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listischen Regierung in Hessen ist eine stolze Bi lanz nationalsozialistischen Aufbau

E. K.

25 H Vorzügliche Zahnpasta

Der Führer und Reichskanzler übermittelte d e m Chef des General st abes des Heeres Gene» r-al der Artillerie Beck, anläßlich des 40jährigen Gedenktages seines Diensteintritts durch ein Hand­schreiben seine Glückwünsche.

Übernahme vor fünf Jahren verkündete, ist erfüllt. Genau so werden aber auch alle Forderungen

Der französische Außenminister D e l b o s empfing am Freitagvormittag den deutschen Botschafter Grafen Welczek.

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Das belgische Kabinett hat die Anerkennung des italienischen Imperiums beschlossen. Das Kabinett wird die Ernennung eines belgischen Botschafters beimKönig von Italien und Kaiser von Aethiopien" vorschlagen.

Mit der Durchführung dieser Maßnahme wird die Gesunderhaltung von Deutsch­lands Währung und Finanzen ge­währleistet und das bisher Geschaffene gesichert und weiter ausgebaut. Größte Sparsamkeit und Wirtschaftlich­keit in der Verwendung öffent­licher Wittel sowie ihre zentrale Zusam­menfassung ist nach wie vor ein drin­gendes Gebot. Die weitgehende Aeber- wachung der Finanzgebarung öffentlicher Stel­len, ganz gleich, ob es sich um Gemeinden oder größere Körperschaften handelt, ist auch künftig­hin unentbehrlich. Je augenfälliger die Spar­samkeit der öffentlichen haushalte ist, desto größer wird der Widerhall der For­derung an die Bevölkerung sein, ihre Spargroschen in Anleihen des Reiches anzule­gen. Pflegliche Förderung der Spar­tätigkeit aber ist unerläßlich, wenn die weiteren Vorhaben des Reiches mit Erfolg durchgeführt werden sollen.

Die Leistungsfähigkeit des Geld- und Kapital- Marktes muß weiter überwiegend den laufenden Reichsbedürfnissen sowohl als auch der Konsolidie­rung bzw. Tilgung der bisherigen kurzfristigen Finanzierung vorbehalten bleiben. Dazu gehört auch, daß unter Zurückhaltung von partiellen In­teressen alle Maßnahmen und Pläne in der öffent­lichen und in der privaten Wirtschaft darauf hin geprüft werden, ob sie der finanziellen L e i - st u n g s f ä h i g k e i t der deutschen Volkswirtschaft entsprechen. Das braucht nicht ein Aufgeben von bis­herigen notwendigen Vorhaben zur Folge zu haben, sondern bedingt lediglich die Festlegung einer bestimmten Reihenfolge nach dem Grade der Dringlichkeit. Die Wirtschaftsentwicklung der letzten Jahre ist eine Gemeinschaftskön- j u n k t u r, die dazu dient, das ganze Volk weiterzubringen. Jeder muß sich darauf einstellen, wenn das Ganze gelingen soll. Die Bevölkerung, zu deren Schutz bu Aujküstung dient, muß

Erfassung und Mflerung 1938.

Berlin, 10. März. Durch- gemeinsame Verord­nung des Chefs des Oberkommandos der Wehr­macht und des Reichsinnenministers ist die Erfas­sung und Musterung 1938 für den aktiven Wehr­dienst und den Reichsarbeitsdienst geregelt worden. Danach werden, am 4. April 1938 beginnend, durch die polizeilichen Meldebehörden erfaßt:

1. Die wehrpflichtigen Deutschen des Geburtsjahr­ganges 1918.

2. Die in der Zeit vom 1. Januar bis einschließ­lich 31. August geborenen Wehrpflichtigen des Ge­burtsjahrganges 1919.

3. In Ostpreußen auch die Wehrpflichtigen des Geburtsjahrganges 1913. Die genannten Dienst­pflichtigen werden in der Zeit vom 20. Juni bis ein­schließlich 13. August 1938 gemustert.

Zum Reichsarbeitsdienst werden in der Zeit vom 1. Oktober 1938 bis einschließlich 30. Sep­tember 1939 herangezogen:

1918 Dienstpflichtigen des Geburtsjahrganges

2. Die Dienstpflichtigen des Geburtsjahrganges 1919, die in der Zeit vom 1. Januar bis einschließ­lich 31. August geboren sind.

3. Die zurückgestellten Dienstpflichtigen der Ge­burtsjahrgänge 1915 bis einschließlich 1917, soweit sie ihre Arbeitsdienstpflicht noch nicht erfüllt haben und die Zurückstettungsfrist für sie nicht verlängert wird. Zum aktiven Wehrdienst werden die genann­ten Dienstpflichtigen voraussichtlich ab 1. Oktober 1939 heranLeLogen.

Führung, zugenommen und entscheidend zur Anleihekonsolidierung beigetragen. Der Reichs- haushalt zeigt von Jahr zu Jahr st e i g e n d e Einnahmen.

Es ist kein Geheimnis, daß neben der langfristi­gen Verschuldung des Reiches auch die kurz- f r i st i g e erheblich zugenommen hat und es noch nicht gelungen ist, die kurzfristige Verschuldung völlig abzudecken. Es darf aber nicht vergessen werden, daß einer Erhöhung der Reichsschulden eine Verminderung der privaten Schul­den gegenübersteht. Es handelt sich also um eine Verlagerung der Verschuldung vom privaten auf den öffentlichen Sektor. Die Grenzen für die staat­liche Verschuldung liegen, haushaltsmäßig gesehen, da, wo Verzinsung und Tilgung nicht mehr auf­gebracht werden können, währungsmäßig gesehen da, wo die kurzfristige Kreditaufnahme des Staates nicht auf dem Geldmarkt, sondern von der Noten­presse gedeckt wird. Die Grenzen wurden bisher nicht außer Acht gelassen, auch für die Zukunft darf das nicht geschehen. Die Reichsbank ist sich stets bewußt geblieben, daß der bisherige Finanzie­rungsweg keine endlose Straße ist. Weil dies von Anfang an feststand, konnte ein zeitlich und größen­mäßig begrenzter Kredit unbedenklich eingesetzt werden. Die Konsolidierung der wirtschaftlichen Ver­hältnisse gestattet es jetzt, auf dem Gebiet des Kre- diteinsatzes für Reichsaufträge von der Methode der Zwischenfinanzierung durch Sonderwechsel künftig Abstand zu nehmen und die benötigten Mittel, so- weit sie nicht aus dem regulären Etat fließen, durch Ausgabe von Reichsschatzanwei­sungen und Reichsanleihen unmittel­bar auf den Kreditmärkten aufzubringen. Soweit Schatzanweisungen in Zahlung gegeben werden, wird dies in einem Ausmaß geschehen, das bei Fälligkeit ohne weiteres konsolidiert werden kann.

Gegen 19 Angeklagte in Moskau Oie Todesstrafe beantragt

Gesunde Währung, gesunde Finanzen

Reichsbankpräsident Or. Schacht über die Grundzüge der deutschen Geld- und Kopitalmarktpolitik.

Der frühere amerikanische Staatspräsident Ho o v e r legte in Krakau Kränze an der Grab­stätte Marschall Pilsudskis und an dem Sarkophag des polnischen Nationalhelden Kscouszko nieder. Am Freitagabend traf Hoover in Warschau ein.

Kleine polittsche Nachrichten.

Reichsminrster Dr. Wilhelm Frick begeht am 12. März seinen 61. Geburtstag. Dr. Frick hat als Reichs- und preußischer Minister des Innern sowie als Reichsleiter der NSDAP, her­vorragenden Anteil am Aufbau des neuen Deutsch­lands. Insbesondere die Gesundung des deutschen Volkes im Innern und die Errichtung einer ein­heitlichen Reichsgewalt auf allen Gebieten der Ver­waltung sind mit der Persönlichkeit Dr. Fricks un­trennbar verbunden.

lichen Gegenstand der Besprechungen zu befassen. Mehrere Zeitungen weisen darauf hin, daß die Be». sprechungen in freundschaftlicher Weise geführt worden seien.Times" erklärt, die gestrigen Besprechungen seien von besonderem Wert gewesen. Daily Herald" schreibt, die Besprechungen seien sehr freundschaftlich verlaufen, und dieDaily Mail" meint, es sei in den Besprechungen mög­lich gewesen, in freundschaftlicher Weise die deutsch­englischen Beziehungen in all ihren Aspekten zu überprüfen.

Die Front von Aragon in 40 tim Meile durchbrochen. Salamanca, 12. März. (DNB. Funkspruch.) Die nationalen Truppen haben ihren Vormarsch an der Aragon-Front weiter siegreich fortgesetzt. Am rechten Flügel wurden zahlreiche Ortschaften und Stellungen eingenommen. Am linken Flügel der Front durchbrachen die nationalen Truppen die feindliche Front in einer Breite von 40 Kilo­meter in Richtung Mediana. Am Donnerstag wur­den über die bereits gemeldeten abgeschossenen feindlichen Flugzeuge hinaus noch sechs Apparate abgeschossen. Bei der Bombardierung des roten Flughafens Cosoe Candasmo wurden fünf Flugzeuge in Brand g e f ch o s s e n , so daß sich der gesamte Verlust der sowjetspanischen Flug­zeuge am Donnerstag auf 15 Maschinen beläuft. Bei einer Bombardierung des rotspanischen Hafens Cartagena wurde ein rotspanischer Kreu­zer versenkt und ein anderer schwer beschädigt.

Moskau, 11. März. (DNB.) Nach über fünf- stündigemPlädoyer" stellte der Staatsan­walt im Moskauer Schauprozeß folgenden Strafantrag: Für Rakowski uni> Bessenow als an derVerschwörung" nicht direkt Beteiligte je 25 Jahre Gefängnis; die übrigen 19An­geklagten" werden zum Tod durch Er­schießen verurteilt. Im Gerichtssaale sind Scheinwerfer aufgebaut, Filmapparate surren, das grelle Licht der Jupiterlampen beleuchtet unbarm­herzig die verstörten Gesichter der Anaeklagten, die so vor ihrem Ende noch einmal der Oeffentlichkeit vorgeführt werden. Rykow, Krestinski und andere bedecken das Gesicht mit den Händen. Die An­klagerede Wyschinskis, die über fünf Stun­den dauerte, ist eines der ungeheuerlichsten Doku­mente der sowjetrusfischen Zeitgeschichte.Auf der Anklagebank sitzen keine Politiker", sagt er,sondern kriminelle Verbrecher, die sich zudem noch an die ausländischen Spionagedienste verkauft haben, diegemeinsten der gemeinsten", die ver­ächtlichsten der verächtlichsten Subjekte, die abscheu­lichsten Spione der Unterwelt." Sie haben sich, wie aleichfalls erwiesen" sei, als Expositur ausländi- scher Spionagedienste, ja geradezu als dieAvant- garde des Faschismus" gezeigt. Darin liege die Be­deutung des Prozesses für das internationale Pro­letariat, für denFreiheitskampf" Spaniens und Chinas (!),für die ganze menschliche Kultur und Zivilisation sowie für den internationalen Frieden". Deshalb verfolge das ganzeinternationale Prole­tariat" den Prozeß mit einer so großen Ausmerk- samkeit. Denn die Sowjetunion kämpfe auch mit diesem Prozeß für die echte Zivilisation (!): Die Vernichtung d e r 21 Angeklagten aber könne nur als das größte Verdienst für den Frieden und für die menschliche Kultur aufgefaßt werden. Sämtliche Prozesse der letzten Jahrzehnte hätten bewiesen, wie richtig das

ch u tz k a r t e für das gesamte Land Hessen wird m Sommer erscheinen. Don 1933 bis. 1936 wurden allein im Staatswald 160 km neue Wege gebaut und 75 km chauffiert.

Die allgemeinen Waßnahmen zur Arbeits­beschaffung und die besonderen Arbeiten in Hes­sen ließen die Zahl der Arbeitslosen von 66 445 am 31. Oktober 1933 auf 13 967 am 31. Oktober 1937 zurückgehen. Es trat also eine Senkung um 80 v. h. ein. In dem ver­bliebenen Rest von Arbeitslosen, von denen ein Teil nur noch schwer vermittlnngsfähig ist, spie­gelt sich die Tatsache wider, daß Hessen als Grenzgebiet, das unter den Schäden der Be- sahungszeit besonders litt, und durch struk­turelle Arbeitslosigkeit trotz aller Waßnahmen immer noch Notstandsgebiet ist.

Die G ü t e st e l l e, deren Ziel es ist, durch Be- reinigung bestehender Schuldverhältnisse im Wege des gütlichen Ausgleiches Zwangsvollstreckungen zu vermeiden und den Schuldnern ihren Besitz zu erhalten, hat 2400 Fälle bearbeitet, von denen 2000 mit Erfolg abgeschlossen wurden. Es wurden 1964 Kleinsiedlungen, 1655 Volkswohnungen, 300 Eigen­heime, 1360 Häuser und Eigenheime mit 3200 Wohnungen gebaut. Als neue Maßnahme kam 1937 der Landarbeiterwohnungsbau hinzu, für den 25 Wohnungen bzw. Eigenheime bis jetzt bewilligt und 177 Anträge in Bearbeitung sind. In den Dienst dieses Wohnungsbaues stellten sich die staat- , lichen Bankanstalten (Landesbank und Landes- hypochekenbank).

Dem großen Plan des Straßenbaues im neuen Deutschland entsprechend, hat auch das Land Hessen, das durch die erste Reichsautobahn aus­gezeichnet ist, sein Straßennetz gewaltig ausgebaut. In den Jahren 1931 bis 1933 wurden 20 222 503 Reichsmark für den Straßenbau ausgegeben, wäh­rend 1934 bis 1936 22 876 990 RM., d. h. 1 2 v. H. mehr, aufgewendet wurden. Die Ausgaben für das Jahr 1937 paffen sich dem Durchschnitt der Jahre 1934 bis 1936 an, während für 1938 bis jetzt mehr als 9 Millionen RM. im Haushaltsplan vorgesehen sind. Für Arbeiten der Wasserbauver­waltung des Landes wurden insgesamt in den fünf Jahren rund 6 Millionen RM. ausgegeben und im Hochbauwesen 7,7 Millionen RM. Von den staatlichen Hochbauämtern wurden für weit über 100 Landgemeinden Generalbebauungs- pläne aufgestellt und von den Stadtverwaltungen für die Städte Bingen, Bensheim, Rüsselsheim und Langen. In Bearbeitung sind die Generalbe­bauungspläne für Friedberg, Alzey und den ge­samten Rodgau.

Eines der gewaltigsten Projekte, das unter der stärksten persönlichen Förderung des Gau­leiters in Angriff genommen werden konnte, ist der Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Ma in. Die Gefamtgröhe beträgt 545,1 Hektar. Auf diesem Gelände erheben sich die Flughallen und die Luflschisfhallen. Für beide hallen wurden insgesamt 5090 Tonnen Stahlkonstruktion verwandt. Für den zweiten Bauabschnitt sind auch Parkplätze mit 92 000 Quadratmeter vorgesehen. t

Um auch die Schulerziehung auf national­sozialistischen Grundlage zu stellen verschwanden, die die Volksgemeinschaft störenden staatlichen Konfes­sionsschulen, auch private Konfessionsschulen wur­den aufgehoben. In der Schule wurde eine klare Rassentrennung durchgeführt. In den Schulunter­richt wurden Rassenkunde, Vererbungslehre, Segel­flug (Modellbau) neu ausgenommen. Für die sport­liche Betätigung wurden neue Uebungsstätten ge­baut und neue Sportgeräte anaeschafft, wie auch die hygienischen Verhältnisse verbessert wurden. In Durchführung der neuen Schulordnung wurden die Gymnasien in Bensheim, Bingen, Dieburg, F k i e d- b er g und Offenbach in Oberschulen umge­wandelt. In Mainz, Worms und Gießen wurden Frauenoberschulen eingerichtet; der Ausbau der Oberschulen in Rüsselsheim, Neu-Isenburg und Nidda ist eingeleitet. Die Uni­versität Gießen erhielt den neuen Lehrstuhl für Rassenhygiene und das Institut für Erb- und Rassenpflege. Die Technische Hochschule Darmstadt erfuhr besonders durch die Aufgaben des Vier­jahresplanes die Erweiterung verschiedener Insti­tute. Das neue chemische Institut ist im Bau. Für den Lehrstuhl für Luftfahrt, der durch den Wind­kanal und die Forschungsanstalt bereichert wurde, ' ist ein weiterer Ausbau geplant. Die Hochschule für 1 Lehrerbildung wurde nach Darmstadt verlegt und dort ebenfalls erweitert. Auch die höheren tech­nischen Lehranstalten erfuhren umwälzende Verän­derungen. Die Bauschulen Bingen und Darmstadt wurden in Mainz zur Adolf-Hitler-Bauschule ver­einigt. Die Zahl von 221 Studierenden im Seme­ster 1937/38 rechtfertigte die Zusammenlegung. Sei­ner großen künstlerischen Tradition wurde Hessen auch in den vergangenen fünf Jahren gerecht. Das Hessische Landestheater konnte gerade im letzten Jahre mit der Aufführung der Nibelungen seinen hohen Stand vor der gesamten deutschen Oeffentlichkeit unter Beweis stellen. Das Hessi­sche Landesmuseum baute seine vorgeschicht­lichen Sammlungen sowie die Glasgemälde-Samm­lung aus und vermittelte in einer großen Zahl von Ausstellungen der breitesten Oeffentlichkeit wert­volles deutsches Kulturgut.

Der erste Rechenschaftsbericht der nattonaljozig-

bereit sein, ihre Ersparnisse für die Erreichung die­ses Zieles überwiegend dem Reiche zur Ver­fügung zu stellen und die restlose Befriedi­gung individueller Wünsche zurückzustellen.

OieAmlszeitdesReichsbankpräsidenten Or. Schacht um vier Jahre verlängert.

Berlin, 11. Blärj. (DBB.) Da öle Amlsze» des Präsidenten des Reichsbankdirektoriums, Reichs­minister Dr. Hjalmar Schachts, am 16. Wär; 1938 abtäuft, hat der Führer und Reichskanzler Dr. Schacht gemäß §6 des Reichsbankgefehes für die Dauer von weiteren 4 Jahren zum Präsidenten des Reichsbankdirekloriums ernannt.

Ribbentrop in London.

Freundschaftliche Unterredung mit Lord Halifax.

London, 11. März. (DNB.) Der Reichsminister des Aeußern, v. Ribbentrop, wurde am Frei- tagoormittag von König Georg VI. in A b - schied saudienz empfangen. Anschließend folgte der Reichsaußenminister einer Einladung des Premierministers Neville Chamber­lain zum Frühstück. Die Unterredung des Reichsaußenministers mit Lord Halifax gibt der Morgenpresse Veranlassung, sich mit dem angeb»

wechsel. Dem Grundsatz der Stabilität von Löhnen und Preisen wurde durch Schaffung entsprechender Ueberwachungsinstanzen weitgehend Geltung verschafft.

keine Maßnahme ist bei den Fachleuten der Welt auf so viel Bedenken gefloßen, wie die Wethode unseres finanzpolitischen Vorgehens. Dessen ungeachtet hat sie zum Erfolge geführt. Die deutsche Währung ist vor Erschütte­rungen bewahrt geblieben. Die Leistungen des Geld - und Kapitalmarktes sind von Jahr zu Jahr gestiegen. In den letzten drei Jahren sind mehr als 8,5 Wiltiarden Reichsmark Reichsanleihen unter­gebracht worden. Daneben hat der Markt in steigendem Umfange auch Anleihen anderer Körperschaften sowie Aktien und Schuldver­schreibungen der Industrie aufnehmen können. Spartätigkeit und Sparwille der Bevölkerung haben, getragen von dem Ver­trauen in die politische und wirtschastllche

willenS, der immer im revolutionären Schwung der NSDAP, in Zukunft bis ins Letzte erfüllt in Neuland vorstößt und nach neuen Möglichkeiten werden. "

sucht. Was Gauleiter Sprenger am Tage der Macht-

Berlin, 11. März. (DNB.) In der Haupt- Versammlung der Reichs bank erklärte Reichbankpräsident Schacht:

Die Währungsfrage stellt sich bei einem Lande wie Deutschland, das Uuf das engste mit den gro­ßen Wettwirtfchaftsländern verbunden ist, normaler- weife immer in zweierlei Gestalt dar: In dem Problem eines angemessenen Kursstan­des gegenüber den wichtigsten Währungen in der Welt und in dem Problem der Aufrecht­erhaltung gesunder Wertverhält- nisse im Inlands. Das zuerst genannte Problem haben wir vorläufig dadurch gelost, daß wir die deutsche Währung gegen Einflüsse von außen durch die Devisenbewirtschaftung gesichert haben. Das gibt uns die Ruhe, die weitere Entwicklung der Währungslage in der Welt ab zu- warten. Die Aufrechterhaltung angemessener und gesunder Wertoerhältnisse im deutschen Wirtschafts­leben erforderte insofern besondere Aufmerksamkeit, als sie auf das engste mit der Aufbaufinan- zierung verknüpft ist. So verhängnisvoll der Fehler sein kann, den S t a a t s t r e Ö i t zu Über­spannen, so unklug und unentschuldbar ist es, sich der in einem gesunden Staatskredit liegenden Mög­lichkeiten nicht $u bedienen. Die Größe der vom Dritten Reich übernommenen Aufgaben überstieg in der Zeit der Krise die normalen Finanzierungs­möglichkeiten. Das Steueraufkommen war bei den niebrigen Wirtschaftsumsätzen gering. Die Haus­haltseinnahmen reichten, da sie erheblich durch Arbeitslosenunterstützung gebunden waren, zur Ausgabendeckung nicht annähernd aus. Der Landes­zinsfuß war unerträglich hoch, der Sparwille lag darnieder. Das Vertrauen in den Kredit der öffent- kichen Hand war geschwunden. Die Reichsbank idjerte den öffentlichen Vorhaben das Primat an der von Jahr zu Jahr steigenden Geldkapital­bildung. Alle anderen Kapitalwünsche mußten sich einer Emiffionskontrolle oder Sperre unterwerfen. Nach sorgfältiger Vorbereitung wurde eine orga­nische Zinssenkung größten Ausmaßes durch­geführt. Das Ergebnis war eine Senkung des Nominalzinses der festverzinslichen Werte um 1,50 v. H. und mehr, und ebenso eine Ermäßigung der Zinsbelastung für kurzfristige Kredite. Der Kredit­apparat wurde neu geordnet und in die Lage ver­setzt, an der Aufbaufinanzierung zweckentsprechend mitzuwirken. Auch das Börsenwesen wurde den ver- inderten Verhältnissen angepaßt. Die Gemeinde­inanzen wurden durch umfassende Umschul- wngsmaßnahmen bereinigt. In den Haushalten der Länder und Gemeinden wurde auf eine straffe Finanzgebarung hingewirkt. Am Geld- und Kapital­markt wurden möglichst alle flüssigen Gel­der abgeschöpft, um inflationistischen Folgen der Kreditausweitung vorzubeugen. Das geschah durch die Auflegung öffentlicher Anleihen und durch die Solawechselaktion der Deutschen Gold- diskontbank sowie durch die direkte Inanspruch­nahme der Mittel des Geldmarktes für die Sonder-

Wort Stalins von derkap i ta listi sch e n Ein­kreisung" sei, in der sich die Sowjetunion be­finde, und wie die Feinde der Sowjetunion unab­lässig versuchten, durch ihre Nachrichtendienste die Errungenschaften" des bolschewistischen Staates zu untergraben, unter Ausnützung der früheren opvo- sitionellen Elemente, die schon längst keine politische Strömung mehr darstellten, sondern lediglich eine Bande gemeiner Verbrecher, was sie im Grunde, trotz aller Maskierung, in früheren Jahren immer gerne fen seien. Bei der Frage, ob die Schuld der Angeklagten auch ein­wandfrei erwiesen sei, weiß der Staatsanwalt frei­lich nur auf derenerschöpfende" Geständ- nisse hinzuweisen, diei n g e r a d e z u i d e a l e r Vollständigkeit" das Bild ihrer Verbrechen enthüllt hätten.

Das Strafmaß, das auf die Angeklagten an­gewandt werden solle, müsse natürlich das h ö ch st e, d. h. die Erschießung, sein. Allenfalls könne man davon noch die Angeklagten Besse­now und R k o w s k i ausnehmen, die an der zentralen" Verschwörung nicht direkt beteiligt ge­wesen seien, sondern mehr an der Peripherie ge­ständen hätten. Für die beiden empfiehlt Wy­schinski Umwandlung der Todesstrafe in 20 bis 25 Jahre Gefängnis. Für alle übrigen 19 Angeklagten fordert jedoch der Staatsanwalt die Erschießung. Er begrüßt, daß bei dieser Forderungdas ganze sowjetrussische Volk und alle ehrlichen Leute der ganzen Welt" hinter ihm ständen.

Nach dem Plädoyer des Staatsanwalts wurde die Sitzung bis Freitag abend unterbrochen. Die Angeklagten, auf die die Strafanträge des Staatsan­walts einen völlig erschütternden Eindruck gemacht hatten, wankten unter der üblichen GPU.-Be­wachung aus dem Saal. Insbesondere machten die Hauptangeklagten Rykow und Bucharin einen völlig niedergebrochenen Eindruck.

Die Molkereibuttererzeugung wurde von 30 000 Doppelzentner 1933 auf 106 000 Doppelzentner 1937 gesteigert, d. h. die Buttererzeugung hat um das 3,5fache zugenommen. Um die gesamte Milch zu erfassen, wurden seit 1933 36 größere Mol­kerei Um- und Neubauten mit einem Kostenauf­wand von vier Millionen RM. durchgeführt. Wei­tere sieben Neubauten sind in Vorbereitung^ Mit fast 1100 Schülern und 332 Schülerinnen im Winter 1937/38 hat sich die Gesamtzahl der Landwirt- schaftsschülerin Hessen gegenüber 1933/34 rund verdopp elt, bzw. die Gesamtzahl der Land­wirtschaftsschülerinnen v e r e l f f a ch t; von der zu­sätzlichen Berufsfortbildung wurden seit Mai 1936 bis 1937 25 600 Teilnehmer erfaßt.

Im hessischen S t a a t s w a l d ging das Nutzholz- Hundert von 38 v. H. im Jahre 1930 auf 52 v. H. im Jahre 1937 in die Höhe. Im Rahmen der Auf­forstung konnten 358 Hektar Wald neu begründet bzw. von ertragsarmem Niederwald in leistungs­fähigen Hochwald umgewandelt werdest. Das hes­sische Waldbereinigungsgesetz vom Januar 1934 soll zur Steigerung des Ertrags der kleinen Bauernwaldungen beitragen, indem es die wirt­schaftlichen Mängel beseitigt, die durch Größe, Form, Lage, Eigentum und Zugehörigkeit der ein­zelnen Waldgrundstücke verursacht werden. In sieben Gemarkungen wurden bisher 788 Hektar Privatwald umgelegt und zu Genossenschaften zu- ammengeschlossen, in weiteren fünf Gemarkungen ind 505 Hektar in Arbeit. Eine Landschafts-