Einzelbild herunterladen

Nr.2l4 Zweites Blatt

Dienstag,(5. September 1958

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Ooerheffen)

k

I

Panzerwagen vor den Tribunen. (Scherl-Buderdienst-M.)

Dann erfolgt unter starkem Beifall der Ausmarsch

Vormittags

x»urui ei uiqi uiuei uullciii u«. uvl ---------.

de° gewaltigen Feldes in knapp zehn Minuten. | Flaks v-Mw,nr>-n.

h'<!

im Mon« mzug bet Teplitz- mb Som- bie tfche« nüppel wobei es ter auch -teZiP- auf offe« olizei be- nknüppel

Polizei fung5. Ulen- be bes

itttl un.

9ab

tnbi. l^en die feran. ömen.

d bfls alten 'prech.

Plötzlich wirdFliegeralarm" gegeben, und dann schießen auch schon.knapp über den Fahnen­türmen Kampfflieger im Tiefangriff heran, wäh­rend gleichzeitig aus großer Höhe und in dichter Folge'Sturzkampfflieger sich scheinbar auf das Feld herabfallen lassen. Erst knapp über dem Boden werden die Maschinen herumgerissen, während die im Tiefangriff heranbrausenden Kampfflieger ihre Bomben durch blaue Rauchwolken andeuten. Die Abwehr des Fliegerhorstes» bekämpft sie mit einem betäubenden Feuer. Wie die Maschinengewehre bellen die leichten Flaks. Mit ungeheurer Feuer­geschwindigkeit nehmen die schweren Abwehrgeschütze die Sturzkampfslieger an. Kaum ist der Angriff abgeschlagen, wird schon wieder aufgeprotzt, und die

gehen gebracht. Blau setzt nun auch Granatenwerfer ein. Rot setzt zum Gegenstoß an. Mit erheblichen Verstärkungen vom linken Flügel her drängt die blaue Partei den Gegenstoß der Roten ab. Trog des verschärften Einsatzes kann Blau den Angriff zu­nächst «nicht weiter oortragen und fordert daher durch Leuchtraketen den Einsatz seiner Panzer­wagen und Flieger an. Gleichzeitig gehen rote Panzerabwehrtruppen in Stellung. Mit un­heimlicher Geschwindigkeit tauchen blaue Kampf­flugzeuge auf, um im Tiefangriff die Wider­standskraft des Gegners zu zermürben. Fast zur gleichen Zeit wälzen sich die schwarzgrauen Leiber der Panzerwagen durch die eigenen Reihen der roten Partei entgegen. Um den Angriff der zweiten Welle der Panzerwagen zu tarnen, nebelt Blau die rote Stellung ein und kann nun unter dem

Nürnberg, 12. Sept. (DNB.) Mit dem großer Wecken um 6 Uhr morgens und Standkonzerten auf

Oben: Ein Focke-Hubschrauber über dem Zeppelinfeld. Unten: Infanterie im Gefecht. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Der Führer bei der Wehrmacht

Am Nachmittag wohnte der Führer un Oberste Befehlshaber der Wehrmacht den Vorfüh­rungen auf dem Zeppelinfeld inmitten von 160 000 Zuschauern bei. In seiner nächsten Um­gebung sah man den Stellvertreter des Führers Rudolf Heß, die Oberbefehlshaber des Heeres und der Kriegsmarine, Generaloberst von Brau­ch i t s ch und Generaladmiral Dr. h. c. Roeder und in Vertretung des plötzlich erkrankten Ober­befehlshabers der Luftwaffe Generalfeldmarschall Göring General der Flieger Staatssekretär Milch. Ferner sah man den Chef des Ober­kommandos der Wehrmacht, General der Artillerie Keitel, viele Diplomaten und zahlreiche aus­ländische Militärattaches als Ehrengäste des Füh­rers, das gesamte Führerkorps der Bewegung und die leitenden Männer per Reichs- und Staatsbehör­den.

Schnurgerade ausgerichtet steht das breite Feld der Waffengattungen aller drei Wehrmachtsteile zum Empfang des Führers bereit. Ein Kommando: Die Truppe präsentiert das Gewehr. Wenige Se­kunden später fährt unter unbeschreiblichen Jubel­stürmen der Führer ein.

Nachdem ihm Meldung erstattet war, fährt der Oberste Befehlshaber der Wehrmacht unter den Klängen der Nationalhymnen und begleitet von den .Jubelrufen der Menschenmenge langsam die Fron­ten ab. Zum Hauptbau zurückgekehrt, schreitet nun Adolf Hitler zur Tribüne hinauf. An der vorsprin­genden steinernen Kanzel angelangt, grüßt er seine

echt.

) Ein lebens« "beten«

ng, die 1 tte be. us dein üle jur betont ibeiuify mnelien Bürger» e 3m. sich die Wien, en pas« ) unter M. Die bie lär< an, auj nb eutjdje letrofien. sehenden ir Mann valttaten chen unb Ei

staffel des Lehrgeschwaders im Staffelverband. Und in der gleichen Formation werden auch Kunstflug­vorführungen der einzelnen Maschinen, Loopings, Trudeln, Rollen und auch in der Kette, gezeigt, wo­bei das Leitflugzeug zeitweise eine andere Hebung vollführt als die beiden anderen. Dann schließt sich die Vorführung neuer Flugzeugtypen leichter und schwerer Jäger, Kampf- und Aufklärungsflugzeuge an. Das Atlantik-Flugzeug, der Focke-WulfCon- dor" mit der Atlantik-Flugzeugbefatzung wird mit einem Sonderbeifall bedacht. Mit ungeheurer Ge­schwindigkeit schießen dabei die flinken und schnittigen Maschinen vorbei. Kaum sind sie aufgetaucht, sind sie auch schon wieder verschwunden.

Dann verwandelt sich die Zeppelinwiese in einen Fliegerhorst.

Ein Schwart F i e s e l e rS t ö r ch e" nähert sich und landet wirklich gravitätisch und possierlich auf dem Felde, die von Generalmajor Übet geflogene Maschine unmittelbar vor der Führertribüne, um dann in die als Flugzeughallen eingerichteten Ecken der Zeppelinwiese abzurollen> Schwere und leichte Flakartillerie geht zum Schutze des Fliegerhorstes in Stellung. Im Handumdrehen ist abgeprotzt, sind die Zugmaschinen wieder verschwunden und die Geschütze in Stellung gegangen.

Soldaten:Heil, Soldaten!" und die Männer auf dem Felde antworten:Heil, mein Führer!"

Nach dem Kommando:Gewehr ab" nimmt der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht das Wort.

DerFührersprichtzurWehrmacht

Soldaten der deutschen Wehrmacht!

Wie in den vergangenen Jahren seid chr auch diesesmal anläßlich des Reichsparteitages zu Nürn­berg angetreten. Zum erstenmal als Soldaten des Großdeutschen Reiches! Daß dieser Traum von Jahr­hunderten Wirklichkeit werden konnte, verdanken wir zwei Tatsachen:

Erstens: Der gelungenen Schöpfung einer wahrhaften deutschen Volksgemein­schaft. Sie hat die Voraussetzungen geschaffen für die Erfüllung dieses Traumes.

Zweitens: Der Aufrichtung der neuen deutschen Wehrmacht, deren Soldaten diesen

Schutz der Kampfwagen den Einbruch in die Stel­lung' der roten Partei durchführen. Mit diesem packenden Gefechtsbild haben die Vorführungen des ihren Abschluß gefunden.

Im Galopp rückt in Zugkolonnen das Kaval­lerieregiment 3, das die Tradition der Zie­then-Husaren trägt, ein, um einige Bewegungen zu zeigen. Besonders wirkungsvoll ist dabei, daß die einzelnen Schwadronen nach der Farbe der Pferde zusammengestellt sind. Aufklärungstruppen führen dann einen Zusammenstoß mit den gegneri­schen Panzerspähtrupps vor. In Zwölferreihen rücken dann die schwarzgrauen K r a f t w a g e n der Panzertruppen ein und zeigen Anfah­ren, gegeneinander, Antreten in die Gefechtsbereit­schaft und Feuerkämpfe. Die Exaktheit der Truppe und die Wendigkeit der Wagen fällt besonders auf. Die Panzerabwehr mit 36 Geschützen führt anschlie­ßend ihren Einsatz bei einem Panzerangriff vor.

Ihren Höhepunkt erreichen die Wehrmachtsvor­führungen mit der Darstellung eines Jnfanterie- gefechkes mit gemischten Waffen.

Der Ostteil der Zeppelinwiese wird von den Streit­kräften der roten Partei besetzt, die sich in Vertei­digungsstellung begeben. Zur Sicherung des Kampf­feldes werden rote Gefechtsvorposten vorgeschoben, dahinter liegen die Schützen, leichte und schwere MGs hinter Sandsack-Deckung! Infanteriegeschütze und Panzerabwehr gehen in Stellung. Pioniere bauen die, Verteidigungsstellen mit Minensperren, Hindernissen und Tankfallen aus. Blau stößt zu­nächst mit dünnen Ketten vor. Als Spähtrupps ge­sichtet werden, werden sie sofort unter Feuer ge­nommen und der erste Angriff ihrer Schützenkom­panie wird durch den konzentrierten Einsatz leichter und schwerer MGs. und der Infanterie zum Zurück-

den drei schönsten Plätzen in der Stadt begann der letzte Tag des Reichsparteitages Großdeutsch­lands, der den NamenTag d e r W e h r m a ch t" führt. Wie sehr sie dem Volke verbunden ist, das hat auch in diesem Jahre wieder der ungeheuere Zustrom bewiesen, den die Vorführungen der Wehr­macht fanden. Schon seit Wochen waren die Ein­trittskarten vergriffen, und am Vor- und Nachmit­tag ergoß sich eine wahre Völkerwande­rung in das Reichsparteitagsgelände. Es ist ein grandioses Bild, das die Zeppelin-Wiese vor dem Beginn der Vorführungen bildete, als die teilneh­menden Truppenteile des Heeres, der Kriegsmarine und der Luftwaffe in einer Gesamtstärke von rund 13 000 Mann auf der Zeppelinwiese aufmarschiert sind. In der Mitte des Feldes stehen die Marine- Unteroffizier-Lehrabteilungen mit Spielleuten und Musikkorps in Weiß und Blau, hinter ihnen in der ganzen Tiefe des Feldes die Panzerkampfwagen, zur Rechten und zur Linken bespannte Arüllerieab- teilungen. Auf dem linken Flügel die Flakss, .neben ihnen ein Luftwaffenregiment zu Fuß, auf dem rechten Flügel zwei Infanterie-Regimenter. Das zweite Treffen ist den motorisierten Abteilungen vorbehalten. 'Auf dem linken Flügel stet n wieder die Flaks, im Anschluß daran Nachrichten- und Aufklärungsabteilungen, die Panzerabwehr und Pioniere. Vor dem Beginn der Vorführungen fahren der Chef des Oberkommandos der Wehrmächt? Ge­neral der Artillerie Keitel, mit dem Oberbefehls­haber des Heeres Generaloberst von Br au­ch itsch, dem Oberbefehlshaber der Kriegsmarine Generaladmiral Rae der, dem Kommandierenden General des VIII. Armeekorps und Befehlshaber im Wehrkreis VIII, General der Kavallerie Freiherr von W e i ch s , der die Vorführungen der Wehr­macht leitet, und als Vertreter des Oberbefehls­habers der Luftwaffe General der Flieger Milche die Fronten der beiden Treffen ab.

Die Verführungen.

--------- Rechts Ein Luftangriff über der Zeppelinwiese: Flak-Batterien bei der Abwehr von Flugzeugen, Links: Einer der Riefenmarschblocks bei der großen Parade^vor^em^^ juchen, - (Scherl-Bilderdienst-M.)

)/enstag Subeten«

DOtUW

u W berge« sand sich inerte sich irjchkolon« er Dienst« der. Dort Warnte i aas die ng benwfy >r Staat' die MW tbäube kl

tj< i*

-h dl- L eit «!>?' djenSW mmt ; ich-- »* ri«6 < eisende

Stelle".^

--'2 nbeni"1

>d« irefl,n? p sonnet

lg teilt.

mische -itzung de; hat, 0 Doppel* des fr­ittiere Er- n im Bop Damit v isaschisM' )ie römilj ßrnteerg* hältnW MS w ,n konnte

Linst -v ildiA

S

M.

*>*

, 12. Sept. (DNB.) Mit dem großen Gleichzeitig beginnen die Vorführungen der s Luftwaffe mit dem Anflug einer Kunstflug-

Großdeutschlands Wehrmacht vor dem Führer

prächtige Kampfbilder bieten die Vorführungen aller Wehrmachtsteile auf der Nürnberger Zeppelinwiese

?

üf

KW

W

W<:

< «WW