Ausgabe 
13.10.1938
 
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Wirtschaft.

Mein-Mainische Börse.

Mttagsbörse: still und wenig verändert.

Frankfurt a. M., 12. DEL Die weiterhin im Vordergrund stehende günstige Anleihezeichnung ließ auch an der heutigen Börse kein nennenswertes Ge­schäft zu, zumal Anregungen allgemeiner Art fehl­ten. Die wenigen vorliegenden Aufträge beruhen mehr oder minder auf Zufall und stellen vielfach auch Tauschtransaktionen zum Zwecke der Geld­beschaffung für die Anleihezeichnung dar.

Bei freundlichem Unterton wiesen die Kurse am Aktienmarkt wieder nur geringprozentige Ver­änderungen auf. Etwas stärker abweichend waren Reichsbank mit 186,25 (187,50) und Aschaffenburger Zellstoff mit 120,25 (122). Montanwerte bröckelten vorwiegend 0,25 bis 0,50 v. H. ab, Hoesch 113, Man­nesmann 110, Verein. Stahl 104,13, Rheinstahl 139, aber Klöckner 0,50 v. H. höher mit 122,75. Von che­mischen Werten ließen Farbenindustrie 0,65 v. H. nach auf 151^ Scheideanstalt und Metallgesellschaft blieben unverändert. Elektropapiere zogen meist 0,25 bis 0,75 d. Sj. an, nur AEG. 0,50 v. H. ermäßigt auf 119,50. Maschinenaktien lagen gut behauptet. Von Einzelwerten gingen Westdeutsche Kaufhof wei­ter leicht zurück auf 99,90 (100,50).

Auch am Rentenmarkt blieb das Geschäft

sehr ruhig. Die Veränderungen hielten sich ebenfalls in engsten Grenzen. Reichsaltbesitz 0,40 v. H. leichter mit 130,50, Reichsbahn-VA. 0,13 o. $). höher mit 125,90. In Goldpfandbriefen lag teilweise etwas mehr Rückfluß als in den letzten Tagen vor, die Kurse blieben jedoch unverändert. Liquidations- Pfandbriefe bröckelten dagegen allgemein bis 0,25 v. S). ab. Stadtanleihen lagen meist behauptet, Hei­delberg 40 Pf. niedriger mit 96,60. Bei Jndustrie- Dbligatwnen gingen die Abweichungen nur verein­zelt über 0,13 bis 0,25 v. H. hinaus. Reichsbahn- DA. gaben später auf 125,75 nach 125,90 nach. Kom- munal-Umschuldung knapp gehalten mit 94,05 (94,10), 4proz. Rentenbank-Ablösung 0,25 v. H. schwächer mit 91,50.,

Am Markt der unnotierten Werte herrschte Geschäftsstille, man nannte unveränderte Kurse. Tagesgeld mit uno. 2,25 v. H. weiter leicht bei eini­gem Üeberstand.

Abendbörse: still und abbröckelnd.

Da Aufträge fast nach keiner Seite hin vorlagen, herrschte an der Abendbörse Geschäftsstille. Den mei­sten zur Notiz gekommenen Papieren lag kein Ab­schluß zugrunde. Für Aktien blieb die Entwicklung uneinheitlich, wobei leichte Abbröckelungen über­wogen. Von Montanwerten verloren Deutsche Erdöl 0,90 v. H. auf 129,25, Hoesch 0,50 v. H. auf 112, Mannesmann und Buderus je 0,25 v. H. auf 109 bzw. 111, während Verein. Stahl mit 104,25 be­hauptet und Rheinstahl 0,25 v. H. höher lagen mit

138,50. Auch Maschinenwerte lagen nur knapp ge­halten; Adlerwerke 110,50 (111), Demag 146,75 (146,90), Junghans 104,75 (105), Rheinmetall 128,75 (129,25). Leicht ermäßigt waren ferner IG.-Farben mit 151 (151,25), Metallgesellschaft mit 126,75 Brief (127), und am Elektromarkt gingen Gesfürel auf 139 (139,75) und Licht und Kraft auf 141,50 (141,75) zurück, hingegen RWE. unv. 122,75. Per Kasse et­was höher notierten Holzmann mit 155 (154,50). Von Bankaktien bröckelten Deutsche Bank auf 117 (117,25) ab. Der Rentenmarkt war ebenfalls fast ohne Geschäft. Schutzgebiets-Anleihen Zertifikate notierten nach Pause mit 12,04 (12), ferner kamen 5proz. AEG. R 58 mit 99,75 (99,40) und Farben- Bonds mit unv. 123 zur Notiz. Die Gemeinde-Um- schuldungsanleihe hörte man wie mittags mit 94,05.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 12. Okt. Es notierten (Ge­treide je Tonne, alles übrige je 100 kg) in RM.: Weizen W 9 200, W 11 202, W 12 203, W 13 204, W 16 207, W 18 209, W19 211, W20 213; Roggen RH 185, R12 186, R 14 188, R15 189, R16 191, R17 192, R18 193, R19 195 Groß­handelspreise der Mühlen der genannten Preis­gebiete. Futtergerste, Futterhafer. Weizen­mehl, Type 812, W 13 29,25, W 16 29,25, W18 29,25, W20 (Kreis Alzey) 29,25, W 20 (Kreis Worms) 29,60 plus 0,50 RM. Frachtausgleich. Die Preise für Weizenmehl, Type 812, mit Bei­

mischung von Malsbackmehl sind 30 Rpf. niedriger als die Notierungen. Roggenmehl, Type 997, R1? 22,45, R 15 22,80, R16 22,95, R 18 23,30, R lg 23,50 plus 0,50 RM. Frachtausgleich. Weizenfutter, mehl 13,60. Weizentleie W13 10,75, W16 10,90 W18 11,00, W19 ll;10, W20 11,20 Michls festpreise ab Mühlenstation. Roggenfuttermehl R iz 12,50, Roggenvollkleie R19 11,00. Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R16 10,25, R18 10,40 R19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlenstatioir Treber. Wiesenheu, handelsüblich, mit Besatz (bis ein Drittel) 5,00, Wiesenheu, gut, gesund, trocken, mit unerheblichem Besatz (bis etwa ein Zehntel) 5,80 bis 6,00, Kleeeheu, gut, gesund, trocken, 7,00 bis 7,50, Weizenstroh, bindfaden- gepreßt und gebündelt, 2,80, Roggenstroh, das- selbe, 2,90 bis 3,00, Hafer- und Gerstenstroh, das. selbe, 2,40 bis 2,50 Erzeugerpreis ab Erzeuger. Verladestation. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt

Frankfurt a. M., 13. Oft. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1181 Rinder (323 Ochsen, 112 Bullen, 432 Kühe, 311 Färsen), 320 Kälber, 220 Hämmel, 400 Schafe und 163 Schweine. Es kosteten: Ochsen 35 bis 46,50, Bullen 28 bis 44,50, Kühe 20 bis 44,50, Färsen 32 bis 45,50, Kälber 35 bis 65, Hämmel 32 bis 50, Schafe 20 bis 42, Schweine 50 bis 59 Mark. Marktverlauf: Kälber und Schweine zugeteilt; Schafe und Hämmel mittelmäßig.

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