70 Jahre Alitesrauenverein Lich
Tragischer Tod eines Kindes.
Standartenführer Liefe tödlich verunglückt.
ausreicht.
Der wohuuugsausfchuß richtet daher erneut die Bitte an alle Volksgenossen in Gießen und in den unmittelbaren Nachbarorten, soweit wie möglich llebernachtungsquartiere für die Sänger zur Verfügung zu stellen.
Oer neue Leiter des Wetterauer Heimatmuseums.
RS.Sememschost „Kraft durch Areude".
Theatervorstellung.
Samstag, den 14. 2Hai 1938. 20 Uhr:
Große KdZ.-riUete. (5ruppe\ I (16. Vorstellung) ..Scharnhorst"
Schauspiel von Gerhard Menzel.
Karlen zu 90 pf. und 1.— R21L sind in der Kar- tenverkaussstelle. Seltersweg 60. erhällllch. 3235V
Don der Universität Gießen.
Von der Pressestelle der Ludwigs-Universität Gießen wird uns mttgeteitt:
Der Führer und Reichskanzler hat den nichtbeamteten außerordentlichen Professor Dr. Walter Keller unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum außerordentlichen Professor und zum Direktor der Kinderklinik der Universität Gießen ernannt.
Monatsversammlung des Aeichstreubundes.
D/rr ReichstreUbund ehemaliger Berufssoldaten, Standort Gießen, hielt am Samstag im..Burghof" eine Monatsversammlung ab. Der Standortfuhrer. .Hauptmann d. R. Schwender. sprach über diy Zusammenfassung der Soldatenbünde in dem RS. Deutschen Reichskriegerbund „Kyffhäuser" und über die Stellung, die der Reichstreubund dabei ein- nimmt. Dabei erklärte er, daß der Reichstreubund.
-- Lich, 8. Mai. Schon bald nach der Genfer Konvention (1864) und dem Beitritt von 16 Staaten Europas zu diesem Bund hatte der Rote-Kreuz- Gedanke auch im Hessenland, vor allen Dingen durch den Einfluß der damaligen Prinzessin, späteren Großherzogin Alice, „der Nächstenliebe höchste Kraft des Herzens mar", Eingang gefunden. Bereits im vorigen Jahr konnte deshalb der hessische Alicefrauenverein unter großer Beteiligung in Darmstadt sein 70jähriges Jubiläum feiern. Es ehrt den edlen Sinn der Bürger und Bürgerinnen unseres Städtchens, daß auch der hiesige Alice- frauenverein in diesem Jahr dasselbe Jubiläum begehen kann. Als einer der ersten Rot- Kreuz-Dereine in Hessen war er bereits im Jahr 1868 gegründet worden. Auf Anregung des Prin- zen Ferdinand zu Solms-Lich wurde am 25. Mai 1868 eine Sstzung einberufen, die von einer größeren Anzahl Frauen besucht wurde. Sie schlossen sich zu einem Alicefrauenverein zusammen und wählten als erste Borsitzende die Fürstin Ludwig zu Solms-Lich. eine geborene Prinzessin Mane
Umfangreiche Vorarbeiten für das Sängerfest in Gießen.
Zestzug der 15000. — Zahlreiche Sonderzüge nach Gießen. — Großartige Oarbietunge» in den Konzerten und bei dem Volksfest.
DHC Gießen.
Eine genußreich« Maienfahrt durch einen Teil des Westerwalds unternahm am Sonntag der DHL. Gießen in Stärke von 75 Teilnehmern. Nachdem das altertümliche Städtchen Herborn durchschritten mar, setzte der Aufstieg ein, der in mäßiger Stet- qung, ziemliche Windungen machend, zur Schönen Aussicht führte, wo die erste Rast erfolgte. Von diesem Platze hatte man hübsche Blicke in das DMal mit Herborn und Sinn, auf die umliegenden hohen mit der Ruine Greifenstein und dem Merkenbacher Wasserturm. Der Weitermarsch führte über ein nut zahllosen Frühlingsblumen bestandenes Hochplateau, von dem aus man prächtige Blicke,^zunächst auf den ausgedehnten Schelder Wald, später auf die Westerwaldberge, auf die im ersten Maten- grün prangenden Wälder und malerisch gelegene Dörfchen genoß. Durch Wald und Feld gelangte man nach knapp dreistündiger Wanderung über Uckersdorf, dem Amdorfbachtal entlang nach dem herrlich auf steiler Waldhöhe gelegenen Forsthaus Netchaus, wo ausgiebige Kaffeepause gehalten wurde. Auch hier erfreute man sich an der reizvollen Aussicht. Die wertere Wanderstrecke führte über den bewaldeten Hangelberg, wo Lichtungen wiederum prächtige Blicke in das Schelde tat nut feinen höhen, u. a. auch noch der Eschenburg, boten, am Feldbacher Hof mit seiner Kirchenrume, am schön gelegenen Waldfriedhof vorbei nach dem End- ziel Dillenburg. Nachdem der größte Teil der Landerschar noch die hochgelegene alte Burg mit dem Wilhelmsturm bestiegen hatte, um den hübschen Blick «uf die Stadt und chre Umgebung zu genießen, erfolgte in froher Gemeinschaft mit dortigen Volks- genoßen die Schlußrast.
Gietzener ZDodienmarftpreiie
** Silberne Hochzeit.>Der Dreher Wilhelm M e l ch i o r und Frau Bertha, geb. Petermann, Mit- telweg 12 wohnhaft, begehen am he'ttigen Dtenstag 10. Mai, das Fest der silbernen Hochzeit. Dem Jubel paar unfern herzlichen Glückwunsch!
1 70Jahrealt.Am morgigen Mittwoch, 11. Wlai, begeht Herr August Stange, Jffi 9 67,
feinen 70. Geburtstag. Der Dollar marschnrrt als SA -Mann im Gießener SA.-Sturm R 41/116, dessen ältester Kamerad er ist, noch immer wacker mit.
** Dom Theater. Fröulem Käthe Muh n, Gesanqschülerin von Frau Ilse Schmidt-totf- fenbor ff, wurde als hochdramatische an das Stadttheater Beuchen (Schlesien) verpflichtet.
NDG. Krankengeld bei Bade- un heilstättenkuren rechtzeitig bea n t r a • ten. Wiederholt sind Schwierigkeiten dann auige treten, wenn ein Kriegsbeschädigter bei Durch f uh- rung einer Bade- und heilstättenkur nach dem Reichsversvrgungsgesetz KrankengeS von seine Krankenkasse beanspruchte. Em Bescheid des Reichs arbeitsministers weist darauf hin, daß Bermel düng von Nachteilen rechtzeitig vor Antritt der Kur der Antrag auf Bewilligung des Krankengeldes bei der Krankenkasse gestellt werden muß.
Briefkasten der Redaktion.
ft® R.B. Die vpn Ihnen genannte Preisüberwachungsstelle befindet sich beim Kreisamt in Gießen.
Gießen 10. Mai. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten:'Deutsche feine Molkereibutter, % kg 1 57 Mark, feine Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1'55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis.25 BL Äafe, bas Stück 5 bis 10, Eier, deutsche, vollfrtsch, Klasse S 13, Klasse A 12%, Klasse B 12, Klasse C 11M,.klaffe D 10% Wirsing, % kg 15 bis 18 (gelb), 20 bis 22 (grün), Weißkraut 15 bis 18, gelbe Rüden und Karotten 12 bis 15, rote «Ruben 10 bis 12, Spinat 10 bis 15, Römischkohl 12 bis 15, Spargel 35 bis 80, Unterkohlrabi 8, Tomaten 40 bis 45, Zwiebeln 20, Meerrettich 40 bis 50, Schwarzwurzeln 20 bis 3o, Rhabarber 18 bis 20, Kartoffeln, alte, % kg 5 Bf-» 5 kg 44 Pf., 50 kg 3,30 bis 3,90 M°rk neue /, kg 20 Pf., Aepfel 15 bis 40, amerikanische Aepfel 60 Ps., Suppeichühner 1,05 Mark, Blumenkohl das Stuck 30 bis 50 Pf-, Salat 5 bis 25, Salatgurken 50 bis 60, Oberkohlrabi 20 bis 25, Lauch 5 bis 12, Sellerie 10 bis 40, Rettich 10 bis 15, das Bündel 30, Radieschen, das Bündel 10 bis 15 Pf.
Das unter der Stabführung ^n ur „M. a 9 e r burd) den Frauenchor Lich zu Gehör gebrachte „Großer Gott, wir loben dich schloß den ßeft- beSfe edier der Ehrengäste brachte Ortsgruppen- leiter Kuhn den Dank und die Wünsche der Partei zum Ausdruck Rektor Erb sprach für den oer-
LPD. Wetzlar. 9. Mai. In dem Dorfe Al te n- kirchen wurde das fünf Jahre alte Töchterchen einer Arbeiterfamilie von einem Leiterwagen der an einer abschüssigen Stelle des Hofes plötzlich hinabrollte, mit großer Wucht gegen eine Tt au er gebrüht unb dabei so schwer verletzt daß es bald nach seiner Einlieferung in das Krankenhaus in Ehringshausen verstarb.
LPD. Hanau. 8. Mai. SA.-Standartensuhrer Liese ist in feiner Wohnung einem Unfall ium Opfer gefallen. Beim Auswechseln einer elektrischen Birne kam er der elektrischen Lichtleitung zu nahe; er wurde vom elektrischen otrom getroffen und fiel t o t zu Boden.
Der Führer der Standarte 98 Hanau. SA.-Stan- dartenfuhrer Heinrich Liese, war seit 1930 Vorkämpfer in der SA. und seit 1935 Führer der Standarte 167 Hofgeismar. Er schied auf der hohe seines Schaffens im Alter von 45 Jahren, nachdem er erst wenige Wochen als Führer der otanbarte 98 fianau an der Stätte feiner neuen Aufgabe wirken konnte. An ihm verliert die SA.-Gruppe HAen einen Führer von lauterster Gesinnung, höchster Einsatzbereitschaft und vorbildlicher Kameradschaft. Auf Anordnung des Obergruppenführers haben sämtliche Dienststellen der SA.-Gruppe auf 14 Tage bis zum 21. Mai halbmast geflaggt.
Dom 8. bis 11. Juli findet — wie von uns schon berichtet — in Gießen das 3. hessische Gau-Sängerfest statt. Die Ausschüsse zur Vorbereitung dieses Sängerfestes sind seit Wochen eifrig an der Arbeit. Am Samstagnachmittag, war der Gauführerrat des hessischen Sängerbundes in mehrstündigen Beratungen bis in den Abend hinein mit dem Gießener Haupt- und Geschäftsführen- ben Ausschuß im Hotel hopfeld versammelt. _ In dieser Sitzung wurde von den Unterausschüßen über den heutigen Stand der Arbeiten ihres Aufgabenbereiches berichtet.
Zu Beginn der Sitzung machte deren Leiter, Schulrat Born, Darmstadt, die Mittellung. daß
(Bauleiter'' Reichsstatthaller Sprenget die Schirmherrschaft über das Sängerfeff übernommen hat.
Diese Mitteilung wurde von den Sängerkreisleitern und von den Vereinsvertretern, wie auch von den
102,50. _
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 9. Mai. Es notierten betreibe je Tonne, alles übrige je 100 kg ■ in JR3R.: Weizen W 3 210, W 16 213, W 19 217, W 20 219 , Roggen R12 190, R15 193, «R18 197, R19 199 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste, Futterhafer Nicht notiert. Weizenmehl. Type 812, W 13 29,50 W 16 29 60, W 19 29,60, W 20 29,95; Roggenmehl, Type 1150, R 12 22,45, R15 22,80, R 18 23,30, R19 23,50 plus 0,50 RM. Frachtausgleich. Wetzenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 1110 W 20 11,20; Roggenkleie R12 9,9a, R15
' R 18 10,40, R19 10,50 Mühlenfestpreise ab
zu Psenburg-Büdingen.
Es konnte deshalb auch für das heute gefeierte Jubiläum keine schönere Stätte geben als den Konzertsaal des Schlosses, den in dankenswerter Weise der Schloßherr Dr. h e r m a n n O t t o E r b- prinz zu Solms-Lich zur Verfügung gestellt hatte. Da der Saal durch seine wundervollen Gobelins an und für sich schon einen reichen Schmuck auf- weist, war von einer besonderen Ausschmückung abgesehen worden. An der Stirnseite grüßten zwei große Fahnen des Großdeutschen Reiches und eine ebenso große Rote-Kreuz-Fahne.
Pünkllich um 15 Uhr begann die sehr gut besuchte Jubelfeier mit einem gemeinsamen Lobgesang. Nach einem vierhändig gespielten Marsch von Schubert (Frl h. Junker und E. Litzius) und einem eigens zu diesem Ehrentag von Geheimrat Dr R'ömheld (Nidda), einem warmherzigen Freund des Roten Kreuzes, verfaßten und von Frl. Fischer wirkungsvoll vorgetragenen Prolog konnte die langjährige Vorsitzende und auch nach der Umstellung" im Roten Kreuz wieder zur Leiterin der Ortsgemeinschaft des Roten Streikes berufene Für- st in Reinhard zu S o l m s - L l ch eine große Zahl von Ehrengästen begrüßen; u.a. als Vertreter der Partei und der Frauenschaft Ortsgruppenleiter K u h n und Frau L. S ch ä f c r , für bie Stadt und den am Erscheinen verhinderten Bürgermeister Ratsherrn Geil. Rektor Erb, von feiten der Kreisstelle Gießen des DRK. und der Rote-Kreuz-Organlsatio- nen des "Kreises Dr. med. G r o s Professor Dr. Eger Frau Ella Giese, Baroneß Rabenau, für den ehemaligen Hessischen Alicefrauenverein die beiden früheren stellv. Vorsitzenden des Landesoereins Frau Käte Gebhardt mtt.Ministerialdirektor Dr. Kratz (Darmstadt), als Vertreter der ort- ' lichen Rote - Kreuz - Organisationen Beigeordneter . Wahl und Dr. med. Neunhoffer. Auch die 1 ehemalige verdienstvolle Vorsitzende des früheren AFV.-Kreisverbandes Frau Kramer war erschienen Die Leiterin gab am Schluffe j^cr beifällig aufgenommenen Ansprache dem Wunsche Ausdruck, daß die Mitglieder auch in der neuenvrtsqemein- fchaft des Roten Kreuzes weiterhin ihre Aufgaben für das Deutsche Rote Kreuz mit demselben Eifer und der gleichen Liebe und Opferwilligkeit erfüllen möchten, wie bisher.
Im Anschluß an ein ebenfalls von dem obengenannten Verfasier dem Roten Kreuz gewidmetes und von Frl. H. Junker vorgetragenes Gedicht erstattete nun der Geschäftsführerdes D-r-ms Stiftsdechant Kahn, den Festbericht ,,70 Fahre Alicefrauenverein Lich". Ausgehend von der Gründung und den Gründern ging der Redner au die Tätigkeit des Vereins in Friedens- und Kriegs zetten ein, beschäftigte sich insbesondere mtt den Leistungen in den beiden Kriegen 1870/71 unb 1914/18, ließ interessante Streiflichter aus die Nach- kriegszeit fallen und stellte am Schluß die neuen uilb großen Ausgaben hes Roten Kreuzes und ferner einzelnen Organisationen im ueuen Großdeutschen Reich, bie ihm der Führer und Schnmch^ des Deutschen Roten Kreuzes gestellt hat, klar und
Es ist dabei zu betonen, baß die Quartiernehmer für die Llnterlunft einen angemessenen Preis bezahlen. Man kann nur wünschen, daß dem Wohnungsausschuß möglichst umgehend noch weitere Quartiere an ble Hand gegeben werden, da bie Aufgabe der Quartierverteilung auf bie eingegangenen Anmeldungen eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt.
Für die Verpflegung der Sänger hat der Der- pflegungsausschuß mtt der Organisation der Gastwirte umfassende Vereinbarungen getroffen, bie den Gästen eine gute und preiswerte Verpflegung zu angemessenen Preisen, insbesondere für die Mittag- und Abendmahlzeiten, sichert.
Der Verkehrsausschuß steht mit der Reichsbahn in Verbindung, um den
Einsatz zahlreicher Sonderzüge rechtzeittg vorzuberetten. Bei Sonderzügen mtt mindestens 300 Teilnehmern ist mtt einer Fahrpreisermäßigung von 60 v. 5). des normalen Fahrpreises zu rechnen. Soweit Sonderzüge nicht zustandekommen, soll auf die Durchführung von Gesellschaftsfahrten hingewirkt werden. Für den Verkehr auf her Gießener Straßenbahn erhofft man gleichfalls eine Fahrpreisvergünstigung. Für Ausflugs- fahrten im Anschluß an das Sängerfest sollen Kraftomnibusse nach den Orten der näheren Umgebung eingesetzt werden.
Der große Zesizug wird von dem zuständigen Ausschuß mit aller Um« sicht vorbereitet. Zunächst werden bie Sänger m vier großen Marschblöcken sternförmig zum Oswaldsgarten geführt, wo bie Sanger- funbgebung stattsinden wird. Marschblock I
hinberten Bürgermeister unb üderreichte^als Ehrengabe ber Stadt ein Jubiläumsgeschenk (Schrank für bie Helferinnen). Der Vertreter des ehemaligen Hessischen Landesvereins vom Alicefrauenverein Dr. Kratz (Darmstadt) gab dem allgemeinen Bedauern Ausdruck, daß es ber langjährigen Landesleiterin infolge ihres tragischen Ablebens nicht mehr möglich gewesen fei, gerade an diesem Jubiläum, eines der ältesten hessischen Alicefrauenvereine, teilzu- nehmen, daß es aber gewissermaßen ein Vermächtnis der Entschlafenen sei, dem Verein ihrer Heimat- stabt heute Dank und beste Wünsck)e zu überbringen. Dr. Gros (Gießen) grüßte für den Kreisführer des DRK., Kreisdirektor Dr. Lotz, und rief den Verein zu neuer Arbeit in alter Treue auf. Frgu Ella Giese (Gießen) war bie Ueberbringerm der Anerkennung des früheren Kreisverbandes Gießen unb ber Wünsche der benachbarten Ortsgemein- schäft. Beigeordneter Wahl machte sich zum^Dol- metscher ber Glück- und Segenswünsche des oam« tätszuges Wetterau und des ehemaligen Drte= männervereins. Der jubilierende Verein ließ durch seine langjährige und verdienstvolle Rechnerin, tfrau Güngerich, als äußeres Zeicken der Dankbarkeit an bie Vorsitzende einen Rosenstrauß überreichen. Ein auf den Führer und Schirmh^rrn des Deutschen Roten Kreuzes ausgebrachtes, begeistert aufgenommenes Sieg-^)eil und die Nationalhymnen gaben ber Feierstunde einen würdigen Abschluß.
Nach kurzer Pause folgte dann an den festlich gedeckten Tischen eine Kaffeetafel. Zwischendurch wechselten Chöre des Frauenchors, em vierhändig gespieltes Menuett aus der kleinen Nachtmusik von Kreutzer (Sri Litzius unb ^ Junker) mit verschiedenen Einzelgesängen (Frau M. Wagner), Duetten (Frl. Junker unb Frau Do lz), Terzetten (Frl. Junker, Frau Volz unb © a g - n e r) und einem Quartett (Frl. E. und H. I u n • ter, Frau Volz und Wagner) ab und wurden mit großem Beifall aufgenommen.
, Gegen Abenb fand das in allen Teilen wohlge- , lunqene Fest mit einem Dank des Geschäftsführers . an alle Teilnehmer und Mitwirken'den und mtt . einem Aufruf zu neuer Arbeit im neuen Jahrzehnt , unb im erneuerten Reich feinen Abschluß.
Leichte Erhöhungen wiesen u. a. auf: Manneslnann 114 50 (114,25), Deutsche Erdöl 142 (141,50), Licht unb Kraft 142,75 (142,50), IG. Farben 157 (156,90), Holzmann 164,50 (164,25), Rheinmetall 14o,o0 (145,25) unb Südd. Zucker 217,75 (217,50). hingegen gingen Metallgesellschaft auf 136,50 Scheide-
anstatt auf 249 (249,50), BMW. auf 1)9,75 (160,25), Ilse Genuß auf 138,50 (139), und u. a. Haufwerke Füssen nach Pause auf 143 (145) sowie Reichsbank auf 196,50 (197) zurück. Am Einhettsmarkt waren Schramm Lack weiter fest mit 146 (145), Gritzner stiegen auf 49,75 (49,50), dagegen gaben Lokom. Krauß auf 142 (142,-50) unb Linde Eis auf 186 25 (187 50) nach. Renten lagen im allgemeinen ruhig und kaum verändert. Reichsbahn-VA. 0,13 v. H. ermäßigt auf 126,40, 6 v. H. Maintraft unverändert
der eine reine Berufsorganisation fei, nicht in dem neuen Reichskriegerbund aufaehen werde. Der Reichstreubund wurde bei ber Bildung des früheren Soldateribundes lediglich deshalb, weil er die ältere Drgarttfation mar, und über reichliche Praxis in verwaltungstechnischen und organisatorischen Fragen verfügte, dem Soldatenbund zur Unterstützung m Seite gestellt. Durch die Wiederaufrichtung ber Wehrhobett seien dem Reichstreubund wettere Auf- gccken in ber Betreuung der jungen Kameraden entstanden, denen die alten Berufssoldaten mit Rat und Tat als gute Kameraden zur Seite stchen. Diese Ausgaben erstrecken sich nicht nur auf die Soldaten, die über chre Pflichtzeit hinaus gebient haben. ' sondern in neuester Zeit auch auf solche kurzf^stige Dienenden, die nach Wiederholungs- Übungen versorgungsberechtigt werden. — Anschließend wurden die Reden des Duce und des Führers angehört.
wird von der Neustadt her am Oswaldsgarten einmarschieren, Marschblock II kommt über den Horst- Wessel-Wall zum Oswaldsgarten. Marschblock III trifft dort von der Rodheimer Straße her ein, Marschblock IV hat bie Kirchstraße als Anmarschstrecke zum Oswaldsgarten zugeteilt erhallen.
Nach der Sängerkundgebung wird ber Festzug vom Oswaldsgarten aus durch die Neustadt, Marki- traße, über den Marktplatz durch die Mäusburg, Kreuzplatz. Setterswea, Hindenburgwall, Bleich- traße, Ludwigstrahe, Kaiserallee zum F e st p l a tz auf dem Trieb bei der Dolkshalle marschieren.
3a der Volkshalle und auf dem Festplah hat der Bauausschuß umfangreiche Arbetten durchzuführen. Für die G r o h k o n z e r t e in der Volkshalle ist die Bühne durch Auf- und Anbauten räumlich zu erweitern, damit die Sänger (2000 Mttwirkende) für die Konzerte richtig und gut aufgestellt werden können. Auf dem Festplatz (Trieb bei der Volkshalle) sind die F e st z e 11 e aufzustellen, die den Besuchermassen einen angenehmen Aufenthalt bieten sollen. Als Parkplatz für Kraftwagen unb Motorräder ist ber Trieb nach ber Artilleriekaserne zu vorgesehen und bereitzustellen- die Anfahrt wird von der Grünberger Sttaße her sein, die Abfahrt wirb über den Alten Rödger Weg an der Liebigshöhe vorbeiführen.
Die Lintriktspreife ■
waren in der Sitzung Gegenstand einer sehr gründlichen Aussprache. Das Ergebnis besteht bann, daß Preise geschaffen werden, die auch für bie Volksgenossen mit geringeren Mitteln tragbar sein dürsten. Näheres hierüber wird zur gegebenen Zeit noch bekanntgegeben.
Mitgliedern der Ausschüsse mit Freude aufgenom- I men. Dankbar begrüßt wurde auch ber Hinweis, daß Gauleiter Sprenger voraussichtlich bei allen wichtigen Veranstaltungen des dreitägigen Sänger- festes zuaeaen sein wird. .
Der Wohnungsausschuß konnte mitteilen, daß in dankenswerter Weife bereits viele Bürgerquartiere zur Verfügung gestellt wurden. Es ergab sich aber, daß die Zahl der bisher zugesagten Quartiere noch nicht zur Unterbringung aller auswärtigen Sänger
Lpd F r i e d b e r g , 8. Mai. An Stelle des verstorbenen Leiters des Wetterauer Heimatmuseums Professor Georq Bl-ch-r wurde der Stuüien- aflessor Dr. tz er mann R»th von der r-IMl R18 10,40. R19 10,50 Muhlens-,rpr°M ao Friedberg mit der Museumsleitung beauftragt Sojaschrot, Palmkuchen, Erdnutz.
Roth, -in S°b°r°ner Meßener E mehr°^°h 1 stiert I?eber g-tr., 14,00 tzöchstpr-.-
als Assistent am Kunstw.ff-mchasllich-n Jnst-tut der ger|-tation. Tro-k-nschnitz-l nicht notiert;
Universität Gießen tätig und ' tzeu lose 5,50, drahtgepreßt nicht notiert; Weizen»
s-nsch-ftlich-r Zusammenarbeit mit Professor Bl-ch-r. Rog^nstroh. drahtgepretzt 3.30, g-bund-It 3, -?raailcker Tod eines Kindes. Erz-ug-rhöchftpr-is frei Erzeug-rverlad-ltation.
Jrantfurter Schlachkvlehmarrt.
Frankfurt a. M., 10. Mai. (Vorbericht) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb: 65a Kälber, 66 Hämmel, 46 Schafe 4039 Schweine. Es kosteten: Kälber 35 bis 65 Mark-Hammel^35 bis 52^ Schafe 25 bis 42, Schweine 49,50 bis 56,50 TOarL — Marktverlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Ham- mel und Schafe mittelmäßig.
Wirffchafi.
Tihein-Mainifche Börse.
Alittagsbörse: Aktien weiter rückläufig.
Frankfurt a. M., 9. Mai. Die Börse lag auch zum Wochenbeginn sehr ruhig. Am Aktienmarkt setzten sich die Rückgänge fort, da Abgaben aus Mischen Kreisen anhielten, während anderseits Kaufaufträge kaum Vorlagen und die Aufnahmebereitschaft gegenüber dem nur kleinen Angebot nach wie vor unbedeutend war. Infolgedessen stellten sich auf ncchezu allen Gebieten durchschnittlich Einbußen von 0,50 bis 1 v. H. ein, die verschiedentlich auch 2 v. H. und mehr betrugen. Montanwerte waren verhältnismäßig behauptet, Buderus 121,40 (121,50), Hoefch 113 (113,75), Mannesmann 114,50 (114,65), Verein. Stahl 109 (109,40), matt lagen aber Rheinstahl mit 141 (143,50) unb Deutsche Erdöl mit 141,50 (143,50). Don Autowerten gingen Daimler stärker, und zwar um 1,75 v. H. auf 148,75 zurück, Adler werke verloren 1 o. H. auf 120,50, PPtW. 0,25 v. H. auf 160,25. Maschinenpapiere wiesen nur geringe Veränderungen auf, Demag ausschließlich 6,3 v. H. Dividende 0,50 v. H. niedriger mit 147,25 (154). Am Chemiemarkt betrugen bie Rückgänge bis 0,75 v. H., und von Elektrowerten ermäßigten sich Felten um 1,25 o. H. auf 141,75. Etwas höher lagen Conti-Gummi mit 20a (204), Zement Heidelberg mit 161 (160,50) und Deutsche Linoleum mit 172,50 (172). Westdeutsche Kaushos in Erwartung des Ergebnisses der heutigen Bilanz sitzung behauptet mit 109. Schwächer wgren noch AG. für Verkehrswesen mit 136 (137,75).
Im Verlaufe ließen die Abgaben nach, so datz bie Haltung widerstandsfähiger war, obgleich Erholungen kaum oder nur um Bruchteile eines Prozentes eintraten und auch die Umsätze überaus f'em blieben. Häher waren IG. Farben mit 157,2a nach 157 Westdeutsche Kaufhof mit 109,50 nach 109, AEG. mtt 122 nach 121,75 (123), hingegen gingen weiter zurück Daimler auf 148,25 nach 148,7a, Demag auf 146,90 nach 147,25, Rheinmelatt auf 145 nach 145,75, Reichsbank auf 197 nach 197,50 (197,75) und Mannesmann auf 114,25 nach 114,-?0. Die später notierten Papiere lagen größtenteils bis 1 o H schwächer, darüber hinaus verloren Bem- berg, Gesfürel und Deutscher Eisenhandel bis 1,50 d. H.
Abendbörfe uneinheitlich.


