Ausgabe 
9.5.1938
 
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Wenn das Programm für Marinella einAr«

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Luftwaffe und Heer zeigen kriegsmäßige Hebungen

Lin realistisches Schlachlenbild

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Jubelfa! Auf der

Oie Sprache des Friedens.

Oie italienische presse zu den Trinksprüchen von 5tom.

Rom, 7. Mai. (DNB.) Am Samstagoormittag unternahm der Führer eine mehr als dreistündige Besichtigungsfahrt durch Stätten des antiken Roms. Zunächst besuchte der Führer noch einmal die Auau st us.Ausstellung. Der Direktor der r rr * * geleitete den Füh«

Der Führer : bei den Denkmälern des antiken Roms

Der Duce selbst griff zum Schluß dadurch in die Vorführungen ein, daß er dem Führer neue Geschütztypen von hoher Feuergeschwindigkeit und kleinem Kaliber persönlich in der Aktion zeigte. Der Duce erwies sich dabei nicht nur als durchaus vertraut mit dem keineswegs einfachen Mechanismus dieser Geschütze, sondern auch als ein ausgezeichneter Richtkanonier. Nach Abschluß der Hebungen hat der Führer Seiner Majestät König Viktor Emma» nuel III. und beni Regierungschef und Luftfahrt- Minister Mussolini seine Bewunderung für die Leistungsfähigkeit der italienischen Luftwaffe und ihrer Offiziere ausgesprochen.

zweier Jahrtausende wollen wir beide, die wir nun unmittelbare Nachbarn geworden sind, jene natürliche Grenze anerkennen, die die

' Vorsehung und die Geschichte unseren beiden Völkern ersichtlich gezogen haben. Sie wird dann Italien und Deutschland durch die klare Trennung der Lebensräume der beiden Katio­nen nicht nur das Glück einer friedlich gesicher- ten dauernden Zusammenarbeit ermöglichen, sondern auch als Brücke gegenseitiger Hilfe und Unterstützung dienen. Ls ist mein unerschütter- licher Wille und mein Vermächtnis an das deutsche Volk, daß es deshalb die von der Kahit zwischen uns beiden aufgerichtete Alpen­grenze für immer als eine unantastbare ansieht. Ich weiß, daß sie dann für Rom und Germanien eine große und segensreiche Zukunst ergeben wird.

Duce! Und so, wie Sie und Ihr Volk in enb cheidungsreichen Tagen Deutschland die Freund« chaft gehalten haben, werden ich und mein Volk Italien t n schwerer Stunde die gleiche Freundschaft beweisen. Die großartigen Eindrücke, die ich schon jetzt von der Jugendkrast, dem Arbeitswillen und dem stolzen Geiste des neuen Italiens erhalten habe, werden mir unaus- löschlich in Erinnerung bleiben. Unvergeßlich auch der Anblick Ihrer mit jungem Ruhm bedeckten Soldaten und Schwarzhemden, Ihrer bewährten

Kundgebungen stürmischen Jubels auf der Piazza Venezia.

Währenddessen hatte sich auf dem weiten Platz vor dem Palast ganz Rom apgesammelt. Als die beiden Staatslenker gesprochen hatten imb aus ihren Worten erneut das Gelöbnis unwandelbarer Freundschaft erklungen war, kannte sich die Menge kaum mehr vor Freude. Tosender Jubel löste sich ab mit brausendenDuce", undHeil-Hitter"-Rufen, die zum Or4an anschwollen, als der Duce und der Führer in herzlicher Gemeinschaft auf d e n Balkon traten und sich der jubelnden Menge zeigten. Des Jubels wurde kein Ende, und ungeschwächt toste das Rufen der Menge über den Platz, so daß die beiden Staatsmänner noch zu wiederholten Malen heraustraten. An das Fest­bankett schloß sich ein prunkvoller Empfang in den herrlichen Renaissancesälen des Schlosses, zu dem die Spitzen des italienischen Staates, der faschistischen Partei, der Wehrmacht und die Gefolge der beiden Regierungschefs erschienen waren.

Die Vorführungen der italienischen Luftwaffe. Unser Bild zeigt Bombeneinschläge auf Schiffe. (Scherl.Bilderdienst.M.)

zuteil.

«Sedenkmedaillen für den Führer.

Rom, 8. Mai. (DNB.) Am Sonntagnachmittag empfing der Führer im Quirinal eine von Gauleiter Bohle geführte Abordnung der Aus­landsorganisation der NSDAP. Der ßan« dcsgruppenleiter Italien, Ettel, überreichte dem Führer dabei eine in Gold ausgeführte, anläßlich des Staatsbesuches des Führers geprägte Gedenk­medaille. Gleichzeitig überreichte der Leiter des Deutschen Archäologischen Instituts, v. Gerkan, dem Führer den ersten Band der von diesem In­stitut soeben herausgegebenen Derö^ffent- lichungen langobardis

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herzlichsten Huldigungen dar.

Das wellige Gelände des Uebungsplatzes M a» rinella eignet sich besonders gut zur Vorfüh- rung g e f e d) 15 m ä 6 i a e r Hebungen, die Aussichtsplätze für die Besucher waren mit beson» berem Geschick und Verständnis für das Gelände gewählt. Neben den bedeutendsten Führern der ita» lienifchen Wehrmacht,,unter denen man bie Mar­schälle Badoglio, d e Bono und Gra- z i ani bemerkte, traten auch abessinische Stammesfürsten in Erscheinung. Sogar der Abuna, das Haupt der abessinischen Kirche, war er-

Hebersichtlichkeit einen Blick über die gewaltigen Bauten der ersten Millionenstadt der Weltgeschichte gewährt. Wir sehen in diesen Modellen bie enormen Ausmaße des Kolosseums und des Zirkus Maxi­mus, die großzügigen Anlagen der Thermen des Caracalla und Trajan, den Tempel des Apoll auf dem Qüirinal-Hügel, das Mausoleum des Augustus, das Pantheon, den Domitian-Zirkus und das Odentheater und all die monumentalen Gebäude, die das antike Rom auch äußerlich zur ersten Stadt der damaligen Welt werden ließen. Diese Modell- chau des alten Roms vermittelt eine eindringliche Vorstellung von der Größe und Pracht der Ewigen Stadt.

Anschließend begab sich der Führer zum Ka- pito 1, wo er, geleitet vom Gouverneur von Rom, Für st Colonna, und vom Erziehungsminister, B o 11 a i, den Senatorenpalast, den Konservatoren- valast und das Kapitolinische Museum besichtigte. Auch diese geschichtlichen Paläste sind wahre Schatz, kümmern an berühmten Skulpturen. Ein wunder- barer Blick auf bas Forum Romanum unb bie Innenstadt des antiken Roms bietet sich von diesem historisch bedeutungsvollsten der sieben Hügel. So­dann besuchte der Führer die Engelsburg, das gewaltige Mausoleum, das Kaiser Hadrian für sich und seine Familie errichten ließ. Zum Schluß begab sich der Führer noch einmal zum Pan­theon, der Grabstätte der italienischen Könige, dem Ort der ersten Kranzniederlegung am ersten Tage seines Besuches in Rom. Er verweilte schwei­gend kurze Zeit allein im Innern des hohen Kuppel­baues, der einst den höchsten römischen Göttern ge­weiht war und heute die Grabstätte der Herrscher des geeinten Italiens unb des großen Malers Raffael ist. .

Der Führer unb der Duce besuchten bann am Samstagnachmittag das Thermen-Mufeum unb bie Galleria Borghese. Die Erläute­rungen gab Hniversitätsprofeffor Bianchi-Ban« hinein in deutscher Sprache. Trotz der beschränk­ten Zeit, die für die Besichtigung der Kunstschatze aus der Anttke und der Renaissance zur Derfügung stand, bot die Fülle der Eindrücke beiden Männern die Möglichkett, sich auch auf dem Gebiete des Kunstschaffens als Ausdrucksform großer Kultur­epochen nahezukommen. Vor den beiden Museen und auf der Fahrt durch Rom, über dem nach den Regengüssen des Vormittags wieder die warme Frühlingssonne zu strahlen begann, wurden dem Führer und dem Duce die herzlichsten Ovattonen

Ausstellung, Professor Giglioli, geleitete den Fi rer zu den Räumen, in denen Kunst unb Wisse., chast, Handel und Gewerbe, Wirtschaft unb Hand- werk des augusteischen Roms in Originalwerken bargestellt sinb. Längere Zeit verweilte der Führer vor dem Modell des antiken Roms, bas in klarer

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Das Lustmanöver.

Rom, 8. Mai. (Europapreß.) Das Wetter gab sich alle Mühe, um die italienische Luftfahrt für die erzwungene Umlegung der Manöver auf den Sonntag zu entschädigen. Es herrschte der schönste Sonnenschein, so daß es möglich war, die . Luftmanöver in ihrem vollen vorgesehenen Umfang abzuwickeln.

Der dicht an der Küste des Tyrrhenischen Meeres gelegene Flugplatz Furdara war reich mit Flaggen geschmückt, die Dächer d^r Baulichkeiten hatte man zu Tribünen umgewandelt, und als als erster der Duce seinem Wagen entsteigt und die Front der Ehrenkompanie abschreitet, ist der größte Teil des Dachraumes bereits von einer dichten Menge bedeckt. Es folgen rasch nacheinander der Kronprinz, sowie der Wagen, der den- n i g und seinen Gast bringt. Die Nationalhymnen ertönen, die Standarten des Führers unb des Kö­nigs gehen an den Masten in die Hohe, und mit den Vorführungen wird begonnen.

Die Leistungen der italienischen Jagdflieger sind ja auch in Deutschland nicht mehr unbekannt, seit eine italienische Jagdstaffel einen Besuch in Deutschland abstattete und bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal gemeinsame Kunstflüge dreier Flugzeuge vorführte, die vom Start bis zur Landung durch Leinen miteinander verbun­den waren. Die italienischen Jagdflieger haben, das sei gleich gesagt, seit jener Zeit nichts vergessen, dafür eine Menge zugelernt. Erstaunlich war bei der großen Zahl der mitwirkenden Flugzeuge die Gleichmäßigkeit des hohen Standes der Lei- ftungen. Man hat hier nicht einige einzelne Spitzen­könner gezüchtet, sondern eine unerhörte Breiten­arbeitet geleistet. Ein Geschwader von 25 Flug­zeugen überquerte in der geometrisch genau ein­gehaltenen Form eines Hakenkreuzes das Flugfeld und kreuzte bann noch einmal in ber Form bes faschistischen Rutenbündels über bem Platz. Die Kunstflieger zeigten bas völlige Verwachsensein von Mann unb Maschine. Loopings, Rollings, Turnings würben in kaum zu übertreffender Sicherheit und Exaktheit vorgeführt, wobei vor allem die gleich­zeitige Ausführung in Staffelformation die Bewun­derung der zahlreichen Fachleute auslöste.

An die Manöver der Jagdflugzeuge schließen sich die der schweren und mittelschweren Bomben­flugzeuge an. Auch hier wieder war das Haupt­gewicht darauf gelegt nicht nur schöne Bilder zu bieten, sondern auch die Wirkung der Waffe sprechen zu lassen. Aus diese Art sah man erstaun­liche Leistungen, umso eindrucksvoller, als die ab- geworfenen Bomben verschiedener Derwendungs- zwecke kriegsmäßig scharfe Ladung hat- ten. Die Sicherheit, mit ber die Bomber ihre Ziele erledigten, war verblüffend, Desonbers einbrucks- voll trat btes bei den in ber Nähe bes Strandes

mehr hanbelte. Tatsächlich würbe ein regelrechter Gefechtsausschnitt aus .einer Kampfhand­lung zwischen Truppen gezeigt, die mit allen Ge- fechtsmittcln der Neuzeit einschließlich Kampfwagen ausgerüstet sind. Das Hauptgefechtsbild bestand in dem Vorgehen der Infanterie hinter einer Feuer­walze der eigenen Artillerie, wobei die Artillerie mit scharfer Gefechtsmunition schoß und die Trup­pen oft nur wenige Meter hinter den Einschlägen nachrückten. Jeder Soldat wird ohne weiteres er­messen können, welche Probe auf die Disziplin der Truppe und die Sicherheit der Führung ein solches Manöver bedeutet.

Der Angriff gegen eine nach der Manöveran­nahme rasch ausgeworfene Hügelstellung wurde unter dem Einsatz sämtlicher neuzeit­lichen Kampfmittel, schwerer und leichter Artillerie, Infanteriegeschützen, Maschinengewehren und Minenwerfern durchgeführL bis der Angriff durch den Einsatz von 200 Kampfwagen und einem Bersaglieri-Bataillon die entscheidende Wendung er­fuhr. In Sprüngen arbeiten sich die einzelnen Schützenzüge vor. Jede Falte des Geländes wird ausgenutzt. Den Schützen folgen die leichten Ma­schinengewehre. Die Begleitwaffen der Infanterie übernehmen das Niederhaltungsfeuer auf die vor­derste Linie, während die Divisionsarttllene ihr Feuer auf weitgelegene Ziele vorverlegt. Die Ar- tilleriegefchoffe lösen nun beim Aufschlag eine Rauch- granate aus, die den Frontabschnitt vor ber zweiten feinblichen Stellung vernebelt und so das- Blickfeld für die feindlichen MG.-Nester stört. Noch einige Sprünge und die Infanterie ist bis auf 300 Meter an den Schützengraben vorgerückt. Sie scheint nicht weiter zu können. Der Kolonnenführer muß sich entschließen, den Feind von der Flanke her anzugreifen und fetzt zu diesem Zweck seine Kampfwagen ein. Plötzlich stoßen die Kampf­wagen aus einem Tal hervor,' überwinden eine leichte Senkung und rücken bergan gegen die Haupt­stellung des Feindes, sie seitlich -umfassend. Die In­fanterie folgt auf dem Fuß, um in die durch die Kampfwagen geschaffene Presche vorzustoßen. Der linken Angriffskolonne gelingt es inzwischen, in die feindlichen Stellungen einzudringen und die süd­lichen Abhänge der Höhe zu überschreiten, wahrend der Gegner an der Hauptfront durch Angriff mit begrenztem Ziel gefesselt wird. Der Feind wird mit Handgranaten niedergekämpft und in wenigen Mi­nuten sind die seitlichen Stellungen besetzt. Fünf rote Raketen verkünden das Ende des Manövers.

Der Duce, der als Oberbefehlshaber ber ita­lienischen Wehrmacht den Befehl zum Beginn -ge­geben hatte, konnte mit Stolz die Glückwünsche ent- gegennehmen, die der Führer nach Schluß bes Ma­növers an ihn unb den König und Kaiser richtete. Ein Frühstück in der im Jagdrevier des Königs dicht am Meer gelegenen Villa Rospigliv fi schloß den eindruckreichen Vormittag.

Rom, 8. Mai. (Europapreß.) Don Furbara nach Marinella führt der Weg auf einige Kilometer durch eine der fruchtbarsten Landschaften Italiens. Zwischen den dröhnenden Einschlägen der Flug- zeugbomben und dem ununterbrochenen Geprassel der Kampfmittel aller Kaliber in der Landschlacht lag auf diese Art eine idyllische Fahrt; die Dauern der Campagna, bie am Samstag um bas ersehnte Schauspiel gekommen waren, würben nun in vollem Umfang entschäbigt. Sie standen denn auch in fast ununterbrochener Reihe mit ihren ge­schmückten Gefährten am Wege und brachten den > hihrenhen Männern Italiens und ihrem Gatt bis

enbung einet historischen Entwick­lung ber nationalen Einigung aufgefaßt habe. Auch die Tatsache, daß bie beiden Staaten nun gebietsmäßig aneinandergrenzen, bilde Anlaß zu einem intensiveren Austausch von Werten aller Art, nachdem eine Jahrtausende währende Gegnerschaft an den Alpen endlich ihr Ende ge­funden habe, deren Grenze von Gott gezeichnet worden fei. Das feierliche Wort von Adolf Hitler in dieser historischen Stunde beleuchte dies. Wenn man von einer Achse London Paris spreche, so sei dazu zu sagen, daß weder Rom noch Berlin m dieser Achse eine Gegnerschaft gegen ihre Politik erblickten, ehe diese sich nicht als feindlich offenbare. Italien und Deutschland hätten das System der zweiseitigen Abkommen als bestes und geeignet st es Mittel zur Umreißung der Rechte und Interessen gekennzeichnet. Es handle sich daher lediglich darum, die Bildung von Blocks zu verhindern. In Rom und in Berlin seien die Wege für jede konkrete und verständige Zu- sammenarbeit mit dritten Mächten offen.

Starker Eindruck in Paris.

Paris, 8. Mai. (Europapreß.) Die Mehrzahl der Pariser Sonntagsblätter stellt, in riesigen Heber- schriften fest, durch die Trinksprüche des Samstags wäre die Solidität der Achse BerlinRom feier­lich bestätigt worden. Besonders wird die erneute Ver­sicherung der Unverletzlichkeit der Br en- nergrenze unterstrichen. Selbst die französische Linkspresse, so der sozialistischePvpulaire" und sein radikaler Bruder, dieHumanits", nnktz wider­willig feftellen, daß die Achse Berlin Rom feier- lich-st bestätigt worden sei und die politischen Werte dieser Achse nach wie vor unverändert geblieben.

Die Antwort des Führers:

Duce!

lief bewegt danke ich Ihnen für bie zu Herzen gehenden Worte der Begrüßung, die Sie zugleich im Namen der italienischen Regierung und des italienischen Volkes an mich gerichtet haben. I ch bin glücklich, hier in Rom zu s e i n, das mit den Zeugen seiner unvergleichlich ehrwürdigen Vergangenheit die machtvollen Zeichen des jungen faschistischen Italiens vereint. Seit dem Augenblick, in bem ich italienischen Baden betrat, habe ich überall eine Atmosphäre ber Freunb- schäft unb Zuneigung empfunben, bie mich tief beglückt. Mit berfelben inneren Bewegung hat bas deutsche Volk im vergangenen Herbst in Ihrer Person den Schöpfer des faschistischen Ita­liens, den Begründer eines neuen Imperiums und zugleich auch den großen Freund Deutschlands be­grüßt.

Die nationalsozialistische Bewegung und die faschi- stische Revolution haben zwei neue macht­volle Staaten geschaffen, die heute in einer Welt der Unruhe und Zersetzung als Ge­bilde der Ordnung unb des gesunden Fortschritts dastehen. So yaven Deutschland und Italien gleiche Interessen und sind durch ihre weltanschauliche Gemeinschaft miteinander eng ver­bunden. Damit ist in Europa ein Block d o n 12 0 Millionen entstanden, die entschlossen sind, ihre ewigen Lebensrechte zu wahren unb sich gegen­über allen jenen Kräften zu behaupten, bie es unternehmen sollten, sich ihrer natürlichen Entwick­lung entgegenzustellen.

Aus diesem Kampf gegen eine Welt des Unver- stänbnisses unb ber Ablehnung, ben Deutschlanb unb Italien Schulter an Schulter führen mußten, ist allmählich eine herzliche Freunbschaft zwischen den bei ben Völkern erwachsen. Diese Freundschaft hat ihre Festtgkeit während der Er­eignisse der letzten Jahre erwiesen. Sie haben zu­gleich der Welt gezeigt, daß den berechtigten lebens­wichtigen Interessen großer Nationen so oder so Rechnung getragen werden muß. Es ist daher nur natürlich, daß unsere.beiden Völker diese in den letzten Jahren sich immer mehr bewährende Freund­schaft in ständiger Zusammenarbeit auch für die Zukunft weiter ausbauen und vertiefen.

Duce! Sie haben im letzten Herbst auf dem Mai- feld in Berlin als das ethische Gesetz, bas Ihnen und dem faschistischen Italien heilig sei, den Satz proklamiert:Klar und offen reden, und wenn man einen Freund hat, mit ihm bis ans Ende marschieren". Auch ich bekenne mich im Namen bes nationalsozialistischen Deutschlands zu diesem Gesetz. Ich will Ihnen heute folgendes antworten:

Seil sich Römer und Germanen für uns be­wußt zum ersten Male begegneten, sind nun­mehr zwei Jahrtausende vergangen. Indem ich hier auf diesem ehrwürdigsten Boden unserer Menschheitsgeschichte stehe, empfinde ich die Tragik eines Schicksals, das es einst unterließ, zwischen diesen so hochbegabten und wertvollen Rassen eine klareGrenzscheide zu ziehen. Unsagbares Leid von vielen Generationen war die Folge, heute nun nach saft zweitausend Jahren erhebt sich dank Ihrem geschichttichen wirken, Benito Mussolini, der römische Staat aus grauen Ueberlieferungen zu neuem Leben. Und nördlich von Ihnen entstand aus zahlreichen Stämmen ein neues germa­nisches Reich. Belehrt durch die Erfahrung

Rom, 8. Mai. (Europapreß.) Die Worte, die Adolf Hitler und Mussolini auf dem Festmahl im Palazzo Venezia miteinander gewechselt haben, werden von der gesamten italienischen Presse mit größter Befriedigung ausgenommen. DerSortiere della Sera" betont, es sei ein gemeinsames Aktionsprogramm durchberaten worden, das von Fall zu Fall zur Anwendung kommen werde, wenn bie beiden Regierungen hierfür den Augenblick als gegeben erachteten. Es fei besonders hervorzuheben, daß Mussolini betont habe, bie Zu­sammenarbeit müsse sich auf ber ©runMag.e b e 5 Friedens, und zwar eines fruchtbaren Friedens, ergeben, ber sich auf das konkrete Recht aller gründe. Die TurinerGazetta bei Popolo" stellt fest, auch im Ausland müßten bie Trinksprüche einen guten Eindruck machen, denn sie enthielten nicht bas Geringste, was zur Hnruhe Anlaß geben könne. Wenn man sich stark fühle, bann könne man die Sprache bes Friedens führen. Nur gegen diejenigen Kräfte, die ben Hrnsturz her- beizusühren suchten, seien Deutschland unb Italien vorzugehen gewillt. Auch jeden Versuch, die natür­liche Entwicklung der beiden Staaten zu hindern, werde man zurückweisen. Deutschland und Italien wünschten nichts anderes, als verstanden zu werden.

Giornale d'Italia" schreibt: Die Trink­sprüche stellten die einzige authenttsche Auslegung des Inhalts der Begegnung von Rom dar. Das deutsch-italienische Abkommen bleibe tief und un­verändert in der politischen Zielsetzung ber Führer unb im Herzen ihrer Völker. Der Anschluß habe endgültig ben Zweifel aus den deutsch-italienischen Beziehungen entfernt. Er habe aber nicht an ihren Lebenselementen gerührt. Italien habe ihn mit raschem und unbegrenztem Verständnis aufgenom­men, ba es ihn als bie natürliche Doll-

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schrapnellähnlicher Wirkung, bie gegen mar­schierende Truppen angeroenoet werden und in geringer Höhe über dem Erdboden betonieren, so­wie von Jagdslugzeugen im Kampf gegen Bombenflugzeuge angerocnbete Bomben, deren Zündsatz so eingestellt ist, daß sie in der Nähe der Bombenflugzeuge zur Explosion kommen. Beide Geschosse sind also auch stark auf Splitterwirkung abgestellt. Ferner gab die italienische Luftwaffe eine praktische Demonstration ihrer Theorie des blitz­artigen Ma f fenangriffs in kurz gestaffelten Abständen. Der Bombenabwurf aus 2000 Meter Hohe ging mit ber gleichen Exaktheit und Treff­sicherheit vor sich, wie aus geringeren Hohen.

verankerten Zielschiffen in Erscheinung, bie schon beim zweiten Aylauf auf Grund gelegt mür­ben. An bisher in ber Öffentlichkeit noch nicht gc»__________ _ , ,_____ ....__o, ____ _

zeigten AngEsrnMely stch man Heiße Bomben mtt1 jührMen WäMNy Italien unb ihrem Gast bis Menm,

der Elan Ihrer grandiosen Luftwaffe. Wenn das Programm für Mannella emar< Sie geben mir die Germßheit, daß Ihr bewunbe- tilleriernanover" angekunbigt hatte, so konnte man LngLiges Aufbauwerk, bas ich mit den innig- schon bei einem Binaus bie ^rbemtung bes sten Wünschen begleite, auch weiterhin zu großen Uebungsgelanbes seststellen, bafe es fiaj um Srfolgen Wen Srirb. 60 -rhetx ich mein Glas TntlnAI,* tmirbe ein regelrechter

und trinke auf Ihre Gesundheit, auf das Glück und die Große des italienischen Volkes und auf unsere unwandelbare Freundschaft."