthel, erklärte, die Kunst keines anderen deutschen Meisters sei so weit tn den Ostraum von der Ostsee bis (Siebenbürgen vor- gestoßen wie die des Veit Stoß. Die Forschungen letzten Jahre haben vor allem der Familien-

Das Ende einer Siaatsgroteske

Das Kleine Walsertal dem Allgäu angegliedert.

Kunst und Wissenschaft.

Ausstellung altjapanischer Kunst in Berlin.

Der Ausschuß für die Betreuung der Staatsschätze genehmigte für die Ausstellung altjapanischer Kunst in Berlin erstmalig die Verwendung von 30 Staats- schätzen. Hierzu kommen erstmalig für eine aus­wärtige Ausstellung überhaupt 13 Stücke au s kaiserlich-japanischem Besitz/ sowie 100 weitere repräsentative Kunstwerke. Außenminister U g a k i erklärte, daß der Entschluß zur Beschickung

Oie Kämpfe um Kiukiang.

Hankau, 13. Juli. (Europapreß.) Die Kämpfe um Kiukiang, von deren Ausgang auch das Schicksal Hankaus abhängt, nehmen immer größeren Um­fang an. Die japanischen Angriffe konzentrieren sich zur Zeit auf den L ö w e n h ü g e l, zwanzig Kilo­meter östlich von Kiukiang, am Südufer des Jangtse, wo chinesische Batterien den Sttom sperren und die schmale Einmündung des Poyang-Sees in den Jangtse beherrschen. In Kiukiang hört man Artilleriefeuer von den Uferbatterien her, die ebenso wie die Minenfelder an der Seemündung Bestand­teile der chinesischen Verteidigung bilden. Am Mitt- wochmorgen wurde Kiukiang erneut von japanischen Fliegerstaffeln Mit Bomben belegt. Gleichzeittg wur­den Zettel abgeworfen, die die Bevölkerung und die Verteidiger zur Räumung der Stadt und zur lieber- gäbe aufforderten. Die Telephonverbindung zwischen Hankau und Kiukiang war durch das Bombarde­ment für kurze Zeit unterbrochen, konnte aber bald wiederhergestellt werden.

Rechte bis auf die niedere Gerichtsbarkeit zum größten Teil verlor. Zwar erhielt das Walsertal 1563 ein eigenes GerichtMittelberg , doch wurde auch dieses 1807 aufgehoben.

waren jedoch aus den fünf ober sechs Schweizer Familien, die um das Jahr 1290 eingewandert waren, stattliche Dorfgemeinschaften geworden. Schon 1485 zählte die Gemeinde Riezlern 40 Häuser. In der Folgezeit wurde dann ine ganze Gegend um Bödmen und Mittelberg von den ehe­maligen Wallisern urbar gemacht. Als wetterharte Bauern aus alemannischem Volkstum vermischten sie sich allmählich mit den benachbarten Ba,uwaren 2ii einem trutzigen, bodenständigen Geschlecht, das keinen Feind auf seinem Heimatboden duldete.

Groteske Auswirkungen

eines Ooppelverhältniffes.

^^Ncttürlich hatte dieses Doppelverhältnis geradezu groteske Folgen. Wer einen Brief abschicken wollte, mußte ihn mit österreichischen ^'efma^en fron- fieren konnte diese aber nur mit deutschem Geld bezahlen. Auch in den Gastwirtschaften und Laden- aekhaften galt die Reichsmark als das bevorzugte Wungsmittel. Schillinge nahm man nur, wenn

Bewegung ein. D.«. -------» - . - .

Cannes 'sind überstrahlt von dem Glanz des jun° »n volksdeutschen Reiches, das der tätige Mann einst hoffnungvoll erträumt hat. Lv-

_ cMHnkfen Hebt man in UN- haben begonnen. Seit dem 5. Juli treffen sich die

Den diesiahngen F s fp Erwartungen ent- Schauspieler, so Ferdinand Marian, der den Jupiter

serer.Stadt mit Mgefpannten ung« ent (Amphitryon), Erhard Sie-

Riezlern. 13. Juli. (DRV.) Durch einen Beschluß des Reichskommissars für die Dieder- ! Vereinigung Oesterreichs mit dem Deutschen Reich wurden die Gemeinden Jungholz und kleines walsertal vom Gau Tirol der NSDAP, abgetrennt und dem kreis Sonthofen im Gau Schwaben an- gegliedert. Damit ist eines der landfchaft- tich reizvollsten Gebiete des Alpenraumes nach 487 Jahren wieder zum Allgäu gekommen, zu dem es bis dahin gehört hatte. Aus Anlaß der Aebernahme der beiden Gemeinden in den Gau Schwaben durch Gauleiter Wahl beging Jung­holz und das Walsertal einen Festtag. Jedes Haus des ganzen Tals war mit Sahnen, Alpenblumen und Tannengrun geschmückt 3n einer Feierstunde in Riezlern bantfe Gauleiter Wahl den Parteigenossen des kleinen Walser- tales für ihre in der schweren Kampfzeit be­wiesene Treue und übergab ihnen eine neue Hakenkreuzfahne als Geschenk. Zur Erinnerung an diesen Tag soll an e.nem der toonften Plätze des Tals ein HZ.-he.m ernchiel werden, für das Gauleiter wühl 10 000 Mack zur Bet- füauna gestellt hat. .

Mit der Angliederung dieser Gemeinden ani ben Gau Schwaben werden die Grenz- und Rechtsve hältnisse endgültig bereinigt, tue rote eine ®taialts groteske anmuteten und teilweise noch °3 n U e b e r bleibsel aus dem Mittel alter waren. Man schrieb das Jahr 1290, als Ei n wo:bner des Schweizer Kanton Wallis, durch die ewigen Fehden ihrer Grundherren in gebens rkch?en bedroht, ihre schone Heimat °-rli°ß°n. den Tannenberg überquerten und sich J m B reit ach iol unweit von Oberstdorf mederließen Sie wur den dort L - h - nsleute 6er ®r asen vo n Rettenberg und brachten es durch ihre Genug famkeit sowie ihren zähen Fleiß und ein unent wegtes Festhalten am Gemeinschaftsgedanken bald zu einem gewissen Wohlstand. . , .

6 Jahrhundertelang blieb das Walsertal im Besitz ... ..." ___rUritnhhorron. VIS es Um

gefchichte des Künstlers gegolten. Dr. Jager (Rum- berg) fei es gelungen, den Stammbaum der Familie Stoß aufzustellen. Diese Forschungen erbringen den, Nachweis, daß Veit Stoß einem Bodensee-schwäbischen Geschlecht zu­gehört. Vor allem ist es Ravensburg, wo dieses Geschlecht ansässig war. Von besonderem In­teresse für Breslau sei die Feststellung, daß em Ullrich Stoß der Heitere nach Breslau zog und 1441 das Breslauer Bürgerrecht erwarb. Veit Stoß sei blutsverwandt mit diesem Zweig der Familie Stoß, so erkläre sich der mehrfache Aufent­halt des Veit Stoß in Breslau, der bisher für die Jahre 1485 und 1525/26 feftgeftellt fei. Die in der Ausstellung in Photos festgehaltenen Werke des Künsllers finden ihre Krönung im Mtttelsaal durch das Riefenphoto des Krakauer Marienaltars. Unser Bild zeigt einen Apostelkopf von diesem Krakauer Altar des Meisters Veit Stoß, über dessen Leben und Werk wir unsere Le er m unserem Feuilleton vom Mittwoch schon ausführlich unter­richteten. (Scherl-M.)

Schneewetter

behindert die Nanga-Parbat - Expedition.

Die deutsche Ranga-Parbat - Expeditton war in .der letzten Zeit sehr behindert durch starke M>n«. fälle. Sie brachten solche Schneemassen, daß das Lager 4 (6200 Meter) vorübergehend mit den un- t-r«n Lagern keine Verbindung hatt^ Auch iy diesem Falle bewährte sich wieder das Flug.

Ein idealer Wintersportplah.

Mit den Pfarrdörfern Hirschegg, Riez­lern und Mittelberg, ein Gebiet von 97 Quadratkilometer umfassend, gilt das schneereiche Walsertal seit langem als idealer Winter- s p o r t p l a tz , den während der kalten Jahres­zeit regelmäßig Tausende von Fremden aus dem alten Reich bevölkern. Jedem Schifahrer sind dre prachtvollen Abfahrtsmöglichkeiten an den Gottes­ackerwänden, am Hohen Jfen und im Schwarz- massertal bekannt. Sie können in Zukunft durch eine Verlängerung der Straße über den Hochalp­paß, die die Verbindung mit Vorarlberg herstellt, noch besser ausgenutzt werden. Bayern wird somit durch die Eingliederung des Walsertales um eines der landschaftlich schönsten Alpengebiete des Allgäu bereichert.

Die Walser aber erhalten endlich das Heimatrecht, das ihnen schon so lange zusteht. Einst nur em Symbol, heute Wirklichkeit geworden, ist das Kriegerdenkmal in Hirschegg. Man sieht darauf einen österreichischen und einen deutschen Sold ctt e n,.die sich in unverbrüch­licher Waffenbrüderschaft die Hände reichen. Und die das Standbild schmückende Erztafel fuhrt die Namen von 82 Walsern, die im Weltkrieg für ihr gemeinsames großdeutfches Vaterland gefallen sind. Ihr Vermächtnis ist nun erfüllt, das Walsertal ist heimgekehrt ins Reich. * J- M.

Dienst. Die direkten Steuern waren nach Oester­reich zu entrichten, für alle indirekten Steuern aber galten die deutschen Bestimmungen. Es ist klar, daß die Bewohner des Walsertales, das bis jetzt staats- polittsch und wirtschaftlich gewissermaßen tn der Luft schwebte, 'unter diesen Verhältnissen schwer zu leiden hatten. Sie fühlten sich als Menschen ohne Vaterland, die weder zu Deutschland, noch zu Oesterreich gehörten. Um so größer war ihre Freude, als durch den Anschluß diese unhaltbaren Zustände wenigstens zum Teil über Nacht ihr Ende sanden. Der Rest wurde nunmehr durch die An­gliederung des Walsertales an den Gau Schwaben für immer beseitigt.

"""Mb.

°°°51

RJP Berlin, 14. Juli. Am 15. Juli beginnt der Adolf-Hitler-Marsch der deutschen Jugend. Am Ehrenmal des Hitlerjungen Hans Mallon bei Ber­gen auf Rügen wird als erste des Reiches die Marscheinheit des Gebietes Pommern mit ihren Bannfahnen in einer Feierstunde verabschiedet. Zum erstenmal nimmt in diesem Jahre auch eine Marscheinheit von 60 Teilnehmern aus der befrei­ten Ostmark mit ihren Fahnen teil. 2000 Hitler- jungen im Durchschnittsalter von 17 Jahren legen über 700 Tage lang täglich etwa 23 Kilometer Marschstrecke zurück. Sie marschieren in voller Uni­form, die Fahnen der Jugend auf den Schultern, bei jedem Wetter. Die Gesamtstrecke dieses Stern­marsches, dessen Ziel die Stadt der Reichsparteitage ist, beträgt zusammengerechnet- etwa 12 200 Kilo­meter. Dazu kommt, wie im Vorjahre, nach den großen Festtagen in Nürnbergs der Marsch von Nürnberg nach Landsberg am Lech zu der Festung, in der der Führer einst das BuchMem Kamps

ÖLLjaujpieiei, |U yeiumuiiu ;uiuliuh, uvi wt-ii vur gibt, Raimund Bucher (Amphitryon), Erhard Sie­del (Merkur), Wilfried Seyfert (Sofias), Heidi Kuhlmann (Alkmene) und Clisäbeth Flickenschildt (Charis) unter der Leitung von Regisseur Erich ' Engel in der Aula des Studiengebäudes gegenüber , dem Festspielhaus, in der die Proben einstweilen < tattfanben, da die große Bühne des Festspielhauses ] noch nicht spielfertig war. Seit Freitag werden die f Proben im Stadtsaal des Festspielhauses fortgesetzt, ; bis sie bann auf die Bühne übersiedeln können. | Denn .Amphitryon" wird nicht, wie man annahm, 1 im Hofe des Stiftes von St. Peter aufgeführt, : sondern im Festhaus se 1 bst; es soll auch nicht etwa an Stelle vonJedermann auf dem Domplatz gegeben werden. Die Orchesterproben für bie Festspiel-Opern werden Mitte Juli be­ginnen, während die Solistenproben schon vorher einsetzen werden. Es sind schon viele Opernkrafte in Salzburg aufgetaucht, sie ziehen es aber derzeit vor, die wenigen Tage, die ihnen bis zum Ein­setzen der Proben noch übrig bleiben, in der Um­gebung Salzburgs, vor allem auch im Salzkammer­gut, zu verbringen. , v .

Man hat sich nach dem Umbruch an den berufenen Stellen lange darüber Gedanken gemacht, ob und in welcher Form die Salzburger Festspiele weiter­geführt werden sollen. In der richtigen Erkenntnis, daß Salzburg, die schon landschaftlich so begnadete Stadt, auch eine künstlerische Mission zu erfüllen hat, die nicht bloß mit dem Namen Mozart ver­bunden ist, wurden die Festspiele in Salzburg mit ihrem auch gesellschaftlich glanzvollen Rahmen er­halten. Ja, sie haben nun reich dazu gewonnen, sind sie doch jetzt wahre deutsche Festspiele geworden, Festspiele, nicht mehr als Mittel, einer undeutschen, ja gegen das nationalsozialistische Deutschland gerichteten Propaganda einer volks- fremden Klique wie in den letztvergangenen Jahren, sondern Festspiele als Ausdruck des deutschen künst­lerischen Schaffens in Vergangenheit und Gegen­wart, an denen auch das kunstbegeisterte Ausland teilhaben wird. Der Vorverkauf zu den Festspielen ist nach wie vor günstig, wenn natürlich auch nicht jetzt schon von ausverkauften Salzburger Festspi^en 1938 gesprochen werden kann. Wenn die Zeichen nicht trügen, so wird Salzburg in diesem Sommer das Bild einer wahren deutschen Festspielstadt zei­gen, nicht bloß äußerlich, sondern auch in dem Geist, der sie, die schöne Stadt an der Salzach, erfüllen wird. Am glücklichsten darüber werden die Salz-

Im Jahre 1891 wurde bann bas Walsertal nach einem zwischen bem Reich unb Oesterreich Zustanbe- gefommenen Vertrag in bas r e i ch sb e u t f che Zollgebiet miteinbezogen. Die Veran­lassung hierzu gab die überaus mer murbige geo­graphische Lage des herrlichen Erdenfleckchens, das oonP Oesterreich fast völlig abgeschlossen war nach Bayern zu hingegen offen dalag. Das bisherige Mutterland war vom Tal aus nur über eine höhere Gebirgskette, über die lediglich emige Saumpfade rührten, zu erreichen. Hingegen besteht mit bem Oberallgäu burch eine gute Zufahrtstraße über Oberstdorf eine auch in der schneereichen Jahreszeit jederzeit nutzbare Verbindung. Trotzdem gehörte das weltabgeschiedene Hochgebirgstal b's vor kurzem politisch zu Oesterreich. Gendarmerie und Postämter verstanden infolgedessen bem ehemaligen Bundes- ftaat, Währung und Zollwesen hingegen waren

kennzeichnet M ^artigen EG WeSereibchls boten, oeW i Ruhröerg-au. Mische Leitung ro e r t s O., Wrtschaftskch

i heraus zur bt- opas machte, bi( triller Diktat nti schlitternden Aur- ttpunkt der wirt' Zusammenschluß er Schaffung dkl mng fanden, on der FHmz mg der Seifen- Jahre lang dew ig gedient. Zuin r wurde es, datz leit über die W hinausging um inbe in der deut- je zur Gesundung

t. 1° 9* m

1 non toM ® >runa des uiN' Ss im W Li- «6* 893 nofatii« nifch'Deftsu

'SW AW

ä Ä<« n Trguel

h-n»".ch, 8 IS'&'S s'Os

«61 igenbu,^ ff

. <

f;>Ä 6*

-L-V

Lebhaftes Treiben herrscht vor allem auch aus LerE gm o n t" - Bühne in der Feifenreitschule vo bisher dieFauststadt" stand. Diese wurde bald Tach dem Umbruch abgerissen und hat nun einer Bühne für GoethesEgmontt Platz gemacht die nach den Plänen von Ernst Schutte, dem Büh­nenbildner vom Deutschen Theater in Berlin, m we- tiigen Wochen erstanden ist. Mit ihr hat m der un- rrreichbar stimmunasvollen Felsenreitschule mit den «farmten, in die senkrecht abfallenden Felsen ge­hauenen drei Arkadengängen gewissermaßen die ganze Stadt Brüssel mit allen Schauplatzen für ine Eqmont".Handlung Gestalt angenommen, der Platz sür das Armdrustschleßen, das Haus des Egmont, der ßalaft der Regentin, Märchens Haus die Stuben her Handwerker ufm. Seit dem 7. 3uli fmben tag- Iich Arrangierproben zuEgmont statt. Der Re- siffeur Intendant Heinz Hilpert rst der den Pro­ben schon anwesend, um selbst die Vorbereitungen ->u leiten. Die musikalische Leitung für die Bealett- musik Ludwig van Beethovens-hat Wilhelm Low- ner inne. Don den Hauptdarstellern sind bereits »ingetroffen und proben fleißig: Ewald Balser Egmont), Werner Krauß (Herzog Alba) Hans Thimig (Brackenburg), Angela Salloker (Klärchen), Frieda Richard (Märchens Mutter) und Eti abeth Flickenschildt (Regentin). Die erste Egmont-Ai fuh- rung findet bekanntlich am 28. Juli statt.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer und Reichskanz!er empfing den neuernannten Botschafter der U d S S R. in Berlin Merekaloff sowie den ebenfalls neu­ernannten Königlich - A e g y p t i s ch e n Gesandten in Berlin Sid AhmeL> Pascha zur Ueberreichung ihrer Beglaubigungsschreiben.

r *

Der Generalstabschef der faschistischen Miliz Gene­ral Russo ist mit einer Abordnung von Miliz- offneren nach Deutschland abgereist, wo er als Gast des Stabschefs der SA. einen Gegen­besuch abstattet und dabei vor allem dem Reichs- wettkampf der SA. in Berlin beiwohnen wird.

l *

Die in Helsinki geführten Besprechungen für bie Durchführung der d eu ts ch - f l n ni s ch e n W i r t. schaftsvereinbarungen haben zu einer Einigung geführt. Auf verschiedenen Gebieten laßt sich eine9 Erhöhung der für die ftnnlfche Ausfuhr nach Deutschland vorgesehenen Zahlungsmoglich- keiten vornehmen. GleichMig wurde ^ne Verein­barung über bie aus ber Eingliederung Oesterreichs sich ergebenden Fragen getroffen.

Asahi Schimbun" veröffentlicht die amtliche Meldung, baß bie japanische Re g t eryn 9 die für 1940 geplante Weltausstel­lung verschoben hat, unb zwar bis zur Wiederherstellung des Friedens

Bor den Salzburger Festspielen

Von unserem Dr. (S.3 -Korrespondenten.

Die Aufnahmen für ben neuen Ufa-SilmPour e m6nte, dessen Regle Kar Ritter fuhrt, sind in vollem Gange. Für die Knegsaufnahmen wurden m der Ufa-S adt bei Berlin ein regelrechtes Kampfgelande aufgebaut Hier sieht wan Karl Ritter bei em Regieanweifung für eine Kampffzene in einem englischen Schützengraben, dessen Naturtreue nichts zu wünschen übrig läßt. (Scherl-Bilberdienst-M.)

gegen. Sinb es boch bie ersten Salzburger Fest­spiele im Rahmen Großbeutschlands. Noch ist frei­lich das Festspielhaus selbst und der Platz vor ihm mit Arbeit erfüllt, das seit dem Doricchr grund­legend umgebaute Haus ist für die Eröffnungsvor­stellung am Samstag, 23. Juli, auch m den Einzel­heiten fertigzuftellen. Nach ist der Zuschauerraum Jon Malern und Installateuren bevölkert, noch ar­beitet man an der Ausgestaltung der Führer-Loge im ersten Rang, und schon finden auf der Duhge £s neuen, großen Festspiel-Bühnenhauses die ersten technischen Proben statt, so zu den .-Meistersingern , inTannhäuser" undFidelio". Mit den Gr geb- Men ist man durchweg zufrieden, wenn auch die Kühne nicht gerade in Ausmaß unb Reichhaltigkeit len Anforberungen entspricht, bie man heute an tine moberne Großstabtbühne Men konnte so ent- ält sie boch alles, was ben Ruf der Salzburger feftfpiele auch in technischer Hinsicht rechtfertigt. Es -t zwar keine Drehbühne vorhanden, aber bte rebenbühne, auf ber jeweils bie folgenben Szenen- tlber aufgebaut werben unb bie unmittelbar an en Mönchsbergfelfen anstößt, genügt doch voll-

{at zu seinem 75. Geburtstag 1922 herausgegebenen tsifchrift heißt es: Niemals beugt er sich vor ächtigeren, ob Kaiser ober sozialistischer Agitator Sein Kampf gilt ber ihm entgegentretenden Unzu- virlässigkeit und Unwahrhaftigkeit. Er sucht den «llmpf nicht; friedlich schaffen zu können ist sein Mansch. Ader er würde es sich nie verzeihen kön­nen, wenn er darum die Auseinandersetzung scheuen «ollte. Das Leben ist ihm ein schweres Ringen. Kampf pnb sittliche Pflicht ist e's, Gesinnung zu vertreten und zu verteidigen. Wer ihm dann ver° hinten ist, dem hält er unwandelbar tee Treue. Unter dem Weimarer Regime sieht der große In dustrieführer keine Hoffnung niehr für sein JöolE. Joch dann beginnt 1923 die innere Wende im Leben nunmehr Sechsundsiebzigjähngen. In diesem Iohre kommt Kirdorf zum erstenmal mit der na- konalsozialistischen Bewegung in Berührung und Bürt den Führer sprechen. Es folgt .der Cd)Iag eom 9. November. Aber nach dem Wiederaufbau d>r Partei wendet sich Kirdorf erneut ber beutschen Freiheitsbewegung zu, spricht 1927 dum erftenmal prfönlid) mit bem Führer, wird Mitglied ber i-SDAP. unb tritt mit seiner ganzen Autorität mn auch öffentlich für bie nationalsozialistische 1 ______ .-ts:- fAkf-AH Qöhönainhrp Oreifett

X