Mark. 1933 wurden 4000, 1937 17100 Buchungen vorgenommen. Der Spareinlagenbestand ist auf 642 000 Mark gestiegen. 129 neue Sparbücher wurden ausgestellt. Besondere Pflege findet der Spar- gedanke seit Jahren in der hiesigen Schule die durch ihre Schulsparkasse im Geschäftsjahr einen Neuzugang von 1400 Mark an Spargeldern erzielte. In Erweiterung des Kreditgeschäftes konnten umfangreiche Einzelkredite gewährt werden. Der Reingewinn von 2518,75 Mark wurde als Dividende auf die Geschäftsguthaben und der Rest zu gleichen Teilen auf Reservefonds und Betriebsrücklage verteilt. — Der Bericht des Prüfungsverbandes hebt hervor, daß Verteilung und Sicherung der Kredite nach gesunden Grundsätzen erfolgten und daß das Institut in jeglicher Hinsicht vorbildlich gearbeitet hat. Dem infolge hohen Alters aus dem Vorstand ausscheidenden Mitglied Karl Bender I. widmete der Vorsitzende anerkennende Worte des Dankes. Dem Vorstand gehören an: Wilhelm Wagner (211) Otto Bechthold, Karl Drescher, Wilhelm Krombach' Hermann Schleenbecker, Karl Bender O.V.F. und Hermann Ekarius; dem Aufsichtsrat: Wilhelm Leib (224), Hermann Bender, Ludwig Bepperlina Karl Bender (89), Wilhelm Bender, Ferdinand Jochem, Wilhelm Winter, Karl Schmidt, Karl Leib und Bürgermeister Schmidt. — Kreisstellenleiter Weber überbrachte die Grüße des Rhein-Main- Neckar-Verdandes und betonte, daß der Verband als übergeordnete Instanz die geleistete Arbeit der Genossenschaft zu würdigen wisse Der langjährige Freund und Förderer des Krofdorf-Gleiberger Genossenschaftswesens, Direktor Diefenbach (Frankfurt a. M.) sprach namens der Landesbauernkasse anfeuernde Worte zu weiterer genossenschaftlicher Arbeit und dankte dem Kassenobmann der Schule, Lehrer Praß, für seine uneigennützige Mithilfe' Bürgermeister Schmidt wies darauf hin, wie unter Adolf Hitler nicht nur der Friede nach Außen gesichert sei, sondern auch die Verhältnisse im Innern weiter konsolidiert wurden in zielbewußter Aufbauarbeit. Es gereiche der Gemeinde zum großen Vorteil und zur Ehre, eine so vorbildliche im Interesse der Allgemeinheit wirkende Genossenschaft zu besitzen.
4 Wißmar, 12. Mai. Zur Förderung der Seidenraupenzucht hat unsere Gemeinde ■auf dem Grohberg eine Maulbeerbaumanlage angelegt. — In einer Einwohnerversammlung wurde ein Film über die Aufgaben der Erzeugungsschlacht vorgeführt. Direktor Dr. T r a u t m a n n von der Landwirtschaftlichen Schule in Wetzlar und Ortsbauernführer Wagner sprachen dabei zu den Besuchern. — Die R S.» Frauenschaft veranstaltete am Samstag in der Gastwirtschaft von Wolf einen Werbeabenü für das Deutsche Frauenwerk, der mit Gesang, Volkstänzen und Dolksspielen reichhaltige Unterhaltung bot. Kreisfrauenschaftsleiterin Frau Bender (Wetzlar) und Fräulein Schneide r.(Wetzlar) sprachen zu den Frauen. — In einer Mitgliederversammlung des Turnvereins „Gut-Heil" wurden die turnerischen Sommerarbeiten und Veranstaltungen der nächsten Monate, insbesondere das große Turn- und Sportfest in Breslau besprochen. Am Himmelfahrtstag wird der gewohnte Ausflug stattfinden. Während der Sperre der Spielmannschaften im August fort ein Sporttag durchgeführt werden.
4 Frankenbach, 12. Mai. Der Haushalt unserer Gemeinde für das Rechnungsjahr 1938 schließt in Einnahme und Ausgabe mit 71149 Mark ab. Die Steuersätze sind wie folgt bestimmt: Grundsteuer für den land- und forstwirtschaftlichen Betrieb 180 v. H., für' die Grundstücke 170 v. H., Gewerbesteuer vom Ertrag und Kapital 130 v. H., Bürgersteuer 500 v. H.
kreis Marburg.
T Rordeck, 11. Mai. Der Rechner des hiesigen Spar- und Darlehenskassen - Vereins Johannes Seim mußte heute früh wegen eines schon länger bestehenden Leidens nach Gießen in die Klinik gebracht werden, wo er bereits am Nachmittag leider verstarb. Der Heimgegangene genoß hier und in der Umgegend große Wertschätzung, ein gutes'Andenken ist ihm allenthalben sicher. — Bei einer Verdunkelungsübung, die heute abend hier stattfand, ereignete sich leider ein Unglücksfall. Ein bei der Hebung verwandter Feuerwerkskörper war nicht explodiert. Bezirksleiter Steitz aus Dreihausen wollte die Ursache erforschen und hob zu diesem Zwecke den Feuerwerkskörper auf. In diesem Augenblick erfolgte die Explosion, durch die der bedauernswerte Mann an der linken Hand und im Gesicht erhebliche Wunden erlitt, die seine Ueberführung in die Chirurgische Klinik in Marburg erforderlich machten.
Zungen und Mädel sind es, die diesmal an den
3utn 2. Male Weidiq-Dergfest.
Wirtschaft
die
stärkere Steigerung.
Am Einheitsmarkt standen
(49,50 (49,50); Sauen gl) 53,50 (53,50). Marktvcr-
'lveiteren Erholungen ebenfalls wieder Rückgänge I lauf: Rinder, Kälber und Schweine zugeteilt, Häm- gegenüber. I mel und Schafe mittelmäßig.
und 29. Mai Tag des BDM.) in die Schranken treten. Der Reichs-Sportwettkampf wird sowohl als Einzel- als auch als Mannschaftskampf durchgeführt und bewertet..
Jeder deutsche Junge und jedes deutsche Mädel hat gemäß dem Willen des Führers einmal im
besser zusammen und zogen mit nicht mehr einzuholendem Dorsprung davon. Ganz zum Schluß erst kam die Schüler-Mannschaft wieder etwas auf.
Beide Mannschaften verfügten über hervorragende Werfer. Bei den Schülern war es vor allem Juckert, bei den Studenten Watz und Götzelt. Tormann Eckert trug an den 16 Toren wenig
Sieben Äonen beim Äelchs-Spoltwettkamps
Dillenburg — Burgsolms.
Hier treten zwei Mannschaften gegenüber,
Rhein-Mainische Börse.
Mlltagsbörfe freundlicher.
Frankfurt a. M., 12. Mai. Die sich schon gestern anbahnende Tendenzbesserung erfuhr an der heutigen Börse eine leichte Fortsetzung. Das Angebot hat sich weiter vermindert. Anderseits bestand zwar keine größere Kauflust, so daß vor allem die Umsätze noch sehr eng blieben, immerhin bewirkten die vorliegenden Aufträae eine weitere Besserung der Kurse. Die freundlichere Haltung wurde durch eine Reihe wirtschaftlicher Anregungen unterstützt, von denen vor allem die Ausführungen auf der soeben beendeten Dantiertagung eine nachhaltige Wirkung hinterließen.
Am Aktienmarkt stellten sich die durchschnittlichen Besserungen auf etwa 0,50 bis 1 v. 5)., doch war die Entwicklung immer noch uneinheitlich. Niedriger eröffneten bei meist nur kleinem Angebot Mannesmann mit 114,25 (114,50), Rheinstahl mit 143 (144), Demag mit 147,75 (148,25), Junghans mit 121,50 (122,25) und Metallgefellschast mit 135 (136,25). Anderseits waren IG. Farben weiter erhöht auf 157,75 (157,25), Daimler auf 151,50 (150,50), AEG. auf 124,25 (123,75), Rheinmetall auf 146,75 (146) und Hoesch auf 113 (112,75). Gut behauptet lagen u. a. Reichsbank, AG. für Verkehr, Westdeutsche Kaufhof, Adlerwerke, Moenur und Verein. Stahlwerke.
Don Renten wurden Reichsaltbesitz gefragt mit 133,75 (133,70), ebenso hatten Kommunal- Umschuldung Mit 96,15 bis 96,20 (96,15) lebhafteres Geschäft. Außerdem hielt die Nachfrage nach Goldpfandbriefen unvermindert an, die Zuteilungen waren aber nicht mehr so scharf. Von Liquidationswerten Rheinische 100,75 (101). Von Stadtanleihen die beiden Mainzer 99,25 (99). Im übriaen zeigte der festverzinsliche Markt nur kleines Geschäft und wenig Veränderung.
Im Verlaufe verstärkte sich am Aktienmarkt die freundliche Haltung, da weitere Käufe erfolgten, die allerdings wieder mehr Spezialpapiere betrafen. IG. Farben stiegen bei größeren Umsätzen auf 159 nach 157,75, AEG. auf 124,75 nach 124,25, Schuckert auf 183,25 bis 184 (182,13) und Daimler, bei denen wieder Dioidendenhoffnungen auftauchen, auf 152,50 nach 151,50. Im übrigen hielten sich die Besserungen in engen Grenzen. Von den meist 0,50 bis 1 v. H. höheren später notierten Papieren zeigten Felten mit 143,25 (142), Bank für Brauindustrie mit 131 (129,50) und VDM. nach Pause mit 176 (174) eine
man als gleichwertig bezeichnen kann. Burgsolms wuchtig und schnell, dagegen Dillenburg technisch reifer. Erst beim Schlußpfiff dürfte das Resultat feststehen.
Aßlar — Dich.
Auf dem Platze in Aßlar hat bis jetzt jede Mannschaft während der Aufftiegspiele verloren. Somit kann als ziemlich sicher angenommen werden, daß auch die erste Elf des DsR. Lich die Punkte in Aßlar lassen muß.
Handball in Gießen.
höhere Schulen — Studentenschaft 11:16 (7:8).
Die Handballmannschaft der Studenten stand am Mittwoch einer kombinierten Mannschaft aus Schülern. der Oberrealschule und des Realgynasiums gegenüber.
Die Mannschaften lieferten sich in der ersten Halbzeit ein gleichwertiges Spiel; auf beiden Seiten war der Sturm besser als die Hintermannschaft. In der zweiten Halbzeit fanden sich die Studenten
Am 11./12. 3uni.
Das im vergangenen Jahre begründete Weidig- Bergfest des DRL.-Kreifes Friedberg wird in diesem Jahre zum zweiten Male auf dem historischen Schrenzer bei Butzbach durchgeführt.
Das Weidig-Bergfest ist gauoffen und erfreute sich im vergangenen Jahre eines besonders guten Besuchs aus dem DRL.-Kreise Gießen. Weil man auch dieses Jahr wieder auf starke Beteiligung aus dem Gießener Kreise rechnet, hat man, da der ursprünglich festgesetzte Termin (18./19. Juni) mit der großen Gießener 116er-Feier zusammenfällt, das Fest vorverlegt. Die Durchführung erfolgt nun am 11/12. Juni.
Die Ausschreibung für die Wettkämpfe ist jetzt ergangen. Sie umfaßt außer den volkstümlichen Vier- und Dreikämpfen in den verschiedenen Altersklassen der Männer, Frauen und Jugend auch eine Reihe von Sonderkämpfen, und zwar 4X10O-Meter- Pendelstaffel für Männer um den Weidig-Wander- preis (Verteidiger Mtv. Gießen); 4X1OO-Meter- Pendelstaffel (Jugend) um den Moritz-Kuhl-Wcm-
Ls'chaft SchM?°ähr°nd fÄg"nüb?r im Unioerfitätoto?
^oeweyen. Fast sieben Millionen fid) wenia Mühe gab. Sehr eifrig und gut war der £ageV beslto^ (am 21! Schiedsrichter
und 22. Mai Tag der Hitler-Jugend und am 28. * b 5 6pieI hervorragend.
derpreis (Verteidiger Tuspo. Butzbach); 4X1OO-Me- ter-Pendelstaffel für Frauen um den Albert-Wam- ser-Wanderpreis (Verteidiger Tuspo. Butzbach). Alle Wettkämpfe sind offen für Mitglieder der DRL- Vereine, Wehrmacht, Formationen der Partei und RAD.
Gpielvereinigung 1926 Leihgestern.
Rodheim I — Leihgestern I 1:1 (0:1).
Am vorigen Sonntag gastierte die Elf der Spvgg. 1926 Leihgestern in Rodheim und errang ein 1:1. Leihgestern mußte Ersatz für den Mittelläufer ein- stellen, der sich aber während des Spiels kaum bemerkbar machte. Auch der neue Torhüter (Krä- mer) war gut auf dem Posten, man darf diese Neueinstellung als eine Verstärkung bezeichnen.
Noch vor der Pause gingen die Gäste durch ihren Mittelstürmer in Führung. Weitere schöne Angriffe konnten nicht in Zählbares verwandelt werden, Da der Ball, den die Gastgeber zur Verfügung stellten, zu leicht war, so daß ein Spielen mit diesem fast unmöglich schien und auch die Hintermannschaft der Gastgeber große Härte an den Tag legte. Schließlich muhten die Gäste wenige Minuten vor Schluß den Ausgleichstreffer hinnehmen.
Deutsche Fechter ausgezeichnet.
^-Oberführer Dr. B ehrend, der Fachamts, leiter für den Fechtsport im DRL., hat die Schaffung einer künstlerisch ausgeführten Porzellan-Plakette angeregt, die für besondere Leistungen und Verdienste auf dem Gebiet des Fechtsports vergeben wird. Diese Auszeichnung haben ^-Gruppenführer H e y d r i ch , Altmeister Erwin C a s m i r, Reichs- sportwart Fritz Kelterborn, Fachamtskassenwart Rau, Ernst R ö t h i g , der Organisator der vorjährigen Deutschen Einzelmeifterschaften, sowie von Vereinen Hermannia Frankfurt a. M., Deutscher Fechtklub Düsseldorf und ^-Sportgemeinschaft Berlin erhalten.
Unter Berücksichtigung der jeweiligen Leistungsfähigkeit sind für den Reichs-Sportwettkampf 1938 folgende Wettbewerbe bestimmt worden: für Pimpfe: 6O-Meter-Lauf, Weitsprung, Schlagballweitwurf; für Hitlerjungen: 100-Meter-Lauf, Weitsprung, Schlagballweitwurf; für BDM.-Mädel: 75-Meter° Lauf, Weitsprung, Schlagballweitwurf. Im Einzelkampf erhält jeder Teilnehmer, der 180 und mehr Punkte erzielt, die Siegernadel, wobei die Wertung, auf Grund jahrelanger Erfahrung aufgebaut, für jeden Jahrgang besonders festgelegt wurde. Im Mannschaftskampf tritt jeweils die Kameradschaft, Jungenschaft, Mädelschaft und Iungmädelschaft an. Gewertet werden die zehn Besten der Wettkampfgemeinschaft. Die siegreichen Mannschaften erhalten die vom Führer unterzeichnete Urkunde.
Salzburger Zager in Berlin-Wannsee.
Don den beiden österreichischen Mannschaften, die am Meisterschaftsschießen der deutschen Jäger in Berlin-Wannsee teilnehmen, sind die Salzburger am Freitag eingetroffen. Sie überbrachten einen prächtigen Strauß von Gebirgsblümen und wurden von Oberjägermeister Ostermann herzlich begrüßt. Die Wiener Jägergruppe wird am Freitag erwartet.
Am vierten Tage der Kämpfe erzielten die Oberbayern, die im Vorjahr, den vierten Platz belegten, 20157» Punkte. Die Ergebnisse der übrigen an diesem Tage am • Wettbewerb beteiligten Mannschaften waren: Sachsen 1963, Vorpommern 1951, Thüringen 19457», Oberbayern II 19457a, Saarpfalz 19377», Hessen 19357s. Der bisherige Stand lautet: 1. Hinterpommern I 21637s, 2. Hannover 21347s, 3. Groß-Berlin 21027s, 4. Hinterpommern II 20637s, 5. Oberbayern 20157s, 6. Ostpreußen 2015, 7. Braunschweig 20127s, 8. Mecklenburg 20057s, 9. Nassau 19917s, 10. Hamburg 19777s, 11. Land Sachsen 1963, 12. Vorpommern 1951, 13. Thüringen 19457s, 14. Oberbayern II 19457», 15. Schleswig-Holstein 1943 Punkte.
Fünfkampf-Lehrgang in Gießen.
In der Zeit vom 20. Mai bis 27. Mai findet in Gießen ein Lehrgang im Modernen Fünfkampf der aus den Ausscheidungskämpfen in Marburg hervorgegangenen 10 besten Offiziere und 20 besten Unteroffiziere statt.
Das Training der Offiziere besteht aus Laufen, Fechten, Schießen, Schwimmen, Reiten und Krad- fahren; das Training der Unteroffiziere aus Laufen, Spingen, Wurf, Schießen und Schwimmen.
Aufstiegspiele zur Bezirksklasse.
Von unnotierten Werten fielen Rastat- ter Waggon weiter zurück auf etwa 50 (53), fest anderseits FMA. mit 178 (zuletzt 175). Sonst nannte man Dingler mit 96,90 (96,50) und Grcuvag mit 90,50 (91). — Tagesgeld unverändert 2,25 v. H.
Abendbörse freundlich.
An der Abendbörse gestalteten sich die Aktien» k u r s e bei teilweise verhältnismäßig lebhaften Umsätzen weiter etwas fester, und zwar ergaben sich größtenteils Besserungen um 0,25 bis 0,50 v. H. Neben weiteren kleinen Kundschaftskäufen betätigte sich auch der Berufshandel etwas stärker. Bevorzugt blieben IG. Farben mit 159,25 (159), fest lagen Metallgesellschaft mit 137,50 (135,50) nach bereits 137 in Berlin. Auch verschiedene Montanwerte wurden gesucht, so Verein. Stahl mit 109,40 (109,25), Mannesmann mit 115 (114,65), Buderus mit 121 (120,75), Ilse Genuß mit 139 (138,50) und Deutsche Erdöl mit 143,25 (143). Höher lagen u. a. ferner Gessürel mit 148,50 (147,75), Moenus Maschinen mit 135,50 (135), Deutsche Linoleum mit 173 (172,25) und von Bankaktien Meininger Hyp. mit 119,25 (119), hingegen bröckelten MAN., Bemberg, Demag und Westdeutsche Kaufhof bis 0,25 v. H. ab. Von Einheitswerten lagen Linde's Eis und Aschaffenburger Buntpapier je 0,25 v. H. höher mit 185,75 bzw. 103,25. Der Rentenmarkt blieb still, nur Kommunal-Umschuldung zeitweise belebter mit 96,20. 6 v. H. IG. Farben wurden zu un« verändert 130,75 gefragt, von Stadtanleihen notierten 4,50 v. H. Ludwigshafen mit unverändert 99(2$.
Frankfurter Schlachtviehmarkt
Frankfurt a. M., 12. Mai. Auftrieb: Rinder 1083 (gegen 1064 am 5. Mai), darunter 180 (199) Ochsen, 202 (164) Bullen, 514 (541) Kühe, 187 (160) Färsen; Kälber 429 (394); Hämmel und Schafe 54 (35), Schweine 462 (619). Notiert wurden je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 42 bis 45 (43 bis 45), b) 39 bis 41 (39 bis 41), c) 36
(35 bis 36); Bullen a) 40 bis 43 (41 bis 43), b)
37 bis 39 (38 bis 39); Kühe -a) 40 bis 43 (41 bis
43), b) 34 bis 39 (35 bis 39), c) 28 bis 33 (27
bis 33), d) 18 bis 25 (16 bis 25); Färsen a) 41
bis 44 (43 bis 44), b) 39 bis 40 (38 bis 40), c)
34 bis 35 (34 bis 35), d) 28 (28). Kälber a) 63 bis 65 (63 bis 65), b) 56 bis 59 (53 bis 59), c)
43 bis 50 (45 bis 50), d) 35 bis 40 (36 bis 40).
Hämmel b2) 46 bis 50 (50 bis 52), c) 40 bis 45 (42 bis 45), d) 36 bis 38 (36); Schafe a) 36 bis 42 (34 bis 42). Schweine a) 56,50 (56,50), bl) 55,50 (55,50), b2) 54,50 (54,50), c) 52,50 (52,50), d)
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hat die gleichen Chancen:
Dürsten. Außerdem kann man das Kochwasser mit Burnus weich und wirksamer machen. Aber auch auf vielen anderen Gebieten des Haushalts kann „Burnus der Schmutzlöser" nützliche Dienste leistem Neuartige Anregungen, wie sie sich vielfach schon aus der Praxis ergeben haben, werden gesucht. And wann wäre die Gelegenheit, solche neuen Möglichkeiten zu erproben und festzustellen, günstiger als jetzt, wo der Frühjahrshausputz stattfindet, wo die Frühjahrsgarderobe instandgeseht wird und wo die Parole jeder Hausfrau lautet: Neuer Glanz in Haus und Hof!
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Die Gewinner der übrigen 1060 Preise wurden von uns direkt benachrichtigt.


