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Schöne, spannende Rennen am Samstag
Achter waren der RV. Wetzlar 1919 (6:20 Min.) Regatta-Verband eine Umgestaltung und Reu- und der Gießener RK. „Hassia" (6:27 Min.) aus-, belebung erhalten. Es fand ein wertvoller. Ge- geschieden. Die GRG. hatte abgemeldet, so daß der dankenaustausch statt, der viele neue Anregungen Frankfurter RE. 1884 und der Offenbacher RV. I brachte.
Großartige Leistungen auch am 2. Regattatag
Saarbrücken und Spg. „Wiking"
Da „Saar" Offenbach für i hatten, traten in Wettbewerb.
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©er Wanderpokal des Führers für den Preis der Rationen in Aachen.
Sieger blieb.
Am Samstagabend fanden sich die Vereinsführer und Sportkameraden zu einer angereaten Aussprache über die Förderung des Wassersportes zusammen. Gaufachamtsleiter D e ck h a r d t (Kassel) berichtete über die Aussprache in Breslau und rief die älteren Rudersportler auf, ihre Erfahrungen in den Dienst der Sache zu stellen, damit dem Rudersport ausreichender Nachwuchs erhalten bleiben kann. Nach dem Beispiel Wünsdorf sollen Mannschaften aus den Formationen und dem Heer zu- sammengestellt werden, die wieder Keimzellen neuer wassersportlicher Betätigung sein sollen. In. dem Bestreben der Zusammenfassung der Rudersportvereine nach Stromgebieten, soll auch der Lahn
einer Brücke Am Felsen, die bis drei Meter an das gegenüberliegende Ufer reichte, geschaffen worden. Gleichzeitig hatte der SA.-Nachrichten-Sturm der Standarte 116 eine Fernsprechleitung vom Felsen bis zum Bootshaus gelegt, so daß durch die sofortige Durchgabe der Meldungen die Organisation und die Zusammenarbeit wesentlich erleichtert wurde.' Während des Radrennens am Sonntagvormittag bestand sogar eine Blinkverbindung zur Volkshalle, über die die Berichte der beiden Veranstaltungen ausgetauscht werden konnten. Die Leitung der Regatta hatte Fr. L e o e r m a n n. Fachleute von Rang standen ihm zur Seite.
Die Rennen selbst waren von gutem Wetter begünstigt. Nur am Samstag machte sich die drückende Schwule unangenehm bemerkbar.
Während am Samstagnachmittag der Hoheitsträger der Partei des Kreises Wetterau, Kreisleiter Backhaus, die Rennen mit Interesse verfolgte, wohnte ihnen am Sonntag SA.-Brigadeführer Schwarz bei.
Bootslängen 6:49,6 Min. durchs Ziel, Während der Wetzlarer RCl. 1880 7:00,4 Mm. brauchte.
Der Wanderpreis für das Prinz-Eitel- Friedrich-Rennen, einen er ft en Senior- Vierer, fiel kampflos an die Frankfurter RG. „Oberrad" 1879, da der RCl. Saar, Saarbrücken,
abgemeldet hatte.
Bei den Vorrennen zum Vierten Senior-
Unter zahlreicher Beteiligung fand dann am Sonntag der zweite Tag der Regatta statt. Im Dorrennen für den Lahn-Achter, dem Dritten Se n i o r - A ch t e r für die Vereine des Lahn- Regatta-Derbandes, waren die Mannschaften der Gießener Vereine, des GRK. „Haffia" und der GRG. 1877, ausgeschieden, so daß der Limburger RK. 1907 und der Wetzlarer RE. 1880 um den Sieg kämpften. Die starke Mannschaft der Wetzlarer, die im Dorrennen 6:13 Min. gebraucht hatte, kam nur auf 6:29 Min., so daß Limburg mit 6:17,1 Min. sicherer Sieger wurde.
Der Ehrenpreis im Senior-Zweier mit Steuermann wurde dem Homberger RK. „Ger-
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Sarfoffeb Je 50 kg netto 'ippfangsftation .'Wetzt: für ) (in der Jfon (4,25) und
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von den 1846cm auch sicher gehalten werden konnte Das Endergebnis lautete 39 :26 für Gießen. Wrr können uns nicht erinnern, daß jemals Tv. 1846 Gießen den alten Faustballrivalen aus der ehemaligen Freien Reichsstadt Friedberg so hoch hat schlagen können.
In der Männer klasse II mar cm aus- geglichenes Können der drei angetretenen Mannschaften zu beobachten. Gausieger wurde Turn« gemeinde Bad Homburg vor Tuspo. Treysa unb Spielgemeinschaft Eschwege.
In der Männer kl ässe III gab cs einen spannenden Kampf zwischen den alten Rivalen Turngemeinde Bad Homburg und Polizei Hanau. Während im vergangenen Jahr Bad Homburg mit einem Ball den Gausieg errungen hatte, drehte Hanau in diesem Jahr den Spieß um und gewann mit dem gleich knappen Ergebnis 32:31.
1874 ins Hauptrennen kamen, das Frankfurt mit 6:01,2 vor Offenbach mit 6:07,1 Min. füt sich entschied.
Nach dem Ausscheiden des Limburger RK. 1907 und des RK. „Germania" Köln lagen die GRG. 1877 und die ausgezeichnete Mannschaft des Kitzin- ger RD. 1897 im Hauptrennen des Zweiten Senior-Vierers, das.Kitzingen, das im Vorrennen nur 6:26 Min. brauchte, mit 6:51,4 Min. im Alleingang gewann, da die Gießener bereits bei 1500 Meter aufgegeben hatten.
Durch einen Sieg im Zweiten Senior- Achter mit 6:01,4 Min. vor Offenbach, RG. „Undine", mit 6:11,2 Min. holte sich Köln die Startberechtigung für den Sonntag. Der Kitzinger RV. 1897 schied bei 1500 Meter aus.
Der E r st e Senior-Achter war eine sichere Sache der frischen Mannschaft der Renngemeinschaft RD. und RG. „Undine" 1919 Rüsselsheim, die mit 6:27 Min. gegenüber der GRG. 1877 mit 6:42 Min.
nicht in Frage gestellt; er fiel dem als Zweiten ein« gekommenen Hermann Lang auf Mercedes- Benz zu, aber die dahinter folgenden italienischen Wagen rückten sänitlich einen Platz vor. In 1:40:35,2 Stunden blieb Lang vor Farina, Wimille und Bion- betti (alle Alfa Romeo), wobei er einen Durchschnitt von 138,388 km/st erzielte.
Darmstädter Segelflieger erfolgreich.
höhenrekard auch im Zweisitzer.
Dom F l ug h a f e n D a r m st a d t aus unternahm Segelfluglehrer Zitter vom Deutschen Forschungsinstitut für (Segelflug Darmstadt mit Dr. Dabrock als Begleiter im Segelflug-Doppelsitzer ,.Kranich" einen Rekordversuch im Höhenflug. Er erreichte dabei eine Startüberhöhung von 5500 Meter, die einen neuen internationalen Rekord bedeutet.
ch an der Wo« ! Abgaben aus Men die Aus> ließ, zumal auf niedrigerer iaufe tarnen da- so daß ein mei« e zunächst oer« im allgemeinen schlich wieder in )is 147 (147,50) 0,90 v.h. auf
Lübben gegen Oblt. o. G u st k e weitaus weniger Mühe, zur Meisterschaft zu kommen, als im Vorjahre. Dr. Tübben verteidigte seinen Titel durch einen 6:1-, 6:1-, 7:5-Sieg.
Im Senioreneinzel entschied das bessere Laufvermögen von Heeressportlehrer Sturm die Schlußrunde. Sturm schlug Major Dipl.-Ing. A u d ö r sch 6:0, 6:1. Im Seniorendoppel behaupteten sich Oberfeldarzt Dr. Baader / Hptm. Baumann als Favoriten; Hptm. Sommer / Hptm. Breidenbach unterlagen in der Endrunde 6:1, 6:3.
Turnverein 1846 (ließen wieder Faustball-Gaumeister.
Auf den ausgezeichneten Spielplätzen des Marburger Universitäts-Stadions trug Der Gau XII Hessen am Sonntag die Gaumei st erschuft im g au ft ball unter der umsichtigen Leitung von Gauobmann Dr. P f e f f e r (Gießen) aus.
In der Männerklasse I standen sich, nachdem der vorjährige Gaumeister Licht-Luft Hanau a. M. in den Kreisgruppenspielen auf der Strecke geblieben war, eine Reihe Mannschaften gegenüber, die als ziemlich gleichwertig anzusprechen waren: Turngemeinde Friedberg, die in der Kreisgruppe den vorjährigen Gaumeister sicher geschlagen hatte, der seit Jahren in der Spitzenklasse des Gaues stehende Tuspo. Wölfershausen, Tv. Frankenau, der alte und bewährte Faustballpionier an der Eder, der in der Kreisgruppen den bekannten Tv. Wasenberg ausgeschaltet hatte, und dann Tv. 18 4 6 Gießen, der langjährige Gaumeister, der nach einjähriger Pause wieder auf dem Plan war und — trotzdem er mit Ersatz angetreten war — zeigen konnte, daß er sich wieder in ausgezeichneter Form befindet.
Erstmals sahen wir eine Mannschaft von der unteren Lahn in der Endrunde, den Tv. Altendiez, der mit anerkennenswertem Elf ex. spielte,
mania", Homberg (Niederrhein), kampflos zugesprochen, weil der vorjährige deutsche Meister RE. 1880 Hannover abgesagt hatte.
Den Ern st en Junior-Vierer sicherte sich der Mainzer RD. mit seiner Arbeitsdienstmannschaft in einem scharfen Rennen mit 6:48 Min. vor dem RE. 1884 und „Undine" Frankfurt a. M. mit 6548,8 Min.
den Junior-Einer abgemelbet nur Stuttgart, Steele und Beuel ... ___________ Nach einem Fehlstart sicherte sich
der erfolgreiche Franz Skoda vom Wassersport- verein Beuel vor dem Favoriten Hermann Klotz
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Hermann Lang gewinnt „Loppa Liano"
Manfred v. Lrauchitsch als Sieger disqualifiziert.
vom Steeler RD., der 6 Sek., und dem Stuttgarter I. Ringger, der 16 Sek. später durchs Ziel ging, den Sieg.
Ein gleichfalls spannendes Rennen wurde der Dritte Senior-Vierer, das der RK. „Germania" Köln mit 6:41,2 vor dem Frankfurter RE. 1884 und „Undine" mit 6:44,1 Min. gewann. Die Offenbacher RG. „Undine" hatte aufgegeben.
Um den Wanderpreis der Stadt Gießen kämpften im Ersten Vierer die ausgezeichneten Mannschaften von Frankfurt, Köln und Saarbrücken. Die Boote lagen zunächst auf gleicher Höhe, und erst im Endspurt war der RK. „Germania" Köln mit halber Bootslänge in 6:38,2 Min. dem RE. „Saar" Saarbrücken mit 6:40,2 Min. und der Frankfurter RG. Oberrad 1879 itfit 6:42,2 Min. entschlüpft. m.
Den Dritten Iungmann-Vierer, das Adolf-Fischer-Gedachtnis-Rennen für die Lahn-Regatta-Dereine, sicherte sich in einem bis
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31. Gießener Ruder-Regatta - ein waffersporttiches Ereignis
Erfolge der Favoriten. - Ausgezeichnete Leistungen.
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Nach dreijähriger Pause fand die 31. Ruder-Regatta auf der Lahn und 27. Hauptregatta des Lahn- regattaoerbandes sehr starkes Interesse, das nicht nur in der reichen Beteiligung, sondern auch durch den guten Besuch zum Ausdruck kam. Es waren Festtage des Wassersportes, die gekennzeichnet waren durch Besuch und Beteiligung guter, alter Freunde des Gießener Rudersportes. Die Nachbarvereine von der Lahn, die mit den gleichen wechselvollen Erfolgen aus manchem Rennen hervorgin- gen, wie die Vereine von Rhein und Main haben erneut gute Leistungen, sowohl in der Seniorenklasse wie bei dem Nachwuchs gezeigt, so daß sich Gaufachwart D e ck h a r d t, Kassel, anerkennend über die Pflege des Wassersportes in Gießen aussprach. Die Veranstaltung der Gießener Ruder-Gesellschaft von 1877 war sorgsam vorbereitet und wurde pünktlich durchgeführt. Durch eine Lautsprecheranlage wurden die Zuschauer stets über die Rennen auf dem Laufenden gehalten. In diesem Jahre waren zum ersten Male durch den SA.-Pionier- Sturm 16 bessere Startmöglichkeiten durch den Bau
Die Regatta begann bereits am Samstag mit den Dorrennen. Am Nachmittag startete als erstes das Iean-Kirch-Ge dächt nis - Rennen, ein dritter Senior-Vierer für die dem Lahn- Regatta-Derband angehörenden Vereine. Verteidiger war der Limburger Ruderklub 1907, der das Rennen 1935 gewonnen hatte und auch jetzt wieder eine gute Mannschaft stellte, die den Mannschaften des Wetzlarer RCl. von 1880 und der GRG. 1877 das Rennen nicht leicht machte. Die Wetzlarer waren gut vom Start gekommen, aber Limburg schob sich zwischen Gießen und Wetzlar, bis es zurückfiel. Aus einem scharfen Endkampf ging die GRG. mit 6:29,1 Min. vor dem Wetzlarer RCl. 1880 mit 6:32,2 und dem Limburger RKl. 1907 mit 6:50 Min. als Sieger hervor. Bei der Gießener Mannschaft mit Fritz Meister, Eugen Euteneuer (Uffz. IR. 107) errangen damit Heinz Loh (am Steuer) den 80., Friedl Iödt den 50. und Hermann D u , 11 den 20. Sieg.
Ein ebenso bemerkenswertes Rennen lieferten sich mit dem Junior-Achter die Offenbacher RG. „Undine" und der Kitzinger RV. von l«97^das Kitzingen mit 5:53,8 vor Offenbach mit 6:22,2 Mm. sicher gewann und damit seinen 100. Sieg feierte.
Im Vorrennen für den Zweiten Senior- Einer waren der Steeler RD. Essen-Steele aus- geschieden, während der Wassersvortverein Godesberg 1909/11 aufgegeben hatte. Der Mainzer RD. und der RCl. Saar, Saarbrücken, hatten abgemeldet, so daß Franz Skoda vom Wassersportverein Beuel und Jakob Ringger vom Stuttgart« Cannstattcr RCl. 1910 das Hauptrennen bestritten. Ringger hatte einen guten Start, jedoch holte Skoda mit mehr Ruhe und Sicherheit aüf und zog bei 1000 Meter gleich. Bei 1500 Meter gab Ringger auf, so daß Skoda, Beuel, mit 7:05,8 Min. Sieger wurde. , .. ..
Den Vierten Iungmann-Vierer bestritten der Limburger RKl.'1907 und der Frankfurter RCl. Griesheim 1906. Die Limburger waren schneller am Start, aber die Frankfurter setzten nach und holten bald eine leichte Führung heraus, die sie zusehends vergrößern konnten, so daß sie mit etwa zwei Bootslängen und 6 40,6 vor Limburg mit 6:52 Min. durchs Ziel schossen.
Im Senior-Vierer ohne Steuermann kämpften RCl. Saar, Saarbrücken, und RKl. Ger- mania Köln um den Herausforderungspreis. Nach einem Fehlstart ging Köln in Führung, aber Saarbrücken holte auf und konnte bei 1000 Meter einen leichten Vorsprung herausrudern. Es kam zu einem Kampf Boot an Boot, bei dem Saarbrücken knapp siegreich hervorging. Saarbrücken brauchte 6:00, Köln 6:00,2 Min. Der Sieg ryurde jedoch wegen Behinderung Köln zuerkannt. •
Das Gefallenen-Gedächtnis-Re n n e n, ein Erster Iungmann-Viere r zum Andenken an die im Weltkrieg gefallenen Mitglieder der GRG„ bestritten der RD. Wetzlar 1919 der Main- rer RV und der Wetzlarer RCl. 1880. Die Mainzer gingen sofort in Führung. Bei 1500 Meter war das Boot d-s W-tzlor-r WB. 1919 ^fenlert Der Mo,n> rem der mit einer Mannschaft von Arbeitsdienstmännern das Rennen bestritt, ging mit zwei
Unter den deutschen Automobil-Rennfahrern gibt es nur einen Pechvogel, und das ist unzweifelhaft Manfred v. B r a u ch i t j ch. Aus dem Nürburgring geriet sein Wagen beim Tanken in Brand als er bereits mit klarem Vorsprung das Feld anführte, beim Training in Livorno fuhr er Rundenrekord, der sich dann als „Rechenfehler" herausstellte, und drei Tage später gewann er das Rennen um den „Ciano-Pokal" — und wurde disqualifiziert! Er war in der 13. Runde bei einem Ueberholungsoer- such in die Strohballen gefahren und brachte nach seinen eigenen Aussagen den Wagen mit laufendem Motor im Rückwärtsgang wieder auf die Strecke. Einige Zuschauer griffen jedoch dabei hilfsbereit zu und v. Brauchitsch vermochte sie auch nicht durch Zurufe von seinem Wagen wegzubringen. Auf Protest hin wurde der Deutsche disqualifiziert, weil er unterwegs entgegen den Bestimmungen fremde Hilfe in Anspruch genommen hatte. Der deutsche Sieg mar dadurch
Für den Preis der Nationen, der im Rahmen des Aachener Reitturniers unter starker Beteiligung j des Auslands entschieden wird, hat der Führer i und Reichskanzler diesen aus Silber gehämmerten, i mit gravierten und feuervergoldeten Ornamenten i verzierten Pokal als Wanderpreis gestiftet. Ent- ■ wurf: Professor Karl Berthold. (Atlantik-M.) i
Walter Lohmann 1
deutscher Stehermeister.
Aus der Nürnberger Radrennbahn Reichelsdorfer Keller wurde am Sonntag die deutsche Stehermeisterschaft 1938 entschieden.' Der Bochumer Walter 1 Lohmann, der im vorigen Jahre Weltmeister wurde, sicherte sich den Titel vor Erich Metze (Dortmund) und dem Titelverteidiger Adolf Schön (Wiesbaden).
Dill deutscher Sehermeister
Drückende Schwüle lag über der Mitteldeutschen . Kampfbahn in Erfurt, als die 60 Teilnehmer an der deutschen Geher-Meisterschaft sich auf den 50 Kilometer langen Weg machten. Die große Ueber- raschung bildete der Sieg des Berliners Dill in 4:45:32 Stunden. Altmeister Hähne! (Erfurt) belegte hinter dem Berliner Peter den dritten Platz. Leider fehlte der Titelverteidiger Prehn (Leipzig) am Start, und der Favorit B 1 e i w e i ß (Berlin) gab zwischen dem 30. und 40. Kilometer auf.JDtit einer ganz neuen Mannschaft holte sich die SA.» Brigade 35 Leipzig mit 18 Punkten wieder die Mannschafts-Meisterschaft.
Btask schleudert den Hammer
58,13 Meter!
Ein Weltrekord, der keine Anerkennung finden kann!
Auf dem Hanns-Braun-Sportplatz des Reichssportfeldes, wo der SC. Charlottenburg und der Berliner SC. am Sonntag einen neuen Versuch zur Deutschen Leichtathletik-Vereinsmeisterschaft unternahmen, schleuderte Erwin B l a s k (BSC.), der Olympiazweite, den Hammer 58,13 Meter weit und übertraf damit den 26 Jahre alten Weltrekord des Amerikaners Pak Ryan um 36 Zentimeter! Sämtliche drei Würfe von Blask lagen über der gültigen Rekordmarke von 57,77 Meter; zweimal wurden 58,13 Meter und einmal 57,93 Meter gemessen. Das Gewicht des Hammers war richtig, aber Leiber war der Wurfring nicht in vorschriftsmäßiger Verfassung und so kann dieser Weltrekord, auf den die deutsche Sportgemeinde seit den Olympia-Glanzleistungen unserer Hammerwerfer wartet, kerne Bestätigung finden.
Weltrekord im Speerwurf der Frauen.
Dortmunderin Volkhaufen wirft 47,17 Meter.
Das am Sonntag im Mannheimer Stadion vom Kreis Mannheim des DRL. mit Unterstützung einiger Mannheimer Vereine durchgefuhrte Frauen- Sportfest, das die besten deutschen Leichtathletinnen an den Start brachte, hatte leider nicht den gewünschten Besuch zu verzeichnen. Dafür standen die Leistungen auf einer um so höheren Stufe. Hatte bei den Stuttgarter Mehrkampf-Meisterschaften die Berlinerin M a t t h e s den Speer 47,80 Meter weit geworfen — leider mit Rückenwind, also nicht re» ' kordfähig! - so schleuderte in Mannheim die Dortmunderin V o l k h a u s e n das Gerat 47,17 Meter weit. Diese Leistung dürfte wohl als Weltrekord anerkannt werden.
Harbig läuft deutschen 400-m-Aekord.
Beim Amerikaner-Sportfest in Dortmund stellte der Dresdener Rudolf H a r b i g am Sonntag über 400 Meter mit genau 47 Sekunden einen neuen deutschen Rekord auf. Die bisherige Bestleistung hielt der Berliner L i n n h o f f mit 47,3 Sekunden. Harbig traf erneut auf den Amerikaner Howells, den er vor wenigen Tagen in Hamburg nur knapp schlagen konnte. Diesmal siegte er ganz klar m neuer Rekordzeit von 47 Sekunden.
Dr Tübben wieder Wehrmachtsmeister
Bei drückender Hitze, aber strahlend blauem Himmel wurden am Sonntagnachmittäg die Endrunden Wehrmachts-Tennismeisterschaft ausgetragen.
2m Hauptkampf des Tages hatte Mar.-Jnt.-Rat Dr.
sich aber gegen die technisch erfahreneren Mannschaften der älteren Gauklasse sich noch nicht durchsetzen konnte.
Tv. 1846 Gießen gewann gegen Wölfershausen, Frankenau und Altendiez überlegen. Auch Friedberg schlug die genannten Gegner; es kam aber nicht zu der Form auf, die es ihm ermöglichte, in der Kreisgruppe den vorjährigen Gaumeister zu bezwingen. Der Sieg gegen Wölfershausen siel recht knapp aus, und auch gegen Frankenau konnte Friedberg nur mit vier Bällen gewinnen.
Dem Entscheidungsspiel zwischen Gießen und Friedberg fehlte es an den Momenten der Spannung, die sonst immer diese Begegnung zu einem Genuß werden ließen. Zu dem erwarteten knappen Ausgang dieses Treffens kam es nicht. Schon die ersitz Halbzeit brachte den Gießenern mit 20 :8 Bällen einen klaren Vorsprung, der dann nach Platzwechsel
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zum Schluß spannenden Kampf der Wetzlarer RK. 1880 mit 6:53,2 Min. vor dem Limburger RK. 1907 mit 6:55,4 Min.
Der Favorit des Dritten Junior-Vie« r e r s , die Frankfurter RG. Oberrad 1879, wurde in 6:42 Min. Gewinner dieses Preises,, da Beuel aufgegeben hatte.
In gleicher Weise ging es dem Kitzinger RV. 1897 beim Vierten Senior-Vier e?, der 7 03,6 Min. benötigte und ohne Konkurrenz durch das Ziel ging, weil der Frankfurter RC. 1884 und „Undine" aufgegeben hatten.
Mit großer Spannung wurde der Zweikampf im E r st e n Senior-Einer um den Lahnpotal zwischen dem erfahrenen Skuller Friedel Iödt und dem Sieger aus Rennen 3, Franz Skoda (Beuel), erwartet. Iödt war in guter Verfassung und legte vom Start weg sicher und ruhig los. Obwohl er in mehreren Rennen mit seiner Mannschaft schon stark in Anspruch genommen war, ließ er sich auch diesen Erfolg nicht nehmen und siegte sicher mit 7:07,2 Min. gegenüber Skoda mit 7:17,1 Min., während Toni van de Bergh vom Mainzer RV. aufgegeben hatte.
Der Zweite Iungmann-Vierer fiel an den Frankfurter RK. Griesheim 1906 mit 6:52,2 Min., der gegenüber den durch mehrere Rennen in Anspruch genommenen RV. Wetzlar 1919 mit 7:08,2 Min. von vornherein die besseren Chancen hatte.
Der Fünfte Senior-Vierer sah den Frankfurter RC. 1884 mit 6:49 Min. über den Wassersportverein Beuel mit 6:59 Min. siegreich.
Ein ausgezeichnetes Rennen fuhr noch einmal der Kitzinger RV. 1897 im Dritten Senior« Achter mit der guten Zeit von 5:58,2 Min. vor dem Limburger RK. 1907 mit 6:04 Min.
Den Abschluß brachte der Erste Senior- Achter um den Wanderpreis des verstorbenen Großherzogs Ernst Ludwig von Hessen, den die Renngemeinschaft RD. und RG. „Undine" 1919 Rüsselsheim Boot an Boot mit dem Sieger aus dem Rennen 12, dem RK. „Germania" Köln, austrug, bis Rüsselsheim mit seiner frischeren Mann- schäft knapp Sieger wurde. Rüsselsheim brauchte 5:54,4 Min. und „Germania" Köln 6:01 Min
Regattaleiter Fr. ßcocrmann nahm bann bitt Siegeroerkünbigung und die Preisoerteilung vor.


