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Gckwere Stürme überall.

In Mittelschwaben tobte ein heftiger Schnee- st u r m. Der Schnee türmte sich auf den Straßen oft zu hohen Wachten auf. Karawanen von Kraft­wagen blieben stecken. Im Bahnverkehr ergaben sich starke Störungen. Die Fernsprechleitungen wur­den ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

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lieber Sardinien und dem Tyrrhenischen Meer tobten heftige Stürme, die vor allem auf Sardinien beträchtlichen Schaden angerichtet haben, wo zahl­reiche alte Bäume umgerissen und Häuser abge­deckt wurden. Bei Livorno ist eine Fischerbarke untergegangen, wobei ein Fischer mit seinem Sohn den Tod fand, während sich der zweite Sohn retten konnte. In den mittleren Apenninen sind heftige Schneefälle eingetreten. Noch über­raschender ist das Bild in der unmittelbaren Um­gebung Roms, in den Albaner Bergen, die bis tief ins Tal verschneit sind.

Seit Samstag wütet über England ein eisiger N o r d st u r m , der großen Schaden angerichtet hat. Am Samstag fiel zum ersten Mal in diesem Winter im Innern von London Schnee. Die Themse führt Hochwasser und trat stellenweise über die Ufer. Der Sturm hat auch drei Menschenleben gefor­dert. In Birmingham wurde eine Frau von einem Schiefer erschlagen, während in Tharston (Norfolk) ein Baum umgerissen wurde, der auf einen Wagen

Wenn wir in einer klaren Winternacht den süd­lichen Teil des Himmelsgewölbes betrachten, fesselt uns zuerst der Anblick des Orion, des schönsten aller Sternbilder, das seit den ältesten Zeiten die Phantasie des Menschen mächtig angeregt hat. Drei in einer geraden Lime stehende Sterne bezeichnen den Gürtel des Jägers Orion: unter diesen be­merken wir drei weitere, senkrecht übereinander an­geordnete Sterne, das sogenannte Schwertgehänge. Der mittelste dieser Sterne erscheint stark ver­waschen, und auch mit unbewaffnetem Auge er­kennt man, daß er von einem hellen Lichtfleck um­geben ist, dem berühmten O r i o n n e b e l. Einen wunderbaren Anblick gewährt diese Himmelsgegend, wenn man sie durch ein Fernrohr oder durch ein lichc'larkes Feldglas betrachtet.

Zahlreiche hellere und schwächere Sterne er- schein n in die leuchtende Nebelmasse eingebettet. Daß di e Sterne sich nicht vor dem Orionnebel be­find. n, sondern mit ihm physisch zusammenhängen, erkennt man aus dem Bergleich mehrerer photo­graphischer Aufnahmen mit verschiedener Belich­tungsdauer. Der Orionnebel zeigt in seinen hellsten Teilen eine ausgesprochen wolkige Beschaffenheit. Bon der Mitte strahlen schweifartig gekrümmte Nebelarme aus, deren Anordnung eine deutliche Heb .Stimmung mit der Verteilung der Sterne bekundet. Eine weitere Stütze für die Ansicht vom unmittelbaren Zusammenhang der Nebelmasse mit drn betreffenden Sternen bildet die gleiche Be­wegung beider im Raum. Der Orionnebel und die in ihm b kindlichen Sterne entfernen sich von uns mit cir' Geschwindigkeit von 18 Kilometer in der Sekunde. Ihr jetziger Abstand beträgt rund 600 Lichtjahre, woraus der Durchmesser des Orionnebels sich zu zehn Lichtjahren oder 100 Billionen Kilo-

fiel und den Lenker tötete. Bei Tilbury schlug auf der Themse ein Leichter um, dessen Einziges Be­satzungsmitglied ertrank. Ueberschwemmungen richteten in englischen Küstenstädten erheblichen Schaden an.

Im Hafen von Dünkirchen und seiner Umgebung richtete ein heftiger Sturm beträchtlichen Schaden an. Der heftige Wellengang machte ein Ein- und Auslaufen der Schiffe unmöglich. Eine ganze Reihe von Schiffen wurde von ihren Verankerungen los­gerissen. Am Strande von Malo-les-Bains zerstör­ten die Fluten mehr als 100 Strandhäuschen.

verurteilte Sittlichkeitsverbrecher.

Die Jugendschutzkammer Danzig verurteilte den Juden Israel Mendel Friedmann wegen Sitt­lichkeitsoerbrechens an einem 13jährigen Mädchen zu drei Jahren Gefängnis und die wegen Beihilfe und gewohnheitsmäßiger Kuppelei angeklagte Lies­beth Tafelski zu drei Jahren Zuchthaus. Die bürgerlichen Ehrenrechte wurden ihnen auf die Dauer von fünf Jahren aberkannt. Die Tafelski hatte ein 13- und ein 14jähriges Mädchen an sich gelockt und sie fortgesetzt Juden und anderen land­fremden Elementen ausgeliefert. Friedmann hatte sich obwohl er das Alter des Mädchens kannte, im Hause der Tafelski an der 13jährigen vergangen. Durch die schändliche Handlungsweise der beiden Anaeklagten sind die unglücklichen Kinder sittlich vollkommen verwahrlost. Sie mußten einer Er­ziehungsanstalt zugeführt werden.

meter ergibt. Der Nebel ist somit 10 000mal so groß wie das Sonnensystem.

Was ist es, das dort in den Tiefen des Raumes glüht und leuchtet? Seit Anwendung der Spek­tralanalyse wissen wir, daß es sich beim Orion­nebel und bei zahlreichen anderen unregelmäßig ge­stalteten Nebeln um ausgedehnte Gaswolken von unvorstellbar geringer Dichte hndelt; sie zeigen ein Spektrum aus scharfen, Hellen Linien, wie es für leuchtende Gase typisch ist. Aber worauf der Vor­gang des Leuchtens beruht, war bis vor kurzem völlig rätselhaft; und ebenso rätselhaft auch die eigenartigen Formen dieser Gaswolken, wie sie bei-, spielsweise der merkwürdige Zirrusnebel im Schwan zeigt: Fäden aus leuchtendem Gas, die miteinander zopfartig zu einem zarten Netzwerk verflochten sind. Bei dem durch dunkle Wellen scheinbar in drei Teile aufgespalteten Tri fid- nebel im Schützen treten neben dicken Hellen Ballen schwachleuchtende Wolken feinster Gliederung auf. Vergebens bemühte man sich, darin irgend­welche Gesetzmäßigkeiten zu erkennen.

Erst das letzte Jahrzehnt hat einen wesentlichen Fortschritt in der Erforschung der kosmischen Wolken gebracht. Die Unterstützung der zwischen den Sternen äußerst fein verteilten Materie hat sich zu einem neuen Forschungszweig der Astronomie ent­wickelt, der bereits sehr beachtliche Ergebnisse von grundlegender Bedeutung aufzuweisen hat.

Die leuchtenden Wolken schweben nicht isoliert im Raum, sondern sind mit dunklen, lichtabschirmenden Wolken eng verknüpft; sie bilden Verdichtungen einer großen kosmischen Wolke, die das ganze Milch­straßensystem erfüllt. Der langgestreckte Zirrusnebel stellt den leuchtenden Rand einer ausgedehnten Dunkelwolke dar, die das Licht der hinter ihr stehen­

den Sterne abfängt. Der weite Raum zwischen den Sternen ist also nicht absolut leer, wie man früher angenommen hatte. Das Licht erfährt nämlich auf seinem jahrtausendelangen Wege von den Sternen bis zur Erde eine merkliche Schwächung, die nach neueren Untersuchungen von Trümpler, Wil­kens und H u b b l e außerhalb der Milchstraße für je 3000 Lichtjahre eine halbe Größenklasse, in der Milchstraße selbst aber noch weit mehr beträgt. Ein Stern 11. Größe, der 6000 Lichtjahre entfernt ist, würde also ohne diese Lichtschwächung uns als Stern 10. Größe erscheinen.

Naturgemäß befindet sich die Materie, die die Lichtschwächung hervorruft, in ungeheurer Ver­dünnung. Man hat berechnen können, daß im Raum zwischen den Sternen durchschnittlich in je hundert Kubikzentimeter ein Atom vorhanden ist. Das scheint auf den ersten Blick sehr viel zu sein. Jedes Atom hat schon in dem geringen Abstand von fünf Zenti­meter Nachbarn, die an ihm vorbeifliegen. Aber ein Atom ist unvorstellbar klein, und gegen die enorme Verdünnung der Materie in den kosmischen Wolken erscheint das beste Vakuum, das wir im Laboratorium erzeugen können, geradezu kompakt. Das höchste künstliche Vakuum enthält nämlich immer noch 10 000 Millionen Atome im Kubikzenti­meter, also viel mehr Atome im Kubikzentimeter als Menschen auf der Erde wohnen! Unser bestes Vakuum ist etwa eine Billion mal so dicht wie die Materie der kosmischen Wolken. Kein Wunder, wenn es den Physikern große Schwierigkeiten be­reitete, das Leuchten der Nebel zu erklären. Die Bedingungen, wie sie im Weltenraum herrschen, sind im Laboratorium nicht herzustellen. Man er­kannte zwar bald, daß das Leuchten durch die Strahlung besonders heißer Sterne verursacht wird, die sich in den kosmischen Wolken befinden. Bei­spielsweise enthält der Orionnebel zahlreiche über 15 000 Grad heiße Heliumsterne, die eine besonders starke ultraviolette Stählung aussenden. Nur öieje unsichtbare kurzwellige Strahlung bringt den Nebel zum Leuchten. Das Sternenlicht wird jedoch nicht einfach reflektiert, sondern es regt die Atome des Nebels an, eine andere Lichtart auszusenden. Der Nebel fluoresziert. Nun enthält das Spekttum der Gasnesiel einige sehr kräftige Linien im Grün und Ultraviolett, die man aber keinem irdischen Element zuschreiben konnte. Man nannte daher das unbe­kannte Element N e b u I i u m. Erst im Jahre 1928 erkannte der Physiker Bowen, daß ein Gemisch von Sauerstoff und Stickstoff unter den besonderen Bedingungen, wie sie im Weltenraum herrschen, das Nebelleuchten erzeugt. Das rätselhafte Nebulium war in Wirklichkeit weiter nichts als Lust, Lust in äußerster Verdünnung.

Ganz anders als die fluoreszierenden Gasnebel verhalten sich die kosmischen Staubwolken. Ihr Spektrum besteht nicht aus einzelnen Linien, sondern ist ein kontinuierliches Farbband, das mit dem Spekttum der benachbarten Sterne überein­stimmt. Das Licht dieser Wolken ist also reflektiertes Sternenlicht. Ein berühmtes Beispiel dafür bilden die leuchtenden Nebel um den Sternhallfen der P l e j a d e n. Fast alle Plejadensterne, namentlich die Lichtriefen, welche das bekannte Siebengestirn bilden, werden von faserigen Nebelhüllen umgeben, die zweifellos mit den Sternen in engem Zu­sammenhang stehen. Die wundervollen photogra­phischen Aufnahmen von Max Wolf und Bar­na rd haben uns den äußerst verwickelten Bau dieser Plejadennebel aufgezeigt. Werden Wolken kosmischen Staubes von zeitlich veränderlichen Sternen bestrahlt, so weisen sie naturgemäß den­selben Lichtwechsel auf wie die betreffenden Sterne. Wir kennen eine ganze Anzahl solcher veränder­

Leuchiende Wolken im Welienrauin.

Don den Wundern des gestirnten Himmels.

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Langsdorf, Berlin-Steglitz, den 12. Februar 1938.

Die Beerdigung findet Dienstag, den 15. Februar, nachm. 3 Uhr statt.

Heute abend entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden mein lieber Mann, unser treusorgender Vater und Großvater

Am Donnerstag, dem 10. Februar, ver­schied unser langjähriges inakt. Mitglied

Herr August Lamm

Sein Andenken werden wir in Ehren halten.

Der Bereitschaftsführer.

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Else Tittmar, Inh. G. Bergan, Seltersweg 52.

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Die Trauerfeier für un- seren versterb, treuen Kameraden

August Lamm

findet am 14. Februar, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Antreten der Kameraden um 13.45

im 76. Lebensjahre. t

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Margarethe Thörner, geb. Hofmann nebst Kindern.

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5. ZiehungStag 12. Februar 1938

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65988 171395

116605 219928 245911

240036

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288782 __

16 Gewinne zu 2000 RM. ----- -- -

262083 311800 313872 355205 362989

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24836 27694 33543 57913 60252 66171 87824 122603 144951 159605 167754

138120 199407 203669 219277 227957 333678 356084 361355 393026 399353

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76280 77387 78592^ 7940983971

206 Gewinne zu 300 RM 9444 14710 22011 44976 46710 471[7 54708 56523 58938 60669 6444J

392892

In der heutigen Nochmittagsziehung wurden gezogen

168882

52 Gewinne zu

345904

155104

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41673 172040 290689 333793 383568

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303443

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!winne au 1000 in'! 104867 144416 ------

------ 224268 290137

2 Gewinne zu 10000 RM. 318210

14 Gewinne zu 2000 RM. 73293 100692

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---- 1000 RM. 18935 "> 145288

338688 fcrrwvv-T d w .___ ______

66 Gewinnes 500 RM 849? 1341014808 42726 71986 84098 98862 102904 103013 104808 104994 ----- ----- 176533

1263 2562 7487 8635

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179305 207858 241705 274135 297839 331091 358004 376201

179570 208486 247438 279799 298962 333281

359334 382709

122331 139776 183248 224880 261689 282143 304727 334856 362884

135054 167800 206302 231669 263373 296986 312037 343195

373998

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162092

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307262

340154

368180

76881 86783

115936 139596 182671 220755 256037 280933 300636 333531 362434 388385

164 Gewinne zu 300 RM ---- ----

30770 32058 39376 39451 41835 47651 77855 81526 82302 82485 82573 84763 87206 93160 95829 96322 97032 114381 ----- ------ ---137614

390140 390768 395581

dm Gcwinnrade verblieben: 2 Gewinne zu je 1000000, 2 zu se 500000, 2 zu je 300000, 2 zu je 200000, 2 zu je 100000, 2 zu je 75000, 4 zu je 50000, 6 zu je 30000, 20 zu je 20000, 90 zu je 10000, 170 zu je 5000, 328 zu je 3000, 840 zu je 2000, 2422 zu je 1000, 4086 zu je 500, 8278 zu je 300, 197744 zu je 150 NM.

sicher Nebel, von denen die im Stier ünd im Ein« Horn die bekanntesten sind.

Allen kosmischen Gas- und Staubwolken ist ge. meinsam, daß sie sich in oder nahe der Milch« ft r a ß e befinden, die die große Symmetrieebene unseres Sternsystems darstellt, lieber die Herkunft der kosmischen Wolken äußert sich der englische Astronom E d d i n g t o n :Wir nehmen im all­gemeinen an, daß sich die Sterne aus einem Ur­nebel verdichtet haben, der die ganze Milchstraße umfaßte, und wir können berechnen, daß die Der- dichtung den Raum zwischen ihnen nicht ganz von Stoff befreit haben kann. Daher ist zu erwarten, 8aß wir das Weltall ein wenig dunstig vorfinden, sei es durch allmähliche Ansammlung von Dunst (indem Materie von den Sternen entweicht durch den Strahlungsdruck), oder weil es zu Beginn nicht gründlich gereinigt worden ist. Allerdings rmrd ständig ein wenig reingemacht. Die Sterne laufen wie himmlische Zimmermädchen hin und her und fangen durch ihre Anziehungskraft die umgebende Materie an. Aber im Vergleich mit der Größe des Raumes, der gereinigt werden soll, ist die Zahl der Staubsauger allzu gering, und wir können berech­nen, daß es bei diesem Verfahren mindestens10 000 Billionen Jahre dauern wird, bis das himmlische Großreinemachen beendet ist."

Weiterbet i-t

Entsprechend der ungewöhnlichen Zugstraße des weiten Atlantiktiefes, das von Island über die Nordsee und Deutschland hinweg bis zum Mittel­meer zog, hat eine äußerst weitgehende lieber- flutung Europas mit arktischer Luft stattgefunden. Sie hat unter Nord- bis Ostwinden und weiteren Schneefällen Deutschland Über Sonntag fortschrei­tende Abkühlung gebracht, so daß am Montag früh allgemein leichter bis mäßiger Frost herrschte. Auch das Mittelmeergebiet ist bereits von der Kaltlust erfaßt. Der von England nach Finnland sich er­streckende Hochdruckrücken wird zunächst ein starkes Eingreifen der nördlich von ihm zu findenden Wir­beltätigkeit verhindern, doch sind leichtere Schnee« fälle trotzdem nicht ausgeschlossen.

Aussichten für Mittwoch: Voraussicht- lich wieder ausgedehnte Schneefälle, kalt.

Aussichten für Dienstag: Wolkig bis aufheiternd, zunächst vereinzelt leichte Schneefälle, nachts Frost, zunehmende Winde aus Nord bis Ost.

Wintersport-Wetterbericht.

Vogelsberg. Hoherodskopf: Klar,7 Grad, 25 cm Gesamtschneehöhe, 10 cm Neuschnee, verweht, Ski und Rodel sehr gut.

Rhön. Wasserkuppe: Nebel,7 Grad, 31 cm Gesamtschneehöhe, 10 cm Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.

Schwarzwald. Feldberg: Bewölkt, 9 Grad, 275 cm Gesamtschneehöhe, 25 cm Neuschnee, Pulver­schnee, Ski und Rodel sehr gut.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. ' Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyri t; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. I. 38: 11 000. Druck und Verlag: Brühlfche Universitätsdruckerei R. Lange, K -G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs-, preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufs­preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der

Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

Claus Werner

Unser Stammhalter ist angekommen

Lilly Quambusch

geb. 3Mlinghoff

Hans Quambusch

Gießen (Fröbelstr. 23), 10. Februar 1938

975 D

Lieferungsvergebung.

Die Lieferung des Bedarfs an Butter, Mitch und Backwaren'für das Rj. 1938 sowie des Bedarfs an sonstigen Verzehrungsgegenständen und an Reini­gungsmitteln für die Zeit vom 1. 4.1938 bis 30. 6. 1938 (Verlängerung des Vertrags von Vierteljahr zu Vierteljahr bis zum 31. März 1939 ist bei im Wett­bewerb festgestellter preiswerter Lieferung nicht aus­geschlossen) soll unter Zugrundelegung der Verdin­gungsordnung für Leistungen (VOL.) für die Uni­versitätskliniken in Gießen vergeben werden.

Die Lieferungsbedingungen für Derzehrungs- gegenstände können an Werktagen von 10 bis 12 Uhr (außer Samstags) bei der Verwaltung der Kliniken der Ludwigs-Universität Gießen, Klinikstraße 32, 1. Stock, Zimmer 5/7, diejenigen für Reinigungs­mittel Zimmer Nr. 10 eingesehen, die Bedarfslisten gegen Erstattung der Selbstkosten daselbst bezogen werden. 965D

Angebote und Warenproben sind getrennt, ver­schlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, an die obige Verwaltung bis Montag, den 7. März 1938, 10 Uhr, einzureichen. Angebote sind nur durch die Post (Brief) einzureichen. In den Angeboten sind auch die Lieferungsbedingungen anzuerkennen; an­dernfalls kann das Angebot keine Berücksichtigung finden.

Zum gleichen Termin find die Angebote über das anfallende Gespüt einzureichen; auch hier können die Bedingungen in vorgenannter Zeit eingefehen werden.

Die (Eröffnung der Angebote findet gemäß den Bestimmungen der VOL. in nichtöffentlichem Termin statt.

Wenn Bewerber bis zum 23. März 1938 nicht be­nachrichtigt worden sind, mußten die Angebote un­berücksichtigt bleiben.

Gießen, den 14. Februar 1938.

Verwaltung der Kliniken der Ludwigs-Universität __Gießen.____________________

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