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und

den Nachmittag ist eine Bagatelle mit einem Abend besuchen die Gäste englischen Botschaft eine der Pariser Oper. Für

Fortschreitende japanische Offensive. Bor entscheidenden Kämpfen nördlich südlich von Hsutschau.

Festoorstellungin

den 30. Juni sind Truppenschauen und Manöver auf dem Truppenübungsplatz Satory bei Verfailles vorgesehen, ein Frühstück im Schlosse

Stadthaus statt, für Besichtigung des Schlosses Gartenfest vorgesehen, am nach einem Essen in der

der Stadt und ihrer Kunstwerke sowie ein Album mit Aquarellen, die die Florentiner Straßen und Paläste zeigen, in denen sich die denkwürdigen Er­eignisse dieses Tages abgespielt haben. Die Künst­lerschaft überreichte dem Führer ein Album, das die Unterschriften aller bedeutenden Künstler Italiens enthält. Das Innere der fiüüe schmückt eine von Bildhauer Starbata geschaffene Medaille, die einen Herkules, der die Schlange tötet, zeigt. Die einzel­nen Seiten dieses Albums weisen Handzeichnungen der bekanntesten zeitgenössischen italienischen Maler auf.

Abendtasel des Duce.

Der Duce gab dem Führer zum Abschluß seiner Jtalienreise indemPalazzoMediceoRic- cardi eine Abendtafel. In dem mit wertvollen Deckengemälden von Giordano geschmückten Festsaal des Renaissancebaues waren noch einmal die hohen italienischen Persönlichkeiten und die den Führer be­gleitenden Reichsminister, Reichsleiter und Staats­sekretäre vereint.

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In einer Unterhaltung, die der Führer einem Vertreter derAgenzia Stefani" gewährte, hob er die aufrichtige Freundschaft und die Beweise der Sympathie hervor, die ihm das italienische Volk überall entgegengebracht habe, und die ihn tief er­griffen hätten. Die ausgezeichnete Organisation und die prachtvolle Haltung des italienischen Heeres, der Marine und der Luftwaffe bewundere er. Aus der Unterhaltung geht weiter der starke Eindruck hervor, den die an geschichtlichen Denkmälern so reiche Stadt Rom dem Führer vermittelt hat. Er bedauere nur, daß er für die Besichtigung ihrer großartigen Denk­mäler nur wenig Zeit zur Verfügung gehabt habe. In herzlichen Worten gab schließlich der Führer seiner Freude über das tiefe Verständnis zwischen den beiden Völkern, zwischen dem Natio­nalsozialismus rmd dem Faschismus Ausdruck. Eine solche Freundschaft, so betonte er, könne nicht künstlich geschaffen werden.

Festvorstellung im Florenzer Stadttheater.

Den Abschluß bildete eine F e st v o r st e l l u n g von Verdis leidenschaftlichem MusikdramaSi­mone Poccanegra" im Stadttheater von Flo­renz. Als der Führer und Mussolini, gefolgt von den Außenministern Gras Ciano und von Ribbentrop sowie dem Stellvertreter des Führers und Dr. Goeb­bels um VAI Uhr die große Mittelloge betraten, brandete ein Jubel auf, der sich noch minutenlang nach dem Spielen der Nationalhymnen fortsetzte. Auch in der Pause bereitete das Publikum Führer und Duce stürmische Ovationen. Als dann, da die Zeit der Abfahrt drängte, der Führer bereits nach dem 1. Akt die Oper verließ, wurden noch einmal die Hymnen gespielt, wobei das ganze Theater die Gio- vinezza mitsang.

Durch ein Lichtermeer zum Vahnhos.

ter Lord Halifax, die beide dem Oberhaus angehören, also nicht im Unterhaus sein können, heftige Kritik ausgelöst. Als Kandidaten für die Nachfolge Ormsby Gores im Kolonialministerium werden bereits.der dem Schatzkanzler Sir John Simon untergeordnete Finanzsekretär Oberst Col­ville sowie der frühere Erste Lord der Admira­lität A m e r y genannt.

Schlechte Volksfrontchancen in Dem.

Bern, 9. Mai. (Europapreß.) Im Kanton Bern, dem volkreichsten Kanton der Schweiz, der ich von den Alpen bis zum Jura hinzieht, haben interessante Regierungsratswahlen stattgefunden. Die bürgerlichen Parteien hatten beschlossen, in dem neunköpfigen bisher ausschließlich bürger­lichen Regierungsrat auf zwei Mandate zu verzichten, um der zweitstärksten Partei des Kantons, den Sozialisten, den Eintritt in die Kantonsregierung zu ermöglichen. Entgegen den Er­wartungen haben aber die beiden Sozialisten das absolute Mehr nicht erreicht und müssen sich daher einer Stichwahl unterziehen. Die bürgerlichen Kandidaten erhielten je rund 78 000 Stimmen, wäh­rend die beiden Sozialisten, darunter der aus der Generalstreikzeit von 1918 auch im Auslande be­kannte Nationalrat Grimm bei einem absoluten Mehr von 67 000 Stimmen je nur 52 800 Stimmen erhielten.

Weniger einfach war die Lage bei den Neuwah­len zum kantonalen Parlament, dem Groß rat, die im Zeichen einer heftigen Volksfront­kampagne der Sozialisten standen, welche mit den beiden Splittergruppen der Jungbau­ern und der F r e i g e i st l e r ein Wahlbündnis abgeschlossen hatten. Nach den bisher vorliegenden Ergebnissen haben sich jedoch in der Zusammen­setzung des kantonalen Parlaments keine bedeu­tenden Aenderungen ergeben, so daß von einer Dolksfrontmehrheit im Großrat von Bern nicht die Rede sein kann.

T o k i o, 10. Mai (DNB. Funkspruch.) Nach den letzten Frontberichten erreichte die im Abschnitt Hankau in nordwestlicher Richtung gegen die Lung- Hai-Bahn mit motorisierten Kräften vorgetra-gene japanische Offensive Kutschen an der Tlentsm Pukau - Bahn, etwa 100 Kilometer südlich von Hsutschau. Der linke Flügel stieß auf Meng- tschena vor. Eine weitere Gruppe, die m nörd­licher Richtung vordringt, marschierte durch Faumng in Richtung Hail sh au. Demnach betragt der ' Abstand zwischen den japanischen Truppen nördlich von Haitshau und den südlich dieser Stadt an- greifenden Gruppen nur noch etwa 150 Kilometer. Da angeblich rund 400 000 chinesische Truppen im Haitshau-Abschnitt versammelt sind, wird tywr mit entscheidenden Kämpfen gerechnet. Aus dem Hankau- Abschnitt südwestlich von Schanghai wird ein fortschreitender japanischer A n g r l n in östlicher Richtung auf Ningpau gemeldet.

Oer englische Königsbesuch in Paris.

Paris, 9. Mai. (Europapreß.) Nach dem Pro­gramm für den Staatsbesuch des englischen Königs- pclares in Frankreich wird das Königspaar am 2 8. I u n i auf dem Bahnhof des Bois de Boulogne vom Präsidenten der Republik Lebrun und seiner Gattin empfangen werden und nach dem Ouai d'Orsay geleitet, wo die Wohnräume im Außen­ministerium für sie vorbereitet sind. Es folgt der Gegenbesuch des Königs beim Präsidenten und eine

Aatlonalfozlallfiische SteuerpotM.

Der Reichsfinanzminister sprach in Wiesbaden.

LPD. Wiesbaden, 9. Mai. Der Reichs­minister der Finanzen, Graf Schwerin von Krosigk, eröffnete in,Wiesbaden die fachwissen- schastliche Tagung über Einkommensteuer, Körper­schaftssteuer und Gewerbesteuer. Der Minister hob hervor, daß die Einkommen- und Körperschafts­steuer mit einem Aufkommen von 5,5 Milliarden Reichsmark rund 40 v. H. der gesamten Reichseinnahmen aus Zöllen und Steuern ausmache. Rechne man zu den Steuern vom Ein­kommen noch die Gewerbesteuer und die Bürger­steuer hinzu, so -erhöhe sich das Aufkommen auf 7,2 Milliarden Reichsmark. Daraus ergebe sich die große finanzpolitische Bedeutung dieser Steuern als wichtigste Eckpfeiler des Reichshaushalts. Bei der empfindlichen Belastung aber, die sie für den einzelnen Steuerpflichtigen darstellten, sei ihre gerechte und gleichmäßige Fest­setzung oberstes Gesetz der Verwaltung. Aufgabe der Tagung sei es, die damit verbundenen zahlreichen Schwierigkeiten rechtlicher, technischer und verwaltungsmäßiger Art zu überwinden. Die in den fünf Jahren nationalsozialistischer Finanz­politik eingetretene Erhöhung des Gesamt- steueraufkommens im Reich sei nötig, um die großen, dem Reich obliegenden nationalen Auf­gaben zu erfüllen und trotzdem die Reichsschulden in den Grenzen zu halten, die eine. ordnungs­mäßige Finanzwirtschaft gewährleisten.

Baldur v. Schirach 31 Jahre alt.

Berlin, 9. Mai. (DNB.) Der Jugendfüh- r er d e s Deutschen Reiches, Baldur von Schirach, feiert heute seinen 31. Geburtstag. Al- erster übermittelte ihm Stabsführer Lauter­bacher die Glückwünsche der gesamten HI. In seiner Dienststelle überbrachte Obergebietsführer A x m a n n die Grüße der Jugend der Reichshaupt­stadt. Eine Ehrengefolgschaft von Jungvolk und HI. mit Spielmannszug war angetreten, deren Front der Reichsjugendführer abschritt. Zwei Berliner Junqmädel überbrachten mit einem großen Fruh- lingsstrauß die Grüße d e s B D M. Ober­gebietsführer John, der älteste Mitarbeiter Bal­dur von Schirachs, sprach im Namen der Hitler- Jugend des Großdeutschen Reiches und der Reichs­jugendführung herzlichste Glückwünsche aus. Unter den Gratulanten sah man unter anderen den Reichs­sportführer vonTschammer undO ft en. Die Jugend überbringt dem Reichsjugendfuhrer heute von 18 bis 18.25 Uhr in einer Ringsen- düng von sechs Reichssendern durch lustige kurze Hörszenen ihre Geburtstagsgrüße.

Die militärische Ehrenbezeugung vor dem Führer.

Berlin 9. Mai. (DNB.) Bei Truppenübungen der Wehrmacht besteht die Anordnung, daß rastende oder marschierende Truppen Ehrenbezeugungen gar nicht oder nur auf Anordnung des Führers der be­treffenden Einheit erweisen. Bei großen Uebungen, an denen auch der Führer und Oberste Be­fehlshaber der Wehrmacht teilmmmt, haben sich durch die spontane Begrüßung des Füh­rers häufig Unklarheiten über die Ausführung des Grußes in diesem Falle ergeben. Um diese zu be-

Als der Führer aus dem Theater am Arnoufer entlang zurück zum Bahnhof fährt, um Florenz zu verlassen, ist das Bild der Straßen völlig ver­ändert. An langen Ketten laufen die Lichterschnure mit Millionen von Lämpchen an den Häusern ent­lang. Verdeckte Scheinwerfer lassen die vielfarbigen Tücher, die sich wie ein Dach über die Straßen­fluchten spannen, lassen die alten Zunftbanner und die Fahnen des neuen Deutschland und des faschi­stischen Imperiums erglühen. Die zahlreichen herr­lichen Bauten sind mit Flutlicht übergossen, zauber­hafte Effekte werden durch die Verschiedenheit der Farben, mit denen sie angestrahlt sind, erzielt. Es ist ein Rausch in allen Farben der Palette. Arn Arno sind die alten Kaimauern, soweit das Auge reicht, flußauf und flußab mit Flämmchen einge­faßt Der Ponte Vecchio mit den illuminierten ' kleinen Goldmacherbuden wirkt in der durchsichtigen Helle wie ein in Gold gefaßter Aquamarin. Ganz Florenz ist ein einziges funkelndes Geschmeide, em Meer von Licht und Farben, erfüllt von frohen, lachenden und begeisterten Menschen, die dem Füh­rer zum Abschied noch einmal zuwinken, ihm ihre Wünsche für das befreundete Deutschland mitgeben wollen. Gegenüber dem alten Stadttor San Fre- ziano am Garibaldiplatz sind' die nationalsozialisti- schen und die faschistischen Fahnen in mächtigen Gruppen aufgebaut. In dem Augenblick, als der Führer den Platz passiert, flammen in meterhohen Buchstaben die WorteFührer Dux" auf Gleichzeitig leuchten von allen Seiten der Stadt die Scheinwerfer den Himmel ab. Zum letztenmal fährt der Führer mit dem Duce durch die Stadt, die ihm zu Ehren ihren herrlichsten Schmuck an­gelegt hat.

von Versailles mit anschließender Besichtigung und am Abend ein Empfang im französischen Außen­ministerium. Am nächsten Tag kehrt das Königs­paar vom Jnvalidenbahnhof nach London zurück.

Vor einer Umbildung des englischen Kabinetts.

London, 9. Mai. (Europapreß.) Mit aller Wahrscheinlichkeit wird das englische Kabinett schon in der nächsten Zeit eine Umbildung erfahren, weil mit dem Tode des Vaters des Kolonialministers Ormsby Gore, Lord Halech, ein weiteres Mit­glied durch seine Erhebung zum Lord in das Ober­haus geht. Der Umstand, daß einem weiteren Mi­nister unmöglich ist, der Opposition im Unterhaus auf ihre Fragen Rede und Antwort zu stehen, hat in den letzten Monaten gerade beim Luftfahrtmini­ster Lord Swinton und auch beim Außenmini-

Abendveranstaltung im Elysee. Tags darauf sinder nach der Kranzniederlegung am Grabe des unbe­kannten Soldaten ein Empfang im Pariser

Sagten Sie sechs?

Nein - idi sagte drei|!

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Eiklteiifü

2. Garantie: Tabak edelster Orientauslese

Unzählige bevorzugen die Eckstein No. 5, obgleich sie wesent­lich mehr für eine Zigarette anlegen könnten. Diese Kenner - Raucher, die sich bei der Beurteilung einer Zigarette nicht vom Preis beeinflussen lassen-wissen, daß die in der Eckstein No.5 gebotenen Orient-Tabake zu den edelsten ihrer Art gehören.