Ausgabe 
9.8.1938
 
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Neuer LandeSgruppenleiter in Frankreich.

Vor dem Reichsparteiiag 1938.

Gang durch das Michsparteitaggelände. Eine Bilanz des Baujahres 1937/38

Ziel könne mirß

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i BeMhunM rnan ohne Zweifel allzu schnell gewillt, die ^mäßigten » tsjimalsozialistische Weltanschauung zu verdammen, M und MM! .je sich in ihren Formulierungen so schav

®ewüV oi ben engnfcfjen Auffassungen unterscheide. fen Ser Sache, zm j . bewundere an der deutschen Weltanschau-

Italienische Manöver.

Kein Platz für zugewanderte Juden

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Britische Kronkolonie gegen jüdische Einwanderung.

Linci bewundere an der deutschen Weltanschau- mg die Bereitschaft, sich selb st dem Staate am erzuord n e n, um so seinem Näch­ste» zu dienen. In England könne es, so !chl?gt dieTimes", wirklich mehr von die- er Geist der Disziplin und Aufopferung geben.

Daily Telegraph" schreibt, Munci erzähle len Engländern, was er in Deutschland gesehen labi. Die Engländer aber könnten ruhig sein Urteil jimchmen, wonach die englische Rasse et- Mi vom Opfergeist der jungen Deut- chln zu lernen hätten.

..............dem Kronprinzen, h Ministern und Staatssekretären, sowie Dertre- vsn Kammer und Senat den Hebungen ber- !nte. Auch der D u c e nahm an den ersten Phasen Manövers teil und verfolgte die Entwicklung der npshandlungen von verschiedenen Positionen aus, f hr er bchchtigte er einzelne an den Hebungen teu- evnende Truppenoerbände.

ick, so erklärtr t ;ren Appell an 4 chten, alles in Ha i Frieden mit1

der Explofilnu ir die Altstadt, 5gehverbot vch- rusalem wuck i schwer verletzt lufnif. schon oft get DW.) Der,, jür Palästina e* Iflinkappel'.r

Nürnbergs »Ll-Bahn^.

Hm den ungehinderten Anmarsch und Abfluß der Kolonnen und Besuchermassen zum und vom Reichsparteitaggelände sicherzustellen, mußten die Geleise der Straßenbahn in der Nähe der Lmtpold- halle auf eine Strecke von fast 500_ Meter unter­irdisch geführt werden. Das ist Nürnbergs erste, wenn auch kleineO-Bahn". Hier steht auch die neu erbaute ^-Hnterkunft, ein mächtiger Gebäude- komplex, der ebenfalls in Kürze fertiggestellt sein wird.

OieKi>F.-StaVt" im neuen Gewand.

Die KdF.-Stadt ist gegenüber dem Vorjahre nicht mehr zu erkennen. Wenn auch an den großen Hallen nennenswerte bauliche Veränderungen nicht oorgenommen wurden, so haben doch die Anlagen eine wesentliche Hmgestaltung erfahren. Man glaubt sich in einen großen Blumengarten versetzt, dessen Gesamtbild durch die Hervorhebung der für Nürn­berg charakteristischen Nadel- und Birkenbäume noch gesteigert wird. Die Straßen sind neu belegt, voll­ständig staubfrei und lassen auch bei dem größten Landregen eine Pfützenbildung nicht zu. Es sollte eine bunte und lustige Anlage geschaffen werden, in der jedes Beet anders gestaltet ist. Die Anlage der Blumenbeete und selbst der ausströmende Blu­mengeruch der einzelnen Beete sollten sich grund­legend voneinander unterscheiden. Die gestellte Auf­gabe ist glänzend gelöst worden. Die geschaffenen 14 Beete unterscheiden sich in Form und Gestaltung, ohne dabei bizarr zu wirken.

Bereits im Februar dieses Jahres wurde mit den Erdarbeiten und Bodenverbesserungsarbeiten in derKdF.-Stadt" begonnen. Zur Ausgestaltung benötigte man 100 000 Pflanzen, die alle aus frän­kischen Gärten kamen. Wenn nun in wenigen Wochen die Reichsparteitagaäste in dieKdF.-Stadt" strömen, so werden es nicht mehr allein die Vor­führungen sein, die als Magnet sich auswirken, es

2000 Gewehre und über 150 Maschinengewehre er­beutet haben. Eine große Anzahl Milizionäre wurde tot aufgefunden. Im Kampfabschnitt von Mora del Ebro haben die nationalen Truppen den Feind indieFluchtgeschlagen und verfolgt. Zahl­reiche Milizionäre haben sich ergeben.

An der Levante-Front haben die sowjetspanischen Milizen in die nationalen Stellungen einzudringen versucht. Sie wurden jedoch zurückgeschlagen.

Kanton wieder bombardiert.

Hongkong, 8.Aug. (Europapreß.) Im Laufe des Montags wurde die Stadt Kanton abermals einem Luftbombardement unterzogen. Neun japanische Flugzeuge warfen, so heißt es, in kurzer Zeit mehr als dreißig Bomben ab. Die meisten Bomben schlugen in der Nähe der Derwaltungs- aebäude des großen Elektrizitätswerks ein. Auch die französische Kachedrale soll teilweise schwer be­schädigt worden sein.

Verlustliste von Gchangfeng.

Tokio, 8. Aug. (Ostasiendienst des DNB.) Das japanische Kriegsministerium veröffenllicht heute eine Aufstellung über die japanischen Ver­luste seit dem Ausbruch des Grenzstreites von

ßngtonb kann von deutschem Opfer­geist lernend

Oer nationalspanische Heeresbericht.

Salamanca, 9.Aug. (Europapreß.) Das na­tionale Hauptquartier meldet in seinem in der Nacht zum Dienstag ausgegebenen Heeresbericht, daß die nationalen Truppen an der Ebro­front zwischen Mequinenza und Fayon

D. Hugo Eckener, der in der ganzen Welt brannte deutsche Pionier der Luftschiffahrt und Ätriebsführer des Luftschiffbaues Zeppelin in Friedrichshafen, vollendet am 10. August das 70. Lebensjahr. (Scherl-Bildarchiv-M.)

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Araderin ft er leichte Leih explodierte inr Pombe, durch; verletzt wurde, f

Die Ärohe Gtrahe.

Bis zum diesjährigen Parteitag ist die Große Straße fertiggestellt. Nur noch die letzten Platten aus Granit, die in ihrer grünen und grauen Tönung die Marschfläche stark beleben, werden cms- aeleqt. In einer Breite von 100 Meter Länge, die dem Weg von der Berliner Schloßbrucke bis zum Brandenburger Tor entspricht, sührt sie von der Kongreßhalle zum Märzfeld. Hierhnben dann alljährlich die Vorführungen der Wehrmacht statt. Neben den beiden Modelltürmen sind schon viele Fundamente der wuchtigen Türme,_ die das tiefe Feld begrenzen, gefegt. Die ganze Nürnberger Altstadt könnte die viereinhalb Kilometer lange, rings um das Märzfeld führende Straße emschlie- ßen. Für die Errichtung der 26 jeweils 36 Meter hohen Türme und die Tribünenbauten werden etwa 170 000 Kubikmeter Werkstein benötigt

Oie Lager der Formationen.

Nicht weit vom Märzfeld entfernt liegen, einge­rahmt von frisch gepflanzten Laubbaumen, die Laaer der SA. und der HI., die berde schon fertig­gestellt sind. Das ---Lager fft im Ausbau Im nächsten Jahre wird das ständige Lager für den Reichsarbeitsdienst in Angriff genommen und in nvei Jahren das Wehrmachtslager. So wachst bis zum Jahre 1940 hier, versehen mit allen modernen und sanitären Anlagen, eine zweite Großstadt, die 540 000 Menschen beherbergen kann.

Oie Ehrenhalle fertiggestellt.

Die unter der 370 Meier langen Haupttribüne des Zeppelinfetdes liegende Ehrenhalle ist.lnesen Taaen fertig geworden. Mit einem besonders herr- tichen deutschen Marmor, der vom Rot ms Grüne (niplt sind ihre Wände verkleidet. In den Ä prad^ölle Plastiken non »rofefior W. ÄXrontl ist di- echte, in Rot und Gold leuch­tende Mofaiwecke, deren Entwurf von dem Mün­chener Professor Kaspar stammt.

Paris, 8. Aug. (DNB.) Arn Samstag stellte er deutsche Botschafter Graf W e l c z e ck der deut- u>. Kolonie in Paris im Rahmen einer Feier im lachen Hause den neuen Landesgrup- er lei ter Pg. Gesandtjchaftsrat Dr Ehr ich Dr und führte ihn in sein neues Amt ein. Dr. Ijkig ist Nachfolger des aus beruflichen Gründen "erogenen Landesgruppenleiters Frankreich Pg.

eich er Er hat als persönlicher Referent und titoi: Adjutant des Gauleiters Bohle lange Jahre iriijrd) an hervorragender Stelle in der AO. ge- Ej|tiet. v

jtr Botschafter hieß den neuen Landesgruppen- eilr im Namen der deutschen Kolonie herzlich will- tzioien und wünschte ihm auf seinem neuen Ar- .xl-seld in Frankreich vollen Erfolg. In feiner Intoort stellte Dr. Ehrich besonders heraus, daß :(r vornehmste Grundsatz der Tätigkeit der AO. niluslande die Achtung vor den Gesetzen ei Gastlandes sei. Die eindrucksvolle Feier hlig mit dem Sieg-Heil auf den Führer und /(instangter und mit dem Absingen des Deutsch- uii- und Horst-Wessel-Liedes.

0r. Hugo Eckener 20 Zahre alt.

Unbon, 8. Aug. (DNB.) Im Hinblick auf die '^Vorschlag gebrachte Einwanderung von i u o t = 95 n Flüchtlingen in Nord-Rhode- L-n hat, wie Reuter mitteilt, die Regierung Noro- Adesiens in einer amtlichen Verlautbarung er- ail' daß die Mitglieder des gesetzgebenden ilmtes en jede Einwanderung jüdischer Züchtlinge seien. Der Regierungsvertreter 9 sich daher nicht m der Lage, den Außenminister uweisen, die Angelegenheit gegenwärtig weiter 1 'behandeln.

bnbon, 9.Aug. (DNB.Funkspr.) Die Schil- eru.'ig des australischen Staatsanwalles Munci n'ftinnc ' in^-; N feine Eindrücke von Deutschland a |t i n a s, m. ßci ^en Londoner Blättern große Beachtung rjuiden. DieTimes" schreibt, die Bemerkungen Ihr;cis über Deutschland zeigten, daß er ein guter verständnisvoller Beobachter sei. Sie seien aus- r-echnet als Beispiel für Ansichten, von denen Mn hoffen könne, daß sie in beiden Tellen des iMchen Weltteiles Anklang fänden. In England

Schangfeng. Danach beliefen sich die japanischen Verluste bis zum 6. August auf 70 Tote und 180 Verwundete. Vom 6. bis 8. August betrugen die Verluste insgesamt 200, so daß eifi Gesamtverlust von 450 Mann festgestellt wird. Die sowjetrussischen Verluste dagegen betragen nach der gleichen japa­nischen Aufstellung etwa 1500 Mann. Die japa- Nischen Truppen zerstörten ferner danach 100 Tanks und kleinere Kampfwagen, während sechs sowjet- russische Flugzeuge abgeschossen wurden, davon zwei in Korea.

Keine englische Vermittlung in Fernost.

London, 8. Aug. (DNB.) Zu dem s o w j e t russisch-japanischen Konflikt wird von maßgebender englischer Seite erklärt, daß keine Aenderung der Lage zu verzeichnen sei. Ebenso- wenig habe die von der englischen Regierung ein­genommene Haltung eine Aenderung erfahren. Ein Ersuchen um Vermittlung sei bisher an die britische Regierung nicht gestellt worden. Eine Vermittlungsaktion, so wird weiter erklärt, könne nur auf Grund eines Ersuchens beider Parteien in Frage kommen.

Kleine politische Nachrichten.

Im Alter von 73 Jahren ist der ehemalige Reichs- postminister Johann G i e s b e r t s am Sonntag in München-Gladbach g e ft o r b e n.

Lord Allan of Hurtwood hat sich im Flug­zeug nach Berlin begeben. Lord Allan ist Mitglied des Exekutioausschusses der Dölkerbundsvereimgung. Von 1923 bis 1926 war er Schatzmeister und Dor- sitzender der Hnabhängigen Labour-Partei und ge» hört heute der Nationalen Arbeiterpartei an.

Kunst und Wissenschaft.

INainfrönkisches

Dichter- und Schriftsiellertreffen 1938.

Einer Anregung des Gauleiters Dr. Hellmuth zufolge findet alljährlich im August unter der Schirmherrschaft des Landeskullurwatters" Wal­demar Vogt das MainfränkischeDichter- und Schriftstellertreffen in Amorbach im Odenwald statt. Gauleiter Dr. Hellmuth hat für 1938 die Tage des 27. und 28. August zur Durch­führung dieses Treffens bestimmt. Das Treffen wird diesmal einen weit größeren Teilnehmerkreis als im vergangenen Jahre aufweisen, da sich jetzt auch der Wolfram-von-Eschenbach-Bund und die Nor- dische Gesellschaft, sowie eine Reihe bildender Kunst­

werden diesmal auch die Anlagen selbst sein, die unsere Stadtbesucher dort draußen feschalten.

-loch einige Zahlen.

Schließlich noch einige andere Zahlen, ba fie am besten ein Bild von der bis jetzt auf dem Reichs- partettagaelände vollbrachten Arbeitsleistung geben können. Auf dem Gelände sind bis heute 160 000 Laubbäume neu angepflanzt worden. Sie ergäben eine doppelseitige Allee von Nürnberg bis Ant­werpen oder von Berlin bis Zürich. Für die Wasser­versorgung mußten rund 60 Kilometer Rohr ver­legt werden. 780 000 Kubikmeter Erde sind bisher bewegt worden. Ein Feldbahnzug, der sie auf ein­mal fortschaffen wollte, müßte von Nürnberg bis Neapel Wagen an Wagen reihen.

So ist auch in dem abgelaufenen arbeitsreichen Baujahr auf der Feststätte der Nation wiederum Großes vollendet worden, das allen, die dem Pla­nen Form und Gestalt geben, zur Ehre und zum Stolz gereicht. Die Hunderttausende, die in wenigen Wochen dem Rufe des Führers nach Nürnberg folgen, um hier seine Parole für das nächste Jahr zu hören, werden die Größe dieses Werkes spuren, das von dem Wollen und Glauben eines starken, friedlichen und arbeitsfteudigen Volkes eine ein­dringliche Sprache redet.

855 Fahnen des Gaues in Nürnberg.

NSG. In fast allen Kreisen des Gaues Hes­sen-Nassau fanden in den letzten Wochen Besich­tigungen der Marschteilnehmer des diesjährigen Reichsparteitages statt. Bei den Appellen wurden vor allem die Ausrüstung und das Marschieren über­prüft, damit der Marschblock Hessen-Nassau, der sich aus Teilnehmern der 26 Kreise der NSDAP zu­sammensetzt, ein einheitliches Bild bietet. Die Appelle in den Kreisen Alsfeld, Lauterbach, Hnterwesterwald und Groß-Frankfurt finden in den nächsten Tagen statt. In diesem Jahre werden von den Politischen Leitern unseres Gaues 855 Ortsgruppenfahnen mit nach Nürnberg geführt.

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Auf dem Platz, auf dem sich einmal das Deutsche Stadion erhebt, läßt der Erdaushub die enormen Ausmaße dieser Arena, die die größte sein wird, die je auf der Welt gebaut worden ist, erkennen. Da auch für ihren Bau alle Erfahrungen mangeln und jedwede Deraleichsmöglichkeiten fehlen, ift in diesem Jahre ein Teilmodell im Hirschbachtal in der Fränkischen Schweiz erstellt worden

An einem in einem Winkel von 30 Grad ab­alle nd en Berghang, der genau der Neigung ent- pricht, in der die Sitzplätze Reihe um Reihe bis hinauf zu einer Höhe von 77 Meter ernporsteigen, treben zwei je 27 Meter breite, aus Holz erbaute Sektoren empor. Heber der letzten Sitzreihe, der zweiten der insgesamt fünf gleich hohen Etagen, die die Zuschauerränge abteilen, zeiyt eine rote Marke die Höhe des Olympischen Stadions in Berlin an. Sie gibt einen wenigstens annähernden Anhalts­punkt für die in bloßer Vorstellung sonst kaum faßbaren Ausmaße dieses Forums.

Es spricht für das Nürnberger Arbeitstempo, daß einer der Sektoren dieses Modellbaues, für den viele tausend Kubikmeter Holz und Beton be­nötigt wurden, in 17 Tagen erstellt war. 30 000 Personen bietet er bequem Platz. Heber 400 000 aber kann das Deutsche Stadion fassen. Anein­andergereiht ergeben seine Sitzplätze eine Länge do 243 Kilometer. Die Außenmauer des Stadions übertrifft die Hohe der Türme der Lorenzkirche m Nürnberg. Eineinhalb Milliarden Backsteine wer­den zu seinem Bau benötigt. Trotz der riesigen Ausmaße wird es aber, wie die praktischen Ver­suche im Hirschbachtal gezeigt haben, jedem Besucher möglich sein, den Vorgängen auf dem Sportfeld genau zu folgen. Beträgt doch die Sichtweite des auf der höchsten Stufe sitzenden Besuchers zum Mittelpunkt des Feldes knapp mehr als 100 Meter.

3n Asbestanzügen an die Arant. c ,

Für den Kampf in den vordersten Linien sind jetzt neue englische Flammenwerfer tonftruiert worden, die auf unserem Bild von dem englischen Luftfahrtminister Sir Kingsfey Wood (rechts) besichtigt werden. Die Apparate erzeugen eine solche Hetze,. daß die B^ienungs Mannschaften dafür besondere Asbestanzuge erhalten. (Associated-Preh-M.)

Nürnberg, 8. Aug. (DNB.) Nur noch wenige Wochen trennen uns vom Beginn des Reichs- Parteitages 1938, und bereits sind die ersten Kommandos und Vortrupps eingezogen. Fieberhaft« wird in den neuen großen Räumen der Organisa­tionsleitung Dom frühen Morgen bis tief in die Nacht gearbeitet. Ein gewaltiges Pensum ist in diesen letzten Augustwochen noch von den mit den Vorbereitungen betrauten Männern der Partei zu bewältigen. In diesem Jahre, in dem Oesterreich heimgekehrt ist, hat vor allem das Quartieramt eine chwierige Aufgabe zu lösen, denn zu der beträcht- ichen Zahl von Teilnehmern und Besuchern kom­men erstmalslegal" viele Tausende Volksgenossen aus der deutschen Ostmark, um die Feiertage der ganzen Nation mitzuerleben.

Draußen vor den Toren der Stadt, wo in schier unübersehbarer Weite das Parteitagsfeld sich dehnt, tritt nun allmählich an die Stelle rastloser Bau­arbeit wieder die Vorbereitung für den Parteitag selbst. Hnd so liegt es nahe, die Bilanz des Baujahres 1937/38 zu ziehen und festzu­stellen, was Hirn und Hand in diesem Zeitabschnitt vollbracht haben.

Oie Kongreßhalle im Wachsen.

Am meisten fällt dem Besucher des Geländer das nun schon bis zu seinem ersten Stockwerk aus dem Boden gewachsene monumentale Halbrund der Kongreßhalle am Dutzendteich auf. Die Außenwände sind zum Teil schon mit den schweren Granit- quadem verkleidet. 175 Eisenbahnwaggons Material wurden täglich hier verarbeitet. Für den Abtrans­port der Bau- und Hilfsstoffe werden insgesamt 250 000 Güterwagen, die aneinandergereiht einen Güterzug von der Länge der Strecke Königsberg bis Madrid ergeben, benötigt. Der Rauminhalt des gesamten Bauwerks beträgt drei Millionen Kubik­meter. Die für die Freitreppenanlage benötigten Stufen entsprechen einer zwei Meter breiten und 1800 Meter hohen Treppe, die somit von Garmisch bis zum Schneefernerhaus auf der Zugspitze fuhren würde. An einer Stelle des Rundbaues wird zur Zeit noch ein Holzmodell aufgesetzt, das eine 18 Meter hohe Säule tragen wird. So ist es bis zum Parteitag auch möglich, die enorme Höhe zu er­faßen, in der die 164 und 184 Meter frei den Jnnenraum überspannende Decke liegt.

Unmeit von dieser Baustelle steht eine Holzhalle, die in natürlicher Größe Teilstücke der Jnnenraume der Kongreßhalle birgt, an denen bis ins kleinste alle Einzelheiten studiert werden. Sie veranschau­lichen, in welch überwältigender Klarheit des Stils und Schönheit und Zweckmäßigkeit sich einst auch das Innere dieses herrlichen Baues repräsentiert. Teilmodell des Deutschen Stadions.

Jom, 8. Aua. <DNB.) Eine noch nicht voll- He Liste, wie ausdrücklich betont wird, oon 2b Letzten Jahr nach Rom z u g e w a n d e r t e n Zischen Aerzten wird am Montag von dem Aschen MittaqsblattTeuere" an bevorzugter KUe auf der ersten Seite veröffentlicht. Diese Ver- 'Mtlichunq erfolge, wie das Blatt in einem kur- Äl Kommentar ausführt, deshalb, weil sich die ^-Nischen Aerzte mit Recht über dasBre 11 = vc che n der Juden ^beklagen, Die mit feier Reklame die Patienten an sich zu reißen Men. Dor allem erfolge diese Veröffentlichung aber 5t)'» weil, wenn ein Satz von 1:1000 für öie ^Nischen Juden zulässig sei, man für a u s- wische Juden überhaupt keinen i sivzentsatz gestatten könne, weck sie doppelt seien und es sich zumeist um Felnde des

111 d) i s m u 5, ober der mit

Jbeunbeten Regime handele. Die Liste enthalt <^en wie Bieberfeld, Blum, Friede, Hirsch, ^'chfeld, Reich, Sttom, Ullmann, Weiß.

herzen ligf. x sxr brr 'M M, N W [i rck dir Tat, W- ixe nicht bereit Jm abzuzehen, jwan:«

nachMitii in der fauptpit

jfjpn St iüifje len und die bM doch sei er

Men W w - nur den Tätern

Rem, 8. Aug. (DNB.) Die Manöver des --- tzMschen Armeekorps in den Abruzzen, deren Zweck

iMaSN Dt: ollem in der Feststellung liegt, welcher orgam» wz ,.A .'IsMische Aufbau der Division einem größeren Trup- f/ihcbOUKÖ- pi erb and neben größtmöglicher Beweglichkeit die 1(inu51 mdtigfte Stoßkraft zu verleihen vermag, haben am @oe Vr ^(#ntagmorgen begonnen. Gegen 7 Hhr erschien der n in letzter ^nd Kaiser auf einem Hügel des Ma-

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