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Wrkli'chm Waffenstillstand?>'

Als D a l a d i e r zum ersten Male nach dem ZSeg jroi'

rfer sein als der des Hasses, den chen hat, zusammen mtmen usoirerri «uien Generation verherrlichte, die selbst | eine bessere Zukunft' für Europa heraufzufuhren.

hüten.

erfüllt gewesen, als jene Feierstunde der die deutsche Schlachtfront einzustoßen, in sie einzu-

die Röbre wird sichtbar. Durch die nahe Hilfe an-1 weitergeführt wird. Sie zeigt einen Kuß von Rw oie ^oyre w »" L___' nn m n f » n H n n itnh el,eqs,enen eben aus.

wanderte er aus.

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Schonung aus.

in Mussolini verkörpert.

Wenn sich in diesen Novembertagen unsere Ge­danken stärker als sonst um das Problem einer deutsch-französischen Verständigung bewegen, so des- wegen, weil sich am 11. November in diesem Jahr der Tag des für uns einst so schmerzlichen und schmachvollen Waffenstillstandes zum 20. Male jährt. Mit welch anderen Gefühlen be­gehen wir nunmehr nach den Erfüllungen dieses Jahres diesen Tag'. Ausgelöscht ist die Schmach, dessen, was man uns damals angetan hat, durch des Führers historische Taten vom 13. März und 1. Oktober! Ohne Ressentiment, mit dem Gefühl der wiedergewonnenen Ehre, der neuerstandenen Kraft und des unabdingbaren Rechts auf seine Stellung als Weltmacht begeht das deutsche Volk darum in diesem Jahr die' 20. Wiederkehr des Waffenstlll-

standstages!

Längst haben die deutschen Frontkämpfer ihren französischen Kameraden die offene Hand entgegen­gestreckt, mit der sie einst Gewehr und Handgranate umspannt hielten! Und Frankreichs Soldaten haben in diese dargebotene Hand eingeschlagen? Keines dieser Treffen zwischen deutschen und französischen Kriegsteilnehmern ist wohl von tieferer Symbolik

Goldener Herbstsonnenglanz liegt auf dem abschüs­sigen Südhang des Waldtales. Das seichte Wässerchen gluckert müde in engem Bett über rote Sandstem- brocken. Der Boden der Wand ist rauh und steinig', schwache, zwischen dem Gestein nur locker wurzelnde Stämmchen von Krüppelbir.ken und kümmernden Fichten haben sich dort angesiedelt, darunter wuchert Heidelbeerkraut und dichtes Sternmoos. Aus der weiten Kiefernschonung der Kuppe verliert sich em schmales, kaum wahrnehmbares Pfädchen einen Steinwurf weit die Bergwand hinab und endet an einem dunklen Erdgang, zwischen dessen Zacken feine Spinnweben nisteln. Die schwarze Höhlung senkt sich unter Grasbüscheln und Brombeergestrüpp schräg in die Tiefe das ist die Einfahrt zu dem Felsenbau Grimbarts, des Dachses. Die Hauptrohre ist wohl ein halbes Jahrhundert alt. Der Urahne

nennen. .

Wir verstehen, daß sich alljährlich zum Tage de. Waffenstillstandes in Frankreich und England die Völker mit ihren Soldaten zusammenfmden m ge­meinsamer Erinnerung an die Stunde, die dem furchtbarsten aller Kriege ein Ende setzte Eines aber haben wir, die wir niemals in Gefühlen des Hasses oder der Revanche erzogen worden sind, nie verstanden. Daß sich früher die Sieger an diesem Tage in Schmähungen gegen den einstigen Feino ergingen! Wird nun in diesem Jahr der Geist der Frontkämpfer stärker sein, als der des Hasses, den zumeist nur jene TO fTO.

einen Nebenkessel, aus dem eine verstckte Lüftungs­röhre ausstieg, und grub sich dort ein; und als der Nimrod gegen Abend den Bau in dem Glauben verließ, daß der Belagerte längst in den Dachs­himmel eingegangen sei, räumte der Troglodit in der nächsten Nacht die Zufahrten wieder aus und schleppte das weiche Heu in seinen Hauptkessel.

Noch einmal versuchte der Förster sein Heck. Er schickte seine beiden scharfen Krummbeme m das Labyrinth und stellte sich vor einer der Notrohren an Der eine Rüde land nach Stunden wieder ans Licht, der andere verklüstete sich zwischen den Felsen und kam niemals wieder ...

ist dann möchte man wirklich glauben, daß eine neue Gesinnung unter den Völkern an Boden

Lancers zum Angriff reitend. Scott dagegen bevor­zugt andere Szenen Vor einiger Zeit wurde er in Texas Zeuge einer Filmaufnahme, die eine riesige Viehherde zeigte, wie sie aus ihrem Schlaf aufae- schreckt und zu wilder Flucht getrieben wurde. Die

Lufttemperaturen am 8. November: mittags 9 Grad Celsius, abends 8,9 Grad; am 9. November: morgens 7,7 Grad. Maximum 10,6 Grad, Minimum heute nacht 7,4 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm '> am 8. November: abends 9 Grad; am 9. No-

Lombard, die sich auf komische Zwischenfälle vor oder nach dem Film verlegt hat. Eine solche Szene zeigt Carola selbst, wie sie auf einem zu gut gebohnerten Fußboden ausgleitet. Andere ihrer Aufnahmen zeigen berühmte Kollegen und Kolle­ginnen, wenn sie sich nach dem Filmgehen lassen". Die unbewußten Dinge, die sie bei dielen Gelegen- heiten sagen, erregen bei späteren Vorführungen in privatem Kreis immer die größte Heiterkeit.

Im rebengrünen Maintal wächst guter Wein. Saftige Trauben sind der köstlichste Leckerbissen für _ 1 ,V. ,7-, . s.______ otnrnnl

vor 20 Jahren in Ltu -----

esen gegenübergelegen haben. Dort, am kreuz-

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Grimbart, der Dachs

Von Karl Scherer.

Wetterbericht

Während über Skandinavien ein großangelegter Vorstoß arktischer Kaltluftmassen nach Osteuropa im Gange ist, hat für Westeuropa eine neue Ueberflu- tung mit subtropischer Meereswarmluft eingesetzt. Unser Gebiet bleibt vorerst zwischen beiden Einflüssen im Bereiche eines sich zunächst noch verstärkenden Hochdruckgebietes. m. ,

Vorhersage für Donnerstag: Vielfach dunstiges und meist bewölktes Westwetter, doch zeit­weise auch aufheiternd und im allgemeinen trocken, Temperaturen wenig geändert. Lebhaftere Winde aus östlichen und südlichen Richtungen.

VorhersagefürFreitag: Vielfach dunstig, sonst wolkig bis aufheiternd und meist unbeständig, vor allem nachts wieder etwas kälter.

und in der Einfahrt der Hauptrohre ein F 9 i höchster Fahrt saust ein Dachs aus der gehender Sterne. George Raft sammelt Szenen, angefacht. Don dem daraufgeschlchteten nassen Stroh d m h 9 M n Hauptröhre, um sich die große Augenblicke der Geschichte festhalten,

drangen qualmende. Rauchschwaden mds Sckuß verendend zu überrollen. Wenige Augen- Seine jüngste Erwerbung ist eine Darstellung des

Sweigte Rohrennetz Doch d r Wte, durch ^n be^ im Schuh « «u J fäh?t aus der ersten Fluges der Brüder Wright. Eine ernsthafte

zünden Rauch geweckt, rettete sich halb erstickt m blicke und em an bie Sammlung hat Fred MacMurray sich zugelegt,

gewinnt. , . .. . .

Die deutschen Frontkämpfer und die in das Mannesalter eingetretene Generation, deren Jugend unter dem Schatten des Kriegserlebnisses stand, die um die Not der Mütter im Kriege und um die Hoffnungslosigkeit eines Waffenstillstands ohne Frieden und Ehre weiß, sie fragen, ob sich nun auch in Frankreich ein neues Geschlecht durch­setzen wird, eine Generation, frei von vorgefaßten Meinungen, die sich von einer haßerfüllten Der- aangenheit gelost hat, in der Illusionen, falsche Triumphe und geschichtsloses Denken em Mißver­ständnis um das andere und damit eine Mauer um die andere zwischen den Völkern Europas aufgerich-

Die letzte Schlacht des Weltkrieges

Das deutsche Frontheer vor dem Waffenstillstand r 918.

Von Zohannes Moeller.

ber Front geschriebene kleine Werk, in dem Flex als erster und überhaupt zum ersten Male das Wort und den Begrisf vom Unbekannten Solda- t e n prägte, Dem die Franzosen späterhin unter dem Arc de Triomphe das Feuer der ewigen Flamme entzündeten, in dem er zugleich aber auch in der Vision der Unbekannten Frau, den Muttern und Frauen des großen Krieges em Denkmal setzte. Wir glauben, daß es mehr bedeutet, als eine Geste, wenn bei diesem feierlichen Akt fran­zösische Kriegsfreiwillige eine Truhe blutgewechter Erde der Feste Verdun überreichten, Erde von diesem Schlachtfeld, das sieSymbole dune humamte rfi- conciliee, Symbol einer erneuerten Menschlichkeit,

fünf Divisionen der Westfront wesentliche Kraft ent­zogen haben. Der Heimatersatz ist versiegt die Etappendepots sind leer, die kämpfenden Verbände zusammengeschrumpft. Der andere drüben aber hat Menschen m Fülle, Geschütz und Gerat um lieber- fluß- er hat vor allem den Panzerwagen, Die Waffe, die der deutschen Führung fehlt, er be- fitrt in Der Verschwendung, was die deutsche Fuy- Lng nie mehr beichten tonn: den Menschen u n i> bie Srieqsmafdjine. Er kann sogar auf die An­sammlung einer strategischen Reserve verzichten, Paris entblößen und alles in die schlacht werfen.

Fast am gleichen Tage, an dem der vom Gro- ßen Hauptquartier nad) Berlin entfalte ©eneral- stabsmasor Frhr. v. ü. Bussche den Parte,suhrern eine offene Darlegung- der Kriegslage gibt, zwei Tatsachen, die T a n k w a f f e d e r G e g n e r und der Mangel an Mannschaft- -rl-tz, be- timmten diese Lage, es sei höchste Zeit, ihr Rech­nung zu tragen, jede 24 Stunden konnten die S^ tucrtion verschlechtern, beginnt die neue Schlach­tenfolge im Westen. Doch wieder gelincst es dem Feinde nicht, der deutschen Front die Niederlage zu bereiten; die deutsche Führung fängt^den nordlimen Heeresslügel in der Linie TournaiRethelVerdun auf, in Flandern nimmt sie die Front hinter den Lyskanal zurück. Aber F o ch gönnt seinen Trup­pen keine Ruhe. Ein starker Stoß zwischen Ponti ä-Mousson um Verdun soll den Generalangriff noch erweitern. Er will den Krieg der Zermürbung durch den Genickfang beenden", da der Front­angriff auf die Hunding-Stellung nur geringen Er­folg hat. Gelingt Den Amerikanern von Verdun her dieser Flankendurchbruch, f-n muß der noch im­mer weit vorwärts gestaffelte deutsche Nordsiugel unfehlbar aufgerollt werden. Als dann im Augen­blick dieser neuen Gefahr das inzwischen unter dem Angriff Italiens zusammengebrochene österreichisch- ungarische Heer die Waffen niederlegt, auch die Hun­ding-Stellung brüchig wird, muß sich die Oberste Heeresleitung zu neuer Frontverkürzung entschlie- ßen. In fester HaUung streben die zusamrnenge- schmolzenen Divisionen der neuen Linie zu: der Antwerpe nM aas-Stellung, der aller­letzten Barriere auf dem Wege zur deutschen Grenze.

Dor dieser Linie erreicht am 11. Novellier die kämpfenden Divisionen das Signal:Das Ganze halt!" Deutschland hat sich unwiderruflich in die Hände seiner erbarmungslosen Gegner begeben; Der Krieg ist aus. Aber als die Kanonen schweigen, hat bas ganz auf sich selbst gest-llte Heer, M fechtend bis zuletzt, in der Parallelschlacht gekämpft, nie dem Feinde den Weg m seine Flanken freigegeben. An keiner Stelle ist Fachs Manöver zurgroßen Operation" gediehen. Der deutsche Feldsoldat hat ihm Den Weg nach Deutschland mit einem Helden­mut verwehrt. Der in der Geschichte ohne Beispiel ist. Noch in der Stunde, in der die lange vorberei­tete Revolte der politischen Unterwelt die durch Not und Entbehrung geschwächte Heimatfront vom Rücken her zerbricht, steht die feldgraue Front der . deutschen Soldaten, trotz aller Versuche, auch sie hinterrücks zu erdolchen, im ganzen noch unzer­brochen und unentwegt bereit, das Letzte zu ver-

Den ersten Stollen grub er nur mit schwerer

Mühe in die steinige Wand, geleitet von dem siche- VMll w.v. ________

ren Naturtrieb, der ihn die weichen Mergeladern Kolonne von Waldarbeitern mit Hacken, Schaufeln zwischen den Felsen finden ließ; dann aber schrit-1 unb einer meterlangen Dachszänge vor das stille len Die Tunnelbauten rasch vor, denn der Dachs ist AsylErdmann", von der Halsung befreit, schlieft alsErdarbeiter" weit leistungsfähiger als der Q\s erster ohne Hast ein, während die eifersüchtige Fuchs Von dem tiefen Hauptkessel zog sich ein Netz2ßatt)ine" sich zappelnd aus den Armen des sie von Röhren zu den Nebenkesseln, Lüstungsgänge haltenden Holzhauers zu befreien sucht. Bald läßt stiegen steil aufwärts und endeten unter deckenden giftiger Standlaut erkennen, daß der Rüde fest vor- Büfcheln von Wurmfarn und Hundsflechte, und I siegt Da wird auch die kleine Hündin eingesetzt, und zwei Notröhren liefen in die Kiefernjugend ber nu'n

tet haben. , .

Soll nun nicht endlich nach 20 Jahren wirk­licher Waffenstillstand sein? Wird es endlich zu der loyalen Zusammenarbeit kommen, von der Daladier sprach? Wird Frankreichs junge Generation ihr Recht auf eine Zukunft des Friedens und der Arbeit durchsetzen kön­nen? Das find am Tage des Waffenstillstands die Fragen des jungen Deutschlands, das eine Ver­gangenheit voll bitterer und schmerzlicher Erinne­rungen hinter sich geworfen hat und das bereit unD willens ist, wie es der Führer oft genug ausgespro­chen hat, zusammen mit allen Völkern guten Willens

brechen und sie aufzurollen; Fochs Erfolg blieb weit hinter seinen Wünschen zurück, und schon begann Die deutsche Führung, auf neue Festigung zu hoffen. Auch jetzt wieder war der Zusammenbruch adge- metirt, aber die schwere Krise bestand unvermindert, und als, nach Dem Niederbruch des bulgarischen und des türkischen Verbündeten, sich jetzt do n S u d- o ft e n her, über den Balkan, das Verhängnis nahte, als zugleich an Oesterreichs Südfront die er­sten amerikanischen Hilfstruppen erschienen, dem italienischen Gegner Oesterreichs beim entscheidenden Angriff auf Deutschlands letzten Bundesgenossen zur Seite zu stehen, erkannte die deutsche Oberste Füh­rung, daß sie nicht länger zögern durste, aus der entstandenen Sage die Folgerungen zu ziehen. Arn 28. September, abends 6 Uhr, trug General Lu­de nd o r s f dem Generalfeldmarschall von Hin­denburg seine Gedanken über die Notwendig­keit eines Waffenstillstands- und Frie- Densangebots vor:Der Krieg ist verloren, Daran ist nichts mehr zu ändern. Die Lage kann sich nur noch verschlechtern, nicht mehr bessern", unD der Feldmarschall erklärte in tiefer Bewegung, er habe Dem General an diesem Abend das gleiche

Hollywood-Stars sammeln SilnvStbfalP.

Die Stars von Hollywood haben einen neuen Sport erfunden, der gleich große Mode geworden ist, nämlich Filmszenen zu sammeln, die der Schere zum Opfer gefallen sind. Auf chren Gesellschaften unterhalten sie sich Dann damit, sich gegenseitig diese Szenen vorzuführen, die das große Publikum nie­mals zu sehen bekommt. Natürlich wird unter be­stimmten Gesichtspunkten gesammelt, und jeder ist bestrebt, Die anDeren Durch irgenDeine besonders reizvolle Spezialität auszustechen. Gary Cooper und Randolph Scott zum Beispiel sammeln Sze­nen bewegter Handlung.- Die Lieblingsszene von Cooper stammt ausBengal Lancers^ und zeigt, von einem hoben Felfenvorsprung ausgenommen, die

Digte, da tat er es aus einem , wir vor diesem Forum noch niemals wahrgenom- i men haben und der wohl geeignet wäre, ein trag- < bares Fundament für die Beziehungen zwischen i Dem Deutschen und französischen Volke zu sein. Da- i lädier sagte damals:Als ich in München Das Herz des Deutschen Volkes schlagen hörte, konnte ich nicht : umhin zu Denken, was ich mitten im Kriege in Verdun gedacht hatte, daß zwischen dem Volke Frankreichs und dem Volke Deutschlands trotz aller Schwierigkeiten wichtige Gründe vorhanden sind zu gegenseitiger Achtung, die zu einer loyale n Z u - f ammen arbeit führen müssen." Was Diesen Worten Des FrontsolDaten Daladiers Den bejonDeren Nachdruck, aber auch unser besonderes Interesse verleiht, das ist Die Tatsache auch von der offi­ziösen französischen Presse mit Genug sinnig ver­merkt, Daß Die Generation Der Frontkämpfer unD Die Jugend leidenschaftlich Beifall zollten.

Wir kennen die Nachkriegsgeschichte du gut, um nicht zu wissen, daß gegen eine solche Stimme im französischen Parlament, besonders da sie Die des maßgeblichen Führers Der politischen Geschicke un­seres westlichen Nachbarn ist, heimliche und offene Kräfte Des Widerstandes gegen jede wahre Ver­ständigung der Völker ihr trauriges Spiel von neuem beginnen. Welchen Fortschritt im Sinne eines wirklich europäischen Denkens dieser Satz Daladiers aber bedeutet, das vermag man erst richtig zu er­messen, wenn man sich Äußerungen anderer fran- zösischer Politiker erinnert, die in früheren Jahren Die offizielle Meinung Frankreichs vertraten. Zwei­felsohne zeigt sich hier zum ersten Male Die Tat­sache, Daß nun auch in Der Regierung Frankreichs eine Generation zu Worte kommt, Die sich in ihrem Fühlen unD Denken hoffen mir auch in ihrem HanDeln grundsätzlich von den stüheren unterschei­det. Wie sehr ist doch die Sprache /Daladiers von Der haßerfüllten eines Clemenceaus, eines Poincares oder auch eines Herriots, eines Blums verschieden! Zwei Generationen sind mit diesen Männern, und zwar in chren markantesten Vertretern genannt, Die nach Dem Gesetz Der Generationsfolge abgetreten sind ober abtreten werden. Es unterliegt diese Ent­wicklung nicht dem Willen des einzelnen, ja so darf man wohl sagen, nicht einmal dem Willen etwa einer Partei, sondern der Konsequenz eines biolo- gischen Prozesses, der als europäisches Ereignis in den jungen Völkern, in Deutschland und Italien, unter Dem Zwang einer rascheren, man ist versucht zu sagen, stürmischen Entwicklung, schon Geschjl geworden ist. Aus Daladiers Worten spricht uns zum ersten Male aus dem Munde eines französi­schen Staatsmannes jene stolze, selbstbewußte aber auch großherzige und mannhafte Gesinnung an, Die sich für Deutschland in Adolf Hitler, für Italien

Seit Dem 8. September ftanD das deutsche West- 1 Heer wieder in der Siegfried st ellung, aus 1 Der es im März zum großen Angriff nach Westen i hervorgebrochen war. Fast sechs Monate furchtbar­ster Kämpfe hatten in Dorwärtssturm unD Ruckzug Die Deutsche Kriegsmacht roieDer an Den Ausgangs­punkt ihres Aufbruchs, an Den örtlichen Beginn Der größten Schlachtensolge Der ganzen Weltgeschichte geführt. Aber welch ein anDeres Heer war dies das sich, um fein Leben kämpfend, an jeden Fußbreit Bodens klammerte, gegen das Heer Des Marz, das noch einmal, wie 1914, mit klingendem Spiel Dem Siege entgegengeeilt war! In Diesem Heer Der letz­ten Oktoberwochen wußte der letzte Kampfer, daß es zu Ende ging, Daß diese immer weiter nach Osten auf Deutschland zuwanderndeSchla ch t ohne Ende" die letzte war, die der deutsche Sol­dat in diesem Kriege schlagen würde. Diese vier Jahre Krieges waren ein einziger Kampf zur Ver­teidigung des Vaterlandes gewesen; aber was jetzt geschah, war in ganz anderem Sinne Kampf für die deutsche Heimat; in diesen Wochen erhielt dieser Begriff "einen ganz neuen tiefen, einen herrlichen und furchtbaren Sinn zugleich; zersprang Die bis zum Zerreißen angespannte Sehne Der immer schwa­cher werdenDen Deutschen Front, so war es um DeutschlanD geschehen, Denn Dann gab es zwischen dieser Front unD Den Heimatgrenzen nichts mehr, was Das Vaterland schützen konnte!

Seit Ende September Der Generalissimus Der Alliierten, Marschall Fach, zum letzten großen Schlage ausgeholt hatte, Dem er die Wucht Der Kriegsentscheidung verleihen wollte, war Der Wagen des Schicksals immer weiter Dem AbgrunD zuge­rollt. In Drei großen Einzeloperationen zwischen Reims unD Maas, zwischen Arras unD La Fere und in Flandern war Die großeTriple-Offen­sive" Fochs gegen die Deutsche Mauer angerollt. Zwischen VerDun unD Der Kanalküste ainq seit Dem 26. September Die gewaltige Schlacht. Der abgekämpfte deutsche Frontsoldat kämpfte, ent­schlossen, Den eroberten Boden so teuer als möglich zu verkaufen, mit der letzten Kraft, die ihm noch 1 geblieben war. So mißlang Der Plan des Gegners,

unD mit Der Neuaufftellung feiner BestänDe. Her- Mann Bauer geDentt, wie Das kürzlich auch in unserer Heimat im BilD" geschehen ist, Der ver­dienstvollen Lebensarbeit des hessischen Bezirks­konservators Dr. Ludwig Bickell aus Anlaß feines 100. Geburtstages. Ein mit charakteristischen Bild­beispielen belegter Aufsatz von August Ganderi handelt von der Zimmermannskunst in Hessen, ein anderer zeigt die reichen Schätze des Rhön- Museums in Gersfeld. Ein ausführlicher Beitrag würdigt die Verdienste des kürzlich verstorbenen Direktors des hessischen Staatsarchivs in Marbura, Bücherschau, Personalien und Die -uuucuu.wt vJS Vereins für hessische Geschichte unD Landeskunde seien aus Dem übrigen Inhalt

Sammlung hat FreD MacMurray sich zugelegt, indem er Den Mann mit Der Schere bewog, gute und schlechte Aufnahmen Derselben Szene für ihn aufzubewahren. Auf Diese Weise hofft er, wirklich lehrreiches Material zu gewinnen, Das Die Geheim­nisse Des Erfolges auf Der LeinwanD enthüllt. So- rothy Lamour hat sich auf nicht beabsichtigte Un­fälle spezialisiert. Kürzlich sah sie eine Ausnahme, bei der ein Schauspieler sich am Ende einer Leine über ein breites Wasser schwingt. Bevor er aber Das anDere Ufer erreicht hatte, entglitt ihm Die Leine, und er stürzte 20 Meter tief ab. Selbstver-

Heiischnsten

Hessenland", die von Dr. C. Hitzeroch in Marburg herausgegebene Heimatzeitfchrift für Kurhessen, beschäftigt sich in ihrem letzten Heft (9/10) eingehend in mehreren bebilderten Beiträgen mit Dem Neubau Des Staatsarchivs in Marburg

Katakombe heraus einem Der Holzer zwischen die Beine Der schlägt mit der Pike zu, doch Grimbart ist schneller: erst zwanzig Schritte von der Ausfahrt wirft der grobe Hagel aus der Doppelflinte des Forftgehilfen den Flüchtigen über den Haufen.

Der helle Standlaut der Hündin kommt noch immer aus Der gleichen Rohre; in hitzigem Drauf­gehen fetzt sie dem letzten des Dreimannerkollegi- ums, einem starken alten Dachs, scharf zu. Der hat sich so oerklüftet, daß er weder vorwärts noch rück­wärts ausweichen kann. Wieder wird eingefchlagen. Zwischen Dachs und Hund fällt Das hsslle Zages-. ------ ------ ... , -

licht in Die Dunkle Höhlung, mit raschem Griff roirD i ftänDhd) wurDe Die Szene weggeschnitiem aber Do- Die halbverfchüttete HünDin aufgenommen, Die Arme I rothy Camour erwarb sie, um sie ihrer Sammlung Der Zange fassen Den Eingekeilten im Nacken und einzureihen. Heiterer ist Die Sammlung von Carola heben ihn heraus, und -in Knüppelhieb über die «=- -°

Nase macht seinem Räuberleben ein EnDe...

©riörtflfroimiffinen in Verdun, die sich s nie im Graben gelegen hat? Vergegenwärtigt man K r i e g s f r e l w l l l i g " Amiftben IDleer unb fid) Mabiers Bekenntnis, erinnert man sich ber f hnhpn^nrt am Kreuz-!Derbun-Zeremonie" unb hört man, baß vor weni-

H ' 1 A . j>,efen Sesenubergelegen ^ben. SortjOm Kreuz | ^n Male in Versailles jedes em-

Als Dalabier zum ersten Male nach bem/üeg zwischen Fort Vaux und ® Soldaten zelne Grab Der bort zur Ruhe gebetteten beutfcken ZM-MW W-ZMZZ -...............

hatte zuerst in Dem halbverschütteten Notbau eines -Emilie Grimbart, Denen zuliebe sie auch einmal verwiloerten Ahorngehölzes gehaust; SauerDisteln, jh^e fettgepolsterte Schwarte den Schrotsprltzen Der Brenncsseln, Hederich und anderes Untraut hatten Winzer aussetzen. Im Buchenhochwald einer Seiten- dort eine grüne Wildnis getrieben, so dicht, daß schlacht des Maintals liegt ein flacher aber Der­ber einröhrige Bau nur schwor zu finden war. Doch , zweigter Bau, von Dem es nicht weit ist zu Den eines Abends hatte sich Besuch eingestellt: ein mim -i« finiteren Okto­

ziger Zwergdackel, Der auf eigene Faust jagte, hatte Den Busch, durchstöbert, war in die frisch be­fahrene Röhre eingeschlieft unb hatte ben dauer­haften Schlaf des Patriarchen gestört. Ein paar Brantenhiebe mit den scharfen Grabekrallen hatten zwar den Frechdachs in die Flucht geschlagen, doch der Alte fühlte sich seitdem nicht mehr sicher in seiner Burg in einer der nächsten dunklen Nächte

Wingetten der Rebhügel. In einer finsteren Okto­bernacht ist die ganze Sippe in die Weinberge ein­gewechselt unb hat sich an ben reifen Beeren gütlich getan ein Ruck, die fruchtschweren Ranken losen sich vom Pfahl, und Die vollen süßen Trauben ver- chwinDen mit Stumpf unD Stiel zwischen Den chmatzenDen Kiefern. Nock) ehe es dämmert, liegt die ganze Gesellschaft roieoer in ihrer Klause.

Doch das Bild Der Zerstörung reDet eine bereDte. Sprache. Das Forstamt verfügt Den Abschuß Der Traubendiebe, unD einen Tag später rückt ein Heer­bann von Drei Grünröcken mit HunDen unD einer

sagen wollen.

Das Ende ist da, der Schritt, Den Zu vermeiden Die Heerführer Das Menschenmögliche versucht hüben, muß unabwendbar geschehen; denn niemand kann wissen ob Die Hunding-Stellung im Osten ber Siegfried-Stellung ben weichenden Armeen noch wird Helsen können. UnD roirD Dann Die rückwärts roanDernbe Front in Der AntwerpenMaas-Stel­lung Fuß fassen können? Die SiegfrieDstellung jeDenfalls wird auf Die Dauer dem Ansturm der geballten Menschen- und Materialmasse Fachs Nicht gewachsen sein. In Den Häfen Frankreichs und Eng- lanDs steigen täglich TausenDe von Amerikanern aus den Schiffen, unD wenn auch Die weichenDe Deutsche Front im Rückzug an Ausdehnung verliert, so fres­sen doch Die Kämpfe mehr Reserven, als Die 53er- fleinerung Des Frontraums Kämpfer freizumachen vermöchte. UnD je mehr sich Die Kampffront verengt, um so Dichter ballen sich Mensch unD Waffe auch geuie Drüben zusammen; Die Uebermacht wird immer star- Tiefe ker, zumal Die Der Balkanfront zu Hilfe gesandten I aerober: morgens 8,6 GraD.