Die Tat -es Führers ist-er Wille des Volkes.
Diele Jahrhunderte hindurch war die deutscke Uneinigkeit eine feste Zahl rn der politischen Rechnung aller Staatsmänner des Auslandes. Die Feldherren des kaiserlichen Rom, die Päpste der Mittelalters, Richelieu, Ludwig XIV. und Napoleon, Clemenceau und Lloyd George, sie alle bauten ihre Pläne auf der Zerrissenheit im deutschen Raum auf, fre alle konnten spekulieren auf die Unfähigkeit der Deutschen, über die Zersplitterung der Stämme, die Besonderheit der Landschaften, die Verschiedenheit der Konfessionen und Weltanschauungen, die Eigeninteressen der Dynastien, die „Grundsätze" der Parteien, die Sonderwünsche der Klassen und Stände sich zu erheben zu einer schlechthin gemein- deutschen Haltung, sich vorbehaltlos zusammenzufinden in einem gemeindeutschen Willen, der allein dem deutschen Volke die politische Stellung hätte sichern können, auf die es nach seiner Größe, seiner wirtschaftlichen Bedeutuny und seinen unerreichten Leistungen auf allen Gebieten der Kultur Anspruch hatte. Aber das politische Chaos im deutschen Raum hat den fremden Völkern die Jahrhunderte hindurch erlaubt, Mitteleuropa zum Schauplatz ihrer kriegerischen Auseinandersetzungen zu machen. Und immer yat es Deutsche gegeben, die ihre persönlichen Interessen über das gemeindeutsche Wohl stellten, Deutsche, die ausländischen Mächten erst oen Schein des Rechtes g-aben, sich in die eigenen Angelegenheiten des deutschen Volkes zu mischen, eine „deutsche Frage" zu konstruieren, die zu einer Angelegenheit der europäischen Politik erklärt wurde und dazu herhalten mußte, das Volk der europäischen Mitte am Boden zu halten, weil man es für höchst unbequem und den eigenen Interessen abträglich erachtet hätte, hier einen starken politischen Faktor entstehen zu lassen, mit dem man hätte rechnen müssen.
Die Spekulation auf deutsche Sonderinteressen, die ihrer Art nach im Laufe der Jahrhunderte eine vielfache Wandlung erfahren haben, vom stammes- mäßigen und dynastischen zum konfessionellen und weltanschaulichen, diese Spekulation hat erst in den Hirnen der ausländischen Staatsmänner das Bild des politischen Deutschen geschaffen, der an seiner Uneinigkeit als einer schier unausrottbaren Ratio- nalkrankheit zugrunde geht. Das Bild hat Jahrhunderte hindurch seine Berechtigung gehabt, daß es sich nun schließlich doch als trügerisch erweist, ist die aroße Enttäuschung, mit der man sich seit den fünf Jahren nationalsozialistischer Erhebung in Deutschland weder in manchen europäischen Kabinetten noch in aroßen Teilen der öffenttichen Meinung des Auslandes abzufinden vermag. Das ist begreiflich, haben wir doch selbst noch die letzten Phasen dieser Spekulation auf das Fehlen eines aroßen deutschen Rattonalgefühls erlebt, das alle Sonderinteressen ehrgeiziger, mißvergnügter oder verrannter Klüngel erlebt, wir brauchen nur an den bayrischen Parttkularismus oder die Separatistenzeit im Rheinland während der Zeit tiefster deutscher Schmach und Ohnmacht zurückzudenken. Und selbst der Wiedererstarkung Deutschlands nach der nationalsozialistischen Erhebuna hatte man mit dem alten Rezept beizukommen versucht, in völliger Verkennung der vom Nationalsozialismus von der Tiefe deutschen Volkstums aus geschaffenen Wandlung im Charakterbild des deutschen Volkes, und selbst noch engstirnig und blind verhaftet einer überlebten polittschen Auftassung, die meint, mit Hilfe rein machtpolittscher, jeder höheren ethischen Haltung entbehrenden Konstruktionen den Gang der natürlichen Entwicklung, der durch die Bande des Blutes und die Kraft des Volkstums beftimmt ist, auch in Zukunft aufhalten zu können.
Die Pariser Friedensdiktate hatten seinerzeit mit der Absprengung deutschen Volkstums vom Mutterland in Danzig, un der Saar, in Oesterreich und Böhmen Sprungbretter geschaffen, die man eins nach dem andern zu benutzen gedachte, um die „deutsche Frage" nach jahrhundertelang geübtem Brauch offen zu halten und die europäische Mitte als Subjekt der Polittk auch künftighin auszuschalten. Was ursprünglich nur als Schwächung des deutschen Volkskörpers gedacht war, als Mittel zur Aufrechterhaltung der zwischenstaatlichen Spannungen rings um den mitteleuropäischen Raum wurde nach der nationalsozialistischen Erhebung akttv in den Kampf gegen das wiedererstarkende Reich eingespannt. Ueberall wurde versucht, die dem neuen Regime im Reich feindlichen Kräfte in ihrem Widerstand gegen eine der Stimme gleichen Bluts und gleichen Volkstums folgende Entwicklung zu stützen, das nationalsozialistische Reich von den Außenbezirken deutschen Volkstums mit Hilfe der vorwiegend dorthin geflüchteten Emigranten übelster Sorte zu isolieren und von hier aus mit dem oft bewährten Mittel deutscher Zwietracht den Feldzug gegen eine sich schon bedrohlich abzeichnende (Einigung Deutschlands im Zeichen des Nationalsozialismus zu eröffnen. Obwohl die Friedensdiktate hierfür überall die günstigsten Voraussetzungen geschaffen hatten, ist dieser Feldzug heute an allen Fronten verloren. Das Saargebiet, einst der Tummelplatz des marxisttschen Emigrantenklüngels, der seine Hoffnungen auf Frankreich und die Genfer Liga gesetzt hatte, ist nach einem glänzenden Abstimmungssiege zum Reich zurückgekehrt. Die Freie Stadt Danzig, von den Vätern des Versailler Diktats als ewiger Zankapfel zwischen Deutschland und Polen geschaffen, ist dank der überlegenen Staatsführung beider Nationen aus einer Quelle des Unfriedens zu einer Brücke der Verständigung geworden, eine Stadt, die trotz aller Bemühungen ihrer Genfer Protektoren sich ihr Recht auf eigene Gestaltung ihrer inneren Angelegenheiten erkämptt hat und heute deutsch und nationalsozialistisch ist, wie nur eine im Reich.
Das Land O e st e r r e i ch , als Rumpf der zer- stückelten Donaumonarchie der Habsburger gegen feinen durch eindeutige Volksabstimmungen erhärteten Willen in St. Germain mit einer „Selbständigkeit" und „Unabhängigkeit" bedacht, die es politisch und wirtschaftlich lebensunfähig machten, zwei Jahrzehnte hindurch ein Svielball in der Polittk der Großmächte, durch wirtschaftliche Not und mar- xisttsche Hetze in einen Klassenkampf getrieben, der das Land an den Rand des Abgrundes brachte, und schließlich zum Schauplatz der brutalen Diktatur einer Handvoll ehrgeiziger und machtlüsterner politischer Abenteurer geworden, die bis zum letzten Augenblick auf die Hilfe des Auslandes bauten, Oesterreich ist heute wieder dank der kühnen Tat des Führers und dank der Treue und Opferfähigkeit der österreichischen Nationalsozialisten Teil des Reiches. Und das Sudetendeutschtum schließ
lich, bislang durch seine eigene Zersplitterung beherrscht von den Prager Regierungen, rücksichtslos unterdrückt und wirtschaftlicher Verelendung preis- gegeben, hat sich dank der Kraft des nationalsozialistischen Gedankens zusammengesunden in der einen einzigen großen Sudetendeutschen Partei Konrad Henleins zum stärksten Machtfaktor im tschecho- slowakischen Nationalitätenstaat, der die sudetendeutschen Forderungen nicht, mehr länger übersehen kann, will er nicht selbst Hand an sich legen.
Es ist nützlich, gerade heute am Vortage der D o l k s a b ft i m m u n g sich diese Entwicklung vor Augen zu führen und sich auch jene Zeit wieder ins Gedächtnis zu rufen, in der bis in unsere Tage hinein die deutsche Zwietracht deutsches Schicksal wurde. Erkennen wir doch dann erst die ganze Größe unseres Sieges über uns selbst, das unvergleichlich stolzeste und tiefgreifendste Ergebnis der nationalsozialistischen Menschenführung Adolf Hitlers. In einer Zeit tiefster sittlicher und wirtschaftlicher Zerrüttung, beispielloser politischer Atomisierung entstand dem deutschen Volke ein Mann aus dem Urgrund seines Selbst, der dies deutsche Volk kannte mit seinen schwachen und seinen guten Seiten wie selten jemand vor ihm, der zur Führung berufen war. Er wußte, daß Führung Erz i e - hung bedeutete, wenn der Hohlraum ausgefüllt werden sollte, der so lange zwischen Volk und Führung bestanden hatte und immer dann unheilvoll auseinandergeklafft war, wenn eine große Stunde ein großes Geschlecht gefordert hatte. Er hat diese
Berlin, 8. April. (DNB.) Am Vorabend des Tages des Großdeutschen Reiches war die Reichs- Hauptstadt noch einmal zu einer machtvollen Kundgebung angetreten. Hermann Göring richtete in der historischen Versammlungsstätte der national» sozialistischen Bewegung, dem Sportpalast, einen aufrüttelnden Wahlappell an die Berliner Bevölkerung. Die Zehntausende bereiteten dem Generalfeldmarschall immer wieder stürmische und herzliche Kundgebungen. Als der Gaupropagandaleiter die enge Verbundenheit Berlins mit dem Generalfeldmarschall zum Ausdruck bringt und mit den Worten schließt: Für unser Berlin wird selten von Generalfeldmarschall und Ministerpräsidenten gesprochen, sondern .... da unterbricht ihn aus 20000 Kehlen der Ruf: „Unser H e r tn a n n". Als Hermann Göring, der vor nunmehr fünf Jahren als Ministerpräsident Preußens, am 11. April 1933, vorn Führer den Auftrag zum nationalsozialistischen Staatsaufbau erhielt, auf das Rednerpodium tritt, kennt die Begeisterung der Menge keine Grenzen. Gleich mit den ersten Worten rührt er an die Herzen der Berliner, die feine Rede immer wieder mit Beifallsstürmen unterbrechen. Der Generalfeldmarschall erinnert daran, wie im Jahre 1933 ausländische Zeitungen behaupteten, mit der Machtübernahme des Nationalsozialismus fei es mit der Freiheit d e s deutschen Volkes vorbei. Die neuen Machthaber könnten es niemals wagen, an das Volk zu appellieren, wie in anderen demokratischen Staaten, so daß niemals mehr die Meinung des deutschen Volkes zum Ausdruck kommen würde. Seitdem seien nun fünf Jahre vergangen. Wiederholt habe der Führer das Volk aufgerufen, aber immer nur bann, wenn wirklich eine große und gewaltige Schicksalsfrage zur Entscheidung stand. Gewiß habe stets die Führung immer entschieden, deren Entschluß dann in einmütigem Bekenntnis vorn Volke b e- st ä ti g t wurde.
Auch. In den nächsten lagen, solle es wieder in einer freien, offenen und geheimen Dahl entscheiden. Ihr sollt bestätigen, was der Führer in diesen Tagen vollzogen hat. Damit ist wohl die größte aller Fragen zur Beantwortung gestellt: „TB ollt Ihr rin Groß- deutschland haben? (2Rlf jubelndem „3a** beantworten die Tausende die Frage.) Darüber hinaus ist die weitere Frage gestellt: Die steht das Volk zum Führer, wie steht es zu seiner Politik und seinen großen Leistungen? Zu keiner Zeit sei ein so klarer Rechenschaftsbericht vor dem Volke abgelegt worden wie es der Führer in feiner denkwürdigen Reichstagsrede getan habe, in der er die gigantischen Leistungen der vergangenen 3ahre, den einzigartigen Aufstieg Deutschlands aufgezeigt und geschildert habe, wie er Deutschland geschaffen hat, als das gewaltige Reich der 75 Millionen im Herzen Europas, das wieder zur Großmacht wurde. So sollt 3hr nun Stellung nehmen zu diesemRechen- s ch a f t s b e r l ch t und zur österreichischen Diedervereinigung, zur österreichischen Frage. (Jubelnde Zustimmung.)
Seit Jahren habe in Oesterreich eine kleine Clique von Menschen geherrscht, die vielleicht deutsche Namen trugen, die ober durch Erziehung und anher e Einflüsse dos Deutschtum in sich völlig ver- gessen hatte. Als Schergen des Auslandes habe diese Clique das deutsche Volk Oesterreichs, seine Freiheit und Unabhängigkeit vergewaltigt. „Wir haben" — erklärte der Feldmarschall unter jubelndem Beifall — „mit dieser beispiellosen Unter- drückung des deutschen Oesterreich Schluß gemacht. Wir haben das deutsche Volk in Oesterreich frei und unabhängig gemacht, befreit von der Herrschaft, die, gestützt auf ausländische Bajonette, nichts anderes tat, als die Unabhängigkeit dieses Volkes immer wieder an das Ausland zu verraten "
Auf meiner Fahrt durch Oesterreich habe ich ge- sehen, wie überall wieder neue Hoffnung eingezogen ist. Jetzt weiß jeder im österreichischen Land, jetzt kommt auch für uns d i e Volksgemeinschaft, auch bei uns ist jetzt die Zeit vorbei, wo Bruder gegen Bruder stand. Sie sind zurückgekehrt in die große Heimat. Jetzt schützt Adolf Hitler das deutsche Volk im deutschen Oesterreich! (Tosender Beifall.) Unsere Dolksgenos- fen im deutschen Oesterreich kennen die Leistungen und Erfolge des Nattonalsozialismus im Reich, die fest gegründet sind auf der wunderbaren Volks- gemeinschaft, die auf alle Gebiete übergreift.
Wir hoffen nicht auf irgendwelche Weltkonjunktur, wir verlassen uns nur auf unsere eigenen Kräfte. So will es der Führer, so hat er gearbeitet, so hat er uns das Ziel gesetzt, und so
Erziehung immer und immer als seine erste und vornehmste Aufgabe angesehen und es sich bis zum heutigen Tage nicht verdrießen lassen, sein Volk zu lehren, aus seiner eigenen Geschichte das Postulat der Gemeinschaft zu erkennen, die im gleichen Blut die unlösliche Bindung empfindet. Erst das in sich eins gewordene deutsche Volk vermochte unter der genialen Führung Adolf Hitlers die Fesseln der Friedensdiktate abzuwerfen, die Wehrhoheit zurückzugswinnen und seine gewaltige Arbeitskraft, seine hohe Intelligenz, seine oft erprobte Zuverlässigkeit, seine schöpferische PhaN< kasie auf allen Lebensgebieten zu Leistungen zu- sammenzufassen, die einen in der Geschichte bislang einzigartigen kulturellen und wirtschaftlichen Aufstieg dokumentieren.
Die schönste Frucht dieser aus der nationalsozialistischen Idee geborenen Einheit von Volk und Führung ist aber erst in diesen Tagen gereift. Der Traum der Besten unseres Volkes ist Erfüllung geworden. Oesterreich, die älteste deutsche Ostmark, ist heimgekehrt, das Großdeutsche R,e i ch ist Wirklichkeit geworden. Die Stimme des Blutes hat deutsche Bruder wieder zusammengeführt, die seit den frühesten Tagen deutscher Geschichte immer Schulter an Schulter gestanden hatten, wenn es galt, das Reich zu schirmen gegen lebensbedrohende Gefahren. In den Türken- und Franzosenfeldzügen des Prinzen Eugen, in den Befreiungskriegen so gut wie im Weltkrieg hat die Gemeinschaft aller deutschen Stämme auf allen Schlachtfeldern Euro-
NSG. Am Freitagmorgen lief in den Opelwerken in Rüsselsheim der 500000. Wagen, der seit der Machtübernahme Adolf Hitlers hergestellt wurde, vom Band. Aus diesem freudigen Anlaß fand ein Betriebsappell statt, auf dem der Gauleiter sprach. Es ist das erste Mal, daß in Europa ein solches Ereignis zu verzeichnen ist. Besonders stolz aber kann die Firma sein, daß e i n Fünftel d e r Wagen ins Ausland ging. Die Größe der Entwicklung der Automobilindustrie ermißt man aber erst, wenn man bedenkt, daß i n 35 Jahren vor ber Machtübernahme insgesamt nur 255000 Wagen berge- [teilt worden waren. Dieser 8: April ist für die Werksgemeinschaft aber noch ein weiterer festlicher Anlaß, denn an diesem Tage wurde der 2 6 00 0. Arbeiter eingestellt. Im Mai 1933 hatte die Gefolgschaft noch nicht einmal 6000 Arbeiter gezählt!
Gauleiter Sprenger entwickelte ein Bild des früheren politischen Streites, in dem es darum ging, ob Werksangehörige politisch ober nicht politisch sein sollten. Nachdem die verbrecherische Verwirrung des alten Systems beseitigt worben fei, gäbe es nur einen Typ des Arbeiters: den des politischen Arbeiters. „Sie müssen alle politisch sein! So wie es keinen unpolitischen Beamten, Bauern und Soldaten gibt, so gibt es auch keinen unpolitischen Arbeiter. Sie alle
pas das Reichspanier hochgehalten, eine Schicksals« gemeinschaft, in der eine Zeit der Mißverständnisse und Gegensätzlichkeit nur eine kurze Episode bleiben konnte. Was der Machtspruch verblendeter Sieger für ewig trennen wollte, ist nun über die völkische Gemeinschaft hinaus zu unlöslicher staatlicher Einheit verschmolzen, und mit freudigem Staunen werden wir gewahr, wie schon in den wenigen Wochen, die erst seit der kühnen Tat des Führers verftri- chen sind, in uns allen das großdeutsche Gemein- schaftsbewußtsein, bas so lange schlummernbe groß- deutsche Geschichtsbewußtsein wach wirb unb wächst, ber Stolz auf bies Großdeutsche Reich, das sich mächtig dehnt vom deutschen Meer bis zu den Kara- wanken, in dessen Grenzen nun ein 75-Millionen- Volk, von berechtigtem Selbstbewußtsein getragen, zu höchsten Leistungen strebt, ein glückliches, ein stolzes, ein einiges Volk. So tritt dieses deutsche Volk morgen an, zur Bekundung feines Willens in freier Abstimmung feierlich aufgerufen, b e m Manne, ber aus bem Volke geboren, durch sein Werk zum Führer ber Nation geworden, für die Erfüllung ber heiligsten Sehnsucht aller Deutschen nach einem Volk in einem Reich aus übervollem Herzen zu banken, vor aller Welt freimütig zu bekennen: die T a t bes Führers ist ber Wille bes Volkes unb inbrünstig z u geloben, bies Reich z u halten in starken Händen. Das ist der Inhalt unseres „Ja" am '10. April. Dr. Fr. W. Lange.
müssen an bem politischen Geschehen teilhaben unb Nationalsozialisten werben." Der Führer hat seinen Staat auf das Vertrauen des Volkes gegründet. Jeder soll sich von diesem Aufbau ein Bild machen, damit er auch Mitarbeiten kann. Das Vertrauen des ganzen Volkes aber hat allein dieses Werk ermöglicht und das Wunder unseres Aufbaues ist von ber kameradschaftlichen Zusammenarbeit aller getragen.
Im weiteren gab Gauleiter Sprenger bann einen aroßen Abriß ber Ginigungsbeftrebungen in Deutschland, er sprach über den Kampf und die Not in Oesterreich unb schloß: „Zum ersten Male in ber Geschichte würbe ein Staat ohne Blutvergießen erobert. Der Führer hat Oesterreich nicht mit ben Waffen, sondern mit bem Herzen zurückerobert unb damit die österreichischen Volksgenossen von ihrem grenzenlosen Leid erlöst. Deutschland wird bestehen, solange wir einig und solange wir die geschlossene Gefolgschaft des Führers sind!"
Die winterliche Arbeitslosigkeit bereits überwunden.
Berlin, 8. April. (DNB.) Im März ging die Arbeitslosigkeit in Deutschland (ohne Oesterreich) um 439 000 zurück. Damit ist bereits Ende Marz die
Hermann Göring rnst die Reichshauptstadt aus zum Bekenntnis für den Einiger des deutschenVolkes.
wird's gemacht! (Donnernder Beifall.) Die Volks- aemeinschaft brachte uns die Arbeitsgemeinschaft. Die Arbeitsgemeinschaft baute die Wirtschaft auf. Und jo schufen wir die Basis zu weiterem Aufbau. Aus dem so gewonnenen Vermögen wurire die neue Wehrmacht ge» schaffen, und mit der Stärke der Wehrmacht konnte der Führer die Großmacht Deutschland errichten. Das Entscheidende aber war: Adolf Hitler erhob die Ehre zur Grundlage seiner ganzen Politik. (Jubelnde Zustimmung.)
Dir habrn erlebt, was es heißt, wehrlos unb damit ehrlos zu fein. Der wehrlos ist, ist ehrlos, ist rechllos in der Dell. Daraus haben wir die Folgerung gezogen: Dollen wir den Frieden, dann muß beim Frieden das scharfe Schwert liegen. Allein das scharfe Schwert garantiert den Frieden, heute ist dieses Schwert geschmiedet, es sichert uns den Frieden, die Dacht schafft uns das Recht! (Stürmischer Beifall.) Die Kraft des Volkes sichert den inneren Frieden. Diesen inneren Frieden brauchen wir nicht mit dem Schwert zu schützen, ihn garantiert die nattonalsozla- listische Idee und die Bewegung. So steht unser Reich inmitten der von wirtschaftlichen und
Das deutsche:
K
under.
Alfred Aoen-erg sprach in der Hauptstadt Kärntens.
Klagenfurt, 9. April. (DNB.) Lange Zeit vor Beginn der letzten Wahlkundgebung in Klagenfurt war die große Ausstellungshalle voll Menschen, die Alfred Rosenberg hören wollten. Es sei etwas Eigenartiges, sagte Alfred Rosenberg, daß er nun [eine große Deutschlandreise hier im Jubel beschließen könne, in Kärnten, das um seine Freiheit und um sein Recht unb um seine Einheit gelitten und besten kämpferische Gegenwart die Entscheidung der letzten Wochen mit herbeiführen geholfen hat. Tausend Jahre hätten nur ein Ziel gekannt, das ber deutschen Einheit. Die deutsche Vergangen- heit fei ein einziges Drama, in dem einst Menschen gegen Menschen, Stolz gegen Stolz, Stamm gegen Stamm, Ehre gegen Ehre standen, ein Kampf ber Nationen gegen die Völker unb schließlich Staaten K Staaten mit dem furchtbaren Zusammen- im Jahre 1918. Unb nun erlebten wir das beutsche W u n b e r. Nur aus bem Sinn ber geschichtlichen Entwicklung unseres Volkes könnten wir all das verstehen, was nun geworben ist, müßten wir auch bie nationalsozialistische Bewegung verstehen. In ben vergangenen fünf Jahren habe das Reich Abolf Hitlers bie Ernte eines ganzen Jahrtausenbs nach Hause tragen bürfen. Ein einziger Glaube habe die Hemmnisse einer schicksalsschweren Vergangenheit übermunben.
In seinen weiteren Ausführungen betonte Rosenberg, baß der Nationalsozialismus bie Versah-
Wir wollen den politischen Arbeiter.
«Hauleiter (Sprenger auf einem Betriebsappell der Opelwerke.
polittschen Krisen erschütterten friedlosen Delt, so steht es fest gefügt, glücklich, arbeitsam und stolz. (Lebhafter Beifall.) Das ist des Führers großes und unvergleichliches Derk.
So sagen wir unseren Volksgenossen in Oester- reich: Blickt in die Zukunft unb schüttelt das Vergangene ab. Ihr steht jetzt auf bem 3oben des Schiffes, das Deutschland heißt. Es war eine von der Vorsehung bestimmte Mission des Führers, die Vereinigung herbeizuführen. Der Nord- deutsche Bismarck hat das Deutsche Reich geschaffen, der Süddeutsche Adolf Hitler einte das gesamte deutsche Volk. Wir werden Zeuge sein für sein stolzes Werk, das er ber Welt gab: Deutschland Wenn morgen abend bie letzten Worte bes Führers im Aether verhallt sind, wenn von allen Türmen des geeinten Reiches die ehernen Glocken dröhnen, dann steigt aus 77 Millionen Herzen der Dank auf zum Allmächtigen, dann braust das alte Dank- und Freiheitslied zum Himmel: Du Gott warst ja mit uns, Herr, mir find frei.
Als Hermann Göring geschloffen hatte, löste sich die Begeisterung ber Massen aus in bem immer wiederholten Ruf: „Ein Volk — ein Reich — ein Führer!" Das begeistert aufgenommene „Sieg- Heil!" auf den Führer schloß die Kundgebung.
n u n g mit all denen wünsche, die guten Willens sind. Wir strecken jedem die Hand entgegen, ber ohne Wenn und Aber bie nationalsoziali- stische Gemeinschaft bes deutschen Volkes anerkennt. Nach ber Orünbung des Großbeutfchen Reiches, seien bie Voraussetzungen ba, bas nationalsozialistische Weltbilb in die Tiefe der Massen zu tragen. Wer heute den Nationalsozialismus bekämpfe, bekämpfe Deutschland, das deutsche Volk und schließlich sich selbst, ba sich niemand ber Einheit ber Nation unb bes Staates entziehen könne. Es liege ein tiefer Sinn in bem geschichtlichen Prozeß ber letzten Jahre. Das Zweite Deutsche Reich sei von einem Preußen gegrün» b e t worben, und mancher Stachel zwischen Nord und Süd sei hieraus zurückgeblieben. Das Dritte Reich wurde von einem deutschen Oester- reicher geschaffen (stürmischer Beifall), der bann alle biefe Gegensätze innerhalb eines großen Volkes überwand zur tatsächlichen Einheit der Nation. Denn nicht nur Deutschland habe Oester- reich heimgeführt, sondern auch Oesterreich habe Deutschland heimgeholt. — Stürmischer Beifall und Sieg.Heil!-Rufe bankten Alfred Rosenberg für seine Ausführungen. Die Tausende waren tief bewegt von dem Gedanken, hier im äußersten deutschen Süden auch mit ben Brübern im ganzen Deutschen Reich zu einer unlösbaren Einheit verschworen zu sein.
Kür ein großes, einiges, glückliches Reich.


