Ausgabe 
14.7.1938
 
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Achsen oder

In der der

elber mitschuf, blenden lassen, sondern blieb im Glück und Unglück der Deutschen Station stets der Stimme seines Gewissens gehorsam ein unbe« techlicher und offener Mahner. Kirdorf nahm kein Blatt vor den Mund, wenn es galt, im allgemeinen Interesse die Schwächen der wilhelminischen Aera oder des späteren Parteienstaates aufzudecken. Schon, als er mit Bismarck an einem Tische saß, hat er die mangelnde völkische Grundlage des damaligen Kaiserreiches erkannt. In einer vom KohlensynDi-

©erWilhelm Gustloff" wieder in der Heimat.

Der KongreßArbeit und Freude" ein voller Erfolg.

Dr. Ley, der die Reise mitgemacht hatte, er­klärte:Ich freue mich außerordentlich, wie schön alles verlaufen ist. Ich habe gesehen, daß eine solche Reise die be st e Erholung ist, die man einem Menschen geben kann. Es ist nur zu hoffen, daß wir mit der Zeit viele solcher Schiffe bekommen, um die ganze breite Masse unseres Vol­kes daran teilnehmen lassen zu können und um die Idee von der Freude und der Arbeit möglichst weit in die Welt hinauszutragen. Sie wird ein wirk­sames Gegengewicht gegen die Haßgesänge der kommunistischen Internationale sein. Der Welt­kongreßArbeit und Freude" in Rom war wundervoll, ja begeisternd. Jeder, der an ihm teilgenommen hat, wird davon überzeugt sein, daß diese Idee von der Freude und der Arbeit mar­schiert, und daß vor allem Deutschland und Italien führend in dieser Arbeit sind."

Geheimrat Emil Kirdorf. (Scherl-Bilderdienst-M.) lusk, der Sie und die Ihren betroffen hat, bitte ich Sie, die Versicherung meiner herzlichen Anteilnahme entgegenzunehmen. Die Ver­dienste, die sich der Verstorbene um die deutsche Wirtschaft und die Wiederauferstehung unseres Vol- kes erworben hat, werden mir unvergessen bleiben. Adolf Hitler."

Reichswirtschaftsminisler Junf sandte an Frau Kirdorf folgendes Beileidstelegramm:Soeben er­halte ich die Trauerkunde, daß Emil Kirdorf in die Ewigkeit eingegangen ist. Wit Ihnen stehe ich lief erschüttert an der Bahre dieses hervorragenden Wenschen und Wirlschaftsführers, dessen Tod nicht nur die gesamte deutsche Wirtschaft, sondern auch das ganze nationalsozialistische Deutschland auf das tiefste bedauert. Emil Kirdorf war nicht nur der erfolgreiche Vorkämpfer für die na­tionale Wirtschaftskraft, sondern auch der Wegbereiter unseres Führers Adolf Hitler in der deutschen wirt- d) a ff. In der Geschichte des deutschen Bergbaues wird der Vame Emil Kirdorf für alle Zeiten als leuchtendes Vorbild verzeichnet werden. In aufrich­tiger Anteilnahme Walter Funk."

Die amerikanischen Weliflieger auf ihrer letzten Etappe Bereits über den Vereinigten Staaten.

Eine Deutsche von polen exmittiert.

Posen, 13. Juli. (DNB.) In einem Dorfe des Kreises Schubin wurde am Dienstag die deutsche Ansiedlertochter Ohlinger, die 1919 Alleinerbin eines 62 Morgen großen Bauernhofes wurde, nach einer Klage des polnischen Fiskus exmittiert. Für die glänzend bestellte Wirtschaft mit sämtlichem Inventar wurden der exmittierten Deutschen etwa 7500 Zloty zugebil- hat Rach Abzug verschiedener Gebühren, Neu­schätzungen, Gerichtskosten usw kam es zur Aus­zahlung von insgesamt 4300 Zloty. Die Möbel der exmittierten Deutschen wurden, da diese zunächst kein anderes , Unterkommen hatte, a u f d i e

Q V 9 c f i 11 und damit einem um die Mittagsstunde niedergehenden Gewitterregen mit allen seinen verheerenden Folgen schutzlos aus­gesetzt.

Emil Kirdorf i.

Essen. 13. Juli. (DNB.) Geheimrat Emilkir- darf, der Nestor des deutschen Bergbaues, ist in der Nacht zum Mittwoch auf dem Streithof bei Mülheim an der Ruhr im Alter von 91 Jahren verstorben.

Der Führer und Reichskanzler Hal an Frau Kirdorf, Mülheim/Ruhr-Speldorf, folgendes

bolschewistische Front bereits an mehreren Stellen durchbrochen und die ersten sowjetspanischen Ver­teidigungslinien auf breiter Front eingedrückt.

Die nationalen Truppen unter dem Oberbefehl General Darelas rückten in drei Kolonnen vor, die mittelste ging längs der Straße Teruel Sagunt vor, die beiden anderen parallel dazu nördlich und südlich der Straße. Die nördliche Kolonne erreichte in raschem Vorstoß die Straße zwischen Mora de R u ° bielos und Albssntosa; dadurch sind die starken bei Mora de Rubielos stehenden feindlichen Kräfte nahezu eingeschlossen. Die mittlere Kolonne umzingelte nach Ueberwindung des feindlichen Wi­derstandes den Ort S a r r i o n. Als der Feind er­kannte, daß die Aufgabe Sarrions unvermeidlich war, sprengte er die Kirche und eine Reche Gebäude, bevor er flüchtete. Die Nationalen stießen über Sarrion hinaus vor und befinden sich bereits 40 Kilometer von Teruel entfernt bei Al­be n t o s a an der Straße TeruelSagunt, das sie umzingelten. Die nationale Luftwaffe, die das Vorgehen der Infanterie nachhaltig unterstützte, schoß vier rote Jäger und einen Martin-Bomber ab.

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Das Leben Emil Kirdorfs ist gekennzeichnet durch unermüdlichen Kampf und einzigartigen Erfolg. Als jüngster von drei Söhnen des Webereibefitzers Martin Kirdorf in Mettmann geboren, oerbanb Emil Kirdorf fein Schicksal mit dem Ruhrbergbau. 1872 übertrug man ihm die kaufmännische Leitung der Gelsenkirchener Bergwerks-AG., die er durch eine 15jährige schwere Wirtschaftskrise hindurch und aus kleinen Anfängen heraus zur be­deutendsten Montangesellschaft Europas machte, die nach dem Kriege und dem Versailler Diktat mit einen die Ruhrwirtschaft schwer erschütternden Aus- virkungen berufen war, der Mittelpunkt der wirt- chaftlichen Wiederaufbau- und Zusammenschluß- beftrebungen zu werden, die in der Schaffung der Vereinigten Stahlwerke ihre Krönung fanden.

Als Kirdorf im Jahre 1926 von der Führung zurücktrat, hatte er 53 Jahre lang der Gelsen- kirchener Gesellschaft und fast 55 Jahre lang dem

lands, wie nach der Seite der Sowjetunion. Polen habe beschlossen, an der Ostsee ein Partner zu schöpferischer Zusammenarbeit und nicht ein Konkurrent zu sein, lieber Ar­tikel 16 des Völkerbundspaktes hätten Lettland und Litauen die gleiche Anschauung wie Polen, die nor­dischen Staaten und Estland. Der der Regierung nahestehendeExpreß Poranny" stellt fest, daß die zahlreichen Besuche des polnischen Außenministers bei den baltischen Nachbarn Polens die Welt daran erinnern, daß Polen ein baltischer Staat sei. Das MilitärblattPolska Zbrojna" schreibt, die beste Gewähr für die Bewahrung des Gleichge­wichts im Ostseeraum sei die uneingeschränkte Un­abhängigkeit der baltischen Staaten, eine Unab­hängigkeit, die die polnische Außenpolitik stets voll würdige.

Das Echo der Oaladier-Rede

In Prag zur Verständigung raten".

Paris, 13. Juli. (Europapreß.) Die Daladier- Rede hat in der französischen Presse ein außer­ordentlich günstiges Echo gefunden. Die feste Er­klärung des französischen Kabinettschefs, daß er nicht an einen Krieg in Europa glaube, und seine zum Ausdruck gebrachte Hoffnung aüf eine euro­päische Entspannung sind in der französischen Oef- fentlichkeit mit Erleichterung aufgenommen worden. DerTemps" schreibt, niemand habe ein Interesse daran, die in den englisch-italienischen Beziehungen eingetretene Entspannung zu beeinträchtigen. Mit besonderem Nachdruck werden von dem halbamt­lichen Blatt die von dem französischen Minister­präsidenten an die Adresse Deutschlands gerichteten Worte vermerkt. Es wird die Tatsache unterstrichen, daß Frankreich zu seinen Bündnis- Derpffid)tungen gegenüber der Tschecho - Slowakei st^he, jedoch gleichzeitig betont, daß dies Frankreich ein Recht daraus gebe, bei der tschecho-slowakischen Regierung seinen ganzen Einfluß geltend zu machen, um ihr zur Verständigung zu raten und keine Anstrengung zur Aufrechterhaltung des europäischen Friedens unversucht zu lassen. Die Rede des Ministerpräsidenten sei einklares Be­kenntnis des unerschütterlichen Willens Frankreichs, einen Frieden der Würde und der Achtung vor den Gesetzen auftecht zu erhalten".

Das Journal des' Debats" schreibt, Daladier habe den friedlichen Absichten Deutschlands, die so oft vom deutschen Reichskanzler öffentlich versichert worden seiep, ehrenvolle Anerkennung gezollt. Frankreichs Feinde hätten auf den Schlachtfeldern die militärische Achtung der Franzosen errungen. Man wolle nicht zögern, dies ausdrücklich zu sagen, und die Franzosen glaubten auf der anderen Seite, daß man ihnen nicht die gleiche Anerkennung ver­weigern werde.Wenn ihre Kräfte und die unsrigen, statt sich in gegenseitigem endlosen Kampfe abzunutzen, zur Organisierung des Frie­dens sich vereinigen würden, dann könnte dies nur zum Heile Europas und viel­leicht der ganzen Menschheit sein."

Rationaispanische Offensive ans(Sagunt

Bereits am ersten Tage iiberSarrion hinaus

Pans, 13. Juli (Europapreß.) Die anqekün- dlgte große nationalspanische Offensive in der Judjtung auf Sagunt hat am Mittwochmorqen mit voller Wucht eingesetzt. Von der Morgendam- merung an nahmen die Artillerie und die Luftwaffe ihre Tatiakeit südlich von Teruel mit voller Wucht auf, um die gegnerischen Linien sturmreif zu ma­chen. Vorrmttags ging dann die Infanterie Fran­cos m mehreren Sturmwellen flum Angriff vor, q lfz 2Ir.!tIcric ihr Sperrfeuer vorverlegte und die Luftwrfte das rückwärtige Gelände hinter den sowietspanisck)en Stellungen bombardierte, um Die Heranführung von Verstärkungen zu verhin­dern. In den frühen Nachmittagsstunden war die

Hamburg, 14. Juli. (DNB. Funkspruch.) den frühen Morgenstunden traf das Flaggschiff KdF.-FlotteWilhelm G u st l o s f" von Jtalienreise wieder in Hamburg ein. Eine viel­köpfige Menschenmenge hatte sich zur Begrüßung eingefunden. Frohes Winken und Rufen von Huben nach Drüben setzte ein, als das Schiff vor Anker ging. Beladen mit vielerlei Erinnerungsstücken und noch ganz erfüllt von den schönen, unvergeßlichen Eindrücken ihrer Reise, zogen in langer Reihe die Urlauber mit ihren Koffern über die Laufbrücke an Land.

Selbstverständlichkeit bezeichnete, die einer formellen Garantie nicht bedarf.

Der andere Träger der Neutralitätsbewegung, die nordische Staatengruppe, hat von Haus aus schon den Vorteil, daß sie außerhalb der eigentlichen europäischen Konfliktsbereiche liegt. Aber auch hier haben die Sanktionserfahrungen und das Vorhandensein einer so unheimlichen Macht wie der Sowjetunion zu einem immer leb­hafteren Interesse für die Fragen der Unabhängig­keit und Neutralität geführt. Das heutige Verhält­nis dieser Staaten zu Genf entspricht dem Bel­giens und Hollands. Wie diese, so lehnen auch die nordischen Staaten den Zwangscharakter des Ar­tikels 16 ab. Auch sie behalten sich das Recht vor, ihre eigenen Entschlüsse in den Fällen einer etwaigen Anwendung des Sanktionsartikels zu treffen. Freilich rft auch ihnen die Anerkennung und Billigung dieses Standpunktes von der Genfer Liga versagt geblieben.

Es sind zweifellos gute Absichten, die hinter dieser Distanzierung der nordischen Staatengruppe auf Genf stecken. Sie knüpfen damit an ihre besten lleberlieferungen an. Anderseits liegt aber auch die Halbheit ihrer augenblicklichen Position klar zutage. Einmal schwebt über diesen Staaten immer noch die Gefahr, daß die von ihnen proklamierte Ent- scheidungsfrecheit gegenüber Artikel 16 nicht aner­kannt wird und daß man gegebenenfalls mit ent- sprechei-vem Druck doch noch versuchen kann, die nordische Gruppe irgsnbroie wieder einmal in Die Sanktionsmaschinerie hineinzuzwängen. Darüber hinaus ist aber brr Anspruch, lediglich nach eigenem, subjektiven Ermessen entscheiden zu wollen, ob eine kollektive Aktion" berechtigt ist oder nicht, zweifel­los sehr anfechtbar. Die Genfer Liga ist ja nicht zuletzt an der Unmöglichkeit gescheitert, in Konflikts­fällen siehe Abessinien eine objektive Ent­scheidung über denAngreifer" zu erzielen, denn der Rat der Liga hat sich eben als alles andere, nur nicht als eine wirklich objektive Instanz er­wiesen. Wenn nun jedes Genfer Mitglied alle diese Entscheidungen lediglich aus eigenem E r - messen vornehmen will, dann kann das Uebel nur noch verschlimmert werden. Auch von hier aus ergibt sich also wieder die Schlußfolgerung, daß eine klare Position nur dann erreicht werden kann, wenn man dem Genfer Irrgarten radikal und vollständig den Rücken kehrt und einen end­gültigen Trennungsstrich gegenüber dem Sanktions­gedanken zieht.

Man täte Den nordischen Staaten nun allerdings gewiß unrecht, wollte man ihnen Tendenzen, wie die eben angedeuteten, unterstellen. Wenn sie heute Handlungsfreiheit in der Sanktionsfrage in An­spruch nehmen, so geschieht das gewiß nicht, um den Genfer Irrwahn noch mehr auf die Spitze treiben zu können. Vielmehr handelt es sich hier um einen positiven Vorgang, um eine Etappe in dem Kampf um die völlige Loslösung vom Kollektivismus. Und viele Anzeichen sprechen dafür, daß dieser Kampf nun auf der Kopenhagener Konferenz in eine neue, interessante Phase treten wirb. Der Ausgangspunkt für Kopen­hagen unb zugleich der Wegweiser für die Arbeit der Konferenz ist bas neue Neutralitäts­statut der Schweiz. Die uneingeschränkte Neutralität der Eidgenossenschaft ist zwar von den Westmächten in jeder Weise als einSonderfall" hingestellt worden, der unter keinen Umständen Schule machen dürfe. Das ändert fteilich nichts daran, daß gerade dieser Sonderfall im Mittelpunkt der Kopenhagener Beratungen stehen und st ä r k st e Anziehungskraft ausüben wird. Erst kürz­lich hat der norwegische Außenminister K o h t diese Frage berührt. Vor dem norwegischen Parlament erklärte er, daß sich die Schweiz in einer beson­deren geographischen und völkerrechtlichen Lage befinde, daß jedoch eine Reihe der Argumente, mit denen sie ihre völlige Neutralität durchsetzte, auch auf die anderen kleineren Staaten zutriftt. Das ist sehr deutlich und zeigt, in welcher Richtung man in Kopenhagen zu operieren gedenkt. Es ist , sogar nicht ausgeschlossen, daß sich die Träger der Neutralitätsbewegung im Sinne des Schweizer Vorbildes orientieren und entsprechende grundsätz­liche Forderungen auf der nächsten Genfer Tagung zur Sprache bringen werden. Es muß dahingestellt < bleiben, wie weit diese Staaten dabei zunächst kommen werden, lieber eines kann man allerdings schon jetzt klar sehen: der ihnen allen gemeinsame . Wille, den eingeschlagenen Weg unbeirrt fortzu- ' setzen, ist stärker denn je vorhanden, und er bildet ' eine Realität, mit der die europäische Politikj rechnen muß. Deutschland hat diesen Bestrebungen und Tendenzen von Anfang an größtes Verständnis entgegengebracht. Es sieht in dieser Neutralität- 1 bewegung ein wesentliches und bedeutsames Ele- : ment Der Neuordnung der europäischen Verhältnisse, und es kann diese Neutralitätspolitik um so mehr begrüßen, als alle diese mittleren und kleineren ; Staaten Damit nicht nur ihrem eigenen Interesse ' Dienen, sondern auch im wohlverstandenen Interesse Des europäischen Friedens handeln, wenn sie es ad- lehnen, sich in irgendwelche Mächtegruppierungen und Frontstellungen gegen Dritte einreihen zu lassen.

Dr. Hans von Malottki.

Oer polnische Außenmnnster in Riga.

Polens Rolle im Baltikum.

Neuy or k, 14. Juli. (DNB. Funkspruch.) Der amerikanische Welt flieg er Howard Hughes ist am Mittwoch um 1.0,08 Uhr MEZ. in der ostfibirischen Stadt Jakutsk gelandet und 13 Uhr zum Weiter­flug nach Alaska gestartet. Am Mittwoch um 20.17 Uhr Neuyorker Zeit landete er in Fairbanks (Alaska) und flog bereits um 21.26 UhrnachNeu- york weiter. Dem Flughafen Edmonton (Kanada) hat er funkentelegraphisch mitgeteilt, daß er Kurs auf St. Paul (Minnesota-US^.) halte.

Howard Hughes nähert sich mit feinem Flugzeug Neuyork Worldfair" seinem Endziel. Mit großem Interesse hat Die Weltöffentlichkeit diesen Versuch verfolgt, in noch weniger als sieben Tagen den Erd­ball zu umfliegen. Besondere Aufmerksamkeit rief es hervor, daß es sich bei Howard Hughes keines­wegs um einen Berufsflieger handelt, dem etwa der Ehrgeiz weitgesteckte Ziele gestellt haben könnte. Er ist ein schwerreicher Mann, der fein vielfaches Millionenoermögen voll in den Dienst Der Fliegerei gestellt hat. Howard Hughes tauchte vor Jahren zunächst in Hollywood auf, um sein Talent als Filmregisseur zu erproben. Dort lernte er auch seine spätere Frau, Katherine Hep - burn, kennen. In Hollywood drehte Hughes eine Reihe von Fliegerfilmen. Diese Beschäftigung mit fliegerischen Problemen führte ihn völlig der Flie­gerei zu. Er errichtete in Kalifornien ein Flug­zeug- Konstruktionsbüro und verpflichtete eine Reihe von bekannten amerikanischen Inge­nieuren, ihm ein Flugzeugmodell auszuarbeiten, mit dem er eine Reihe von Rekorden aufstellen könne. In der Tat gelang es Howard Hughes, am 13. September 1935 dem Franzosen Delmotte den bisher von diesem gehaltenen Geschwindig­keitsrekord zu rauben. Hughes erreichte mit feinem Flugzeug eine Geschwindigkeit von 567 Kilo­metern in der Stunde. In dieser Zeit stellte er auch einen Rekordauf der Strecke Los Ange­les Neuyork auf und flog von der pazifi­schen zur atlantischen Küste mit einer Geschwindig­keit von 526 Kilometern in der Stunde. Sein Traum war jedoch immer, den von dem Piloten Wiley P o st am 15. bis 22. Juli 1933 aufgestellten Rekord Aur Umfliegung der Welt zu schla­gen. Jahrelang gingen hierzu Die Vorbereitungen.

Ruhrbergbau in ieitenDer Stellung gedient. Zum Schicksal für Den Ruhrbergbau aber wurDe es, daß Kirdorfs wirtschaftlicher Klarblick weit über Die ihm

Nun steht Howard Hughes vor der Erfüllung seiner Träume.

Es ist bereits der fünfte Versuch, den Flug um die Welt zu machen. Den Der amerikanische Millio­när HowarD Hughes jetzt unternommen hat. Schon 1924 ist Der erste Flug um Die Welt erfolgreich un­ternommen worden. Es war sogar ein Grupvenflug, den Die Amerikaner Damals Durchführtsn. Aber es Dauerte vom 19. März bis zum 28. September, also über sechs Monate, bis die Drei Flugzeuge, Douglas-Zweidecker, die von Den Fliegern Smith, Nelson und Wade geführt wurden und die in Wasserflugzeuge verwandelt werden konnten, ihr Ziel erreicht hatten. Ihre Strecke führte über Seattle, den nördlichen Teil des Stillen Ozeans, Japan, Saigon, Kalkutta, Persien, Paris und Is­land. Im Jahr 1931 vollbrachten Post und G a t y auf einem Lockheed-Dega-Wasp-Flugzeug die da­mals hervorragende Leistung, den Flug um Die Welt in 17 Tagen auszuführen. Sie flogen von Neuyork über Berlin, Moskau, Sibirien, Kamtschatka und Alaska wieder nach Neuyork, nahmen alfo Den Weg, Den jetzt auch Hughes gewählt hat. Den bis jetzt bestehenDen RekorD für den Flug um die Welt stellte vom 15. bis 22. Juni 1933 der berühmte ein­äugige Flieger Wiley Post auf, Der genau 7 Tage 18 Stunden 50 Minuten mit demselben Flugzeug, das durch automatische Steuerung und Radiokompaß verbessert war, brauchte. Ein tragi­sches Ende nahm der vierte Versuch, Der Flug der berühmten Amelia E ar Hardt, Die Die längste Strecke näher dem Aequator gewählt hatte, über Den südlichen Stillen Ozean, nachdem sie den Süd- atlantik, Afrika und Asien überquert hatte. Im Juli 1937 ist Die Fliegerin Dann mitten im Stillen Ozean verschollen. Hughes, Der wie Wiley Post die kürzeste Strecke gewählt hat, weicht damit von Der vom Internationalen Aeronautischen Ver­band festgesetzten Strecke ab. Der Bibesco-Po- k a l für einen Schnelligkeitsrekord beim Fluge uffe die Welt wird für eine festgelegte Strecke mit Sta­tionen in Karachi, Tokio, San Franzisko, Neuyork und einer europäischen Hauptstadt, Die vorher ge­wählt werden muß, zuerkannt. Der erste Gewinner Des Pokals muß über 100 Kilometer in Der StunDe zurückgelegt haben, was für moderne Flugzeuge ja ein Leichtes ist, aber enDgültig geht Der Besitz nur an Den Flieger über, Der eine mittlere Geschwindig­keit von 500 Kilometer in Der Stunde erreicht hat.

Riga, 13. Juli. (Europapreß.) Der polnische Außenminister, Oberst Beck, ist im Flugzeug in Riga eingetroffen. Auf Dem Flugplatz wurde er von Außenminister Gunters empfangen. Wäh- renD eines Gala-Essens betonte Außenminister M unters, die Politik Lettlands habe' sich im­mer auf die Grundsätze des Friedens, der inter­nationalen Zusammenarbeit und der organischen Anpassung an die durch die geographische Lage bedingten Gegebenheiten gestützt. In diesem Punkte begegne sich die lettländische Politik mit der pol- Nischen, unb dieser Tatsache seien auch die engen Beziehungen und die gegenseitige Freundschaft zwischen den beiden Staaten zuzuschreiben. In seiner Antwort erklärte Außenminister Beck, die Stabilisierung der Verhältnisse in einem bestimm­ten Gebiet trage zu der allgemeinen Zusammenar- beit bei und bewahre die Einzelstaaten vor den Schwankungen der internationalen Politik.

®axcta Polska" weist darauf hin, daß die pol- nische Politik an der Ostsee ein einziges Ziel habe, die Zusammenarbeit der Staaten zu festigen, die unmittelbar an der Aufrechterhaltung Des Gleich- aewichts in diesem Abschnitt interessiert sind. Po- len beabsichtige keineswegs irgendwelche Blöcke, Fronten aufzurichten, auch jede Be-' ftrebuna nach einer Hegemoniestellung im baltischen Raum sei ihm fremd. Lettland, Estland und Li­tauen besäßen ihrerseits auf Grund ihrer besonde­ren geopolitischen Lage ihre eigenen lebenswichtigen j Fragen, unb zwar sowohl nach der Seite Deutsch-1

durch fein Amt gesteckten Grenzen hinausging und ne Ursachen Der krisenhaften Zustände in der Deut« chen Kohlenwirtschaft und Die Wege zur Gesundung erkannte.

Wenn er Die Berggerechtsame der Gelsenkirchener Gesellschaft immer mehr ausDehnte, so geschah Das nicht, um Herr eiper möglichst großen Aktiengesell- chaft zu werDen, sondern weil ihm von Anfang an ne Notwendigkeit einer Konsolidierung des urcheil- voll zersplitterten Grubenfelderbesitzes im Ruhrge­biet vorfchwebte. Unermüdlich strebte er diesem Ziele zu. Und am 16. Februar 1893 vollendet sich mit Der Gründung des Rheinifch-Westfä« lischen Kohlenfyndikats unter seiner Füh­rung Das Werk, Das er sich zur Lebensaufgabe ge« etzt hatte. 32 Jahre lang, bis zum 21. April 1925, ührte Kirdorf mit beispiellosem Erfolg diese für die < leutfche Mrtfchaft so bedeutsame und in der gan­zen Welt einzig dastehende Institution des Ruhr­bergbaues. Als Ehrenpräsident des Kohlenfyndikats, der Vereinigten Stahlwerke und der Gelsenkirchener Bergwerks-AG. blieb Geheimrat Kirdorf auch nach einem Ausscheiden eng mit Dem deutschen Bergbau lerbunDen, der in ihm auch über den Tod hinaus einen Führer verehrt. Auf allen Schachtanlagen des Ruhrgebiets wehen zum Zeichen der Trguer von den Fördertürmen und Verwaltungsgebäuden die Fahnen halbmast.

Mit den Kunipels und Unternehmern des Ruhr­reviers steht aber das ganze Deutsche Volk trauernd an Der Bahre Emil Kirdorfs, jenes Man­nes, dessen Name^ein Begriff geworden ist für den Aufstieg Des deutfchen Kohlenbergbaues nicht nur, andern für eine charaktervolle und gemeinfchafts- bewußte deutsche Wirtschaftsführung überhaupt. Von ihm läßt sich sagen, was nur für wenige Men­schen gilt: Er ist seiner Zeit voraus gerne- e n ! Als ein Kind des 19. Jahrhunders geboren, hineingewachsen in das junge deutsche Kaiserreich, hat er sich doch in keinem Augenblick von den; äußerlichen Glanze, Der ihn umgab und Den er

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