Ausgabe 
10.10.1938
 
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Wie sieht es in derWittschast aus?

Der geschlossene sudetendeutsche Raum mit min­destens 50 d. H. deutscher Einwohner, der jetzt zum Reich kommt, umfaßt nach der Volkszählung vom 1. Dezember 1930 rund 24 470 Quadratkilometer oder 31 d. f). der Gesamtfläche Böhmens, Mährens und Schlesiens. Nach der Berufszählung vom Jahre 1930 waren von der 3 231688 zählenden deutschen Bevölkerung 1 622 110 beruflich tätig, darunter 270 706 in der Land- und Forstwirtschaft, 776 715 in der Industrie und den Produktionsgewerben, 196 755 in Handel, Geldwesen und Verkehr. Die Braunkohlenvorräte von Falkenau-Ellbogen-Karls­bad und des Egerländer Beckens werden auf 1,6 Milliarden Tonnen geschätzt. Die Braunkohlenförde­rung des sudetendeutschen Gebietes macht 10 v. H. der deutschen aus. Steinkohle findet sich im Schatz- lar-Schwadowitzer Revier, einer Fortsetzung des Waldenburger Reviers. Die bekannten Erzvorkom­men sind größtenteils erschöpft. In Komotau liegen die Mannesmannröhrenwerke, die 8000 Arbeiter be­schäftigen. Die Metallindustrie, größtenteils Maschi- nenindustrie, ist in der Gegend von Bodenbach, Teplitz, Komotau, Karlsbad, Reichenberg und Warns­dorf vertreten. Zinn wird auf der Dreikönigs-Zinn- zeche in Frühbuß gefördert, die Zinngrube in Schönfeld ist in britischem Besitz und zeitweilig still- gelegt. Kupfer wird in Wernersdorf bei Braunau und Marienbad abgebaut, Zink wird bei Karlsbad, Blei bei Mies gewonnen. Bei Joachimstal wird aus der dort gefundenen Pechblende Radium hergestellt. Die Karlsbader Porzellanindustrie, die über 40 Fabriken besitzt, befindet sich zu mehr als 90 v. H. in sudetendeutschen Händen. Ihr Jnlandsabsatz be­trug etwa ein Fünftel der Gesamterzeugung. Die alt- berühmte Glasindustrie der Sudetenländer verfügt über 1100 Betriebe, in der bei normaler Wirtschafts­lage über 36 000 Arbeiter beschäftigt werden, dazu kommen noch rund 90 000 sudetendeutsche Heim­arbeiter. Die Flaschenindustrie ist Großindustrie. Die Fabriken können jährlich rund 100 Millionen Flaschen herstellen, von denen das Inland bisher höchstens 30 v. H. abnahm. Dazu kommt die Hohl­glasindustrie und bei Haida-Steinschönau und im Jsergebirges die Kunstglasindustrie. Die Textil­industrie ist sehr ausgebreitet. Die Wollindustrie ver­fügt über 450 000 Kammganxspindeln, 590 000 Streichgarnspindeln und 3300 Webstühlen, etwa 80 v. H. sind in deutschen Händen. In der Baum­wollindustrie mit über 3 600 000 Spindeln beträgt der deutsche Anteil 75 v. H., in der Leinen- und Hanfindustrie mit 318 000 Spindeln 85 v. H. Die Seidenindustrie ist hundertpozentig deutsch. Alle diese Industrien waren notleidend, weil nach dem Kriege der Rückhalt an einen größeren Wirtschafts­raum fehlte.

Das Reich hat gewaltige Leistungen vollbracht und damit auch große finanzielle Verpflichtungen auf sich genommen. Stichworte wie Arbeitsbeschaf­fung, Aufrüstung und Landesverteidigung bezeich­nen den Hauptkerl der Ausgaben, es kommen dazu aber auch noch die vielen bevölkerungs- und ver­kehrspolitischen Maßnahmen, die Förderung des Bauwesens, auch die Umgestaltung deutscher Städte, die ohne die Mitwirkung des Reiches fi­nanziell nicht durchführbar wäre. Es wäre be­quem, die Kosten für alle diese Leistungen wie einst auf Anleihen zu nehmen und damit nachfolgende Generationen zu belasten. Dieser Weg ist nicht be­schritten worden. Ein Teil der Mehreinnah.

men des Reiches wird zur Bezahlung der Staatsaufträge verwandt. Da die Reichseinnah­men von 6,8 Milliarden im Jahre 1932 auf 14 Milliarden im Jahre 1937 angewachsen sind, so ergibt sich, daß große Mittel bereitgestellt werden konnten, um den Aufstieg des Wirtschaftslebens zu finanzieren und gleichzeitig große nationalpolitifche Erfordernisse zu erfüllen. Daneben ist aber auch der Anleiheweg offen geblieben, durchaus im Sinne der Sparer, die für ihre Kapitalien sichere Anlagen suchen. Man schöpft auf dem Kapital­markt die flüssig gewordenen Beträge ab und führt sie den Anleihen des Reiches zu. Auf diese Weise ist eine Kreditausweitung erfolgt, die im Ein­klang steht mit dem Volumen der deutschen Wirt­schaft und ihrer Vollbeschäftigung. Wenn die neue Reichsanleihe, die vom 10. bis 24. Oktober aufliegt, in ihrer Höhe von 1500 Mil­lionen Reichsmark gezeichnet ist, wird die Summe der Konsolidierungsanleihen, also der Umwand­lung kurzfristiger Verschuldung in langfristige An­leihen, 13 Milliarden RM. erreicht haben., Ange­sichts der großartigen Leistungen, die auf allen Gebieten erzielt worden sind, wird man sagen können, daß selten derartige Vorhaben mit An­leihen diesen Umfanges erreicht werden konnten. Die Geschichte kennt dafür kein Beispiel. Die Auf­legung der neuen Anleihe geschieht zu einem sehr günstigen Zeitpunkt. Soeben hat die Politik des Führers einen Erfolg errungen, der um so im­ponierender ist, als er auf friedlichem Wege er­reicht wurde. Ein Teil der angebotenen Schatz­anweisungen ist in Höhe von 550 Mill. RM. durch die Konsortialbanken bereits gezeichnet worden. Darin sind auch die Anteile der Gemeinden ein­begriffen, die diesmal mit herangezogen werden. Die Gemeinden dsirfen bekanntlich ihre Ausgaben nicht weiter ansteigen lassen, sondern' sollen Rück­lagen schaffen, die hier durch den Erwerb von Reichsanleihepapieren entstehen.

Das Kernstück der Reichsfinanzen bilden die Steuereingänge; sie sind um so höher, je besser die Wirtschaft funktioniert und die Produktion sich ausweitet. Eine vermehrte Produktion wirft mehr Steuern ab. Das Reich hat gar nicht nötig, zu Stouererhöhungen zu greifen, die doch irgendwie den Produktionsapparat einschränken und daher zu einem Rückgang der Erzeugung führen würden. Mit Ausnahme der Erhöhung der Körperschaftssteuer sind die Steuersätze unverändert geblieben, und der wirtschaftliche Aufschwung wirft steigende Erträge für das Reich ab. In den ersten sechs MoNaten des Haushaltsjahres 1933 nahm das Reich 3,4 Milliar­den Steuern ein. Heute können wir nach Abschluß der ersten sechs Monate des Finanzjahres 1938 rund 8,3 Milliarden verbuchen. Im Jahre 1933 betrugen die Gesamteinnahmen an Steuern 6,8 Milliarden Reichsmark, im Finanzjahr 1937 waren es schon 14 Milliarden, und das laufende Finanzjahr dürfte rund 17,2 Milliarden ergeben. Schon jetzt läßt sich sagen, daß das laufende Reichssinanzfahr etwa 1 bis 1,2 Milliarden an Steuern mehr er­bringen wird als die Reichsfinanzverwaltung ge­schätzt hatte. Die einzelnen Steuern zeigen, in wel­chem Ausmaß die Mehreinnahmen erzielt wurden. Die Einkommensteuer warf in den ersten sechs Monaten des Jahres 1933 = 623 Millionen ab, in den ersten sechs Monaten des laufenden Finanzjahres aber 2,6 Milliarden! Die Körper- fchastssteuer brachte in den ersten sechs Mo- naten 1933 die geringe Einnahme von 103 Millio-

neu, in der gleichen Zeit des lausenden Finanzjahres jedoch 1218 Millionen. Während die Umsatz- steuer im September 1938 247 Millionen er­brachte, waren es im gleichen Monat des Vorjah­res 207 Millionen. Gerade die Umsatzsteuer ist ein Maßstab für den zunehmenden Verbrauch. Natürlich sind in diesen Zahlen noch nicht die Steuereingänge in Oesterreich einbezogen, aber die dort oorgenom- mene Aufbauarbeit macht auch Oesterreich immer steuerkräftiger, so daß mit einem weiteren Anschwel­len der Steuereinnahmen gerechnet werden kann. Die Verfeinerung der Steuererhebungs­technik hat den Grundgedanken, daß keine Mark der Steuererhebung oerlorengehen darf. Die ge­rechte Verteilung der Steuerlast auf die Schultern der Steuerpflichtigen ist daher eine Hauptaufgabe der Steuererhebung. Dazu dient vor allem die Prü­fung der Betriebe durch erfahrene Finanzbeamte, und zwar soll im Durchschnitt in Abständen von drei Jahren jeder Betrieb einmal überprüft werden. Bis jetzt wurden erst 82 v. H. der Großbetriebe, 60 v. H. der Mittel- und weniger als 50 v. H. der Kleinbetriebe überprüft. Es besteht also durchaus die Möglichkeit, daß nach manche Mark den Steuerbe­hörden durch die Ausdehnung der Prüfung auf alle Betriebe zufließen wird. Die dafür geschulten Fi­nanzbeamten erhält das Reich u. a. dadurch, daß 16jährige Deutsche mit Obersekundareife zunächst ein Jahr die Finanzschule in Hersching besuchen und geschult werden, um dann in die Finanzoerwaltung eingestellt zu werden. Die Entwicklung unserer Reichsfinanzen zeigt, daß das nationalsozialistische Prinzip, durch Stärkung der Wirtschaft ohne Steuer­erhöhungen dem Reich die für seine vielfältigen Aus­gaben benötigten Summen zur Verfügung zu stellen, sich überraschend gut entwickelte.

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Dem Einzelhandel ist soeben durch eine An­ordnung des Leiters der zuständigen Wirtschafts­gruppe dis allgemeine Buchführungs­pflicht vvm 1. Januar 1939 auferlegt worden. Die Wirtschaftsgruppe Einzelhandel umfaßt etwa 540 000 Kaufleute; aber nur etwa 80 000 Einzel­händler haben bisher an den freiwilligen Buch- führungs - Arbeitsgemeinschaften teilgenommen. Nach diesem Zahlenoerhältnis genügte die frei­willige Beteiligung offenbar nicht die Buch­führung mußte daher zur formellen Pflicht gemacht werden. Unzählige Erfahrungen haben gezeigt, daß viele Einzelhändler auf keinen grünen Zweig kamen, weil sie über die Ursachen des schlechten Geschäftsergebnisses selbst nicht im Klaren waren. Schon im einfachen Haushalt, den die Hausfrau zu überwachen hat, ist es bekanntlich schwierig, sich aus dem Gedächtnis" Rechenschaft darüber zu geben, welche Ausgaben vor ein oder zwei Wochen dazwischen kamen", und unzählige eheliche Aus­einandersetzungen haben sich an solche Gedächtnis­sehl er geknüpft. Wieviel mehr gilt das auch von einem kleinen Einzelhandelsgeschäft, besonders wenn der Inhaber in bedrängter Lage ist,sei­nen Kopf mit Sorgen voll" hat und daher sehr oft den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Die Wiiftschastsgruppe Einzelhandel verlangt insbesondere, daß in ein Geschäftstagebuch alle Einnahmen und Ausgaben aus der Kasse und die Zu- und Abgänge auf bargeldlosen Zahlungs­konten getrennt nach Betriebskosten, Privatentnah­men, Warenumschlag und sonstigen Geschäftsvor­fällen eingetragen werden.

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Die Londoner und Pariser Börse haben sich von den schweren Rückschlägen, die die Kriegsgefahr mit sich brachte, nur für wenige Tage erholt und zeigen bereits wieder ein aus­gesprochen schlappes Aussehen. Die unentwegten Börsenenthusiasten wollen sich damit trösten, daß erst die parlamentarischen Debatten abgewartet werden müssen. Aber die Verfassung der Londoner und Pariser Börse deutet doch auf eine ton- stitutionelle Schwäche. Sowohl das Pfund wie der Frank liegen ausgesprochen matt, wenn ' auch die sogenannten Währungsfonds noch durch reichliche Goldabgaben den Kurs einigermaßen halten konnten. Es wirkt sich eben jetzt aus, daß selbst in London in den Krisentagen für die Staatspapiere Zwangskurse eingeführt wer­den mußten was zu einer erheblichen Beun­ruhigung in weiten Kreisen geführt hat. Das an sich reiche Frankreich seufzt ja schon seit Jahren unter immer wiederholten Finanzschwierigketten, die sich jetzt durch die politischen Sonderanforde- rungen an Geldmitteln noch verschärft haben. Die Sparkassen haben nur mit großer Muhe dem Sturm der Einleger standgehalten. Die einmal be­haupteten Noten werden nun nicht zurückgebracht, sondern zum Ankauf von Gold, Devisen oder Wert­papieren verwandt, die auf ausländische Wäh­rung lauten. Die Finanzschwierigkeiten drohen be­reits die rein politischen Erörterungen zu Über­schatten. Die französische Regierung gibt sich Rechenschaft, daß sie nicht mit dem ewig zaudern­den Parlament der Schwierigkeiten Herr werden kann und hat sich eine Ermächtigung geben lassen, besonders da die soziale Konfliktstimmung noih immer sehr lebhaft ist.

Wetterbericht

Noch immer setzt sich mit der vom Atlantik aus- gehenden Wirbeltättgkeit auch bei uns sehr unregel- mäßiges, wechselhaftes und zu Niederschlägen ge­neigtes Wetter fort. Die Zufuhr milder Meeresluft hat dabei die Temperaturen auch bei uns vorüber­gehend anfteigen lassen. Wenn auch in der Groß­wetterlage eine beginnende Umgestaltung zu bemer­ken ist, so kann doch vorerst noch nicht mit einer durchgreifenden Aenderung gerechnet werden.

Vorhersage für Dienstag: Zeitweise aufheiternd, doch im wesentlichen unbeständig und zu einzelnen Niederschlägen geneigt, leichte Abküh­lung, lebhafte Winde aus Süd bis West.

Vorhersage für Mittwoch: Trotz zeit­weiser Aufheiterung noch immer unbeständig.

Lufttemperaturen am 9.,Oktober: mittags 16 Grad Celsius, abends 15,9 Grad; am 10. Oktober: morgens 14,4 Grad. Maximum 16,3 Grad, Minimum heute nacht 13,9 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 9. Oktober: abends 12,5 Grad; am 10. Oktober: morgens 12,6 Grad. Niederschläge 1,6 mm.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigenTeil: ErnstBlumschein. Anzeigenleiter: - Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. D. A. IX. 38: 9143, Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illu­strierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

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