Ausgabe 
11.1.1938
 
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Kapitänleutnant Maihys Ende,

Druck des Brennstoffs zu halten. Dies war in der großen Höhe sehr anstrengend, abgesehen davon, daß es einen Arm beanspruchte und mir nur eine

Derfurckterregende" Mathy war mit seiner wackeren Besatzung geblieben; sein Geist und seine Tatkraft leuchteten der Luftschiffwaffe als Borbild

Letzter Angriff und Untepgang vonL31Ä.

Immer noch werden neue Heldentaten des Welt­krieges bekannt, und vieles von dem, was an Un- aeheuerlichem geleistet worden ist, kann erst jetzt seine volle Würdigung finden. Das gilt auch für die kühnen Zeppelinangriffe auf Eng? land im Jahre 1916. Diese Angriffe haben zwei­fellos damals auf London und die Engländer eine große Wirkung ausgeübt. Einer der gefürchtetsten Kommandanten war Kapitänleutnant Mathy, der Befehlshaber vonL 31", der mehrfach die britische Hauptstadt erfolgreich angegriffen hat. In dem 6. Band des von der Kriegswissenschaftlichen Abteilung der Marine herausgegebenen Seekriegs­werkes wird darüber berichtet. Hier wird aus dem englischen Seekriegswerk auch der Heldenbericht über das Ende des Kapitänleutnants Mathy und desL 31" wiedergegeben.

Es war in der Neumondnacht vom 1. zum 2. Ok­tober. Die Wetterverhältnisse bei dieser Angriffs­fahrt waren keineswegs günstig, der Wind war böig, der Himmel bewölkt, die Sichtigkeit gering. Eine fast durchweg geschlossene Wolkendecke, die auch England bedeckte, machte zwar die Abwehr durch Geschütze und Scheinwerfer und Flieger we­niger erfolgreich, erschwerte aber den Luftschiffen in hohem Maße die Navigation. Am 1. Oktober stiegen im Laufe des Nachmittags alle startbereiten Luftschiffe auf. Elf Luftschiffe waren auf dem Marsch und zu ihnen aevörte auchL 31" unter Führung des Kapitänldutnants Mathy. Die letzte Angriffsfahrt dieses Lu.ftschi.f- fes und seiner heldenhaften Besatzung kann nur nach englischen Angaben dargestellt werden.

L 31" passierte die Küste gegen 9 Uhr abends nördlich Lowestoft und richtete seinen Kurs mit der diesem tatkräftigen Komyiandanten eigenen Be­stimmtheit unmittelbar gegen London. Um 10.45 Uhr wurde ,,L 31" bei Kelvedön Hatch von Schein­werfern gefaßt und änderte bei Annäherung an die östliche Verteidigungslinie seinen Kurs nach Nord­westen, um den Angriff aus nördlicher Richtung anzusetzen; um 11.30 Uhr erfolgte Kursänderung in südwestlicher Richtung, um nunmehr von Norden anzugreifen.L 31" wurde von den Batterien bei Newmans und Temple House heftig unter Feuer genommen. Nach englischer Ansicht hat der Kom­mandant dort seine Absicht, London anzugreifen, aufgegeben und seine Bomben bei Cheshunt in kurzer Folge abgeworfen. Der Bombenabwurf richtete sehr ausgedehnten Materialschaden an, allein 304 Wohnhäuser wurden beschädigt oder zer­stört. AlsL 31: nunmehr Abwehrflugzeuge in sei­

ner Nähe bemerkte, wurde scharf festlicher Kurs genommen. Durch energische Höhen- und Kursände­rungen versuchte der Kommandant, sich den Schein­werfern, dem Geschützfeuer und den Fliegern zu entziehen. Inzwischen waren vier Abwehrflugzeuge zum Angriff aufgestiegen, die bei starker Schein­werferwirkung günstige Bedingungen'zum Angriff hatten.

Leutnant W. I. T e m p e st kam in Gefechtsbe­rührung mitL 31" und gibt in feinem dienstlichen Bericht eine eindrucksvolle Schilderung des Kampfes, der zur Vernichtung vonL 31" führte:Gegen 12.45 Uhr befand ich mich über dem südwestlichen Teil von London in einer Höhe von 14 500 Fuß (4400 Meter). Es herrschte starker Bodennebel, und es war bitter kalt; im übrigen war es eine herr­liche, sternenklare Nacht in der Höhe, in der ich mich befand. Ich war gerade im Begriff, nach dem nordöstlichen London hinüberzusehen, wo der Nebel nicht ganz so stark war, als ick dort sämtliche Scheinwerfer in einer riesigen Pyramide zusammen­gefaßt sah. Als ich meine Blicke aus ihre Spitze richtete, sah ich etwa 15 Meilen entfernt, Kurs direkt auf Landon, einen kleinen ziaarren- förmigen Gegenstand, den ich sofort als einen Zeppelin ausmachte. Ich hatte vorher viele eingebildete Zeppeline gejagt, die bei Annäherung stets Wolken gewesen waren. Ich suchte daher zu- .nächst schnell Annäherung an mein Ziel (ich stand an der einen Seite von London und der Gegner an der anderen, beide steuerten wir auf die Mitte der Stadt zu); während der ganzen Zeit waren die Verhältnisse besonders unangenehm, denn um bis zum Zeppelin vorzudringen, mußte ich eine wahre Hölle krepierender Granaten der untenstehenden Abwehrgeschütze passieren. Plötz­lich schien es mir, als wenn der Zeppelin mich ge­sichtet hätte, denn er roaff alle Bomben in einer Salve ab, änderte scharf Kurs, richtete die Spitze nach oben und versuchte nordwärts zu entkommen, indem er so schnell wie möglich höher stieg. Wäh­rend der Zeppelin seine Bomben abwarf, schätzte ich seine Höhe auf ungefähr 11 500 Fuß (3200 Meter) ein. Ich verfolgte ihn mit höchster Ge­schwindigkeit bis zu einer Höhe von 15 000 Fuß (4600 Meter), indem ich ihn allmählich überholte. Zu dieser Zeit war das Abwehrfeuer sehr heftig; ich war in einer außergewöhnlich unangenehmen Lage, während ich ungefähr 5 Meilen hinter dem Zeppelin stand. Hier überfiel mich das Unglück, daß meine mechanische Druckpumpe eine Störung hatte und ich meine Hand pumpe benutzen mußte, um den

Hand übrigließ, um das Feuer zu eröffnen. Wäh­rend ich mit dem Zeppelin höher stieg, stellte ich zu meiner Freude fest, daß ich nicht mehr inr Ab­wehrfeuer stand, denn die nächsten Granaten kre­pierten etwa 3 Meilen entfernt. Der Zeppelin war jetzt fast 15 000 Fuß (4600 Meter) hoch und stieg schnell. Ich beschloß daher, ihn zu untertauchen, denn trotz geringen Geschwindigkeitsüberschusses stieg der Zeppelin wie eine Rakete und ließ mich nicht näherkommen. Ich setzte jetzt den Brennstoff­tank unter kräftigen Druck und hielt unmittelbar auf den Zeppelin zu, indem ich Schnellfeuer auf ihn abgab. Als ich unter dem Zeppelin passierte, gab ich ihm eine weitere Lage Schnellfeuer, riß meine Maschine herum, stand unter dem Schwanz des Zeppelins, flog unter ihm entlang und schoß soviel Blei in ihn hinein, als ich hergeben konnte. Ich sah Rauchspurgeschosse in allen Richtungen vom Luftschiff kommen, aber ich stand zu dicht unter ihm, als daß es sich auf mich konzentrieren konnte. Während ich feuerte, bemerkte ich, wie das Luft­schiff innen rot erglühte wie ein riesen­hafter Lampion, und dann schoß e i neF lamme aus dem Vorderteil und bestätigte mir, daß es in Brand gesetzt war. Das Luftschiff schoß etwa 200 Fuß (60 Meter) hoch, stand still und kam stehend auf mich zu, bevor ich Zeit hatte, aus dem Wege zu gehen. Ich machte mit allen Mitteln einen Sturzflug, während der Zeppelin hinter mir her­schoß, und ich erwartete jede Minute, in Flammen eingehüllt zu sein. Jetzt machte ich, um aus dem Wege zu kommen, einen Spiralflug, als der Zeppe­lin fauchend wie ein Hochofen hinter mir vorbei­schoß. Ich richtete meine Maschine auf und beo­bachtete, wie das Luftschiff mit einem Fun­ke n r e g e n z u Boden fiel. Nunmehr feuerte ich in der Erregung meiner Gefühle Dutzende von grünen Leuchtsternen. Ich sah auf meine Uhr und stellte fest, daß es zehn Minuten nach 1 Uhr war. Ich fühlte mich sehr schwach und ermüdet, und es machte mir erhebliche Schwierigkeiten, durch den Nebel meinen Weg zum Landeplatz zu finden. Ich stieß hart auf und schlug mit dem Kopf auf mein Maschinengewehr." Diesem Bericht fügt das amt­liche englische Werk hinzu:

Dies war das Ende von Heinrich Mathy, befh- größten Luftschiffkommandanten des Krieges. Die­jenigen, die glauben, die Zeppelinkommandanten für ihre Angriffe auf dieses Land verurteilen zu sollen, mögen an die Worte erinnert werden, die über dem Grabe einer gefallenen Zeppelinbesatzung auf einem Friedhof in Suffolk stehen: ,Wer bist du, daß du einen fremden Knecht richtest? Er steht ober fällt seinem Herrn/"

voran.

Wetterbericht.

Die ausgedehnte Tiefbrucklage über Europa bringt noch immer Unbeständigkeit. Der Durchzug einer kräftig entwickelten Kaltströmung brachte da­bei in der Nacht zu Dienstag weitere Windausströ­mungen, von denen Geschwindigkeiten von ,nehr als 60 Stundenkilometer erreicht wurden. Die Nie­derschläge bestehen in den Höhenlagen über 600 Meter aus Schnee. Bei dem noch herrschenden Frost bestehen im allgemeinen gute Wintersportmöglich­keiten. Starker Druckanstieg beutet auf eine be- gtnnenbe Umgestaltung ber Wetterlage, bie aber vorerst noch keine durchgreifende Wirkung bringt.

Aussichten für Mittwoch: Deränberlich, mit teilweise Aufheiterung, boch noch immer unbe- ftänbig, und einzelne Niederschläge, im Gebirge Schnee.

Luftemperaturen am 10. Ignuar: mittags 3,5 Grad Celsius, abends 1,9 Grad; am 11. Januar: morgens 1,7 Grad. Maximum 4,0 Grad, Minimum 0,9 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 10. Januar: abends0,1 Grad; am 11. Januar: morgens0,2 Grad. Niederschläge 4,6 mm.

Wintersport-Wetterdienst.

Vogelsberg. Hoherodskopf: Nebel, 4 Grad, Gesamtschneehöhe 80 cm, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.

Rhön. Wasserkuppe: Bedeckt,2 Grad, Ge­samtschneehöhe 110 cm, Pulverschnee, Ski und Ro­del sehr gut.

Taunus. Großer Feldberg: Nebel, 2 Grad, Gesamtschneehöhe 60 cm, Ski und Rodel gut mittel­mäßig.

Schwarzwald. Feldberg: Leichter Schnee­fall, 4 Grad, Gesamtschneehöhe 140 cm, Ski und Rodel sehr gut. x

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftletters: Ernst Blum» schein. Verantwortlich für Politik und für bie Silber: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für ben übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für ben Inhalt ber Anzeigen: Theobor Kümmel. D. A. XII. 37: 11000. Druck unb Verlag: Brühlsche Universitätsbruckerei R. Lange, K -G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs» preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs» preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit ber Illustrierten 5 Pf. mehr.

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Heute nacht entschlief nach schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden mein innigstgeliebter, Mann, mein treusorgender Vater, unser herzens­guter Sohn, Schwiegersohn. Bruder, Schwager und Onkel

Herr Wilhelm Großbaus

im 40. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Kath. Großbaus, geb. Muhl, nebst Kind und allen Angehörigen.

Alten-Buseck. Lieh, Grofcen-Buseck, Gießen, den 10. Januar 1938.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 12. Januar, nachmittags 3 Uhr, in Alten-Buseck vom Trauerhause Friedhofstrabe 19 aus statt

______________________________________'__________________________________________158D

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Großen-Linden, den 11. Januar 1938.

157D|

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem , Heimgang unserer lieben Entschlafenen, für die trost­reichen Worte des Herrn Pfarrers und die liebevolle Pflege der Krankenschwester sagen wir auf diesem - Wege unseren herzlichsten Dank.

Familie Heinrich Krauskopf und Angehörige.

Frau Wilhelmine Lang, geb. Schmall

In tiefer Trauer:

Butzbach, den 10. Januar 1938.

161D

Heute früh entschlief sanft nach kurzem Leiden in ihrem 76. Lebensjahr meine liebe, gute, selbstlose Lebensgefährtin, unsere treusorgende, nimmer­müde Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 12.Januar, nachmittags 2.45 Uhr auf dem Neuen Friedhof in Gießen statt Von Beileidsbesuchen bittet man abzusehen.

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