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so wie wir sie UNS wünschen für die Zukunft. Braungebrannt und gestählt das ist des deut­schen Lölkes heutige Jugend! Wir sind stolz aus euch! Ganz Deutschland liebt euch! Denn ihr seid nicht nur die Spatenträger, sondern darüber hin­aus Dolksträger unseres Reiches gewor­den! In euch repräsentiert sich uns das erhabendfte Motto, das wir kennen:Mensch, hilf dir selbst, dann hilft dir auch Gott!" Ich danke euch für euer Schaffen und Wirken! Ich danke eurem Reichs- arbeitsführer für das gigantische Werk eueres Auf­baues! Als des, Reiches Führer und Kanzler bin ich glücklich über den Anblick, der sich -mir bietet, glücklich über den Geist, der euch beseelt und glück­lich über mein Volk, das solche Männer und Mai­den besitzt? Heil euch!

Roch einmal singen die Männer und Maiden, noch einmal blitzt die Welle der Spaten beim Ehrungsgriff über das gewaltige Feld. Dann ver­läßt der Führer die Zeppelinwiese. Die Feierstunde des Arbeitsdienstes ist beendet.

Der Barsch durch Mrnberg.

Rach kurzer Rast auf der Zeppelinwiese erfolgte der Aufbruch des Reichsarbeitsdienstes zum Marsch durch die Stadt. Es ist ein herrlicher Anblick, wie die Zwölferreihen der Arbeitsmänner in straffster Ordnung und mustergültiger Ausrichtung heran­rücken. Die Uniformen sind mit Eichenlaub, Tannen- grün, Heidekraut und Blumen geschmückt. Frauen und Mädchen reichen den Männern Blumen über

Nürnberg,?. Sept. (DNB.) Der Kongreß des Großdeutschen Parteitages kam am Mittwochabend zum zweitenmal im festlichen Rahmen zusammen. Im Mittelpunkt stand die große Rede Alfred Rosenbergs über das ThemaAutorität und Freiheit", in der er u. a. folgendes ausführte:

Die europäische Menschheit sieht sich der weltgeschichtlichen Tatsache gegenüber, -daß äußere Formen sich zersetzen oder schon zerfielen und daß dieses Zusammenfinken alter Bindungen und Ord­nungen die Folge einer nahezu alle Gebiete um­fassenden inneren Glaubenslosigkeit dar­stellt. Was man früher als Autorität lehrte und auch bereit war, innerlich anzuerkennen, ist nicht nur im Verlaufe der letzten Jahrzehnte, sondern in einem schon Jahrhunderte fortwährenden Prozeß abge­nutzt worden. Autorität jeglicher Art im menschlichen Leben entsteht durch den Glauben an bestimmte Ideale. Inmitten einer geschichtlichen Möglichkeit, die durch viele Komponenten entsteht, wirkt im Kampf des Daseins entscheidend e i n Ideal und steigt siegend aus den Herzen der Völker zur poli­tischen staatsbildenden Macht empor. Dann entschei­det sich, ob der Glaube an die gepredigten Werte bei der führenden Schicht stark genug ist, sich durch die Kämpfe der Völker und Zeiten zu er­halten. Schließlich brechen Wertsysteme und politische Ordnungen zusammen, wenn die Führerschaft nicht mehr die Kraft besitzt, die gelehrten Werte eines Systems zu verkörpern, wenn schreiende Wider­spräche zwischen Lehre und Haltung Nicht mehr Einzelerscheinungen, sondern Symptome werden. Tritt dieser Zustand aber ein, dann erleben die Völker stets ihre entscheidende religiöse, weltanschau­liche, geistige, sozial^, politische Krise.

Kein Zweifel kann darüber bestehen, daß wir nach der furchtbaren Erschütterung des Welt­krieges in dem entscheidenden Zustand leben, da einst herrschende weltanschauliche, soziale und politische Autoritäten sich zermürben, zum Teil schon zusammengebrochen sind, und daß dieser Zu­stand nicht erst seit einigen Jahren zu verzeichnen ist, sondern daß der Weltkrieg mit all seinen Folgen schon das Ende einer solchen Entwicklung bar» stellt. Es hat in diesen vergangenen Jahrzehnten vielleicht viele Kunstformen gegeben, aber keinen Stil. Wir hatten viele Kirchen und Sekten aber keine Religion. Wir hatten viele Philosophen und Philosophenschulen, aber keine Weltanschauung mehr. Und weil das so war, deshalb besaßen wir 500köpfige Parlamente und keinen wirklichen Füh­rer von Volk und Staat. Deshalb besaßen wir riesige Banken und Konzerne, aber keine wirkliche Nationalwirtschaft. Schließlich war über viele Theo­rien auf allen Gebieten der tiefere Lebensinstinkt verschüttet worden, und der Mensch in Deutschland konnte Spielball werden der Besitzer der großen Nachrichtenzentralen, Börsenspekulationen und poli­tischen Regierer einer Welt des Unterganges.

Das Mittelalter wurde groß durch den Sieg der Lehre von den hohen Werten der Armut, der Demut und der Askese. Die Lebens enthaltung, und nicht die Lebens st e i g e r u n g, wurde als höchste moralische Prüfung betrachtet, und das Opfer für dieses Wertsystem schuf jene breite Grundlage zur autoritären weltanschaulichen und dann auch politischen Herrschaft des kirchlichen Mittelalters, das Jahrhunderte der europäischen Entwicklung bestimmt hat.

Diele Völker haben sich an den neuen Ideen des 18. Jahrhunderts begeistert, die bewußten natio­nalen Versuche haben sich, diese Aufklärungsphilo­sophie assimiliert, und in dieser verschiedenartigen Mischung zwischen Menschheitsideal und National­kultur ist der Kampf des 19. Jahrhunderts bis zum Weltkrieg vor sich gegangen. Niemand aber wird verkennen, daß im Laufe dieser 150 Jahre ein Ent- artungsprozeß und nicht ein Fortschritt vor sich gegangen ist. Auch die im Laufe einer langen und großen Geschichte entstandene englische Demo­kratie hatte ursprünglich nichts gemeinsam mit dem Geraufe in den sogenannten demokratischen Parlamenten und mit dem Schiebertum der Demo­kratie in Deutschland nach dem Weltkrieg. Sie war einst ein angelsächsisch-germanischer Ausgleich gegen­über dem harten Eroberertum der Normannen, auch ein Beispiel eines organischen Ausgleichs zwischen Autorität und Freiheit, und die abgeschiedene Lage ermöglichte ein von außen nicht gestörtes Spiel zwischen Spannung und Ent­spannung, das für England so kennzeichnend war.

Blumen und bekunden damit die innige Verbunden­heit zwischen Reichsarbeitsdienst und Bevölkerung. Besonders groß ist der Jubel, mit dem die Schule des Reichsarbeitsdienstes und der Arbeitsgau der Ostmark begrüßt werden. In der Umgebung des Deutschen Hofes, an dem die Arbeitsmänner mit frohen Marfchliedern auf den Lippen vorbe-imar- tichieren, herrscht eine besonders begeisterte Stim­mung. Hier erreicht der Marsch des Reichsarbetts- dienstes seinen Höhepunkt. Dom Frauentorgraben aus führt der Weg zurück zum Partettaggelande am Märzfeld entlang in das Zeltlager Langwasser, wo die Arbeitsmänner für die Dauer ihrer Teil­nahme am Reichsparteitag untergebracht sind.

Or. Todt

zum SSl.-Obergruppenführer befördert

Nürnberg, 7.Sept. (DNB.) Wie NSK. mel­det, hat der Führer auf Vorschlag des Stabschefs der SA. den Generalinspektor für das deutsche Straßen* ?sen, SA.-Gruppenführer Dr. Todt, mit Wirkung vom 6. September zum SA.-Ober­gruppenführer befördert. Damit erhalt der Na.wnalpreisträger, der schon viele Jahre vor der Machtübernahme als aktiver SA.-Mann und Führer sich in den Reihen der Sturmabteilung für die Idee Adolf Hitlers eingesetzt hat, eine weitere Anerkennung für seine genialen Schöpfungen auf dem Gebiet des Straßenbaues.

Diese Haltung kam in ---der melancholischen Ab­schiedsrede des letzten britischen Ministerpräsidenten, besonders auch menschlich sympathisch, zum Aus­druck. Vor der Jugend des Empire sagte er, sie solle im Leben die P-f licht voranstellen und erst nachher an ihre Rechte denken, ein Gedanke, der uns verwandt scheint, mit dem Geschrei der son­stigen als verwandt bezeichneten Demokratie aber wenig gemeinsam hat. Diese durchaus germanische Deutung müßte ein näheres Verständnis gerade des deutschen Strebens wohl möglich machen, wenn nicht einige Unwägbarkeiten von gegnerischer Seite immer wieder erfolgreich ausgewertet würden. Im Hinblick auf die strafferen staatlichen Formen des nach vielen Seiten offenen Deutschlands schreiben Unverantwortliche schmeichlerisch über deutsche Un­freiheit, um von dem für uns sicher unerträglichen einengenben Korsett der a u ß e r st a a t l i ch e n Lebensformen abzulenken. Und schließlich be­liebt man von.öer Tatsache abzusehen, daß die bri­tische persönliche Unbekümmertheit die Beherrschung und das heißt F r e i h e i t s b e r a u b u n g vieler anderer, nicht nur kolonialer Völker und die Aus­wertung der Früchte reichster Länder dieses Erd­balles zur Voraussetzung hat) Dieser Zustand'ist aber n l ch t die Folge einer universalistischen, an­geblich friedlichen Demokratie, sondern das Ergeb­nis einer jahrhundertelangen militärisch-politischen Eroberung gewesen. Und während kein Brite einer fremden Staatlichkeit untersteht, vergißt man in London, daß Millionen ebenso freiheitsliebender Deutscher im Joch einer fremden Tyrannei le­ben, die einst mit Hilfe auch Englands in Europa aufgerichtet wurde. Die insulare Geschickte als Gan­zes ist es, die Großbritannien fein arteigenes, im wesentlichen ausgeglichenes politisches Leben ermög­lichte, bis fremde, vorwiegend jüdische Finanzinter- essen das Gleichgewicht der britischen Lebensform störten und diese der französisch-jüdisch-demokrati- schen, Englands Denken direkt kompromittierenden Haltung annäherten.

Einmal stand die gesamte Weltanschauung des 18. Jahrhunderts in ihrer Auswirkung auf dem erstrebten Gipfel und hatte buchstäblich die Macht der ganzen Welt in der Hand und damit die Mög­lichkeit, die gelehrten einheitlichen Ideale zu ver­wirklichen und eine Ordnung zu gestalten, die sie geprdigt hatte. Dieser Tag trat ein im November 1918. Und nunmehr war die Möglichkeit gegeben, drei Ideen in die Tat umzusetzen. Es waren dies die Ideen einer Weltkultur, einer Welt­wirtschaft und eines Weltfriedens. Kein noch fo großer Sophist kann heute leugnen, daß diese weltgeschichtliche Stunde die denkbar gering­sten Geister und fragwürdigsten Charaktere zu ihrer Vertretung und Wesenszeichnung auserlesen hatte. Die Demokratie auf der Höhe einer die Welt um­fassenden Autorität zeigte sich unfähig zum wirklichen staatsmännischen Denken, und statt eine versprochene neue Ordnung zu errichten, sind die sogenanntenGroßey von Versailles" die Ver­antwortlichen für die Zersetzung der Welt geworden. Sie haben nicht eine Weltkultur mitschaffen helfen, sondern sie haben in fast allen Ländern die furcht­barste Barbarei und Kulturzerstörung heraufbe­schworen, und wenn nicht überall ein bolschewisti­sches Chaos entstanden ist, so verdankt die Welt das nur den starken Gegenkräften, die sich wider die Pariser Diktate aufbäumten. Es ist nur olgerichtig, wenn auch der Bolschewismus sich heute chon demokratisch nennt, weil er in Zu- ammenfaffung aller entwurzelten Elemente unter jüdischer Führung praktisch nur das in voller Kon­sequenz aufweist, was in der Entartung der libe­ralen Zeitepoche durch korruptionierende Finanz- polittk schon Tatsache des sozialen Lebens geworden war.

Ohne jede KenntniL der Geschichte in einer ge­radezu verbrecherischen Ahnungslosigkeit, bestimmten Menschen in Versailles, in Saint-Germain, in Trianon, in Sevres über lebendige Völker, zer­schnitten ihren Leib und amputierten wie die Metz­ger den volksverbundenen Boden der Nationen, und der Völkerbund, angeblich die ausgleichende Insti­tution für die den Weltfrieden gefährdenden Kräfte, war vollständig taub für die auftretenden wilden Klageschreie der mißhandelten Nationen und Volks­gruppen.

Wenn man heute von staatlichen und sozialen und schließlich weltanschaulichen Krisen spricht, so ist das alles auf die Tatsache zurückzuführen, daß Döl-

Filmuraufführung in Mrnberg.

Nürnberg, 7. Sept. (DKK.) Der Heimkehr der deutschen Ostmark in das Reich trägt auch die Uraufführung eines bedeutenden deutschen Film­werkes aus Anlaß der Nürnberger Tage Rechnung. Im Nürnberger Ufa-Palast lief in Anwesenheit zahl­reicher Persönlichkeiten aus Bewegung und Staat der Peter - Ostermayr - Film der UfaFrau Sixta" an, ein von Gustav Ucicky nach dem Roman Ernst Zahns gedrehter Stoff aus der Bergwelt Tirols. In der Titelrolle errang die Staatsschauspielerin Franziska Kinz, eine ge­borene Tirolerin, einen außerordentlichen Erfolg. Schon in der äußeren Erscheinung mit dem offenen und klaren, von schweren Flechten umrahmten Ge­sicht, der von innerem Adel beseelten stolzen Hal­tung war sie beherrschender Mittelpunkt. Durch ihre großen sprachlichen und darstellerischen Mittel ge­staltete sie das Schicksal der schönen Posthalterin, die ihr Glück dem der Tochter opfert, mit bewegen­der Eindringlichkeit. Der Spielleiter hatte der schlichten Fabel alle Einfachheit gelassen. Die Dar­steller zeichneten eine Reihe vortrefflich gesehener Gestalten. Um so gegensätzlicher wirkte Gustav Fröhlich in der Rolle desFremden", der zu den Menschen dieser Bergwelt keinen Kontakt fin­den kann. Hans Schneeberger schuf mit wun­dervollen Aufnahmen aus den Oetztaler Alpen einen großartigen Hintergrund, Herbert Wines eine kongeniale Musik. Der Film fand eine begeisterte Aufnahme.

ker, die einstmals an Liberalismus und Demokratie glaubten, nunmehr den Glauben an die gelehrten Ideale immer mehr zu verlieren beginnen. Was sich hier 3um zweiten Male in fünf Jahrhunderten voll­zieht, ist der Zusammenbruch einer einst starken Autorität. Die wüsten Schlägereien in den Parla­menten, die fortdauernden sozialen Krisen, die Hilf­losigkeit, selbst bei reichsten Naturschätzen die Ar­beitslosigkeit zu beheben, das alles sind nur Zeichen dafür, daß eine alte Welt hier ihr Sterbelied singt, und daß die Völker, die aus 'innerem Instinkt und schöpferischem Willen gegen einen solchen Verfall sich aufbäumen müssen, Ausschau halten nach einer neuen Autorität.

hierin liegt bas Geheimnis der großen Erfolge der nationalsozialistischen Bewegung, der fa­schistischen Revolution und mancher anderer neuen Erscheinung unseres Daseins. Weil Deutschland in einer der schwersten Stunden seiner Geschichte eine ganz große Persönlichkeit gebar und INenschen fand, die ihre Kraft be­dingungslos einer neuen Zeit zur Verfügung stellten, so konnte hier die Antwort auf die ge­bieterisch gestellten Fragen unserer Epoche ge­funden und Abschied genommen werden von allem, was innerlich nicht mehr tragfähig, über­lebt oder untüchtig geworden war, ein großes

Volk in eine große Zukunft zu führen.

Und wenn über allem für uns die Idee einer Dolksfreiheit schwebt, so ist auch die national­sozialistische Bewegung mit der Lehre einer bestimm­ten Rangordnung der Werte ins Dasein getreten, hat mit diesem Postulat gesiegt und schickt sich an, dieses Ideal in der Zukunft als lebenstüchtig zu erweisen. Die nationalsozialistische Autorität wurde geschaffen durch die Lehre und Vertretung der na­tionalen Ehre als Höchstwert, der sozialen Gerechtigkeit nach innen als Ausdruck der Gleichwertigkeit aller Deutschen, und der Volks- k a m e r a d f ch a f t als Ergebnis eines opferberei­ten Kampfes für eine neue Idee und als formende Kraft für die Ewigkeit einer großen Zukunft.

Die Idee der Freiheit von früher war die Ent­fesselung zwar auch vieler schöpferischer Einzelkräfte, aber um so mehr in späterer Auswirkung die Ent­fesselung auch chaotischer Kräfte. Sie war die Lehre der Freiheit von einer Bindung, die Lehre des Na­tionalsozialismus ist die Lehre der Freiheit für eine Aufgabe. Die eine Lehre mußte enden in einer Auflösung in eine Vielzahl subjektiver Wünsche, die andere gipfelt in Pflichtforderungen gegenüber einem unübersehbaren und durch ein gemeinsames Schicksal gebildeten und zufammengchallenen Volks­tum, darüber hinaus des europäischen Menschen­tums. Mit der Schöpfung des Dritten Reiches find alle jene Mächte der Vergangenheit, die einst ab­solut sein wollten, in den gehörigen Rang der par­tikularen Kräfte eingeordnet worden. Die Stam- imesrioalitäten sind als Faktor der Politik dahin, ja sind zu einem edlen Wettstreit der Arbeit geworden; die Zwistigkeiten der vielen Fürsten ge­hören der Vergangenheit an; Konfessions­streitigkeiten, die Deutschland so oft aufrühr­ten und nahe an den Abgrund brachten, sind schon längst im Dolksbewußtsein rein persönliche, private Aussprachen, damit zweitrangig geworden. Was die deutsche Philosophie in Luther und Kant und Goethe von der Gebundenheit nach außen und von der Freiheit nach innen als germanische Auf­fassung des Lebens verkündete, das ist, ohne daß. es im einzelnen immer bewußt gelehrt worden war, politischer Grundsatz unserer Bewegung und unseres Staates geworden.

Weil die nationalsozialistische Bewegung keine taumelerregenden Phrastn in die Welt setzen will, sondern die Kräfte der Ordnung und der Pflicht aufruft, deshalb kann sie eine mit hohen Werten nicht verbundene Freiheit auch nicht ver­künden, sondern nur eine lebendiae Gestalt, die eine unlösbare Bindung zwischen Freiheit und Autorität darstellt. Autorität des einmal in entscheidender geschichtlicher Stunde auf Grund einer überragenden Leistung gewählten Führers, und eine Freiheit, die auch den Mut aufbringt, auf Grund von Forschungen und einer neuen Haltung Antworten an eine Zeit zu erteilen, die den angeb­lich freien und im Grunde durch überalterte Kon­ventionen und wirtschaftliche Knechtung doch un­freien Menschen einer dahinversinkenden mittet»

alterlich-tiberalistischen Vergangenheit heute üft» möglich erscheinen.

Die deutsche Nation wird genau wie die Autorl- täten der Vergangenheit in Zukunft auch die jetzt aufgerichtete nationalsozialistische Autorität bar an messen, wie die Führung von Bewegung und Staat dieses Wertsystem in der persönlichen und sachlichen Vertretung zu verkörpern vermag. Ueber alle Menschlichkeiten hinweg wird deshäl'b die große Pflicht unserer gesamten Bewegung darin bestehen, auch auf den Reichsparteitagen eine innere Ueber- prüfunq des gesamten Verhaltens des vergangenen Jahres bei jedem einzelnen zu vollziehen und als immer erneuerte Gesamtoerpflichtung hinauszugeben für die Arbeit der kommenden Zeit.

Deutscher Sozialismus der Tat.

Der Stellvertreter des Führers erteilt dann Haupt» amtsleiter H i l g e n f e l d t das Wort über die Auf­gaben des Winterhilfswerks und der nationalsozia­listischen- Dolkspflege. Fast zwei Milliarden Geld- und Sachwerte konnten durch das WHW. dcs deut» schen Volkes in den letzten fünf Jahren mobilisiert und für die nationalsozialistische Volkspflege ver­wendet werden. Vier Millionen Besucher zahlten die Hilfs- und Beratungsstellen für Mutter und Kind seit dem letzten Parteitag; 952 000-Personen wurden durch dieses Hilfswerk tm Monatsdurch­schnitt betreut; 214ß 000 Kindern wurde durch die NSV. ein mehrwöchiger Erholungsaufenthalt zuteil; 76,5 Millionen Mark beträgt die bisherige Leistung für Oesterreich, 127 000 Kinder konnten bisher aus den Gauen der Ostmark verschickt werden; eine Feststellung, die mit besonders starkem Beifall aus­genommen wurde. Die Erfolge in der Bekämp­fung öer Säuglingssterblichkeit haben dazu geführt, 162 000 Kinder mehr am Leben zu erhalten, die bei der gleichen Entwicklung wie in der Systemzeit gestorben wären; von den Helfern und Helferinnen der NSV. wurden im letzten Jahr allein 96 Millionen Arbeitstage geleistet. Das ent­spricht den Arbeitstagen, die in den vergangenen vier Jahren in allen europäischen Staaten und den Vereinigten Staaten von Amerika durch Streiks und Aussperrungen verloren gegangen sind.

Dle volksgesundheMcheu Maßnahmen der Pattei.

Als letzter Redner des Tages gab der Stellver- treter des Führers dem Reichsärzteführer Dr. Wagner das Wort zu seiner Rede überRasse und Volksgesundheit". Im einzelnen zog der Reichs- ärzteführer einen Querschnitt durch die Erfolge un­serer bevölkerungspolitischen Maßnahmen. In den vier Jahren 1934/37 seien im Deutschen Reich ins­gesamt 1 170 000 Kinder mehr geboren worden als geboren worden wären, wenn die Ge­burtenzahl so niedrig gewesen wäre wie im Jahre 1933! Besonders bemerkenswerte Mitteilungen machte der Reichsärzteführer über die volksgesund- heitlichen Maßnahmen der Partei. So haben 30 000 im Amt für Volksgesundheit tätige Aerzte in der Zeit vom 1. Juli 1937 bis 1. Juli 1938 etwa 2 000 00 0 Untersuchungen durchge­führt, die der Betreuung zum Zwecke der früh­zeitigen Erkennung gesundheitlicher Schäden dienen. Die Zahl der vom Amt für Volksgesundheit lau­fend beaufsichtigten Betriebe sei ständig im Steigen begriffen. Die gleichen energischen Maßnahmen werden für die Jugend unternommen. Zum Schluß sprach der Relchsarzteführer über die Gefahren, die durch einen übermäßigen Verbrauch von Genußgiften hervorgerufen werden. Es fei nicht daran gedacht, etwa von jetzt an jeden Ge­nuß von Alkohol und Tabak zu verdammen und zu verbieten. Bekämpft werde im Interesse der Volks­gesundheit lediglich der M i ß b r a u ch dieser Ge­nußmittel, und dieser Kampf werde unbeirrt fort­geführt. Der Stellvertreter des Führers vertagte bann den Kongreß auf Donnerstag.

Oer Gauleiter im Zeltlager Morenbrunn.

NSG. Für den Gau Heffen-Nafsau ist in diesem Jahre die Unterbringung in einem Zeltlager erst­malig. In den früheren Jahren waren Schulen zu Massenquartieren umgemanMt worden. In die­sem Jahre hat aber der Gau Hessen-Nassau eine eigene Zeltstadt errichtet, die in allem zu einer vorbildlichen Unterkunft ausgebaut ist. Der Gauleiter, der sich schon die Vorbereitungs­arbeiten selbst sehr angelegen sein ließ, besuchte am Mittwochnachmittag nach dem großen Appell des Reichsarbeitsdienstes das Zeltlager Mooren- brunn, um sich von den Einrichtungen des Lagers zu überzeugen.

Am Montag waren die ersten beiden Züge ein­getroffen, und am Mittwoch kamen die resttichen Teilnehmer, die sich inzwischen alle in dem Laaer gut eingelebt haben. Obwohl das Zeltlager für unseren Gau große organisatorische Umstellungen mit sich brachte, sand der Gauleiter ein gut eingerichtetes Lager vor. Eingehend be­sichtigte er zunächst die große Baracke, in der die Verpflegungsräume untergebracht sind und wo für ihn ebenfalls ein Arbeitsraum eingerichtet ist. Dann besuchte er jedes einzelne Zelt und überzeugte sich, daß die Zelte vorbildlich ausgestattet sind. Mittwoch sind für die einzelnen Zelte, die mit Stroh und Matratzen gut eingedeckt sind, noch weitere 3000 Wolldecken geliefert worden, so baß die Teilnehmer hinreichend gegen die Unbilden der Witterung geschützt sind. Trotz des gerade nicht günstigen Wetters ist die Stimmung bei allen Parteigenossen hervorragend. Freudig wurde der Gauleiter überall begrüßt. Besonders eingeheist» er­kundigte er sich nach der Verpflegung, die durch den Hilfszug Bayern sichergestellt ist. Auch die übrigen Einrichtungen fanden seinen Beifall. Nach eingehender Besichtigung aller Einrichtungen verweilte der Gauleiter noch längere Zeit im Lager. Bei seiner Abfahrt bereiteten ihm die Hoheitsträger seines Gaues einen herzlichen Ab­schied.

Unsere Freiheit heißt Bindung an Pflicht und Schicksal.

Alfred Rosenberg spricht aus dem Parteikongreß über Autorität und Freiheit.

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MAGGI 1

Immer reichlich Soße - was Sie auch kochen und braten!

Auch zum Verlängern, Verbessern, Abbinden, Kräftigen und Bräunen vorhandener Soßen.