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Abschied der ASKK-Ostmarkfahrer

die Wagenkolonne in Bewegung.

Versammlungen alter Soldaten

Die

flemtefen.

19:2

21:11

12:18

4:25

1. Hamburger SB.

2. Eintracht Frankfurt

3. Stettiner SC.

4. Vorck Jnstertmrg

8

5

6

10:0

8:2 4:8

feig

genommen.

Der Abend, zu dem auch wieder wie ge­wohnt zahlreiche Kameraden der acktiven Artil­leristen unserer Gießener Abteilung erschienen waren, nahm im übrigen beim Gesanß alter Sol­datenlieder und froher Unterhaltung einen schönen Verlauf.

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tragen sind. Auf den Besuch des Reichskriegertages Heimspiel gegen Destau 05 gewinnen n» anzu- vom 10. bis 13. Juni in Kassel wurde besonders hin- nehmen ist, überflügeln sieden DfR. Mannheim dank

- , »ihrem besieren Torverhältnis

Erfrischung kurze Zeit im Cafö Amend, wo er von den Gästen herzlich begrüßt wurde. Nach einiger Zeit setzte er seine Fahrt in Richtung Frankfurt am Main fort.

Ein tränenreicher Abschied.

2:2 in Düsseldorf!

Zwei verschiedene Halbzeiten beim Uebungöspiel der Kursisten

Auf dem Hofe hinter demLotze-Kasten" traten am Samstagmittag die NSKK.-Männer vom Sturm 1/M147 zur Abfahrt in die deutsche Ost­mark an. Zur festgesetzten Zeit meldete Sturmfuh- rer Hermann Freund dem Führer der Motor- staffel I/M147, Staffelführer Dr. Schaefer die Mannschaft abfahrbereit.

Staffelführer Dr. Schaefer beglückwünschte die Mannschaft zu dem bevorstehenden schönen Erleb­nis der Kameradschaft und Volksgemeinschaft mit den Brüdern in der befreiten Ostmark. Besonders begrüßte er den Hoheitsträger der Partei im Kreis Wetterau, Kreisleiter Backhaus, und dankte ihm für die Auszeichnung, die er dem Sturm und damit der Standarte durch die Teilnahme an der Fahrt zuteil werden ließ. Der Staffelführer sprach die Erwartung aus, daß jeder Einzelne sowohl auf der Fahrt, als nachher in Oesterreich selbst sich stets als Abgesandter der Motorstandarte 147 fühlen und ihr gutes Ansehen mehren möge. Er trug ihnen Grüße an die Kameraden und an die Volksgenossen in der Ostmark auf und gab ihnen die Weisung

Deulsche Fußball-Aleisterschast.

Fortuna-Süffeldorf am Ziel. - Mannheim doch noch gescheitert.

rungstreffer. Binder gab an Jerusalem und dieser steil zu Neumer, dessen placierter Schuß von Jakob nicht zu halten war. Kitzinger nahm jetzt den Posten Goldbrunners ein, während Gauche! als linker Läu­fer spielte. In der 39. Minute wehrte Gauchel in der Verteidigung zu schwach ab, Lenz sprang schnell heran, und Jakob war zum'zweitenmal geschlagen.

Nach dem Wechsel trat der Wiener Joksch als Läufer in die schwarzweiße Elf ein, Gauchel über­nahm die Sturmführung, und Siffling ging aus Halblinks. Das Zusammenspiel klappte jetzt bei Schwarzweiß wunderbar; immer stärker wurde die Ueberlegenheit der Jakob-Elf. Doch dauerte es noch bis zur 22. Minute, ehe der erste Gegentreffer kam. Don Kupfer wanderte der Ball über Stroh zu Leh« ner, der mit Hackenschlag im Lauf an Gauchel wei> tergab. Der Neuendorfer täuschte geschickt und schoß unhaltbar ein. Wenig später fiel der Ausgleich»' Sold, wahrscheinlich durch die Sonne geblendet trat über den Ball, Pesser war zur Stelle und sandte zum 2:2 ein.

Das Spiel hat alles gehalten, was man erwartete^ wenn man das sechstägiae Training der Kursiftea berücksichtigt. Durch die Wiener Spieler hat Groß» deutschland jetzt zahlreiche erstklassige Kräfte zur Stelle. Das Ergebnis des Auswahlkampfes ent» sprach dem Verlauf der beiden so grundverschiede­nen Halbzeiten. Bei Schwarzweiß war Jakob zeit­weise unsicher. Auch die Verteidigung stellte erst nach der Pause zufrieden. Im Sturm baute Stroh famos auf; Lehner und Pesser setzten sich am stärk» sten ein. Bei Grünweiß war neben Raftl und Schmaus die gesamte Läuferreihe ausgezeichnet. Lenz ließ nach der Pause ebenso nach wie Binder« Um den Aufbau machte sich Jerusalem verdient.

Ecke war die Ausbeute, die aber nichts einbrachte. Einen scharfen Schuß von Häuslmeier konnte Remmert in feiner Manier nur im Fallen unschäd­lich machen, dann übernahmen die Gaste das Kom­mando. Thron machte in höchster Not Hand, doch ging der Elfmeter über das Tor. Kurz vor dem Wechsel machten.sich die Grünweißen frei und be- drängten den Gegner stark, doch Erfolge blieben aus. Szponick, der, allein vor dem Tore stehend, den Ball verlor, vergab damit eine klare Chance. Die Grünweißen hielten sich zuviel durch Einzelaktidnen der Stürmer auf, anstatt die Flügel zu bedienen, o daß der Gegner, der immer um einen Bruchteil der Sekunde schneller am Ball war, klären konnte. Ueberraschend fiel kurz vor der Pause das zweite Tor. .

Nach dem Wechsel machten sich Ermüdungserschei­nungen bei den Grünweißen bemerkbar, man sah zeitweilig nur die Gäste, die spielten. Es konnte nicht ausbleiben, daß weitere Tore fielen, denn die Hintermannschaft wurde überlastet, da der Sturm keine Bälle annahm. Die Gäste konnten durch Drei weitere Tore das Spiel für sich entscheiden.

Sportverein 4920 Lollar.

1900-Germania-Marburg 3:2 (2:0)

Die Generalprobe der Blauweißen ist nicht ganz nach Wunsch ausgefallen. Dies bezieht sich .haupt­sächlich auf die durch die Umstelluna des Sturmes erhoffte Durchschlagskraft. Denn bei der Ueberlegen- heit, die während des ganzen Spielverlaufes zutage trat und die durch das Eckenverhältnis von 18:4 zum Ausdruck kommt, nur zu drei Erfolgen zu kom­men, spricht nicht von einer befriedigenden Lei­stung. Beruhigend, aber nicht als Entschuldigungs­grund, wäre lediglich, daß die Gäste sich vorherrschend aus die Verteidigung beschränkten, wodurch die Ent­wicklungsmöglichkeit ziemlich belastet wurde. Ge­rade dies aber hätte Grund sein müssen, zu zeigen, daß man auch einer verstärkten Abwehr mit Erfolg

Zu Beginn des Abends wurde nach alter Sol­datenart des Führers und Oberften Befehlshabers der Wehrmacht gedacht. Dann machte Kamerad- chaftsführer Müller> Mitteilungen über den regenwärtigen Stand der Dorbereitungsarbeiten zum Aufbau des NS. Deutschen Reichskriegerbundes ,Kyffhäuser", in den alle Soldaten-Kameradschaften der bisherigen verschiedenen Organisationen zusam- mengefaht werden sollen. Die tm Waffenring der ehemaligen deutschen Feldarkillerie wirkende Artil- leristen-Kameradschaft 1895 Gießen wird sich selbst- verständlich in soldatischer Disziplin freudig in die vom Führer angeordnete neue Gchamtorgamsation einordnen, bis heute sind aber die Dinae nach! nicht so weit gediehen, daß die Kameradschafts- ührung für die Gemeinschaft der alten Artilleristen in Gießen bestimmte Entschlüsse oder Entscheidungen treffen konnte.

Im Verlaufe des Abends hörten die Kameraden, die sich in gewohnt großer Zahl eingefunden hatten, mit Spannung die Übertragung der Ansprachen des Duce und des Führers bei dem Staatsbantett in Rom. Nach diesem bedeutsamen Ereignis hörte die Kameradschaft einen interessanten Dortraa des Kameraden Blodt über die Richtmittel der Artil­lerie im Weltkriege, wobei die alten Artilleristen manche Erinnerungen an jene große Zeit ihres Lebens wieder auffrischen konnten. Der Vortrag wurde mit verdientem dankbaren Beifall auf-

Zum Hamburger Sportverein hat sich am Sonntag I der Niederrheinmeister Fortuna Düsseldorf als Gruppensieger und damit als zweiter Teilnehmer an der Vorschlußrunde der Deutschen Fußballmeister­schaft gesellt. Die Düsseldorfer schlugen in Stuttgart den VfB. mit 2:0 (0:0) und holten sich damit die zum Sieg notwendigen Punkte, zumal der Sachsen­meister BC. Hartha in Gleiwitz beim Schlesienmeister eine schwere und unerwartete Niederlage bezog.

In Gaugruppe 2 ist der badische Meister VfR. Mannheim kurz vor dem Ziel doch noch gestolpert. Er hätte in Dessau gegen den Mittemeister gewin­nen müssen, um Gruppensieaer zu werden, aber es > reichte nur zu einem 1:1 (0:1), wodurch der Deutsche | Meister Schalke 04, der zu Hause gegen den Berliner

die letzten Abschiedsworte vom Wagenfenster aus gewechselt wurden, die durch die Kinder einen Ein­blick in die ärmlichen Verhältnisse der Brüder in der Ostmark bekommen hatten und nun mit bangen Gefühlen ihre Schützlinge in die Heimat ziehen lassen mußten. Eine Gruppe von Buben, stolz aus ihre neue Kluft, sang frisch ein Fahrtenlied und half damit allen über die Abschiedsstimmuna hin­weg. Mit Heill-Rufen und Tücherschwenken fuhren die Wiener Kinder ab. NSV.-Kreisamtsleiter Frank, der den Transport führt, begleitet hte Kinderschar bis in ihre Heimat, der er die Gruße der Stadt Gießen und der Pflegeeltern überbringen wird.

Am Sonntag kam es im Düsseldorfer Rheinstadion im Rahmen der Divisions-Meisterschaften vor 25 000 bis 30000 Zuschauern zu der erwarteten Begegnung zweier großdeutscher Auswahl-Mann­schaften, gebildet aus den Teilnehmern des Duis­burger Fußball-Lehrgangs. Unter der ausgezeich­neten Leitung von l)r. Säumens endete der Kampf unentschieden 2:2. Nachdem die grünweiße Elf, die sich vorwiegend aus Wiener Spielern zu­sammensetzte, bis zur Pause durch Tore von Neu­mer und Lenz 2:0 in Führung lag, holten die Schwarzweihen nach dem Wechsel auf; Gauchel und Pesser waren hier die Torschützen. Die beiden Mann­schaften traten sich in folgender Aufstellung gegen­über:

Schwarzweiß: Jakob

Rohde Streiüe Kupfer Goldbrunner Kitzinger Lehner Stroh Siffling Gauchel Pesser Neumer, Jerusalem Binder Lenz Hahnemann Skoumal Mock Wagner

Schmaus Sold

Naftl

Werbung der alten 446er für das Regimentsfest.

Die Kameradschaft ehemaliger 116er veranstaltete am Samstag imAuerhahn" einen Werbeabend für die Beteiligung an der Feier des Regiments- ju'biläums. Kameradschaftsführer Leutnant d. R. Hans Bill konnte bei diesem Abend als Ver­treter des Regiments Hauptmann Riffe begrüßen.

Kamerad Hans Bill gab bekannt, daß alle alten 116er eingeladen sind und daß dabei neben der listenmäßigen Erfassung auch eine fompanie- weise Eintragung aller alten 116er vorgenommen werden wird. Diejenigen Gießener Kameraden, die sich bis jetzt noch nicht für das Fest angemeldet haben, können dies in den nächsten Tagen noch bei den Kameraden Alb old, Seltersweg, und Röder, Mausburg, nachholen. .

Kamerad Bill wies dann auf die Vorberei­tungen für das Fest hin, die Ausmaße angenommen haben, die das 100. Regimentsiubiläum bei weitem übertreffen werden. Da nach den Erfahrungen bei den letzten Veranstaltungen zu erwarten ist, daß sich wieder zahlreiche Kameraden im letzten Augen­blick unangemeldet einffnden, soll durch eifrige Wer­bung dafür gesorgt werden, daß keine Hemmungen in der Organisation entstehen.

Hauptmann Risse ging dann im einzelnen auf das Festprogramm ein, wie es bereits ausführlich in den Tageszeitungen veröffentlicht wurde. Er wies besonders darauf hin, daß durch die Zusam­menarbeit mit der NSG. ,^raft durch Freude" außer den Sonderzügen aus Offenbach, Frankfurt a. M., Lauterbach, Köln und wahrscheinlich auch aus Kassel, noch Sonderbeteiligungen aus anderen Kreisorten zu erwarten sein werden, die diese Ge­legenheit benutzen, um der Stadt Gießen einen Besuch abzustatten. Auch der NS. Deutsche Reichs­kriege rbundKyffhäuser" wird die Sonderzüge be­nutzen. Zur Bewältigung dieser Besuchermassen ist eine ausreichende Organisation erforderlich, die rechtzeitige Anmelduna bedingt, damit aus den so gewonnenen Zahlen Die erforderlichen Rückschlüsse gezogen werden können. Für die alten Kameraden ist die kompanieweise Anmeldung notwendig, um die entsprechenden Standquartiere feftl-egen zu können.

Lollar I. Grohen-Linden I. 3:0 (210).

Der Gegner für den Sonntag sollte ursprünglich VfB.-Reichsbahn Gießen heißen. Nachdem dieser aber eine Absage erteilte, da er einen Kampf mit einem anderen Gegner abschloß, gelang es dem Sportverein Lollar, die 1. Mannschaft von Großen» Linden zu verpflichten. Obwohl der Gegner für die Lollarer eigentlich nie gefährlich werden konnte, hätten die Anhänger doch einen zweckmäßigeren Kampf von ihrer Mannschaft' erwartet. Der Haupt­zweck war wohl bas Ausprobieren von mehreren jungen Spielern in der Stürmerreihe. Diese konnten sich aber doch nicht so gegen die schon mehr Spiel­erfahrung besitzende Hintermannschaft der Gäste durchsetzen, wie man es gehofft hatte. Daher dürfte auch bas etwas magere Ergebnis herrühren. Da­gegen kämpften die Gäste sehr eifrig, und bas Spiel wurde trotz der Ueberlegenheit der Lollarer meistens offengehalten. Der sicheren Hintermannschaft der Platzbesitzer waren sie aber doch nicht gewachsen.

Mit dem Anpfiff versuchten die Gäste in einem Angriff vorzudringen. Dieser wurde aber sofort ge° stoppt, und die Lollarer jungen Stürmer wurden nun nach vorne geschickt. Vorerst war alle Mühe vergebens. Die Verteidigung der Gäste verstand es gut, ihr Tor sauber zu halten. Erst nach einer ; halben Stunde Spielzeit gelang es dem Mittel­stürmer, den Torhüter der Gäste zu überwinden. Kurz danach formte noch der Linksaußen dem Schlußmann der Gäste bas Nachsehen geben. Mit diesem Stand wurden die Seiten gewechselt.

Nach dem Wechsel hoffte man nun, daß das Tor­ergebnis zahlenmäßig etwas ergiebiger ausfallen wurde. Diese Annahme wurde aber von dem zähen , Willen der Hintermannschaft der Gäste, nicht allzu hoch zu vertieren, zunichte gemacht. Und es gelang auch. Die jungen Sturmer in der Lollarer Elf waren vor dem Tor meistens etwas übereifrig, und die nötige Ruhe zum Torschuß fehlte. So kam es, daß die bestgemeinten Schüsse ihr Ziel ver- fehlten. Nur noch einmal gelang es dem Rechts­außen, den guten Tormann der Gäste zu bezwin­gen. Das Endergebnis wurde hiermit hergestellt.

Lollar II. Staufenberg I. 4:0 (3:0).

Die Staufenberger traten nicht vollzählig an. Gin Spieler von Lollar half noch aus. Auch die Lollarer Elf hatte viel Ersatz eingereiht.

In der Gaugruppe 4 wird die endgültige En5» scheidung im Treffen zwischen dem l.FC. Nürnberg und Hannover 96 fallen, die beide am Sonntag ein­drucksvolle Siege erfochten. DerClub" steht vor einer schweren Aufgabe, muß er doch mindestens 3:0 gewinnen, um das Torverhältnis der Hannoveraner zu übertreffen!

In der Gruppe 1 ist die Frankfurter Eintracht dem' Hamburger SD. bis auf zwei Punkte nahegekommen (Insterburg wurde mit 5:0 besiegt!), aber den Grup­pensieg hat der HSV. sicher, selbst wenn er in Frankfurt (wenn nicht gerade mit 0:6) verlieren sollte.

Die Tabellen nach den Spielen des 8. Mai: (Baugruppe 1.

Aus der Besprechung der Festfolge ging hervor, daß u. a. für den Kameradschaftsabenb des Vor­tages das II. Bataillon ein vielseitiges Festprogramm aufgestellt hat. Am Sonntag marschieren die alten Kameraden nach der Heldengedenkfeier am Ehrenmal zum hinteren Trieb, wo das ganze Regiment mit den Maschinengewehren und Tankabwehrgeschützen einen großen Vorbeimarsch vorführt. Für die Auf­führung des Festspieles sind 5000 Sitzplätze vor­gesehen. Durch bas Entgegenkommen des Ober­bürgermeisters wird der Trieb am 1900-Sportplatz dementsprechend umgestaltet werden. An die Gie­ßener ergeht die Bitte, am Sonntag den auswär­tigen Besuchern den Vortritt zum Besuch des Fest­spiels zu lassen und dafür um so zahlreicher die Montag-Aufführung zu besuchen.

Nach den Ausführungen des Hauptmanns wurde die Frage der Geschenke besprochen, die nach altem Brauch bei einer solchen Feier dem Regiment über­reicht werden. Für die alten 116er kommt in erster Linie ein Bild der Schlacht von Anloy, evtl, auch ein Bild der Durchbruchsschlacht von 1918 in Be­tracht. Die Kameradschaft wird aber außer einem solchen Bild noch eine Ueberraschung bereithalten, und die Kameraden werden gebeten, dafür ihr Opfer zu bringen, damit dieses Geschenk so würdig ausfällt, daß es dem 116er-Geist der Kriegsgene' ration in alle Zukunft Ehre macht.

Kameradschaftsführer Bill gab bann noch zwei Befehle, darunter einen des Führers des Soldaten- bundes e. V., General a. D. Seutter von Lotzen, über die Eingliederung der Soldaten­kameradschaften in den NS. Reichskriegerbund be- tairot

triegerbunbKyffhäuser" Ausdruck, damit in Zu­kunft wieder der Vater mit dem Sohne im gleichen | Bunde marschieren könne. Die Kameraden, die noch nicht der Sterbegeldversicherung beigetreten sind, werden aufgefordert, es jetzt noch schnell zu tun. Es bietet sich die Gelegenheit, ohne Unterschied des Alters aufgenommen zu werden. Das Sterbegeld betrügt 75 Mark. Der stellvertretende Kameradschafts­führer Stein, der am Bundestag am 20. März in Darmstadt teilgenommen hatte, erstattete Bericht über den Verlauf dieser großen Wiedersehensfeier der Leibgardisten. Im Vordergrund stand die Be* teiligung an den Kosten für den Ehrenfriedhof in Belgien, die 12 000 Mark betragen. Die Leibgardisten sind bestrebt, dieser Ehrenpflicht gegenüber den ge- KE SSä-S

♦♦ Der Gleiberverein hält am kommen­den Samstagnachmittag seine Generalversammlung auf der Burg Gleiberg ab.

* Leichenländung aus der Lahn. Am gestrigen Sonntagmorgen machte ein Mann aus Wieseck in einem Anfall von Schwermut seinem Leben in der Lahn ein Ende. Der Marinesturm 13/34, der frühmorgens zu einem Ausmarsch auf Oswaldsgarten angetreten war, erhielt durch einen auf der Suche nach dem Vermißten befindlichen Wie- feder Einwohner Kenntnis von dem Vorgang. Der Sturm brach sofort seine Uebung ab und machte sich mit einem Boot lahnaufwärts auf die Suche nach dem vermißten Mann. Nach etwa einer Vier­telstunde gelang es den mit größter Einsatzkraft ar- beitenden Männern des Marinesturmes, den Der-

Wie die schönen Wochen, die die österreichischen Ferienkinder im Kreise. Gießen verleben durften, so wird ihnen auch der Abschied von ihren Pftege- ellern in steter Erinnerung bleiben; denn selten sind Ferienkinder mit einer solchen Herzlichkeit zu ihren Eltern entlassen worden, wie diese Kinder der Ostmark am Samstagmittag. Da die Klemen den fahrplanmäßigen Zug nach Frankfurt a. M. benutzen mußten, um dort in den Sammeltransport zuzusteigen, kamen sie gerade in den starken Wochen­endverkehr hinein. In dem Gedränge der Bahn- hofshalle war es für die Betreuer von der NSV. keine leichte Aufgabe, ihre Schützlinge beieinander zu halten. Mit ihnen war der größte Teil der Pflegeeltern erschienen, welche die ihnen ans Herz gewachsenen Kleinen bis an den Zug brachten. Der größte Teil der Jungens und Mädels trug mit Stolz die Pimpfen- oder die BDM.-Kleidung, die ihnen hier geschenkt worden war, und den Paketen oder Koffern sah man es an, daß die Pf lege eitern noch ein besonderes Opfer gebracht hatten, um den Kleinen den Uebergang in ihre alten Lebensver­hältnisse leichter und deren Eltern eine Freude zu machen. Wohl für die größte Anzahl der Kinder war der Abschied viel zu schnell und zu schmerz- bettenden Mannern ües a/iunuq^ii«, lich. Die Tränen standen nicht nur ihnen, sondern mifeten aufaufinben unö au bergen, fieiber roar aber auch den Frauen uttd Mannern in den Augen, als Der Tod des Mannes bereits emgetreten.

beikommen kann.

Der Beginn des Spieles ließ den Mangel der Fünferreihe noch nicht erkennen, denn da wurde mit dem nötigen Einsatz gearbeitet. Als sich jedoch die gewünschttn Erfolge nicht so einstellten, wie man es erhoffte, zerfloß die Wirkung zusehends. Durch den ersten Treffer, den Löbsack auf eine Flanke von Hormel mit Kopfftoß erzielte, trat wieder eine Bes­serung ein. Die Angriffe mehrten sich wieder, und als Löbsack bei einem Durchbruch gelegt wurde, ver- besserten die Blauweißen durch Elfmeter von Sack auf 2:0. Nach dem Wechsel konnten sich die Gäste für kurze Zeit aus der Bedrängnis befreien. Eben­falls durch einen Elfmeter kamen sie auf 2:1 heran. Nach einer Serie von 8 Eckbällen, die mehr oder weniger durch Leichtsinnigkeit verschossen wurden, o r... vergrößerten Die Platzbesitzer Durch Löbsack wieder

mit, die Kameraden m der Zuversicht zu bestärken ^ren Dorsprung. Da gelang es dem Gäste-Mittel- daß Das ganze deutsche Volk hinter ihnen stehe und ^rmer, ber sich mit einer langen Vorlage seines die Bande der Kameradschaft immer mehr vertiefen ^.^Eufers zwischen der Verteidigung hindurch­werde. Mit einem herzlichenGluck auf! entlieh schlängelte, auf 3:2 aufzuholen. Im Schlußangriff er die Mannschaft. Dann vereinte Sturmfuhrer H f Matzbesitzer, Der fast alle Spieler in der Hälfte Freund die Kameraden in Dem Treugruß an Den g^fte versammelte, erwies sich Der Schlußmann Führer. , . . von seiner besten Seite. Die wohlgemeintesten

Kreisletter Backhaus gab ferner FreiLe wehrte er durch glänzende Paraden ab und

über Ausdruck, an dieser Fahrt mit den Kameraden bewahrte dadurch seine Mannschaft vor einer höhe- des NSKK. teilnehmen zu können Er erinnerte Niederlage, daran, daß noch vor wenigen Wochen, als wir die JL

Befreiung Der Ostmark erlebten, kaum einer Der VfA.-ReichsbayN ©IC&Ctt. NSKK.-Männer Daran gedacht hatte, als einer Der

Ersten aus Dem Kreis und aus Der Standarte Die BfB.-K I Rol-Veiß Frankfurt 0:5 (0:2). Ostmark kennenzulernen. Um so größer ist nun die Mit Der Verpflichtung Dieser Mannschaft hatte der Freude über Die Fahrt. Mit Dem Wunsche, daß die I VfB.-Reichsbahn einen guten Griff getan, denn Die Fahrt erlebnisreiche Tage bringen möge, tief auch Gäste führten ein Spiel vor, an dem man feine er nach Dankesworten an den Staffel führ er Dr. Freude haben konnte. Der Ball wurde flachgehalten, Schaefer der Mannschaft einGlück auf!" für wanderte von Mann zu Mann, im Kopfspiel waren die Fahrt zu. . die Gäste die besseren. Ihr Sieg war mehr als ver-

Unter Glückwünschen und Zurufen fegte sich Dann bient, Denn durch ihr wunderbares Stellungsfpiel

, Bald nach Dem Anpfiff entwickelte sich ein flottes Kameradschastsaveno Spiel, obwohl Die Kursisten eine anstrengende Woche

. , c _ hinter sich hatten. Neben famoser Zusammenarbeit

ber eh?N1. tcivgoroificn. gab es auch gute Einzelleistungen. Doch fehlte oft

öhovnnVinor Poihanrhiften ein wenig Glück beim Torschuß. Allmählich bekam . Kameradschaft ^bemaliger Lelbgard sie schwarzweiße Elf eine kleine Ueberlegenheit, da (115er) hielt am Samstag imSchlpkapah einen > (=h.rm ,ijn;aer arbeitete In der 28 Mi- Samerabfdjaftsabenb ab. Jnsola- Behinderung des

«°ndmerk°rwg s° °hrenen Kamerad. Äf

schaftsfuhrers L. <5 tu hl er leitete besten Stelloer Nasenverletzung den Platz verlassen. Schon in den Äte T??.nÄrt.n« Kameraden Ha^mann nächsten Sekunden kamen die Grünweitzen zum Fuh. d. R. Oberlandwirtschaftsrat Dr. Otto Wagner' (Gießen). Die Kameraden ehrten sein Andenken in üblicher Weise. Dann gab der stellvertrtetende Vor­sitzende der Freude über Den Zusammenschluß aller alten Soldaten in dem neuen NS. Deutschen Reschs-

I zermürbten die Gäste ihren Gegner, Der in Der zwei- Iten Hälfte stark abfiel. Die repräsentative Hinter- I Mannschaft war kaum zu überwinden. In Der Läu- I ferreihe war her Mittelläufer die treibende Kraft, er I wurde von seinen Kameraden wirksam unterstützt.

-4 AO« Der Sturm blieb den Gießenern nichts schuLig, jeder ArNlleNstewKaMeraosPaN Spieler gab sein Bestes. Besonders die beiden Flü-

<8ic6ctt. gel waren ausgezeichnet. Bei den Grünweißen, die

, k mit verschiedenen Ersatzleuten antraten, vermißte

Am Samstaa versammelten sich die in Der 4rtu- man bas genaue Zuspiel, vor allem der Sturm war leristen-KameraDschaft 1895 Gießen vereinigten allen schwach. In der Läuferreihe konnte nur Berte- Artilleristen unserer Stadt zu ihrem monamchen I gefallen, Der unermüdlich schaffte. Thron und Kameradschaftsabend im KameradschaftsheimHes-1 Gottschalk verhinderten eine höhere Niederlage.

' 1 Die Gäste setzten sich sofort nach Anstoß vor dem

Tor Der Grünweißen fest, doch dauerte es zehn Mi­nuten, bis auf eine Flanke von rechts her Führungs­treffer für hie Gäste fiel. Die Grünweißen, die sich nur auf Durchbrüche beschränkten, hatten aber bei her starken Hintermannschaft kein Glück, nur eine