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Deutsche Kanu-Jugend

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Zum 85. Male wird am kommenden Sonntag auf der Kuppe des Großen Feldbergs im Taunus das älteste deutsche Bergfest durchgeführt. Dieses Fest ist in den 93 Jahren seines Bestehens immer mehr gewesen als eine reine Wettkampfoeranstal- tung. Entstanden aus der Sehnsucht deutscher Männer nach Einheit und Freiheit, war es schon immer tief verwurzelt in Volkstum und Heimat. So werden auch diesmal wieder neben dem reich­haltigen Wettkampfprogramm festliche Stunden den tieferen Gehalt turnerischer Gemeinschaftsarbeit offenbaren, woran Teilnehmer wie Festbesucher gleichen Anteil haben sollen. Aber nicht die Turner allein feiern dieses Fest; aus allen Fachämtern des DRL., von den Betriebssportgemeinschaften, von der SA. und von der jj liegen die Anmeldungen für die Wettkämpfe vor.

Seit über einem Jahrzehnt wurde das Fest an zwei Tagen veranstaltet, wobei der Kampf um das historische Bölsungenhorn stets dem Samstag Vor­behalten war. Um nun diesen wichtigen Mann­schaftskampf mehr in den Mittelpunkt des Festes zu stellen, hat man ihn in das Programm des

Gruppen ist es zu verdanken gewesen, daß die Riesenzahl von Fernflugki l o metern erreicht wurde und der angestrengten Nachtar­beit der Transportmannschaften gelang es, das einzelne Segelflugzeug meistens im Ablauf von 12 Stunden wieder auf die Kuppen zu bringen und für den nächsten Tag startbereit zu machen.

Entsprechend diesen Gesamtleistungen auf der 19. Rhön ist auch der moralische Erfolg gegenüber der Allgemeinheit sehr stark. Als aber im Laufe dieser Rhön die Segelflieger auf ihren schnittigen Maschinen bis zum Niederrhein, bis in die Nieder-

^üderSMttlionen untcrflühen Vos fiilferoerh Mutter und fiinö" durch ihre Mit- gliedschast in der NSV. Gift Du dobeil V

210 junge Kanusportler aus allen deutschen Gauen nahmen an der dies­jährigen Reichsjugendfahrt teil, die die Donau hinab von Passau nach Wien führte. Auf unserem schö­nen Bild nähern sich die Zehner- Kanadier dem bekannten Stift Melk

Schuckert auf 160,50 (159,40). Siemens gewannen 0,75 v. H. auf 183,75, ferner lagen etwas höher Hoefch mit 105 (104,65), Demag mit 130,25 (130), während Geffürel einen Anfangsgewinn von 0,75 v. S). auf 125,25 nicht voll behaupten konnten und mit 124,75 schloffen. Niedriger notierten u. a. Ber­einigte Stahl mit 98,40 (98,75), Rheinstahl mit 126 (126,25), Mannesmann mit 102,75 (103), Dt. Erdöl mit 118 (118,25), Holzmann mit 136 (136,25) und Reichsbank mit 180,75 (181). Unter den unver­änderten Papieren befanden sich u. a. Adlerwerke mit 103, BMW. mit 137, Scheideanftalt mit 201, Licht & Kraft mit 127,75, Rheinmetall mit 120 und AG. für Verkehr mit 115. Am Rentenmarkt hatten Farben-Bonds bei einigen Umsätzen behauptete Haltung mit 120, von Goldpfandbriefen notierten 4,5proz. Kassel Landeskredit 4 bis 5 mit 100,25. Kommunal-Umschuldunq waren nominell 93,90.

granffurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 10. Aug. Es notierten (Ge­treide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W9 196, WH 198, W12 199, W 13 200, W 16 203, W 18 205, W 19 207, W 20 209; Roggen R 11 181, R 12 182, R 14 184, R 15 185, R 16 187, R 17 188, R 18 189, R 19 191 Groß­handelspreise der Mühlen der genannten Preis­gebiete. Futtergerste, Futterhafer. Weizen­mehl Type 812 W 13 29,10, W 16 29,20, W 18, W 19 29,20, W20 29,55; Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R15 22,80, R 16 22,95, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizen- futtermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W18 11,00, W19 11,10, W 20 11,20; Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R16 10,25, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreis ab Mühlen­station. Treber, Wiesenheu mit Besatz (bis Vs) an minderwertigen Gräsern 5,00, do. mit uner­heblichem Besatz (bis etwa Vio) 5,80 bis 6,00, do. drahtgepreßt 40 Pf. mehr, Erzeugerpreis ab Er­zeugers Verladestation. Weizen- und Roggenstroh . Tendenz: ruhig.

zu spielen. Die Holländer gingen in Führung, aber Deutschland erzielte noch vor dem Seitenwechsel ein 2:1. Als Holland nach der Pause ausglich, wurde der Kampf härter, und als Holland nur noch sechs Mann im Wasser hatte, erzielte Deutschland den siegbringenden Treffer.

Zum Wasserballkampf gegen Italien trat Deutschland am Mittwochnachmittag an. Die deutsche Sieben siegte mit 4:0 (2:0) Toren, aber der Erfolg wurde weit schwerer errungen, als das Ergebnis es besagt.

Weltrekord

im 1500-Meter-Gchwimmen.

Arne Borgssagenhafter Rekord" verbessert.

Wenn man von Arne Borgs Weltrekord sprach, so konnte schlechthin nur seine fabelhafte Zeit über 1500 Meter Kraul gemeint sein, die der Schwede im Jahre 1927 bei den Europameisterschaften in Bologna mit 19:07,2 Min. schwamm. Elf Jahre be­stand diese Bestleistung. Jetzt wurde sie ausgelöscht. Bei den japanischen Studentenmeisterschaften in Tokio legte Tomikatsu Amano von der Nip- pon-Unioersittät die 1500 Meter' in 18:58,8 Min. zurück. Der Japaner, der schon im Vorjahr bei den Landesmeisterschaften durch gute Plätze auffiel, nahm auf der rekordfähigen Tokioter 50-Meter- Bahn auch noch den 1000-Meter-Wettrekord seines Landsmannes Hiroshi Negami mit einer Zwischen­zeit von 12:33,8 Min. mit. Der alte Rekord stand seit 1934 auf 12:41,8 Min.

Ragnhild Hveger Europameisterin über 100 Meier Kraul.

Bei den Europameisterschaften der Schwimmer in der Londoner Wembleyhalle fiel am Dienstag über 100 Meter Kraul die erste Entscheidung in den Frauenwettbewerben. Schon hier zeigte sich recht deutlich, daß die Vormachtstellung im Frauen­schwimmen von Holland nach Dänemark gewechselt hat. Die junge Weltrekordlerin Ragnhild Hveger (Dänemark) kam in der ausgezeichneten Zeit von 1:06,2 Minuten zu ihrem ersten Titel

Der diesjährigen 19. Nationalen Rhön, dem Wett­bewerb der besten Segelflieger Deutschlands, ging der Ruf voraus, daß man mit besonderen Erfolgen und Rekorden werde rechnen können. Eine derartige Voraussage war natürlich nur in theoretischer Hin­sicht möglich, indem man wußte, daß die zahlreichen ^Neukonstruktionen, die in regionalen Wettbewerben bereits erprobt waren, auf dem idealen Gelände der Rhön sich ganz besonders bewähren würden. Ob diese Erfolge und Rekorde sich auch praktisch ein­stellen würden, konnte niemand genau wissen, da das Segelfliegen einen Pakt mit dem Wetter vor­aussetzt und es von der Art des Wetters abhängig ist, ob nur kleine Sprünge oder große Fern- und Höhenflüge gestartet werden können. Das Segel­flugwetter war aber in diesem Rhönsommer über­raschend günstig, so daß die Rekorde kein Ende neh­men wollten. Das Ergebnis der 19. Rhön war dem­entsprechend: es sind sämtliche Welt­rekorde geschlagen worden.

Die Zielsetzung des NSFK., die Vereinigung aller schöpferischen Kräfte des Nachwuchses auf den Aus­bau des Segelflugs, hat in diesem Jahre erste ersten großen Erfolge gezeitigt. Nicht nur, daß in den ein­zelnen Segelfliegerstürmen die Gemeinschaftsarbeit im Vordergrund stand, nicht nur, daß in den zahl­reich Segelflugmodellwettbewerben bedeutsame Er­rungenschaften erzielt und in den Lehrwerkstätten praktisch angewandt wurden, auch die Flugwissen- schaftler, die in den verschiedenen Gesellschaften der Luftfahrtforschung vereinigt sind, haben zur Ver­vollkommnung der Technik beigetragen.

Aber es kommt nicht nur auf die theoretische und technische Zusammenarbeit an, auch die praktische Zusammenarbeit, die ineinandergreifende Organi­sation des großen Wettbewerbs führt automatisch Höchstleistungen herbei. Durch diese gleichzeitige An­spannung aller Kräfte war es deshalb möglich, die Fluggelegenheiten restlos und zum rechten Augen­blick auszunutzen. Nur dieser kameradschaftlichen Zu­sammenarbeit aller am Wettbewerb beteiligten

Deutsche in Texas gedenken ihrer Heimat.

LPD. Braunfels (Lahn), 10. August. Der Bürgermeister von Neu-Braunfels in T e x a s sandte dieser Tage eine Einladung an den Bürger­meister und die Stadtbeamten von Braunfels an der Lahn (in der alten Heimat), an der am 21. Aug. 1938 in Neu-Braunfels in Texas stattfindenden Einweihung eines Denkmals teilzunehmen, das den deutschen Pionieren gewidmet ist, die im Jahre 1844 unter der Führung von Prinz Karl von Solms-Braunfels in Texas einmanberten und im Gedenken an ihre alte Heimat einNeu- Braunfels" gründeten. In der Einladung heißt es u. a. wörtlich:Neu-Braunfels, an den schönen Quellen des Comals gelegen, in der fruchtbarsten Landschaft, von Prinz Solms-Braunfels gegründet und besiedelt, durch arbeitsfame, fleißige deutsche Pioniere zu einem Paradies geschaffen. Ihnen gilt das Ehrenmal, welches deutsche Nachkommen im Staate Texas dem Andenken der braven und hart geprüften Männer und Frauen errichteten..

Heute zählt Neu-Braunfels etwa 6000 Einwohner, die zum großen Teil deutscher Ab- st a m m u n g sind; sie haben ihre alte Heimat nicht vergessen.

Wie verlautet, kann der Einladung aus zeitlichen und sonstigen Gründen von Braunfels aus keine Folge geleistet werden. Die Stadt Braunfels und mit ihr das Solmfer Land aber werden in würdiger Form des seltenen und für die Heimat ehrenvollen Ereignisses gedenken.

'Hunbfunfprogramm

Freitag, 12. August.

5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land. 6: GyM' nastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nach' richten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bäderkonzert. 9.40: Mutter turnt und spielt mit dem Kind. 10.30: Fliegende Menschen: Meister vom Brett und Turm. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittags­konzert. 14: Nachrichten. 14.10: Hört wie immer zu! 15: Kleines Konzert. 16: Nachmittagskonzert im Park Wilhelmshöhe. Das Mikrophon unterwegs. 18: Zeitgeschehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher. 19:Winke, winke..Vergnüglicher Leitfaden für Ferienreisende. 19.15: Hinaus in die Ferne. 20: Nachrichten. 20.15: 1000 Takte Franz Lehär. Em bunter Reigen um des Meisters beliebte Melodien. 22: Nachrichten. 22.20: Europameisterschaften im Schwimmen. 22.45: Tanz und Unterhaltung. 24 bis 3: Nachtmusik.

Amerikas Leichtathleten herzlich begrüßt!

Amerikas Leichtathleten, die zum Länderkampf gegen Deutschland am kommenden Wochenende be­reits in der Reichshauptstadt weilen, wurden am Mittwoch durch den Berliner Stadtpräsidenten Dr. Lippert herzlich empfangen. Am Donnerstagabend sind die Amerikaner Gäste Leni Riefenstahls, wo wo sie den Olympiafilm in englischer Sprache vor­geführt erhalten. Für Freitag abend ist schließlich ein Empfang beim Reichssportführer, Staatssekre­tär von Tschammer und Osten vorgesehen.

Deutsche Wasserball-Siege.

3 :2 gegen Holland.

erscheine.

Mein-Mainische Börse.

TNillagsbörse: Scharfe Rückgänge.

Frankfurt a. M., 10. Aug. Wenn sich

Am Dienstagabend hatte Deutschland Europa-Wasserballturnier in London gegen Holland

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der Abgabedruck gegenüber den Vortagen etwas ver­stärkt hat, so war das Angebot doch nicht so stark im Verhältnis zu den scharfen Rückgängen am A k - t i e n m a r f t. Vielmehr sind diese auf das völlige Fehlender Kurspflege und der überaus schwachen Aufnahmebereitschaft' zurückzuführen. Die ohnehin schon starke Zurückhaltung erfuhr eine Ausweitung. Die Umsätze waren wesentlich höher als in den Tagen zuvor. Teilweise erfolgten Deckungen, wie auch verschiedentlich niedrige Limite erreicht wur­den. Die durchschnittlichen Einbußen lagen bei 1 bis 2 o. H. Eine gewisse Verstimmung ging von dem weiteren Kursoerfall führender Werte aus. So stellten sich z. B. JG.-Farben auf 143 bis 143,40 bis 143 (144,90), Verein. Stahl auf 98,50 bis 97,75 (99,40), Reichsbank auf 181 (182,50). Im übrigen waren die Rückgänge allgemein, fo daß nur die stärksten Verluste erwähnt seien: Buderus 100,50 (103,25), Harpener 143,50 (146,25), Rhein- stahl 126,25 (129), Demag 130 (134), Holzmann 136,25 (139,50), Licht & Kraft 127,75 (130), Adler­werke Kleyer 102 (104,25) und nach eintägiger Pause Ilse Genuß 127 (132,50), ferner Siemens nach etwa achttägiger Unterbrechung mit 183 f 189,13). Einige anfangs gehaltene Werte, wie Mannesmann mit 103,40 bis 103 (103), Geffürel mit unverändert 123,50 und Bernberg mit 120 (119,50) gingen später ebenfalls zurück, letztere auf 118,50.

Arn Rentenmarkt mehrte sich das Angebot. Besonders in Pfandbriefen hat es zugenommen, das aber bei noch unveränderten Kursen ausgenommen wurde. Von den variablen Papieren fielen Reichs- bahn-VA. auf 121,50 (122), Reichsaltbesitz auf 128,90 (129), hingegen wurden Kommunal-Um- schuldung etwas heraufgesetzt auf 93,90 (93,80). 4,5prozentige im Freiverkehr gehandelte Industrie- Obligationen waren teilweise gefragt, 4,5prozentige Brabag 98,50, 4,5proz. Deutsche Erdöl 99,25. Die amtlich notierten Industrie-Anleihen wiesen keine besonderen Veränderungen auf. Liguidationspfand- briefe der Gemeinschaftsgruppe lagen zumeist bis 0,20 v. H. niedriger. Stadtanleihen lagen uneinheit­lich; 4,5proz. Darmstadt von 26 und 28 je 98 (98,50), 4,5proz Hanau 98,25 (97,75).

Im weiteren Verlaufe kam die Abwärtsbewegung am 21 ft i en m a r f t zum Stillstand und teilweise stellten sich offenbar auf Deckungen und kleine Auf­nahmeneigung mäßige Besserungen um etwa 0.25 bis 0,50 v. H. ein. U. a. wurden Verein. Stahl mit 98,50 bis 98,75 nach 98,25, AEG. mit 104,75 nach 104.50, Geffürel mit 124,50 nach 123,50, Adler­werke mit 102,50 nach 102 und JG.-Farben mit 143,90 nach vorübergehend 142,75 bewertet. Die später notierten Werte lagen durchweg 1,50 bis 2 v. H. schwächer. Auch der Kassamarkt war ziemlich schwach, Wayß & Freytag 140 (zuletzt 147).

Der Freiverkehr lag gleichfalls schwach. Man nannte u. a. Dingler mit 83 bis 84,75 (84 bis 85.50), Elfäss. Bad. Molle 77 bis 79 (79 bis 81), Verein. Fränk Schuh 64 bis 66 (66 bis 68), Katz & Klumpp 90 bis 93 (94 bis 96) und Ufa 72,50 (74,50). Tagesgeld unverändert 2,25 v. H.

Abendbörfe uneinheitlich.

Die Abendbörse verlies uneinheitlich. Weiteren : mäßigen Erholungen standen ebensolche Rückgänge gegenüber, da neben Deckungen auf verschiedenen Gebieten erneut etwas Material herauskam. Käufe

Sonntags eingebaut und somit das ganze Fest auf einen einzigen Tag beschränkt. Zu den verschiedenen Wettkämpfen liegen über 1000 Meldungen aus Süd-, Südwest- und Mitteldeutschland vor. Das beweist, daß die Liebe zu diesem Fest die alte ge­blieben ist. Die Männer treten in fünf Leistungs­klassen an, die Frauen in zwei. Das Völsungen- horn hat der Tv. Offenbach-Bieber gegen Polizei Frankfurt, Tv. Neu-Isenburg, Tgd. Bornheim und Tv. Miltenberg zu verteidigen, und von den Staf­feln seien die Kämpfe um den Jahn-Schild (Männer), den Schmuck-Schild (Männer) und den Brunyildis- Schild (Frauen) erwähnt. Der Feldbergfest-Ausschuß hat, vielen an ihn ergangenen Wünschen Rechnung tragend, in diesen Tagen nun noch einen Drei­kampf für Männer über 50 Jahre ausge­schrieben, der sich wie folgt zusammensetzt: 75- Meter-Lauf, 17,6 bis 13,6 Sek.; Weitsprung aus dem Stand, 1,10 bis 2,10 Meter; Steinstoßen, 2 bis 6 Meter. Zum Sieg sind 40 Punkte erforder­lich. Faustball, Fechten, Gerätturnen und ver­schiedene Vorführungen vervollständigen die um­fangreiche Festfolge.

der Kundschaft wurden kaum beobachtet. Im allge« meinen hielten sich die Abweichungen bei größten- teils nur kleinen Abschlüssen bei 0,25 bis 0,50 o. H. Darüber hinaus wichen Conti Gummi auf 192 (194) und JG.-Farben auf 142,75 (143,90), anderer- jeits erholten sich Bernberg auf 120 (118,50) und

Butzbacher Werke für Eisenverarbeitung AG., Butzbach.

Fwd. Die zur Bamaa-Meguin AG. gehörenden Butzbacher Werke für Eisenverarbeitung AG., Butz­bach, berichtet zum 31. Dezember 1937, daß sich der Geschäftsumfang weiter vergrößert hat und der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr auf etwa das Doppelte gestiegen ist. Von dem Auf- traaseingang und den abgerechneten Lieferungen entfielen, ähnlich wie im Vorjahr, etwa 40 v. H. auf die Bamag-Meguin AG. Die neugegliederte Erfolgsrechnung weist einen Rohüberschuß von 2,5 Mill. RM. (im Vorjahr 2,26 bei 0,55 sonstigen Aufwendungen) aus. Dazu treten noch 12 930 (5460) RM. außerordentliche Erträge. Anderseits erforderten Löhne und Gehälter für die von 840 Ende 1936 auf 1100 Ende 1937 erhöhte Gefolgschaft 1,82 (1,29), gesetzliche soziale Leistungen 0,17 (0,12), Steuern 0,04 (im Vorjahr Besitzsteuern 0,047) Mill. RM. Nach Abschreibungen auf Anlagen von 0,40 (0,21) Mill. RM. ergibt sich einschl. 1201 (3019) RM. Vortrag ein Reingewinn von 2480 (11 201) RM., der laut Beschluß der bereits stattgefundenen Hauptversammlung auf neue Rechnung vorgetragen wird (im Vorjahr wurden der gesetzlichen Rücklage 10 000 RM. zugeführt). Der Auftragseingang habe sich auch in den ersten Monaten des laufenden Ge­schäftsjahres günstig entwickelt, so daß die Be- schäftigung des Werkes auf längere Zeit gesichert

in internationalen Kämpfen. Aber auch den zweiten Platz belegte eine Dänin, die überraschend gute Petersen in 1:06,8. Erst dann folgte die Holländerin Riet van Veen in 1:08,4 Minuten.

2/3 Millionen Männer beim Sport­appell der Betriebe.

Nach den bisher aus allen Gauen des Altreichs vorliegenden vorläufigen Meldungen haben sich be­reits mehr als 2,3 Millionen deutscher werktätiger Männer, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, entschlossen, zu der gewaltigen Demonstration für die Leibesübungen, dem Sportappell der Betriebe, anzutreten. Dieses Ergebnis ist um so beachtlicher, als dabei berücksichtigt werden muß, daß Tausende und aber Tausende dieser Männer sich noch nie sportlich betätigt haben.

Begegnungen

um den Tschannner-pokai.

Die Kämpfe um den Fußball-Tfchammer-Pokal werden am Sonntag, 28. August, mit den 32 Spie­len der ersten Hauptrunde fortgesetzt. Die Spiele beanspruchen schon deswegen erhöhtes Interesse, weil nun auch die Gaumeister eingreifen. Einige spannende Treffen sind vor allem in Süddeutschland zu erwarten, so in Freiburg, wo der FFC. den Deutschen Meister Hannover 96 empfängt, in Frank­furt, wo Meister Eintracht auf 1860 München tref­fen wird, und in Klein-Steinheim bei Hanau, wo der 1. FC. Nürnberg antreten muß.

Großer Bergpreis von Deutschland zum Großglockner.

Wir erhalten in diesem Jahre wieder eine Deutsche Bergmeisterschaft für Kraftfahrzeuge. Zum ersten Male wird der Großglockner am 28. August Schau­platz des Großen Bergpreises von Deutschland sein. Die Sieger in den einzelnen Fahrzeuggruppen, Krasttäder, Sportwagen und Rennwagen, erhalten den TitelDeutscher Berggeister 1938"

Auf der Bergstraße, die zu Deutschlands höchstem Gipfel führt, werden sich die von der ONS. ver­anstalteten internationalen Prüfungen abspielen. Gefahren wird auf einer 33,5 Kilometer langen Strecke von Kilometer 14,4 am Mauthaus Verleiten bis zur Franz-Josefs-Höhe bei Kilometer 47,9. Bei einer Maximalsteigung von 12 Prozent sind 2030 Meter Höhenunterschied zu überwinden.

Die Krafträder starten in den Wertungsgruppen 250, 350 und 500 ccm, für Sportwagen gibt es je vier Klassen mit und ohne Kompressor (1000, 1500, 2000 und über 2000 ccm). Hinzu kommen die vier Rennwagenklassen 1100, 2000, 3000 und über 3000 ccm. Der schnellste Fahrer des Tages wird mit dem Ehrenpreis des Kvrpsführers Hühn­lein ausgezeichnet.

Das offizielle Training wurde für die Tage vom 25. bis 27. August festgesetzt. Am 28. August steigt das Rennen, für dessen Organisation und Durch­führung die Motorgruppe Alpenland-Salzburg des NSKK. verantwortlich ist.

lande, in die Lüneburger Heide, an den Ostseestrand, nach Berlin oder südwärts ins Saargebiet und nach Süddeutschland flogen, war man doch allgemein er­staunt. So ist gerade in den letzten Wochen die Idee des Fliegens, für die es in Deutschland immer und immer wieder zu werben gilt, in einem Maße ge­fördert worden, wie es anders niemals so eindring­lich und Überzeugend getan werden konnte. Die Luftfahrt und speziell das NSFK. als Trägerin des zivilen und sportlichen Luftfahrtgedankens haben durch die 19. Rhön tausende neuer Freunde ge­funden,

Insbesondere hat der große Erfolg der Rhön auf die Jugend, auf den fliegerischen Nachwuchs ge­wirkt, indem sich in den letzten Tagen eine Reihe neuer Segelflugzeugwerkstätten aufgetan hat. So wird es möglich, aus den Kreisen unserer Jugend, wo manches unbekannte fliegerische Talent sich be­findet, den so dringend notwendigen Nachwuchs zu entdecken und systematisch für die großen Zukunfts­aufgaben der Luftfahrt heranzuziehen. Hierin liegt vielleicht der größte und bedeutendste Erfolg der gesamten Veranstaltung.

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