Ausgabe 
9.9.1938
 
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Abturnen in ländlichen Turnvereinen

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Wirtschaft

Neues für -en Büchertisch

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Wir kennen Strohmeyer als berufenen Schilderer

Wehr. Aus der Uebsrfchwemmung retten Nachbarn

(43 bis 45), b) 39 bis 41 (39 bis 41), c) 36 (33 bis

befferungen ist der Verfasser dankbar.

hth.

36), d) 29 (29); Bullen a) 40 bis 43 (42 bis 43),

1 :

igt"

Curt Strohmeyer:D e r Weiber­hof. Roman. Broschiert 3,50 RM., Ganzleinen

0 ).

Färsen a) 41 bis 44 (42 bis 44), b) 38 bis 40 (38 bis 40), c) 33 bis 35 (35), d) 25 bis 27 (); Käl­ber a) 62 bis 65 (62 bis 65), b) 56 bis 59 (55 bis 59), c) 46 bis 50 (45 bis 50), d) 34 bis 40 (35 bis 40); Härnrnel b2) 48 bis 52 (50 bis 52), c) 40 bis 45 (40 bis 45), d) 30 bis 38 (38); Schafe a) 38 bis 42 (38 bis -42), b) 34 bis 37 (34 bis 37), c) 20 bis 32 (20 bis 32); Schweine a) 59 (60), bl) 58 (59), b2) 57 (58), c) 55 (56), d) 52 (53); Sauen gl) 56 (57). Marktoerlauf: Rinder, Käl­ber und Schwein« zugeteilt, Härnrnel und Schafe mittelmäßig.

vor- und

weiterhin keine einheitliche Haltung bei kleinen änderungen. Liquidationspfandbriefe bröckelten wiegend leicht ab, während Goldpfandbriefe Staatspapiere behauptet lagen.

Schafe, 176 (372) Schweine. Notiert wurden je

50 kg Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 42 bis 45

mit ihm nach Afrika zu gehen. Anna will aber den Hof nicht ihrem 20jährigen Sohn Elke überlassen. Elke, den sie in der Stadt beim Studium wähnt, will Bauer sein; er arbeitet auf einer benachbarten Wirtschaft. Mit einer jungen Magd vom Weiberhof unterhält er zarte Beziehungen. Er will Helge hei­raten, aber zunächst tritt die Mutter zwischen sie. Dorettes böses Mundwerk vertreibt die wenigen Knechte vom Hof, aber Anne Karna muß sie bald wieder rufen. Dorette rächt sich und öffnet ein

mal zu Ehren aller tatkräftigen und erfolgreichen Idealisten ausgesprochen hat:Die Welt kann nicht bestehen, wenn die Menschen selbstsüchtig

und der herbeigerufene Elke, was zu retten ist. Wieder bittet Harm Anne, ihm nach Afrika zu

von Tier und Landschaft. Er hat Kindheit und Lehr­jahre auf Bauernhöfen und Gütern zugebracht und kennt das Leben dort aus eigenem Erleben. Harm Karna ist kein guter Bewirtschafter; er wird ausgemeiert". Seine Frau Anne übernimmt den Hof. Sie arbeitet nur mit Mägden, und der Hof heißt darum baldder Weiberhof". Ein Original ist die lange Dorette, nicht mehr ganz jung, energischer

Eh! Buana mkubua etu kupanda scharo! Ja, unser Führer ist der Stürmer der Städte!" So schallte uns das Lied der Somali-Neger über den Viktoriasee, als der deutsche Kolonialpionier Carl Beters in den 80er Jahren des vorigen Jahr­hunderts das weite Gebiet zwischen der an der Ostküste Afrikas gelegenen Insel Zansibar und dem Viktoriasee, nachmals Deutsch-Ostafrika ge­nannt, unter die Befehlsgewalt der deutschen Reichs­flagge stellte.

'Stürmer der Städte!" Dies also war der ver­ehrungswürdige Ruf der Eingeborenen des schwarzen Erdteils! Und in Deutschland? Nichts Eiligeres hatten die Linksparteien des Deutschen Reichstages, an ihrer Spitze der Marxist August Bebel, zu tun, als gegen diesen Mann der deutschen Tat ein Trommelfeuer des Hasses, des Neides und der gemeinsten Verleumdung zu eröffnen, bis es ihnen gelang, daß derzur Disposition gestellte" Eroberer außer Landes ging und in England bis zum Aus­bruch des Weltkrieges Zuflucht nahm.

Was damals die völkisch gesinnten Deutschen zwang und was uns heute zwingt, den Mann Carl Peters zu rühmen, das sind seine kühne Tat, sein unbeugsamer Wille, und sein durch keine Erniedri­gung ausgelöschtes Deutschtum.

Mit 995 000 qkm war diese deutsche Kolonie mehr als doppelt so groß als das Deutsche Reich nach dem Weltkrieg. Erst nach dem Verlust dieser größten deutschen Kolonie, in der Sisalhanf, Kaffee, Baum­wolle, Häute und Felle, Kopra und Erdnüsse die hauptsächlichsten und ertragreichen Anbaupflanzen und tierischen Rohstoffe waren, können wir Deut­schen den materiellen und ideellen Wert dieser Ge­bietseroberung in Uebersee würdigen, zugleich aber den vorausschauenden Blick Carl Peters erkennen, der zu einer Zeit, in der selbst Bismarck noch zögerte, sich der Kolonialpolitik zuzuwenden, daran ging,, unter den allerschwierigsten Umständen sein Vaterland in kolonialer Hinsicht dem großen Eng­land wenigstens in etwas gleichzustellen. Dem hohen Verstände, dem diplomatischen Geschick bei den Ver­handlungen mit den afrikanischen Häuptlingen, dem Einsatz persönlichen Opfers und der Erduldung un­erhörter körperlicher Strapazen, allen diesen Eigenschaften Carl Peters allein ist es zu danken, daß das Britische Reich in Deutschland einen eben­bürtigen Kolonisator neben sich gewähren lassen mußte.

Diese Tat vermochte aber nur ein Mann zu be­wältigen, der in sich einen unbändigen Willen trug, der sich durch nichts eindämmen ließ. Kennzeichnend für jene Zeit, aber auch überhaupt für den eigen­brötlerischen Sinn der Deutschen war, daß es damals zw e-i Vereinigungen gab, die sich deutscher Kolonial­politik zugewandt hatten: denDeutschen Kolonial­verein" und dieGesellschaft für deutsche Kolonisa­tion", die von Carl Peters gegründet ihn bewunderungswürdig unterstützt hat.

In dieser kolonialen Gesellschaft saßen die ein­zigen Freunde Carl Peters'. Alle anderen waren gegen ihn! Wie mancher wäre da an den Wider­ständen gescheitert, die sich dem begeisterten Ko-

aus dem Verkehr, Reichsaltbesitz und Reichsbahn- VA. kamen mit unv. 129,65 bzw. 123,50 zur Notiz und Kommunal-Urnschuldung stellten sich auf unv. 94,40.

befestigten sich außer den bereits genannten Wer­ten Gesfürel auf 128 (127,50), Felten auf 128 (127,75), AEG. auf 109 (108,50), Lahmeyer auf 122 (121,75). Sonst notierten u. a. Daimler mit 129 (128,50), AG. für Verkehr mit 118 (117,50), Reichs­bank mit 179,75 (179,25), Adlerwerke mit unv. 104, Rheinmetall mit unv. 124 und Junghans mit 105,50 (106). Großbankaktien lagen behauptet. Am Ren-

recht. Nun ist wieder ein Mann Herr auf dem Weiberhof, aber es werden dort immer nur Mäd- chen geboren.

Erich Bauer: Laßt Hutten nicht verderben! Festspiel, geschrieben für die Frei­lichtaufführung auf der Steckelburg. 42 Seiten. Druck und Verlag: Justus Christ, Inhaber Karl Christ, Gießen. (212) Die in diesem Jahre begonnenen Festspiele auf der Steckelburg bei Schlüchtern haben zahlreiche Besucher angezogen und die Aufmerksam­keit vieler wieder auf die ritterliche und vorkämpfe­rische Gestalt Ulrich von Huttens gelenkt. Das von Erich Bauer in Schlüchtern geschriebene Festsviel ist vor einiger Zeit im Verlage von Christ in Gießen im Druck erschienen, sauber ausgestattet und mit Bildern geschmückt. A. Rüffer schrieb ein Vorwort zu dem Spiel, das kurz nach dem Wormser Reichstage auf der Steckelburg anhebt und ein Bild der be­wegten und gärenden Zeit entwirft, in der sich Hutten als ein glühender Kämpfer für das Reich, alsein Deutscher der Tat" einen unvergänglichen Namen gemacht hat. hth.

BrunoNelissen-Haken: Das große Hundespiel. Oder: Herr Schmidt zieht sage und schreibe fünf junge Haidjer-Dackel groß. 263 Seiten mit 147 Pinselzeichnungen und farbigem Ein­band von Hans Speidel. Gerhard Stalling, Ver­lagsbuchhandlung, Oldenburg i. O./Berlin. Gebunden 3,60 RM. (263) Herrn und Frau Schmidt bleibt nichts erspart. Der Dackel Haidjer sorgt dafür, daß die Aufregungen kein Ende nehmen: und damit seine feine, freche Rauhhaar-Rasse nicht ausstirbt, überrascht er die arme Familie Schmidt über Nacht mit quieklebendigen, krummbeinigen, langohrigen Dackelbabys von der gleichen Sorte wie er selbst. Mit diesem Ereignis beginntDas große Hunde­spiel". Herr Schmidt zieht, sage und schreibe, fünf

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 8. Sept. Auftrieb: 1117 Rinder (gegen 1062 am 1. 9.), darunter 198 (166) Ochsen, 184 (124) Bullen, 522 (573) Kühe, 213 (199) Färsen; 464 (531) Kälber, 169 (222) Härnrnel und

bin ich!" ein Herrenmensch reinsten Wassers, ja im Sinne Nietzsches ein »Uebermensch', der nicht schmiegsam und biegsam war und deshalb vielen bürokratischen und dünkelhaften Naturen im siche­ren Deutschlandauf die Nerven fiel".

Der unbeugsame Wille, der Carl Peters eigen war, kam natürlich auch bei der Eroberung Deutsch- Ostafrikas und bei der Behandlung der Eingebore­nen zum Ausdruck. Wenn dieser geborene Führer, der für seine Untergebenen kameradschaftlich sorgen, aber auch, wenn's not tat, hart sein konnte, in der Tat afrikanische Eingeborene hat hinrichten lassen, dann nur, weil die Sicherheit seiner kleinen Truppe und das Ansehen der weißen Rasse heischte, dem Widerstand und der Spionage feindlicher Neger dieses standgerichttiche Urteil entgegenzusetzen. Was hat man aber aus dieser notwendigen Tat ge­macht! Man hat sie benutzt, um Carl Peters in der deutschen Heimat alsgierigen Bluthund" hinzu­stellen; man hat diese Tat der Gerechtigkeit solange ausgewalzt, bis weite Kreise in Deutschland glaub­ten, sie sei wirklich das Ergebnis niedrigster In­stinkte eines zügellosenDiktators" gewesen. So sehr hat man Carl Peters beschmutzt, daß es heute noch Deutsche gibt, die unbewußt unter diesem be­absichtigtenEtwas bleibt doch hängen!" stehen und ihm den schuldigen Dank versagen möchten.

Aber selbst diese Demütigung konnte den Willen Carl Peters nicht brechen. Als man ihm weitere Eroberungszüge für Deutschlands koloniale Größe unmöglich gemacht hatte, ging er auf die gefahr­volle Suche nach Emin Pascha, den er der inzwischen von Stanley gefunden worden war in Mpuapua traf.

Wie aber der Wille Carl Peters stark blieb, wenn er auch durch deutsche Intrigen außer Gefecht gesetzt wurde, so versiegte auch niemals das Deutschtum, das in ihm lebendig blieb, obwohl man ihm Jbie alleroerlockendsten Angebote machte, Eng­länder zu werden. Sicher wäre Carl Peters einer der bedeutendsten Kolonialpolitiker Englands ge­worden! Cecil Rhodes hat ihn immer wieder umworben! Man hat ihm, als er in England Zu­flucht nahm, die höchsten Posten im britischen Kolo­nialreich angeboten. Man wußte in England sehr viel besser als in Deutschland, wer Carl Peters war. Doch er, der zu den ersten Rufern gehört, die den Zusammenschluß aller Auslanddeutschen forderten und in die Wege leitete, er blieb in sei­nem Herzen und in feiner Haltung Deutscher!

Kurz nach Ausbruch des Krieges kehrte Carl Peters in die deutsche Heimat zurück. Als 62jäh- riger starb er am 10. Septmber 1918 einsam und zurückgezogen in Harzburg. Em gütiges Schicksal hat ihn davor bewahrt, daß er Deutschlands tiefste Erniedrigung und vor allem mit dem Verlust der deutschen Kolonien auch den Raub Deutsch-Ostafri­kas noch erlebte. Was wir, das heute lebend? deutsche Geschlecht, diesem Manne zu danken haben, ist das, was der deutsche Dichter Paul Ernst ein­

Unfälle auf dem Lande.

Durch einen Autounfall erlitt der 38jährige Händ­ler Paul Schäfer aus Dorf-Gill einen schwe­ren Unterkieferbruch. Bei einem Betriebsausflug zog sich die 41 Jahre alte Arbeiterin Katherina S ch m a u ß einen Unterschenkelbruch zu. Mft schweren Prellungen im Rücken mußte der Ziegelei­arbeiter Richard Steiner aus L e i h g e st e r n in ärztliche Behandlung gebracht werden. Schwere innere Verletzungen erlitt der an der Reichsauto­bahn beschäftigte Joseph Julinede aus dem Ar- beiterlager Großen-Buseck. Er mußte durch die Sanitätsbereitschaft vom Roten Kreuz in Gießen der Klinik zugeführt werden. Durch einen un­glücklichen Sturz erlitt der 24 Jahre alte Karl R i n- fer aus Allendorf a. d. Lda. eine Gehirn- erschütterung. Der in einem Gießener Industrie­werk beschäftigte Arbeiter Ludwig Heß aus Wat­zenborn-Steinberg war zwischen zwei An- Hängerwagen geraten und erlitt eine erhebliche Brustquetschung sowie Rippenprellungen. Sämtliche Verunglückte wurden in die Chirurgische Klimt nach Gießen gebracht.

junge Haidjer-Dackel groß! Und Bim, Bam, Bum, Paulinchen und Smutje, die putzigen kleinen Jäger in der Besenkammer, übernehmen das Regiment in der Schmidtschen Wohnung. Wer gern wissen möchte, wie die bedauernswerte Frau Schmidt mit ihrer übermütigen Etagenmeute fertig wird, und wie der verzweifelte Herr Schmidt den fünf eigensinnigen Dackelklippschülern das Hunde-Abc beibringt, Der greife zu diesem Buch.

J o c o s a. Lateinische Sprachspielereien, gesam­melt und erläutert von Dr. Hans Weis. 113 Sei­ten. Geb. 2,40 Mark. Verlag R. Oldenbourg, Mün­chen, Berlin 1938. (239)Mit dem Latei­nischen kann man spielen wie mit einer jungen Katze ..." So beginnt das Vorwort, und dieser Satz kann als Motto für das vergnügte Bänd­chen gelten. Der Verfasser, ein begeisterter Lateiner, als Professor an der Oberschule in Memmingen tätig, hat in jahrelanger Arbeit eine lustige Samm­lung von Scherzoersen, Wortspielen, Anagrammen, Rätseln, Lautmalereien, komischen Übersetzungen und merkwürdigen Inschriften aus dem Lateinischen geschaffen, die den Freunden diesersehr lebendigen toten Sprache" Vergnügen, Anregung und Unter­haltung bereiten wird. Für Ergänzungen und Ver-

Larlpeiers, der Gründer von Äenssch-Ostasrika

3u seinem 20. Todestage am 10. September.

Von Dr. Friedrich Bubendey.

St­et­tin Le es en iie ub- die der hte- mn, rod) iem :rbe ß°

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

H. 2D. und Abonnent £. Die Haftung kann im vorliegenden Falle verschieden sein. Handelt es sich um einen sog. Wanderschäfer, der eine eigene Herde besitzt, so haftet dieser als Tierhalter, sofern er nicht nachweist, daß er bei der Beaufsichtigung der Tiere die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet hat, oder daß der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt eingetreten wäre. Handelt es sich dagegen um einen Gemeindeschäfer, so können sowohl die Eigenbesitzer der Sck)afe als Tierhalter als auch der Schäfer als Tierhüter oder sogar beide, je nach Lage des Falles, für den Schaden verantwort­lich fein. Der Tierhalter, der einen Tierhüter bestellt hat, muß, um von der Haftung frei zu wer­den, über die Bestellung eines tauglichen Tierhüters hinaus die erforderliche Sorgfalt bei seiner Beauf­sichtigung beobachten. Tut er dies, so wird er von der Haftung frei. Der Tierhüter ist nach, gesetz­licher Vorschrift für den Schaden verantwortlich, den die Tiere, deren Beaufsichtigung er vertraglich übernommen hat, einem Dritten zufügen. Die Ver­antwortlichkeit entfällt, wenn er bei Führung dec Aufsicht die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beob­achtet hat oder wenn der Schaden auch bei An­wendung dieser Sorgfalt entstanden sein würde. So­wohl der Tierhalter als auch der Tierhüter können also den oben näher bezeichneten Entlastungsbeweis führen^ gelingt er, so werden sie von der Haftung frei. Vermögen Sie jedoch den ihnen aesetzlich ob­liegenden Entlastungsbeweis nicht zu führen, so haf­ten sie als Gesamtschuldner, d. h. jeder von ihnen kann von dem Geschädigten für den gesamten Scha< den in Anspruch genommen werden

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Fußball der II. Kreisklaffe.

Staffel Gießen A.

25. 9.: GrünbergNieder-Ohmen, Flensungen Lehnheim, Queckborn Ettingshausen, Geilshau­senr Wetterfeld, Harbach Saasen.

9. 10.: Nieder-Ohmen Harbach, Lehnheim Grünberg, Ettingshausen Flensungen, Saasen Queckborn.

16. 10.: Harbach Geilshausen, Grimberg Ettingshausen, Wetterfeld Saasen, Queckborn Lehnheim, Flensungen Nieder-Ohmen.

23. 10.: Ettingshausen Harbach, Saasen Flensungen, Lehnheim Wetterfeld, Nieder-Ohmen gegen Queckborn.

30. 10.: Geilshausen Grünberg, Harbach Lehnheim, Flensungen Queckborn, Wetterfeld Nieder-Ohmen, Saasen Ettingshausen.

6. 11.: Grünberg Saasen, Lehnheim Geils­hausen, Queckborn Wetterfeld, Nieder-Ohmen Ettingshausen, Flensungen Harbach.

13. 11.: Wetterfeld Flensungen, Ettingshausen gegen Geilshausen, Saasen Nieder-Ohmen, Har­bach Grünberg.

20. 11.: Grünberg Wetterfeld, Nieder-Ohmen gegen Lehnheim, Geilshausen Queckborn.

27. 11.: Queckborn Harbach, Flensungen Grimberg, Wetterfeld Ettingshausen, Saasen Geilshausen.

4. 12.: Geilshausen Nieder-Ohmen, Ettings­hausen Lehnheim, Grünberg Queckborn, Har­bach Wetterfeld.

11. 12.: Flensungen Geilshausen, Lehnheim Saasen.

auf 129,65 (129,80) ab. Unverändert lagen u. a. Kommunal-Umschuldung mit 94,40, Reichsbahn- Dorzugsaktten mit 123,50, 4 v. H. Rentenbank-Ab­lösung mit 92,13, Wiederaufbauzuschläge mit 80,40. Industrie-Obligationen und Stadtanleihen hatten " ' ...... ' ' Ver-

ScfjeNer (SA.-Gruppe Thüringen) und Ohlig (West- ir>?r2 ?Hn!?n.^crn dieser Reihenfolge auf die Platze. Polizeioberwachtmeister Siebert gewann ebenso unangefochten im H a l b s ch w e r g e w i ch t. Den zweiten Platz errang Engelhardt durch einen Knappen 2:1-Punktsieg über Köstner. Im S ch w e r- (H wl ch t triumphierte Fritz Müller, der deutsche Melster von der RAD.-Abteilung 5/286 durch zwei elnstlmmige Punktsiege über Hartmann (SA.-Gr. Thüringen) und Stehrn (SA.-Gr. Oesterreich), die in dieser Reihenfolge die nächsten Plätze belegten.

Borrunde im Basketballturnier.

Die Vorrundenspiele zum Basketballtur- ni e r nahmen den erwarteten Verlauf. Die Mann­schaft des DRL. schaltete das NSKK. 28:9 aus und die ^-Männer von der Leibstandarte Adolf Hitler triumphierten 39:11 über das NS.- Fliegerkorps.

wurde ein 400-Meter-Lauf gestartet, sowie die Mei­sterschaften im Stabhochsprung und erftmalig auch im Speerwurf entschieden. Am Abend fand die Sie­gerehrung statt. In der Oberstufe errang Heinrich Klee den Fünfkampfsieg, in der Unterstufe er­reichte Hans Walter die höchste Punktzahl. Ein gutes Ergebnis wurde im 400-Meter-Lauf durch Heinrich Klee mit .64,1 Sek. und mit 70,5 Sek. von Hans Walter erreicht. Im Stabhochsprung erreichte Fritz Metzger die Höhe von drei Meter.

Turnverein Wieseck.

Aus Anlaß des Opfertages des deutschen Sports hielt der Turnverein Wieseck im Saale Braun eine unterhaltsame Veranstaltung ab. Die Turnerinnen warteten mit einigen Tanzvorführungen auf, die Turner stellten eine starke Riege für das Boden­turnen und für die Uebungen am Reck. Die Vor­führungen fanden reichen Beifall und bewegten sich auf beachtlicher Leistungshöhe. Vereinsfüyrer Daupert hielt eine kurze Ansprache, in der er den tieferen Sinn des Opfertags umriß. Er erin­nerte auch an die Leistungen der acht Vereinskame­raden in Breslau und gab feiner besonderen Freude darüber Ausdruck, daß Schöffmann unter 800 Wett­bewerbsteilnehmern den 23. Rang einnehmen konnte. Eine aus Anlaß des Opfertages durchgeführte Sammlung erbrachte einen stattlichen Betrag.

TurnvereinGut-heil" Obbornhofen.

Der TurnvereinGut-Heil" Obbornhofen hielt dieser Tage sein Abturnen ab. Am frühen Morgen zog der Spielmannszug zmn Wecken durch das Dorf. Bald darauf begannen die Wettkämpfe. Geturnt wurde in vier Stufen. Dabei wurde ein Vierkampf verlangt; gleichzeitig wurde um Drei Wand er preise gekämpft. Gewinner des Wanderpreises für den Vierkampf wurde Hugo S ch n e i d e r, im 1500-Me- ter-Lauf Paul Widdersheim und im Klein­kaliberschießen Wilhelm Müller. Die Handball­jugend des Vereins trug ein Spiel gegen Gettenau aus, das die Obbornhofener Jugend mit 8:5 Toren gewinnen konnte. Die Veranstaltung bewies, daß die Kameraden im Verein von rechtem sportlichen Geist erfüllt sind.

Turnverein Münzenberg.

DK Münzenberger Turner bewiesen bei ihrem Abturnen am vergangenen Sonntag, daß sie bereit sind, ihr Teil zur Ertüchtigung der Volksgemein­schaft beizutragen. Das Abturnen brachte zunächst einen Fünfkampf der Jugend, der sich aus 100-Me- ter-Lauf, Kugelstoßen, Weitsprung, Hochsprung und Keulenwurf zusammensetzte. In allen Disziplinen wurden gute Leistungen gezeigt. Die Jahrgänge 1922 und älter kämpften in der Jugendoberstufe, während die Jahrgänge 1923/24 in Der Jugend- unterftufe zusammengefaßt waren. Anschließend

Im Federgewicht belegte Meister Ferdinand Schmitz den ersten Platz. Er hatte Arbeitsmann Senne (RAD. 6/262) und $JtageI (SA.-Gruppe West­falen) nach Punkten und Bauer (SA.-Gruppe Ber­lin-Brandenburg) nach 10:30 Minuten entscheidend besiegt. Einen überraschenden Ausgang nahm das Turnier im Leichtgewicht, wo Sperling (SA.-Gruppe Westfalen) im letzten Gang den deut­schen Meister Heini Schwarzkopf (SA.-Gruppe Westmark) glatt auspunktete und so Sieger vor dem Meister und Vinzenz (NSKK.-Motorgr. Ost­mark) wurde. Kampfspielsieger im Welterge­wicht .wurde der Thüringer SA.-Mann Wahl, der Polizeiwachtmeister Rust nach 1:30 Min. auf Die Schultern brachte und gegen Arbeitsmann Fi­scher (RAD. 3'94) nur eine Minute benötigte. Den zweiten Platz sicherte sich Rust durch einen entschei­denden Sieg über Fischer. Eine ganz überlegene Rolle spielte Europameister Schäfer (Ludwigs­hafen) im Mittelgewicht. Die SA.-Männer

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Rhein-Mainifche Börse.

Mttagsbörse schwankend.

Frankfurt a. M., 8. Sept. Die Börse eröffnete in abwartender und vorwiegend etwas schwächerer Haltung, Da Der Berufshandel kleine Abgaben vor­nahm. Anderseits blieb Die Kundschaft im Hinblick auf den bevorstehenden (Steuertermin zurückhaltend, so daß Die Umsätze wiederum nur kleinsten Umfang hatten.

Die erften Kurse am Aktienmarkt lagen überwiegend 0,50 bis 1 v. H., teilweise auch bis zu 1,50 o. H. niedriger. Im Verlaufe bahnte sich jedoch wieder eine freundliche Tendenz an und zum Teil konnten Die anfänglichen Rückgänge ausgeglichen werden, Da Rück- und Meinungskäufe erfolgten. Von Den führenden Werten hatten IG. Farben mit 147,13 bis 147,75 (147,65) und Vereinigte Stahl mit 99,40 bis 99,75 (100) lebhafteres Geschäft. Am Elektromarkt waren Die Einbußen deutlicher, Licht und Kraft, Felten und Gesfürel gaben je 1,50 v. Sy, RWE. und Schuckert je 0,75 v. H. nach, AEG. da­gegen 0,25 v. H. höher mit 108,50 und Siemens nach Pause 185,50 (185). Montanwerte setzten durch­weg bis 1 v. H. schwächer ein. Im einzelnen eröff­neten Westdeutsche Kaufhof 1 v. H., Bemberg 1 v. Sy, Aschaffenburger Zellstoff 1 v. Sy, Daimler 1 v. H. und Conti Gummi 1,40 d. Sy niedriger.

Am Rente nma r k t war das Geschäft nach wie vor unbedeutend, und die Kurse wiesen nur geringe Abweichungen auf. Reichsaltbesitz bröckelten

In der zweiten Börsenstunde schrumpfte das vor­übergehend etwas lebhafter gewordene Geschäft wie­der stark zusammen, da Die Börse im wesentlichen auf sich selbst angewiesen war. Die nach den ersten Kursen eingetretenen Besserungen konnten zumeist behauptet werden, gegenüber dem Vortag war Die Entwicklung jedoch unregelmäßig und überwiegend etwas schwächer.

Der F r e i v e r k e h r lag bei ruhigem Geschäft gut behauptet, etwas evholt waren Katz & Klumpp auf 89 bis 91 (88 bis 90). Im übrigen wurden ge­nannt: Dingler 86 bis 87, Elsäss. Bad. Wolle 82 bis 83, Verein. Fränk. Schuh 70 bis 71, Growag 72 bis 74, Rastatter Waggon 45 bis 46. Tagesgeld unverändert 2,25 v. Sy

Abendbörse gut behauptet.

An der Abendbörse war die Haltung gut behaup­tet. Nennenswerte Umsätze wurden nicht bekannt, das Publikum hielt sich weiterhin fast völlig vom Geschäft fern und auch die Kulisse verharrte in Zu­rückhaltung. Die Kursentwicklung war nicht ganz einheitlich, es überwogen jedoch kleine Erhöhungen, die vielfach nominelle Anpassungen an den höheren Berliner Schluß Darftellten. Insbesondere bei BMW. mit 143,50 (142) und bei Siemens auf 186,65 (185,50), ferner bei Demag mit 140 (139) und bei Licht und Kraft auf 131 (130). Am Mon- ianmartt notierten Verein. Stahl 99,65 (99,75),

lonialmann entgegentürmten! Gewiß: Carl Peters -..... -- -----.

war mit feinem shakespearefchen LosungswortIch > sind; es muß Menschen geben, welche sich opfern!

Rheinstahl 132,13 (132,50), Buderus 108,50 (108), Mannesmann 104,50 (104,25) und Hoesch unv.

105,25. In der chemischen Gruppe lagen IG.-Far­

ben 0,25 v. H. höher mit 147,75, Bemberg gewan­nen 0,75 v. Sy auf 126,25, Metallgesellschaft unv., . . . ,

125, Scheideanstalt unv. 207. Von Elektrowerten 14,50 RM. Deutscher Verlag, Berlin. (264)

tenmarkt gingen 6 v. H. IG.-Farben mit 122,25 v .......- » . .

(122,13) und Mannheimer Altbesitz mit unv. 136,50 i als die Herrin, und mit einem respektablen Mund- ---- v ...... * ~' - z , werk. Harm bemüht sich, seine Frau zu bewegen,

L\ *>7 g :» ort /Dn\ _\ q.j /qm j \ 9k ( \. ZulCOCl ulIICl UJlil nuuj 4X|itiu qu

m Al dl QQ folgen. Sie tut es. Jetzt übernimmt Elke Den Hof

a) 41 bis 43 (40 bis 43), b) 34 bis 39 (35 bis 39), s. ftöjrnfpf feine fSelae Dorette Den Knecht Ruvv- c) 27 bis 33 (28 bis 33), d) 18 bis 25 (18 bis 25)- und heiratet feine .Helge, .Dorette oen xnecyt .nupp