Einzelbild herunterladen

M.O

M

1

*

'OBJ

Hlllllll

aus-

ct/»

die

5 C.Q = Z'° e a. a.

S jb o ;äSio

E_ÖJ,2 3'-£<o

, o

C U

- E

2 -

O e-

einer Mannschaft in dieser Spielzeit für diesen Lokal-

L 0 » u

Durch den Ausfall Klasse hatte man die

Mnnerturnverem

Sieger im 2. Handball-M-Turmer

Organisation untadelig'

Veranstalter des Rennens war wieder

seinen tapferen Gegner sicherte, der als Privatfah­rer naturgemäß unter schwereren Umständen am Rennen teilnahm. Leider schied Winkler, der Favorit dieses Rennens, bereits in der ersten Runde wegen Kerzenschadens aus.

In der A-Klasse stellte der Karlsruher G a k> l e n z auf DKW. vor dem begabten Marburger Lottes, ebenfalls auf DKW., den Sieger.

Im Rennen der L-Klafse der Lizenz­fahrer (bis zu 500 ccm) gab es zunächst ein Duell zwischen den Brüdern Rührschneck. K. Rührschneck fiel aber dann gegen seinen Bruder Otto ab, bis der Danziger Ziemer (NSU.) aufrückte und m die Entscheidung eingriff. Mit guten Aussichten lag über einige Runden der Bremer E. Becker (BMW.) in der Spitzengruppe, er konnte sich aber auf die Dauer nicht behaupten. Rührschneck und Ziemer mach­ten die ersten beiden Plätze unter sich aus. Rühr­schneck siegte mit einem Durchschnitt von 99,0 km/st.

Und dann die Sportwagen ...

Mit großer Spannung sah man dem Start der Sportwagen entgegen, die zum erstenmal zu einem Wettkampf auf dem Schottenring auf die Bahn kamen. Das Debüt, das die Sportwagenfahrer dabei gaben, gestaltete sich so eindrucksvoll^ daß man da­mit rechnen darf, daß auch dieses Rennen zum selbst­verständlichen Bestandteil vonRund um Schotten" wird. Etwa 25 Wagen stellten sich in zwei Klassen (bis 1500 ccm und bis 1100 ccm) dem Starter. Die stattliche Anzahl der Wagen bot ein eindruckvolles Bild. Die meisten Wagen waren auf Stromlinie windschlüpfig" gearbeitet; eine Anzahl der Wa­gen war in der Karosserie von den Fahrern selbst konstruiert. Der silbrige Glanz des Leichtmetalls herrschte dabei vor. Einige .,Neander"-Wagen fielen durch ihre eigenartige Form auf. Im Rennen selbst

Für die Zuschauer wirkte sich das ungünstige Wet- ' ter insofern schlecht aus, als Tausende über geraume

Zeit fast schutzlos im Regen standen und hielten!

2 E E Ee

I fr' «

1 3 E

$.5

Ar «e « ~c_ « ""

Links: Das statt­liche Feld der Ausweis­fahrer der Klaffe A und B am Start. Der Startschuß ist gefallen. Unter äußerster Konzen­tration versuchen die Fahrer ihre Maschinen in Schwung zu bringen, um dann sofort aufzu­springen. Es gelang allen!

Unten links: Einer der Sportwagen in der Spitzkehre nach dem Start.

Unten rechts: Prinz Richard von Hessen bei der Verteilung der Ehrenpreise.

(Aufnahmen s3s: Neuner, Gießener Anzeiger.)

-2.H3 £2 o

kampf verlängert. Dieses Treffen war gerade der Gegensatz zu dem vorhergehenden Spiel. Während sich bei beiden Reseroevertretungen dem Auge ein in jeder Beziehung faires Spiel bot, während hier oft ausgezeichnete, flüssige Kombinationszüge zu sehen waren, bot dieser Kampf der beiden ersten Mann­schaften em weniger schönes Bild. Die harte Note, die hier oftmals etwas zu stark zur Geltung kam, wl.rkte sich auf die rein spieltechnischen Leistungen beider Mannschaften nachteilig aus.

Der Spielverlauf: Während der ersten Halbzeit sind die Männerturner leicht tonangebend und verschaffen sich eine Halbzeitführung von 3:1. Sie Turner, die das Spiel mit einigem Ersatz be­streiten müssen, kommen in der 9. Minute durch Fehrenbach zum ersten Tor. Sofort liegen die Sol­daten im Gegenangriff, und ein Deckungsfehler der Hintermannschaft gibt ihnen Gelegenheit zum frei­stehenden Schuß; aber Strack ist noch da! In wundervoller Parade meistert er den Ball von der linken unteren Ecke ins Aus. Wieder ist es Fehren- bach, der in der 13. Minute durch einen unheimlichen Fernschuß erfolgreich einsenden kann; aber die Sol- daten lassen nicht loder, und verkürzen auf 2:1. Die Angriffe der Männerturner erweisen sich als weit­aus gefährlicher. Nach dem Wechsel liegen die x wieder in Front und vergrößern

durch ihren Mittelstürmer auf 5:1. Ein Freiwurf' bringt die Gäste zum Gegentor. Angespornt durch rr^U*c^auer' I)aIten &ie Soldaten den Kampf nun vollkommen ausgeglichen; zäh und verbissen wird um den oieg gerungen, oftmals streift der Kampf die Grenzen des Erlaubten. Im Alleingang und schönem Durchspiel knallt Fehrenbach aufs Tor, und &nOd) ^rhüter starten kann, zappelt der § ß 1171 6 :2. Eine letzte Dranqperiode der

Sonaten bringt noch zwei Erfolge, reicht aber nicht mehr aus zum Sieg.

Der Sieger spielte in der Aufstellung: Strack

Seipp Krausch R.

Lubke Klein Möckel

Krausch K.H. Pfeifer Fehrenbach Brenner Winter . ^«Überreichung der beiden Wanderpreise an den Mannerturnverein fand im Anschluß an die Veranstaltung statt. Be

£-~z>

Weckerling in der Tour an zweiter Stelle.

Der Magdeburger Otto W e ck e r l i n q war auf der vierten Etappe derTour de France" von Nan- tes nach Royan mit dem Chemnitzer Hauswald ver- wechselt worden und dadurch an Stelle Hauswalds auf den 79. Platz gesetzt worden. Nun hat die Renn- eitung den von Weckerling eingelegten diesbezüg­lichen Protest anerkannt, so daß der Magdeburger nunmehr in der Gesamtwertung wieder an zweiter Stelle hinter dem Luxemburger Maserus liegt.

Bei der Tour de France" gewann Weltmeister Me ul en berg (Belgien) die fünfte Etappe von Royan nach Bordeaux über 198 Kilometer Am Etappenziel trafen 64 Mann geschlossen ein, darunter auch die Deutschen Wengler, Hauswald, Scheller, Wendel, Overbeck und Arents.

Rund um Schotten" unter Regenschauern.

65000 Zuschauer. - Sportwagen ausgezeichnet im Rennen. - Trotz nasser Bahn her vorragende Zeiten. Rennen ohne ernsten Unfall

Das große motorsportliche Ereignis unserer ober- hessischen Heimat gehört nun auch der Pergangen- heit an. Das 12. RennenRund um Schotten" stellte die ganze heimische Landschaft in das Zeichen des Motorsportes. Auf allen Straßen donnerten die Motore der Bielen, die Zeuge des Kampfes sein wollten, den die Besten der Kraftfahrer unter sich austrugen. Schotten und die Rennstrecke war für alle Freunde des Kraftfahrsportes in weitem Um­kreis zu einem Magnet geworden und niemand scheute die Fahrt über Hunderte von Kilometern Entfernung, um mit dabei zu fein. Schon zu früher Stunde setzte der Zustrom der Zuschauer ein und in schier endlosen Kolonnen zogen Kraftwagen, Om­nibusse und ein Heer von Motorrädern auf den zum größten Teil ausgezeichneten Hauptstraßen nach dem Vogelsberg. Stundenlang dauerte die Anfahrt der Zuscbauermassen. Aber auch mit der Eisenbabn kamen Tausende von Volksgenossen. Viele Jugendliche fuh­ren in Rudeln auf Fahrrädern herbei und auch von ihnen scheute mancher die Reise über viele Kilometer nicht. Im frühesten Morgengrauen hatten sie sich ausgemacht und zu nächtlicher Stunde erst kamen sie heim. Aber!Rund um Schotten" mußte man ge­sehen haben!,

Schlechtes Wetter!

Das Reifen stand nicht unter dem besten Stern. Es fand vielmehr unter ständigen und kräftigen Gewitterschauern statt. Hin und wieder kam spär­lich und oft nur für wenige Minuten die Sonne, trocknete einigemale die Bahn, die wenig später dann wieder mit den Wassermassen heftiger Ge­witterregen überschüttet wurde. Die Stimmung wurde dadurch nicht gehoben. Die Zuschauer flüchteten unter Zelte und bauten sich aus Regenmänteln Unterstände, die Fahrer aber standen zur allgemei­nen Bewunderung die Rennen eisern durch und fuhren hervorragende Zeiten, wenn es ihnen auch nicht gelang, an die Streckenrekorde von Heiner Fleischmann (1937 = 113,28 km/st) oder gar von Steinbach (1936 = 120,85 km/st) heranzu­kommen. Der Danziger Ziemer fuhr auf NSU. gestern die schnellste Runde mit 109,3 km/st. In Anbetracht der schlechten Weiterung muß diese Zeit als außerordentlich gut bewertet werden.

Ee=.

»-tr'e'

Oberste Nationale Sportbehörde für d i e deutsche Kraftfahr t". Zahlreiche Kame­raden aus dem NSKK. sicherten dem Rennen den glatten Verlauf. Gruppenführer Prinz Richard von Hessen, der schon während aller Trainings- tage dabei war, teilte sich mit dem Führer der NSKK. - Motorgruppe Westmark, Gruppenführer N. Eiden, in die Gesamtleitung und übernahm das Schiedsgericht. Rennleiter war wieder Sturm­führer Dienemann. Für den Sicherungsdienst waren Standartenführer Nagel M/147 Gießen, Staffelführer Dr. Schäfer M/147 Gießen und Oberstaffelführer Schäfer M/146 Hanau verant­wortlich. Zahlreiche NSKK.-Kameraden der Stan­darte 147, insbesondere aus Gießen, standen während des ganzen Tages in schwerem Dienst. Mancher von ihnen hatte dabei gar nicht immer die Möglichkeit, die Rennen selbst zu sehen oder gar zu verfolgen. Aber opferbereit dienten sie alle der großen Sache. Eine Fülle der Arbeit er­wuchs dem Sicherheitsdienst iy der Leitung des Kraftfahrzeugverkehrs zu den einzelnen Parkplätzen.

Selbstverständlich waren auch in jeder anderen Hinsicht sorgfältige Vorbereitungen getroffen wor­den. Sieben Lautsprecher, die sehr weit zu hören waren, funktionierten ausgezeichnet; die Fernsprech­verbindung zu den Fahrtbeobachtern war ebenfalls sehr gut. Der Nachrichtendienst auf der gesamten Strecke wurde von der Wehrmacht (Nachrichten­abteilung Frankfurt a. M.) durchgeführt, und trug wesentlich zum Gelingen bei. Die Zuschauer konnten stets über den Rennverlauf unterrichtet werden Der Sanitätsdienst war ebenfalls vorbildlich organisiert Auch Kameraden unserer GießenerSanitäts- bereitschaft waren mit ihrem neuzeitlichen Wagen dabei. Sie brauchten aber nicht einzugreifen.

M - o aS-^E ?

3 0 ..

%E

* 5 * 61 a

konnte man beobachten, daß sich die Wagenfahrer inzwischen mit der Strecke innig vertraut gemacht hatten, denn sie blieben in ihren Zeiten nicht hinter denen' der Motorradfahrer zurück. In der Klasse bis 1500 ccm stellte W. Assenheimer (Heil­bronn) auf MG. den Sieger mit der Geschwindig­keit von 101,7 Kilometer. In derkleinen" Klasse wurde das Rennen zu einem Triumph für Fiat. Vier Wagen dieses Werkes wurden von ihren Fah. rern auf die ersten Plätze gesteuert. Sieger wurde hier Reichenwallner (München) mit 93,8Kilo­meterstunden.

Siegerehrung.

Den Ausklang des Tages bildete dann die Sie­ger-Ehrung am Start unö Zielplatz. Gruppenführer Eiden (NSKK.-Motorgruppe Westmark) nahm nach einer kurzen Ansprache, in der er allen Be­teiligten dankte und das Rennen als einen schönen Erfolg des deutschen Motorsportes kennzeichnete, im Auftrage des Korpsführers Hühnlein die Sie­gerehrung vor. Den Fahrern wurden zahlreiche prächtige Ehrenpreise überreicht, die von den Sie­gern mit berechtigtem Stolz entgegengenommen wurden. Mit dem Gedenken des Führers und den Liedern der Nation fand die Feier ihren Abschluß,

Die Ergebnisse.

Hloforräber:

Ausweisfahrer: Klasse bis 250 ccm: 1. Wolf (Wiesbaden) auf DKW., 59:30,3 -- 97£ km/st (sechs Runden = 96,48 km); Klasse bis 35 0 ccm: 1. Wünsche (Borsberg) auf Norton, 59:15,2 = 97,5 km/st; Klasse bis 500 ccm: 1. Forstner (Neckarsulm) auf NSU., 55:52,2 103,6 st/km.

Lizenzfahrer: Klasse bis 250 ccm: 1- Gablenz (Karlsruhe) auf DKW., 1:22 = 94,2 km/st, 2. Lottes (Marburg) auf DKW., 1:23,7 = 92,8 km/st, 3. Pätzold (Giersdorf) auf DKW-, 1:23,8 92,8 km/st, 4. Voßhöller (Greven) auf DKW., 1:27,11 = 88,6 km/st, 5. Schneider (Klingen­thal) auf DKW., 1:28,2 = 87,7 km/st.

Klaffe bis 350 ccm: 1. Bodmer (Neckar­sulm) auf NSU., 1:15,3 -- 102,8 km/st (schnellste Runde mit 107,3 km/st), 2. Richnow (Berlin) auf Rudge, 1:16:12,3 = 101,3 km/st, 3. Nitschky (Karls­ruhe) auf Norton, 1:16:44,3 = 100,6 knVst, 4. Hentze (NSU.), 1:17:05 = 100,1 km/st, 5. Schön (Frank­furt) auf Delocette, 1:18:05 = 98,8 km/st, 6. Hasel- deck (Nürnberg) auf Norton, 1:18:06 = 98,8 km/st.

Klasse bis 500 ccm: 1. Otto und K. Rührschneck (Nürnberg) auf Norton, in totem Ren­nen, 1:17:47 = 99,2 km/st, 3. Ziemer (Danzig) auf NSU., 1:17:56 = 99 km/st, 4. Erich Becker (Bre­men) auf BMW., 1:19:17 = 97,3 km/st, 5. Hilde­brandt (Hamburg) auf BMW., 1:23:37,1 = 92,3 km/st.

Sportwagen:

Klasse bis 1100 ccm: 1. Reichenwallner (München) auf Fiat, 51:25,3=94,6 km/st, 2. Sörgel (Köln) auf Fiat, 51:44,2 = 93,3 km/st, 3. Zinn (Meiningen) auf Fiat, 52:49,3 = 91,4 km/st.

Klasse bis 1 500 ccm: 1. Assenheimer (Heilbronn) auf MG., 47:28,4 = 101,7 km/st, 2. Wiswedel (Berlin) auf MG., 47:32,4 = 101,5 km/st, 3. Werneck (Garmisch-Partenkirchen) auf BMW., 47:34,4 = 101,4 km/st, 4. Glöckler (Frank­furt) auf Hanomag, 46:52 = 98,2 km/st.

E^ V 3

Glücklicherweise ging es, wenn auch nicht ohne Stürze, so doch ohne ernsteren Unfall ab. Lediglich Brechmann (Paderborn) mußte mit Prellungen und Kohlus (Bayreuth) mit einer Kniegelenk- oerletzung in das Krankenhaus gebracht werden.

Die Anlage der Parkplätze war nach Erfahrungen früherer Jahre so gestaltet, daß sich Zu- und Abfahrt ohne Schwierigkeiten vollzogen. Da allgemeinKa­meradschaft der Straße" geübt wurde, vollzog sich der Zustrom der vielen tausend Fahrzeuge, wie auch die Abfahrt vollkommen reibungslos. Im Dienste der Verkehrsregelung leisteten Gendarmerie und Polizei aus weitem Umkreis hervorragende Arbeit. Von einigen Ausnahmen abgesehen ver­hielten sich die Zuschauer sehr diszipliniert.

Interessant war es übrigens zu beobachten, wie überall in den Orten an den Hauptverkehrsstraßen insbesondere in den Kurven die dörfliche Bevöl­kerung stand und den Verkehr beobachtete. Die Ju­gend verfolgte aufmerksam die Kurventechnik der ein­zelnen Fahrer, die auf dem Wege nach ober von Schotten ihr Dorf passierten. Das Interesse für den Kraftsport gewinnt in unserem Oberhessen immer mehr an Umfang.

Die Strecke im Rechtskurs.

Während der vorausgegangenen Trainingstage hatten sich die Fahrer mit dem erstmalig gefahrenen Rechtskurs bereits sehr gut vertraut gemacht. Die Kurven nahe dem Ziel und am Laubacher Kreuz wurden von vielen der Fahrer geradezu virtuos genommen. Auf der Geraden nach Götzen und an der Feldkrücker Höhe hinauf wurde aus den Mo­toren das Letzte herausgeholt. In der Poppenftruth mußten die kurzen Kurven abwärts und dazu regennaß sehr vorsichtig genommen werden. Da­für aber wurde zwischen Poppenftruth und Rudings­hain, wie auch zwischen Rudingshain und dem Start- und Zielplatz soaufgedreht", daß den Zu­schauern Hören und Sehen verging.

Oie Kämpfe der Solokrafträder.

Zuerst starteten, auf die Minute pünktlich um 10 Uhr, die Ausweisfahrer der Klaffe B (bis 350 ccm) über 6 Runden (je 16,08 Kilometer), also über 96,48 Kilometer. Allerdings war die Zahl der Startenden kleiner, als es ursprünglich erwartet war. Mehrere Fahrer, die die geforderte Zahl der Trainingsrunden nicht erfüllten, schieden aus, andere hatten ihre Meldungen zurückgezogen. Immerhin er­gab sich noch ein überaus stattliches Feld, das ge­schlossen davonzog. Aber schon nach Götzen hinauf löste sich das Rudel auf. Zwei Minuten später krachte der Startschuß für die Ausweisfahrer der Klaffe A (bis 250 ccm), ebenfalls über sechs Runden. In der Klasse B setzte sich Wünsche (Borsberg) auf Norton erwartungsgemäß an die Spitze, nachdem über zwei Runden der Neckarauer Weidener, ebenfalls auf Norton,, geführt hatte, bann aber ausschieb. Wünsche brachte burch seine überlegene Fahrtechnik mit 97,5 km/st ben Sieg in biefer Klasse an sich. An zweiter Stelle kam ber Münchener Eber (auf Norton) ein. Ein her- oorragenbes Rennen fuhr ber Sieger ber Klasse A, E. Wolf (Wiesbaden), der mit seiner 250 ccm DKW. nur 15 Sekunden mehr brauchte, als Wünsche mit seiner 350 ccm Norton. Wolf ließ seine Kon­kurrenten erheblich hinter sich.

Im zweiten Rennen des Tages wurden sehr gute Zeiten erzielt, da das Rennen zum Teil auf trocke­ner Bahn bestritten werden konnte. In der Klaffe C der Ausweisfahrer (bis zu 500 ccm) gab der Neckarsulmer Forstner auf NSU. ben Ton an. Allerbings war ihm Otto (Birlenbach) auf Rudge, ber bie ersten zwei Runben führte, während der weiteren Runden immer hart auf den Fersen. Beide belauerten sich argwöhnisch und lieferten sich einen begeisternden Kampf. In ihren besten Runden waren sie nur mit Sekunden zeitunterschiedlich von­einander entfernt.

Einen ähnlichen Zweikampf gab es in der 8-Klasse der Lizenzfahrer (bis 350 ccm), öas zusammen mit dem der A-Klasse (bis 250 ccm) bas britte Rennen bes Tages barstellte Der Fabrikfahrer B o b m e r auf NSU. lag mit H. Richnow (Berlin) auf Rubge in einem giganti» jchen Kampf. Abwechselnb hatten sie bie Führung. ®qt auf ben letzten Runben konnte Bobmer einen Vorsprung herausarbeiten, ber ihm ben Sieg gegen

3

- 0 Q

3 £ cQ

E ec E 1 2;

Das am vergangenen Samstag auf dem Univer­sitätssportplatz ausgetragene 2. Turnier ber Orts­gruppe Gießen brachte nicht ben Erfolg, ben man allgemein von einer berartigen Veranstaltung er­wartet hatte. Nicht nur bie schwache Mannschafts­beteiligung ber Vereine, auch ber Besuch biefer Veranstaltung ließ viel zu wünschen übrig. So kam es, baß bie Spvgg. 1900 noch im letzten Augen­blick ihre Mannschaft infolge Spielermangel zurück­ziehen mußte, jo baß nur noch ber Luftwaffen­sportverein und Männerturnverein in beiben Klassen mit je einer Mannschaft vertreten waren.

Cuftroaffenfportoerein II 7Mv. II 1:5 (1:3).

Wenn diesem Spiel der zweiten Vertretungen beider Vereine auch nicht bie Bedeutung zukam wie der Begegnung zwischen den ersten Mann­schaften, so war man auf .den Ausgang dieses Treffens nicht minder gespannt, galt es dach den wertvollen Wanderpreis dieser Gruppe zu erringen. Das Ergebnis überrascht injofern, als die Soldaten gegen die noch außerordentlich j^uge Mannschaft der Männerturner eine eindeutige Nieoerlage bei verkürzter Spielzeit einstecken mußten. Schon kurz nach Anpfiff machte sich eine leichte Ueberlegenheit der Mtv.er bemerkbar, und Lindenstruth konnte schon in den ersten Minuten im Anschluß an eine schöne Kombination zum ersten Tor einsenden, .dem Möckel kurz darauf mit einem ausgezeichneten Schuß nachkam. Obwohl die Soldaten zeitweise drängten, lief sich ihre Angriffsreihe entweder in der gut arbeitenden Hintermannschaft des Gegners fest oder wurde schon frühzeitig durch die Läufer­reihe abgestoppt, so daß der Mtv.-Schlußmann ver­hältnismäßig leichte Arbeit hatte. Auch in der Zweiten Halbzeit blieben die Männerturner stets leicht überlegen, wenn auch die Ausbeute an Er­folgen nicht mehr so groß war. Zwei weitere Tore vergrößerten den Vorsprung aus 5:1 und geben mit dem Schlußpfiff den Männerturnern den verdienten Sieg.

Cuftroaffenfpotfoerein I 7Mv. I 4:6 (1:3).

O)E 4> «uS.'Q E^ k 4> & ® 9, 2 J

2 '

<0 ** 5 E » :

3 - £ s-S - ~ . C T; /

4> «Q £

E E O C

~ 4» E , n .2. , s E 4» ö» kJ

b o E.E c.

E e'<£

LLL^EZZ 4- ®4>; 2 -SX. 4J

®E tot

3 dH 4. t-

<3E 3 ä »s